Welcher Homeoffice-Typ bist du?

Passend zum Jahresabschluss ziehen wir Bilanz: 2020 war ein verrückter Abschnitt in der (Zucker.) Geschichte. Vom einen auf den anderen Tag mussten wir uns im März bis auf Weiteres ins Homeoffice verabschieden. Schon merkwürdig, wenn das Team nicht täglich um einen herumschwirrt, Video-Calls die Meetings im Konfi ersetzen und der Small Talk in der Zucker.Küche per Chat stattfinden muss. Eine Umstellung, die wir aber bestmöglich gemeistert haben! Was vorher als Privileg galt, ist seit jeher Standard: Das Homeoffice hat sich bei uns als fester Bestandteil des Arbeitsalltags bewährt und wird uns auch in Zukunft glücklich begleiten. Mit der Zeit haben sich verschiedenste Homeoffice-Typen herauskristallisiert. Von Jogginghosen-Johanna über Pilates-Paul bis zu Küchenchef-Kalle – welcher Homeoffice-Typ bist du?

„Hated it, now love it“ / Skeptiker-Susi

Am Anfang Nay, heute Yay: Eine so kurzfristige Veränderung im Arbeitsalltag bringt bei vielen Kollegen erst einmal Skepsis mit sich. Wie soll das denn funktionieren? Kann ich Privates so überhaupt von Beruflichem trennen? Ich besitze Zuhause ja nicht einmal einen richtigen Arbeitsplatz… Sein wir ehrlich, den einen oder anderen Zweifel hatte jeder von uns, oder? Fakt ist, dass viele Susis sich aber bestens an die neue Routine gewöhnt haben, sogar echte Homeoffice-Fans geworden sind. Denn die Realität hat uns gezeigt, dass Produktivität und Motivation im Homeoffice tatsächlich funktionieren. Sind die Sorgen also unbegründet, fällt der Blick auf die vielen Vorteile, die die Arbeit zuhause mit sich bringt: Sich morgens nicht mehr in die überfüllte Bahn zu quetschen, im Winter nicht hektisch mit Blick auf die Uhr durch die Kälte zu radeln, generell Zeit zu sparen durch den Entfall von Arbeitswegen, die wir wiederum für Sport, für’s Kochen oder zum Lesen nutzen können…

“Der frühe Vogel fängt den Wurm“ / Morgenmensch-Maxi

Auch in der Arbeitskultur hat sich bei Zucker. seit März einiges verändert. Der allgemeine Arbeitsbeginn um 9:30 Uhr und gemeinsamer Feierabend gegen 18:00 Uhr ist einer flexibleren Variante gewichen: Jeder kann selbst entscheiden, wann er oder sie am besten arbeiten kann – natürlich mit zuverlässiger Team-Absprache als Voraussetzung. Alle Maxis wissen, wie der Hase läuft und fangen lieber schon im sieben Uhr morgens damit an, ihre Mails zu checken, um dafür den Nachmittag für sich nutzen zu können. Taff, ihr Maxis, die ihr euch jetzt angesprochen fühlt, taff…

„Netflix-Marathon ist auch ein Sport“ / Langschläfer-Lily

Bergfest, Vize-Freitag und Co.: Wer kennt sie noch, die Kosenamen der Party-unter-der-Woche-Rechtfertigungen? Clubbing war dieses Jahr kein Thema, doch die Nachteulen haben andere Wege gefunden, ihrem Schlafrhythmus treu zu bleiben: Binge-Watching oder Tik Tok-Suchten bis in die Puppen, fünf Stunden sind so schnell rum! Ist ja kein Problem, dank Homeoffice können alle Lilys am nächsten Tag genüsslich ausschlafen. Wer kennt’s?

„Duschen wird überbewertet“ / #wokeuplikethis-Willi

Frisch aus dem Bett gerollt, pünktlich im ersten Meeting am Morgen: In Anbetracht der Zeit und Priorisierung des möglichst langen Schlafes (denn schlafen ist wichtig für die Gesundheit!) können das Duschen, Haare-Kämmen und sogar das Frühstücken getrost ausfallen – riecht und sieht ja eh niemand, oder? Außer, es steht ein Kunden-Call an, dann lässt sich über eine morgendliche Dusche durchaus nachdenken. Guilty…

„Hemd + Jogger“ / Styler-Svenni

Der perfekte Homeoffice-Look existiert nicht? Frag Svenni! Oben hui, unten pfui? Absolut legitim, denn auch wenn Karl Lagerfeld einst meinte „wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren“, können die Svennis unter uns das Gegenteil beweisen. Warum in ungemütliche Hosen zwängen, wenn es uns um Comfy-Look viel besser geht? Ist gute Laune und eine angenehme Arbeitsausstattung nicht wichtiger als jede Spießer-Etikette, die schlechte Stimmung verbreitet und uns an unserer Bestleistung hindert? So jedenfalls der Gedanke…

„Der spontane Videocall ist meine neue Kaffeepause“ / Plausch-Peter

Manche Peters benötigen den Small-Talk und Austausch unter Kollegen wie Wasser und frische Luft, um anschließend umso konzentrierter weiterzuarbeiten. Schade, dass der kurze Treff in der Zucker.Küche die letzten Wochen kaum eine Option war. Doch die Plausch-Peters wissen sich zu helfen – Video-Call heißt ihr Zauberwort. Gern starten sie am Vor- oder Nachmittag einfach mal einen Rundruf, um sich zu erkundigen, wie gerade die Lage bei den Kollegen aussieht und den neuesten Gossip zu erfahren. Immer wieder schön, von euch zu hören, ihr lieben Peters! #hitmeup

