Wo wohnt Zucker. Reloaded

Vor einiger Zeit hatten wir uns ja schon mal angeschaut, wo es für die Kollegen nach Feierabend hingeht. Mittlerweile hat sich einiges getan, was die Wohnorte angeht: Es gibt neue Volontäre, manche sind umgezogen, kurzum: Es schreit nach einer Neuauflage bzw. Neubetrachtung der Zucker.-Wohnsitze:

Wo Zucker. wohnt

Beim aktuellen Ranking wird eines klar: Der Prenzlberg steht als beliebtester Wohnort unangefochten auf Platz Eins und konnte im Vergleich zur ersten „Untersuchung“ sogar noch drei Anwohner hinzugewinnen. An zweiter Stelle befindet sich das gute, alte Kreuzberg, gefolgt von Mitte. Diese Bezirke haben ihre Positionen zumindest behauptet. Ganz im Gegensatz zu Wedding: Der „In-Bezirk“ hat sich als Zucker.-Wohnort verabschiedet, warum? Da kann nur gemutmaßt werden…

Das Ranking in der Übersicht:
Prenzlauer Berg: 8 (+3)
Kreuzberg: 4 (0)
Mitte: 2 (0)
Friedrichshain: 1 (0)
Treptow:1 (0)
Tiergarten:1 (0)
Charlottenburg:1 (-1)
Spandau: 1 (0)
Glienicke: 1 (0)
Wedding: 0 (-1)

Und hier noch mal die Karte ohne „Ausreißer“ (sorry, Spandau und Altglienicke):

Wo Zucker. wohnt - Innenstadt

Alle Jahre wieder: Kein Geschenk!

Jedes Jahr das Gleiche! Es ist kurz vor Weihnachten, die Fußgängerzone ist überfüllt, man ist mittendrin und die Hoffnung, dass man doch noch originelle Weihnachtsgeschenke findet, schwindet mit jeder Sekunde gen Ladenschluss. Die letzte Rettung: der Parfum- oder Kinogutschein! Die Spontankäufe sorgen dann spätestens bei der Bescherung für jede Menge vorgetäuschter Freudengesichter. Damit das dieses Jahr nicht passieren kann, hier eine kleine Auswahl an originellen Weihnachtsgeschenken, die man schön bequem online bestellen kann: Frohe Weihnachten!

Guten Tag, wie viel Wiegen Sie?: Die Fußabtreter Wage.

Fußabtreter

Nie wieder zu spät: Die coolste Uhr der Welt?

Bling Bling im Supermarkt: Einkaufen à la Beckhams:

goldener Einkaufswagen

Nie wieder Koffer schleppen: der Koffer-Scooter:

Koffer Scooter

Rauchen kann tödlich sein: Ich weiß!

Sarg-Zigaretten Case

Ein Fleurop-Nikolaus kommt selten allein….

veFoto: Olir Mack

Passend zum Nikolaus waren sie wieder am Start: Die Fleurop-Nikoläuse! Wie bereits in den vergangenen Jahren waren die Weihnachtsboten im Auftrag einzelner IHK-Magazine mit Blumensträußen von Fleurop unterwegs und überraschten deren Anzeigenkunden und Geschäftspartner. Damit bedankten sie sich für ein Jahr gute Zusammenarbeit.

Diesmal stapften 120 Nikoläuse am 4. Dezember durch die Straßen von Bayreuth, Erfurt, Halle (Saale) und Würzburg.Foto: Oliver Mack So hatten selbst die Passanten im verschlafenden Bayreuth mal was zu gucken. Und das kommt ja sonst nur zu den Festspielen vor! Die roten Zipfelmützen mit den flauschigen Bärten haben da eine regelrechte Vorweihnachts-Euphorie ausgelöst. Tja, wenn doch alle Menschen so einfach zu beeindrucken wären….

Fotos: Oliver Mack

Sneaktease …

was bereitet Oliver Korittke so viel Spaß bei Zucker.?
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Die Auflösung gibts bald …

Volksverbohlung, Crackberry, Dönieren – Das war Kiezdeutsch!

Da sage mal einer, die deutsche Sprache sei die Sprache von Goethe oder Schiller: verstaubt, trocken und nie auf den Punkt.

Jeder, der sich jedoch mit der Jugendkultur und dem Jargon auseinandersetzt oder einfach nur mal öfters mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, merkt, dass sich seit Goethe und Schiller doch so einiges getan hat mit der deutschen Sprache. Die Germanisten und Pädagogen unter uns wird dies gewiss schockieren, aber unter wissenschaftlichen Aspekten ist die Weiterentwicklung der Sprache so normal wie die Evolution an sich.

