Ab in die vertikale Austastlücke

In Zeiten des Internets fast unglaublich, aber auch heutzutage nutzen täglich 16 Millionen Deutsche den Videotext. 1980 mit 75 Tafeln gestartet, entpuppt sich der Teletext – technisch seit über dreißig Jahren unverändert – als einfach unverwüstlich. Darüber hinaus inspiriert seine minimalistische Ästhetik heute Künstler aus Bereichen wie Streetart, Animation, Video- und Webdesign. Mit dem International Teletext Art Festival wird dem pixeligen Infoangebot nun ein Denkmal gesetzt: 17 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt haben für das ITAF Videotext-Kunstwerke erstellt. Diese sind ab heute einen Monat lang im ARD-Videotext auf Tafel 770 und in einer Ausstellung in der Berliner Pflügerstraße 68 zu bewundern.

Wer mehr über diesen Dinosaurier elektronischer Informationsangebote wissen will und sich vielleicht schon immer gefragt hat, wie das mit der „vertikalen Austastlücke“ genau funktioniert, dem seien die Videotext-Jubiläums-Page der ARD und dieses hübsche Filmchen von 1977 ans Herz gelegt.

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