Markenpages auf Facebook können enorme Fanzuwächse verbuchen, dennoch (oder deswegen) sinkt das relative Engagement der Community. Gleichzeitig besteht ein großes Informationsbedürfnis auf Seiten der Markenfans. Zudem macht Facebook Marken sympathischer, vertrauenswürdiger und moderner. Das sind einige der Ergebnisse des dritten “Trendreport Facebook”.
In Zusammenarbeit mit pilot Hamburg und unterstützt von buddybrand haben wir erneut die Fanpages der Top 150 TV-Werbetreibenden des ersten Quartals analysiert. Ergänzt wurde die Untersuchung erstmals um eine Konsumentenbefragung.
Jedes zwölfte in Deutschland verkaufte Fahrrad ist heute schon ein E-Bike. Tendenz steigend. Dennoch finden sich noch relativ wenige kommunikative Berührungspunkte mit Elektrorädern. Vor allem in Social Media scheinen E-Bikes noch nicht angekommen. Dabei bieten sich gerade hier Chancen, eine jüngere Zielgruppe zu erreichen und das „Senioren-Image“ der Räder aufzupolieren, um so neue Käuferschichten zu erschließen.
Um uns ein genaueres Bild von den Social-Media-Aktivitäten deutscher Fahrradhersteller zu machen, haben wir zusammen mit dem Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) die offiziellen Facebookpages von 40 Marken untersucht. Als Benchmark dienten Fan-starke Facebook-Seiten internationaler Fahrradhersteller. Ergänzt wurde die Untersuchung durch eine von TNS Emnid durchgeführte Konsumenten-Befragung. Hier wurden Informations- und Nutzungsverhalten sowie Faktoren pro & contra die Anschaffung eines E-Bikes abgefragt.
Das Ergebnis: Unternehmen nutzen Social Media für das komplexe Thema E-Bike ebenso wenig wie für ihre Markenkommunikation. Bei Facebook-Nutzern zeigt sich beim Thema E-Bikes zudem ein erkennbares Informationsdefizit gegenüber Nicht-Nutzern von Social Media.
Wow! Mit so viel Interesse und positivem Feedback haben wir ehrlich gesagt nicht gerechnet: Über 10.000 Views in nur zwei Monaten verzeichnet unser Trendreport Facebook aktuell allein auf Slideshare. Das freut uns sehr und wir haben das große Interesse zum Anlass genommen, nun auch eine englische Version zu veröffentlichen, auf die wir hier hinweisen möchten.
Darüber hinaus wollen wir uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die sich mit unserer kleinen Studie auseinandergesetzt haben – sei es im persönlichen Gespräch mit uns, in Kommentaren oder interessanten Artikeln. Eine kleine (Online-)Presseschau in eigener Sache haben wir hier mal zusammengestellt:
Die durchschnittliche Facebook-Fanzahl deutscher Unternehmen hat sich im vergangenen Jahr versiebenfacht. Allerdings sank der Anteil derjenigen Fans, die sich aktiv mit einer Marke auseinandersetzen, deutlich. Das sind zwei der zentralen Ergebnisse der Analyse 75 ausgewählter deutschsprachiger Markenpages, die wir zusammen mit Pilot und buddybrand im “Trendreport Juli 2011: Facebook, Marken und TV in Deutschland” veröffentlicht haben.
Gut 25.000 Facebook-User bekennen sich im Schnitt zu einer der untersuchten Marken, allerdings interagiert nur ein sehr kleiner Teil der Fans mit dieser: Nur 1,5 % der Fans setzen sich durch Likes, Kommentare oder Postings aktiv mit der Marke auseinander – gegenüber 4,3% im Vorjahr.
Erstaunlicherweise geschieht dies vor dem Hintergrund einer zunehmenden Dialogorientierung der Marken. Nutzte im Vorjahr noch jede zweite Marke ihre Fanpage vor allem zur Distribution von vornehmlich unternehmensrelevanten News und Infos – also als Push-Kanal und zur Einwegkommunikation ohne dialogische Elemente -, so setzen 2011 drei von vier Marken auf den Austausch mit ihren Fans. Der Lohn dafür: höhere Interaktionsraten im Vergleich zu nicht-dialogorientierten Pages (die jedoch dennoch weit unter dem Vorjahresschnitt bleiben). Den höchsten Anteil aktiver Fans (2,0%) konnten Marken erzielen, die ihre Facebookpage in erster Line als Service-Kanal nutzen (z.B. Telekom hilft).