Sprachwissenschaftler bezeichnen die heute gängige Jugendsprache als „Kiezdeutsch“. Da man nie auslernt und ihr bestimmt auch wissen wollt, was denn nun die „Volksverbohlung“ oder ein „Crackberry“ ist, hier die wichtigsten Kiezdeutsch-Vokabeln zum Auswendiglernen:

Beef = Stress im Sinne von Streit, kann in Schlägerei enden
Abhorsten = sich wie ein Idiot benehmen
Hopfenblütentee = Synonym für Bier
Blafasel = leeres Gerede
Bullshit-Bingo = übermäßig viele englische Pseudo-Fachtermini verwenden
Crackberry = die Sucht, ständig erreichbar sein zu müssen, zusammengesetzt aus Crack und Blackberry
Dönieren= Döner essen gehen
Knowbie = Klugscheißer
Mopfer = Kurzform für Mobbingopfer
Pornös = super, toll, geil
Schnüchtern = ein Mensch, der nur im nüchternen Zustand schüchtern ist
Volksverbohlung = zunehmende Verdummung der Bevölkerung durch anspruchslose TV-Unterhaltung

Jugend von heute?

Das PhoneBox Experiment von Skype

Urlaub mal ganz anders?! Skype schickt sein neues Maskottchen „Wilderness Man“, den 28-jährigen Rob Cavazos, in die Steppe von Südspanien. Dort wird er die nächsten zehn Tage in direkter Nähe eines Münzfernsprechers verharren und Anrufe von Menschen aus der ganzen Welt entgegen nehmen. Das spärliche Equipment besteht aus einem Zelt, ein paar Möbelstücken und einer Gitarre. Während der ganzen Zeit wird Rob 24 Stunden täglich von einer Livestream-Kamera überwacht.

Hintergrund: Das „PhoneBox Experiment“ soll die Popularität von Skype als günstige Alternative zum Telefonieren auf internationale Festnetze steigern. Der VoIP-Client ist zwar populär, jedoch nur wenn es um den Bereich Internet-Telefonie geht. Robs Einsatz in der spanischen Wildnis soll die Zuschauer animieren, den Hörer in die Hand zu nehmen und seine spanische Nummer im Camp zu wählen: +34 951 055 675.


And the Viral Video Award 2009 went to….

Am Freitagabend fand zum zweiten Mal der Viral Video Award statt. 25 Virals, die verschiedener kaum sein konnten, machten der Jury sowie dem Publikum die Wahl nicht gerade einfach.

In einem spannenden Voting kürte das Publikum Alexander Lehmann mit seinem Film „Du bist Terrorist“ zum Gewinner. Der Sieger-Clip macht auf das Thema Bürgerrechte und Überwachung aufmerksam und überzeugte das Publikum mit einer kritischen und unterhaltsamen Annäherung an das Thema.

Die dreiköpfige Jury, bestehend aus Harald Martenstein (ZEIT, Tagesspiegel), Alain Bieber (Rebelart.net / art – das Kunstmagazin) und dem Schauspieler Florian Lukas, wählte „Stiegl Skispringen“ von Projekt X aus Österreich zum besten Viral. Der 32-Sekunden-Clip ist ein Sportkommentar der ganz besonderen Art und an Skurrilität kaum zu übertreffen. Aber seht selbst:

Alle nominierten Virals könnt ihr euch unter http://www.viralvideoaward.com/ nochmals ansehen. Viel Spaß!

Neuer Musik&Style-Blog von Burda?

So schnell kanns gehen, da sucht man sonntagabends nochmal fix nach einer Onlineshop-Empfehlung auf lesmads.de und landet auf einmal durch einen anscheinend fehlgeleiteten Suchbefehl auf einer Dummy-Blog-Seite, die offensichtlich bald zum Burda-Netzwerk gehören soll: Lookslikemusic.de auf dem sich „Stephan“ testmäßig austobt


Ich weiß, ich weiß, dass das diese „Entdeckung“ aus mir noch keinen Bob Woodward oder Carl Bernstein macht, aber in der kleinen, feinen Welt einer Lifestyle PR-Agentur ist das durchaus sehr interessant …
Vor allem, weil wir vor kurzem feststellen mussten, dass es sich bei der heiß erwarteten Musikexpress Style nicht etwa um ein ganzes Heft voller Musik&Mode handelte, sondern lediglich eine handvoll Seiten ans übliche Heft angehängt waren … Also, hier gleich meine ungefragte Meinung zu Lookslikemusic.de: Kann toll werden, Name inklusive Wortspiel find ich ganz nett. Zu den ersten Themen: Bitte NICHT: Beth Ditto, Lady Gaga und/oder Kate Moss Festivalstyle … ist alles schon zig Mal da gewesen, ob Print oder Online … Ansonsten viel Glück und viel Spaß, ich behalte euch im Auge.

