App, app, hurray!

Sie weisen uns Wege und manchmal in die Schranken, geben Auskunft übers Wetter, Flugzeiten, Sportergebnisse, Feiertage in der ganzen Welt und sogar die Auslastung der Wiesn-Festzelte, sie unterhalten uns mit unerschöpflicher Vielfalt im Zug, im Wartezimmer oder einfach so, sie vernetzen und verbinden uns, geben uns Antworten auf Fragen, die wir nie gestellt haben, sie sind zum Teil nutzlos, aber einfach witzig oder ungemein niedlich, sie sind informativ und kreativ. Die Rede ist – ganz klar – von Apps fürs iPhone (oder iPad). Doch welche Apps machen uns das Leben etwas leichter, sind gerade total in, nutzen wir wirklich oder sind einfach Lieblingsstücke? Zucker. präsentiert seine 10 Favoriten:

Facebook iPhone App Bei uns Kommunikations-Profis liegt Facebook im App-Ranking natürlich auf Platz 1. Miteinander, untereinander, für Kunden und den Rest Welt (facebook.com/zuckerkommunikation) – we like!

Shazam iPhone App Kennt jeder, hat jeder, aber wirklich besser und schneller kann man sein Musikwissen nicht erweitern – jederzeit und überall! Shazam gehört zur Standard-Ausstattung unserer iPhones.

WhatsApp iPhone App WhatsApp?! Diese Frage beantworten wir – unbegrenzt, quasi kostenlos und ohne Verzögerung – Freunden, Familie und Kollegen im In- und Ausland mit Nachrichten, Bildern oder Videos dank dieser tollen App.

Hipstamatic_icon_large Absoluter (analoger) Kult in den Zucker.Reihen ist die App Hipstamatic. Die Kamera App – nicht nur für Liebhaber von Polaroid, Holga und Lomo – wird mittels Fingertap mit virtuellen Objektiven, Filmen und Blitzgeräten ausgestattet, in Kombination ergeben sich unfassbar viele Effekte.

iLiga-3.0 Besonders beliebt bei den Zucker.Frauen (!) sind Fußball-Apps. Ganz vorne dabei ist iLiga, das Stadion auf dem iPhone, sowie die HSV App bei der Kollegin aus dem hohen Norden.

asleep_icon Schäfchenzählen 2.0: 47 Geräusche der App aSleep, vom Knistern des Lagerfeuers bis hin zum Rauschen des Meeres, machen das Einschlafen jetzt noch schöner. Dazu gibt es eine Farbfunktion, die das Schlafzimmer in farbiges Licht hüllt sowie den Schnarchmonitor, der Schnarch-Phasen nachvollziehbar aufzeichnet. Jetzt gibt es endlich einen Grund das iPhone auch nachts zu benutzen!

cab4me_taxi_app Als Berliner sind wir durch die hohe Taxi-Dichte ziemlich verwöhnt, aber das sieht in vielen Städten gern anders aus. Damit man als verhätschelter Großstädter auch in der Pampa zurück ins Hotel gelangt, gibt es die passende Taxi-App! Tadaaa: Cab4me!

Eyeout Apropos Berlin! Berlin hat nicht nur viele Taxis, sondern auch einiges an Kunst und Kultur zu bieten. Die App Eyeout enthält eine komplette Datenbank von Berliner Museen, Sammlungen und Galerien – und was wann wo läuft. Getestet, bewertet und für gut befunden, Eyeout – unsere App des Kultursommers! P.S. Auch für Zürich…

widget_icon Die Windsurfer, Wellenreiter, Segler und Paraglider unter uns, wissen immer was in Sachen Wind, Wellen und Wetter abgeht. Die App Windfinder ist zuverlässige Quelle und damit nicht nur in 36 Ländern die Top 1 gratis Wetter App, sondern auch bei uns.

Remind Vielbeschäftigen und Vergesslichen empfiehlt sich die App Remind, die nicht einfach nur ein gewöhnlicher Terminkalender ist. Remind ist vielmehr ein persönlicher Assistent, der nicht nur zur richtigen Zeit, sondern auch am richtigen Ort an ein To Do erinnert. D.h. sobald die App merkt, dass man zu Hause erscheint und die Pflanzen Wasser brauchen, schlägt sie zuverlässig Alarm.

Das sind sie, die beliebtesten, nützlichsten, unterhaltsamsten, kreativsten, entspannendsten und vor allem meist genutzten Apps in der Agentur.

