Influencer Marketing: Wenn’s furchtbar schief geht

In der Lifestyle-PR freuen wir uns immer wieder, mit den kreativen Ideen von Bloggern, Instagrammern und Influencern unsere Kunden perfekt präsentieren zu können. Dabei pflegen wir einen engen Kontakt zu unseren Markenbotschaftern. Dass hier auch mal etwas nicht unseren Erwartungen entspricht, kommt zum Glück nur sehr selten vor. In der Regel können wir uns, was Qualität und Kreativität betrifft, auf unsere Kooperationspartner verlassen.

Influencer Marketing

Foto: Tollwasblumenmachen.de

Doch auch wir müssen manchmal über einige Ergebnisse im Dschungel der Markenkooperationen schmunzeln. Deshalb wollen wir heute die Gelegenheit nutzen, euch die Perlen des Influencer-Marketings vorzustellen. Hier werden Promo-Highlights aus aller Welt gesammelt und interessierten Lesern zur Versüßung des Alltags präsentiert. Wir haben uns das mal ein wenig genauer angesehen und unsere Top 3 gekürt.

1. Die sportliche Zahnbürste

Nichts geht über ein kleines aber feines Workout zu Hause. Doch woher kommt die Zahnbürste?

2. #thestruggleisreal


Hier soll es eigentlich um leckere Abnehmwaffeln gehen. Die wahre Botschaft ist allerdings, dass die liebe Sarah zu krank ist, um die tollen Waffeln zu probieren. Und eigentlich doch viel lieber Knoppers möchte. Und auch über die Qualität des Bildes möchten wir an dieser Stelle einfach nur schweigen.

3. Für ein makelloses Lächeln


Wer würde sich nicht gern in einem derartig hippen Infinity Pool räkeln und die Seele mal so richtig baumeln lassen? Dank dieser Kooperationsperle wissen wir jetzt auch, dass zur vollkommenen Entspannung definitiv das Zähneputzen gehört.

Eins ist gewiss: Die Aufmerksamkeit für diese gestellten Bilder und Videohighlights, bei denen wir zweimal hinschauen müssen, sind garantiert. Wir freuen uns also weiterhin auf die Schätze dieser Seite aus dem Influencer Marketing und sind heilfroh, dass „unsere“ Influencer wissen, wie man Marken und Produkte gekonnt in Szene setzt.

Schluss mit dem Schlendrian: Berlin räumt auf

Berlin, du bist so wunderbar. Unsere geliebte Heimatstadt bringt man im allgemeinen nicht als erstes mit ausufernder Bürokratie in Verbindung. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Dachten wir. Bis uns Anfang der Woche ein Dokument von nicht zu unterschätzender Tragweite untergekommen ist. Denn was man hier darf, und was nicht, das regelt in Wahrheit – detailverliebt bis an die Schmerzgrenze – der frisch aktualisierte „Erlass über die Ermächtigung von Polizeidienstkräften zur Erteilung von Verwarnungen“ des Landes Berlin. Unser Fundstück der Woche.

Von fangfertigen Fischereigeräten und Hundehorden

Gerade noch erlaubt: Gassigehen mit vier Hunden / Foto: Matt Nelson, Unsplash

Auf 26 Seiten regelt der Erlass alles Mögliche von der Verordnung zur Grundstücksnummerierung über das Friedhofsgesetz bis hin zum Fahrlehrergesetz. Da ist viel Sinnvolles dabei, einige Kuriositäten ließen sich die Verantwortlichen aber nicht nehmen.

So ist etwa „unbefugtes Mitführen fangfertiger Fischereigeräte“ verboten und wird mit 10 Euro bestraft. Ich höre das Raunen geradezu durch unsere Leserschaft gehen. Tja, vorbei mit dem Schlendrian beim Angelausflug!

Das „Befahren von Eisflächen mit Fahrzeugen wie Fahrrädern“ kostet gar 30 Euro, das gleichzeitige „Führen von mehr als 4 Hunden“ sogar 35 Euro! Das „Benutzen von Schleuder-, Wurf- oder Schießgeräten“ in Grünanlagen schlägt gar mit 40 Euro zu Buche. Adieu, ihr entspannten Frisbee-Runden im Park!

