Stillstand war gestern: Hinter den Kulissen der KPM Berlin

Rote Backsteinbauten weisen uns den Weg. Unsere Fußabdrücke hinterlassen Spuren in der feinen, weißen Staubschicht auf dem Boden. Es ist eine erhabene Ruhe, die uns gleich im ersten Raum auffällt. Drei Blogger, ein Fotograf und ich. Wir sind angekommen: in den Schatzkammern der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin.

Bei unserer Führung hinter die Kulissen der KPM Berlin beobachten wir wie Manufakturisten konzentriert vor großen Fenstern ihrer Arbeit nachgehen. Sie füllen Mauke in dicke Formen, lösen schließlich die fragile Porzellanmasse aus ihrem Mantel, bringen zarte Porzellantassen in Form und fixieren die Henkel. Tassen, Teller, Figuren und Vasen aus „weißem Gold“, so beschrieb Friedrich der Große, König von Preußen und Brandenburg, seine geliebten Porzellanstücke. Gegründet vor über 250 Jahren wird das Wissen um das Porzellanhandwerk seit Jahren und Jahrzehnten geteilt, die Tradition um diese feine Kunst weitergegeben. Hoch zerbrechlich wirken die matten Kurland-Teller in den hölzernen Regalen, während wir mit unseren Winterstiefeln an ihnen vorbeilaufen.

| KPM KÖNIGLICHE PORZELLAN MANUFAKTUR BERLIN @kpmberlin

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Durch die Hallen der Manufaktur schlendernd und den Erzählungen um die KPM Berlin lauschend, wird ein Foto nach dem anderen geschossen. Die eingeladenen Influencer Berlins sind begeistert von der präzisen Arbeit der Modelleure, Formgießer, Manufakturisten, die ruhig ihrem Handwerk nachgehen und sich vom Blitzlichtgewitter von @herrglueck, @newniqberlin und @monochromediy so gar nicht beeindrucken lassen. Sie atmen ein, aus, streichen das Porzellan glatt und beginnen von vorne. Ruhe. Man könnte meinen, die Geschichte sei an dieser Stelle zu Ende. Die Porzellan-Klassiker schaffen es nach Brennen, Glasur, Brennen, Kontrolle 1, Kontrolle 2 in die Verkaufsgalerien. Wir könnten – Kaffee aus feinsten Kurland-Tassen schlürfend – in der Runde sitzen. Doch die Geschichte der KPM Berlin ist auch nach 250 Jahren nicht fertig geschrieben.

Sieben Könige und Kaiser hielten schon das Zepter über die Manufaktur geschwungen. Die Ära der Monarchie ist hierzulande längst vergangen, doch die königlichen Qualitätsansprüche sind geblieben: Manch einer spricht von Stillstand: verstaubte Korridoren, ruhige Werkhallen. Doch der Boden ist mit weißem Porzellanpulver bedeckt, die Manufakturisten konzentriert bei der Arbeit. 250 Jahre später schreibt die KPM weiter Designgeschichte – und verliert auch den Anschluss an die aktuelle Zeit nicht. Mit Chef-Designer Thomas Wenzel bringt die KPM Berlin jetzt Cocktail-Sets in die Galerien, entwirft Vasen mit Mops und polarisiert mit progressiven Porzellanmalereien, die in den Kommentarzeilen der Social Media schon zu manch einer Debatte geführt haben.

Der Künstler hinter solch polarisierenden Malereien kümmert sich allerdings wenig um den Wirbel. Vor rankendem Efeu sitzt der Hamburger Stefan Marx und malte Hunde auf glänzenden URBINO Tassen. Seine „Sundaayyyssss“-Zeichnungen eines trägen Hundes, der Sonntage hasst, sind auf Instagram legendär. Sie symbolisieren Marx persönliche Aversion gegen das Nichts eines Sonntages. Wenn Hunde-Skizzen auf Social Media, Designe für Plattencover und T-Shirts, Tattoo-Entwürfe und Zeichnungen für Skateboards zum Alltag geworden sind, sucht der Künstler sich neue Herausforderungen.

Heute ist es eine glatte, porzellanweiße Leinwand, die nur darauf wartet unter dem Label KPM+ in das 21. Jahrhundert transportiert zu werden. Trude Petry gewann 1937 schon Designpreise für die zeitlose URBINO Kollektion, Stefan Marx bemalt die cleane Oberfläche der URBINO Tasse nun mit Hunden, die im Regen stehen. Das klingt falsch? Nein. Das ist Kunst. Und wird so schnell nicht wegkommen. Designklassiker in neuem Anstrich schmücken nun den Bürotisch des urbanen Digital Natives, statt zum Talk-Gespräch von Kunsthistorikern zu verstauben. Wir dürfen gespannt bleiben, was bei der KPM Berlin als nächstes passiert. Eines wird mit Sicherheit nicht geschehen: Stillstand war gestern, KPM+ ist heute.

Wichtelgeschenke für echte PRler

Weihnachten kommt mit großen Schritten näher und damit auch fettiges Essen, die große Familienzusammenkunft und natürlich der beliebte Brauch des Wichtelns. Festlich gestimmte Menschen werfen leidlich angemessene Geschenke in einen großen Sack und freuen sich auf das beschämte Gesicht des Freundes, Verwandten oder Kollegen, der das zweifelhafte Fundstück letztlich auspacken darf. Happy Xmas! Da auch bei Zucker. alljährlich fleißig gewichtelt wird, haben wir hier die idealen Wichtelgeschenke für PRler zusammengestellt. Ein kleines Augenzwinkern inklusive, versteht sich.

