Bei meinem alltäglichen Newsletter Screening begegnete mir am Dienstag die Nachricht, dass die Zuschauerquote der Olympia-Übertragung sehr enttäuschend ausfiel. Bei DWDL.de hieß es:
Richtiges Olympia-Fieber will derzeit nicht aufkommen: Durch die Zeitverschiebung bedingt enden die Live-Übertragungen bei ARD und ZDF just dann, wenn die meisten Deutschen von der Arbeit zurückkommen. Am Montag und damit dem ersten Arbeitstag während der Olympischen Spiele machte sich das in deutlich gesunkenen Zuschauerzahlen bemerkbar.
Der Goldregen ließ dann am Dienstag die Quoten steigen. Trotzdem: Zur Primetime hätte es besser laufen können…
Trotz gleich vier Goldmedaillen für deutsche Sportler lief es für die Highlights-Show in der Primetime allerdings eher durchwachsen. Ab 20:15 Uhr sahen 3,4 Millionen Zuschauer ab drei Jahren die rund 90-minütige Sendung. Das reichte beim Gesamtpublikum nur für schwache 11,9 Prozent Marktanteil.
Heute bin ich dann auf die Lösung für das Olympiaquoten-Problem gestoßen. Neue Sportarten braucht Olympia! Man siehe selbst…












Vor Ort ist man schon weiter, was das Problem mangelnder Zuschauer angeht: http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,571452,00.html
Claqueure, die in den Stadien für gute Stimmung sorgen müssen… Das ist wirklich traurig. Mich wundert es, dass China nicht einmal versucht hat, die Aktion ein bisschen unauffälliger zu starten. Diese gelben Einheitstrikots stechen ja wirklich heraus und führen einem plakativ vor Augen, wie viele von diesen Beifallsklatschern nötig sind…
Interessantes Detail am Rande – und irgendwie auch passend zum Video: 4 Millionen Menschen schauen nachts Fernsehen. Was sie sich ansehen, verrät die taz.
Solche Bilder sollten stärker publik gemacht werden, dann klappts auch mit den Einschaltquoten:
http://jezebel.com/5036456/golden-boys-ricky-berens-ryan-lochte-michael-phelps
Seit dem 100m Sprint-Finale der Männer ist bei mir schon etwas mehr Olympiastimmung da. Ich bin schon gespannt, wer hier am Ende als Nicht-Gedopter übrigbleibt…