Wait for it… Unsere Geschenkideen in allerletzter Minute

Bei unserem Kunden Amazon ist Weihnachten das ganze Jahr über Thema. Seit über einem halben Jahr schreiben wir weihnachtliche Texte, recherchieren die neuesten Trends zu den Festtagen und suchen die perfekten Weihnachtsgeschenkideen. Wir sind somit eigentlich Weihnachtsprofis – eigentlich!

Jetzt sind es noch zwei Tage bis Heiligabend und trotzdem haben einige Kollegen noch keine Geschenke für ihre Liebsten. Dank Amazon kann man bei Gesprächen zu dem Thema ja immer noch sagen „Alles gar kein Problem. Mit Amazon Prime Now kann ich mir selbst an Heiligabend noch Last Minute Geschenke liefern lassen.“ Dieses Jahr kann man sich an Weihnachten per Prime sogar noch schnell einen echten Weihnachtsbaum besorgen. Ok, somit haben wir also noch zwei Tage Zeit, jetzt muss man sich nur noch für die richtigen Geschenke entscheiden. Allen, denen es ähnlich geht, können wir ja mal ein paar Erkenntnisse der professionellen Auseinandersetzung mit Weihnachten mitgeben:

Kosmisch ist dieses Jahr ein ganz großer Trend – ob als Deko auf dem Tisch, als Schmuck am Weihnachtsbaum oder am eigenen Körper. Schimmernde Farben und Materialien, spacige Accessoires und goldene oder metallische Akzente machen den Look aus.

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Mit der Cosmic Diner Serie von Seletti kommt der Trend ganz schnell auf den Tisch oder an die Wand. Und Bloomingville bietet kupferfarbene Anhänger in diversen Formen als Christbaumschmuck.

Und smart soll es dieses Jahr sein! Smart Home ist hier das Stichwort. Vom Bett aus die Kaffeemaschine anmachen – sowas könnte doch was für die morgenmuffelige beste Freundin sein? Ein weiteres cooles Produkt ist die Philips LED Lampe SceneSwitch. Zwar nicht App-gesteuert, aber dafür ganz einfach über den Lichtschalter in drei Stufen dimmbar. Das ist vielleicht auch eine super Geschenkidee für Menschen, die sonst schon alles haben.

Sehr beliebt sind auch selbstgemachte Sachen. Sie zeigen einfach am deutlichsten, dass man sich Gedanken über Geschenke und die zu Beschenkenden gemacht und sich Zeit genommen hat. Inspiration und tolle DIY-Projekte zum Nachmachen findet man zum Beispiel in „Das große Buch vom DIY“ von Emilié Guelpa.

Durch unseren Kunden Blumenbüro Holland wissen wir natürlich auch, welche Blumen und Pflanzen aktuell besonders angesagt sind. Ein Klassiker darf auch dieses Jahr wieder unsere Vasen füllen: die festliche Amaryllis. Und für alle, die es lieber eingetopft mögen, ist die Azalee die Must-have-Pflanze an Weihnachten.

Vielleicht konnten diese Tipps ja noch etwas inspirieren und es gibt nach den Festtagen keine langen Gesichter im Büro, weil man mit leeren Händen bei der Familie stand. Wir wünschen auf jeden Fall ein frohes Fest!

Aus der Psychotrickkiste: Was die PR von der Verhaltensökonomie lernen kann

Warum befinden sich in den Pissoirs der Sportsbar um die Ecke lustige kleine Fußballtore, auf die man zielen kann? Damit die Putzfrauen weniger Arbeit haben! Die menschliche Psychologie trägt bisweilen kuriose Blüten, lässt aber auch hochinteressante Schlüsse über einen angemessenen Umgang mit ihr zu. So geschehen 1999 auf dem Flughafen von Amsterdam, auf dem die Stehpinkler besonders schludrig zielten. Kurzerhand entschied man sich, auf belehrende und nachweislich wenig erfolgreiche Warnhinweise über den Toiletten zu verzichten und lieber kleine Plastikfliegen in den Urinalen zu platzieren, die die Stehpinkler motivieren sollten, auf sie und somit ins Urinal zu zielen statt daneben. Der Erfolg war bahnbrechend, die Toiletten des Schiphol Airport waren sauber wie nie – dank eines simplen psychologischen Tricks. Anstelle eines künstlichen Insekts kann man natürlich auch ein kleines Fußballtor nehmen, die Grundidee bleibt die gleiche.

