Wait for it… Unsere Geschenkideen in allerletzter Minute

Bei unserem Kunden Amazon ist Weihnachten das ganze Jahr über Thema. Seit über einem halben Jahr schreiben wir weihnachtliche Texte, recherchieren die neuesten Trends zu den Festtagen und suchen die perfekten Weihnachtsgeschenkideen. Wir sind somit eigentlich Weihnachtsprofis – eigentlich!

Jetzt sind es noch zwei Tage bis Heiligabend und trotzdem haben einige Kollegen noch keine Geschenke für ihre Liebsten. Dank Amazon kann man bei Gesprächen zu dem Thema ja immer noch sagen “Alles gar kein Problem. Mit Amazon Prime Now kann ich mir selbst an Heiligabend noch Last Minute Geschenke liefern lassen.” Dieses Jahr kann man sich an Weihnachten per Prime sogar noch schnell einen echten Weihnachtsbaum besorgen. Ok, somit haben wir also noch zwei Tage Zeit, jetzt muss man sich nur noch für die richtigen Geschenke entscheiden. Allen, denen es ähnlich geht, können wir ja mal ein paar Erkenntnisse der professionellen Auseinandersetzung mit Weihnachten mitgeben:

Kosmisch ist dieses Jahr ein ganz großer Trend – ob als Deko auf dem Tisch, als Schmuck am Weihnachtsbaum oder am eigenen Körper. Schimmernde Farben und Materialien, spacige Accessoires und goldene oder metallische Akzente machen den Look aus.

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Mit der Cosmic Diner Serie von Seletti kommt der Trend ganz schnell auf den Tisch oder an die Wand. Und Bloomingville bietet kupferfarbene Anhänger in diversen Formen als Christbaumschmuck.

Und smart soll es dieses Jahr sein! Smart Home ist hier das Stichwort. Vom Bett aus die Kaffeemaschine anmachen – sowas könnte doch was für die morgenmuffelige beste Freundin sein? Ein weiteres cooles Produkt ist die Philips LED Lampe SceneSwitch. Zwar nicht App-gesteuert, aber dafür ganz einfach über den Lichtschalter in drei Stufen dimmbar. Das ist vielleicht auch eine super Geschenkidee für Menschen, die sonst schon alles haben.

Sehr beliebt sind auch selbstgemachte Sachen. Sie zeigen einfach am deutlichsten, dass man sich Gedanken über Geschenke und die zu Beschenkenden gemacht und sich Zeit genommen hat. Inspiration und tolle DIY-Projekte zum Nachmachen findet man zum Beispiel in “Das große Buch vom DIY” von Emilié Guelpa.

Durch unseren Kunden Blumenbüro Holland wissen wir natürlich auch, welche Blumen und Pflanzen aktuell besonders angesagt sind. Ein Klassiker darf auch dieses Jahr wieder unsere Vasen füllen: die festliche Amaryllis. Und für alle, die es lieber eingetopft mögen, ist die Azalee die Must-have-Pflanze an Weihnachten.

Vielleicht konnten diese Tipps ja noch etwas inspirieren und es gibt nach den Festtagen keine langen Gesichter im Büro, weil man mit leeren Händen bei der Familie stand. Wir wünschen auf jeden Fall ein frohes Fest!

Aus der Psychotrickkiste: Was die PR von der Verhaltensökonomie lernen kann

Warum befinden sich in den Pissoirs der Sportsbar um die Ecke lustige kleine Fußballtore, auf die man zielen kann? Damit die Putzfrauen weniger Arbeit haben! Die menschliche Psychologie trägt bisweilen kuriose Blüten, lässt aber auch hochinteressante Schlüsse über einen angemessenen Umgang mit ihr zu. So geschehen 1999 auf dem Flughafen von Amsterdam, auf dem die Stehpinkler besonders schludrig zielten. Kurzerhand entschied man sich, auf belehrende und nachweislich wenig erfolgreiche Warnhinweise über den Toiletten zu verzichten und lieber kleine Plastikfliegen in den Urinalen zu platzieren, die die Stehpinkler motivieren sollten, auf sie und somit ins Urinal zu zielen statt daneben. Der Erfolg war bahnbrechend, die Toiletten des Schiphol Airport waren sauber wie nie – dank eines simplen psychologischen Tricks. Anstelle eines künstlichen Insekts kann man natürlich auch ein kleines Fußballtor nehmen, die Grundidee bleibt die gleiche.

