Berliner ÖPNV: 7 Tipps, die du kennen solltest

Viele nutzen ihn und sind mehr oder weniger auf ihn angewiesen: den ÖPNV! Die Mehrheit der Zuckers. kommt morgens mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Büro und weiß deshalb genau, was es dabei alles zu beachten gibt. Unsere sieben Tipps für den Berliner ÖPNV:

1. Die Bahn hat frei bei schlechtem Wetter
Heute kann es regnen, stürmen oder schneien… Alles Gründe, warum deine Bahn ausfallen könnte. Bevor du dich morgens also auf den Weg zur Arbeit begibst: Schau aus dem Fenster! Schau genau hin! Gibt es auch nur das geringste Anzeichen dafür, dass etwas wie eine kleine Schneeflocke aussieht, sollten deine Alarmglocken läuten. Herzlichen Glückwunsch: Die Wahrscheinlichkeit, dass deine Bahn entweder ausfällt oder Verspätung hat ist soeben um 99,99% gestiegen. Spätestens jetzt solltest du schleunigst deine Verbindung mit der Bahn-App checken.

2. No ticket? – Don’t risk it!
Zu spät dran und keine Zeit mehr ein Ticket zu kaufen? Oder einfach kein Bock für vier U-Bahn-Stationen 2,80 Euro zu bezahlen? Mach es einfach! Kauf dir das blöde Ticket (es sei denn…)! Auch wenn du dir denkst: Ach in letzter Zeit wurde ich nie kontrolliert. Sei dir sicher: Genau dann, wenn du einmal ohne Fahrschein fährst, wirst du auf alle Fälle kontrolliert! Also gehe lieber nicht das Risiko ein, 60 Euro für Schwarzfahren zahlen zu müssen.

3. Anzeigegtafeln leben in einer anderen Zeitzone
Auch wenn die elektronischen Anzeigen der öffentlichen Verkehrsmittel oft hilfreich sind, solltest du dich nicht auf sie verlassen. Du kannst dich nämlich darauf gefasst machen, dass deine Bahn nicht wie eigentlich angezeigt in fünf Minuten da sein wird. Fünf „ÖPNV-Minuten“ entsprechen schnell zehn realen Minuten. Außerdem solltest du während du auf deine Bahn wartest nie zu laut Musik hören. Ansonsten läufst du nämlich Gefahr, Bahnansagen zu Verspätungen und Ausfällen zu überhören.

4. Traue keinem leeren Wagon
Bevor du in deine Bahn einsteigst, solltest du stets wachsam sein. Auch wenn die Verlockung eines leeren Wagons groß ist, gehe nicht da rein! Wenn Menschen an Bahnhöfen den Wagon wechseln, folge ihnen! Alles hat einen Grund und in den meisten Fällen hat es mit unangenehmen Gerüchen zu tun.

5. Gleichgewicht ist das A und O
Der Fahrstil mancher Bus- und Bahnfahrer kann fragwürdig sein und Bremsungen treffen dich oft unerwartet. Such dir also einen Platz, an dem du einen festen Stand hast oder dich bestenfalls irgendwo anlehnen kannst. Festhalten ist keine Option! Die Haltestangen und Handschlaufen haben vor dir Millionen andere Menschen angefasst – und das sicherlich nicht immer mit sauberen Händen.

6. We don’t love to be entertained by you
Eine Bahnfahrt ist langweilig, vor allem wenn es immer der gleiche Weg zur Arbeit ist. Viele Musikliebhaber stöpseln sich deshalb Musik in die Ohren. Alles kein Problem, solange du deine Lieblingshits von Helene Fischer auf normaler Lautstärke hörst und nicht das ganze Bahnabteil zum Mithören nötigst. Genau das gleiche gilt bei Telefonaten. Telefonieren ist erlaubt, solange du nicht das ganze Abteil am Gespräch teilhaben lässt. Wir möchten nun wirklich nicht wissen, welche Farbe und Konsistenz die Exkremente deines Babys hatten!

7. Hunger Games à la ÖPNV
Du hast Hunger und hast dir gerade noch schnell einen Döner gekauft? Wage es nicht, ihn in der Bahn zu essen! Tust du es doch, dann verabschiede dich schon mal von deinem Leben. Denn du kannst dich darauf gefasst machen, dass dich deine Mitmenschen mit ihren Blicken töten werden. Gerüche jeder Art, und dazu gehören nun mal auch Essensgerüche, werden in öffentlichen Verkehrsmitteln gehasst.

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