Bullshit Bingo

Ein Muss für jeden PR-Anfänger und -Veteranen gleichermaßen. Ein Werk, das eindrucksvoll unter Beweis stellt, wie plump doch die meisten Werbetexte formuliert sind und somit unterschwellig Argumente dafür liefert, dass PR doch eigentlich viel effektiver und sinnvoller ist. Ein Buch gegen Werbung also, das nebenbei Werbung für die PR macht. Wunderbar.

Büroklammern in hippem Look

Die Büroklammer. Der kleine Helfer, der noch jeden wüsten Papierberg in den Griff bekommen hat. Für die hippe Agentur in Berlin Mitte darf es natürlich auch gerne einen Tick kreativer sein: Dieses Modell in frechem Bunt sorgt nicht nur für Ordnung im alltäglichen Dokumenten-Wahnsinn, sondern ist darüber hinaus auch als optisches Schmankerl am sonst so farbarmen Arbeitsplatz allerbestens geeignet.

Baldrian-Tee

Die ruhige und besinnliche Zeit des Jahres gibt auch PRlern die Chance, runterzukommen und den arbeitsintensiven Alltag unter dem Deckmantel von familiärer Besinnlichkeit für einige Tage hinten über fallen zu lassen. Auf Kommando runterkommen ist dabei gar nicht so einfach. Mit diesem beruhigenden Gebräu aus echter Baldrianwurzel könnten die Feiertage auch für dauerkreative Stressabhängige entspannter nicht sein.

Yogamatte

Zugegeben, ein wenig groß für das klassische Wichteln im kleinen Kreis und dennoch: Yoga ist Trend – zumindest im fancy Berlin. Da das anstehende Neujahr ohnehin wieder zu übertriebenen Vorsätzen hinsichtlich Nikotinentzug oder Sportsucht verleitet, kann so ein frühzeitiger Wink mit dem Zaunpfahl nicht schaden. 2018 werden wir unserer Work-Life-Balance was Gutes tun, indem wir alle wieder regelmäßig Sport treiben. Und bei Übungen wie dem „Verletzten Pfau“ oder dem „Herabschauenden Hund“ kommt man doch gerne ins Schwitzen.

In diesem Sinne wünscht Zucker. allen Wichteln ein geschenkereiches Weihnachtsfest!

Hyggelige Weihnacht: 7 Tipps für mehr Entspannung zum Fest

Foto: rawpixel/pixabay

Die Adventszeit sollte eigentlich eine besinnliche, gemütliche und fröhliche Zeit sein. Das Jahresende naht und man freut sich auf die kommenden freien Tage mit den Liebsten. Aber meist ist das Gegenteil wahr: Vorweihnachtszeit ist Stress.

Die Geschenkejagd ist bereits in vollem Gange – doch halt, Weihnachten geht auch ohne Stress. Hier sind sieben Tipps und Tricks für mehr Entspannung und Entschleunigung an den Weihnachtstagen.

1. Rechtzeitige Vorbereitung ist alles

Zwei Wochen vor Weihnachten:

  • Überlege dir ein Weihnachtsmenü und schreibe eine Einkaufsliste
  • Gönne dir neue Festtagskleidung oder peppe deine Klassiker mit schönen Accessoires auf
  • Bestelle den Weihnachtsbraten beim Metzger deines Vertrauens vor

Eine Woche vorher:

  • Erledige letzte Einkäufe
  • Besorge einen Weihnachtsbaum
  • Packe die Geschenke ein und beschrifte sie sicherheitshalber
  • Bringe die Weihnachtspost an Freunde und Verwandte zur Post

Einen Tag vorher:

  • Mach deine Wohnung schick
  • Schmücke den Weihnachtsbaum
  • Kaufe die Lebensmittel, die du für dein Menü brauchst
  • Koche eventuell schon vor, damit du an Heiligabend keinen allzu großen Stress hast

2. Selbstgemachtes für die Liebsten
An alle, die keine Lust mehr haben auf teure, stressige Shopping-Touren: Weihnachten geht auch ohne viel Geld auszugeben. Den Menschen, denen du wirklich gerne etwas schenken möchtest, machst du auch mit selbstgemachten, persönlichen Kleinigkeiten eine große Freude.

3. Herzenswünsche
Der vorherige Tipp gilt auch umgekehrt: Informiere dich bei den Leuten, denen du etwas zu Weihnachten schenken möchtest, ob es etwas gibt, das sie wirklich brauchen oder wollen. So vermeidest du Geschenke, die gleich nach den Feiertagen anfangen Staub zu sammeln. Alternative: Verschenke Dinge, die sich verbrauchen, anstatt anzuhäufen, zum Beispiel selbstgemachte Lebensmittel oder Kosmetika oder Tickets für Veranstaltungen.

4. Zeit – ein kostbares Gut
Noch minimalistischer als selbstgemachte Geschenke ist es, gemeinsame Erlebnisse zu verschenken. Denn Zeit ist für die meisten von uns das Wertvollste, was wir besitzen. Lade zu einem selbstgekochten Essen ein, verschenke eine private Stadtführung, deine Hilfe im Haushalt, Tickets für ein Konzert.

