Der fünfte Viral Video Award ist Geschichte: Am Freitagabend wurden im Rahmen des 28. Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin die Preise vergeben.
Als bestes Viral des Jahres zeichnete die Jury „Epic Bus Ad” des dänischen Verkerhrsunternehmens Midttrafik aus. Die Begründung der Jury: „Noch nie hat es ein öffentliches Verkehrsunternehmen geschafft, so sympathisch rüberzukommen.“ Das Video appelliere „überraschend, visuell rasant, komisch und erfrischend an den Zuschauer, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.“
Markenpages auf Facebook können enorme Fanzuwächse verbuchen, dennoch (oder deswegen) sinkt das relative Engagement der Community. Gleichzeitig besteht ein großes Informationsbedürfnis auf Seiten der Markenfans. Zudem macht Facebook Marken sympathischer, vertrauenswürdiger und moderner. Das sind einige der Ergebnisse des dritten “Trendreport Facebook”.
In Zusammenarbeit mit pilot Hamburg und unterstützt von buddybrand haben wir erneut die Fanpages der Top 150 TV-Werbetreibenden des ersten Quartals analysiert. Ergänzt wurde die Untersuchung erstmals um eine Konsumentenbefragung.
Seit dem gestrigen Abend herrscht Trauerstimmung in Deutschland. Und da fällt’s uns auch gleich wieder ein: Es sind nur noch 175 Tage bis zum Ende der Welt. Der ideale Zeitpunkt also, um mal tief in uns zu gehen und uns ein paar Gedanken zum Weltuntergang zu machen. AXE setzt ja bereits seit Beginn des Jahres auf die solide Variante: Arche Noah.
General Motors zeigt uns – ganz zum Ärger von Konkurrent Ford – eher die technische Variante: die eigene Flotte. ‘Das Ende …’ weiterlesen
Wow! Mit so viel Interesse und positivem Feedback haben wir ehrlich gesagt nicht gerechnet: Über 10.000 Views in nur zwei Monaten verzeichnet unser Trendreport Facebook aktuell allein auf Slideshare. Das freut uns sehr und wir haben das große Interesse zum Anlass genommen, nun auch eine englische Version zu veröffentlichen, auf die wir hier hinweisen möchten.
Darüber hinaus wollen wir uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die sich mit unserer kleinen Studie auseinandergesetzt haben – sei es im persönlichen Gespräch mit uns, in Kommentaren oder interessanten Artikeln. Eine kleine (Online-)Presseschau in eigener Sache haben wir hier mal zusammengestellt:
Die durchschnittliche Facebook-Fanzahl deutscher Unternehmen hat sich im vergangenen Jahr versiebenfacht. Allerdings sank der Anteil derjenigen Fans, die sich aktiv mit einer Marke auseinandersetzen, deutlich. Das sind zwei der zentralen Ergebnisse der Analyse 75 ausgewählter deutschsprachiger Markenpages, die wir zusammen mit Pilot und buddybrand im “Trendreport Juli 2011: Facebook, Marken und TV in Deutschland” veröffentlicht haben.
Gut 25.000 Facebook-User bekennen sich im Schnitt zu einer der untersuchten Marken, allerdings interagiert nur ein sehr kleiner Teil der Fans mit dieser: Nur 1,5 % der Fans setzen sich durch Likes, Kommentare oder Postings aktiv mit der Marke auseinander – gegenüber 4,3% im Vorjahr.
Erstaunlicherweise geschieht dies vor dem Hintergrund einer zunehmenden Dialogorientierung der Marken. Nutzte im Vorjahr noch jede zweite Marke ihre Fanpage vor allem zur Distribution von vornehmlich unternehmensrelevanten News und Infos – also als Push-Kanal und zur Einwegkommunikation ohne dialogische Elemente -, so setzen 2011 drei von vier Marken auf den Austausch mit ihren Fans. Der Lohn dafür: höhere Interaktionsraten im Vergleich zu nicht-dialogorientierten Pages (die jedoch dennoch weit unter dem Vorjahresschnitt bleiben). Den höchsten Anteil aktiver Fans (2,0%) konnten Marken erzielen, die ihre Facebookpage in erster Line als Service-Kanal nutzen (z.B. Telekom hilft).
Neben den Kommunikationsinhalten haben auch die Fanzahl sowie die Branche des Unternehmens Einfluss auf das Engagement der Fans. Die besten Interaktionsraten konnten Pages mit bis zu 10.000 Fans erzielen. Danach gilt: Je mehr Fans, desto kleiner die Interaktionsrate.
In der Betrachtung der Branchen konnten Automobilhersteller relativ die meisten Fans aktivieren, am wenigsten Enaggement zeigten Fans von Fast Moving Conusmer Goods (FMCG).