In der Verhaltensökonomie heißt dieses Phänomen „Nudging“, also „anstupsen“. Man bietet den Menschen, die man erreichen möchte, positive Anreize, genau das zu tun, was sie aus eigener Sicht tun sollten. Ganz ohne Zwang oder Druck, nur mit psychologischen Spitzfindigkeiten und am besten so, dass die Beeinflussten selbst dabei sogar Spaß empfinden. Auf kleine Figürchen zu urinieren ist lustiger als den Boden einer öffentlichen Toilette zu entweihen. Was aber kann eine PR-Agentur mit diesen doch eigentlich fachfremden Forschungsergebnissen aus der Verhaltensökonomie anfangen?

Nudging ist weit mehr als nur ein psychologischer Bauerntrick, Nudging ist ein Trend. Ein Trend, auf den die Politik auch in Deutschland längst aufmerksam wurde, den Unternehmen hierzulande bisher aber weitestgehend ignoriert haben. Dabei bietet das Prinzip des Anstupsens Vorteile für Konzerne und für Kunden gleichermaßen. Agenturen, gerade solche, die sich explizit der Markenkommunikation verschrieben haben, sollten diese Win-Win-Situation als eine ebensolche erkennen und Nudging als komplett neues Tätigkeitsfeld begreifen, auf dem sie sich beweisen müssen. Es genügt nicht länger, die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu erregen, vielmehr muss eine Verhaltensänderung beim Rezipienten bewirkt werden, für die er sich selbst und aus freien Stücken entschieden hat. Eine, die er gerne mitträgt.

Was kann das nun konkret bedeuten? Zu allererst ergeben sich neue und effektivere Chancen, die Botschaft einer Marke zu kommunizieren. PR-Konzepte, die auf „Nudging“ basieren, sind effizienter, weil sie natürlicher wirken und (potenziellen) Kunden keine Meinung aufzwingen, sondern sie sich ihre eigene bilden lassen. Sie sind weiterhin sympathischer, weil die Zielgruppe selbst ein Produkt für sich entdecken kann und ihr die Markenbotschaft subtil vermittelt wird. Zahlreiche Beispiele erfolgreicher Nudging-Kampagnen in der Politik belegen die Chancen, die mit entsprechenden Konzepten verbunden sind, und es kann nur als eine Frage der Zeit verstanden werden, bis eine vergleichbare Entwicklung auch im Bereich der Markenkommunikation zu beobachten sein wird.

Social Media News: Unsere Highlights im November

Auch im November ist einiges passiert in Sachen Social Media. Vor allem Facebook und Instagram haben ein paar hübsche neue Features angekündigt oder bereits gelauncht. Unsere Social Media Highlights im Überblick:

Instagram Shopping

In den USA wird zurzeit ein Feature getestet, mit dem man User direkt aus Instagram-Posts in Online-Shops leitenn kann. Darin lassen sich zunächst über in den Posts gesetzte Ankerpunkte Produktdetails aufrufen, von denen man dann direkt zum Produkt im Shop verlinkt wird. Das Feature wird aktuell mit 20 Händlern in den USA getestet, ein Termin für einen Deutschlandstart steht noch nicht fest. Und so sieht das dann aus:
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Instagram: Boomerang, Taggen und Links in Stories

Instagram hat seine Stories mit einigen neuen Funktionen ausgestattet: So kann man neuerdings direkt aus der App heraus die beliebten Boomerang-Videos erstellen. Dazu wischt man den Feed einfach wie gewohnt nach rechts, neben dem normalen Aufnahmemodus erscheint nun auch der Boomerang-Modus. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, andere User in den Stories zu taggen: Beim Hinzufügen von Texten in die Stories andere User einfach wie gewohnt per @Username adden. Die erwähnten User erhalten eine Notification darüber. Verifizierte Accounts bekommen zudem die Möglichkeit, den Stories “See More”-Links hinzuzufügen, die externe Inhalte direkt in der App öffnen. Den eigenen Account proaktiv verifizieren zu lassen, ist leider immer noch nicht möglich.

