Hochsaison für Kommunikationspreise: Zucker. mischt wieder fleißig mit

Es ist wieder diese Zeit des Jahres, in der die Kommunikationsbranche auf Hochtouren läuft. Die Zeit für die Bewerbungen bei den diesjährigen Kommunikationspreisen hat begonnen!

Der Deutsche Preis für Onlinekommunikation 2017

Auch uns bei Zucker. hat das Award-Fieber gepackt. Hatten wir gerade noch vor der finalen Deadline unsere Bewerbungen für den Deutschen Preis für Online-Kommunikation fertiggestellt, trudelte auch schon unsere Nominierung für die Kategorie Event- und Live-Experience ein. Yeah – wir sind auf der Shortlist!

Rent a balcony! #rentabalcony #set #shooting #pagesmedia #pflanzenfreude #zucker #work

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Für unseren langjährigen Kunden Blumenbüro Holland hatten wir im letzten Jahr eine mobile Hebebühne zu einer grünen Outdoor-Oase für ausgewählte Großstadtbewohner umfunktioniert, die keinen eigenen Balkon haben. „Rent a balcony“ nannten wir das aufsehenerregende Projekt. Bewerben konnten sich Interessenten in Berlin, Hamburg, München und Köln dafür vorab auf der zentralen Kampagnen-Website „Pflanzenfreude.de“ mit ihrer ganz persönlichen Idee. Für die Gewinner haben wir dann auf dem mobilen Balkon unvergessliche Ereignisse vom Weißwurst-Frühstück über einen After-Work-Cocktail bis hin zum privaten Ständchen eines aufstrebenden Singer-Songwriters organisiert. Die außergewöhnliche Aktion sorgte für jede Menge Aufmerksamkeit und große Presse-Resonanz. Zusätzlich streamte unser Event-Partner „Mit Vergnügen“ die Aktion live in die sozialen Medien.

Nach der Nominierung für die Shortlist des Deutschen Preises für Online-Kommunikation mit diesem Projekt steht im nächsten Schritt am 8. Juni  unsere persönliche Präsentation vor der Award-Jury an. Das Ergebnis erfahren wir am gleichen Abend in der Award-Show in Berlin. Drückt uns den Daumen!

PR Report Award 2017

Letzte Woche haben wir auch unsere Bewerbungen für den PR Report Award 2017 eingereicht. Auch hier gehen wir wieder mit unseren kreativsten Projekten für das Blumenbüro Holland ins Rennen. Neben „Rent a balcony“ haben wir den „Vitamin P Men Shop“ eingereicht, den wir letztes Jahr im Herbst für den gleichen Kunden realisiert haben.

Unsere Idee war es, männliche Großstadtbewohner in den Szenekiezen von Berlin und Hamburg mithilfe eines Popup-Stores mit Männerprodukten für pflegeleichte Zimmerpflanzen zu begeistern. Neben Bartpflegeprodukten, Gewürzen, Kochmessern, Cocktail-Inspirationen und schicken Fahrrädern konnten Männer in dem trendorientierten Sortiment des Shops die passenden Grünpflanzen zur Verschönerung ihrer Wohnung erhalten. Durch die Berichterstattung von hochkarätigen Medien wie GQ, Business Punk, RTL Fernsehen und einer Reihe von Tageszeitungen wurden die Vitamin-P-Shops zum echten Publikumsmagneten.

Außerdem bewerben wir uns mit der aufwändigen Content-Strategie, die wir für das Blumenbüro Holland in den letzten Jahren entwickelt haben. Denn für das BBH machen wir nicht nur PR und Marken-Kommunikation, sondern realisieren auch eine sehr aufwändige Content- und Social-Media-Kampagne mit vielen aufwändigen Foto und Video-Produktionen für die beiden Webseiten Tollwasblumenmachen.de und Pflanzenfreude.de und ihre flankierenden Social-Media-Kanäle.

Zuckers. Award Historie und weitere Einreichungen 2017

In den letzten Jahren haben wir mit unseren Kampagnen schon eine ganze Reihe von Awards gewonnen, darunter 2012 den PR Report Award mit der Langen Nacht der Wohnungsbesichtigungen für unseren damaligen Kunden Immobilienscout24, im Jahr 2014 mit der Schlagloch-Initiative für unseren Kunden Direct Line und 2016 für ein ganz besonderes Lookbook über Zimmerpflanzen, mit dem Redakteure und Influencer die präsentierten Pflanzen mit ihren Fingern ertasten und sogar auf den Seiten riechen konnten.


