Archiv für die Kategorie 'Fremd geschämt'

Knoten in der Korrekturschleife

Vor ein paar Tagen machte eine Panne im Wahlkampf des US-Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney die Runde durchs Web: In die iPhone-App “With Mitt”, in der man vorgefertigte Fotoschablonen nutzen und so eigene Schnappschüsse mit Wahlkampf-Botschaften erstellen und unter anderem auf Twitter und Facebook teilen konnte, hatte sich ein peinlicher Fehler eingeschlichen. Eine der Schablonen hatte den Slogan “A better Amercia”. “Amercia?” fragte sich der geneigte Nutzer. Hat Romney bereits aufgegeben und tritt nun als Kandidat in einer uns bis dato unbekannten Bananenrepublik an? Wohl kaum. Eher wurde da mal wieder die letzte Korrekturschleife vor Veröffentlichung ein wenig zu schlampig gedreht. Der Spott von Romney-Gegnern war dem Detroiter Multimillionär sicher. Eines hat die App immerhin erreicht: Sie verbreitete sich viral durch die sozialen Netzwerke und Blogs.

Doch die Romney-App ist nicht der einzige Fauxpas, wenn es um Kommunikation im eher technischen Bereich geht. ‘Knoten in der Korrekturschleife’ weiterlesen

Moncler Grenoble – der Gähnrilla Flashmob

Welche traurigen Auswüchse die Idee “lasst uns doch mal einen Flashmob machen” haben kann, seht ihr hier:

Moncler Grenoble from Hintmag.com on Vimeo.

Maximal eine alberne Kollektionspräsentation mit Photo-Op ist der “Guerilla Flashmob” von Moncler in der Grand Central Station. Das unnötig neun Minuten lange Video sorgt für den Rest der grenzenlosen Langeweile. Es zeigt sich wieder, Traditionshäuser tun sich mit innovativen Ideen ein bisschen schwer, manchmal schadet es auch nicht, etwas altmodischer und stilsicherer zu sein. Oder man fragt halt die richtigen Leute, just sayin’ …

via hypesRus

Who’s the next Michael Jackson?

Dank der neuen DSDS-Staffel gibt es viele neue Kandidaten, die als Poplegende in die Musikgeschichte eingehen wollen. Ob das Ganze allerdings Potenzial hat, steht in den Sternen. Sogar Menderes, DSDS-Dauerbrenner und selbst ernannter Michael Jackson-Imitator, bekommt Konkurrenz. Aber seht selbst:

Auch Scooter bekommt Konkurrenz:


DSDS-FAKE: Andreas überzeugt die Jury von Clipfish

Hell hath no fury like the Internet scorned

Lieber Jako,
es tut mir sehr leid für dich. Du wollstest doch nur das tun, was du wahrscheinlich schon seit der Firmengründung 1989 immer so gemacht hast. Es ist nicht so, als ob ich dich nicht verstehen könnte, aber weißt du, seitdem haben sich ein paar Sachen geändert. Das Mobiltelefon gibt es mittlerweile im nicht-Schuhkarton Format, Fotos können digital abgespeichert werden und das Internet wird nicht mehr nur für militärische Zwecke genutzt.
PC Jako
Bis jetzt. Weil du nämlich auf dem besten Wege bist, die deutsche Barbra Streisand zu werden. Wäre da nicht der gemeine Mann aus dieser “Blogosphäre” gewesen, der da fiesen Sachen über dein Logo an vielleicht maximal 400 Leute verbreitet hat. Jetzt reden schon ein paar mehr Menschen über dich. Einer hat dir sogar Tribut mit einer Art neumodische-Website-für-sowas-wie-SMS-die-über-den-PC-an-alle-Menschen-
verschickt-werden
gebaut, ich hoffe inständig, dass du das nicht selber warst. Und deine Kommunikationsabteilung ist im Urlaub. Vielleicht ist das aber auch der genialste PR-Coup aller Zeiten, denn bisher hatte zumindest meine Wenigkeit noch nie von dir gehört. Wenn du mal in der Stadt bist und reden möchtest, ich hör dir gerne zu und kann dir vielleicht auch ein paar Sachen erklären, damit dich die Kinder beim nächsten Mal mitspielen lassen, anstatt sich über dich lustig zu machen.

Liebe Grüße
Deine Eva-Maria

Bild: CC-BY blakespot

Gefangen in den Achtzigern…

…so kommt man sich zumindest vor, wenn man das Lavalier-Mikrofon “LM-09″ von Hama bestellt und das immer noch aktuelle Gerät in dieser weniger aktuellen Verpackung erhält:

Lavalier-Mikrofon

Frisur, Schnitt und Farben der Kleidung, hier passt einfach alles.
Ja, die stylishen Achtziger sind in ihrer Vielfalt bis heute präsent – gleich ob man nun ein solches Mikrophon bestellt, oder einen Spaziergang durch Mitte macht.