Wer sich selber mal von der Fehlleitung überzeugen will, einfach auf lesmads.de in der Suche „Suchbegriff*“ eingeben und dann die erscheinende Seite neu laden.

Nach den MTV EMA´s von gestern: Heute Abend der Viral Video Award in Berlin!

Viral AwardIm Rahmen des 25. Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin, wird heute Abend der Viral Video Award 09 verliehen. Nach dem großen Erfolg der ersten Verleihung sind wieder 24 virale Internetfilme mit einer werblichen, politischen oder einfach nur einer originellen Botschaft nominiert und werden von einer Fachjury sowie dem Publikum beurteilt. Auf www.viralvideoaward.com könnt ihr die nominierten Filme anschauen.

Es gibt einen Jury- und einen Publikumspreis, beide sind mit 500 Euro dotiert. Jurymitglieder sind in diesem Jahr Alain Bieber (rebel:art), Harald Martenstein (DIE ZEIT, Der Tagesspiegel u.a.) und Florian Lukas (Schauspieler). Natürlich hat auch Zucker. seine Hände im Spiel, denn der Wettbewerb wurde von uns in Zusammenarbeit mit interfilm Berlin organisiert.

Vorbeischauen lohnt sich: Nicht nur die nominierten Filme sind großartig auch das anschließende YOUTUBE-Karaoke wird garantiert für viel Spaß sorgen!

Die Preisverleihung findet um 21 Uhr im Haus 13 des Pfefferbergs in Berlin statt. Im Anschluss bittet DJ Starfish mit einem lockeren Mix auf Funk, Disco und Pop zum Tanz.

Auf der Mauer auf der Lauer

cc by VivaoPictures

cc by VivaoPictures


Am 09. November 2009 ist es genau 20 Jahre her, dass die Berliner Mauer fiel und Ost- und West-Deutschland wieder vereint waren. Zahlreiche Aktionen begleiten das Jubiläum – von Ausstellungen über Konzerte bis hin zu einer Dominoaktion, die den Mauerfall symbolisieren soll.
Mein absoluter Favorit ist aber diese kreative Idee: http://www.mauer-mob.com/home.php

Ein unvergesslicher Moment in der Geschichte Deutschlands. Ob es am Datum liegen mag? Auf den 09. November fallen eine Reihe von Ereignissen, die in der deutschen Historie einen politischen Wendepunkt markierten:
1923 versucht Hitler erstmals, die Macht in Deutschland zu übernehmen. Der Hitler-Ludendorff-Putsch bricht vor der Münchner Feldherrenhalle im Kugelhagel der bayerischen Landespolizei zusammen.
1938 kommt es im Deutschen Reich während der Reichsprogromnacht zu organisierten Übergriffen gegen Juden und jüdische Einrichtungen, bei denen unter anderem Synagogen in Brand gesteckt werden.

Nicht allein deshalb wird das Datum auch als „Schicksalstag der Deutschen“ bezeichnet.
Hier allerdings ein paar Ereignisse, die auch am 09. November stattfanden (wenn auch nicht nur in Deutschland), aber vielleicht weniger bekannt sind:

1888: Jack the Ripper ermordet in Whitechapel mit Mary Jane Kelly sein fünftes und wahrscheinlich letztes Opfer.
1953: In Kassel wird die erste Fußgängerzone in Deutschland eröffnet.
1965: Ein großflächiger Stromausfall legt das Leben im Nordosten der Vereinigten Staaten und auch in Teilen Kanadas über Stunden hinweg lahm. Der Blackout beeinflusst den Tagesablauf von etwa 30 Millionen Menschen. Neun Monate später wird ein Babyboom registriert.
1967: In den USA erscheint die erste Ausgabe der Musikzeitschrift Rolling Stone.
1970: Charles de Gaulle, französischer General und Staatspräsident, stirbt.