Neben den Kommunikationsinhalten haben auch die Fanzahl sowie die Branche des Unternehmens Einfluss auf das Engagement der Fans. Die besten Interaktionsraten konnten Pages mit bis zu 10.000 Fans erzielen. Danach gilt: Je mehr Fans, desto kleiner die Interaktionsrate.
In der Betrachtung der Branchen konnten Automobilhersteller relativ die meisten Fans aktivieren, am wenigsten Enaggement zeigten Fans von Fast Moving Conusmer Goods (FMCG).
Immerhin vernetzen Marken in 2011 ihre Kommunikationskanäle besser als noch im Vorjahr: Drei Viertel verweisen in ihren TV-Spots auf die Website (+7%). Drei Marken verweisen bereits im TV-Spot direkt auf die Fanpage, eine solche Angabe war im Vorjahr in keinem Werbespot zu finden. Auf der Website wiederum verweisen ebenfalls drei Viertel der Marken – zumeist bereits auf der Startseite- auf die Facebook-Präsenz (+18%). Auf jeder zweiten Marken-Website finden sich zudem Funktionen zum Teilen der Inhalte auf Facebook (Like und Share Button.)
Den kompletten Trendreport könnt ihr euch hier ansehen:
Natürlich sind wir alle mittlerweile brave Feierabendathleten und frönen Tischtennis und Kicker, dass es fast in Sport ausartet … Wer denkt, besonders gut, begabt oder einfach nur leidenschaftlich, wenn auch etwas ungeschickt, in einer der offiziellen Feierabendathleten-Sportarten unterwegs zu sein, kann das jetzt in der National Teams Facebook App von PUMA beweisen. Dafür einfach ein kurzes Video beim Schmettern, Scoren oder Versuchen-den-Ball-zu-erwischen-und-dabei-fast-hinfallen (meine Spezialität) aufnehmen und hier hochladen.
Das Ganze ist natürlich nicht nur um des schönen Spiels willen, sondern unter allen deutschen Teilnehmern wird eine Reise zu einem Club für Feierabendathleten in ein europäisches Land (das sich der Sieger aussuchen darf!) verlost. Das nächste Mal lass ich einfach meine Hände an den Griffen, hab gehört es soll helfen …
Wie heißt es so schön: Zwischen den Zeilen muss man lesen! Doch was wenn es gar kein “zwischen den Zeilen” gibt? Diese Erfahrung haben vielleicht all diejenigen schon mal gemacht, die ihren Schwarm nach langem Zögern endlich auf Facebook “geadded” haben. Dem anfänglichen Pinnwand-Stalking folgt das Auflauern im Chat, bevor man das erste schüchterne “Hi” in die Tasten haut und abschickt. Wer jetzt schon die Hochzeitsglocken läuten hört, dem sei gesagt: Facebook und Romantik sind noch keine Freunde!
…und falls es bis zum Valentinstag doch noch klappt, hier unser Geschenketipp: Die Dual Dockingstation Octiv 202 von Altec Lansing, denn Liebe geht auch durch die Ohren! Verkuppelt ganz einfach eure iPhones oder iPods und mixt euch den perfekten Love-Sound.
Als die ersten Trailer zu „The Social Network“ durchs Web geisterten, fragten sich wohl nicht wenige, ob die Welt einen Film über Facebook braucht. Ein soziales Netzwerk ins Zentrum eines Kinofilms zu stellen – kann das funktionieren? Es kann. Denn „The Social Network“ ist mehr als die Erfolgsstory eines Web-Hypes. Der Film verhandelt Themen, die so alt sind wie das Geschichtenerzählen selbst: Freundschaft, Loyalität, Macht, Neid, Betrug, Verrat und Hass.