Aktuell sind wir gerade an den Bewerbungen für die Digital Communication Awards dran, für die nächsten Freitag die Einreichungsfrist endet. Auch diesen Preis haben wir schon einmal gewonnen, nämlich 2013 mit dem Corporate Blog Smartworkers, der im Auftrag unseres Kunden Plantronics über die Zukunft von Arbeit und Kommunikation berichtet. Die Einreichungen machen wir natürlich neben der laufenden, kreativen Arbeit für unsere Kunden. Denn die geht immer vor, damit wir uns auch im nächsten Jahr wieder mit spektakulären Projekten bewerben können.

Auf nach Cannes!

Übrigens: Auch in die Preisverleihung der begehrten Löwen von Cannes sind wir von Zucker. involviert. Denn unser Mitgründer und Geschäftsführer Matthias Bonjer ist dieses Jahr in die Jury für die Kategorie PR berufen worden. Welch eine Ehre für uns alle, Teil dieser renommierten und prestigeträchtigen Verleihung sein zu dürfen!

Update: Mittlerweile sind auch die Kommunikationspreise an der Côte d’Azur vergeben. Lest hier den Erfahrungsbericht in drei Teilen:

  1. Ein Pilgerweg durch das Heilige Land der weltweiten PR-Champions
  2. Es wird härter: Zweite Phase der Cannes Lions PR Jury-Arbeit
  3. Reclaim the streets: Finale der Cannes Lions PR-Jury-Arbeit

Aus dem Leben ganz vorn: das Zucker. Office Management

Eine Agentur wäre nichts ohne ihr Office Management. Ich möchte den Blogeintrag daher einmal dazu nutzen, um euch einen kleinen Einblick in unsere Welt zu geben. Was hat es mit der Rechnungsablage auf sich, und wo werden eigentlich die Süßigkeiten gelagert? Dies und noch mehr möchte ich euch mit den folgenden Zeilen näher bringen.

Die Telefonzentrale

… ist wie eine Schachtel Pralinen, du weißt nie, wer als nächstes anruft.
Von Prinzessinnen, Reservierungen für den Berliner Fernsehturm, bis hin zu Charterangeboten von Privatjets hält das Telefon bei jedem Klingeln neue Überraschungen bereit. Immer wieder spannend.

Aktenschrank

Information ist Macht. Ein Schrank, einhundert Aktenorder, unzählige Verträge, Kontoauszüge, Rechnungen und Dokumente werden hier gelagert. „Was du heute wirst buchen, wirst du morgen suchen“, lautet eine alte Buchhalter-Weisheit. Wir finden alles in diesem Schrank.

Paketannahme

Ja ist denn heut schon Weihnachten? Täglich erreichen uns im Schnitt sieben Pakete. Das sind 35 Pakete in der Woche und 1.960 im Jahr. Leider sind sie selten für uns bestimmt, sondern finden ihren Empfänger weiter hinten im Büro. Für uns fällt meistens nur die Rechnung aus dem Paket. #sad

Rechnungsablage

Und hier landen die eben erwähnten Rechnungen. Sauber gestempelt, gescannt, geprüft und freigezeichnet. Ein nicht enden wollender Fluss von Eingangsrechnungen ergießt sich tagtäglich in unsere Ablage. Eine Sisyphos-Arbeit, denn kaum ist der Stapel abgearbeitet, wartet schon die nächste Rechnung auf einen. Man merkt, wir haben eine ganz besondere wie enge Verbindung zu unseren Rechnungen.

Kasse

Cash-Flow-Problem? Kein Thema. Zinslos verspricht das Office Management den Traum vom leicht verdienten Geld. Doch leider kommt der Tag der Abrechnung schneller als man denkt.