„Ernährung umgestellt – Schoki steht jetzt immer links neben dem Laptop“ / Naschkatze-Nina

Sie können einfach nicht die Finger von den Snacks lassen! Ob Schoki, Chips, Gemüsesticks oder Sudentenfutter: Unser Zucker.süßen Naschkatzen brauchen die Nervennahrung für ihre Konzentration. Fair enough, so hat jeder seine kleinen Alltags-Helferchen…

„Kommunikation wird überbewertet“ / Ghost-Gert

Wie hieß nochmal der Kollege, der vorm März immer am linken Schreibtisch in der Ecke hinter der Küche saß? Kaum bürgern sich flexible Arbeitszeiten ein, verschwinden einige Kollegen von der Bildfläche – oder besser gesagt vom Bildschirm. Heimlich, still und leise erledigen die Gerts ihren Job, ohne, dass jemand etwas mitbekommt. Zum Glück gib es bei Zucker. eine Video-Etikette, damit wir die hübschen Gesichter unserer Kollegen regelmäßig zu sehen bekommen.

„Wischiwaschi – Wäsche waschen while working“ / Multitasking-Michael

Mails schreiben, Medienkontakt am Telefon, Mittag vorbereiten und die Waschmaschine anschmeißen – Multitasking-Michi ist am Start und erledigt seine To Dos am liebsten alle gleichzeitig. In den letzten Monaten hat er den Dreh rausbekommen, wie sich Haushalt und Arbeit parallel schmeißen lassen. Bis jetzt, hat sich niemand beschwert… Go for it, Michi!

Bild Credits: Pixabay / kaboompics

„Better Together“ / Coworking-Carlotta

Homeoffice macht einsam? Nicht mit den Carlottas! Ob Familie, MitbewohnerIn, PartnerIn oder Freunde: Carlotta hat das Co-Working für sich entdeckt und verabredet sich mit ihren Liebsten regelmäßig zum Work-Date – Sicherheitsabstände und Hygieneregeln werden natürlich eingehalten (ihr wisst schon). Ablenkungspotenzial? Keineswegs! Die Co-Working Experten gehen effizient mit ihrer Zeit um, aber freuen sich umso mehr auf eine gemeinsame Mittags- oder Kaffeepause.

„Drei Bildschirme für dreifache Power“ / Techi-Tina

Was die technische Ausstattung angeht, spaltet sich die Kollegschaft in zwei Lager: „Laptop reicht“ versus „ohne den zweiten oder dritten Bildschirm geht gar nichts“. Während sich einige Homeofficeler zunächst über das übersichtliche Homeoffice beschweren, wissen die Techi-Tinas gar nicht, was eigentlich das Problem ist. An Bildschirmen mangelt es ihnen sicherlich nicht… Die neueste High-Tech Maus und Must-Have-Tastatur sind auch am Start – aus privatem Interesse an Innovation und modernem Equipment, versteht sich. Sehr fortschrittlich!

„Yoga am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen“ / Positive-vibes-only-Per

Vom Bett an den Bildschirm? Mag für #wokeuplikethis-Willis eine Option sein, aber nicht für die Pers unter uns. Sie stehen auf eine gesunde Work-Life-Balance – mit Betonung auf Balance. Denn die Pers haben im Homeoffice eine neue Routine entwickelt. Vor der Arbeit gönnen sie sich eine Yoga-Session für einen ausgeglichenen Start in den Tag. Mit dieser Energie kann kommen, was will – Pers haben die Ruhe weg!

„Genies beherrschen das Chaos“ / Messi-Melina

Zum Glück gibt es die Option, den Hintergrund im Video-Call zu ändern. Niemand möchte sehen, wie sich hinter Melina die Teller stapeln und Klamottenberge türmen. Tja, so ist das halt, wenn das Wohnzimmer plötzlich zum Büro umfunktioniert werden muss. Aber keine Sorge: Die Melinas wissen schon, wie sie mit ihrem Chaos umzugehen haben. Show must go on: In ihrer Arbeit schränkt sie die Unordnung jedenfalls nicht ein. #masterofdesaster #chaosqueen

„Zu Vino sag ich nie no“ / Irisch-Coffee-Ingo

Prost, Kaffee aka “Let the day be GIN”! Die Ingos unter uns wissen, wie sie die klassische Montagskrise am Nachmittag bewältigen: Ein kleiner Schuss im Tee hat noch jemandem geschadet, oder? Na, dann hoffen wir mal, dass euer/e ChefIn nichts merkt. Sonst gibt’s Ärger… Im Feierabend schmeckt das Bierchen eh viel besser.

„Same same – no difference“ / Experten-Elli

Ob Wohnzimmer oder Büro – für die Experten-Ellis macht das keinen Unterschied. So oder so sitzen sie pünktlich am Morgen perfekt gestylt und in unveränderter Routine am Rechner. Die äußeren Umstände ihres Offices können die Ellis komplett ausblenden. Der Fokus liegt zu 100 % auf der Arbeit. Respekt!

Halb im Scherz, halb ernst kann sich bestimmt jeder von uns mit mindestens einem der vorgestellten Homeoffice-Typen identifizieren. Vielleicht gibt’s auch noch andere Charaktere? Oder gar Mischungen aus verschiedenen Eigenschaften? So oder so hat sich nach einer gewissen Zeit jeder bei Zucker. mit dem Homeoffice arrangieren können und seine eigenen Learning aus dieser neuen Arbeitsweise gezogen. Also: Auf geht’s, an die Arbeit!

Bildcredits des Anzeigebildes: Pixabay / JoshuaWoroniecki