Die Hausbesitzer unter euch sollten jetzt mal eben vor die Tür treten und die Beleuchtung der Hausnummer prüfen. Ist die nämlich defekt, könnte euch eine Rechnung über 25 Euro ins Haus flattern. Vorausgesetzt, der Postbote findet es im herbstlichen Nachmittagsdunkel.

Für unsere Branche auch nicht ganz unerheblich: Das Verteilen von Flyern und Ähnlichem auf Friedhöfen ist nicht so ohne Weiteres erlaubt und kostet 20 Euro Bußgeld.

Erkennbar Betrunkene und die Sache mit dem Lippenstift am Glas

Hoffentlich bleibt da nichts kleben! / Foto: Michael Discenza, Unsplash

Gleich eine ganze Reihe von Verordnungen widmet sich einem der absoluten USPs unserer schönen Stadt: dem Feiern. Bevor ihr also das nächste Mal übermütig euren Bierbecher durch die Konzerthalle feuert, denkt lieber noch mal drüber nach. Denn die „Belästigung der Allgemeinheit durch Werfen von kleinen Gegenständen (wie Trinkbechern, Bierbüchsen) bei Veranstaltungen“ wird mit 20 Euro geahndet.

Genauso teuer kann euch die „Benutzung eines Tonwiedergabegerätes oder Musikinstrumentes mit einer Lautstärke, durch die jemand erheblich gestört wird“ zu stehen kommen. Überhaupt der Lärm: Stört ihr jemanden „in seiner Nachtruhe“, können 35 Euro fällig werden; sofern ihr jemanden „an Sonn- und Feiertagen […] in seiner Ruhe erheblich“ stört, 20 Euro. Wer bringt das nur den ganzen Ryanair-Suffies bei, die haufenweise Pub crawlend und grölend durch die Szene-Kieze Berlins ziehen?

Besonders vorsichtig sollten Gastronomen sein. Schenken die nämlich „einem erkennbar Betrunkenen“ alkoholische Getränke aus, können sie dafür mit 55 Euro zur Kasse gebeten werden. Entdeckt der Betrunkene an seinem frisch ausgehändigten Glas dann auch noch Lippenstiftreste, können noch mal 25 Euro dazukommen. Lohnen könnte sich auch ein Blick in die Küche: Wird „beim Herstellen, Inverkehrbringen und Behandeln unverpackter Lebensmittel“ geraucht, klingeln 25 Euro in der Landeskasse.

Auch im säkularen Berlin verboten sind übrigens „Musikalische Darbietungen jeder Art in Räumen mit Schankbetrieb“ und „öffentliche Tanzveranstaltungen“ am Karfreitag, Volkstrauertag oder Totensonntag von 4.00 bis 21.00 Uhr. Bei Zuwiderhandlung drohen jeweils 30 Euro Bußgeld.

Ihr wollt mehr davon? Bürokratie-Nerds, Ordnungsamt-Fans und alle, die auf Nummer sicher gehen wollen, können sich den kompletten Erlass hier reinfahren, einen erheiternden Kommentar dazu vom Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt hört ihr hier:

B[L]OOM!BLN: Blumiges Kunstspektakel mit Tollwasblumenmachen.de

Pünktlich zur goldenen Jahreszeit eröffneten wir für unseren Kunden Tollwasblumenmachen.de am 5. Oktober die spektakuläre Blumeninstallation „B(L)OOM!BLN“ in der Mall of Berlin, dem beliebten Shopping-Hotspot im Herzen Berlins. Bis zum 11. Oktober konnten Besucher, Blumenliebhaber, Kunstinteressierte, Touristen und Berliner dem Herbstwetter entfliehen und in ein farbenfrohes Blütenmeer eintauchen. Auf einer Fläche von sechs mal acht Metern und fünf Metern Höhe sorgten rund 10.000 Blumen wie Lilien, Rosen, Chrysanthemen, Strelitzien, Hortensien und viele andere Lieblingsblumen dafür, dass die Betrachter für einen Moment ihren Alltagstrubel und die grauen Wolken über der Stadt vergessen konnten.

