Smarte Tipps & Tools für eure To-do-Liste

Kann, aber muss nicht sein. Mittlerweile gibt es viele Tools, die eine handschriftlich geführte To-do-Liste ersetzen. Foto: pixabay.com / StartupStockPhotos

Hand auf’s Herz: Schafft ihr am Ende eines Arbeitstages, alle Aufgaben, die ihr euch vorgenommen habt? Wenn nicht, bedarf eure To-do-Liste gegebenenfalls eines Upgrades! Denn neben der Erfassung aller anstehenden Aufgaben kommt vor allem deren Priorisierung ein wesentlicher Stellenwert zu.

Dieser Artikel erschien zuerst (in Vor-Corona-Zeiten) auf Smartworkers.net und wurde leicht überarbeitet.

Wichtig: psychologische Fallstricke umgehen

Dass hier die Krux liegt, verdeutlichen zwei Beispiele: Gehört ihr zu den Menschen, die täglich viele Häkchen an Aufgaben vergeben und dennoch wenig schaffen? Dann verleitet euch euer inneres Belohnungssytem eventuell dazu, vor allem auf kleine Herausforderungen zu setzen, um möglichst kontinuierlich Erfolgserlebnisse zu generieren. Das Problem daran ist, dass mit diesem Prinzip das große Ganze langfristig auf der Strecke bleibt, da gerade komplexe Aufgaben meist mehrere Arbeitsanläufe brauchen, die gut terminiert und kontinuierlich ausgeführt werden sollten.<span

Auch wenn ihr jeden Tag das Gefühl habt, euren Aufgabenzettel nicht zu schaffen, könnte euch eure Psychologie eine Falle gestellt haben. Anstatt euch auf die für den Tag notwendigen Tasks zu konzentrieren, führt ihr vielleicht lange, unübersichtliche Listen, die das Meeting am Nachmittag ebenso beinhalten wie die Vorbereitung des Quartals-Reportings in acht Wochen. Auch hier liegt ein Prioriorisierungsproblem vor, mit dem Ergebnis, dass euch die stetige Erinnerung an das Nicht-Schaffen aller Punkte und das damit verbundene schlechte Gefühl Energie rauben, die eigentlich in den Arbeitsprozess fließen sollte.

So gestaltet ihr eine effiziente To-do-Liste

Auch wenn ihr euch bis zu dieser Stelle noch nicht wiedererkannt habt, lohnt sich das Dranbleiben. Hier sind unsere Tipps für eine effizientere To-do-Liste:<span

1. Der richtige Zeitpunkt

Es hat sich bewährt, die To-do-Liste bereits am Vorabend zu erstellen. Das hat den Vorteil, dass ihr mit freiem Kopf in den Feierabend startet und am nächsten Morgen bereits alle Aufgaben vor Augen habt, sodass ihr keine wertvolle Zeit verschenkt.

2. Nicht mehr als 10 Punkte

Achtung! Eure To-do-Liste sollte nur die wichtigsten und dringendsten Aufgaben für heute und morgen umfassen. Alles, was länger warten kann, findet in Monats- und Wochenlisten oder eurem Kalender Platz. Zudem nehmen die meisten Aufgaben mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich einkalkuliert. Ihr fahrt also gut damit, nur circa 70 Prozent eures Arbeitsalltags zu verplanen. Der restliche Puffer stellt sicher, dass ihr eure Aufgaben auch schafft.<span

3. Die richtige Struktur

Die Abfolge der To-dos sollte bereits eine Priorisierung festlegen. An dieser Stelle bietet sich beispielsweise das Vorgehen nach der 1-3-5-Regel an: Ganz oben steht dabei eine einzige Aufgabe – die mit der höchsten Priorität. Darauf folgen bis zu drei wichtige Aufgaben und darunter bis zu fünf kleine. Der Vorteil: Die Liste ist kompakt, bietet eine sehr gute Übersicht und ist schaffbar. Ein Modell zur Einordnung von Aufgaben nach ihrer Priorität gibt z.B. die Eisenhower-Matrix vor.

4. Ausschließlich Aufgaben erfassen

Damit der Aufgabenzettel übersichtlich bleibt, solltet ihr von der Integration von Events und Meetings absehen und stattdessen wirklich nur To-dos aufnehmen.

5. Große Tasks herunterbrechen

Um Fortschritte auch bei unübersichtlichen Projekten greifbar zu machen, ist es sinnvoll, diese in Teilschritte zu zerlegen. Die kleinen Erfolge sorgen für die nötige Motivation, ohne vom Ziel abzulenken. Darüber hinaus ergibt sich aus den Teilaufgaben beinahe automatisch ein Ablaufplan zur Lösung der komplexen Aufgabe.

Smarte Tools: Es muss nicht immer handschriftlich sein

Natürlich sind heutzutage für eure To-do-Liste nicht zwangsläufig Zettel und Stift notwendig. Neben umfangreichen Projektmanagement- und Kommunikationslösungen, die sich vor allem für Unternehmen und große Teams eignen, gibt es viele smarte und teils kostenlos nutzbare Tools, die eine handschriftlich geführte To-do-Liste ersetzen oder diese gar auf das nächste Level bringen.

