Der fünfte Viral Video Award ist Geschichte: Am Freitagabend wurden im Rahmen des 28. Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin die Preise vergeben.
Als bestes Viral des Jahres zeichnete die Jury „Epic Bus Ad” des dänischen Verkerhrsunternehmens Midttrafik aus. Die Begründung der Jury: „Noch nie hat es ein öffentliches Verkehrsunternehmen geschafft, so sympathisch rüberzukommen.“ Das Video appelliere „überraschend, visuell rasant, komisch und erfrischend an den Zuschauer, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.“
In Zeiten des Internets fast unglaublich, aber auch heutzutage nutzen täglich 16 Millionen Deutsche den Videotext. 1980 mit 75 Tafeln gestartet, entpuppt sich der Teletext – technisch seit über dreißig Jahren unverändert – als einfach unverwüstlich. Darüber hinaus inspiriert seine minimalistische Ästhetik heute Künstler aus Bereichen wie Streetart, Animation, Video- und Webdesign. Mit dem International Teletext Art Festival wird dem pixeligen Infoangebot nun ein Denkmal gesetzt: 17 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt haben für das ITAF Videotext-Kunstwerke erstellt. Diese sind ab heute einen Monat lang im ARD-Videotext auf Tafel 770 und in einer Ausstellung in der Berliner Pflügerstraße 68 zu bewundern.
Kinders, wie die Zeit vergeht. Schon zum fünften Mal veranstalten wir zusammen mit interfilm Berlin im Rahmen des Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin den Viral Video Award.
Ab heute sind wieder Filmschaffende aus aller Welt aufgerufen, ihre viralen Videos einzureichen. Wir suchen Filme mit einem Anliegen. Ob für oder gegen Marken, Ideen, Images – wichtig sind die Botschaft und die Absicht, diese viral im Netz zu verbreiten. Außerdem zu beachten: Die Videos dürfen nicht älter als zwei Jahre und nicht länger als zehn Minuten sein und müssen primär für das Internet konzipiert sein.
Videos können bis zum 16. September hier eingereicht werden. Vom 15. Oktober an könnt ihr dann auch ohne eigenes Viral mitmachen und im Online-Voting auf www.viralvideoaward.com helfen, aus den 21 Nominierten den Sieger des Publikumspreises zu ermitteln. Daneben vergibt auch in diesem Jahr eine Fachjury zwei weitere Preise für das beste politische Viral und das Viral des Jahres.
Falls ihr euch die Zeit bis dahin mit Web-Videos vertreiben wollt, seien euch nochmal die Nominierten des letzten Jahres ans Herz gelegt. Als Appetizer hier schon mal der Sieger des Publikumspreises 2011:
Alle Jahre wieder treten wir zusammen mit interfilm berlin an und suchen für den Viral Video Award die besten viralen Spots des Jahres. So auch in diesem Jahr. Erneut haben wir uns durch ca. 500 Einreichungen gearbeitet und uns die Augen quadratisch gesehen, um euch heute die 21 Nominierungen des Jahres 2011 zu präsentieren. Über die könnt ihr ab heute abstimmen und so den Sieger des Publikumspreises mitbestimmen.
Unter den Nominierten befinden sich wieder Virals unterschiedlichster Art und Intention. Ob Animation, Realfilm oder Stop-Motion, ob originelle Produktwerbung, beißende Konzernkritik, aufklärerische Polit-Spots oder kreative Film- und Games-Promotion: gemein ist allen Filmen, dass sie sich für oder gegen etwas aussprechen und das Web als Mittel zum Zweck nutzen. Wir hoffen, euch eine interessante Auswahl zusammengestellt zu haben und wünschen viel Spaß damit.
Gesucht werden Internetfilme mit Botschaft. Sie sollen eine werbliche, ideelle oder politische Absicht vermitteln, dürfen höchstens zwei Jahre alt sein und müssen per Direkt-URL online sein. Der Preis wird in den drei Kategorien „Bestes Viral“, „Publikumspreis“ und „Bestes politisches Viral“ vergeben.
Das Einreichungsformular findet ihr hier, die Gewinner des letzten Jahres hier:
Der Kreativität in Sachen Bewerbung sind heutzutage ja weniger Grenzen denn je gesetzt. Ob ausufernde Fantasie bei der Jobsuche immer hiflreich ist, sei mal dahingestellt. Ein immerhin ziemlich unterhaltsames Bewerbungsvideo hat der Webentwickler Dave Berzack produziert, in dem er auf die Beats von M.I.A.s Paper Planes allerlei nerdiges Techie-Zeug rappt – und dabei eine erstaunlich fremdschamfreie Figur macht. Kann man mal so als Inspirationsquelle mitnehmen, finde ich.