5. Home is where the heart is
Weihnachtsmärkte können wunderschön sein. Sie können aber auch überfüllt und kitschig sein  – ein Glühweinabend zu Hause mit Freunden ist dabei deutlich entspannter, als im Gedränge überteuerten Glühwein zu trinken und zu frieren.

6. Dinner for All
Verabschiede dich vom Ehrgeiz, ganz allein das perfekte Festmahl oder die perfekten Plätzchen hinbekommen zu müssen. Du brauchst nicht stundenlang einsam in der Küche stehen, während zum 100. Mal „Last Christmas“ aus dem Radio dudelt. Nimm auch ruhig selbst Hilfe an, wenn du Gastgeber bist, anstatt in Stress zu geraten – so können alle das Zusammensein genießen. Koche oder backe doch dieses Jahr mal gemeinsam mit deinen Freunden, deiner Familie oder deinen Gästen. Zusammen macht das mehr Spaß und alle werden das Ergebnis der gemeinschaftlichen Mühe hinterher sichtlich genießen.

7. Spenden als Geschenke
Hier ist noch eine Geschenk-Idee: Anstatt Gegenständen kannst du auch Spenden verschenken. Viele gemeinnützige Organisationen bieten Spendenurkunden oder Grußkarten als Geschenke an: So spendest du sozusagen im Namen des Beschenkten.

In diesem Sinne: Hyggelige Weihnachten wünscht euch euer Team Zucker.!

Bad Kissingen und Duden Learnattack geben PR-Etat an Zucker.

Doppelter Kundengewinn zum Jahresende: Deutschlands bekanntester Kurort und die Lernplattform aus der Franz Cornelsen Bildungsgruppe beauftragen die Berliner Agentur.

Mit dem Bayerischen Staatsbad Bad Kissingen gewinnt Zucker. den bekanntesten Kurort Deutschlands, der im Zuge einer gesundheitstouristischen Neupositionierung nun auch seine PR durch die Agentur auffrischen lässt. Duden Learnattack beauftragte Zucker. bereits im Sommer mit einem Strategiekonzept und vergab erstmals einen PR-Etat.

Unter dem Slogan „Entdecke die Zeit“ stellt Bad Kissingen seine Marke neu auf und integriert den Megatrend Resilienz verstärkt in das Angebotsspektrum. Die Berliner Lifestyle-Agentur setzte sich nach einem Screening durch und übernimmt ab sofort die PR-Arbeit. Ergänzend entwickelt Zucker. ein Employer-Branding-Konzept für die Bayer. Staatsbad Bad Kissingen GmbH. „Zucker. verfügt über die richtige Mischung aus Ideen und touristischer Kompetenz in zeitgemäßen Kommunikationsdisziplinen“, begründet Marketingleiterin Kathrin Betzen die Entscheidung. „Unser aktueller Marketingplan, die anstehenden Veranstaltungen sowie unsere neuen Angebote machten einen Ausbau der PR notwendig.“

Duden Learnattack, ein Tochterunternehmen der Franz Cornelsen Bildungsgruppe, ist der smarte Lernbegleiter und die Online-Nachhilfe für bessere Noten. Erstmals vergibt das Unternehmen mit seinem seit Februar 2015 aktiven Angebot einen Etat an eine PR-Agentur. „Unser Wachstum sowie die intensive Diskussion zum Thema Digitalisierung im Bildungsbereich machten eine professionelle und strategische PR-Arbeit für uns relevant. Dabei galt es zunächst zu analysieren, wo wir in der sich gerade erst entwickelnden Industrie stehen und wie PR unsere Wachstumsziele unterstützen kann“, beschreibt Geschäftsführer Steffen Biese den Schritt, Zucker. im Vorfeld der Etatvergabe mit einem Projekt zur Strategie-Entwicklung beauftragt zu haben.

Entdecke die Zeit – in Bad Kissingen (www.badkissingen.de)
Der moderne Mensch mit seinem Bedürfnis nach Erholung und Entspannung steht im Bayerischen Staatsbad Bad Kissingen im Mittelpunkt. „Zeit“ ist im bekanntesten Kurort Deutschlands zentrales Leitmotiv. Vielfältige Programme und moderne Angebote vor Ort verhelfen Besuchern, ihre seelisch-mentale wie körperliche Widerstandsfähigkeit zu stärken und einen gesunden Lebensstil in ihren Alltag zu integrieren. In Bad Kissingen verbindet sich altbewährte Bäderkultur mit neuen Ritualen, historisches Ambiente mit zeitgemäßen Tourismus-, Kultur- und Gesundheitsangeboten.

Team Bad Kissingen: badkissingen[AT]zucker-kommunikation[DOT]de

Duden Learnattack (www.learnattack.de)
Duden Learnattack ist der smarte Lernbegleiter und die Online-Nachhilfe für bessere Noten. Wir begleiten Schülerinnen und Schüler zielgerichtet von der fünften Klasse bis zum Abitur. Die Inhalte umfassen interaktive Übungen für die Hauptfächer Mathe, Deutsch und Englisch sowie sechs weitere Fächer. Die Duden Learnattack GmbH ist ein Unternehmen der Franz Cornelsen Bildungsgruppe und seit Februar 2015 aktiv.

