Deutscher Meister wird nur…

…der FC Bayern München, ist doch klar. Zumindest wenn es um die Anzahl der Fans geht – der Facebook Fans. Wir haben uns, da wir in dieser Saison quasi um die Ecke für – oder vielmehr mit – Hertha BSC arbeiten (und da die Kollegen von allfacebook.de das nicht mehr machen), mal angesehen, wie die deutsche Fußball-Elite so Social-Media-mäßig aufgestellt ist. Denn gerade auf diesem Gebiet haben wir so Einiges mit unserem Kunden Direct Line und der Alten Dame vor. Aber davon an anderer Stelle mehr.

Zurück zur Facebook-Meisterschaft. Wenig überraschend ist es, dass der amtierende „echte“ Meister, Pokalsieger und Champions-League-Titelträger – kurz: der Triple-Sieger – auch hier vorne ist. Mit welchem Abstand die Bayern aber den Rest des Feldes auf die Plätze verweisen, ist beeindruckend. Da kann selbst der BVB, der seinerseits einen gehörigen Vorsprung vor allen anderen hat, nicht mithalten. Ein bisschen das Spiegelbild der vergangenen Saison. Aber seht selbst, die aktuelle

Bundesliga-Tabelle – Facebook Edition:

  1. FC Bayern München: 7.730.423 Fans
  2. Borussia Dortmund: 3.076.508 Fans
  3. FC Schalke 04: 699.386 Fans
  4. Werder Bremen: 455.599 Fans
  5. Hamburger SV: 411.658 Fans
  6. VfB Stuttgart: 302.462 Fans
  7. Eintracht Frankfurt: 234.001 Fans
  8. Borussia Mönchengladbach: 230.444 Fans
  9. Hannover 96: 196.574 Fans
  10. 1. FC Nürnberg: 166.245 Fans
  11. Bayer 04 Leverkusen: 157.296 Fans
  12. Hertha BSC: 147.790 Fans
  13. VfL Wolfsburg: 91.330 Fans
  14. SC Freiburg: 89.346 Fans
  15. FC Augsburg: 76.445 Fans
  16. 1. FSV Mainz 05: 69.090 Fans
  17. TSG 1899 Hoffenheim: 68.523 Fans
  18. Eintracht Braunschweig: 58.992 Fans

Besonders deutlich wird der Vorsprung, wenn man das mal grafisch veranschaulicht:

Bundesliga Facebook(Stand: 7.8., 18 Uhr)

Über so ein Ergebnis würde sich dennoch manch ein Verein auch im Real Life freuen. Werder in der Champions League – das gab’s seit 2010 nicht mehr. Und auch die Hertha steht als Aufsteiger auf einem respektablen 12. Platz.

Interessant wird es, wenn man nicht die rein quantitativen Fanzahlen als Maßstab nimnmt, sondern sich der Sache qualitativer nähert. In der Interaktionstabelle, die wir mit dem kleinen Tool ffir erstellt haben, zeigt sich nämlich ein gänzlich anderes Bild. Interaktionsraten-Meister wird hier überraschend Aufsteiger Eintracht Braunschweig.

  1. Eintracht Braunschweig: Interaktionsrate 11,0%
  2. FC Augsburg: Interaktionsrate 9,0%
  3. Hertha BSC: Interaktionsrate 8,9%
  4. Borussia Mönchengladbach: Interaktionsrate 8,0%
  5. VfB Stuttgart: Interaktionsrate 7,7%
  6. Werder Bremen: Interaktionsrate 7,2%
  7. Hamburger SV: Interaktionsrate 6,5%
  8. 1. FSV Mainz 05: Interaktionsrate 6,5%
  9. TSG 1899 Hoffenheim: Interaktionsrate 6,2%
  10. FC Bayern München: Interaktionsrate 5,7%
  11. SC Freiburg: Interaktionsrate 5,7%
  12. FC Schalke 04: Interaktionsrate 5,2%
  13. Borussia Dortmund: Interaktionsrate 5,1%
  14. Hannover 96: Interaktionsrate 4,7%
  15. Eintracht Frankfurt: Interaktionsrate 4,6%
  16. 1. FC Nürnberg: Interaktionsrate 4,5%
  17. Bayer 04 Leverkusen: Interaktionsrate 4,3%
  18. VfL Wolfsburg: Interaktionsrate 4,3%

(Stand: 8.8., 12 Uhr)

Bayern abgeschlagen auf Platz 10, Hertha dagegen mit der direkten Champions-League-Qualifikation. Damit könnte ich auch im echten Leben gut leben. Braunschweig müsste, wenn es nach mir ginge, zwar nicht gleich Meister werden. Aber am Ende behält sowieso Adi Preißler Recht, der einst so treffend sagte: „Entscheidend is auf’m Platz.“ So ist es. Am Freitag geht’s los.

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