Zucker. goes corporate: PR Report Awards 2016

Corporate Media? Analog? Keine Expertise, die Zucker. als allererstes zugeschrieben werden würde. Seit gestern sind wir aber im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnet darin: Der diesjährige PR Report Award in eben jener Kategorie ging an uns.

Am Dienstagabend wurden im Berliner KOSMOS Theater die 14. PR Report Awards verliehen, für die im Vorfeld über 300 Einreichungen eingegangen waren. Ins Rennen schickten wir gleich zwei nominierte Kampagnen für unseren Kunden Blumenbüro Holland: den Schrebergarten Deluxe in der Kategorie „Event- und Livekommunikation“ sowie das Pflanzenfreude.de Lookbook als analoges CP-Instrument. Das „Sieh-Fühl-Riech“-Lookbook setzt auf die visuelle Inszenierung von Zimmerpflanzen in einem modernen Umfeld und positioniert sie als Must-haves im Interior. Die als Coffee Table Book ausgelegte Veröffentlichung veränderte nachweislich die Wahrnehmung der sonst oft als Dekorationsobjekte abgestempelten grünen Mitbewohner bei Journalisten und Key Influencern. Wir freuen uns sehr, dass es sich nun auch als prämiertes PR-Tool in unserem Regal of Fame wiederfindet. Natürlich direkt neben dem charakteristischen rot-silbernen Award, der sich zu unseren bisherigen drei PR-Report-Auszeichnungen gesellt. Wie sagt man so schön: The more, the merrier.

Der Facebook-Livestream der Kollegen vom PR Report gibt Einblick in die gesamte Verleihung. Psst, ab 1:07:00 kommt „Corporate Media Analog“.

Vitamin P Men’s Shop: Inspiration für den maskulinen Lifestyle

Pflanzen und Shopping – dafür können sich nur Frauen begeistern? Der Vitamin P Men’s Shop von Pflanzenfreude.de wird alle Männer der Hauptstadt vom Gegenteil überzeugen. Bis Samstag können besonders männlichen Pflanzenfans entdecken, was alles in den Vitamin P Pflanzen steckt – und gleichzeitig Gadgets und Accessoires für den urbanen Gentleman einkaufen. An fünf Stationen präsentiert der Shop neben dem passenden Grünzeug für das Eigenheim auch die neuesten Lifestyle-Trends. Die verschiedenen Areas orientieren sich dabei an den Vitamin P-Fokuspflanzen: der wilde Ficus Anouk, die wohltuende Agave, der raue Myrtillocactus, die fleischfressenden Karnivoren und die erfrischende Coffea arabica. So vielfältig wie die fünf Fokuspflanzen sind daher auch die Möglichkeiten im Men’s Shop. Pflanzen und Shopping – dafür können sich nur Frauen begeistern? Der Men’s Shop bietet stylische und pflegeleichte Pflanzen, die es garantiert in jeder Männerbude aushalten.

Vom praktischen Tee- oder dekorativen Räucherstäbchen-Roboter, über feine Küchengewürze und Küchenmesser bis zum Vintage Bike und professionellen Bartpflegeprodukten – hier findet der stilbewusste Mann (und selbstverständlich auch die Frau) Inspiration für den modernen maskulinen Lifestyle. Um die fünf Vitamin P Fokuspflanzen ranken sich Ideen für stilvolles Design, hochwertiges Dekor und interessanten Gadgets für die urbane „Man Cave“.

Der Vitamin P Men’s Shop ist täglich bis zum 26. November 2016 von 12.00-20.00 Uhr geöffnet. Die Berliner Pflanzenfans finden den Shop in der Janine Bean Gallery in der Torstraße 154 in Berlin Mitte.

Doch das war’s noch lange nicht. Vom 1. bis 3. Dezember kommen auch Hamburger Pflanzenfans auf ihre Kosten. Der Men’s Shop in in der Hansestadt wird im Ame Nue in der Schaarsteinwegsbrücke 2 zu finden sein.

Hier ein paar Eindrücke aus dem Berliner Shop:

Fotos: Pflanzenfreude.de

The Untold Zucker. Story: Wie alles begann

In Deutschland nimmt ein Erwachsener durchschnittlich 35 kg Zucker im Jahr zu sich. Das sind 11.667 Zuckerstücke (Oho!). Im Jahr 1874 lag der Konsum von Zucker pro Kopf noch bei 6,2 kg (hmmm interessant!).