Team Learnattack: learnattack[AT]zucker-kommunikation[DOT]de

Im Podcast-Fieber: Wenn du was zu erzählen hast, hör ich dir gerne zu

Ob zum Einschlafen, zum Überbrücken langweiliger U-Bahn-Fahrten oder zum Erweitern des Horizonts – Podcasts etablieren sich für viele zum immer festeren Bestandteil der alltäglichen Mediennutzung. Die Audiodateien können über Apps oder Musik-Streamingdienste angehört werden; so mischt seit neuestem zum Beispiel auch Audible beim Podcast-Trend mit. Um sich in der ganzen Podcast-Flut ein wenig zurechtzufinden, wollen wir euch heute ein paar Perlen empfehlen.

Laber-Rhabarber

Sogenannte Laber-Podcasts sind in der Öffentlichkeit nicht immer leicht zu hören. Viel zu oft muss man sich zusammenreißen, nicht laut loszulachen oder zumindest doof zu grinsen und komische Blicke von den unwissenden Mitmenschen zu ernten. Der wohl bekannteste Podcast aus dieser Kategorie dürfte „Fest & Flauschig“ sein und bedarf deswegen keiner näheren Erläuterung. Ähnlich wie das Dreamteam Schulz & Böhmermann unterhalten sich auch Oliver Polak und Micky Beisenherz über dies und das und jenes. Wer die beiden aus dem WDR-Format „Das Lachen der anderen“ kennt, weiß, dass sie kein Blatt vor den Mund nehmen und derbe Sprüche zur Tagesordnung gehören. Aber dass dabei dennoch – oder gerade deswegen – authentische und manchmal tiefsinnige Gespräche herauskommen, könnt ihr in ihrem Podcast „Juwelen im Morast der Langeweile“ nachhören.

Dass solche Laber-Podcasts nicht immer von zwei Männern geführt werden müssen, beweist „Herrengedeck“, der Podcast von den beiden Berlinerinnen Ariane und Laura. Wie der Name vermuten lässt, erzählen sie bei Bier und Korn über die kleinen Dinge des Alltags, zum Beispiel  Ängste vor dem Alleine-Fahrstuhlfahren oder alte Brillen- und Kontaktlinsengeschichten. Gemischt mit viel Humor kommen dabei interessante und witzige Gespräche heraus, bei denen man nie müde wird zuzuhören.

Ronja von Rönne und Tilman Rammstedt hingegen, wollen mit ihrem Podcast …uns fragt ja keiner“ den ungeklärten Fragen des Internets auf den Grund gehen. In Internetforen wie gutefrage.de suchen Menschen täglich Ratschläge, doch erhalten nicht immer Antworten. Aus diesem Grund beantworten von Rönne und Rammstedt genau die Fragen, die bisher unbeantwortet blieben. In Hinblick auf das unerschöpfliche Archiv „Internet“ dürften dabei unzählige Fragen und somit unzählige Folgen zustande kommen. Wir sind gespannt und warten wissbegierig.

Wissen to go

Apropos Wissen. Viele Podcasts widmen sich objektiv einem bestimmten Themengebiet und eignen sich somit hervorragend als kleine Weiterbildung für zwischendurch. Deutschlandfunk Nova zum Beispiel umreißt in „Eine Stunde History“ ein weltgeschichtliches Ereignis pro Folge. Von dem Hambacher Fest 1832 über die OktoberrevoIution 1917 bis hin zur Hungerkatastrophe in Ungarn 1932 werden die unterschiedlichsten Begebenheiten beleuchtet.

Im Gegensatz dazu bleibt das Thema in dem Podcast „Mind the gap“ durchgehend gleich. Susanne Klingner beschreibt dabei die Stellung der Frau in der Wirtschaft und berichtet über verschiedene Ereignisse und Umstände, in denen Frauen unfair behandelt werden oder Großartiges bewegt haben. Wie etwa, als 1975 neun von zehn Frauen in Island in den Streik traten und damit die Wirtschaft des Landes für einen Tag lahmlegten.

Abschalten

Vielen Menschen hilft es, beim Einschlafen jemandem zuzuhören. Hörspiele und Hörbücher sind da ein beliebtes Mittel der Wahl, aber auch Podcasts eignen sich prima als Einschlafhilfe. Das weiß auch Tobias Baier, der in seinem „Einschlafen Podcast“ regelmäßig über alltägliche Dinge aus seinem Leben schwadroniert. Dabei geht es um Kant, Buchvorstellungen, Urlaubsberichte, Kant, Erläuterungen, wie genau HTTP funktioniert und Kant. Mag manchmal etwas langweilig klingen, aber schließlich soll man sich auch weniger unterhalten fühlen, sondern viel eher langsam wegschlummern.

Dasselbe Ziel verfolgt der  Podcast „Träumende Tiere“, der von der Tierfilmerin Rosie Koch stammt. Sie erklärt anfangs, dass sich Tiere manchmal so sehr an die Anwesenheit eines Filmteams gewöhnen, dass sie einschlafen. Für die Kamera sind schlafende Tiere uninteressant, aber das Schnarchen, Schmatzen und Grummeln, das die Tiere dabei machen, sind so beruhigend, dass sich diese Geräusche wunderbar als Einschlafhilfe eignen. So kann man mit jeder Folge zu dem Sound eines schlafenden beziehungsweise träumenden Tieres einschlafen. In diesem Sinne: Gute Nacht!

