Zucker. gewinnt CEWE als Neukunden

Berlin 15. April 2019 – Europas größter Anbieter für Fotobücher und Fotofinishing, die CEWE Stiftung & Co KGaA, entscheidet sich nach einem mehrstufigen Pitch für die Berliner Agentur Zucker.Kommunikation. Ab sofort unterstützen die Berliner PR-Berater die große Palette an Marken und Produkten aus dem Hause CEWE, Oldenburg, in sämtlichen Fragen einer zeitgemäßen PR und bei Kampagnen rund um das Kernprodukt, dem CEWE FOTOBUCH.

Mitte März fällte das Kommunikationsteam um Christian Stamerjohanns die Entscheidung nach einer letzten Runde mit drei Agenturen. Bereits im November begann der Auswahlprozess und führte zu insgesamt drei Pitch-Runden, die in einem mehrstündigen Workshop u.a. gemeinsam mit Marketingvorstand Thomas Mehls mündeten. Zucker. sichert sich einen sechsstelligen Etat der börsennotierten Muttergesellschaft.

Das Kernprodukt CEWE FOTOBUCH steht im Zentrum der Aufgabenstellung für die PR-Arbeit. „Zucker. hat den Markenkern von CEWE am besten verstanden und uns mit breiter Kompetenz in allen Facetten der PR-Arbeit überzeugt“, so Stamerjohanns, der seit Juli 2018 die Kommunikation von CEWE verantwortet. „Wir freuen uns sehr über CEWE, ein Unternehmen, das Produkte herstellt, bei dem vor allem die Kunden unglaublich viele tolle Geschichten erzählen“, ergänzt Matthias Bonjer, geschäftsführender Gesellschafter der Agentur. „Das CEWE FOTOBUCH sowie das breite Sortiment weiterer Fotoprodukte schaffen eine Unvergänglichkeit von Momenten und Geschichten, die in Form von Fotos auf Handys oder Speicherchips schlummern. Jeder aus unserer Agentur hat Fotobücher und Kalender produziert oder seine Handybilder in der Drogerie ausgedruckt – mit CEWE. Für uns ist CEWE ein ‚hidden champion‘ des Storytellings.“

Über CEWE
Der innovative Foto- und Online-Druckservice ist mit 14 hoch technisierten Produktions-standorten und ca. 3.900 Mitarbeitern in 26 europäischen Ländern als Technologie- und Marktführer präsent. CEWE lieferte im Jahr 2018 2,23 Mrd. Fotos, 6,18 Mio. CEWE FOTOBUCH Exemplare sowie zahlreiche Foto-Geschenkartikel aus und erzielte damit einen Gruppenumsatz von 653,3 Mio. Euro. Das Unternehmen setzt in der Fotobranche durch Innovationen rund um die Freude am Foto kontinuierlich neue Impulse. CEWE legt großen Wert auf eine nachhaltig ausgerichtete Unternehmensführung in allen Bereichen und gehört insbesondere auch beim Klimaschutz zu den führenden Unternehmen. Alle Markenprodukte von CEWE werden komplett klimaneutral hergestellt. Im Geschäftsfeld „Kommerzieller Online-Druck“ werden Geschäftsdrucksachen über die Vertriebsplattformen CEWE-PRINT.de, Laserline, SAXOPRINT und viaprinto vermarktet. 1961 gegründet, ist CEWE seit 1993 an der Börse gelistet und Mitglied im SDAX.

Über Zucker.Kommunikation
Zucker.Kommunikation ist eine unabhängige PR-Agentur für strategische Marken-Kommunikation und Lifestyle mit Sitz in Berlin. Seit 1998 betreut Zucker.Kommunikation Marken und Unternehmen wie Amazon, Kiddinx, Blumenbüro Holland, Expedia, Foot Locker, Huawei u.v.m. Geschäftsführer sind Matthias Bonjer und Jennifer Meißner. Im PR-Ranking gehört Zucker.Kommunikation zu Deutschlands Top-Agenturen in der Kategorie Lifestyle.

 

 

HUAWEI Consumer Group Germany is the new client of Zucker.

Berlin, March 6th 2019 – With immediate effect Zucker. Kommunikation works PR for the HUAWEI Consumer Business Group Germany in the area of Consumer Public Relations. The decision for the Berlin based agency was made after a multi-step selection process. With this Zucker. secures on of the most coveted brands in the field of smart Consumer Electronics.

The selection process for the coveted PR-allocation of HUAWEI is finished. The winner is the Berlin based PR agency Zucker. Kommunikation. The people in charge of the HUAWEI Consumer Business Group, which is active in Germany since 2011 and has its European Headquarters in Düsseldorf, were convinced by the performance of the Zucker. team under supervision Jennifer Meißner, 37, who was ordered as managing director in 2018. HUAWEI is leading global supplier of information and communications technology (ICT), infrastructure and consumer electronics and as the third biggest smartphone manufacturer it is considered the innovation driver of the branch.

Zucker. already started since the beginning of the new year on project basis, the agency recently supervised the presentation of the Symphony in B minor by Schubert in London. The world-famous “Unfinished Symphony” was completed by the AI technology of HUAWEI smartphones and Emmy-Award winner Lucas Cantor and impressed the more than 500 invited guests in the London Cadogan Hall.

A team of up to ten people handles the tasks of the ongoing Full-Service-PR. “HUAWEI is on e of the most innovative and wanted brands in the highly competitive field of Consumer Electronics”, said Jennifer Meißner delighted of the allocation win. “With this Zucker. expands its competence in Consumer Electronics and completes its portfolio in the field of Lifestyle- and Tech-PR.”

Since 2018 the agency is structured in three overall sectors and teams: responsible for HUAWEI is the Tech-Unit. Additionally, two teams operate in the areas of “Home & Travel” as well as “Consumer Goods”.

About Zucker:
Zucker.Kommunikation is an independent PR agency for strategic brand communications and lifestyle based in Berlin. Since 1998 Zucker.Kommunikation works for brands and businesses like Amazon, Kiddinx, Flower Council Holland, Expedia, Foot Locker, Moleskine, Plantronics and many more. Managing Directors are Mattthias Bonjer and Jennifer Meißner. In the PR ranking Zucker.Kommunikation counts as on the leading agencies in the category Lifestyle.