Die Deutschen mögen also Zucker.

Aber wie kam Zucker. eigentlich auf den Zucker?

Wir schreiben das Jahr X. In der Gedächtniskirche veranstaltet Die Botschaft – Agentur für junge Kommunikation ein glorreiches Event für den Kunden Levi’s. So glorreich, dass das Event Thema in allen Zeitungen ist und die Erfolgsnachricht bis nach Hamburg durchdringt – wo die Mitarbeiter der Agentur Die Botschaft die Nachricht vermutlich leicht irritiert zur Kenntnis nehmen und sich wundern, was da unter ihrem Namen in Berlin so vonstattengeht.

The Untold Zucker. Story: Wie alles begannEinige Tage später flattert daher bei Die Botschaft – Agentur für junge Kommunikation ein Schreiben ins Haus. Man möge doch bitte noch mal scharf nachdenken, ob einem nicht ein besserer Name einfällt, denn Die Botschaft ist bereits vergeben. Das können die Damen und Herren aus Hamburg mit einem Zeitungsartikel belegen, der einige Zeit vorher in einer Lokalzeitung erschien. Dabei hatte man zuvor noch die Telekom-CD zu Rate gezogen, um sicher zu gehen, dass man die eine – die einzige Botschaft ist. Die Telekom-CD war wohl nicht auf dem neuesten Stand.

Also werden in Berlin wieder die Köpfe zusammengesteckt und Bücher gewälzt, um einen neuen – einen noch besseren – Namen zu finden. Man will ja nicht wie eine x-beliebige Rechtsanwaltskanzlei heißen, der Name soll schon kreativ, prägnant und am besten unschlagbar genial sein.

Nach Tagen des Denkens und Grübelns betritt schließlich eines Morgens Oliver Kottwitz die Agentur. Mit einem Lächeln auf den Lippen und einem entschlossenen Blick verkündet er die frohe Kunde: „Wir heißen Zucker!“ Spontaner Beifall aus allen Ecken, niemand hat Einwände. Zucker, das ist bekannt, das ist prägnant, das ist anders! Zucker also.

Bei der Handelsregister-Anmeldung wird der Zucker-Zukunft dann doch noch ein Kieselsteinchen in den Weg gelegt. So einfach kann man sich nicht Zucker nennen, da Zucker in Deutschland als Nachname weit verbreitet ist. Aber die Lösung ist schnell gefunden und mit einem Punkt sind dann auch die Herrschaften vom Handelsregister zufrieden und Zucker. darf endlich Zucker. sein.

Übrigens:
Wenn die durchschnittliche Körpergröße seit 1874 im Verhältnis zum Zuckerkonsum proportional gewachsen wäre, wäre ein deutscher Mann heute 9,39 m groß.

Zucker. Bullshit-Bingo

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Nachdem wir am letzten Montag davon berichteten, welche Dinge wir im Agenturalltag niemals sagen würden, geht es heute mit Dingen weiter, die wir sehr wohl sagen – und zwar ganz schön oft…

„Ich brauch Kaffee!“

Ob gegen die Morgenmüdigkeit oder das Tief am Nachmittag, Kaffee ist das Lebenselixier. Der Satz „ich brauch Kaffee“ fällt also morgens, aber vor allem, wenn die Kanne leer ist und die nächste nicht schon vorbereitet wurde.

„Wer hat eigentlich Küchendienst?“

Küchendienst macht bei uns jeder – jedenfalls sieht es der Plan am Kühlschrank so vor. An der Umsetzung scheitert es allerdings ab und zu. Wenn sich Teller, Tassen und Gläser auf der Anrichte stapeln, weil die zuständige Person seit drei Stunden die fertige Spülmaschine nicht ausgeräumt hat, tönt es angenervt aus der Küche: „Wer hat eigentlich Küchendienst!?“

„Hat jemand den Abroller gesehen?“

Ob Samples, Clippings oder Zeitschrift – Pakete packen gehört zum Agenturalltag einfach dazu. Zum Glück haben wir unser schönes Zucker-Klebeband und den praktischen Abroller. Aber so ist der denn jetzt schon wieder?

„Du hast mir ja diese Rechnung ins Fach gelegt …“

Die Liste der Fehlerquellen bei der Rechnungsstellung ist lang – keine Rechnungsnummer, fehlende Steuernummer, Leistungszeitraum vergessen –  und die Frequenz von nicht korrekten Rechnungen dementsprechend hoch. Mit erhobenem Zeigefinger kommt die Buchhaltung dann zu uns und weist uns umgehend auf den Fehler hin.