Regisseur David Fincher erzählt die Gründungsgeschichte von Facebook – von der Idee eines Campus-internen Netzwerks an der Eliteuniversität Harvard bis zum ersten Meilenstein des millionsten Mitglieds – in einer dramaturgisch gelungenen Verwebung aus Rückblenden und der Parallelmontage zweier juristischer Verhandlungen. Stilistisch hält sich Fincher, den man aus Filmen wie „Fight Club“ als visuellen Visionär kennt, auffallend zurück und konzentriert sich auf die Story und ihre Protagonisten. Der Film ist dabei eine Mischung aus Coming-of-Age-Movie und klassischem Gerichtsthriller, in dessen Zentrum die gleichsam schillernde wie kontrovers wahrgenommene Figur Mark Zuckerbergs steht.
Viel wurde im Vorfeld darüber spekuliert, ob Zuckerberg mit „The Social Network“ bereits im frühen Alter von 26 Jahren ein Denkmal gesetzt, oder ob er eher öffentlich an den Pranger gestellt werden würde. Beides ist nicht der Fall. Dennoch wird „The Social Network“ bestimmt nicht zu Zuckerbergs Lieblingsfilm. ‘I’m CEO… Bitch!’ weiterlesen
Dass Facebook als führendes soziales Netzwerk auch für Marken und Unternehmen Relevanz besitzt, ist nicht neu. Die meisten international agierenden Konzerne habe mittlerweile ihre eigene Fanpage – zumeist in englisch. Doch wie sieht das eigentlich mit den Unternehmen in Deutschland aus? Dieser Frage sind wir zusammen mit der Markenberatung Musiol Munziger Sasserath und Nielsen Deutschland nachgegangen und haben uns die Facebook-Aktivitäten von stark im TV beworbenen Marken angesehen.
Idee war, sich erstmals mit den „ganz normalen“ Marken, nämlich den großen und bekannten Marken mit breiten Zielgruppen und starker TV-Präsenz zu beschäftigen. Im Rahmen einer strukturierten Bestandsaufnahme haben wir mit dem Trendreport “Facebook, Marken & TV in Deutschland” ein Schlaglicht auf die Aktivitäten dieser Marken in Facebook – als dem mittlerweile größten sozialen Netzwerk ohne thematischen Schwerpunkt – geworfen.
Die Untersuchung umfasste eine exemplarische Woche im April 2010. Das Ergebnis könnt ihr euch hier ansehen:
Nachdem sich US-Amerikaner, Kanadier, Australier und Briten bereits seit letztem Herbst über die Glückslage der eigenen Nation ein Bild machen können, dürfen wir nun auch hierzulande einen Blick auf die aktuelle nationale Stimmung werfen – zumindest wie Facebook sie sieht.
Facebook nennt dies das Bruttonationalglück. Hinter dem etwas sperrigen Begriff verbirgt sich die Zusammenfassung der Statusmeldungen von Facebook-Nutzern eines Landes, die nicht mehr und nicht weniger als das “kollektive Gefühl” einer Nation abbilden soll.
Dabei werden positive und negative Begriffe zueinander in Relation gesetzt. Überwiegen die positiven, ist das Land glücklich. So einfach verhält sich das mit dem Glück in der Welt von Facebook.
Zum Schutz der Privatsphäre lesen übrigens, wie Facebook versichert, nicht Mitarbeiter die Statusmeldungen. Stattdessen würden nach der Entfernung aller personenbezogenen Informationen die Wörter von Computern gezählt.
Wer selbst sehen will, wann Facebook-Nutzer wo am glücklichsten sind, kann das hier tun.
Während Facebook gerade mit der Umstellung von Fanpages auf „Gefällt mir“-Pages für Diskussionen sorgt, suchen sich die wahren Unternehmensfans schon andere Betätigungsfelder. Hier wurde mal kurzerhand das klassische 18/1 mit einer Kommentarfunktion versehen. Ob da wohl bald ein KKH-Mitarbeiter vorbeikommt, um den Dialog zu suchen? Und würden Werbewände damit zu Social Media werden? Ich werd’s auf jeden Fall weiter beobachten.
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