 

 

Gewappnet für die kalte Jahreszeit: Mit Sipsmiths Hot Gin Kreationen

Stilecht auf dem Dach des Soho House Berlin feierten wir am Freitag gemeinsam mit Sipsmith und über 150 geladenen Gästen die innovativen Kreationen des klassischen London Dry Gin. Anspruchsvolle Genießer und Gin-Liebhaber kamen bei der Präsentation neu interpretierter Klassiker wie „Hot Negroni“ mit heißen roten Früchten oder dem auf Apfel und Schlehe basierenden „Hot Milled Sloe Gin“ auf ihre Kosten. Dabei ließ der eigens aus London angereiste Master Distiller und Cocktailhistoriker Jared Brown keine Gelegenheit aus, mit seinen Gästen in die lange Tradition des Hot Gin einzutauchen. Denn auf den sogenannten „Frostjahrmärkten“ auf der im Winter zugefrorenen Themse wurden Besuchern schon im 18. Jahrhundert Food Pairings, etwa in Form von Gin und passenden Lebkuchen, angeboten.

Als Verfechter des traditionellen Handwerks eröffnete Sipsmith 2009 nach fast 200 Jahren die erste Kupfer-Distillerie für Gin seit 1820 im Londoner Stadtgebiet. Noch heute gibt es bei der Produktion keine strikten Zeitpläne und jede Flasche wird in kleinen Chargen von Hand gefertigt. Für „Ginthusiasten“, die sich dieses Jahr der Tradition des Hot Gin annehmen wollen, haben wir das Rezept für einen Klassiker im neuen Gewandt:

Hot G&T
Glas: Hitzebeständiges Sour Glas oder Tasse
50 ml Sipsmith London Dry Gin
20 ml Tonic Sirup (z.B. Jack Rudy)
10 ml Zuckersirup
Heißes Wasser
Orangenscheibe als Garnitur

Kombiniert hierfür die ersten drei Zutaten in einer Tasse oder in einem hitzebeständigen Glas und verrührt diese gut. Fügt heißes Wasser hinzu und dekoriert den Drink abschließend mit einer Orangenscheibe.

Von Arthouse bis Zombie-Trash: 5 Tipps für einen schaurig-schönen Abend auf der Couch

Es ist tatsächlich noch Herbst geworden und der für mich schönste Feiertag des Jahres steht vor der Tür: Halloween! Zeit für eine große Schale Popcorn, heiße Schokolade und einen schaurig-gruseligen Horrorfilm. Meine Filmtipps abseits der üblichen Michael-Myers-Exzesse, bei denen hoffentlich für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Für Vampir-Fans

Auch wenn es sich hier eindeutig um einen Vampirfilm handelt, ist das Setting eher ungewöhnlich und „So finster die Nacht“ ein Tipp, der auch durchaus in dien Arthouse-Abteilung (siehe unten) passen würde. Zwei problemgeplagte Kinder im verschneiten Schweden, wobei das eine Kind schon länger als 12 Jahre auf der Welt zu sein scheint.

So finster die Nacht, Schweden 2008

 

Für Teenage Slasher

Teenager und Horrorfilme gehören seit langer Zeit untrennbar zusammen. Mit vielen Bezügen an das Genrekino von damals ist „It follows“ einer der besten Teenie-Schocker der letzten Zeit geworden.

It Follows, USA 2014

 

Für Hardcore-Horror-Freaks

Seid gewarnt. Diesen Film werdet Ihr nicht so schnell vergessen. Das Duell der beiden Frauen schlägt einem wortwörtlich auf den Magen. Neben „Haute Tension“ einer der härtesten Filme, die Frankreich je verlassen haben.

À l’intérieur, Frankreich 2007

 

Für Arthouse-Freunde

Der erste Zombiefilm von George A. Romero. Mit Mini-Budget in Schwarz-Weiß gedreht ist „Night Of The Living Dead“ heute sogar in der Filmsammlung des „Museum of Modern Art“ vertreten.

Night Of The Living Dead, USA 1968

 

Für etwas zärter Besaitete

Allen, die es nicht so gruselig mögen, sei der Animationsfilm von Pixar ans Herz gelegt. Schaurig-schöne Atmosphäre, wunderbar als Vorbereitung auf den „Día de los Muertos“ von tollwasblumenmachen.de in Hamburg.

Coco, USA 2017

 

Trauern 2.0: Die mexikanische Trauerkultur hält Einzug in Deutschland

Día de los Muertos – so heißt das mexikanische Pendant zu den deutschen Feiertagen Allerheiligen und Allerseelen. Doch im Gegensatz zu einer stillen und eher negativ besetzten Trauerkultur feiern die Zentralamerikaner ihr Fest zu Ehren der Toten mit blumengeschmückten Altären, farbenfrohen Papiergirlanden, geschminkten Gesichtern, Blumenkränzen, Kostümen, Musik und gemeinsamen Festessen. Dahinter versteckt sich ein schöner Gedanke: Die verstorbenen Liebsten werden jedes Jahr aufs Neue eingeladen, ein paar wenige Tage mit den Lebenden zu feiern.

Deshalb holt Tollwasblumenmachen.de dieses Jahr den Día de los Muertos nach Deutschland!

Das Hamburger Festtagsprogramm startet am 2. November ab 16 Uhr in der Affenfaust Galerie in der Paul-Roosen-Straße. Dort können sich Besucher bei Blumenkronen- und Blumenhüten-Workshops sowie Calavera-Make-Up-Workshops eine tolle Kopfbedeckung flechten und schminken lassen. In der Galerie werden passend zeitgenössische Werke rund um das Thema Gedenkkultur von den Künstlern Doppeldenk, Björn Holzweg und Mittenimwald ausgestellt.

Tollwasblumenmachen.de holt den Dia de los Muertos nach Deutschland

Für interaktiven Charme sorgt die DDLM-Scorecard Challenge: Alle Teilnehmer erhalten beim Einlass eine Scorecard, auf der sie an den verschiedenen Stationen Punkte sammeln können. Nach Abschluss aller Stationen wartet ein Freigetränk in den Szene-Bars auf der Paul-Roosen-Straße.