Geheimversteck

Gibt es hier vorne etwas Wertvolleres als die Kasse? Ja, denn Geld alleine macht bekanntlich nicht glücklich. Vielmehr hilft bei Zucker. Zucker. Die Nervennahrung lagert, sicher versteckt, im hintersten Winkel des Office Managements und erblickt nur bei hohem Kundenbesuch das Licht der Welt. Bei akuten Stressnotfällen wird natürlich eine Ausnahme gemacht. Lagern vielleicht deshalb die Süßigkeiten direkt neben dem Erste-Hilfe-Koffer? Sollte ich nach diesen niedergeschriebenen Worten vielleicht ein neues Versteck suchen? Besser wäre es wohl…

Trends, keine Hypes: Zucker. sagt euch, was diesen Sommer angesagt ist

Hier bei Zucker. gehört es ja zum täglich Brot, sich mit Trends aller Arten zu befassen. Wäre auch seltsam, wenn nicht – wir schimpfen uns ja schließlich Lifestyle-Agentur. Wir alle wissen: Trends kommen, Trends gehen, so natürlich auch diesen Sommer. Anlass genug, den augenzwinkernden Blick mal auf unsere ganz persönlichen Hot Items zu werfen, den professionellen Approach ausnahmsweise außen vor gelassen. Spoiler Alert: Statement Sleeves sind kein Thema bei den Zuckers.!

Für Amadeus ist die Frage an sich schon irrelevant. Nur zu gern zitieren wir hier seine Reaktion: „Trendpiece 2017? So wie letzten drölfhundert Jahre auch: Das Schuhwerk. Ohne gute Schuhe kein gutes Leben.“ Das unterschreiben wir bei Zucker. ohne mit der Wimper zu zucken. Unserem langjährigen Kunden Foot Locker gefällt das.

Nicht minder zeitlos und klassisch fiel die Wahl unseres Geschäftsführers Matthias aus. Er setzt mit seiner Uhr von Diesel auf subtiles Understatement. Man beachte die tiefgründige Symbolik hinter dieser Aussage: Zeit ist Geld ist Zeit ist Geld undsoweiterundsofort…

Deutlich näher am Puls der Zeit bewegt sich unsere liebe Kollegin Kathy. Orakelgleich ruft sie Lama, Alpaka, Kamel und Co. zu den It-Animals schlechthin aus. Kätzchen und süße Doggies können einpacken, jetzt wird richtig geflauscht. Passend dazu das dezente Shirt mit Einhorn-Alpaka, das den Terminus „Voll auf die 12“ in ganz neuem Licht erscheinen lässt. Gibt’s übrigens hier käuflich zu erwerben, zwinker zwinker.

(Fotocredit: Amazon)

„Geschmacksverirrung??“ mag der ein oder andere jetzt denken. Mitnichten. Apropos Geschmack. Martin vertraut auch diesen Sommer auf Altbewährtes: Ein schönes kühles Bierchen. Und wen das noch nicht ausreichend überzeugen sollte, gebe sich doch bitte die folgende glasklare Argumentationskette: „Zeitloses Design, überzeugender Inhalt, für den täglichen Einsatz geeignet.“ Darauf erstmal eine gediegene Ghettofaust.

(Fotocredit: Pixabay)

Vom erfrischenden Bölkstoff geht’s jetzt ins ebenso erfrischende Nass, denn Axel hat sich das hehre Ziel gesetzt, diesen Sommer wieder beim Windsurfen durchzustarten. Da aber die Männlichkeit auch Grenzen hat, am liebsten da, wo es schön warm ist, zum Beispiel auf Teneriffa. Da muss man sich auch nicht wurstgleich in Neopren zwängen, sondern schlüpft einfach in ein Rashguard.

(Fotocredit: Pixabay)

Gedanklich im Urlaub befindet sich auch schon Andrea, Ende Mai wird ebenso kräftig gesurft, aber auch geyogat. Am Fuß braucht man da ja nicht viel, da kann’s ruhig luftiger sein. Schnell fiel die Wahl auf die Adilette, aber die gibt es jetzt in noch geiler, nämlich mit einer Art Frottee-Upper. Quasi deutsch sein 4.0 – mit jeder Menge Style.

(Fotocredit: Asphaltgold)

Für Christina ist es im trist-trüben Berlin aktuell fast nicht mehr auszuhalten. Deswegen hilft nur eines: Farbe. Vielleicht zieht die Sonne dann ja nach – ihr bisheriges Fehlen bereuend. Türkis ist bei ihr diesen Sommer ganz vorn im Colour-Ranking, die erste Anschaffung gab es in Form dieses luftig-leichten Faltenrocks bereits auch schon. Absolut Zucker.-approved, denn der Look ist sweet as *pieeep.