Glühwein und Nebel: Berlin-Tipps für den Winter

Die Tage sind inzwischen bereits wieder so kurz, dunkel und grau, dass man das Tageslicht zumeist nur durch die Bürofenster erblickt. Das bedeutet allerdings nicht, dass man sich zu Hause einsperren muss, um alle verfügbare Zeit unter der Decke/vor dem Kamin/an der Heizung/im Bett zu verbringen, bis wieder mehr Licht und Wärme von draußen hereinströmt. Berlin bietet auch im Winter zahlreiche Attraktionen, von denen wir euch ein paar ans Herz legen wollen.

Glühwein?

Denn langsam nähert sich auch schon wieder die Zeit der Weihnachtsmärkte, die im eher konfessionslosen Osten schon deutlich vor dem ersten Advent öffnen, in diesem Jahr zumeist am 27. November.
Dabei werden diese Märkte in Berlin häufig weit weniger traditionsbewusst gepflegt, als in den christlicheren Regionen Deutschlands. Wer sich also Sauerkraut- und Pommesgeruch, Volksfestfahrgeschäfte, gröhlende Junggesellenabschiede und drängelnde Touristenmassen sparen möchte, dem sei von den zentralen Weihnachtsmärkten wie am Potsdamer Platz oder dem Alexa-Einkaufszentrum ähnlich dringend abgeraten wie vom Ballermann im Sommer. Ruhigere Alternativen sind etwa der Weihnachtsmarkt Schloss Charlottenburg vor der Kulisse des illuminierten Schlosses oder der Weihnachtsmarkt in Spandau. Tolle Alternativen, die jedoch nicht durchgängig geöffnet haben, sind etwa der Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt (nur am 2. Adventswochenende), die Späth‘schen Baumschulen (nur Wochenende, Treptow) und der Lichtenrader Lichtermarkt am dortigen Dorfteich (nur 3.12.).

Nicht ganz Weihnachtsmarkt aber trotzdem einen Ausflug wert ist außerdem das Weihnachtssingen des 1.FC Union Berlin im Stadion an der alten Försterei. Glühwein gibt’s hier am 23.12. natürlich auch – und wann hat man schon einmal die Gelegenheit, mit knapp 30.000 Menschen gemeinsam „O Tannenbaum“ zu singen?
Weitere Ausflugsziele sind natürlich der Grunewald (wo es auch einige Adventsveranstaltungen und Märkte gibt, die sich im Fall von frühem Schneefall perfekt mit einem Winterspaziergang kombinieren lassen), gleiches gilt für Potsdam, die Spandauer Altstadt oder den Weihnachtmarkt auf der Köpenicker Altstadtinsel ebenso.
Eine praktischer Übersicht aller Berliner Weihnachtsmärkte findet sich übrigens unter www.weihnachteninberlin.de.

Sport?

Sobald die Temperaturen dann wirklich unter den Gefrierpunkt fallen, gibt es natürlich Alternativen. Neben den über zehn dauerhaften Eislaufbahnen in den Bezirken, auf denen man seine Schlittschuhkünste präsentieren kann, gibt es im Tiergarten ab 17.11. die Bahn des Café am Neuen See, auf der man sich im Eisstockschießen (Quasi die Wintervariante von Boule) üben kann – denn so tief, dass diese Aktivitäten auf Natureisbahnen stattfinden könnten, sinken die Temperaturen ja kaum noch. Alternative für die Unsportlicheren unter euch: Im Palmenhaus des Botanischen Garten in Dahlem kann man auch im Winter bei hoher Luftfeuchtigkeit schwitzen, täglich von 16:30 bis 22:00 Uhr lockt unter dem Motto „Christmas Garden“ bis Januar eine besondere Lichtschau mit Illuminationen der Gewächshäuser und des Parks.

Bar!

Prost! #berlindairies #reisereise

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Immer noch nichts dabei? Vielleicht ja von innen wärmen, denn das lebendige Berliner Nachtleben ist immer im Umbruch, und wenn man sich für zwei bis neun Drinks mal eine kleine Auszeit nehmen möchte, gibt es zu den etwas exklusiveren und hochpreisigeren Klassikern, wie etwa der Lebensstern Bar, dem Rum Trader in Charlottenburg oder dem Galander in Kreuzberg tollerweise auch immer frische und jüngere Alternativen, die einen Besuch lohnen, etwa das George R.  in Moabit, die Küche Bar am Tempelhofer Ufer in Kreuzberg oder die nicht mehr ganz so neue Schwarze Traube in der Wrangelstraße.

Ihr habt weitere Tipps, wie man dem Herbstblues entkommen kann? Teilt sie mit uns in den Kommentaren.

Selbstorganisation: Fahrplan für eure To-do-Liste

Habt ihr im Angesicht des täglichen Workloads auch mal wieder den Überblick verloren? Was uns morgens noch gut strukturiert durch den Kopf geistert, kann nachmittags schon einen einzigen großen Ball ergeben, den wir mit jeder weiteren Aufgabe munter vor uns her jonglieren. Angesichts von zig Meetings und 60 oder mehr E-Mails täglich ist das keine Seltenheit. Und dennoch muss es ihn doch geben, den richtigen Weg, trotz allem die Oberhand zu behalten.