Damit der Trauergedanke nicht verloren geht, wird zudem eine Blumenwünsche-Wand zum Anbringen persönlicher Gedenkbotschaften vor Ort zu finden sein sowie ein Blumenaltar, eine sogenannte „Ofrenda“, um einen Moment innezuhalten.

Interessenten können sich auf blumendelosmuertos.eventbrite.com kostenlos für das Event anmelden.

Start in die dunkle Jahreshälfte: Tipps gegen den herbstlichen Office-Blues

Regelmäßige Gänge zur Eisdiele um die Ecke, Tischventilatoren im Dauerbetrieb und ein Sommerfest auf der Insel der Jugend. So oder ähnlich lässt sich der lange Sommer bei Zucker. zusammenfassen. Doch mit immer kürzer werdenden Tagen rückt die dunkle Jahreszeit stetig näher und lässt die heißen Monate leider schnell in Vergessenheit geraten. Es geht euch genauso? Wie ihr trotz des Herbsteinbruchs dem Office-Blues entgehen könnt, haben wir für euch in unseren Top 5 zusammengetragen.

„I want to ride my bicycle, I want to ride my bike“

Fahrradfahren kann Symptome leichter bis mittlerer Depressionen lindern | Foto: Snapwire/Pexels


Freddy Mercury hat es damals schon gewusst: Fahrradfahren macht gute Laune! Statt morgens oder nach der Arbeit mit der überfüllten Bahn von A nach B zu kommen, schwingt euch aufs Rad und vergesst während der Fahrt die Alltagssorgen. Auch schnelles Gehen kann dabei helfen, auf andere Gedanken zu kommen. Laut einer Studie der Harvard University aus dem Jahr 2005 helfen bereits fünf Einheiten von 35 Minuten oder drei Einheiten von 60 Minuten pro Woche Symptome einer leichten bis mittleren Depression zu lindern.

Grüne Office-Oase

Pflanzen in Büroräumen haben positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit

Pflanzen in Büroräumen haben positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit | Foto: Pflanzenfreude.de


Forscher der University of Exeter fanden heraus, dass Pflanzen in Büroräumen nicht nur für eine frische Sauerstoffzufuhr sorgen, sondern auch positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Angestellten haben. In einer Studie aus dem Jahr 2014 wurden die Auswirkungen grüner Arbeitsplätze auf die Wahrnehmung der Konzentration und der allgemeinen Zufriedenheit untersucht. Über einen Zeitraum von zwei Monaten stieg die Produktivität bei denjenigen Angestellten, die die grünen Mitbewohner in ihr Interieur aufnahmen, um bis zu 15 Prozent.

Die international bekannte Lern-, Kommunikations- und Hirnforscherin Vera F. Birkenbihl geht sogar so weit und empfiehlt eine eher ungewöhnliche, aber leicht umzusetzende Methode, um unerwartete Freude in unseren Arbeitsalltag zu integrieren: das Verleihen eines Blumenstraußes. Ein Mitarbeiter bringt dabei einen Strauß mit ins Büro und stellt ihn einem Kollegen auf den Schreibtisch. Dieser wird darum gebeten, ihn nach einer halben Stunde an den nächsten weiterzureichen. Nach dieser Zeit hätte er ihn sowieso nicht mehr beachtet und so kann sich das gesamte Büro im Laufe des Tages an den Blumen erfreuen.

Wer nach einer dauerhaften Lösung sucht, kann sich auf Pflanzenfreude.de Inspirationen für die neue Jahreszeit und Sauerstoff spendende Pflanzen für den Arbeitsplatz holen. Für all diejenigen, die noch keinen grünen Daumen besitzen, gibt es hier neben vielen Ideen auch einfache Tipps zur Pflege.

Lasst das Dopamin frei

Musikhören bei der Arbeit setzt Dopamin frei

Musikhören setzt Dopamin frei | Foto: Plantronics


Und zwar mit Musik! Der Neurotransmitter wird vom Gehirn bei positiven Erlebnissen, die in Verbindung mit Belohnungen wie Nahrung, Sex und Drogen stehen, freigesetzt. Und so auch beim Hören von Musik. Das stellte das Montreal Neurological Institute and Hospital in einer Studie fest, in der der biochemische Zusammenhang zwischen Musik und Emotionen untersucht wurde. Beim Vorspielen ausgewählter Musikstücke, verursachten besonders folgende Titel sogenannte „musical chills“ bei den Probanden:

  1. Claude Debussy – Claire de Lune
  2. Samuel Barber – Adagio for Strings
  3. Beethoven – Piano Sonata No. 17 in Minor D
  4. Explosion in the sky – First breach after coma
  5. Tiësto – Adagio for Strings

Es werde Licht

Raus aus dem dunklen Büro! Tageslichtmangel fördert den Office-Blues. | Foto: Bruce Mars/Pexels


Mit Beginn der dritten Jahreszeit ändern sich nicht nur die Temperaturen schlagartig. Der Herbstbeginn geht Hand in Hand mit immer kürzer werdenden Tagen. Geht die Sonne Ende September noch um 18:45 Uhr unter, so sind die Tage am 31. Oktober, dank Zeitumstellung, schon um 16:37 Uhr zu Ende. Welchen Einfluss eine verringerte Lichtaussetzung hat, stellten Forscher der University of Illinois fest. Sie fanden heraus, dass Angestellte mit Fenstern im Büro durch die erhöhte Aufnahme von weißem Licht durchschnittlich 46 Minuten länger schlafen. Dies wirkte sich auch auf die Produktivität und Vitalität der Probanden aus. Wie wäre es daher mit einem Mittagessen im Park? Falls es dafür zu kalt sein sollte, empfehlen sich auch Tageslichtlampen, die die Lichtfarbe zur Mittagszeit imitieren. Diese entspricht in Nordeuropa ca. 6.000 Kelvin, welches einer sehr klaren, weißen Farbe nahe kommt.