Lieblingsblumen machen 200 Prozent glücklicher

Hintergrund des floralen Must-sees ist eine neurowissenschaftliche Studie, die im Auftrag von Tolllwasblumenmachen.de durchgeführt wurde. Ergebnis: Blumen schenken Freude und Lieblingsblumen noch viel mehr, denn diese erhöhen den Happiness-Faktor des Betrachters um ganze 200 Prozent. Auf der Piazza der Mall of Berlin konnten sich alle Besucher von dieser positiven Wirkung der Blumen überzeugen und im Kunstwerk auf die Suche nach der eigenen Lieblingsblume gehen – so wie beispielsweise auch Riccardo Simonetti, Desi und Nisi von Teetharejade, Eileen von Bilderzimmer, Dosvitos und Karstenkimble, die sich von dem Glück des floralen Kunstwerks anstecken ließen, mit den Blumen um die Wette und dem Herbstgrau entgegen strahlten.

Inspiriert von der positiven Kraft der Blumen

In Zusammenarbeit mit der Blumenkünstlerin Jil Berner, Maximilian Hansen und den Visualisierungsexperten von Xi-Design wurde aus der Idee ein Design und später eine ganze Installation. Die Blume wurde dabei genau dort gezeigt, wo ihre Glückswirkung zu beobachten ist: Inspiration und Ursprung der Idee waren die neuronalen Netze im Gehirn des Menschen, die die beim Betrachten der Lieblingsblume entstehenden Glücksgefühle übertragen und so dafür sorgen, dass wir durch und durch glücklich werden – toll, was Blumen machen, oder?

Bye-bye, Rückenschmerzen: 9 Tipps für mehr Bewegung im Büro

Auf dem Arbeitsweg sitzen wir in Bahn, Bus oder Auto, dann acht Stunden im Büro und abends endlich mit der Lieblingsserie auf dem Sofa. Das macht nicht nur dick und schadet dem Rücken, sondern ist auch sonst gänzlich ungesund. Eine Depression lässt da auch nicht lange auf sich warten – und die dunkle Jahreszeit kommt erst noch.

Dabei ist es so einfach. Mit diesen Tipps bringt ihr auch abseits von Besuchen im Fitness-Studio und Joggingrunden im Park ein wenig Bewegung in den Büroalltag:

  • Im Treppenhaus wartet das erste Fitnessgerät: die Treppe. Stell dir einfach vor der Fahrstuhl fällt mal wieder aus.
  • Warum eine ganze Wasser-Karaffe füllen, wenn man für jedes Glas neu laufen kann?
  • Ein All Hands im Stehen. Why not? Aber warum bis dahin warten? Einfach direkt beim nächsten Meeting stehen bleiben. Mal gucken, was passiert.
  • Shocking Fact: 42 Prozent der Erwerbstätigen bewegen sich täglich weniger als eine halbe Stunde.
  • Benutze nicht deinen Papierkorb. Der Papierkorb des Kollegen am Ende des Raumes sieht viel schöner aus.
  • Häufig die Sitzpositionen zu wechseln, ist gut für den Bewegungsapparat und macht die Kollegen nervös.
  • Nutzt Headsets von Plantronics und telefoniert ab sofort nur noch im Gehen.
  • Und das Trinken nicht vergessen. Es fördert nicht nur die Gänge zur Toilette, unser Gehirn braucht die Flüssigkeit, es besteht zu 80 Prozent aus Wasser.
  • @Harry: Wie wäre es, wenn du uns auf jeden Arbeitsplatz einen „Workout Reminder“ installierst?
  • Parke dein Auto nicht auf dem Zucker.-Parkplatz – in Mitte gibt es genügend freie Parkplätze.
  • Oder entdecke die Stadt: Steige einfach eine Bus- oder Bahnstation früher aus und laufe den Rest der Strecke.

Und zu guter Letzt, ein paar Übungen für den Schreibtisch, wenn die Kollegen nicht hingucken:
9 work-life balance tips for busy parents
Infografik: Creative Bloq