Eines dieser Tools ist Meistertask, das sowohl in Form einer Browser- als auch Smartphone-App (oder im Wechsel) genutzt werden kann. Der Service bietet Raum für verschiedene Projekte und deren Aufgaben, erlaubt das Verschieben der To-dos in die Kategorien OpenIn Progress und Done sowie die individuelle Zuteilung von Aufgaben an Personen und verfügt über eine enorm hilfreiche Erinnerungsfunktion per E-Mail. Das Arbeiten mit Meistertask gestaltet sich intuitiv und effizient und sorgt nicht etwa für noch mehr Aufwand.

Weitere Alternativen bieten die Selbstorganisations-Tools Evernote oder Trello. Die guten Anwendungen am Markt unterscheiden sich funktional lediglich in Facetten voneinander. Wichtiger ist, dass ihr eine Applikation wählt, die euren Präferenzen in Bezug auf Benutzeroberfläche und Workflow entspricht. Somit stellt ihr sicher, dass ihr dranbleibt und das Verfassen von To-do-Listen nicht zur Qual wird.

Besonders geeignet für die Organisation innerhalb eines oder mehrerer Teams ist das Tool Milanote. In diesem Programm können Ideen, To Dos und Projekte an einer Art Pinnwand gesammelt, dargestellt und strukturiert werden. Zudem lassen sich auch externe Dateien wie Bilder, Videos, Links oder Textdokumente integrieren. Das Ergebnis: kreative und gleichzeitig übersichtliche (Mood-) Boards. So habt ihr alles Aufgaben und Projekte stets vor Augen und könnt noch effizienter an die Arbeit machen.

Ihr habt weitere Tipps zur optimalen Aufgabenorganisation und -priorisierung? Wir freuen uns auf eure Anregungen auf Facebook oder im Kommentarfeld.

Produktiv im Homeoffice: So funktioniert’s bei Zucker.

Nach rund sieben Wochen Homeoffice haben wir uns als Agentur mittlerweile gut an die Arbeit von zu Hause gewöhnt. Das Wichtigste dabei war und ist, das Berufliche trotz Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden vom Privaten zu trennen und unsere Produktivität und Motivation aus dem Büro auch hier beizubehalten. Wir haben unsere Top Ten Tipps zusammengestellt, wie das bei Zucker. funktioniert:

Tipp 1: To-Do-Liste pflegen

Eine persönliche To-Do-Liste mit Prioritäten und Deadlines hilft dabei, Struktur in die Arbeit zu Hause zu bringen und den Fokus auf die bevorstehenden Aufgaben nicht zu verlieren. Das Abhaken der To Dos steigert die Motivation, und auch die Produktivität wird angekurbelt, indem man genau weiß, was zu tun ist.

Tipp 2: Mit den Kollegen kommunizieren

Communication is key. Trotz räumlicher Distanz kommunizieren wir täglich mehrmals per Videochat. Wir besprechen unsere Aufgaben, lösen eventuelle Unklarheiten auf, motivieren uns gegenseitig oder führen einfach mal ein kurzes „Hey, wie geht’s dir gerade?“-Gespräch. Auch das freitägliche Zucker.Frühstück wird im Videochat virtuell weitergeführt, sodass wir uns teamübergreifend mit den Kollegen austauschen können.

Tipp 3: Den richtigen Arbeitsplatz schaffen

Bürofeeling trotz Wohnzimmeratmosphäre? Das geht! Das Wichtigste: Auf dem Schreibtisch sollten nur Dinge liegen, die für die Arbeit im Homeoffice wirklich benötigt werden. Egal, ob es der Esstisch, ein richtiger Schreibtisch oder der Couchtisch ist: Private Unterlagen und ablenkende Gegenstände sollten weggeräumt werden. So schaffen wir wortwörtlich Platz für unsere Gedanken und fördern die Konzentration.

To-Do-Listen – im Homeoffice vielleicht sogar noch wichtiger als im Büro. Foto: Pixabay/edar

Tipp 4: Pausen einhalten

Pausen sind wichtig. Wir halten sie ein. Neben der Mittagspause tun auch kurze Fünf-Minuten-Pausen gut und sorgen dafür, dass anschließend wieder produktiv weitergearbeitet werden kann. Zu wissen, dass man in einer Viertelstunde kurz Pause macht, spornt unheimlich an, diese letzten Minuten noch einmal Vollgas zu geben. Wichtig: Vor allem die Mittagspause konsequent einhalten und möglichst weit weg vom Arbeitsplatz verbringen.

Tipp 5: Ausreichend bewegen

Bewegung regt das Gehirn an, Leistung zu erbringen. Wir empfehlen einen persönlichen „Workout“-Plan: ein zehnminütiger Spaziergang in der Mittagspause, eine kurze Stretching-Einheit vor Beginn jeder neuen Aufgabe oder ein Youtube-Workout zum Feierabend. Bei Zucker. findet zudem trotz Homeoffice regelmäßig ein interner Yoga-Kurs statt. Dieser sorgt für Spaß, Motivation und einen gesunden Start in den Tag. Try it out!

Tipp 6: Das richtige Outfit wählen

Wir geben zu, es besteht ein gewisser Reiz darin, zu Hause in Jogginghose zu arbeiten – „Sieht ja eh niemand“. Stimmt, hindert aber daran, Arbeit und Freizeit voneinander zu trennen und mindert die Produktivität. Besser ist es, sich morgens wie gewohnt fertig zu machen und ein bürotaugliches Outfit zu wählen. So bleibt auch das Highlight bestehen, zum Feierabend in die Jogginghose zu schlüpfen und die Arbeit auf der Couch hinter sich zu lassen.