Ab in den Urlaub

Eine Reise nach Curacao vertreibt den Office-Blues mit Sicherheit

Eine Reise nach Curacao vertreibt den Office-Blues garantiert | Foto: Curaçao Tourist Board


Wenn alle Stricke reißen, hilft nur noch eins: Den nächsten Urlaub planen. Denn Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude!

Unternehmen und Social Media: professionell mit Luft nach oben

Der Umgang von Unternehmen mit sozialen Medien wird weltweit immer professioneller, wie die Social-Media-Management-Plattform Hootsuite im ersten globalen Barometer Report zur Social-Media-Nutzung herausgefunden hat. US-Unternehmen haben ihren „traditionellen“ Vorsprung dabei in weiten Teilen eingebüßt. Für den Report wurden mehr als 9.000 Kunden, Partner und Prospects nach dem Stand ihrer Social-Media-Aktivitäten befragt.

Auch hierzulande haben die Unternehmen dem Report zufolge vielfach ihre Hausaufgaben gemacht oder befinden sich zumindest auf einem guten Weg. Deutsche Unternehmen setzen soziale Medien dabei weiterhin vor allem zum Markenaufbau und zur Imageverbesserung ein, Facebook & Co. stellen jedoch mittlerweile auch einen immer wichtigeren Vertriebs- und Recruiting-Kanal dar. Seltener dagegen wird Social Media im Kundenservice und bei der internen Unternehmenskommunikation eingesetzt.

Grafik: Hootsuite Barometer Report 2018

Das alte Lieeid: Social Media und der ROI

Der Report zeigt aber auch, dass soziale Medien hierzulande noch zu wenig strategisch eingesetzt werden. Zwar verfolgten Unternehmen mit ihrem Einsatz meist eine Vielzahl von Zielen, die ganze Bandbreite möglicher Nutzungsarten werde aber bislang nur selten systematisch eingesetzt. Eine Folge davon ist unter anderem ein weitgehendes Fehlen einer methodischen Messung das Anteils von Social Media am Unternehmenserfolg: Nur jedes fünfte Unternehmen in Deutschland misst den ROI seiner Social-Media-Aktivitäten und rund die Hälfte hat noch immer Probleme, Daten aus Social-Media-Aktivitäten auszuwerten.

Gerade im Top-Management bleiben Sinn und betriebswirtschaftlicher Nutzen der Social-Media-Aktivitäten so häufig unklar. Und das mit Folgen: Mehr als ein Drittel der Befragten gab an, dass die Führungsetage die Social-Media-Arbeit nicht oder nur unzureichend unterstützt. Vorbehalte des Managements gegenüber sozialen Medien scheinen dabei mit zunehmender Unternehmensgröße ebenfalls zuzunehmen.

Die mangelnde Unterstützung zeigt sich vor allem darin, dass vielfach zu wenig Personal explizit für die Social-Media-Arbeit abgestellt wird – und das obwohl die Unternehmen der Umfrage zufolge ihre Auftritte in sozialen Medien mit großer Mehrheit intern managen lassen. Nur knapp jedes zwölfte Unternehmen sourct die Arbeit ganz oder teilweise an externe Dienstleister aus.

Grafik: Hootsuite Barometer Report 2018

Facebook weiterhin vorne

Allen Datenskandalen und Abgesängen zum Trotz bleibt Facebook weiterhin unangefochten an der Spitze der von Unternehmen genutzten Kanäle: 93 Prozent der befragten Firmen sind auf dem Zuckerberg-Network am aktivsten, gefolgt von Twitter (73%), Instagram (73%) und YouTube (67%). Es folgen die Business-Netzwerke LinkedIn (51%) und Xing (49%) sowie Google+ (37%). Vom Snapchat-Hype bleibt Deutschland bislang unbeeindruckt: Nur fünf Prozent der Unternehmen nutzen den Kanal, in den USA sind es immerhin 13 Prozent.

Wenig verwunderlich ist, dass z.B. Instagram im B2C-BBereich falls doppelt so häufig genutzt wird wie im B2B-Bereich, wohingegen Xing und LinkedIn vor allem im B2B-Bereich punkten.

Unter den von Unternehmen professionell eingesetzten Messenger-Diensten liegen hierzulande WhatsApp und der Facebook Messenger mit 21 bzw. 20 Prozent fast gleichauf, der chinesische Platzhirsch WeChat spielt mit einer Nutzungsquote von ein bis zwei Prozent in Deutschland keine Rolle.

Grafik: Hootsuite Barometer Report 2018

Influencer Marketing insgesamt noch selten eingesetzt

Fast ein wenig überraschend dagegen dürfte die Erkenntnis des Reports sein, dass die Hype-Disziplin Influencer Marketing keineswegs zum Standardrepertoire deutscher Unternehmen gehört: Lediglich jedes vierte B2C-Unternehmen setzt auf professionelle Influencer Relations, im B2B-Bereich sogar nur jedes achte.

In der Breite noch gar nicht durchgesetzt hat sich das „Social Selling“ bzw. „Social Commerce“, das lediglich von 15 Prozent der Unternehmen professionell betrieben wird.

Zeitmangel, Nutzenberechnung und Budget größte Herausforderungen

Dass die Nutzung sozialer Medien im Unternehmenskontext immer noch ein recht junges Feld ist, zeigen die Kinderkrankheiten, mit denen sie nach wie vor zu kämpfen hat. Der Zeitmangel als größte Herausforderung sowie das fehlende Budget als viertgrößtes Hemmnis zeigen, dass die Social-Media-Arbeit von Unternehmen noch immer nicht mit ausreichenden Kapazitäten ausgestattet ist. Nicht zuletzt aus dem Fehlen von Zeit und Geld ergeben sich weitere Problemfelder wie mangelndes Know-how, das unzureichende Messen und Analysieren der eigenen Aktivitäten sowie die Überführung dieser Erkenntnisse in Strategien und Maßnahmen. Kein Wunder also, wenn eines der Fazits des Reports trotz einer insgesamt positiven Entwicklung lautet:

„Wenn sich Deutschland im internationalen Vergleich nicht noch weiter abhängen lassen will, wird es Zeit, Social Media auf eine solidere Basis zu stellen. Hier ist das Management in der Pflicht. Deutsche Führungskräfte müssen begreifen, dass erfolgreiche Social Media-Arbeit sowohl Zeit als auch Geld kostet. Social Media ist heute Aufgabe des Managements.“

Den kompletten Report könnt ihr hier anfordern.