Instagram: Live-Videos und sich selbst löschende Inhalte

Damit nicht genug, kündigte Instagram die Einführung von Live Videos an. Der Button dafür befindet sich ebenfalls neben dem normalen Aufnahmemodus für Stories – so er denn bereits verfügbar ist. Der globale Rollout ist für die kommenden Wochen geplant. Ob jemand, dem man folgt, live ist, erkennt man an dem kleinen “Live'”-Icon unter dem Profilbild in der Stories-Leiste. Eine weitere von Snapachat inspirierte Funktion sind die sich selbst löschenden Nachrichten via Instagram Direct. Um diese an ausgewählte Freunde oder Gruppen zu versenden, einfach nach rechts wischen, Foto oder Video erstellen und auf den kleinen Pfeil rechts unten klicken. Dann Empfänger auswählen und absenden. Die Fotos und Videos können zweimal angesehen werden, bevor sie verschwinden. Das zweite Ansehen löst eine Benachrichtigung an den Absender aus.

Zentrales Postfach für Facebook, Instagram und den Messenger

Drei in einem: Künftig wird es für Unternehmen einfacher, mit Usern von Facebook, dem Facebook Messenger und Instagram zu interagieren. Facebook wird allen Nutzern der mobilen Seitenmanager-App in den nächsten Wochen allmählich ein aktualisiertes Postfach zur Verfügung stellen, in dem Facebook-Kommentare, Beiträge von Besuchern, Bewertungen, Nachrichten und Instagram-Kommentare direkt beantwortet werden können.

Facebook: Werbeanzeigen im und in den Messenger

Facebook ermöglicht es Werbetreibenden neuerdings, ihre Ads auch im Messenger auszuspielen. Diese “Sponsored Messages” können allerdings nur an User ausgeliefert werden, die bereits per Direktnachricht in Kontakt mit einer Seite stehen. Auch der umgekehrte Weg ist nun möglich: Per News Feed Ads können Seitenbetreiber den User nun direkt in den Messenger leiten.

Facebook: Neue Beitragsformen für Seiten

Facebook hat drei weitere Möglichkeiten beim Erstellen von Beiträgen eingeführt: So kann man Posts nun auch mit dem Call to Action “Nachricht senden” oder “Unternehmen anrufen” versehen. Auch das Erstellen von Jobanzeigen ist neu. Die Funktionen sind allerdings nur eingeschränkt verfügbar. Hat man keine Telefonnummer hinterlegt, kann man logischerweise nicht angerufen werden. Die Funktion “Jobs” scheint zudem aktuell nur bei englischer Spracheinstellung – und selbst da nur eingeschränkt – zur Verfügung zu stehen. Der komplette Rollout dürfte wie immer etwas dauern.

Facebook: Safety Check ausgeweitet

Facebook leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Mit dem Tool Community Help, das aufpoppt, wenn das Feature Safety Check aktiviert wurde, sollen Facebook-Nutzer, die sich dort im Katastrophenfall selbst als “In Sicherheit” markiert haben, auf eine Seite umgeleitet werden, auf der sie Hilfe suchen oder anbieten können. Die Hilfe wird in Kategorien wie “Food & Water”, “Transportation” oder “Shelter” unterteilt, in denen man sein Hilfsangebot oder -gesuch als Post konkretisieren kann. Das Tool soll im Dezember getestet und im Januar 2017 gelauncht werden und ist in einen Dreistufenplan zur Verbesserung der Sicherheit eingebettet, wie Mark Zuckerberg in einem Video erklärt:

Endlich GIFs bei WhatsApp

In WhatsApp bietet nun endlich die Möglichkeit, GIFs zu versenden. Dazu könnt ihr wahlweise vorhandene GIFs – etwa via Giphy – teilen oder eigene Videos auf eurem Smartphone in GIFs umwandeln. Wie das funktioniert, erfahrt ihr hier.

WhatsApp launcht Videoanrufe

Und noch ein Bewegtbildfeature bei WhatsApp: Seit Mitte November sind neben den klassischen Nachrichten und Sprachanrufen nun auch Videoanrufe möglich. Entweder wählt man dazu unter “Anrufe” einen Kontakt aus und entscheidet sich dann, ob man mit oder ohne Bild durchklingeln möchte, oder man tippt im “Chat” mit einer Person auf das Kamera-Icon rechts oben.

Und sonst?

Ihr wisst mehr? Lasst uns daran in den Kommentaren teilhaben.