Gerade im Kommunikations- und Projektmanagement ist eine gute Selbstorganisation als Erfolgsvariable kaum zu überschätzen. Da erscheint sie uns wie der Phönix aus der Asche: Die gute alte (und vor allem sauber geführte) To-do-Liste. Sie gibt uns Halt und unterstützt uns dabei, Aufgaben gezielt und geordnet abzuarbeiten. Wikipedia verrät, worum es sich dabei eigentlich handelt: „Die To-do-Liste […] ist im Aufgabenmanagement oder in der Aufgabenplanung eine Liste, die festlegt, welche Aufgaben anstehen, wer dafür verantwortlich ist und bis wann sie erledigt sein müssen.“ Soweit so gut. Doch der Teufel steckt im Detail beziehungsweise in der Auswahl der Punkte und ihrer Priorisierung.

To-do-Liste: Diese zwei Fallen gilt es zu umgehen

Zwei wesentliche und weitverbreitete Fallen im Umgang mit To-do-Listen lassen sich auf das Belohnungssystem zurückführen, das tief in unserer Persönlichkeitsstruktur verankert ist. Sagen wir auf der einen Seite ist Ben, der seinen Schreibtisch nur mit einem guten Gefühl verlässt, wenn er möglichst viele Punkte seiner Liste abhaken kann. Dieses Belohnungssystem kann ihn dazu verleiten, kleine und weniger wichtige To-dos den Essentials vorzuziehen. Obwohl er jeden Tag viele Aufgaben erfüllt, bleiben wichtige Punkte offen.

Auf der anderen Seite haben wir Mia. Sie fühlt sich nach der Arbeit oft energielos und ineffizient, da sie ihre Aufgabenliste wieder einmal nicht abarbeiten konnte. Anstatt sich auf die für den Tag notwendigen Tasks zu konzentrieren, führt sie kilometerlange Listen, die das Meeting am Nachmittag ebenso beinhalten wie die Vorbereitung des Quartals-Reportings in acht Wochen. Auch hier liegt ein Prioritätsproblem vor, mit dem Ergebnis, dass Mia die stetige Erinnerung an das Nicht-Schaffen aller Punkte und das damit verbundene schlechte Gefühl Energie rauben, die eigentlich in den Arbeitsprozess fließen sollte.

So setzt ihr die To-do-Liste effizient ein

Damit ihr mit eurer To-do-Liste nicht baden geht, haben wir euch nachfolgend ein paar Tipps und Kniffe zusammengestellt:

  1. Der richtige Zeitpunkt: Idealerweise erstellt ihr eure To-do-Listen bereits am Vorabend. Das hat den Vorteil, dass ihr mit freiem Kopf in den Feierabend startet und am nächsten Morgen bereits alle Aufgaben vor Augen habt und keine wertvolle Zeit verschenkt.
  2. Nicht mehr als 10 Punkte: Achtung! Eure To-do-Liste sollte nur die wichtigsten und dringendsten Aufgaben für heute und morgen umfassen. Alles, was länger warten kann, findet in Monats- und Wochenlisten oder eurem Kalender Platz. Zudem nehmen die meisten Aufgaben mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich einkalkuliert. Ihr fahrt also gut damit, nur circa 70 Prozent eures Arbeitsalltags zu verplanen. Der restliche Puffer stellt sicher, dass ihr eure Aufgaben auch schafft.
  3. Die richtige Struktur: Die Abfolge der To-dos sollte bereits eine Priorisierung festlegen. An dieser Stelle bietet sich beispielsweise das Vorgehen nach der 1-3-5 Regel an: Ganz oben steht dabei eine einzige Aufgabe – die mit der höchsten Priorität. Darauf folgen bis zu drei wichtige Aufgaben und darunter bis zu 5 kleine Aufgaben. Der Vorteil: Die Liste ist kompakt, bietet eine sehr gute Übersicht und ist schaffbar.
  4. Aufgaben only: Damit der „Aufgabenzettel“ übersichtlich bleibt, solltet ihr von der Integration von Events und Meetings absehen und stattdessen wirklich nur To-dos aufnehmen.
  5. Große Aufgaben herunterbrechen: Um Fortschritte auch bei unübersichtlichen Projekten greifbar zu machen, ist es sinnvoll, diese in Teilschritte zu zerlegen. Die kleinen Erfolge sorgen für die nötige Motivation. Darüber hinaus ergibt sich aus den Teilaufgaben beinahe automatisch ein Ablaufplan zur Lösung der komplexen Aufgabe.

Next Level: Meistertask und kreatives Austoben

Natürlich sind für eine To-do-Liste nicht zwangsläufig Zettel und Stift notwendig. Neben umfangreichen Projektmanagement- und Kommunikationslösungen, die sich vor allem für Unternehmen und große Teams eignen, gibt es viele pfiffige und teils kostenlos nutzbare Tools, die eine handschriftlich geführte To-do-Liste ersetzen oder diese gar auf das nächste Level heben können. Eines dieser Tools ist Meistertask, das sowohl in Form einer Browser- als auch Smartphone-App (oder im Wechsel) genutzt werden kann. Der Service bietet Raum für verschiedene Projekte und deren Aufgaben, erlaubt das Verschieben der To-dos in die Kategorien Open, In Progress und Done sowie die individuelle Zuteilung von Aufgaben für Personen und verfügt über eine enorm hilfreiche Erinnerungsfunktion per E-Mail. Das Arbeiten mit Meistertask gestaltet sich intuitiv und effizient und sorgt nicht etwa für noch mehr Aufwand.