Staying up to data: Audiotainment für PRler

Podcasts – bestens geeignet für den Nachhauseweg. / Foto: Plantronics

Im schnelllebigen Kommunikationsgeschäft ist es wichtig, dem Business auf den Fersen zu bleiben – sei es um die neusten Trends in Sachen Online Marketing nicht zu verpassen oder einfach, um sich selbst noch etwas besser zu machen. Doch wie bleibt man im daily Hustle & Bustle up to date?

Eine super Möglichkeit sind Podcasts und andere Formen des Audiotainments, die man entspannt auf dem Heimweg oder beim Hausputz hören kann. Die folgende Auswahl an Hörtiteln zur Kommunikationsbranche bietet kleine und große Info-Bits für jeden Geschmack.

Empfehlenswerte Podcasts zum Thema Marketing, PR & Kommunikation:

Monatsrückblick des PR Journal
Wer hat schon Zeit, regelmäßig das PR Journal zu studieren? Die neusten Updates aus der Branche in Deutschland gibt es auch via Audio-Appetizer im Podcast des Mediums. Die monatlichen Zusammenfassungen der wichtigsten Themen sind in Form von 15-minütigen Monatsrückblicken perfekt für Zwischendurch – aktuell, kurz und knackig.
 
 
 

Talking Digital: Kommunikation, PR und Marketing in Zeiten der Digitalisierung
Talking Digital hat regelmäßig spannende Interviewpartner zu Gast, die über ihre eigene Expertise, neue Trends und auch Nischen sprechen. Ganz aktuell: Folge 33, in der Sara Weber (Senior News Editor bei LinkedIn) über effektive Kommunikation auf LinkedIn spricht. Ebenfalls sehr empfehlenswert ist Folge 30 mit OTTO-Pressesprecher Nick Marten zum Thema Corporate Influencer.
 
Fortschritt kennt heute keine Grenzen mehr, schon gar keine territorialen: Nicht selten schwappen PR- und Marketing-Trends aus den USA und anderen Teilen der Welt nach Europa. Die Anglophilen unter uns informieren sich womöglich grade deshalb gern auch außerhalb des deutschen Dunstkreises – denn wer weiß schon, wann die nächste große Idee in die DACH Region importiert wird? Hier zwei Podcast aus den USA, die den richtigen Input liefern:

The PR Week
Wenn es um den globalen Markt geht, darf der Podcast von PR Week nicht fehlen. Der US-Part des globalen Netzwerks veröffentlicht jeden Freitag eine neue Folge zu aktuellen Trends und Themen aus der Kommunikationsbranche. In der Folge vom 30. August geht es z.B. um den Trend, über “schrägen” Humor mit Konsumenten in Kontakt zu treten. Wie Marken das am besten für ihre Kommunikation nutzen, erklärt Gast Brittany Hunly (EP+Co), die sich zuletzt u.a. für Deadpool 2 an dieser Taktik bedient hatte.
 

For immediate release
Comms-Senior Shel Holtz bereitet in diesem Podcast das aktuelle Geschehen der digitalen Kommunikationswelt auf. Zusammen mit einem Panel aus Branchenexperten werden Kampagnen auseinander genommen und jüngste Entwicklungen besprochen.
In der aktuellen Folge (#154 – Let’s watch burning Nikes together on Facebook) diskutiert er mit seinen Kollegen u.a. darüber, ob die kontroverse Nike Kampagne als unternehmerischen Aktivismus oder einfach nur als zynischer Trick zur Umsatzsteigerung zu werten ist.

Wem sporadischer Input nicht reicht, der kann sich dank Audible an einer ganzen Reihe von Fach(hör)büchern noch umfassender informieren. Eine Investition eurer Guthaben lohnt sich vor allem bei den folgenden Titeln aus 2017 und 2018:

Coworking mit Kind: ein Selbstversuch im juggleHUB

In unserem letzten Blogpost haben wir die Mamas und Papas bei Zucker. dazu zu Wort kommen lassen, wie sie den Spagat zwischen Beruf und Familie hinbekommen. Teilzeit und Homeoffice helfen viel, wenn es um eine Work-Life-Integration geht. Doch was, wenn die Kita mal zu hat, kein Babysitter zur Hand ist und die Schließtage ausgerechnet auf das Datum des Projektabschlusses fallen oder andere Gründe es nötig machen, zumindest ein paar Stunden konzentriert zu arbeiten?

Wer sich am Homeoffice mit Kleinkind versucht, wird schnell feststellen, dass es quasi unmöglich ist, Kind und Job in dieser Konstellation gerecht zu werden. Deshalb stellen wir euch heute ein Coworking Space mit Kinderbetreuung als gute Alternative zur Arbeit am heimischen Schreibtisch vor.

Allein in Berlin finden sich mit Coworking Toddler, les boxes oder Easy Busy eine steigende Anzahl dieser Büros auf Zeit, in denen Eltern und Kinder gleichermaßen gut unterkommen. Wir haben das juggleHUB im Herzen des Winsviertels in Berlin-Prenzlauer Berg für euch getestet und neben dem Erfahrungsbericht ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen ihr den Arbeitsausflug mit Zwerg zum Erfolg macht.

Vor dem Start

Die Vorbereitungen auf den Besuch im juggleHUB starten mit der Online-Anmeldung. Auf der Website haben Mitglieder und Interessierte die Möglichkeit, sich zwischen verschiedenen Angeboten zu entscheiden, die von einem kostenlosen Guest-Trial bis hin zu flexiblen Stunden- und Monatspaketen reichen. Das Angebot richtet sich sowohl an Menschen mit und ohne Kinder. Dementsprechend gibt es reine Coworking-Pakete genauso wie solche, die die Kinderbetreuung bereits einschließen.