„Safe is safe!“

Risiko eingehen ist eigentlich voll unser Ding, zumindest wenn es um spannende Kampagnen geht. In der Umsetzung setzen wir dann aber voll auf Sicherheit, getreu dem altbekannten Motto „Safe is safe“

„Have some trust!“

Es kann schon mal drunter und drüber gehen bei Zucker. Nahende Deadlines, das Event übernächste Woche, das unfertige Konzept können leicht zu Panikattacken führen. „Have some trust“ ist dann ein beliebtes Trostwort.

„Wo ist der Wein?“

„Have some trust“ hilft natürlich nur gegen aufkeimende Verzweiflung, die Workload bleibt leider dieselbe. Wenn alles nichts hilft, dann ist Wein das letzte Mittel, um unruhige Nerven zu beruhigen und gereizte Stimmung zu beheben.

„Ich brauch Urlaub.“

Aber irgendwann bringt selbst der Wein nichts mehr, dann hilft nur noch eins: Ab in den Urlaub!

Social Media News: Unsere Highlights im Oktober

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Was gibt’s Neues in der Welt der Social Media? Wir haben für euch ein paar Highlights des vergangenen Monats zusammengestellt. Wie immer sehr subjektiv und bei weitem nicht umfassend. Ihr habt den neuesten heißen Scheiß entdeckt, von dem wir noch nie gehört haben? Teil ihn mit uns in den Kommentaren.

Facebook at Work kommt – jetzt aber wirklich

Im letzten September für das Ende des Jahres angekündigt, ist Facebook at Work nun tatsächlich für alle offen. Am 10. Oktober wurde Workplace by Facebook, wie das Collaborations-Tool für Unternehmen mittlerweile heißt, offiziell vorgestellt. Der Vorteil gegenüber anderen Intranet-Lösungen ist offenkundig: Die meisten Kollegen dürften schnell mit dem Tool vertraut sein, da es prinzipiell wie Facebook funktionieren soll. Freundschaftsanfragen werden aber nicht nötig sein: Einmal installiert, sind alle Kollegen verfügbar. Dank eigenständiger Workplace-Accounts lässt sich zudem die private Facebook-Nutzung gut von der beruflichen trennen. Workplace by Facebook gibt es darüber hinaus, ebenso wie einen zugehörigen Messenger namens Work Chat, als App für iOS und Android. Nach einem dreimonatigen Free Trial kostet Workplace by Facebook zwischen einem und drei Dollar pro Nutzer und Monat, je nach Unternehmensgröße.

YouTube erzielt Einigung mit GEMA

Schluss mit einer der nervigsten Fehlermeldungen des Internets! YouTubes „Not available in Germany“-Meldung soll nun – nach sieben Jahren! – endlich der Vergangenheit angehören. YouTube und die GEMA haben sich nach langem Streit auf einen Lizenzvertrag geeinigt, das Videoportal zahlt ab sofort eine Abgabe an die Rechteverwertungsgesellschaft. Von dem Deal profitieren sowohl Musiker in aller Welt als auch YouTube User in Deutschland.
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Und natürlich heißt YouTube explizit deutsche Artists willkommen:

From AnnenMayKantereit to Rolf Zuckowski, we heartily welcome German artists and songwriters from A-to-Z to YouTube.

Vor allem auf Letzteren haben wir hier bei Zucker. lange gewartet.

Heimliches Signal zur Jobwechselbereitschaft bei LinkedIn

Wenn man sich aus einer Anstellung heraus nach einem neuen Job umsieht, möchte man in der Regel nicht, dass der eigene Arbeitgeber das mitbekommt. Ins Xing-Profil „Suche neue Herausforderungen“ zu schreiben, ist da also nicht so schlau. LinkedIn bietet nun ein neues Feature, das Wechselwillige ihre Absicht relativ diskret kundtun lässt. Mit der Funktion Open Candidates können User ein Signal senden, das nur Personaler, die LinkedIns Premium-Service Recruiter nutzen, sehen können. Andersherum erhalten die Personaler durch das Feature Vorschläge für Kandidaten, die ihrem Suchprofil entsprechen.