Tipp 7: Einen Homeoffice-Soundtrack finden

Musik hilft, motiviert und konzentriert zu bleiben. Viele Musik-Streamingdienste bieten mittlerweile eigene Kategorien mit speziellen Home-Playlists: Von Klassik bis Techno ist alles dabei. Jetzt heißt es: Reinhören und rausfinden, bei welcher Musik die eigene Konzentration am höchsten ist. Wir bei Zucker. haben eine eigene Playlist mit unseren Lieblingsliedern erstellt. Zwar arbeitet gerade jeder woanders, doch hören wir dennoch die gleiche Musik – auch eine Art der Verbundenheit.

Der passende Homeoffice-Soundtrack sorgt für Motivation am Arbeitsplatz zu Hause. Foto: Pixabay/PhotoMIX-Company

Tipp 8:  Ablenkungen einschränken

blenkung mindert unserer Produktivität. Natürlich lässt sie sich im Homeoffice nicht komplett verhindern, was auch total normal und verständlich ist. Trotzdem kann man gewisse Maßnahmen ergreifen, vermeidbare Ablenkungen auszuschließen. So kann das private Handy während der Arbeit auch mal für eine gewisse Zeit ins Nebenzimmer verschwinden.

Tipp 9: Viel trinken und gesund ernähren

Nicht nur im Homeoffice ist es wichtig, viel zu trinken und sich gesund zu ernähren. Wassertrinken regt das Gehirn an und eine gesunde Ernährung hilft dabei, produktiv zu bleiben. Dadurch, dass wir jetzt die Zeit und Möglichkeit haben, unser Mittag frisch zuzubereiten, nutzen wir diese Chance natürlich und werden bei unseren Mahlzeiten richtig kreativ.

Tipp 10: Das Homeoffice akzeptieren

Letzter und vielleicht wichtigster Tipp: Die Umstellung akzeptieren. Ja, das Homeoffice ist etwas anderes als das Büro. Ja, es besteht eine größere Ablenkungsgefahr als im normalen Büroalltag. Ja, vielleicht ist man mal einen Tag lang weniger produktiv als sonst. Das ist ok. Solange wir trotzdem unser Bestes geben, die Situation so normal wie möglich zu handhaben.

14 Tipps für eine gelungene Videokonferenz

Äh, da sollte jetzt eigentlich… Macht euch rechtzeitig mit der Technik vertraut, um böse Überraschungen zu vermeiden. / Foto: Pexels/Tookapic

Videokonferenzen sind eine feine Sache: Sie sparen in der Regel Zeit und Geld und sind zudem effektiver als reine Telefonkonferenzen, wie eine Fraunhofer-Studie herausfand. Allerdings drohen in Videomeetings auch Fallstricke und Fettnäpfchen. Wenn ihr auf diese 14 Punkte achtet, sollte nichts schief gehen.

Dieser Artikel erschien zuerst (in Vor-Corona-Zeiten) auf Smartworkers.net und wurde leicht überarbeitet.

Vor der Videokonferenz

 

1. Überlegt euch, ob eine Videokonferenz überhaupt das richtige Mittel ist

Videokonferenzen haben den großen Vorteil, dass sie zeitliche und räumliche Distanzen überwinden. Das spart Kosten und ist effizient. Zudem transportieren sie deutlich mehr von eurem Gegenüber als E-Mails oder Telefonate. Das kann wichtig sein, wenn ihr z. B. auf der Suche nach einem Freelancer seid und diverse Kandidaten in Bali, Bangalore & Co. über die reinen Skills und Fakten hinaus kennenlernen wollt. Für ständige Remote Worker oder in außergewöhnlichen Zeiten wie diesen sind Videocalls natürlich darüber hinaus ein äußerst willkommenes Tool, um den sozialen Kontakt mit den Kollegen und Kolleginnen zumindest virtuell aufrecht zu erhalten.

Steht dagegen (in einer unbestimmten Zukunft) ein Tagesworkshop mit mehreren Personen an, kann ein Treffen vor Ort zielführender sein. Denn vieles passiert bei solchen Meetings abseits des offiziellen Programms. Außerdem bedeutet bei aller Unkompliziertheit auch eine Videokonferenz einen gewissen Aufwand, der vielleicht nicht immer gerechtfertigt ist. Schließlich ist auch die Frage entscheidend, ob die technologische Infrastruktur eine Videokonferenz überhaupt zulässt.

2. Stellt sicher, dass ihr eine stabile Internetverbindung habt

Banal aber entscheidend. Wer hat nicht schon Zeit in ruckeligen Skype-Konferenzen verbracht, nur um anschließend entnervt festzuhalten, alles Weitere per Mail zu besprechen? Eingefrorenes Bild und unterbrochener Ton kosten Zeit und Nerven und haben schon viele Videokonferenzen scheitern lassen. Das gilt vor allem, wenn ihr unterwegs seid und mit eurem Smartphone oder Tablet an der Videokonferenz teilnehmt. Vermeidet Funklöcher und stellt sicher, dass ihr über die komplette Dauer des Meetings eine stabile Internetverbindung habt. Vermeidet also, wenn es geht, Zug- und Autofahrten während der Konferenz.