Immerhin vernetzen Marken in 2011 ihre Kommunikationskanäle besser als noch im Vorjahr: Drei Viertel verweisen in ihren TV-Spots auf die Website (+7%). Drei Marken verweisen bereits im TV-Spot direkt auf die Fanpage, eine solche Angabe war im Vorjahr in keinem Werbespot zu finden. Auf der Website wiederum verweisen ebenfalls drei Viertel der Marken – zumeist bereits auf der Startseite- auf die Facebook-Präsenz (+18%). Auf jeder zweiten Marken-Website finden sich zudem Funktionen zum Teilen der Inhalte auf Facebook (Like und Share Button.)
Den kompletten Trendreport könnt ihr euch hier ansehen:
Heute startet die Voting-Phase für den Publikumspreis des Viral Video Awards 2010. Aus fast 500 Einreichungen aus 38 Ländern haben wir zusammen mit interfilm Berlin und der Heinrich-Böll-Stiftung 21 Filme für das finale Voting nominiert.
Herausgekommen ist dabei eine bunte Mischung aus witzigen Commercials, künstlerisch ambitionierten Kurzfilmen und aufrüttelnden Polit-Virals. Letztere bilden in diesem Jahr einen Schwerpunkt: Erstmals wird von der Heinrich-Böll-Stiftung der Preis für das beste politische Viral vergeben.
Für den Preis der Jury konnten wir neben dem Journalisten und Netzkultur-Experten Mario Sixtus noch die TV-Moderatorin und Autorin Petra Gute sowie den Schauspieler Daniel Zillmann gewinnen. Mario Sixtus zum Thema Virals: „In keinem anderen Genre sind Filmproduzenten derart von ihrem Publikum abhängig wie bei Web-Videos, denn die Nutzer übernehmen Marketing und Vertrieb der Filme – oder eben auch nicht, ganz wie es ihnen gefällt. Virals sind Videos plus Demokratie.“
Durchstöbert man die Weiten des Internets nach Werbung vergangener Tage, so findet man unter anderem dieses Meisterwerk:
Die Frage ist allerdings, ob der Spot tatsächlich eine Hinterlassenschaft der Kommunikationsindustrie der Achtziger ist oder eine Parodie. Wie dem auch sei, sehr schön zu erkennen ist das altbewährte AIDA Prinzip: Attention: Darf ich dich mal was fragen…? Interest: Es geht um dein WC…! Desire: Ist es auch kristallrein? Action: Du musst dir mein WC ansehen…!
Dass Facebook als führendes soziales Netzwerk auch für Marken und Unternehmen Relevanz besitzt, ist nicht neu. Die meisten international agierenden Konzerne habe mittlerweile ihre eigene Fanpage – zumeist in englisch. Doch wie sieht das eigentlich mit den Unternehmen in Deutschland aus? Dieser Frage sind wir zusammen mit der Markenberatung Musiol Munziger Sasserath und Nielsen Deutschland nachgegangen und haben uns die Facebook-Aktivitäten von stark im TV beworbenen Marken angesehen.
Idee war, sich erstmals mit den „ganz normalen“ Marken, nämlich den großen und bekannten Marken mit breiten Zielgruppen und starker TV-Präsenz zu beschäftigen. Im Rahmen einer strukturierten Bestandsaufnahme haben wir mit dem Trendreport “Facebook, Marken & TV in Deutschland” ein Schlaglicht auf die Aktivitäten dieser Marken in Facebook – als dem mittlerweile größten sozialen Netzwerk ohne thematischen Schwerpunkt – geworfen.
Die Untersuchung umfasste eine exemplarische Woche im April 2010. Das Ergebnis könnt ihr euch hier ansehen:
Während Facebook gerade mit der Umstellung von Fanpages auf „Gefällt mir“-Pages für Diskussionen sorgt, suchen sich die wahren Unternehmensfans schon andere Betätigungsfelder. Hier wurde mal kurzerhand das klassische 18/1 mit einer Kommentarfunktion versehen. Ob da wohl bald ein KKH-Mitarbeiter vorbeikommt, um den Dialog zu suchen? Und würden Werbewände damit zu Social Media werden? Ich werd’s auf jeden Fall weiter beobachten.
Die Frage danach, was eigentlich der Unterschied zwischen Werbung und PR ist, fällt ja nicht nur von seitens der Famile, Freunden oder jedem, dem man von seiner Arbeit erzählt. Auch im Vorstellungsgespräch wird hin und wieder das Thema darauf gelenkt. Heute soll es hier ganz kurz mal nicht um unser Handwerk PR gehen, sondern um die Werbung. In der aktuellen Galore habe ich nämlich eine Anzeige entdeckt, die ich grandios finde.
Zuerst sieht der gierige Beauty-Junkie eine Creme-Probe einer unbekannten Firma:
Wenn er sie dann – wie ich – aus dem Heft rupft, erscheint der wahre Hintergrund der Anzeige:
“Noch immer sterben tausende Tiere bei Versuchen der Kosmetikindustrie.” teilt uns NOAH mit. Die Creme-Probe ist natürlich leer, weils ja um was Anderes geht.
I love it, was meint ihr?
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