Facebook launcht “Marketplace”

Über 450 Millionen Menschen sollen monatlich die immer beliebteren „Kaufen und Verkaufen“-Gruppen auf Facebook besuchen. Facebook ist damit längst zu einem Marktplatz geworden. Dem trägt das Unternehmen nun mit dem Launch von Marketplace Rechnung. Darin sollen Facebook User zunächst in der eigenen Umgebung Verkaufsgegenstände finden, kaufen und verkaufen können, ein weiterer, nicht näher beschriebener Ausbau des Features ist geplant. Integriert ist Marketplace in der Facebook App als kleines Shop Icon am unteren Rand des Displays. Aktuell ist Marketplace allerdings nur in den USA, UK, Australien und Neuseeland verfügbar. Weitere Länder und die Integration in die Desktop-Version von Facebook sind geplant, nähere Angaben zum Launch finden sich noch nicht.

Messenger Day: Facebook testet „Stories“ im Messenger

Nach Einführung der Instagram Stories erhält nun wohl auch der Facebook Messenger unter dem Namen Messenger Day seine Story-Funktion. Diese snapchatartigen Stories, die mit allerlei Filter und Schablonen angereichert sind, sollen sowohl für Privataccounts als auch für Unternehmen verfügbar sein. Die Stories sind wahlweise öffentlich oder einem beschränkten Nutzerkreis zugänglich und zerstören sich selbst nach 24 Stunden selbst. Wann das Feature hierzulande verfügbar sein wird, ist noch unklar, bislang wurde von Tests in Polen und Australien berichtet.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im Facebook Messenger

Ein Feature, das bereits für (mehr oder weniger) alle Nutzer des Facebook Messengers verfügbar ist, ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Nachrichten. Nachdem man die Funktion „Geheimen Unterhaltungen“ in den Einstellungen des Messengers aktiviert hat, lassen sich neue Nachrichten entweder wie üblich oder „Geheim“ beginnen. Der Nachteil ist, dass diese Unterhaltungen in der Desktop-Browser-Version der Nachrichten nicht erscheinen, sondern eben nur in der Messenger App, gekennzeichnet durch ein kleines schwarzes Schloss. Wem geheim noch nicht geheim genug ist, der kann diese Unterhaltungen in der App mit einem einzigen Klick löschen. Darüber hinaus kann man die Nachrichten mit einem Selbstzerstörungsmechanismus versehen.

Und sonst so?

  • Vine vor dem Aus: Wie Twitter mitteilte, wird die zum Unternehmen gehörende Video-App Vine in den kommenden Monaten eingestellt. Twitter kündigte darüber hinaus an, fast jede zehnte Stelle zu streichen.
  • Instagram gegen Suizid: Instagram tut es seinem Mutterkonzern Facebook gleich und launcht ein Suicide-prevention Tool, mit dem User anonym melden können, wenn sie Posts sehen, die eine Selbsttötungsabsicht des Absenders nahelegen. Dieser erhält dann eine Nachricht mit einem Hilfsangebot.
  • Pinterest Promoted Pins: In den USA hat Pinterest drei neue Arten von Promoted Pins vorgestellt. Wichtiger für uns hierzulande ist jedoch, dass Promoted Pins nun auch in UK verfügbar sind und andere Märkte „very soon“ folgen sollen.
  • Facebook testet Anzeigen in Gruppen: Wie Techcrunch berichtet, führt Facebook aktuell Tests zur Auslieferung von Ads an (bislang werbefreie) Facebook-Gruppen durch. Die Auslieferung findet sowohl mobile also auch am Desktop statt. Versuchskaninchen sind Gruppen in Australien, Neuseeland, Kanada und Irland.
  • Instant Articles: Facebook Instant Articles unterstützen ab sofort 360-Grad-Videos und -Fotos.
  • Facebook Campaign Planner – neues Tool zur Planung von Kampagnen: Facebook bietet mit dem Campaign Planner ein neues und vor allem vereinfachtes Tool für die Mediaplanung.
  • Und noch eine Snapchat-Adaption: Facebook hat damit begonnen, für Live-Videos snapchatartige Overlays einzuführen. Die Masken sollen zunächst iOS-Nutzern in den USA, UK und Neuseeland zur Verfügung stehen.
  • Events App: Facebook hat in den USA eine eigenstädnige App für Facebook-Veranstaltungen gelauncht. Wann die App außerhalb der USA verfügbar sein wird, ist noch unklar.