Zucker. Event-Highlights im April

Spürt ihr es auch? Die Temperaturen werden immer angenehmer und statt auf die heimische Couch locken uns die Sonnenstrahlen vor die Tür und ab ins fröhliche City-Getümmel. Wenn ihr trotz entspannten Café-Besuchen, ausgedehnten Spaziergängen und Shopping-Touren noch Luft im Terminkalender habt und euch zu aktuellen Entwicklungen in der Kommunikationsbranche auf dem Laufenden halten wollt, haben wir hier genau das Richtige für euch: Zucker. präsentiert die Event-Highlights im April.

Social Media Gipfel #smgzh | 5. April 2017 | Zürich

Los geht es mit dem 38. Social Media Gipfel in Zürich. Mit von der Partie sind Claudia Jann, Head of PR and Media der Ski WM St. Moritz 2017 und Roland Hirsbrunner, Head of Media and Communications bei Weltklasse Zürich, die euch an ihren Erfahrungen und Learnings zu Themen wie Social Media-Planung, Live-Kommunikation und Content Management teilhaben lassen. Interessenten sollten sich ran halten: Die Teilnahme ist kostenlos und die Platzzahl beschränkt. Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie das Anmeldeformular seht ihr hier.

Next Corporate Communications (nextcc17) | 5. bis 6. April 2017 | Böblingen

Next Corporate Communications ist eine der führenden Konferenzen in den Bereichen Digital Business und Social Media und wird jährlich vom Research Lab for Digital Business ausgerichtet. Im Fokus steht die Umsetzung digitaler Innovationen in der Unternehmenspraxis. Darüber hinaus gibt es Impulse aus der Forschung in Bezug auf die weitere Entwicklung der digitalen Transformation. Hier treffen sich Executives, Experten, Wissenschaftler und Kreative, um in zahlreichen Workshops über Fallstudien, Strategien und Anwendungen zu diskutieren. Details zum Konferenzprogramm der nextcc17 findet ihr hier.

Google Analytics Konferenz | 5. bis 7. April 2017 | Wien

Die größte Veranstaltung zum Thema Google Analytics der D-A-CH Region hat sich einen neuen Anstrich verpasst und trumpft 2017 mit interaktiven Sessions statt klassischen Konferenz-Talks auf. Laut Veranstalter erwarten die Teilnehmer drei intensive Tage mit Trainings, Workshops und Seminaren. Im Fokus stehen relevante Themen rund um die Google Analytics Suite, wie beispielsweise Kampagnentracking, Customer Journey Optimierung, Personalisierung und Testing oder Google Analytics für SEOs. Das Event richtet sich an Marketer, Online-Marketing Experten, (Digitale) Analysten und Web-Developer in Unternehmen und Agenturen. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Year of the Rooster |27. April 2017 | München

Beim “Innovations-Festival der anderen Art“ dreht sich alles um die neuesten Technologien sowie um die Zukunft von Arbeit und Medien. Eine spannende Mischung? Finden wir auch. Neben Talks mit Speakern wie Oliver Arafat von Microsoft, Peter Borchert von Allianz X und Sean Tindale von ECCO, bietet das Event interaktive Workshops und individuelle Coachings, zum Beispiel zur Lösung von Business-Problemen. Zudem wirbt Year of the Rooster mit einem Crashkurs in Sachen Drohnen fliegen. Programmdetails und weitere Informationen lest ihr hier.

Verleihung Deutscher Digital Award | 27. April 2017 | Berlin

Die hochkarätige Jury, bestehend aus Vertretern von Unternehmen, Agenturen und Presse, hat entschieden und aus 529 Einreichungen die Gewinner des Deutschen Digital Awards 2017 gewählt. Die Preisverleihung in den Kategorien Digital Advertising Formats, Digital Advertising Campaigns, Digital Live-Experience, Branded Content, Websites, Digital Commerce, Mobile Apps, Social/Dialog und Digital Transformation findet am 27. April im Motorwerk Berlin statt. Hier trifft sich das Who is Who der Digital-Branche, es gibt zahlreiche Möglichkeiten zum Netzwerken und eine geballte Ladung Jan Böhmermann, der gewohnt charmant durch die Verleihung führen wird. Ein Live-DJ, Drinks und Street-Food runden die Veranstaltung ab. Weitere Informationen und Tickets gibt es hier.