Zucker. goes corporate: PR Report Awards 2016

Corporate Media? Analog? Keine Expertise, die Zucker. als allererstes zugeschrieben werden würde. Seit gestern sind wir aber im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnet darin: Der diesjährige PR Report Award in eben jener Kategorie ging an uns.

Am Dienstagabend wurden im Berliner KOSMOS Theater die 14. PR Report Awards verliehen, für die im Vorfeld über 300 Einreichungen eingegangen waren. Ins Rennen schickten wir gleich zwei nominierte Kampagnen für unseren Kunden Blumenbüro Holland: den Schrebergarten Deluxe in der Kategorie “Event- und Livekommunikation” sowie das Pflanzenfreude.de Lookbook als analoges CP-Instrument. Das “Sieh-Fühl-Riech”-Lookbook setzt auf die visuelle Inszenierung von Zimmerpflanzen in einem modernen Umfeld und positioniert sie als Must-haves im Interior. Die als Coffee Table Book ausgelegte Veröffentlichung veränderte nachweislich die Wahrnehmung der sonst oft als Dekorationsobjekte abgestempelten grünen Mitbewohner bei Journalisten und Key Influencern. Wir freuen uns sehr, dass es sich nun auch als prämiertes PR-Tool in unserem Regal of Fame wiederfindet. Natürlich direkt neben dem charakteristischen rot-silbernen Award, der sich zu unseren bisherigen drei PR-Report-Auszeichnungen gesellt. Wie sagt man so schön: The more, the merrier.

Der Facebook-Livestream der Kollegen vom PR Report gibt Einblick in die gesamte Verleihung. Psst, ab 1:07:00 kommt “Corporate Media Analog”.

Vitamin P Men’s Shop: Inspiration für den maskulinen Lifestyle

Pflanzen und Shopping – dafür können sich nur Frauen begeistern? Der Vitamin P Men’s Shop von Pflanzenfreude.de wird alle Männer der Hauptstadt vom Gegenteil überzeugen. Bis Samstag können besonders männlichen Pflanzenfans entdecken, was alles in den Vitamin P Pflanzen steckt – und gleichzeitig Gadgets und Accessoires für den urbanen Gentleman einkaufen. An fünf Stationen präsentiert der Shop neben dem passenden Grünzeug für das Eigenheim auch die neuesten Lifestyle-Trends. Die verschiedenen Areas orientieren sich dabei an den Vitamin P-Fokuspflanzen: der wilde Ficus Anouk, die wohltuende Agave, der raue Myrtillocactus, die fleischfressenden Karnivoren und die erfrischende Coffea arabica. So vielfältig wie die fünf Fokuspflanzen sind daher auch die Möglichkeiten im Men’s Shop. Pflanzen und Shopping – dafür können sich nur Frauen begeistern? Der Men’s Shop bietet stylische und pflegeleichte Pflanzen, die es garantiert in jeder Männerbude aushalten.

Vom praktischen Tee- oder dekorativen Räucherstäbchen-Roboter, über feine Küchengewürze und Küchenmesser bis zum Vintage Bike und professionellen Bartpflegeprodukten – hier findet der stilbewusste Mann (und selbstverständlich auch die Frau) Inspiration für den modernen maskulinen Lifestyle. Um die fünf Vitamin P Fokuspflanzen ranken sich Ideen für stilvolles Design, hochwertiges Dekor und interessanten Gadgets für die urbane „Man Cave“.

Der Vitamin P Men’s Shop ist täglich bis zum 26. November 2016 von 12.00-20.00 Uhr geöffnet. Die Berliner Pflanzenfans finden den Shop in der Janine Bean Gallery in der Torstraße 154 in Berlin Mitte.

Doch das war’s noch lange nicht. Vom 1. bis 3. Dezember kommen auch Hamburger Pflanzenfans auf ihre Kosten. Der Men’s Shop in in der Hansestadt wird im Ame Nue in der Schaarsteinwegsbrücke 2 zu finden sein.

Hier ein paar Eindrücke aus dem Berliner Shop:

Fotos: Pflanzenfreude.de

The Untold Zucker. Story: Wie alles begann

In Deutschland nimmt ein Erwachsener durchschnittlich 35 kg Zucker im Jahr zu sich. Das sind 11.667 Zuckerstücke (Oho!). Im Jahr 1874 lag der Konsum von Zucker pro Kopf noch bei 6,2 kg (hmmm interessant!).

Die Deutschen mögen also Zucker.