Wer dennoch auf die alte Schule setzt, dessen Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt, wie die einfache Suche auf Pinterest zeigt. Es kann etwas dauern, bis ihr die für euch passende Form der To-do-Liste gefunden habt. Der Aufwand zahlt sich jedoch aus – und das tagtäglich!

Was sind eure Tipps zur optimalen Aufgabenorganisation? Wir freuen uns über Anregungen im Kommentarfeld.

Influencer Marketing: Wenn’s furchtbar schief geht

In der Lifestyle-PR freuen wir uns immer wieder, mit den kreativen Ideen von Bloggern, Instagrammern und Influencern unsere Kunden perfekt präsentieren zu können. Dabei pflegen wir einen engen Kontakt zu unseren Markenbotschaftern. Dass hier auch mal etwas nicht unseren Erwartungen entspricht, kommt zum Glück nur sehr selten vor. In der Regel können wir uns, was Qualität und Kreativität betrifft, auf unsere Kooperationspartner verlassen.

Influencer Marketing

Foto: Tollwasblumenmachen.de

Doch auch wir müssen manchmal über einige Ergebnisse im Dschungel der Markenkooperationen schmunzeln. Deshalb wollen wir heute die Gelegenheit nutzen, euch die Perlen des Influencer-Marketings vorzustellen. Hier werden Promo-Highlights aus aller Welt gesammelt und interessierten Lesern zur Versüßung des Alltags präsentiert. Wir haben uns das mal ein wenig genauer angesehen und unsere Top 3 gekürt.

1. Die sportliche Zahnbürste

Nichts geht über ein kleines aber feines Workout zu Hause. Doch woher kommt die Zahnbürste?

2. #thestruggleisreal


Hier soll es eigentlich um leckere Abnehmwaffeln gehen. Die wahre Botschaft ist allerdings, dass die liebe Sarah zu krank ist, um die tollen Waffeln zu probieren. Und eigentlich doch viel lieber Knoppers möchte. Und auch über die Qualität des Bildes möchten wir an dieser Stelle einfach nur schweigen.

3. Für ein makelloses Lächeln


Wer würde sich nicht gern in einem derartig hippen Infinity Pool räkeln und die Seele mal so richtig baumeln lassen? Dank dieser Kooperationsperle wissen wir jetzt auch, dass zur vollkommenen Entspannung definitiv das Zähneputzen gehört.

Eins ist gewiss: Die Aufmerksamkeit für diese gestellten Bilder und Videohighlights, bei denen wir zweimal hinschauen müssen, sind garantiert. Wir freuen uns also weiterhin auf die Schätze dieser Seite aus dem Influencer Marketing und sind heilfroh, dass „unsere“ Influencer wissen, wie man Marken und Produkte gekonnt in Szene setzt.

Schluss mit dem Schlendrian: Berlin räumt auf

Berlin, du bist so wunderbar. Unsere geliebte Heimatstadt bringt man im allgemeinen nicht als erstes mit ausufernder Bürokratie in Verbindung. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Dachten wir. Bis uns Anfang der Woche ein Dokument von nicht zu unterschätzender Tragweite untergekommen ist. Denn was man hier darf, und was nicht, das regelt in Wahrheit – detailverliebt bis an die Schmerzgrenze – der frisch aktualisierte „Erlass über die Ermächtigung von Polizeidienstkräften zur Erteilung von Verwarnungen“ des Landes Berlin. Unser Fundstück der Woche.

Von fangfertigen Fischereigeräten und Hundehorden

Gerade noch erlaubt: Gassigehen mit vier Hunden / Foto: Matt Nelson, Unsplash

Auf 26 Seiten regelt der Erlass alles Mögliche von der Verordnung zur Grundstücksnummerierung über das Friedhofsgesetz bis hin zum Fahrlehrergesetz. Da ist viel Sinnvolles dabei, einige Kuriositäten ließen sich die Verantwortlichen aber nicht nehmen.

So ist etwa „unbefugtes Mitführen fangfertiger Fischereigeräte“ verboten und wird mit 10 Euro bestraft. Ich höre das Raunen geradezu durch unsere Leserschaft gehen. Tja, vorbei mit dem Schlendrian beim Angelausflug!

Das „Befahren von Eisflächen mit Fahrzeugen wie Fahrrädern“ kostet gar 30 Euro, das gleichzeitige „Führen von mehr als 4 Hunden“ sogar 35 Euro! Das „Benutzen von Schleuder-, Wurf- oder Schießgeräten“ in Grünanlagen schlägt gar mit 40 Euro zu Buche. Adieu, ihr entspannten Frisbee-Runden im Park!

Die Hausbesitzer unter euch sollten jetzt mal eben vor die Tür treten und die Beleuchtung der Hausnummer prüfen. Ist die nämlich defekt, könnte euch eine Rechnung über 25 Euro ins Haus flattern. Vorausgesetzt, der Postbote findet es im herbstlichen Nachmittagsdunkel.