Und falls euch das jetzt Lust auf kreative Bewerbungen gemacht hat: Wir haben ab sofort eine offene Praktikumsstelle zu vergeben, für die ihr euch hier bewerben könnt. Wir sind mal gespannt, was da so eintrudelt…
Der von uns und Interfilm Berlin veranstaltete Viral Video Award nimmt langsam Fahrt auf. Für uns ist das schön, weil wir uns dank zahlreicher Einreichungen während der Arbeit auch mal das eine oder andere Web-Video ansehen können – ganz offiziell.
Daneben freuen wir uns, neue Partner für die dritte Ausgabe des Awards begrüßen zu können: Als Medienpartner werden Netzpolitik und der Social-Bookmarking-Dienst Mister Wong den VVA 2010 begleiten.
Zudem wird der Viral Video Award von der Berliner Landesinitiative Projekt Zukunft unterstützt.
Der Viral Video Award ist der erste Wettbewerb für virale Filme auf einem Filmfestival in Deutschland. Bis zum 11. September könnt ihr euch beteiligen und uns auf der Facebook-Page des VVA Virals vorschlagen, die nicht älter als von 2009 sind, oder über die offizielle Website selbst welche einreichen. Für den Publikumspreis könnt ihr euch vom 18.10. bis zum 18.11. am Online-Voting beteiligen. Die nominierten Filme werden im Rahmen des 26. internationalen Kurzfilmfestivals Berlin vom 16. bis 21. November 2010 auch auf Leinwand gezeigt. Die Preisverleihung findet während des Festivals statt.
Der Viral Video Award geht in die dritte Runde. Auch in diesem Jahr suchen Zucker. und interfilm die besten viralen Videos. Der Award wird im Rahmen des 26. Internationalen Kurzfilmfestivals interfilm Berlin vom 16. bis 21. November 2010 verliehen.
Vom 7. Juni bis 11. September können Filme auf www.viralvideoaward.com für den Preis vorgeschlagen werden. Das können eigens für den Wettbewerb produzierte oder bereits existierende Videos sein.
Nach dem Einsendeschluss werden dem Publikum die 24 besten Filme auf viralvideoaward.com für einen Monat zum Voting präsentiert. Parallel und unabhängig davon wählt eine Fachjury die besten Spots aus. Neben dem Publikums- und dem Jurypreis wird in diesem Jahr erstmals der Award für das beste politische Viral verliehen. Preisgeberin ist die Heinrich-Böll-Stiftung.
Zur Einstimmung gibt’s hier noch mal das Gewinnervideo von 2009:
Beim Viral Video Award, den wir zusammen mit interfilm Berlin veranstalten, startet heute das Voting für den Publikumspreis. Aus über 500 eingereichten Filmen haben wir die besten 24 nominiert. Es sind gute und eher klassische Werbevirals dabei, aber auch Filme von von NGOs oder politischen Initiativen. Insgesamt hat uns verblüfft, wie sehr das Instrument des Internetvideos gerade von diesen Organisationen genutzt wird.
Für die Jury konnten wir übrigens ein richtig cooles Trio gewinnen. Neben Harald Martenstein, werden noch Rebel:art-Blogger und Journalist Alain Bieber sowie der Schauspieler Florian Lukas den Preis der Fachjury vergeben. Bieber hat übrigens treffend gesagt, was für ihn Virals ausmachen: “Virals sollten intelligente Täuschungsmanöver und raffinierte Überraschungseffekte bieten, stereotype Denkmuster torpedieren – und mich berühren, schockieren oder einfach nur verdammt gut unterhalten.”
Ich glaube, dass er unten den 24 Filmen gerade auch solche finden wird. Überzeugt euch selbst: www.viralvideoaward.com
Bei meinem alltäglichen Newsletter Screening begegnete mir am Dienstag die Nachricht, dass die Zuschauerquote der Olympia-Übertragung sehr enttäuschend ausfiel. Bei DWDL.de hieß es:
Richtiges Olympia-Fieber will derzeit nicht aufkommen: Durch die Zeitverschiebung bedingt enden die Live-Übertragungen bei ARD und ZDF just dann, wenn die meisten Deutschen von der Arbeit zurückkommen. Am Montag und damit dem ersten Arbeitstag während der Olympischen Spiele machte sich das in deutlich gesunkenen Zuschauerzahlen bemerkbar.
Der Goldregen ließ dann am Dienstag die Quoten steigen. Trotzdem: Zur Primetime hätte es besser laufen können…
Trotz gleich vier Goldmedaillen für deutsche Sportler lief es für die Highlights-Show in der Primetime allerdings eher durchwachsen. Ab 20:15 Uhr sahen 3,4 Millionen Zuschauer ab drei Jahren die rund 90-minütige Sendung. Das reichte beim Gesamtpublikum nur für schwache 11,9 Prozent Marktanteil.
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