Zwei Herzen schlagen ach in meiner Brust … Berlin Press Days vs. re:publica

Candy, candy, candy I can’t let you go – der letzte Donnerstag und Freitag standen ganz im Zeichen von Cupcakes, Bonbons und natürlich Zucker. Bei den Berlin Press Days feierte Zucker. nämlich den Einstand mit unserem Kunden Foot Locker und der aktuellen Pastry-Kollektion. Pastry bedeutet übrigens „kleines Gebäck“ und von genau diesem sind die Sneaker und Kleidung der Kollektion auch inspiriert. Wir hatten es uns in diesem Zusammenhang natürlich nicht nehmen lassen, unsere eigene kleine Foot Locker Bakery zu kreieren:

Doch wie so oft blieb es nicht nur bei Süßem und Moderedakteuren, die wir durch den Showroom führten, sondern der digitale Ernst des Lebens verlangte in Form der re:publica auch seinen Anteil.

Etwas Sorge hatte ich schon, dass man mich sofort als „Nicht-Tech-Experte“ identifizieren konnte. Nach peinlichem Apple-Startsound im Streetart-Vortrag war sichergestellt, dass jeder wusste, hier ist eine professionelle Bloggerin am Werk. Sofort im Anschluss begann mein Kampf mit dem WLAN vor Ort, von dem ja bereits Laura schwärmte und der zwei Tage andauern sollte. Nichts destotrotz habe ich einige Weisheiten aus der re:publica mitgenommen:

1. Bei „Feministische Netzkultur“ wurde über „Internet-Schutzräume für Frauen“ diskutiert [sic] und es machte mich rasend, dass sich alle immer nur als „Mädchen“ bezeichneten, dann doch gleich so.

2. „Ich glaub ich followe dir auch bald“, scheint die neue Geek-Anmache zu sein.

3. „Wenn Frauen bloggen – Warum Babykotze genauso relevant ist wie das iPhone“ hatte den beklopptesten Titel, was bei 1. auch ausführlich diskutiert wurde. Außerdem fehlte mir ein bisschen der Zusammenhang zwischen den Mutter-, Mode-, Feminismus- und Technikbloggerinnen. Schlage für die nächste re:publica ein Forum „Wenn Männer bloggen“ vor, bin mal gespannt, ob dort auch so viele „Schaulustige“ (O-Ton während der Diskussion) aufschlagen.

4. Vor „Pornografische Zukunftsvisionen“ war die längste Schlange, Sex sells – auch auf der re:publica.

5. Zum Schluss brauchte ich dann auch noch was Handfestes und landete bei „Politische Blogs in Deutschland“ – Fazit: ich sollte mal mehr über Politisches und weniger über Fluffy-Themen bloggen. Darauf einen Cupcake und bis zum nächsten Jahr.

3 Kommentare
  1. Sabine says:

    Mmmhhh, lekkaschmekka. Ich habe immer noch den Duft in meiner Nase und wünschte, der pinke Teppich würde mir jeden Morgen den Weg zum Schreibtisch weisen. Doch wie heißt es so schön – man sollte aufhören, wenn einem schlecht is.

  2. Miss Creative Classy says:

    Mein Kommentar zu „Wenn Frauen bloggen“: seid stolz drauf und redet darüber! Hab mich mit den Fashion Bloggerinnen der Hauptstadt schon öfters hierzu ausgetauscht. Großartiger Support, den sich die Mädels untereinander da geben und der Beweis, dass wir alle ruhig ein wenig lauter klappern dürfen. Wer mag kann hier dazu lesen http://misscreativeclassy.wordpress.com/2009/04/04/begegnungen-auf-der-republica-09-bloggerinnen-und-hypemachine/

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