Aber wie kam Zucker. eigentlich auf den Zucker?

Wir schreiben das Jahr X. In der Gedächtniskirche veranstaltet Die Botschaft – Agentur für junge Kommunikation ein glorreiches Event für den Kunden Levi’s. So glorreich, dass das Event Thema in allen Zeitungen ist und die Erfolgsnachricht bis nach Hamburg durchdringt – wo die Mitarbeiter der Agentur Die Botschaft die Nachricht vermutlich leicht irritiert zur Kenntnis nehmen und sich wundern, was da unter ihrem Namen in Berlin so vonstattengeht.

The Untold Zucker. Story: Wie alles begannEinige Tage später flattert daher bei Die Botschaft – Agentur für junge Kommunikation ein Schreiben ins Haus. Man möge doch bitte noch mal scharf nachdenken, ob einem nicht ein besserer Name einfällt, denn Die Botschaft ist bereits vergeben. Das können die Damen und Herren aus Hamburg mit einem Zeitungsartikel belegen, der einige Zeit vorher in einer Lokalzeitung erschien. Dabei hatte man zuvor noch die Telekom-CD zu Rate gezogen, um sicher zu gehen, dass man die eine – die einzige Botschaft ist. Die Telekom-CD war wohl nicht auf dem neuesten Stand.

Also werden in Berlin wieder die Köpfe zusammengesteckt und Bücher gewälzt, um einen neuen – einen noch besseren – Namen zu finden. Man will ja nicht wie eine x-beliebige Rechtsanwaltskanzlei heißen, der Name soll schon kreativ, prägnant und am besten unschlagbar genial sein.

Nach Tagen des Denkens und Grübelns betritt schließlich eines Morgens Oliver Kottwitz die Agentur. Mit einem Lächeln auf den Lippen und einem entschlossenen Blick verkündet er die frohe Kunde: „Wir heißen Zucker!“ Spontaner Beifall aus allen Ecken, niemand hat Einwände. Zucker, das ist bekannt, das ist prägnant, das ist anders! Zucker also.

Bei der Handelsregister-Anmeldung wird der Zucker-Zukunft dann doch noch ein Kieselsteinchen in den Weg gelegt. So einfach kann man sich nicht Zucker nennen, da Zucker in Deutschland als Nachname weit verbreitet ist. Aber die Lösung ist schnell gefunden und mit einem Punkt sind dann auch die Herrschaften vom Handelsregister zufrieden und Zucker. darf endlich Zucker. sein.

Übrigens:
Wenn die durchschnittliche Körpergröße seit 1874 im Verhältnis zum Zuckerkonsum proportional gewachsen wäre, wäre ein deutscher Mann heute 9,39 m groß.

Zucker. Bullshit-Bingo

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Nachdem wir am letzten Montag davon berichteten, welche Dinge wir im Agenturalltag niemals sagen würden, geht es heute mit Dingen weiter, die wir sehr wohl sagen – und zwar ganz schön oft…

„Ich brauch Kaffee!“

Ob gegen die Morgenmüdigkeit oder das Tief am Nachmittag, Kaffee ist das Lebenselixier. Der Satz „ich brauch Kaffee“ fällt also morgens, aber vor allem, wenn die Kanne leer ist und die nächste nicht schon vorbereitet wurde.

„Wer hat eigentlich Küchendienst?“

Küchendienst macht bei uns jeder – jedenfalls sieht es der Plan am Kühlschrank so vor. An der Umsetzung scheitert es allerdings ab und zu. Wenn sich Teller, Tassen und Gläser auf der Anrichte stapeln, weil die zuständige Person seit drei Stunden die fertige Spülmaschine nicht ausgeräumt hat, tönt es angenervt aus der Küche: „Wer hat eigentlich Küchendienst!?“

„Hat jemand den Abroller gesehen?“

Ob Samples, Clippings oder Zeitschrift – Pakete packen gehört zum Agenturalltag einfach dazu. Zum Glück haben wir unser schönes Zucker-Klebeband und den praktischen Abroller. Aber so ist der denn jetzt schon wieder?

„Du hast mir ja diese Rechnung ins Fach gelegt …“

Die Liste der Fehlerquellen bei der Rechnungsstellung ist lang – keine Rechnungsnummer, fehlende Steuernummer, Leistungszeitraum vergessen –  und die Frequenz von nicht korrekten Rechnungen dementsprechend hoch. Mit erhobenem Zeigefinger kommt die Buchhaltung dann zu uns und weist uns umgehend auf den Fehler hin.