Für unsere Branche auch nicht ganz unerheblich: Das Verteilen von Flyern und Ähnlichem auf Friedhöfen ist nicht so ohne Weiteres erlaubt und kostet 20 Euro Bußgeld.

Erkennbar Betrunkene und die Sache mit dem Lippenstift am Glas

Hoffentlich bleibt da nichts kleben! / Foto: Michael Discenza, Unsplash

Gleich eine ganze Reihe von Verordnungen widmet sich einem der absoluten USPs unserer schönen Stadt: dem Feiern. Bevor ihr also das nächste Mal übermütig euren Bierbecher durch die Konzerthalle feuert, denkt lieber noch mal drüber nach. Denn die „Belästigung der Allgemeinheit durch Werfen von kleinen Gegenständen (wie Trinkbechern, Bierbüchsen) bei Veranstaltungen“ wird mit 20 Euro geahndet.

Genauso teuer kann euch die „Benutzung eines Tonwiedergabegerätes oder Musikinstrumentes mit einer Lautstärke, durch die jemand erheblich gestört wird“ zu stehen kommen. Überhaupt der Lärm: Stört ihr jemanden „in seiner Nachtruhe“, können 35 Euro fällig werden; sofern ihr jemanden „an Sonn- und Feiertagen […] in seiner Ruhe erheblich“ stört, 20 Euro. Wer bringt das nur den ganzen Ryanair-Suffies bei, die haufenweise Pub crawlend und grölend durch die Szene-Kieze Berlins ziehen?

Besonders vorsichtig sollten Gastronomen sein. Schenken die nämlich „einem erkennbar Betrunkenen“ alkoholische Getränke aus, können sie dafür mit 55 Euro zur Kasse gebeten werden. Entdeckt der Betrunkene an seinem frisch ausgehändigten Glas dann auch noch Lippenstiftreste, können noch mal 25 Euro dazukommen. Lohnen könnte sich auch ein Blick in die Küche: Wird „beim Herstellen, Inverkehrbringen und Behandeln unverpackter Lebensmittel“ geraucht, klingeln 25 Euro in der Landeskasse.

Auch im säkularen Berlin verboten sind übrigens „Musikalische Darbietungen jeder Art in Räumen mit Schankbetrieb“ und „öffentliche Tanzveranstaltungen“ am Karfreitag, Volkstrauertag oder Totensonntag von 4.00 bis 21.00 Uhr. Bei Zuwiderhandlung drohen jeweils 30 Euro Bußgeld.

Ihr wollt mehr davon? Bürokratie-Nerds, Ordnungsamt-Fans und alle, die auf Nummer sicher gehen wollen, können sich den kompletten Erlass hier reinfahren, einen erheiternden Kommentar dazu vom Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt hört ihr hier:

B[L]OOM!BLN: Blumiges Kunstspektakel mit Tollwasblumenmachen.de

Pünktlich zur goldenen Jahreszeit eröffneten wir für unseren Kunden Tollwasblumenmachen.de am 5. Oktober die spektakuläre Blumeninstallation „B(L)OOM!BLN“ in der Mall of Berlin, dem beliebten Shopping-Hotspot im Herzen Berlins. Bis zum 11. Oktober konnten Besucher, Blumenliebhaber, Kunstinteressierte, Touristen und Berliner dem Herbstwetter entfliehen und in ein farbenfrohes Blütenmeer eintauchen. Auf einer Fläche von sechs mal acht Metern und fünf Metern Höhe sorgten rund 10.000 Blumen wie Lilien, Rosen, Chrysanthemen, Strelitzien, Hortensien und viele andere Lieblingsblumen dafür, dass die Betrachter für einen Moment ihren Alltagstrubel und die grauen Wolken über der Stadt vergessen konnten.

Lieblingsblumen machen 200 Prozent glücklicher

Hintergrund des floralen Must-sees ist eine neurowissenschaftliche Studie, die im Auftrag von Tolllwasblumenmachen.de durchgeführt wurde. Ergebnis: Blumen schenken Freude und Lieblingsblumen noch viel mehr, denn diese erhöhen den Happiness-Faktor des Betrachters um ganze 200 Prozent. Auf der Piazza der Mall of Berlin konnten sich alle Besucher von dieser positiven Wirkung der Blumen überzeugen und im Kunstwerk auf die Suche nach der eigenen Lieblingsblume gehen – so wie beispielsweise auch Riccardo Simonetti, Desi und Nisi von Teetharejade, Eileen von Bilderzimmer, Dosvitos und Karstenkimble, die sich von dem Glück des floralen Kunstwerks anstecken ließen, mit den Blumen um die Wette und dem Herbstgrau entgegen strahlten.

Inspiriert von der positiven Kraft der Blumen

In Zusammenarbeit mit der Blumenkünstlerin Jil Berner, Maximilian Hansen und den Visualisierungsexperten von Xi-Design wurde aus der Idee ein Design und später eine ganze Installation. Die Blume wurde dabei genau dort gezeigt, wo ihre Glückswirkung zu beobachten ist: Inspiration und Ursprung der Idee waren die neuronalen Netze im Gehirn des Menschen, die die beim Betrachten der Lieblingsblume entstehenden Glücksgefühle übertragen und so dafür sorgen, dass wir durch und durch glücklich werden – toll, was Blumen machen, oder?