3. Wählt eine vernünftige Software aus

Hier wird die Erfahrung zeigen, was für euch funktioniert. Rookies sollten sich auf jeden Fall vor der Konferenz mit dem Programm und seinen Features vertraut machen. Am besten testet ihr die Software vorher im Kollegenkreis. Grundsätzlich gilt: Je einfacher, desto besser. Stellt sicher, dass sich auch die anderen Teilnehmenden schnell und problemlos einwählen können.

4. Schickt eine Agenda an alle Teilnehmenden

Das gilt nicht nur für Videokonferenzen, sondern auch für Meetings und Telkos, und sollte eigentlich klar sein. Dennoch kann man nicht oft genug darauf hinweisen. Und: Schickt die Agenda rechtzeitig in die Runde, damit sich alle darauf vorbereiten können. Nein, eine halbe Stunde vorher ist nicht rechtzeitig.

5. Kleidet euch angemessen

Ihr seid Telefonkonferenzen im Homeoffice gewöhnt? Dann sitzt ihr vielleicht gerne im Jogginganzug und mit Schlaffrisur am Schreibtisch (oder ganz woanders, siehe Punkt 6). Videokonferenzen jedoch dienen nicht selten dazu, einen kompletteren Eindruck vom Gegenüber zu erhalten. Euer Äußeres sollte also dem Anlass entsprechend sein. Auch auffällige Kleidung oder Karos sind eher ungeeignet, da sie auf dem Monitor unruhig wirken.

6. Wählt einen passenden Ort

In Büroräumen recht einfach, unterwegs schon komplizierter. Versucht grundsätzlich, eine so ruhige und ungestörte Umgebung zu finden, wie möglich. Schaltet Störquellen wie das Radio aus, vermeidet Bewegungen und (vor allem im Homeoffice) unprofessionelle Accessoires im Hintergrund. Nicht jeder möchte wie Robert Kelly zu einem Internethit werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann natürlich in Sachen perfektes Setting ein wenig nachhelfen.
Achtet außerdem auf eine vernünftige Ausleuchtung. Seid ihr allein vor dem Monitor, sollte sich die Lichtquelle (egal ob natürlich oder künstlich) am besten hinter der Kamera befinden. In einem Konferenzraum stellt sich in der Regel nur die Frage, ob das Tageslicht ausreicht oder Deckenbeleuchtung nötig ist.

7. Wählt einen passenden Bildausschnitt

Hier gilt die Daumenregel: Sitzt ihr allein vor der Kamera, sollte etwa eine Handbreit Platz zwischen eurem Kopf und dem Bildrand sein und der Bildausschnitt Kopf und Brust umfassen. Das ist der Bereich, den wir in normalen Face-to-Face-Gesprächen wahrnehmen. Achtet bei mehreren Teilnehmenden an einem Ort darauf, dass sich alle Personen im Bild befinden und möglichst nicht verdeckt werden.

8. Achtet auf Zeitzonen

Wenn ihr eine Videokonferenz mit einem über die Kontinente verstreutem Team plant, versucht einen Termin zu finden, der für alle Zeitzonen zumindest halbwegs zumutbar ist.

9. Achtet auf den Ton

Video ist das Eine, aber auch die richtige Audiolösung ist entscheidend für den Erfolg einer Videokonferenz. Sitzt ihr allein am Computer oder befindet ihr euch in einer unruhigen Umgebungen, solltet ihr auf Headsets mit Active Noise-Cancelling zurückgreifen. Diese Technologie sorgt dafür, dass störende Hintergrundgeräusche abgedämpft werden, und liefern in der Regel sowohl für euch als auch eure Gesprächspartner die beste Audioqualität. Für einen abgeschlossenen Konferenzraum oder ähnliches eignen sich Speakerphones, die in der Mitte des Konferenztisches platziert werden können. Sie gibt es auch in praktischer Reisegröße. 

Während der Videokonferenz

 

10. Seid höflich

Den Gesprächspartner zu unterbrechen, ist grundsätzlich eine Unsitte, fällt in einer Videokonferenz aber noch unangenehmer auf als im normalen Leben. Sollte es technologisch bedingte Audio- und Videoverzögerungen geben, empfiehlt es sich, einen Tick länger zu warten, bevor man das Wort ergreift. Sprecht außerdem deutlich und schaut dabei in die Kamera. So vermeidet ihr unterbrechende Nachfragen und erzeugt Nähe zu eurem Gesprächspartner.

11. Schaltet Störquellen aus

Wenn ihr gerade nur zuhört, schaltet euren Ton auf Mute, um zu verhindern, dass Störgeräusche in eurer Umgebung von allen wahrgenommen werden. Vergesst aber nicht, euer Mikro wieder einzuschalten, wenn ihr was sagen wollt – ein absoluter Klassiker. Praktisch: Einige Headsets verfügen über eine Hinweisfunktion, wenn ihr zu sprechen beginnt, während ihr gemutet seid. Euer Handy ist während einer Videokonferenz selbstverständlich lautlos gestellt.