„Safe is safe!“

Risiko eingehen ist eigentlich voll unser Ding, zumindest wenn es um spannende Kampagnen geht. In der Umsetzung setzen wir dann aber voll auf Sicherheit, getreu dem altbekannten Motto „Safe is safe“

„Have some trust!“

Es kann schon mal drunter und drüber gehen bei Zucker. Nahende Deadlines, das Event übernächste Woche, das unfertige Konzept können leicht zu Panikattacken führen. „Have some trust“ ist dann ein beliebtes Trostwort.

„Wo ist der Wein?“

„Have some trust“ hilft natürlich nur gegen aufkeimende Verzweiflung, die Workload bleibt leider dieselbe. Wenn alles nichts hilft, dann ist Wein das letzte Mittel, um unruhige Nerven zu beruhigen und gereizte Stimmung zu beheben.

„Ich brauch Urlaub.“

Aber irgendwann bringt selbst der Wein nichts mehr, dann hilft nur noch eins: Ab in den Urlaub!

Social Media News: Unsere Highlights im Oktober

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Was gibt’s Neues in der Welt der Social Media? Wir haben für euch ein paar Highlights des vergangenen Monats zusammengestellt. Wie immer sehr subjektiv und bei weitem nicht umfassend. Ihr habt den neuesten heißen Scheiß entdeckt, von dem wir noch nie gehört haben? Teil ihn mit uns in den Kommentaren.

Facebook at Work kommt – jetzt aber wirklich

Im letzten September für das Ende des Jahres angekündigt, ist Facebook at Work nun tatsächlich für alle offen. Am 10. Oktober wurde Workplace by Facebook, wie das Collaborations-Tool für Unternehmen mittlerweile heißt, offiziell vorgestellt. Der Vorteil gegenüber anderen Intranet-Lösungen ist offenkundig: Die meisten Kollegen dürften schnell mit dem Tool vertraut sein, da es prinzipiell wie Facebook funktionieren soll. Freundschaftsanfragen werden aber nicht nötig sein: Einmal installiert, sind alle Kollegen verfügbar. Dank eigenständiger Workplace-Accounts lässt sich zudem die private Facebook-Nutzung gut von der beruflichen trennen. Workplace by Facebook gibt es darüber hinaus, ebenso wie einen zugehörigen Messenger namens Work Chat, als App für iOS und Android. Nach einem dreimonatigen Free Trial kostet Workplace by Facebook zwischen einem und drei Dollar pro Nutzer und Monat, je nach Unternehmensgröße.

YouTube erzielt Einigung mit GEMA

Schluss mit einer der nervigsten Fehlermeldungen des Internets! YouTubes “Not available in Germany”-Meldung soll nun – nach sieben Jahren! – endlich der Vergangenheit angehören. YouTube und die GEMA haben sich nach langem Streit auf einen Lizenzvertrag geeinigt, das Videoportal zahlt ab sofort eine Abgabe an die Rechteverwertungsgesellschaft. Von dem Deal profitieren sowohl Musiker in aller Welt als auch YouTube User in Deutschland.
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Und natürlich heißt YouTube explizit deutsche Artists willkommen:

From AnnenMayKantereit to Rolf Zuckowski, we heartily welcome German artists and songwriters from A-to-Z to YouTube.

Vor allem auf Letzteren haben wir hier bei Zucker. lange gewartet.

Heimliches Signal zur Jobwechselbereitschaft bei LinkedIn

Wenn man sich aus einer Anstellung heraus nach einem neuen Job umsieht, möchte man in der Regel nicht, dass der eigene Arbeitgeber das mitbekommt. Ins Xing-Profil “Suche neue Herausforderungen” zu schreiben, ist da also nicht so schlau. LinkedIn bietet nun ein neues Feature, das Wechselwillige ihre Absicht relativ diskret kundtun lässt. Mit der Funktion Open Candidates können User ein Signal senden, das nur Personaler, die LinkedIns Premium-Service Recruiter nutzen, sehen können. Andersherum erhalten die Personaler durch das Feature Vorschläge für Kandidaten, die ihrem Suchprofil entsprechen.