Einzeln zugebucht kostet die Kinderbetreuung übrigens 10 Euro pro Stunde. Ein recht moderater Preis, unter dem in der Regel auch kein Babysitter aktiv wird. Die komplette Preisübersicht gibt es hier. Bezahlen kann man bequem per Kreditkarte oder PayPal. Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern den regelmäßigen Aufenthalt im juggleHUB ermöglichen, kommen darüber hinaus in den Genuss von Spezialkonditionen.

Der Erste Eindruck

Coworking mit Kind: ein Selbstversuch im juggleHUB

Auf geht’s: Schnell noch einen Platz für den Kinderwagen finden und dann ab ins juggleHUB!

Ein unauffälliges Holz-Logo ziert den Eingang des Altbaus in der Christburger Straße 23, in dem sich das juggleHUB befindet. Nach dem Eintreten muss ich nicht lange suchen, um einen Kinderwagenstellplatz zu finden, der es anderen Bewohnern des Hauses noch erlaubt, gefahrenfrei den Flur zu durchqueren. Das Coworking Space befindet sich im ersten Obergeschoss. Als wir eintreten, durchströmt der leckere Duft frischen Kaffees der juggleHUB-Kaffeebar meine Nase. Ich fühle mich augenblicklich wohl. Begrüßt werden mein Sohn und ich von Katja, einer der Gründerinnen des juggleHUB. Sie führt uns durch die Räume und verrät, was hinter der Idee steckt, einen Ort der Arbeit mit Kinderbetreuung zu verbinden:

„Es gibt leider immer noch zwei Welten, die sich gegenüberstehen: die Lebenswelt Arbeit und die Lebenswelt Familie. Gerade wenn man im Unternehmenskontext unterwegs ist, sind Themen wie Kinder, Familienplanung und -gründung oft mit vielen Konflikten, Unsicherheiten und einem schlechten Gefühl verbunden. Unsere Erfahrung hat einfach gezeigt, dass gerade Frauen mit Kindern relativ schnell in einer Sackgasse stecken, und dem wollen wir etwas entgegensetzen. Das tun wir, indem wir einen Ort schaffen, wo diese beiden vermeintlich einander entgegenstehenden Welten Arbeit und Familie zusammengeführt werden und die Verbindung dessen sich ganz natürlich und gut anfühlt.“

WELCOME to the JUGGLE: Gründerin Katja an der Kaffeebar des juggleHUB

WELCOME to the JUGGLE: Gründerin Katja an der Kaffeebar des juggleHUB

Kinderbetreuung

Den nächsten Stopp legen wir im Spielzimmer ein, in dem sich bereits zwei Kinder und eine Betreuerin befinden. Nachdem mein Sohn sich direkt auf das Feuerwehrauto stürzt, kann ich das zweite Mal durchatmen: Auch er findet Gefallen an der neuen Situation. Als nächstes fülle ich einen zweiseitigen Bogen zu meinem Sohn aus, auf dem chronische Krankheiten und Allergien ebenso Platz finden wie der Status der Kranken- und Unfallversicherung und allgemeine Angaben zu Eltern und Wohnort. Ein Tränchen fließt dann doch noch, als ich mich auf (kurze) Zeit von dem kleinen Kerl verabschiede. Die Erzieherin, die gerade noch Unterstützung von einer Kollegin erhalten hat, kann ihn jedoch schnell ablenken.

Zur Betreuung im juggleHUB werden Kinder ab einem Alter von acht Wochen angenommen. Idealerweise melden Eltern den Bedarf bis spätestens 16 Uhr des Vortags an. Bei spontanen Arbeitseinsätzen bittet das Team von juggleHUB um einen Anruf vorab, um die Kapazitäten zu klären.

Neben dem Spielraum inkl. Rutsche, Bällebad, riesiger Maltafel und dutzenden Spielzeugen, bietet das juggleHUB einen Bade- und Wickel- sowie einen Schlafraum, in den sich Eltern mit müden Abenteurern zurückziehen können. Für kleine Snacks vor Ort ist gesorgt – alles darüber hinaus ist von den Eltern mitzubringen. Kühlprodukte können problemlos im Gemeinschaftskühlschrank der juggleHUB-Küche untergebracht werden, die darüber hinaus ein Kochfeld, eine Geschirrspülmaschine und umfassende Küchengrundausstattung bietet. Natürlich steht die Nutzung auch Coworkern ohne Kindern offen.

Räume und Ausstattung

Das Coworking Space bietet neben einer Vielzahl an Einzelarbeitsplätzen in offenen Räumen, Möglichkeiten für konzentrierte Arbeit oder Telefonate sowie buchbare Meeting-Räume. Bei meinem Probebesuch im juggleHUB stehen vor allem Anrufe und Mails auf meiner To-do-Liste, die ich bequem in einem der Meeting-Räume abarbeiten kann. Auch diese können von den Coworkern genutzt werden, wenn keine Veranstaltungen gebucht sind. Natürlich ist auch für WLAN, Drucker und Telefone gesorgt. Für den Kurzbesuch von zwei Stunden reichen mir eine gute Internetverbindung, mein Laptop und das Handy jedoch völlig aus.

Alles am Start: Sandsack zum Dampfablassen und Headset von Plantronics zum Lärmhintersichlassen.

Alles am Start: Sandsack zum Dampfablassen und Headset zum Lärmhintersichlassen.

Die Arbeitsatmosphäre gefällt mir, da sie mich einerseits an meine heimisch vertraute Umgebung erinnert und mich dennoch anregt, konzentriert und effizient vorzugehen. Das sehe ich nicht zuletzt daran, dass sich meine To-do-Liste für den Aufenthalt im juggleHUB zusehends leert und ich trotzdem das Gefühl habe, meinem Sohn nah zu sein und für seine Unterhaltung gesorgt zu haben. Zwischendurch meldet sich eine der Betreuerinnen bei mir und fragt, ob sie dem Kleinen etwas zu essen anbieten kann, da er hungrig wirkt. Das gibt natürlich einen Pluspunkt.