12. Vermeidet Multitasking

Wer von euch nicht schon mal während einer Telefonkonferenz nebenbei E-Mails beantwortet hat, der werfe den ersten Stein. Oder so. Was ohne visuellen Kanal vielleicht noch funktioniert, solltet ihr in einer Videokonferenz dringlichst vermeiden. Oder wie findet ihr es, wenn jemand in einem Meeting andauernd auf seinem Smartphone rumspielt? Eben.

13. Achtet auf kulturelle Unterschiede

Gerade für Meetings über verschiedene Kontinente sind Videokonferenzen ein großartiges Tool. Allerdings lauert auch gerade hier manch ein Fettnäpfchen. Der Anruf bei einem interkulturellen Trainer mag etwas übertrieben sein, aber vielleicht habt ihr ja einen Kollegen oder eine Kollegin mit eben jener interkulturellen Erfahrung, der/die euch Tipps geben kann. Ein paar kulturelle Besonderheiten findet ihr hier.

Nach der Videokonferenz

 

14. Erstellt ein gemeinsames Dokument

Eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts hat ergeben, dass Videokonferenzen produktiver und nachhaltiger sind, wenn sie im Anschluss in einem gemeinsamen Dokument nachbearbeitet werden. Auf diese Weise fühlen sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen stärker in die Entscheidungsfindung eingebunden, was wiederum zu einer positiveren Bewertung des Meetings führt.

Zucker. macht Homeoffice

Der Trubel bei Zucker. verlagert sich bis auf weiteres auf Teamarbeit von zu Hause aus. Ab Montag, dem 16. März, wird nur eine kleine Besetzung in der Agentur präsent bleiben.

Zum einen möchten wir damit insbesondere das Infektionsrisiko der Kolleginnen und Kollegen, die täglich per ÖPNV ins Büro kommen, minimieren und zum anderen generell dazu beitragen, die Infektionsketten zu verlangsamen.

Natürlich werden wir zu Arbeitszeiten uneingeschränkt per Mail und telefonisch erreichbar sein.

Bleibt gesund!

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The hustle and bustle at Zucker. is shifting to teamwork from home until further notice. As of Monday, March 16, only a small staff will remain in the agency office.

On the one hand, we would particularly like to minimise the risk of infection for colleagues who come to the office daily by public transport and, on the other hand, generally contribute to slowing down the chains of infection.

Of course we will be available during working hours without restrictions by e-mail and telephone.

Stay healthy!

Zucker. gewinnt CEWE als Neukunden

Berlin 15. April 2019 – Europas größter Anbieter für Fotobücher und Fotofinishing, die CEWE Stiftung & Co KGaA, entscheidet sich nach einem mehrstufigen Pitch für die Berliner Agentur Zucker.Kommunikation. Ab sofort unterstützen die Berliner PR-Berater die große Palette an Marken und Produkten aus dem Hause CEWE, Oldenburg, in sämtlichen Fragen einer zeitgemäßen PR und bei Kampagnen rund um das Kernprodukt, dem CEWE FOTOBUCH.

Mitte März fällte das Kommunikationsteam um Christian Stamerjohanns die Entscheidung nach einer letzten Runde mit drei Agenturen. Bereits im November begann der Auswahlprozess und führte zu insgesamt drei Pitch-Runden, die in einem mehrstündigen Workshop u.a. gemeinsam mit Marketingvorstand Thomas Mehls mündeten. Zucker. sichert sich einen sechsstelligen Etat der börsennotierten Muttergesellschaft.

Das Kernprodukt CEWE FOTOBUCH steht im Zentrum der Aufgabenstellung für die PR-Arbeit. „Zucker. hat den Markenkern von CEWE am besten verstanden und uns mit breiter Kompetenz in allen Facetten der PR-Arbeit überzeugt“, so Stamerjohanns, der seit Juli 2018 die Kommunikation von CEWE verantwortet. „Wir freuen uns sehr über CEWE, ein Unternehmen, das Produkte herstellt, bei dem vor allem die Kunden unglaublich viele tolle Geschichten erzählen“, ergänzt Matthias Bonjer, geschäftsführender Gesellschafter der Agentur. „Das CEWE FOTOBUCH sowie das breite Sortiment weiterer Fotoprodukte schaffen eine Unvergänglichkeit von Momenten und Geschichten, die in Form von Fotos auf Handys oder Speicherchips schlummern. Jeder aus unserer Agentur hat Fotobücher und Kalender produziert oder seine Handybilder in der Drogerie ausgedruckt – mit CEWE. Für uns ist CEWE ein ‚hidden champion‘ des Storytellings.“

Über CEWE
Der innovative Foto- und Online-Druckservice ist mit 14 hoch technisierten Produktions-standorten und ca. 3.900 Mitarbeitern in 26 europäischen Ländern als Technologie- und Marktführer präsent. CEWE lieferte im Jahr 2018 2,23 Mrd. Fotos, 6,18 Mio. CEWE FOTOBUCH Exemplare sowie zahlreiche Foto-Geschenkartikel aus und erzielte damit einen Gruppenumsatz von 653,3 Mio. Euro. Das Unternehmen setzt in der Fotobranche durch Innovationen rund um die Freude am Foto kontinuierlich neue Impulse. CEWE legt großen Wert auf eine nachhaltig ausgerichtete Unternehmensführung in allen Bereichen und gehört insbesondere auch beim Klimaschutz zu den führenden Unternehmen. Alle Markenprodukte von CEWE werden komplett klimaneutral hergestellt. Im Geschäftsfeld „Kommerzieller Online-Druck“ werden Geschäftsdrucksachen über die Vertriebsplattformen CEWE-PRINT.de, Laserline, SAXOPRINT und viaprinto vermarktet. 1961 gegründet, ist CEWE seit 1993 an der Börse gelistet und Mitglied im SDAX.