Facebook launcht “Marketplace”

Über 450 Millionen Menschen sollen monatlich die immer beliebteren “Kaufen und Verkaufen”-Gruppen auf Facebook besuchen. Facebook ist damit längst zu einem Marktplatz geworden. Dem trägt das Unternehmen nun mit dem Launch von Marketplace Rechnung. Darin sollen Facebook User zunächst in der eigenen Umgebung Verkaufsgegenstände finden, kaufen und verkaufen können, ein weiterer, nicht näher beschriebener Ausbau des Features ist geplant. Integriert ist Marketplace in der Facebook App als kleines Shop Icon am unteren Rand des Displays. Aktuell ist Marketplace allerdings nur in den USA, UK, Australien und Neuseeland verfügbar. Weitere Länder und die Integration in die Desktop-Version von Facebook sind geplant, nähere Angaben zum Launch finden sich noch nicht.

Messenger Day: Facebook testet „Stories“ im Messenger

Nach Einführung der Instagram Stories erhält nun wohl auch der Facebook Messenger unter dem Namen Messenger Day seine Story-Funktion. Diese snapchatartigen Stories, die mit allerlei Filter und Schablonen angereichert sind, sollen sowohl für Privataccounts als auch für Unternehmen verfügbar sein. Die Stories sind wahlweise öffentlich oder einem beschränkten Nutzerkreis zugänglich und zerstören sich selbst nach 24 Stunden selbst. Wann das Feature hierzulande verfügbar sein wird, ist noch unklar, bislang wurde von Tests in Polen und Australien berichtet.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im Facebook Messenger

Ein Feature, das bereits für (mehr oder weniger) alle Nutzer des Facebook Messengers verfügbar ist, ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Nachrichten. Nachdem man die Funktion “Geheimen Unterhaltungen” in den Einstellungen des Messengers aktiviert hat, lassen sich neue Nachrichten entweder wie üblich oder “Geheim” beginnen. Der Nachteil ist, dass diese Unterhaltungen in der Desktop-Browser-Version der Nachrichten nicht erscheinen, sondern eben nur in der Messenger App, gekennzeichnet durch ein kleines schwarzes Schloss. Wem geheim noch nicht geheim genug ist, der kann diese Unterhaltungen in der App mit einem einzigen Klick löschen. Darüber hinaus kann man die Nachrichten mit einem Selbstzerstörungsmechanismus versehen.

Und sonst so?

  • Vine vor dem Aus: Wie Twitter mitteilte, wird die zum Unternehmen gehörende Video-App Vine in den kommenden Monaten eingestellt. Twitter kündigte darüber hinaus an, fast jede zehnte Stelle zu streichen.
  • Instagram gegen Suizid: Instagram tut es seinem Mutterkonzern Facebook gleich und launcht ein Suicide-prevention Tool, mit dem User anonym melden können, wenn sie Posts sehen, die eine Selbsttötungsabsicht des Absenders nahelegen. Dieser erhält dann eine Nachricht mit einem Hilfsangebot.
  • Pinterest Promoted Pins: In den USA hat Pinterest drei neue Arten von Promoted Pins vorgestellt. Wichtiger für uns hierzulande ist jedoch, dass Promoted Pins nun auch in UK verfügbar sind und andere Märkte “very soon” folgen sollen.
  • Facebook testet Anzeigen in Gruppen: Wie Techcrunch berichtet, führt Facebook aktuell Tests zur Auslieferung von Ads an (bislang werbefreie) Facebook-Gruppen durch. Die Auslieferung findet sowohl mobile also auch am Desktop statt. Versuchskaninchen sind Gruppen in Australien, Neuseeland, Kanada und Irland.
  • Instant Articles: Facebook Instant Articles unterstützen ab sofort 360-Grad-Videos und -Fotos.
  • Facebook Campaign Planner – neues Tool zur Planung von Kampagnen: Facebook bietet mit dem Campaign Planner ein neues und vor allem vereinfachtes Tool für die Mediaplanung.
  • Und noch eine Snapchat-Adaption: Facebook hat damit begonnen, für Live-Videos snapchatartige Overlays einzuführen. Die Masken sollen zunächst iOS-Nutzern in den USA, UK und Neuseeland zur Verfügung stehen.
  • Events App: Facebook hat in den USA eine eigenstädnige App für Facebook-Veranstaltungen gelauncht. Wann die App außerhalb der USA verfügbar sein wird, ist noch unklar.