Doch auch an Entertainment via iPhone fehlt es bei Zucker. natürlich nicht. Unterhaltung in der Kaffeepause bieten Klassiker wie Bejeweled oder Tap Tap Revenge. Das flauschige Fellknäuel Talking Tom ist zwar eine völlig sinnfreie App, sorgt aber dennoch seit neuestem für große Erheiterung bei den Mitarbeiterinnen. Die echten Trendspiele auf den Zucker.iPhones sind allerdings Cut the Rope und Froggy Jump. In beiden Fällen gilt es, possierlich grüne Frösche durch eine lustige Welt voller Abenteuer zu manövrieren – Geronimo! Warum jedoch ausgerechnet Frösche bei uns so angesagt sind, bleibt ein Rätsel…

Zucker. ist …

In unserem Blog lest ihr WAS Zucker. WANN, WO und WIE macht, womit und mit wem sich Zucker. beschäftigt, was Zucker. liest, sieht und gefällt. Nun dachten wir uns „Da fehlt doch was!“: In unserer neuen Blog-Rubrik wollen wir euch zukünftig auch zeigen, WER Zucker. ist. In regelmäßigen Abständen geben die lieben Leute, die hinter Zucker. stehen, einen kleinen Einblick in ihr berufliches und privates Leben.

Vorhang auf für unsere erste Kollegin: Jennifer

Viral Video Award: Online-Voting gestartet

viren_schwarmHeute startet die Voting-Phase für den Publikumspreis des Viral Video Awards 2010. Aus fast 500 Einreichungen aus 38 Ländern haben wir zusammen mit interfilm Berlin und der Heinrich-Böll-Stiftung 21 Filme für das finale Voting nominiert.

Herausgekommen ist dabei eine bunte Mischung aus witzigen Commercials, künstlerisch ambitionierten Kurzfilmen und aufrüttelnden Polit-Virals. Letztere bilden in diesem Jahr einen Schwerpunkt: Erstmals wird von der Heinrich-Böll-Stiftung der Preis für das beste politische Viral vergeben.

Für den Preis der Jury konnten wir neben dem Journalisten und Netzkultur-Experten Mario Sixtus noch die TV-Moderatorin und Autorin Petra Gute sowie den Schauspieler Daniel Zillmann gewinnen. Mario Sixtus zum Thema Virals: „In keinem anderen Genre sind Filmproduzenten derart von ihrem Publikum abhängig wie bei Web-Videos, denn die Nutzer übernehmen Marketing und Vertrieb der Filme – oder eben auch nicht, ganz wie es ihnen gefällt. Virals sind Videos plus Demokratie.“

Die nominierten Clips stehen bis zum 18. November unter www.viralvideoaward.com zur Wahl.

Und jetzt: Viel Spaß beim Viral-Gucken.

I’m CEO… Bitch!

Als die ersten Trailer zu „The Social Network“ durchs Web geisterten, fragten sich wohl nicht wenige, ob die Welt einen Film über Facebook braucht. Ein soziales Netzwerk ins Zentrum eines Kinofilms zu stellen – kann das funktionieren? Es kann. Denn „The Social Network“ ist mehr als die Erfolgsstory eines Web-Hypes. Der Film verhandelt Themen, die so alt sind wie das Geschichtenerzählen selbst: Freundschaft, Loyalität, Macht, Neid, Betrug, Verrat und Hass.

The Social Network Facebook Mark Zuckerberg

Regisseur David Fincher erzählt die Gründungsgeschichte von Facebook – von der Idee eines Campus-internen Netzwerks an der Eliteuniversität Harvard bis zum ersten Meilenstein des millionsten Mitglieds – in einer dramaturgisch gelungenen Verwebung aus Rückblenden und der Parallelmontage zweier juristischer Verhandlungen. Stilistisch hält sich Fincher, den man aus Filmen wie „Fight Club“ als visuellen Visionär kennt, auffallend zurück und konzentriert sich auf die Story und ihre Protagonisten. Der Film ist dabei eine Mischung aus Coming-of-Age-Movie und klassischem Gerichtsthriller, in dessen Zentrum die gleichsam schillernde wie kontrovers wahrgenommene Figur Mark Zuckerbergs steht.

Viel wurde im Vorfeld darüber spekuliert, ob Zuckerberg mit „The Social Network“ bereits im frühen Alter von 26 Jahren ein Denkmal gesetzt, oder ob er eher öffentlich an den Pranger gestellt werden würde. Beides ist nicht der Fall. Dennoch wird „The Social Network“ bestimmt nicht zu Zuckerbergs Lieblingsfilm.
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