Sag es mit Musik: die Zucker.Playlist

 

„Die Musik ist die Sprache der Leidenschaft“, sagte einst Richard Wagner. „Striptease ist Anatomieunterricht mit Musik“, so Frank Sinatra. Fakt ist:

Ohne Musik geht gar nichts.

Das bestätigte die Wissenschaft bereits mehrfach. Musik kann, wenn sie richtig eingesetzt wird, die Produktivität im Büro steigern. So fördert Musik die Konzentration und unterstützt kreative Phasen. Und macht natürlich auch glücklich. Schließlich lassen sich auch eher enervierende Tätigkeiten durch die persönlichen Lieblingssongs aushalten. Allerdings sollten, so die Wissenschaft, die Songs a) nicht zu laut gehört und b) angepasst werden. So eignen sich für textlastige Aufgaben natürlich eher instrumentale Stücke, während eine Brainstorming-Phase ruhig mit textintensiven Songs untermalt werden darf. Manche Kollegen schwören auch auf eine beruhigende Geräuschkulisse aus Meeresrauschen; manch anderer auf den treibenden Klang des Slayer’schen Backkatalogs. Am Ende ist bekanntlich erlaubt, was hilft.

Musik entspannt. Musik reduziert Stress. Musik sorgt für mehr Ausdauer. Musik mach glücklich. Musik lindert Schmerzen. Kurzum: Musik ist ziemlich spitze!

Das beherzigen wir bei ZUC. natürlich über alle Maße, sind wir doch alle große Verfechter guter Musik. Da sich aber über „gute Musik“ bekanntlich wunderbar streiten lässt, lassen wir uns – Kopfhörern sei Dank – aber meist mit dem eigenen Soundtrack in Ruhe. Außer natürlich, es geht ans Feiern. Dann wird auch schon mal lauthals intoniert, was man zuletzt besonders gern gehört hat. 

Ein kleiner Einblick in den vielfältigen Musikgeschmack im Hause ZUC. bieten daher die nachfolgenden Songbeispiele. Und geübte Mitarbeiter können das jeweilige Musikstück auch anhand von Kopf- oder zum Text synchronisierten Lippenbewegungen des Kollegen/der Kollegin zuordnen. Schließlich gehen Musik und Leidenschaft Hand in Hand. Wusste ja schon Richard Wagner.

Zucker. goes ITB: Smarte Helme, karibische Köstlichkeiten und ein heiliger Sachse

Wenn Reiseblogger innerhalb von zehn Minuten von Curaçao nach Sachsen sprinten und als gesunder Snack für zwischendurch nur eine fettige Salamipizza bleibt, dann ist ITB-Zeit am Berliner Messedamm. Für Zucker. und unsere Tourismuskunden bedeutet dies Jahr für Jahr dutzende Termine mit Journalisten, Bloggern, Partnern. Immer wieder entwickelten wir in den vergangenen Jahren auch kuriose Ideen, um unsere Kunden ins rechte Reiselicht zu rücken. Ein Rückblick.

Expedia: Per Gehirnstrommessung zum Reiseglück

Wenn wir türkisblaues Wasser, funkelnde Skylines oder malerische Gebirgslandschaften sehen, schlagen nicht nur unsere Herzen höher. Per Gehirnstrommessung ist nachvollziehbar, bei welchem dieser Anblicke unsere Emotionen besonders hoch kochen. Unser Expedia Vacationizer Helmet machte sich genau das zunutze: Auf der ITB 2015 präsentierten wir Besuchern des Messestands Bilder verschiedener Destinationen. Je nachdem, ob die Gehirnwellen bei Sydney, Bayern oder New York den höchsten Ausschlag zeigten, konnten wir so das Traumreiseziel unserer Testpersonen bestimmen. Dieses Prinzip begeisterte auch unsere Kollegen von der WELT, die den Vacationizer Helmet in einem Video würdigten, siehe hier

Curaçao: Köstlichkeiten und eine Strandpartnerschaft

Dushi as always präsentiert sich unser Kunde Curaçao Jahr für Jahr in der Karibikhalle der ITB. 2013 war nicht nur der Stand an sich als Replik auf die weltberühmte Handelskade ein Hingucker: Das UNESCO-Weltkulturerbe in Willemstad konnten sich die Besucher damals auf der Zunge zergehen lassen. Eine riesige Torte in Form der Handelskade mit viel Liebe zu Detail und Extrakalorien sorgte dafür, dass sich alle Curaçao-Fans ein Stückchen ihrer Lieblingsinsel abschneiden konnten. Auch wenn das bei diesem Kunstwerk natürlich schwer fiel.