Things Zucker.-Mitarbeiter Don’t Say

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Montage sind für alle Berufstätigen besonders schwer. Am Wochenende noch auf einer Geburtstagsparty zu tief ins Glas geschaut und am nächsten Tag bis in die Puppen geschlafen, ist es am Montagmorgen kein leichtes Unterfangen, aus dem Bett zu kommen. Zum Start in die neue Woche gibt es deshalb leichte Kost aus der Schublade “Humorvolles”.

“Don’t Say”-Facebook Fanpages erfreuen sich noch immer einer großen Beliebtheit. Alles begann mit „Things German People Don’t Say“ oder “Things Uni Students Don’t Say“. Die humorigen Nicht-Aussagen von Großstädtern oder bestimmten Berufsgruppen haben sich wie ein Lauffeuer in den sozialen Netzwerken verbreitet.

Höchste Zeit für unser persönliches Best-of und eigene Statements, die unseren lustigen, verrückten, manchmal harten, aber auf alle Fälle immer unterhaltsamen Agenturalltag auf ironische Weise widerspiegeln. Fabelhafte Zucker.-Welt? Fehlanzeige. Sarkasmus und schonungslose Selbstironie? Aber hallo!

Was ist das für 1 Hund?

Ein Luxus dieser Fahrstuhl jeden Morgen.

Zwei Paar Sneaker reichen mir völlig.

Weihnachten? Beginnt bei uns erst im Dezember.

Das können wir auch morgen rausschicken.

Montag und alle so: Yeaahh!

Wer ist diese Magnolia, von dem alle sprechen?

Eine Club Mate in der Woche reicht völlig aus.

Wer hat den Kühlschrank aufgeräumt?

Heute wieder nichts auf dem Tisch.

Wer braucht schon einen Kaffee-Vollautomaten?

Morgen höre ich auf zu rauchen.

„Von meinem Windows Phone gesendet.“

Das war der Indian Summer mit „Rent a Balcony“ von Pflanzenfreude.de

Im goldenen Herbstmonat September war Pflanzenfreude.de mit „Rent a Balcony“ auf Tour durch Deutschlands Metropolen. Passend zur Jahreszeit bekamen glückliche Gewinner in München, Köln, Hamburg und Berlin einen mobilen Balkon im Indian Summer Look per Hebebühne vor ihre Wohnung gefahren und konnten so ihren einmaligen Balkonmoment erleben.

Besonders in der Großstadt ist eine Verlängerung der vier Wände in Form eines Balkons eine willkommene Abwechslung, um Entspannung vom städtischen Trubel zu schaffen. Als private Grün-Oase an der frischen Luft schätzen Stadtbewohner ihre Balkone. Wer selbst keinen besitzt und sich schon immer nach einem solchen Rückzugsort sehnte, konnte bei Pflanzenfreude.de im September einen mobilen Balkon gewinnen.

Mit „Rent a Balcony“ machte Pflanzenfreude.de das Unmögliche möglich und verwandelte eine einfache Hebebühne in einen voll ausgestatteten und üppig bepflanzten Herbst-Balkon. Passend zur Jahreszeit im Look des Indian Summer gestaltet, wurde diese von außen an der Hauswand des Gewinners auf die Höhe der Wohnung gefahren. Egal ob Weißwurstfrühstück passend zur Oktoberfestsaison in München, Grillabend in Köln, Kaffeeklatsch mit der besten Freundin in Hamburg oder Cocktailstunde bei Sonnenuntergang in Berlin – zwischen Herbst-Anemone, Physalis, Lampenputzergras und Gartenchrysantheme konnte so nicht nur ein ganz besonderer Balkonmoment, sondern auch die Vielfalt der Natur im Herbst erlebt werden. Für die passende Stimmung auf dem mobilen Balkon sorgten Singer-Songwriter wie Timothy Auldt in München, Tom Klose in Hamburg und Mister Me in Berlin und begeisterten die Balkongewinner mit einem exklusiven Balkonkonzert.

Mit „Rent a Balcony“ und der herbstlichen Balkon-Bepflanzung zeigen wir, wie üppig und bunt auch der Herbst auf dem Balkon sein kann und wie viel die Natur im Herbst zu bieten hat“, so Frank Teuber, Marketingmanager des Blumenbüro Holland in Deutschland.

Fotos: Pflanzenfreude.de