Über Zucker.Kommunikation
Zucker.Kommunikation ist eine unabhängige PR-Agentur für strategische Marken-Kommunikation und Lifestyle mit Sitz in Berlin. Seit 1998 betreut Zucker.Kommunikation Marken und Unternehmen wie Amazon, Kiddinx, Blumenbüro Holland, Expedia, Foot Locker, Huawei u.v.m. Geschäftsführer sind Matthias Bonjer und Jennifer Meißner. Im PR-Ranking gehört Zucker.Kommunikation zu Deutschlands Top-Agenturen in der Kategorie Lifestyle.

 

 

HUAWEI Consumer Group Germany is the new client of Zucker.

Berlin, March 6th 2019 – With immediate effect Zucker. Kommunikation works PR for the HUAWEI Consumer Business Group Germany in the area of Consumer Public Relations. The decision for the Berlin based agency was made after a multi-step selection process. With this Zucker. secures on of the most coveted brands in the field of smart Consumer Electronics.

The selection process for the coveted PR-allocation of HUAWEI is finished. The winner is the Berlin based PR agency Zucker. Kommunikation. The people in charge of the HUAWEI Consumer Business Group, which is active in Germany since 2011 and has its European Headquarters in Düsseldorf, were convinced by the performance of the Zucker. team under supervision Jennifer Meißner, 37, who was ordered as managing director in 2018. HUAWEI is leading global supplier of information and communications technology (ICT), infrastructure and consumer electronics and as the third biggest smartphone manufacturer it is considered the innovation driver of the branch.

Zucker. already started since the beginning of the new year on project basis, the agency recently supervised the presentation of the Symphony in B minor by Schubert in London. The world-famous “Unfinished Symphony” was completed by the AI technology of HUAWEI smartphones and Emmy-Award winner Lucas Cantor and impressed the more than 500 invited guests in the London Cadogan Hall.

A team of up to ten people handles the tasks of the ongoing Full-Service-PR. “HUAWEI is on e of the most innovative and wanted brands in the highly competitive field of Consumer Electronics”, said Jennifer Meißner delighted of the allocation win. “With this Zucker. expands its competence in Consumer Electronics and completes its portfolio in the field of Lifestyle- and Tech-PR.”

Since 2018 the agency is structured in three overall sectors and teams: responsible for HUAWEI is the Tech-Unit. Additionally, two teams operate in the areas of “Home & Travel” as well as “Consumer Goods”.

About Zucker:
Zucker.Kommunikation is an independent PR agency for strategic brand communications and lifestyle based in Berlin. Since 1998 Zucker.Kommunikation works for brands and businesses like Amazon, Kiddinx, Flower Council Holland, Expedia, Foot Locker, Moleskine, Plantronics and many more. Managing Directors are Mattthias Bonjer and Jennifer Meißner. In the PR ranking Zucker.Kommunikation counts as on the leading agencies in the category Lifestyle.

 

 

Gewappnet für die kalte Jahreszeit: Mit Sipsmiths Hot Gin Kreationen

Stilecht auf dem Dach des Soho House Berlin feierten wir am Freitag gemeinsam mit Sipsmith und über 150 geladenen Gästen die innovativen Kreationen des klassischen London Dry Gin. Anspruchsvolle Genießer und Gin-Liebhaber kamen bei der Präsentation neu interpretierter Klassiker wie „Hot Negroni“ mit heißen roten Früchten oder dem auf Apfel und Schlehe basierenden „Hot Milled Sloe Gin“ auf ihre Kosten. Dabei ließ der eigens aus London angereiste Master Distiller und Cocktailhistoriker Jared Brown keine Gelegenheit aus, mit seinen Gästen in die lange Tradition des Hot Gin einzutauchen. Denn auf den sogenannten „Frostjahrmärkten“ auf der im Winter zugefrorenen Themse wurden Besuchern schon im 18. Jahrhundert Food Pairings, etwa in Form von Gin und passenden Lebkuchen, angeboten.

Als Verfechter des traditionellen Handwerks eröffnete Sipsmith 2009 nach fast 200 Jahren die erste Kupfer-Distillerie für Gin seit 1820 im Londoner Stadtgebiet. Noch heute gibt es bei der Produktion keine strikten Zeitpläne und jede Flasche wird in kleinen Chargen von Hand gefertigt. Für „Ginthusiasten“, die sich dieses Jahr der Tradition des Hot Gin annehmen wollen, haben wir das Rezept für einen Klassiker im neuen Gewandt:

Hot G&T
Glas: Hitzebeständiges Sour Glas oder Tasse
50 ml Sipsmith London Dry Gin
20 ml Tonic Sirup (z.B. Jack Rudy)
10 ml Zuckersirup
Heißes Wasser
Orangenscheibe als Garnitur

Kombiniert hierfür die ersten drei Zutaten in einer Tasse oder in einem hitzebeständigen Glas und verrührt diese gut. Fügt heißes Wasser hinzu und dekoriert den Drink abschließend mit einer Orangenscheibe.