(Fotocredit: H&M)

Zu guter Letzt auch von meiner Seite noch ein bescheidenes Fashion Statement. Und zwar nicht in Form lamer Statement-Shirts, sondern – Obacht! – auch in Farbe und bunt. Kurz und knapp auf den Punkt gebracht: Farben sind nicht gegendert. Vor allem ihr Männekens da draußen, traut euch was! Wer dabei dennoch seiner Maskulinität Ausdruck verleihen möchte, macht es wie ich: Bauchtasche umgehängt und das Game ist on. An diesem Accessoire kommt diesen Sommer in Kreuzkölln keiner vorbei. Ihr habt mein Wort.

Aufmerksamkeit: das kostbare Gut der PR-Branche. Ein Zucker.Kommentar

Aufmerksamkeit zu erzeugen ist das A und O in der Öffentlichkeitsarbeit, um die eigenen Themen zwischen all den gesellschaftlichen Einflüssen in den Fokus zu rücken. Wir sind mittlerweile nahezu abhängig von äußerer Stimulation. Die neuesten News im Netz auf Facebook, Instagram und Co werden gecheckt – während die Ohren durch Musik abgeschirmt sind – am Handy oder auf den Bildschirmen in der Bahn. Nachrichten werden verschickt und das Leben zieht sich ins Virtuelle.

Das Ringen um Aufmerksamkeit zwischen den einzelnen Themen ist ein echter Kampf, da unsere eigene Aufmerksamkeitsspanne gut getaktet ist und wir uns genau überlegen müssen, wem oder was wir unser kostbares Gut widmen. Gleichzeitig bemerken wir nicht, wie wir durch unsere Umwelt gesteuert werden. Medien verpacken Reize wie Appetithäppchen, denen unser Gehirn nicht widerstehen kann. Wir sind nahezu süchtig nach eben dieser Stimulation. Durch unsere durchgestylte Umwelt erscheint die natürliche Welt regelrecht langweilig und Reize werden essenziell für uns.

Theoretiker stellen sich die Frage, ob der Mensch überhaupt selbstbestimmt wählen kann, welchen Reizen er sich aussetzt und vor allem, welche Reize er auf sich wirken lässt. Frei zu wählen, würde in der Definition von Freiheit die Fähigkeit des authentischen Selbst voraussetzen, ungehindert seine Präferenzen zu befriedigen. Die Vernunft hat dabei den Stellenwert, die besten Mittel zur Erreichung der eigenen Ziele zu wählen. Doch worauf beruhen unsere Präferenzen?

Manchmal vergessen wir, dass unser Unterbewusstsein aktiv für uns filtert und wir in einer Welt von gesellschaftlichem Druck leben. Diesen nehmen wir vermutlich gar nicht bewusst wahr. Es ist zur Normalität geworden, up-to-date sein zu müssen und bei gesellschaftlichen Themen mitreden zu können. Das Netz spiegelt durch Datensammlung unsere Vorlieben und Interessen und gibt uns Suchergebnisse aus, die auf uns abgeschnitten sind. Es ist umstritten, ob wir dabei noch die Möglichkeit haben, unseren Präferenzen frei nachzugehen.

Für die Werbebranche ist es zur Normalität geworden, die wenigen Momente der vollen Aufmerksamkeit der Menschen zu nutzen. Beispielsweise werden in Flugzeugen unter den nützlichen Klapptischen mittlerweile nicht selten Werbungen platziert. Das gleiche Phänomen findet sich am Stehpinkler oder beim Sicherheitscheck am Flughafen. Unsere Wahrnehmung kann sich den bunten Werbetafeln kaum entziehen – in Situationen des Wartens. Ob wir wollen oder nicht, wir werden beeinflusst.

Böse Zungen sehen die PR als das Manipulationsinstrument überhaupt. Wird aber ein genauerer Blick darauf geworfen, werden lediglich die Bedürfnisse der Gesellschaft erfasst, gefiltert und befriedigt. PR hilft, im riesigen Haifischbecken der Reizüberflutung einen roten Faden zu ziehen und die geringe Aufmerksamkeitsspanne der Zielgruppen punktgenau zu erwischen und zu befriedigen. Da darf es auch mal etwas verrückter ausfallen. Und dem Einfallsreichtum bei Zucker. sind keine Grenzen gesetzt.