Ein weiterer Höhepunkt folgte im Jahr darauf, als wir auf der ITB unsere Strandpartnerschaft zwischen dem Cas Abao Beach auf Curaçao und dem Timmendorfer Strand in Schleswig-Holstein bekanntgaben. Die deutschlandweit erste Kooperation dieses Art erreichte nicht nur das Finale der PR Report Awards, sondern auch der European Excellence Awards. 

Schlösserland Sachsen: Starke Frauen und ein Heiliger

Natürlich können wir nicht nur ausgefallen: Für unseren langjährigen Kunden Schlösserland Sachsen veranstalteten wir auf der ITB 2013 ein Panel zur Ausstellung »eine STARKE FRAUENgeschichte – 500 Jahre Reformation« auf Schloss Rochlitz. Teil der Runde war auch die prominente Schirmherrin der Ausstellung, Margot Käßmann.

In diesem Jahr schließlich unterstützen wir das Schlösserland Sachsen bei der bundesweiten Kommunikation zur groß angelegten Ausstellung »EIN SCHATZ NICHT VON GOLD. Benno von Meißen – Sachsens erster Heiliger« auf der Albrechtsburg Meissen. Der kinowürdige Trailer zur großen Bennoschau erhielt auf der ITB auf einer großer Leinwand eine weitere Bühne. Genauso wie übrigens eine menschliche Orange auf Stelzen, die in Bezug auf die Tradition von August dem Starken von der Rückkehr der Orangenbäume in den Dresdner Zwinger kündete. 

Neben all den Aktionen rund um die Messestände unserer Kunden freuen wir uns vor allem auch, Jahr für Jahr alte und neue Freunde aus der Blogosphäre zu treffen und ins Gespräch mit Journalisten aus den Reiseredaktionen der Republik zu kommen. Viele von ihnen tummeln sich auf der ITB, wo die Welt im Kleinen zusammentrifft. Und Curaçao und das Schlösserland Sachsen plötzlich nur noch wenige hundert Meter trennen. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Breakfast @Zuckers.: So frühstückt die PR

Nachdem wir uns bereits ausführlich mit den Kaffeegewohnheiten der Zuckers. beschäftigt haben, lohnt sich nun ein Blick auf die wohl wichtigste Mahlzeit des Tages – ja auch wir bei Zucker. sind der Meinung, dass ein Start in den Tag ohne nur schwer zu bewältigen ist. Die Rede ist vom:

Frühstück

Sei es die obligatorische Tasse Kaffee zu Hause oder to go, ein ausgewogenes Frühstück mit dem Partner oder etwas Obst und Joghurt am Schreibtisch – ohne is nich!

Wer also schon immer wissen wollte, was das Geheimnis für richtig gute PR ist, sollte nun aufmerksam lesen, wie wir Zuckers. morgens auf Hochtouren kommen. Los geht’s mit einem Schwank in die aufregende Frühstückswelt der Zuckers.:

So unterschiedlich wie unsere Nationalitäten, so unterschiedlich sind auch unsere Frühstücksvorlieben. Die einen mögen es herzhaft (da wird schon mal auf gut Deutsch die Brotdose während der Autofahrt ausgepackt), die andern mögen es süß. Allen voran unser französischer Kollege, der ganz French-Style auf Baguette oder Croissant mit Marmelade und Kakao schwört. Unsere Schwaben hingegen erfreuen sich an einem guten Laugenbrötchen oder einer frischen Brezel, der es in Berlin jedoch meist an Qualität mangelt (so zumindest die einhellige Meinung).

Auch wenn das Frühstück unter der Woche dann doch eher klein und praktisch ausfällt (viele Kollegen nutzen die frühe Morgenstunde nämlich um auf eine gesunde Ernährung und die schlanke Linie zu achten), sind wir Zuckers. echte Schleckermäulchen und schlagen am Wochenende richtig zu. Da kommen gut und gerne French Toast, Eggs Benedict und herzhafte sowie süße Speisen auf den Teller. Um das Wochenende schon Freitags einzuleiten, gehört das gemeinsame Frühstück, sponsored by Zucker., zum absoluten Highlight der sich zum Ende neigenden Arbeitswoche:

Traditionell kommt dabei alles auf den Tisch, was das Frühstücksherz begehrt und keiner muss hungrig in den Tag starten. Hier zeigt sich, wie die Bereitschaft zum Frühaufstehen steigt, wenn ein leckeres Frühstück winkt, denn immer zwei eifrige Kollegen pro Woche sind dafür verantwortlich, das Eier, Kaffee und Co. pünktlich um 9 Uhr aufgetischt werden (wobei der Plan in 9 von 10 Fällen an der Kochzeit der Eier scheitert). Zu unseren gemeinsamen Favoriten auf der Frühstückstafel zählen neben Kaffee, Humus und Ziegenkäse, Cheddar und Lachs mit frischen Brötchen.