In der Verhaltensökonomie heißt dieses Phänomen „Nudging“, also „anstupsen“. Man bietet den Menschen, die man erreichen möchte, positive Anreize, genau das zu tun, was sie aus eigener Sicht tun sollten. Ganz ohne Zwang oder Druck, nur mit psychologischen Spitzfindigkeiten und am besten so, dass die Beeinflussten selbst dabei sogar Spaß empfinden. Auf kleine Figürchen zu urinieren ist lustiger als den Boden einer öffentlichen Toilette zu entweihen. Was aber kann eine PR-Agentur mit diesen doch eigentlich fachfremden Forschungsergebnissen aus der Verhaltensökonomie anfangen?

Nudging ist weit mehr als nur ein psychologischer Bauerntrick, Nudging ist ein Trend. Ein Trend, auf den die Politik auch in Deutschland längst aufmerksam wurde, den Unternehmen hierzulande bisher aber weitestgehend ignoriert haben. Dabei bietet das Prinzip des Anstupsens Vorteile für Konzerne und für Kunden gleichermaßen. Agenturen, gerade solche, die sich explizit der Markenkommunikation verschrieben haben, sollten diese Win-Win-Situation als eine ebensolche erkennen und Nudging als komplett neues Tätigkeitsfeld begreifen, auf dem sie sich beweisen müssen. Es genügt nicht länger, die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu erregen, vielmehr muss eine Verhaltensänderung beim Rezipienten bewirkt werden, für die er sich selbst und aus freien Stücken entschieden hat. Eine, die er gerne mitträgt.

Was kann das nun konkret bedeuten? Zu allererst ergeben sich neue und effektivere Chancen, die Botschaft einer Marke zu kommunizieren. PR-Konzepte, die auf „Nudging“ basieren, sind effizienter, weil sie natürlicher wirken und (potenziellen) Kunden keine Meinung aufzwingen, sondern sie sich ihre eigene bilden lassen. Sie sind weiterhin sympathischer, weil die Zielgruppe selbst ein Produkt für sich entdecken kann und ihr die Markenbotschaft subtil vermittelt wird. Zahlreiche Beispiele erfolgreicher Nudging-Kampagnen in der Politik belegen die Chancen, die mit entsprechenden Konzepten verbunden sind, und es kann nur als eine Frage der Zeit verstanden werden, bis eine vergleichbare Entwicklung auch im Bereich der Markenkommunikation zu beobachten sein wird.

Social Media News: Unsere Highlights im November

Auch im November ist einiges passiert in Sachen Social Media. Vor allem Facebook und Instagram haben ein paar hübsche neue Features angekündigt oder bereits gelauncht. Unsere Social Media Highlights im Überblick:

Instagram Shopping

In den USA wird zurzeit ein Feature getestet, mit dem man User direkt aus Instagram-Posts in Online-Shops leitenn kann. Darin lassen sich zunächst über in den Posts gesetzte Ankerpunkte Produktdetails aufrufen, von denen man dann direkt zum Produkt im Shop verlinkt wird. Das Feature wird aktuell mit 20 Händlern in den USA getestet, ein Termin für einen Deutschlandstart steht noch nicht fest. Und so sieht das dann aus:

Instagram: Boomerang, Taggen und Links in Stories

Instagram hat seine Stories mit einigen neuen Funktionen ausgestattet: So kann man neuerdings direkt aus der App heraus die beliebten Boomerang-Videos erstellen. Dazu wischt man den Feed einfach wie gewohnt nach rechts, neben dem normalen Aufnahmemodus erscheint nun auch der Boomerang-Modus. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, andere User in den Stories zu taggen: Beim Hinzufügen von Texten in die Stories andere User einfach wie gewohnt per @Username adden. Die erwähnten User erhalten eine Notification darüber. Verifizierte Accounts bekommen zudem die Möglichkeit, den Stories „See More“-Links hinzuzufügen, die externe Inhalte direkt in der App öffnen. Den eigenen Account proaktiv verifizieren zu lassen, ist leider immer noch nicht möglich.