Fazit

Ich bin etwas überrascht, dass der Besuch im juggleHUB so reibungslos gelaufen ist, da mein Sohn neuen Situationen nicht bedingungslos optimistisch gegenübersteht. Mein positiver erster Eindruck hat sich jedoch bestätigt: Im juggleHUB sind Smartworkers mit und ohne Kind herzlich willkommen und gut betreut. Wer also mit einem guten Gefühl ein paar Stunden arbeiten will, findet hier eine tolle Alternative zum Homeoffice.

Damit ihr euren Arbeitsausflug mit Kind so effizient und angenehm wie möglich gestaltet, haben wir hier noch ein paar Tipps für euch:

  1. Rechtzeitig anmelden: Natürlich eignen sich Coworking Spaces mit Kinderbetreuung auch mal für den spontanen Besuch. Wer außer den eigenen Arbeitsmitteln jedoch auf Materialien des Coworking Space oder einen eigenen Raum angewiesen ist, tut gut daran, seinen Besuch mindestens einen Tag vorher anzumelden. Auch die Buchung von Veranstaltungen für Kollegen, Partner oder Kunden ist unter Beachtung der geltenden Vorlaufzeiten möglich.
  2. Gute-Laune-Snacks: Snacks helfen sowohl eurem Nachwuchs als auch euch beim Durchhalten. Wie gut das funktioniert, hängt nicht zuletzt von der Qualität ab. Während Beeren, Äpfel, Nüsse und Joghurt ohne Zuckerzusatz langfristig für Energie sorgen und Produktivität wie Konzentration fördern, eignen sich einfache Kohlenhydrate eher für ein kurzes Hoch, das meist genauso schnell nachlässt, wie es eingetreten ist. Wenn ihr einen längeren Aufenthalt plant, sollte auch eine Hauptmahlzeit einkalkuliert werden. Dank der juggleHUB Küche kein Problem. Diese bietet Coworkern alles, um mitgebrachtes Essen aufzubewahren und zu verarbeiten.
  3. Ausreichend trinken: Neben Lebensmitteln solltet ihr euch und den Zwergen auch genug Getränke mitnehmen. Für Kinder bis vier Jahre gilt – abhängig von Körpergröße und Gewicht – die Empfehlung am Tag etwa 820 ml Flüssigkeit zuzuführen. Ein Erwachsener liegt mit 2,5 Litern richtig. Studien belegen, dass bereits zwei Prozent Flüssigkeitsverlust eine um 20 Prozent verminderte Leistungsfähigkeit nach sich zieht. Das gilt für Groß und Klein.
  4. Headset mit Active-Noise-Cancelling: Ihr seid spontan im Coworking Space oder habt euch für einen Platz im offenen Arbeitsbereich entschieden? Ein Headset mit Active-Noise-Cancelling hilft euch dabei, überall zu maximaler Konzentration zu finden. Sowieso ist ein gutes Business-Headset für Smartworkers kaum zu überschätzen. Aktuelle Modelle wie das Voyager 8200 UC von Plantronics sorgen nicht nur für die nötige Ruhe, sondern in jeder Umgebung auch für Telefonate in Business-Qualität. Darüber hinaus lässt es sich einfach per Bluetooth-Adapter mit Windows- und Mac-Computern sowie weiteren IP-Telefonen oder direkt mit mobilen iOS- und Android-Geräten verbinden. Natürlich könnt ihr damit auch eure Lieblingsplaylist genießen. Inspirationen zur Musikauswahl für Smartworkers findet ihr z.B. hier oder hier.
  5. Klare Zielvorgaben für mehr Effizienz: Definiert vor eurem Besuch, was ihr während des Aufenthalts im Coworking Space erledigen wollt. Gerade, weil ihr Arbeitsplatz und Kinderbetreuung für bestimmte Zeit bucht, ist es sinnvoll, eine To-do-Liste anzufertigen, um eure Aufgaben gezielt abzuarbeiten. Tipps für den optimalen Aufgabenzettel findet ihr hier.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf smartworkers – blog über die zukunft von arbeit und kommunikation.

Zucker.: Working Moms and Dads


 
Das Agenturleben hat nicht gerade den Ruf, familienfreundlich zu sein. Vor allem wenn sich Deadlines für Projekte, Events oder Pitches nähern, ist ein kitafreundlicher Feierabend eher die Ausnahme. Und doch scheint es irgendwie zu funktionieren, alles unter einen Hut zu bekommen. Nie zuvor gab es so viele Mamas und Papas bei Zucker. wie aktuell. Wir haben ein paar von ihnen befragt, wie der Spagat zwischen Beruf und Familie gelingt.

Daniel, eine Tochter (2 Jahre)
„Mir war es wichtig, mehr als die typischen zwei Papa-Monate Elternzeit zu nehmen. Ich habe nach einem ersten Monat nach der Geburt ein halbes Jahr später nochmal sechs Monate drangehängt. Trotz Rechtsanspruch auf Elternzeit sind Arbeitgeber nicht immer begeistert, wenn der Wunsch danach an sie herangetragen wird. Vor allem der Wiedereinstieg in den Beruf kann sich schwierig gestalten. Bei Zucker. hat Elternzeit aber schon Tradition, meine Rückkehr in den Job verlief reibungslos.
Danach war die größte Herausforderung, einen Kitaplatz in Wohnnähe zu finden, was uns wie vielen anderen erstmal nicht gelungen ist. Das erste halbe Jahr mussten wir durch die halbe Stadt pendeln, das Bringen und Abholen war eine echte Orga-Herausforderung. Mir ist es aber trotz Vollzeitjob ganz gut gelungen, meine Arbeit flexibel genug zu organisieren, um meine Tochter nicht nur morgens zur Kita zu bringen, sondern sie auch ein- bis zweimal die Woche abzuholen. Das heißt dann eben, an einem Tag länger im Büro zu bleiben, um an einem anderen schon am frühen Nachmittag gehen zu können. Mittlerweile haben wir einen Kitaplatz ums Eck gefunden und ich genieße es, Lotta morgens ganz entspannt mit dem Laufrad dorthin zu bringen und mich nicht mit Fahrrad und Kindersitz durch den Berufsverkehr kämpfen zu müssen. Auch Homeoffice macht jetzt viel Sinn und erleichtert mir die Work-Life-Integration.”