Was jedoch unter KEINEN UMSTÄNDEN fehlen darf, ist grün, schrumpelig, oval und gesund: Die Avocado ist der absolute Star der Runde (Suchtfaktor 10). Sollte diese zu hart oder braun oder, Gott bewahre, gar vergessen worden sein, so blickt man in entrüstete Gesichter (eine echte Seltenheit, da wir in der Regel jeder brenzligen Situation furchtlos entgegen blicken).

Wie dem auch sein, auch zu speziellen Anlässen zeigt sich, welch kreative Köpfe sich hinter Zucker. verbergen: Ob an Weihnachten, Ostern oder Fasching, das Zucker.-Frühstück wird auch gerne mal zum Motto-Frühstück umfunktioniert. Hier noch ein kleiner Einblick in die heiligen Hallen und Bon Appetit: 

Best of Küchenmails: Wenn’s mal wieder keiner gewesen sein will

Büroküchenmails. Es ist mir ein Rätsel, warum es dazu noch keinen Tumblr, Instagram-Account oder trending Hashtag gibt. Bei uns jedenfalls sind Mails rund um Küche, Kühlschrank und Kaffeekochen sozusagen das Salz in der Suppe und Quell steter Freude – zumindest für alle Unbeteiligten. Zeit also, euch ebenfalls daran teilhaben zu lassen: Unser Best of Küchenmails der letzten Jahre.

Kapitel 1: Vom Forscherdrang und Lebensmittelexperimenten

Immer wieder stellen die Zucker.s Forscherdrang und Experimentierfreude unter Beweis. Wie lange dauert es, bis Soya-Joghurt im Vergleich zur Vollmilch-Variante schimmelt? Welche Stadien durchlaufen Obst, Käse, Fleisch und zubereitete Speisen, bis sie nicht mehr als solche zu erkennen sind? Und welche Formen des Pilzes gedeihen unter Kühlschrank-Bedingungen besonders gut? Fragen, die beantwortet werden wollen, aber nicht immer auf Gegenliebe treffen. Meist bleibt es dann auch nicht bei nüchternen Hinweisen wie oben. Gerne wird auf drastischere Visualisierungen zurückgegriffen – und deutlich gemacht, was man von der Sache hält. Mit drei Ausrufezeichen.

Pfui Teufel!!!

Natürlich wird auch das Potenzial eines verbalen Drohszenarios genutzt:

Hi all,
ich habe gerade mal wieder einige Lebensmittel in unterschiedlichsten Verrottungszuständen aus dem Kühlschrank entsorgt. Da es scheinbar schwer fällt, seine eigenen Lebensmittel im Blick zu haben, wird jetzt wöchentlich alles entsorgt, was nicht mit einem Kürzel markiert ist oder fragwürdig aussieht. Gleiches gilt für die Tupperparty auf der Fensterbank, einmal die Woche wird jetzt hier weggeschmissen. Save your Tupper!

BAM! Heißt natürlich nicht, dass es funktioniert. Regelmäßige Reminder bleiben obligatorisch.

Und auch noch einmal der Entsorgungsreminder: Alles ohne Kürzel drauf, offene Lebensmittel ohne Tellerchen oder liegen gelassene Tupperware fliegt ohne Ankündigung in die Tonne.

To be continued…

Kapitel 2: Der Geschirrspüler

Seit der Einführung eines täglich wechselnden Küchendienstes sollte eigentlich Ordnung in der Küche herrschen. Sollte. Denn wie immer, scheint auch hier die Verantwortlichkeit Einzelner unmittelbar zum Sich-nicht-verantwortlich-fühlen Vieler zu führen.