I want your sex …

Bei Zucker. wird scheinbar jeden Tag das Unmögliche möglich gemacht, zumindest hat man manchmal das Gefühl. Ein weiteres Highlight aus unseren zahlreichen Fähigkeiten, Konzepten und Tools hat Lukas einfach mal so in der Zucker.-Werkzeugkiste aufgespürt. Der Mini Gender Changer – die Betonung liegt auf Mini:


Also, verschwendet eure Zeit nicht mit Fragen wie “Was würdest du tun, wenn du einen Tag eine Frau/ein Mann sein könntest?”, sondern probiert es aus. Wie die kleinen Schraubenähnlichen Metallstöpsel genau funktionieren, hat sich mir leider noch nicht erschlossen. Freiwillige vor, wer es schafft damit eine Geschlechtsumwandlung durchzuführen, der hat sowieso jeden erdenklichen Nobelpreis verdient …

Magic T-Shirt bei Zucker.

Jaja, zuerst wurde ich verlacht, beziehungsweise mit einem Proll-Nachbarn verglichen, der das selbe Motiv auf seiner Motorhaube habe. Doch jetzt jetzt weiß ich, dass ich recht hatte. Es geht um Folgendes: Im Februar erstand ich nichtsahnend ein -meiner Meinung nach formidables- T-Shirt bei einem englischen Online-Shop. Mittlerweile ist aus genau jenem T-Shirt ein Online-Phänomen geworden, denn bei Amazon überschlagen sich die Rezensionen. Wunderheilungen, Geldsegen, Liebesglück – alles scheint möglich, wenn man nur das richtige Kleidungsstück trägt. Ich für meinen Fall werde das mal selbst austesten, ab Montag seht ihr mich also nur noch hier drin:

Amazonen-Aufstand


Am Ostermontag, von leichter Langeweile und Post-Schokohasen-Trägheit geplagt, las ich auf einem meiner Lieblingsblogs, dass Amazon.com Bücher mit vermeintlichem “Adult Content” (Erwachsenenthemen klingt seltsam) aus seinen Rankings und Listen streiche. Betroffen seien Bücher wie Annie Proulx “Brokeback Mountain” und “Wetlands” (die Feuchtgebiete-Übersetzung). Umso mehr Titel gefunden wurden, umso seltsamer schienen die Auswahlkriterien. Vermeintlich waren vor allem Titel mit schwulen und lesbischen Themen von der “Listensäuberung” betroffen.
Das fazinierende an der Aktion war allerdings, dass innerhalb von Stunden ein regelrechter Twitter-Sturm losbrach und #amazonfail zum heißdiskutiertesten Thema des Wochenendes wurde. Wie bereits gesagt, war mir etwas langweilig und ich dachte: frag ich doch einfach mal bei Amazon Deutschland an. Heute kam die Antwort:

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Zwei Herzen schlagen ach in meiner Brust … Berlin Press Days vs. re:publica

Candy, candy, candy I can’t let you go – der letzte Donnerstag und Freitag standen ganz im Zeichen von Cupcakes, Bonbons und natürlich Zucker. Bei den Berlin Press Days feierte Zucker. nämlich den Einstand mit unserem Kunden Foot Locker und der aktuellen Pastry-Kollektion. Pastry bedeutet übrigens “kleines Gebäck” und von genau diesem sind die Sneaker und Kleidung der Kollektion auch inspiriert. Wir hatten es uns in diesem Zusammenhang natürlich nicht nehmen lassen, unsere eigene kleine Foot Locker Bakery zu kreieren:

Doch wie so oft blieb es nicht nur bei Süßem und Moderedakteuren, die wir durch den Showroom führten, sondern der digitale Ernst des Lebens verlangte in Form der re:publica auch seinen Anteil.
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Hall of Shame

“Devastin’ Dave The Turntable Slave”, die “Christian Crusaders” oder die “Braillettes” – wer erinnert sich nicht an diese Ikonen der späten 70er und frühen 80er Jahre.
Sie lieferten musikalische Meisterwerke wie “All my Friends are dead” oder “Swing that Gospel Axe” – und überzeugten darüber hinaus durch stilsicheres Auftreten.
Ich denke, es ist an der Zeit, diesen “All Time Classics” ein Forum zu bieten:

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Dank gilt an dieser Stelle dem edlen, anonymen Compiler, der diese und weitere Evergreens ausgegraben hat:

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