Instagram: Live-Videos und sich selbst löschende Inhalte

Damit nicht genug, kündigte Instagram die Einführung von Live Videos an. Der Button dafür befindet sich ebenfalls neben dem normalen Aufnahmemodus für Stories – so er denn bereits verfügbar ist. Der globale Rollout ist für die kommenden Wochen geplant. Ob jemand, dem man folgt, live ist, erkennt man an dem kleinen „Live'“-Icon unter dem Profilbild in der Stories-Leiste. Eine weitere von Snapachat inspirierte Funktion sind die sich selbst löschenden Nachrichten via Instagram Direct. Um diese an ausgewählte Freunde oder Gruppen zu versenden, einfach nach rechts wischen, Foto oder Video erstellen und auf den kleinen Pfeil rechts unten klicken. Dann Empfänger auswählen und absenden. Die Fotos und Videos können zweimal angesehen werden, bevor sie verschwinden. Das zweite Ansehen löst eine Benachrichtigung an den Absender aus.

Zentrales Postfach für Facebook, Instagram und den Messenger

Drei in einem: Künftig wird es für Unternehmen einfacher, mit Usern von Facebook, dem Facebook Messenger und Instagram zu interagieren. Facebook wird allen Nutzern der mobilen Seitenmanager-App in den nächsten Wochen allmählich ein aktualisiertes Postfach zur Verfügung stellen, in dem Facebook-Kommentare, Beiträge von Besuchern, Bewertungen, Nachrichten und Instagram-Kommentare direkt beantwortet werden können.

Facebook: Werbeanzeigen im und in den Messenger

Facebook ermöglicht es Werbetreibenden neuerdings, ihre Ads auch im Messenger auszuspielen. Diese „Sponsored Messages“ können allerdings nur an User ausgeliefert werden, die bereits per Direktnachricht in Kontakt mit einer Seite stehen. Auch der umgekehrte Weg ist nun möglich: Per News Feed Ads können Seitenbetreiber den User nun direkt in den Messenger leiten.

Facebook: Neue Beitragsformen für Seiten

Facebook hat drei weitere Möglichkeiten beim Erstellen von Beiträgen eingeführt: So kann man Posts nun auch mit dem Call to Action „Nachricht senden“ oder „Unternehmen anrufen“ versehen. Auch das Erstellen von Jobanzeigen ist neu. Die Funktionen sind allerdings nur eingeschränkt verfügbar. Hat man keine Telefonnummer hinterlegt, kann man logischerweise nicht angerufen werden. Die Funktion „Jobs“ scheint zudem aktuell nur bei englischer Spracheinstellung – und selbst da nur eingeschränkt – zur Verfügung zu stehen. Der komplette Rollout dürfte wie immer etwas dauern.

Facebook: Safety Check ausgeweitet

Facebook leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Mit dem Tool Community Help, das aufpoppt, wenn das Feature Safety Check aktiviert wurde, sollen Facebook-Nutzer, die sich dort im Katastrophenfall selbst als „In Sicherheit“ markiert haben, auf eine Seite umgeleitet werden, auf der sie Hilfe suchen oder anbieten können. Die Hilfe wird in Kategorien wie „Food & Water“, „Transportation“ oder „Shelter“ unterteilt, in denen man sein Hilfsangebot oder -gesuch als Post konkretisieren kann. Das Tool soll im Dezember getestet und im Januar 2017 gelauncht werden und ist in einen Dreistufenplan zur Verbesserung der Sicherheit eingebettet, wie Mark Zuckerberg in einem Video erklärt:

Endlich GIFs bei WhatsApp

In WhatsApp bietet nun endlich die Möglichkeit, GIFs zu versenden. Dazu könnt ihr wahlweise vorhandene GIFs – etwa via Giphy – teilen oder eigene Videos auf eurem Smartphone in GIFs umwandeln. Wie das funktioniert, erfahrt ihr hier.

WhatsApp launcht Videoanrufe

Und noch ein Bewegtbildfeature bei WhatsApp: Seit Mitte November sind neben den klassischen Nachrichten und Sprachanrufen nun auch Videoanrufe möglich. Entweder wählt man dazu unter „Anrufe“ einen Kontakt aus und entscheidet sich dann, ob man mit oder ohne Bild durchklingeln möchte, oder man tippt im „Chat“ mit einer Person auf das Kamera-Icon rechts oben.

Und sonst?

Ihr wisst mehr? Lasst uns daran in den Kommentaren teilhaben.