Huhu, ich wieder
Es zeichnet sich seit geraumer Zeit ein Trend dahingehend ab, dass einige denken, wenn sie KEINEN Küchendienst haben, müssen sie ihr Geschirr auch nicht in den Geschirrspüler räumen. Doch weit gefehlt! …

Wehrhafte CvKs (Chefs vonner Küche) greifen natürlich auch mal selbst zur Tastatur. Zum Beispiel mit einem Vorher-Nachher-Vergleich, der zeigt, dass das dreckige Geschirr etwas vorschnell in die Spüle – und eben nicht in die vermeintlich volle Maschine – gestellt wurde. Ordentlich beladen, ergeben sich meist noch (für einige) überraschende Räume im Geschirrspüler:

Interessanterweise schadet es auch nicht, regelmäßig darauf hinzuweisen, dass man sauberes und dreckiges Geschirr nicht miteinander mischt. Eigentlich selbstverständlich. Eigentlich.

Liebe Zuckers., es wäre ganz toll, wenn wir immer nach folgendem Prinzip verfahren: Ist sauberes Geschirr in der Spülmaschine, wird diese ERST leer geräumt und dann mit dreckigem Geschirr bestückt. Dann ist das Fassungsvermögen auch direkt höher.

Klingt logisch. Aber Logik ist, wie wir wissen, nicht immer der Weg zum Erfolg.

Und manchmal ist eine E-Mail vielleicht einfach nicht plastisch genug. Ein guter alter Post-it kann da für bleibendere Eindrücke beim Kaffeeholen sorgen.

Kapitel 3: Kaffee. Oh mein Gott, ja, Kaffee!

Apropos Kaffeeholen. Kaum etwas ist schlimmer als sich nach einem Muntermacher sehnend auf den Weg in die Küche zu machen, nur um dann dort beim Druck auf die Pumpkanne dieses Geräusch aus der Hölle vernehmen zu müssen. Dieses Krchkrchkrch einer Kanne, die vergeblich versucht, noch ein paar Tropfen Kaffee aus sich herauszupressen. Was zum Geier ist so schwierig daran, neuen Kaffee zu brühen, wenn man den letzten Schluck verbraucht hat? Eine Frage, die wohl nie beantwortet werden wird. Allein zu diesem Thema finden sich unzählige Mails in unseren Posteingängen. Die schönste von allen sei euch nicht vorenthalten:

Betreff: Imagine there’s no coffee
An: Alle

Stellt euch eine Agentur vor, in der jede_r DANN neuen Kaffee macht, wenn er oder sie bemerkt, dass die Kaffeekanne BALD alle wird – und nicht erst, wenn sie schon leer ist.

Die leidige Wahrscheinlichkeit, neuen Kaffee machen müssen, ist in beiden Fällen gleich hoch. Und doch wäre es ein Beitrag von uns allen, die Welt ein kleines bisschen friedlicher zu machen.

IMAGINE!

Kapitel 4: Mundraub

Auch Abwandlungen von „Kein Kaffee“ gibt es natürlich zu Hauf. Kein Müsli, kein Joghurt, kein Salat – oder keine Zitrone. Denn immer wieder kommen Lebensmittel, die nicht der Allgemeinheit gehören, unter mysteriösen Umständen abhanden. Auch wenn die Aufklärungsquote erfreulich hoch ist (Verwechslungen; Rückgabe geliehener Lebensmittel verschwitzt; entsorgt, weil verschimmelt…), hilft eine fragende Mail nicht immer. Manchmal bleibt das Leckerli leider für immer verschollen.

Betreff: An den Zitronendieb…
An: Alle
Ich hoffe, sie hat geschmeckt!
Hatte sie in das 2. Kühlschrankfach gelegt. Ohne war mein Tee leider nur halb so geil…

Kapitel 5: There’s hope

Bei all den Küchenreibereien muss man eines festhalten: Nicht nur sorgen sie immer wieder für Erheiterung im Agenturalltag, mittlerweile haben wir durch sie auch eine wahre Fülle an nützlichen Tipps erhalten. Ob es das Vorbeugen von Schädlingen betrifft, den optimalen Umgang mit Spülmaschinen oder schlichtweg das Gespür für das Miteinander von Menschen. Ich persönlich kann mich nur der Reaktion einer Kollegin auf eine der Mails anschließen.

Denn eines ist doch auch klar: Am Ende haben wir uns hier bei Zucker. trotz allem ganz doll lieb – auch wenn der Ton in den Küchenmails zuweilen etwas ruppig ist. Und: In welcher WG läuft in der Küche immer alles rund?

In diesem Sinne: Keep on mailing!