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Von Arthouse bis Zombie-Trash: 5 Tipps für einen schaurig-schönen Abend auf der Couch

Es ist tatsächlich noch Herbst geworden und der für mich schönste Feiertag des Jahres steht vor der Tür: Halloween! Zeit für eine große Schale Popcorn, heiße Schokolade und einen schaurig-gruseligen Horrorfilm. Meine Filmtipps abseits der üblichen Michael-Myers-Exzesse, bei denen hoffentlich für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Für Vampir-Fans

Auch wenn es sich hier eindeutig um einen Vampirfilm handelt, ist das Setting eher ungewöhnlich und „So finster die Nacht“ ein Tipp, der auch durchaus in dien Arthouse-Abteilung (siehe unten) passen würde. Zwei problemgeplagte Kinder im verschneiten Schweden, wobei das eine Kind schon länger als 12 Jahre auf der Welt zu sein scheint.

So finster die Nacht, Schweden 2008

 

Für Teenage Slasher

Teenager und Horrorfilme gehören seit langer Zeit untrennbar zusammen. Mit vielen Bezügen an das Genrekino von damals ist „It follows“ einer der besten Teenie-Schocker der letzten Zeit geworden.

It Follows, USA 2014

 

Für Hardcore-Horror-Freaks

Seid gewarnt. Diesen Film werdet Ihr nicht so schnell vergessen. Das Duell der beiden Frauen schlägt einem wortwörtlich auf den Magen. Neben „Haute Tension“ einer der härtesten Filme, die Frankreich je verlassen haben.

À l’intérieur, Frankreich 2007

 

Für Arthouse-Freunde

Der erste Zombiefilm von George A. Romero. Mit Mini-Budget in Schwarz-Weiß gedreht ist „Night Of The Living Dead“ heute sogar in der Filmsammlung des „Museum of Modern Art“ vertreten.

Night Of The Living Dead, USA 1968

 

Für etwas zärter Besaitete

Allen, die es nicht so gruselig mögen, sei der Animationsfilm von Pixar ans Herz gelegt. Schaurig-schöne Atmosphäre, wunderbar als Vorbereitung auf den „Día de los Muertos“ von tollwasblumenmachen.de in Hamburg.

Coco, USA 2017

 

Trauern 2.0: Die mexikanische Trauerkultur hält Einzug in Deutschland

Día de los Muertos – so heißt das mexikanische Pendant zu den deutschen Feiertagen Allerheiligen und Allerseelen. Doch im Gegensatz zu einer stillen und eher negativ besetzten Trauerkultur feiern die Zentralamerikaner ihr Fest zu Ehren der Toten mit blumengeschmückten Altären, farbenfrohen Papiergirlanden, geschminkten Gesichtern, Blumenkränzen, Kostümen, Musik und gemeinsamen Festessen. Dahinter versteckt sich ein schöner Gedanke: Die verstorbenen Liebsten werden jedes Jahr aufs Neue eingeladen, ein paar wenige Tage mit den Lebenden zu feiern.

Deshalb holt Tollwasblumenmachen.de dieses Jahr den Día de los Muertos nach Deutschland!

Das Hamburger Festtagsprogramm startet am 2. November ab 16 Uhr in der Affenfaust Galerie in der Paul-Roosen-Straße. Dort können sich Besucher bei Blumenkronen- und Blumenhüten-Workshops sowie Calavera-Make-Up-Workshops eine tolle Kopfbedeckung flechten und schminken lassen. In der Galerie werden passend zeitgenössische Werke rund um das Thema Gedenkkultur von den Künstlern Doppeldenk, Björn Holzweg und Mittenimwald ausgestellt.

Tollwasblumenmachen.de holt den Dia de los Muertos nach Deutschland

Für interaktiven Charme sorgt die DDLM-Scorecard Challenge: Alle Teilnehmer erhalten beim Einlass eine Scorecard, auf der sie an den verschiedenen Stationen Punkte sammeln können. Nach Abschluss aller Stationen wartet ein Freigetränk in den Szene-Bars auf der Paul-Roosen-Straße.

Damit der Trauergedanke nicht verloren geht, wird zudem eine Blumenwünsche-Wand zum Anbringen persönlicher Gedenkbotschaften vor Ort zu finden sein sowie ein Blumenaltar, eine sogenannte „Ofrenda“, um einen Moment innezuhalten.

Interessenten können sich auf blumendelosmuertos.eventbrite.com kostenlos für das Event anmelden.

Start in die dunkle Jahreshälfte: Tipps gegen den herbstlichen Office-Blues

Regelmäßige Gänge zur Eisdiele um die Ecke, Tischventilatoren im Dauerbetrieb und ein Sommerfest auf der Insel der Jugend. So oder ähnlich lässt sich der lange Sommer bei Zucker. zusammenfassen. Doch mit immer kürzer werdenden Tagen rückt die dunkle Jahreszeit stetig näher und lässt die heißen Monate leider schnell in Vergessenheit geraten. Es geht euch genauso? Wie ihr trotz des Herbsteinbruchs dem Office-Blues entgehen könnt, haben wir für euch in unseren Top 5 zusammengetragen.