Tina, ein Sohn (3 Jahre)
„Als Single-Mama benötige ich mehr Freiheiten und Flexibilität, um neben meinem Job auch meinem kleinen Sohn gerecht werden zu können. Diesbezüglich fühle ich mich von meinem Arbeitgeber hervorragend unterstützt. Natürlich bleibt es ein Balance-Akt, da ich auch berufliche Chancen nutzen möchte, wie am Neugeschäft mitzuwirken oder Kundentermine zu betreuen, für die ich ggf. in den Abendstunden oder mehrere Tage unterwegs bin. Ich habe glücklicherweise sehr gute Freunde,  die auch mal einspringen, um den Kleinen z. B. aus der Kita abzuholen und natürlich meine Familie. Ich sehe aber zu, diese herzlichen Angebote nicht zu häufig zu nutzen. Zudem schaffe ich mir alle zwei Wochen mit einer Haushaltskraft etwas Freiraum. So bleiben die Aufgaben im Haushalt überschaubar und ich kann mich nach der Arbeit ganz auf mein Kind konzentrieren, was mir wiederum dabei hilft, abzuschalten und neue Energie zu sammeln.”

Sebastian, ein Sohn (17 Monate)
„Ich persönlich habe in meinem Job bei Zucker. – nicht zuletzt dank der Möglichkeit, Teilzeit zu arbeiten – eine ausgewogene Work-Life-Balance gefunden. Gleich nach der Geburt unseres Sohnes habe ich zudem einen Monat Elternzeit genommen, um meine Frau zu unterstützen und erste Erfahrungen mit dem Baby zu machen. Den zweiten Monat Elternzeit habe ich später genutzt, um meiner Frau den Wiedereinstieg in den Job zu erleichtern und gleichzeitig mit meinem Sohn die Eingewöhnung in der Kita zu machen. Für die Zucker.-Chefs war die doppelte Auszeit gar kein Problem. Ich habe die Zeit mit meiner Familie sehr genossen, und weil der Elternalltag ein hohes Maß an Timing und Organisation erfordert – genau wie im Office von Zucker – bin ich dabei nie aus der Übung gekommen. 😊”
 

Kathy, sehr, sehr schwanger frischgebackene Mama
Kathy bekam zum Abschied eine Babyparty samt Tripp Trapp und Windeltorte.„Eine Schwangerschaft bedeutet natürlich auch immer einen gewissen Orga-Aufwand im Team, schließlich muss für den Mutterschutz und die Elternzeit Ersatz gefunden werden. Meine Schwangerschaft habe ich frühzeitig kommuniziert. So konnten sich die Chefs und das Team auf die bevorstehende Veränderung einstellen. Das Kollegen-Verhältnis bei Zucker. ist sehr familiär, alle haben die Nachricht positiv aufgenommen, die Entwicklungen interessiert verfolgt und beim wöchentlichen Agentur-Frühstück wurden saure Gurken und Joghurts extra für mich bestellt. Aktuell plane ich, ein Jahr in Elternzeit zu gehen. Auf jeden Fall habe ich das Gefühl, danach wieder sehr gern gesehen zu sein. Die Kollegen haben mir zum Abschied eine tolle Baby-Party gegeben.”

 
Matthias, Sohn (17) und Tochter (8)
„Das Thema Kinder und Agenturleben begleitet mich bereits quasi seit Gründung von Zucker. Als Vater zweier Kinder mit nahezu allen Erfahrungen und als Arbeitgeber mit den Bedürfnissen der Kollegen und Kolleginnen, ein modernes Familienleben aufzubauen, habe ich einen Blick auf alle Varianten des Themas. Unabhängig meiner eigenen Erfahrungen ist für uns als Geschäftsführung wichtig, dass die Agentur ein leidenschaftlicher Arbeitsplatz ist, aber nie ein Ersatz für die Familie. Das Image der engen Agenturfamilie, die jede freie Zeit und Gedanken aufsaugt, strebten wir nie an. Durch meine eigene Erfahrung und die mittlerweile vielen Momente, die uns mit den Menschen hier verbindet, ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unser grundsätzliches unternehmerisches Anliegen. Am eigenen Leib erfahre ich gut, welche Herausforderung man spürt und sich auch selbst auferlegt, dies miteinander in Einklang zu bringen. Manchmal ist eine gefühlte Tatsache, dass in Agenturen die Familie immer zu kurz kommt. Für Zucker. und unsere Verantwortung als Unternehmer gilt, dass auch eine kleine Firma in der Lage sein sollte, Eltern ebenso anzustellen, wie Mitarbeiter bei der Familiengründung zu unterstützen. Mehr noch: Das gilt darüber hinaus für Lebensentwürfe ohne Kinderwunsch. Zum Beispiel für jene, deren Eltern gepflegt werden müssen. Es macht es unlängst schwerer, beidem die gleichen Rechte und Hilfestellungen zu geben. Aber dazu sollten wir, sind wir und werden künftig immer besser in der Lage sein. Die Agentur ist dann wirklich gut, wenn wir auch über gefühlte Einschränkungen nicht mehr diskutieren.”
 
Alex, ein Sohn (2 Jahre)
„Seit zwei Jahren bin ich glücklicher und stolzer Vater meines Sohnes Leonard. Vor seiner Geburt habe ich beim Fernsehen als Aufnahmeleiter gearbeitet. Überstunden, Wochenendarbeit und ein Leben stets auf Abruf waren mein täglich Brot. Irgendwann war es höchste Zeit, etwas in meinem Leben zu ändern, und welch eine glückliche Fügung, dass Zucker. zum richtigen Zeitpunkt auf der Suche nach einem neuen Office Manager war. Neben einem tollen Job habe ich nun mit meiner Teilzeitwoche genügend Zeit, meinem Sohn Leonard beim Aufwachsen zu begleiten.”

Übrigens

Für alle jungen Eltern, Schwangere und deren Freunde und Freundinnen findet noch bis Mitte September das Stokke Summer House im Wunderhaus Berlin statt. Dort erwarten euch neben einer einladenden Café-Atmosphäre viele kostenfreie Veranstaltungen rund um das Elternwerden und -sein. Schaut vorbei!