„I want to ride my bicycle, I want to ride my bike“

Fahrradfahren kann Symptome leichter bis mittlerer Depressionen lindern | Foto: Snapwire/Pexels


Freddy Mercury hat es damals schon gewusst: Fahrradfahren macht gute Laune! Statt morgens oder nach der Arbeit mit der überfüllten Bahn von A nach B zu kommen, schwingt euch aufs Rad und vergesst während der Fahrt die Alltagssorgen. Auch schnelles Gehen kann dabei helfen, auf andere Gedanken zu kommen. Laut einer Studie der Harvard University aus dem Jahr 2005 helfen bereits fünf Einheiten von 35 Minuten oder drei Einheiten von 60 Minuten pro Woche Symptome einer leichten bis mittleren Depression zu lindern.

Grüne Office-Oase

Pflanzen in Büroräumen haben positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit

Pflanzen in Büroräumen haben positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit | Foto: Pflanzenfreude.de


Forscher der University of Exeter fanden heraus, dass Pflanzen in Büroräumen nicht nur für eine frische Sauerstoffzufuhr sorgen, sondern auch positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Angestellten haben. In einer Studie aus dem Jahr 2014 wurden die Auswirkungen grüner Arbeitsplätze auf die Wahrnehmung der Konzentration und der allgemeinen Zufriedenheit untersucht. Über einen Zeitraum von zwei Monaten stieg die Produktivität bei denjenigen Angestellten, die die grünen Mitbewohner in ihr Interieur aufnahmen, um bis zu 15 Prozent.

Die international bekannte Lern-, Kommunikations- und Hirnforscherin Vera F. Birkenbihl geht sogar so weit und empfiehlt eine eher ungewöhnliche, aber leicht umzusetzende Methode, um unerwartete Freude in unseren Arbeitsalltag zu integrieren: das Verleihen eines Blumenstraußes. Ein Mitarbeiter bringt dabei einen Strauß mit ins Büro und stellt ihn einem Kollegen auf den Schreibtisch. Dieser wird darum gebeten, ihn nach einer halben Stunde an den nächsten weiterzureichen. Nach dieser Zeit hätte er ihn sowieso nicht mehr beachtet und so kann sich das gesamte Büro im Laufe des Tages an den Blumen erfreuen.

Wer nach einer dauerhaften Lösung sucht, kann sich auf Pflanzenfreude.de Inspirationen für die neue Jahreszeit und Sauerstoff spendende Pflanzen für den Arbeitsplatz holen. Für all diejenigen, die noch keinen grünen Daumen besitzen, gibt es hier neben vielen Ideen auch einfache Tipps zur Pflege.

Lasst das Dopamin frei

Musikhören bei der Arbeit setzt Dopamin frei

Musikhören setzt Dopamin frei | Foto: Plantronics


Und zwar mit Musik! Der Neurotransmitter wird vom Gehirn bei positiven Erlebnissen, die in Verbindung mit Belohnungen wie Nahrung, Sex und Drogen stehen, freigesetzt. Und so auch beim Hören von Musik. Das stellte das Montreal Neurological Institute and Hospital in einer Studie fest, in der der biochemische Zusammenhang zwischen Musik und Emotionen untersucht wurde. Beim Vorspielen ausgewählter Musikstücke, verursachten besonders folgende Titel sogenannte „musical chills“ bei den Probanden:

  1. Claude Debussy – Claire de Lune
  2. Samuel Barber – Adagio for Strings
  3. Beethoven – Piano Sonata No. 17 in Minor D
  4. Explosion in the sky – First breach after coma
  5. Tiësto – Adagio for Strings

Es werde Licht

Raus aus dem dunklen Büro! Tageslichtmangel fördert den Office-Blues. | Foto: Bruce Mars/Pexels


Mit Beginn der dritten Jahreszeit ändern sich nicht nur die Temperaturen schlagartig. Der Herbstbeginn geht Hand in Hand mit immer kürzer werdenden Tagen. Geht die Sonne Ende September noch um 18:45 Uhr unter, so sind die Tage am 31. Oktober, dank Zeitumstellung, schon um 16:37 Uhr zu Ende. Welchen Einfluss eine verringerte Lichtaussetzung hat, stellten Forscher der University of Illinois fest. Sie fanden heraus, dass Angestellte mit Fenstern im Büro durch die erhöhte Aufnahme von weißem Licht durchschnittlich 46 Minuten länger schlafen. Dies wirkte sich auch auf die Produktivität und Vitalität der Probanden aus. Wie wäre es daher mit einem Mittagessen im Park? Falls es dafür zu kalt sein sollte, empfehlen sich auch Tageslichtlampen, die die Lichtfarbe zur Mittagszeit imitieren. Diese entspricht in Nordeuropa ca. 6.000 Kelvin, welches einer sehr klaren, weißen Farbe nahe kommt.

Ab in den Urlaub

Eine Reise nach Curacao vertreibt den Office-Blues mit Sicherheit

Eine Reise nach Curacao vertreibt den Office-Blues garantiert | Foto: Curaçao Tourist Board


Wenn alle Stricke reißen, hilft nur noch eins: Den nächsten Urlaub planen. Denn Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude!