Staying up to data: Audiotainment für PRler

Podcasts – bestens geeignet für den Nachhauseweg. / Foto: Plantronics

Im schnelllebigen Kommunikationsgeschäft ist es wichtig, dem Business auf den Fersen zu bleiben – sei es um die neusten Trends in Sachen Online Marketing nicht zu verpassen oder einfach, um sich selbst noch etwas besser zu machen. Doch wie bleibt man im daily Hustle & Bustle up to date?

Eine super Möglichkeit sind Podcasts und andere Formen des Audiotainments, die man entspannt auf dem Heimweg oder beim Hausputz hören kann. Die folgende Auswahl an Hörtiteln zur Kommunikationsbranche bietet kleine und große Info-Bits für jeden Geschmack.

Empfehlenswerte Podcasts zum Thema Marketing, PR & Kommunikation:

Monatsrückblick des PR Journal
Wer hat schon Zeit, regelmäßig das PR Journal zu studieren? Die neusten Updates aus der Branche in Deutschland gibt es auch via Audio-Appetizer im Podcast des Mediums. Die monatlichen Zusammenfassungen der wichtigsten Themen sind in Form von 15-minütigen Monatsrückblicken perfekt für Zwischendurch – aktuell, kurz und knackig.
 
 
 

Talking Digital: Kommunikation, PR und Marketing in Zeiten der Digitalisierung
Talking Digital hat regelmäßig spannende Interviewpartner zu Gast, die über ihre eigene Expertise, neue Trends und auch Nischen sprechen. Ganz aktuell: Folge 33, in der Sara Weber (Senior News Editor bei LinkedIn) über effektive Kommunikation auf LinkedIn spricht. Ebenfalls sehr empfehlenswert ist Folge 30 mit OTTO-Pressesprecher Nick Marten zum Thema Corporate Influencer.
 
Fortschritt kennt heute keine Grenzen mehr, schon gar keine territorialen: Nicht selten schwappen PR- und Marketing-Trends aus den USA und anderen Teilen der Welt nach Europa. Die Anglophilen unter uns informieren sich womöglich grade deshalb gern auch außerhalb des deutschen Dunstkreises – denn wer weiß schon, wann die nächste große Idee in die DACH Region importiert wird? Hier zwei Podcast aus den USA, die den richtigen Input liefern:

The PR Week
Wenn es um den globalen Markt geht, darf der Podcast von PR Week nicht fehlen. Der US-Part des globalen Netzwerks veröffentlicht jeden Freitag eine neue Folge zu aktuellen Trends und Themen aus der Kommunikationsbranche. In der Folge vom 30. August geht es z.B. um den Trend, über “schrägen” Humor mit Konsumenten in Kontakt zu treten. Wie Marken das am besten für ihre Kommunikation nutzen, erklärt Gast Brittany Hunly (EP+Co), die sich zuletzt u.a. für Deadpool 2 an dieser Taktik bedient hatte.
 

For immediate release
Comms-Senior Shel Holtz bereitet in diesem Podcast das aktuelle Geschehen der digitalen Kommunikationswelt auf. Zusammen mit einem Panel aus Branchenexperten werden Kampagnen auseinander genommen und jüngste Entwicklungen besprochen.
In der aktuellen Folge (#154 – Let’s watch burning Nikes together on Facebook) diskutiert er mit seinen Kollegen u.a. darüber, ob die kontroverse Nike Kampagne als unternehmerischen Aktivismus oder einfach nur als zynischer Trick zur Umsatzsteigerung zu werten ist.

Wem sporadischer Input nicht reicht, der kann sich dank Audible an einer ganzen Reihe von Fach(hör)büchern noch umfassender informieren. Eine Investition eurer Guthaben lohnt sich vor allem bei den folgenden Titeln aus 2017 und 2018:

Coworking mit Kind: ein Selbstversuch im juggleHUB

In unserem letzten Blogpost haben wir die Mamas und Papas bei Zucker. dazu zu Wort kommen lassen, wie sie den Spagat zwischen Beruf und Familie hinbekommen. Teilzeit und Homeoffice helfen viel, wenn es um eine Work-Life-Integration geht. Doch was, wenn die Kita mal zu hat, kein Babysitter zur Hand ist und die Schließtage ausgerechnet auf das Datum des Projektabschlusses fallen oder andere Gründe es nötig machen, zumindest ein paar Stunden konzentriert zu arbeiten?

Wer sich am Homeoffice mit Kleinkind versucht, wird schnell feststellen, dass es quasi unmöglich ist, Kind und Job in dieser Konstellation gerecht zu werden. Deshalb stellen wir euch heute ein Coworking Space mit Kinderbetreuung als gute Alternative zur Arbeit am heimischen Schreibtisch vor.

Allein in Berlin finden sich mit Coworking Toddler, les boxes oder Easy Busy eine steigende Anzahl dieser Büros auf Zeit, in denen Eltern und Kinder gleichermaßen gut unterkommen. Wir haben das juggleHUB im Herzen des Winsviertels in Berlin-Prenzlauer Berg für euch getestet und neben dem Erfahrungsbericht ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen ihr den Arbeitsausflug mit Zwerg zum Erfolg macht.

Vor dem Start

Die Vorbereitungen auf den Besuch im juggleHUB starten mit der Online-Anmeldung. Auf der Website haben Mitglieder und Interessierte die Möglichkeit, sich zwischen verschiedenen Angeboten zu entscheiden, die von einem kostenlosen Guest-Trial bis hin zu flexiblen Stunden- und Monatspaketen reichen. Das Angebot richtet sich sowohl an Menschen mit und ohne Kinder. Dementsprechend gibt es reine Coworking-Pakete genauso wie solche, die die Kinderbetreuung bereits einschließen.

Einzeln zugebucht kostet die Kinderbetreuung übrigens 10 Euro pro Stunde. Ein recht moderater Preis, unter dem in der Regel auch kein Babysitter aktiv wird. Die komplette Preisübersicht gibt es hier. Bezahlen kann man bequem per Kreditkarte oder PayPal. Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern den regelmäßigen Aufenthalt im juggleHUB ermöglichen, kommen darüber hinaus in den Genuss von Spezialkonditionen.

Der Erste Eindruck

Coworking mit Kind: ein Selbstversuch im juggleHUB

Auf geht’s: Schnell noch einen Platz für den Kinderwagen finden und dann ab ins juggleHUB!

Ein unauffälliges Holz-Logo ziert den Eingang des Altbaus in der Christburger Straße 23, in dem sich das juggleHUB befindet. Nach dem Eintreten muss ich nicht lange suchen, um einen Kinderwagenstellplatz zu finden, der es anderen Bewohnern des Hauses noch erlaubt, gefahrenfrei den Flur zu durchqueren. Das Coworking Space befindet sich im ersten Obergeschoss. Als wir eintreten, durchströmt der leckere Duft frischen Kaffees der juggleHUB-Kaffeebar meine Nase. Ich fühle mich augenblicklich wohl. Begrüßt werden mein Sohn und ich von Katja, einer der Gründerinnen des juggleHUB. Sie führt uns durch die Räume und verrät, was hinter der Idee steckt, einen Ort der Arbeit mit Kinderbetreuung zu verbinden:

„Es gibt leider immer noch zwei Welten, die sich gegenüberstehen: die Lebenswelt Arbeit und die Lebenswelt Familie. Gerade wenn man im Unternehmenskontext unterwegs ist, sind Themen wie Kinder, Familienplanung und -gründung oft mit vielen Konflikten, Unsicherheiten und einem schlechten Gefühl verbunden. Unsere Erfahrung hat einfach gezeigt, dass gerade Frauen mit Kindern relativ schnell in einer Sackgasse stecken, und dem wollen wir etwas entgegensetzen. Das tun wir, indem wir einen Ort schaffen, wo diese beiden vermeintlich einander entgegenstehenden Welten Arbeit und Familie zusammengeführt werden und die Verbindung dessen sich ganz natürlich und gut anfühlt.“

WELCOME to the JUGGLE: Gründerin Katja an der Kaffeebar des juggleHUB

WELCOME to the JUGGLE: Gründerin Katja an der Kaffeebar des juggleHUB

Kinderbetreuung

Den nächsten Stopp legen wir im Spielzimmer ein, in dem sich bereits zwei Kinder und eine Betreuerin befinden. Nachdem mein Sohn sich direkt auf das Feuerwehrauto stürzt, kann ich das zweite Mal durchatmen: Auch er findet Gefallen an der neuen Situation. Als nächstes fülle ich einen zweiseitigen Bogen zu meinem Sohn aus, auf dem chronische Krankheiten und Allergien ebenso Platz finden wie der Status der Kranken- und Unfallversicherung und allgemeine Angaben zu Eltern und Wohnort. Ein Tränchen fließt dann doch noch, als ich mich auf (kurze) Zeit von dem kleinen Kerl verabschiede. Die Erzieherin, die gerade noch Unterstützung von einer Kollegin erhalten hat, kann ihn jedoch schnell ablenken.

Zur Betreuung im juggleHUB werden Kinder ab einem Alter von acht Wochen angenommen. Idealerweise melden Eltern den Bedarf bis spätestens 16 Uhr des Vortags an. Bei spontanen Arbeitseinsätzen bittet das Team von juggleHUB um einen Anruf vorab, um die Kapazitäten zu klären.

Neben dem Spielraum inkl. Rutsche, Bällebad, riesiger Maltafel und dutzenden Spielzeugen, bietet das juggleHUB einen Bade- und Wickel- sowie einen Schlafraum, in den sich Eltern mit müden Abenteurern zurückziehen können. Für kleine Snacks vor Ort ist gesorgt – alles darüber hinaus ist von den Eltern mitzubringen. Kühlprodukte können problemlos im Gemeinschaftskühlschrank der juggleHUB-Küche untergebracht werden, die darüber hinaus ein Kochfeld, eine Geschirrspülmaschine und umfassende Küchengrundausstattung bietet. Natürlich steht die Nutzung auch Coworkern ohne Kindern offen.

Räume und Ausstattung

Das Coworking Space bietet neben einer Vielzahl an Einzelarbeitsplätzen in offenen Räumen, Möglichkeiten für konzentrierte Arbeit oder Telefonate sowie buchbare Meeting-Räume. Bei meinem Probebesuch im juggleHUB stehen vor allem Anrufe und Mails auf meiner To-do-Liste, die ich bequem in einem der Meeting-Räume abarbeiten kann. Auch diese können von den Coworkern genutzt werden, wenn keine Veranstaltungen gebucht sind. Natürlich ist auch für WLAN, Drucker und Telefone gesorgt. Für den Kurzbesuch von zwei Stunden reichen mir eine gute Internetverbindung, mein Laptop und das Handy jedoch völlig aus.

Alles am Start: Sandsack zum Dampfablassen und Headset von Plantronics zum Lärmhintersichlassen.

Alles am Start: Sandsack zum Dampfablassen und Headset zum Lärmhintersichlassen.

Die Arbeitsatmosphäre gefällt mir, da sie mich einerseits an meine heimisch vertraute Umgebung erinnert und mich dennoch anregt, konzentriert und effizient vorzugehen. Das sehe ich nicht zuletzt daran, dass sich meine To-do-Liste für den Aufenthalt im juggleHUB zusehends leert und ich trotzdem das Gefühl habe, meinem Sohn nah zu sein und für seine Unterhaltung gesorgt zu haben. Zwischendurch meldet sich eine der Betreuerinnen bei mir und fragt, ob sie dem Kleinen etwas zu essen anbieten kann, da er hungrig wirkt. Das gibt natürlich einen Pluspunkt.

Fazit

Ich bin etwas überrascht, dass der Besuch im juggleHUB so reibungslos gelaufen ist, da mein Sohn neuen Situationen nicht bedingungslos optimistisch gegenübersteht. Mein positiver erster Eindruck hat sich jedoch bestätigt: Im juggleHUB sind Smartworkers mit und ohne Kind herzlich willkommen und gut betreut. Wer also mit einem guten Gefühl ein paar Stunden arbeiten will, findet hier eine tolle Alternative zum Homeoffice.

Damit ihr euren Arbeitsausflug mit Kind so effizient und angenehm wie möglich gestaltet, haben wir hier noch ein paar Tipps für euch:

  1. Rechtzeitig anmelden: Natürlich eignen sich Coworking Spaces mit Kinderbetreuung auch mal für den spontanen Besuch. Wer außer den eigenen Arbeitsmitteln jedoch auf Materialien des Coworking Space oder einen eigenen Raum angewiesen ist, tut gut daran, seinen Besuch mindestens einen Tag vorher anzumelden. Auch die Buchung von Veranstaltungen für Kollegen, Partner oder Kunden ist unter Beachtung der geltenden Vorlaufzeiten möglich.
  2. Gute-Laune-Snacks: Snacks helfen sowohl eurem Nachwuchs als auch euch beim Durchhalten. Wie gut das funktioniert, hängt nicht zuletzt von der Qualität ab. Während Beeren, Äpfel, Nüsse und Joghurt ohne Zuckerzusatz langfristig für Energie sorgen und Produktivität wie Konzentration fördern, eignen sich einfache Kohlenhydrate eher für ein kurzes Hoch, das meist genauso schnell nachlässt, wie es eingetreten ist. Wenn ihr einen längeren Aufenthalt plant, sollte auch eine Hauptmahlzeit einkalkuliert werden. Dank der juggleHUB Küche kein Problem. Diese bietet Coworkern alles, um mitgebrachtes Essen aufzubewahren und zu verarbeiten.
  3. Ausreichend trinken: Neben Lebensmitteln solltet ihr euch und den Zwergen auch genug Getränke mitnehmen. Für Kinder bis vier Jahre gilt – abhängig von Körpergröße und Gewicht – die Empfehlung am Tag etwa 820 ml Flüssigkeit zuzuführen. Ein Erwachsener liegt mit 2,5 Litern richtig. Studien belegen, dass bereits zwei Prozent Flüssigkeitsverlust eine um 20 Prozent verminderte Leistungsfähigkeit nach sich zieht. Das gilt für Groß und Klein.
  4. Headset mit Active-Noise-Cancelling: Ihr seid spontan im Coworking Space oder habt euch für einen Platz im offenen Arbeitsbereich entschieden? Ein Headset mit Active-Noise-Cancelling hilft euch dabei, überall zu maximaler Konzentration zu finden. Sowieso ist ein gutes Business-Headset für Smartworkers kaum zu überschätzen. Aktuelle Modelle wie das Voyager 8200 UC von Plantronics sorgen nicht nur für die nötige Ruhe, sondern in jeder Umgebung auch für Telefonate in Business-Qualität. Darüber hinaus lässt es sich einfach per Bluetooth-Adapter mit Windows- und Mac-Computern sowie weiteren IP-Telefonen oder direkt mit mobilen iOS- und Android-Geräten verbinden. Natürlich könnt ihr damit auch eure Lieblingsplaylist genießen. Inspirationen zur Musikauswahl für Smartworkers findet ihr z.B. hier oder hier.
  5. Klare Zielvorgaben für mehr Effizienz: Definiert vor eurem Besuch, was ihr während des Aufenthalts im Coworking Space erledigen wollt. Gerade, weil ihr Arbeitsplatz und Kinderbetreuung für bestimmte Zeit bucht, ist es sinnvoll, eine To-do-Liste anzufertigen, um eure Aufgaben gezielt abzuarbeiten. Tipps für den optimalen Aufgabenzettel findet ihr hier.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf smartworkers – blog über die zukunft von arbeit und kommunikation.

Zucker.: Working Moms and Dads


 
Das Agenturleben hat nicht gerade den Ruf, familienfreundlich zu sein. Vor allem wenn sich Deadlines für Projekte, Events oder Pitches nähern, ist ein kitafreundlicher Feierabend eher die Ausnahme. Und doch scheint es irgendwie zu funktionieren, alles unter einen Hut zu bekommen. Nie zuvor gab es so viele Mamas und Papas bei Zucker. wie aktuell. Wir haben ein paar von ihnen befragt, wie der Spagat zwischen Beruf und Familie gelingt.

Daniel, eine Tochter (2 Jahre)
„Mir war es wichtig, mehr als die typischen zwei Papa-Monate Elternzeit zu nehmen. Ich habe nach einem ersten Monat nach der Geburt ein halbes Jahr später nochmal sechs Monate drangehängt. Trotz Rechtsanspruch auf Elternzeit sind Arbeitgeber nicht immer begeistert, wenn der Wunsch danach an sie herangetragen wird. Vor allem der Wiedereinstieg in den Beruf kann sich schwierig gestalten. Bei Zucker. hat Elternzeit aber schon Tradition, meine Rückkehr in den Job verlief reibungslos.
Danach war die größte Herausforderung, einen Kitaplatz in Wohnnähe zu finden, was uns wie vielen anderen erstmal nicht gelungen ist. Das erste halbe Jahr mussten wir durch die halbe Stadt pendeln, das Bringen und Abholen war eine echte Orga-Herausforderung. Mir ist es aber trotz Vollzeitjob ganz gut gelungen, meine Arbeit flexibel genug zu organisieren, um meine Tochter nicht nur morgens zur Kita zu bringen, sondern sie auch ein- bis zweimal die Woche abzuholen. Das heißt dann eben, an einem Tag länger im Büro zu bleiben, um an einem anderen schon am frühen Nachmittag gehen zu können. Mittlerweile haben wir einen Kitaplatz ums Eck gefunden und ich genieße es, Lotta morgens ganz entspannt mit dem Laufrad dorthin zu bringen und mich nicht mit Fahrrad und Kindersitz durch den Berufsverkehr kämpfen zu müssen. Auch Homeoffice macht jetzt viel Sinn und erleichtert mir die Work-Life-Integration.”

Tina, ein Sohn (3 Jahre)
„Als Single-Mama benötige ich mehr Freiheiten und Flexibilität, um neben meinem Job auch meinem kleinen Sohn gerecht werden zu können. Diesbezüglich fühle ich mich von meinem Arbeitgeber hervorragend unterstützt. Natürlich bleibt es ein Balance-Akt, da ich auch berufliche Chancen nutzen möchte, wie am Neugeschäft mitzuwirken oder Kundentermine zu betreuen, für die ich ggf. in den Abendstunden oder mehrere Tage unterwegs bin. Ich habe glücklicherweise sehr gute Freunde,  die auch mal einspringen, um den Kleinen z. B. aus der Kita abzuholen und natürlich meine Familie. Ich sehe aber zu, diese herzlichen Angebote nicht zu häufig zu nutzen. Zudem schaffe ich mir alle zwei Wochen mit einer Haushaltskraft etwas Freiraum. So bleiben die Aufgaben im Haushalt überschaubar und ich kann mich nach der Arbeit ganz auf mein Kind konzentrieren, was mir wiederum dabei hilft, abzuschalten und neue Energie zu sammeln.”

Sebastian, ein Sohn (17 Monate)
„Ich persönlich habe in meinem Job bei Zucker. – nicht zuletzt dank der Möglichkeit, Teilzeit zu arbeiten – eine ausgewogene Work-Life-Balance gefunden. Gleich nach der Geburt unseres Sohnes habe ich zudem einen Monat Elternzeit genommen, um meine Frau zu unterstützen und erste Erfahrungen mit dem Baby zu machen. Den zweiten Monat Elternzeit habe ich später genutzt, um meiner Frau den Wiedereinstieg in den Job zu erleichtern und gleichzeitig mit meinem Sohn die Eingewöhnung in der Kita zu machen. Für die Zucker.-Chefs war die doppelte Auszeit gar kein Problem. Ich habe die Zeit mit meiner Familie sehr genossen, und weil der Elternalltag ein hohes Maß an Timing und Organisation erfordert – genau wie im Office von Zucker – bin ich dabei nie aus der Übung gekommen. 😊”
 

Kathy, sehr, sehr schwanger frischgebackene Mama
Kathy bekam zum Abschied eine Babyparty samt Tripp Trapp und Windeltorte.„Eine Schwangerschaft bedeutet natürlich auch immer einen gewissen Orga-Aufwand im Team, schließlich muss für den Mutterschutz und die Elternzeit Ersatz gefunden werden. Meine Schwangerschaft habe ich frühzeitig kommuniziert. So konnten sich die Chefs und das Team auf die bevorstehende Veränderung einstellen. Das Kollegen-Verhältnis bei Zucker. ist sehr familiär, alle haben die Nachricht positiv aufgenommen, die Entwicklungen interessiert verfolgt und beim wöchentlichen Agentur-Frühstück wurden saure Gurken und Joghurts extra für mich bestellt. Aktuell plane ich, ein Jahr in Elternzeit zu gehen. Auf jeden Fall habe ich das Gefühl, danach wieder sehr gern gesehen zu sein. Die Kollegen haben mir zum Abschied eine tolle Baby-Party gegeben.”

 
Matthias, Sohn (17) und Tochter (8)
„Das Thema Kinder und Agenturleben begleitet mich bereits quasi seit Gründung von Zucker. Als Vater zweier Kinder mit nahezu allen Erfahrungen und als Arbeitgeber mit den Bedürfnissen der Kollegen und Kolleginnen, ein modernes Familienleben aufzubauen, habe ich einen Blick auf alle Varianten des Themas. Unabhängig meiner eigenen Erfahrungen ist für uns als Geschäftsführung wichtig, dass die Agentur ein leidenschaftlicher Arbeitsplatz ist, aber nie ein Ersatz für die Familie. Das Image der engen Agenturfamilie, die jede freie Zeit und Gedanken aufsaugt, strebten wir nie an. Durch meine eigene Erfahrung und die mittlerweile vielen Momente, die uns mit den Menschen hier verbindet, ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unser grundsätzliches unternehmerisches Anliegen. Am eigenen Leib erfahre ich gut, welche Herausforderung man spürt und sich auch selbst auferlegt, dies miteinander in Einklang zu bringen. Manchmal ist eine gefühlte Tatsache, dass in Agenturen die Familie immer zu kurz kommt. Für Zucker. und unsere Verantwortung als Unternehmer gilt, dass auch eine kleine Firma in der Lage sein sollte, Eltern ebenso anzustellen, wie Mitarbeiter bei der Familiengründung zu unterstützen. Mehr noch: Das gilt darüber hinaus für Lebensentwürfe ohne Kinderwunsch. Zum Beispiel für jene, deren Eltern gepflegt werden müssen. Es macht es unlängst schwerer, beidem die gleichen Rechte und Hilfestellungen zu geben. Aber dazu sollten wir, sind wir und werden künftig immer besser in der Lage sein. Die Agentur ist dann wirklich gut, wenn wir auch über gefühlte Einschränkungen nicht mehr diskutieren.”
 
Alex, ein Sohn (2 Jahre)
„Seit zwei Jahren bin ich glücklicher und stolzer Vater meines Sohnes Leonard. Vor seiner Geburt habe ich beim Fernsehen als Aufnahmeleiter gearbeitet. Überstunden, Wochenendarbeit und ein Leben stets auf Abruf waren mein täglich Brot. Irgendwann war es höchste Zeit, etwas in meinem Leben zu ändern, und welch eine glückliche Fügung, dass Zucker. zum richtigen Zeitpunkt auf der Suche nach einem neuen Office Manager war. Neben einem tollen Job habe ich nun mit meiner Teilzeitwoche genügend Zeit, meinem Sohn Leonard beim Aufwachsen zu begleiten.”

Übrigens

Für alle jungen Eltern, Schwangere und deren Freunde und Freundinnen findet noch bis Mitte September das Stokke Summer House im Wunderhaus Berlin statt. Dort erwarten euch neben einer einladenden Café-Atmosphäre viele kostenfreie Veranstaltungen rund um das Elternwerden und -sein. Schaut vorbei!

Fake News vs. PR: Die Herausforderungen für den Journalismus

Ein Querschnitt der State-of-the-Media-Umfrage 2018

Wir leben im Zeitalter der gefälschten Nachrichten – die Menschen zweifeln heute vieles an, was sie früher per se geglaubt hätten. Gerade Zahlen, Daten und Fakten stehen auf dem Prüfstand. Das macht es den rational politisch Handelnden in der bereits hitzigen Debatte schwer. Und auch für Unternehmen sowie die Kommunikationsbranche kann das zunehmend zum Problem werden, weil das Thema Glaubwürdigkeit komplette Kommunikationsstrategien torpedieren kann. Fake News pointieren nicht nur die aktuellen politischen Debatten, sondern vergiften obendrein das gesellschaftliche Klima. Insbesondere in den sozialen Netzwerken verbreiten sie sich oft wie ein Lauffeuer, das nicht zu bändigen ist. Was bedeutet das für die Kommunikationsbranche?

Journalismus vor zahlreichen Herausforderungen  

Es ist kein Geheimnis, dass sich der Journalismus mit tiefgreifenden Veränderungen konfrontiert sieht und sich zahlreichen Herausforderungen stellen musste und muss: Fake News, Anti-Media-Sentiments sowohl von Bürgern als auch Politikern und ein überwältigendes Angebot an konkurrierenden Inhalten haben es professionellen Journalisten und Meinungsbildenden schwer gemacht, die notwendige Aufmerksamkeit und Bühne zu bekommen.

Vor diesem Hintergrund ist ein Blick in den Cision’s Globale State of the Media Report 2018 interessant, in dem 1.355 Journalisten aus sechs Ländern zu ihrer Wahrnehmung der Medien- und Kommunikationsbranche befragt wurden. Für eine erfolgreiche und vor allem glaubwürdige Berichterstattung ist den Befragten zufolge vor allem die Zusammenarbeit mit vertrauenswürdigen Fachleuten, die genaue und aktuelle Informationen liefern können, eine essenzielle Grundlage. Dabei ist einer großen Mehrheit von drei Vierteln eine hundertprozentige Genauigkeit in der Berichterstattung wichtiger als eine schnelle Story oder das Versprechen von Exklusivität.

Fake News sind ohne Zweifel schlecht für die gesamte Kommunikationsbranche, da sie das Vertrauen in alle Medien drastisch minimieren. Je geringer das Vertrauen in die Medien wird, desto mehr schwindet es auch bei aktiver Kommunikation von Marken und Unternehmen. In Zeiten, in denen Internetnutzer häufig nicht mehr zwischen wahren und falschen Nachrichten unterscheiden können, müssen Kommunikationsbranche, Medienhäuser und Internetkonzerne wie Google, Facebook und Twitter enger zusammenarbeiten, damit wieder ein Raum geschaffen werden kann, in dem Wahrheit einen Wert hat und in der das Vertrauen in Medien steigt. Denn mehr als die Hälfte der von Cision Befragten gab an, dass Fake News ein ernst zu nehmendes Problem seien und stimmten der Einschätzung zu, dass sie Menschen wesentlich misstrauischer gegenüber allen Inhalten machten, die sie konsumieren.

Grafik: Cision’s State of the Media Report 2018

Vertrauen wichtiges Thema

Fast drei Viertel der befragten Journalisten sind zudem der Meinung, dass die Öffentlichkeit das Vertrauen in die Medien im letzten Jahr verloren habe. Das ist zwar ein Rückgang von 20 Prozent gegenüber 2017, dennoch eine alarmierende Zahl. Das Thema der mangelnden Glaubwürdigkeit macht die Kommunikation insgesamt schwieriger, weil viele Dinge, die früher per se geglaubt wurden – beispielsweise Arbeitslosenstatistiken, Umfragezahlen oder Grafiken, die bestimmte Entwicklungen belegen – jetzt häufig angezweifelt werden und zusätzlich bewiesen oder hinterlegt werden müssen.

„PR-Profis müssen Material vorlegen, das kein Marketing-Fachjargon ist, das klar erklären kann, wie etwas funktioniert und warum es für Journalisten relevant ist.“ – Globaler State of the Media Report 2018

Das heißt insgesamt für die Kommunikation, dass es notwendiger denn je ist, noch gründlicher zu recherchieren und auf saubere, solide Fakten und Argumentationslinien zu setzen. Demzufolge ist anzunehmen, dass die etablierten (Qualitäts-)Medien – Radio, TV, Print und auch Online – immer wichtiger werden. In Phasen der Verunsicherung, wie wir sie momentan erleben, steigt das Verlangen nach einer Art Leitplanke, an der man sich orientieren kann. Deswegen gibt es einen großen Bedarf an Erklärung, Recherche und wirklich nachvollziehbaren Fakten.

„Weltweit sagen 75% der Medien, dass die Sicherstellung einer 100-prozentigen Genauigkeit der Inhalte für ihre Organisation am wichtigsten ist.“ – Globaler State of the Media Report 2018

Denn welche Bedeutung ein starker, der Aufklärung und Wahrheit verpflichteter Journalismus hat, zeigten jüngst Ereignisse wie die #MeToo- und #TimesUp-Bewegungen, die losgetreten wurden, nachdem Reporter Fälle sexueller Belästigung in Hollywood und in den eigenen Reihen aufgedeckt hatten.

Anhaltender Bedarf an der PR 

Trotz  aller (oder gerade wegen der) Veränderungen der Journalismusbranche ergab die State-of-the-Media-Umfrage, dass die Abhängigkeit der Berichterstattung von PR-Fachleuten nach wie vor groß ist. Die befragten Medienleute gaben mit einer Zustimmung von knapp 70 Prozent an, dass ihre Beziehung zu den PR-Profis weiterhin sehr wertvoll ist. 20 Prozent hielten diese sogar für wertvoller als in der Vergangenheit. Und auch wenn bereits manch ein Abgesang auf die Pressemitteilung erfolgt ist, so bleibt dieses klassische Tool der Pressearbeit in puncto Vertrauen und Informationswert auch heute unverzichtbar.

Journalisten aus aller Welt beschreiben die Pressemitteilung als ihre vertrauenswürdigste Markenquelle.

Der Prozentsatz der befragten Journalisten, die angaben, dass für sie Pressemitteilungen die beste Informationsquelle seien, ist in Deutschland mit 78 Prozent, gefolgt von Frankreich mit 64 Prozent und den USA mit 63 Prozent am höchsten. Journalisten erwarten von den PR-Profis in erster Linie Pressemitteilungen, originelle und vielschichtige Forschungsberichte sowie die Präsentation von neuen Social-Media-Trends.

Grund zu feiern: Willkommen im Stokke Summer House!

Es ist ein Herzensprojekt, das uns in den vergangenen Wochen viel Schweiß abverlangt hat, aber nun ist es endlich soweit: Das Stokke Summer House at Wunderhaus Berlin eröffnet im Prenzlauer Berg! Der Community Hub für Schwangere, frisch gebackene Eltern und ihre Freunde bietet bis zum 15. September ein wöchentlich wechselndes Programm, das sich schwerpunktmäßig den Wünschen und Bedürfnissen werdender Eltern widmet.

Stokke läutet den Berliner Sommer ein

Zwei Tage vor der großen Eröffnungsparty feierten wir gemeinsam mit über 70 Influencern, Journalisten und KOLs das Pre-Opening zum diesjährigen Stokke Summer House. Gemeinsam mit dem Wunderhaus-Team und geladenen Gästen brachten wir uns bei 25 Grad und Sonnenschein schon im April in Sommerstimmung. Auch an das richtige Wetter soll bei solch einem Event schließlich gedacht sein. Im neu gestalteten Outdoor-Bereich lud Foodie Nicole Klauß zum gemeinsamen Mocktail-Mixen, während der Maxi Tripp Trapp nebenan sich beinahe pausenlos auf  den Weg in die Instagram Stories Berlins machte und der neu designte Stokke Xplory Kinderwagen zur Testfahrt im Kiez rief. Im Café-Bereich lud ein “pregant approved” Buffet zum ausgiebigen Schlemmen für alle und sorgte drinnen wie draußen für zufriedene Gesichter unter blauem Frühlingshimmel.

Auch zum Public Opening am 21. April kommt jeder auf seine Kosten, der die wohl spannendste Phase des Lebens, das Eltern-Werden, gemeinsam mit seinen Liebsten verbringen möchte. Das Berliner Podcast-Duo Beste Vaterfreuden spricht in seinem ersten Live-Podcast überhaupt über die Ängste und Freuden von Vätern in spe. Wer kreativ werden möchte, bastelt mit DIY-Bloggerin Laetitia von monochrome DIY eine Mini-Piñata. Im Spa-Bereich können sich Schwangere und ihre Freundinnen ihre Nägeln verschönern lassen. Wir freuen uns darauf, bei Live-Musik und Frühlingsgefühlen die folgenden fünf Monate einzuläuten, in denen das Stokke Summer House den Berliner Sommer versüßt. Über aktuelle Events informieren wir laufend auf Stokke.com. und im Facebook-Event.

Die Details

Stokke Summer House at Wunderhaus Berlin
Belforter Straße 8
10405 Berlin
Public Opening am 21. April, 14:00 Uhr

Influencer & Co: Das sind die Medientrends 2018

Trends kommen und gehen. Im Grunde genommen sind sie nichts anderes als eine Veränderungsbewegung, die längerfristig und nachhaltig etwas bewirkt. Trends finden sich in den unterschiedlichsten Bereichen – von der Ökonomie über die Politik bis zur Konsumwelt. Manche setzen sich fort. Andere verschwinden in der Versenkung. 

Nun ist das Jahr 2018 nicht mehr ganz jung. Dennoch haben wir uns mal angeschaut, welche Trends der Kommunikationsbranche sich in diesem Jahr fortsetzen werden und möglicherweise mehr sind als ein flüchtiges Zeitgeistphänomen.

1. Influencer Marketing

Unser täglicher Umgang mit Influencern und digitalen Meinungsführern zeigt: Influencer Marketing ist bereits ein fester Bestandteil in unserem Agenturalltag. Die Kollegen von Horizont.net bestätigen „Die Disziplin ist längst im Mainstream angekommen.“ Demnach wird der Markt in der DACH-Region jährlich um rund 20 Prozent zulegen. Der größte Umsatz wird mit der Vergütung von gesponserten Postings erzielt. Instagram und YouTube zählen dabei noch immer zu den wichtigsten sozialen Netzwerken.

Einzig der Begriff an sich scheint ein wenig auf dem absteigenden Ast zu sein. Zumindest auf der Influencer-Konferenz Inreach war man sich Ende letzten Jahres sowohl vor als auch auf der Bühne einig, dass man doch besser von Influencer Relations sprechen sollte. Sehen wir auch so.

2. Bewegtbild

Aus den sozialen Netzwerken ist Video Content nicht mehr wegzudenken. YouTube hat mehr als eine Milliarde Nutzer, Instagram Stories 250 Mio. und auf Facebook werden täglich mehr als 100 Mio. Stunden Videos konsumiert. Bewegtbild ist auch in 2018 weiter auf dem Vormarsch. Für unsere Kunden bedeutet das, dem Konsumenten zum richtigen Zeitpunkt, die richtigen Inhalte im richtigen Format auf dem richtigen Kanal anzuzeigen.

3. Internet der Dinge

Das „Internet der Dinge”, kurz IoT, steht für die zunehmende Verknüpfung vom Internet mit Gegenständen. Smarte Geräte halten Einzug in den Alltag. Vom app-gesteuerten Wasserkocher bis hin zu smarten Geräten zum Anziehen, die so genannten Wearables. Sportarmbänder, Smart Watches oder Fitnesskopfhörer sind nur einige Beispiele für die immer beliebter werdenden Wearables. Laut Marktforschung wird es 2018 weltweit bereits rund 11 Milliarden vernetzte „Dinge“ geben. 

4. Künstliche Intelligenz

Darf man diversen Quellen glauben schenken, ist 2018 das Jahr der künstlichen Intelligenz. Unternehmen sammeln immer mehr Daten mit dem Ziel, daraus Wissen und tiefere Einsichten zu gewinnen und bessere Entscheidungen zu treffen. Laut Pressesprecher wird künstliche Intelligenz „vom Newbie zum Mainstream für Marketing und Kommunikation“ – wohl nicht zuletzt wegen elektronischen Assistenten wie Alexa und Siri, die zur weiteren Verbreitung beitragen werden.

5. Virtual & Augmented Reality

Die virtuelle Wirklichkeit hat sich als fortwährender Trend etabliert. Mithilfe von virtuellen Erlebnissen lässt sich eine einzigartige User Experience entwickeln. Dazu zählt auch das virtuelle Erleben von Produkten und Erlebnissen vor dem Kauf.

Augmented Reality blendet digitale Elemente ins Sichtfeld der Smartphone-Kamera ein und verbindet sie mit der realen Welt. So haben sich auch Snapchat-Filter, Facebook & Co in den letzten Jahren heimlich in unseren Alltag geschlichen. 2018 können wir davon ausgehen, dass die Zahl der Menschen, die AR nutzen werden, weiter ansteigt.

Zucker ist… Andrea

Und weiter geht’s mit einer neuen Runde „Zucker. ist“.
Diesmal hat unsere liebe Kollegin Anni aus dem Nordflügel das Freunde-/Kollegenalbum ausgefüllt.
Anni ist nicht nur eine tolle Schreibtischnachbarin, Lunch-Gefährtin und Sportsfreundin, sondern aus dem Team Amazon mittlerweile nicht mehr wegzudenken.

Markenkommunikation über Messenger-Dienste: Ist das noch PR?

Messenger-Dienste wie WhatsApp und der Facebook Messenger sind aus der persönlichen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Zunächst verdrängten sie die klassische SMS, weil sie komfortabler und vor allem günstiger waren – funktionierten sie doch über das Internet und damit bei bestehender Verbindung kostenlos. Außerdem erlaubten sie im Gegensatz zur SMS eine kinderleichte Gruppen-Kommunikation und das Versenden von Internet-Links, Bildern und sogar Videos ohne Extrakosten. Der Siegeszug der Messenger-Dienste war denn auch gewaltig. 

Inzwischen haben die beliebten Smartphone-Messenger in ihrer Verbreitung und Nutzung die sozialen Netzwerke überholt. Während die Verwendung der sozialen Netzwerke in den letzten Jahren ein lineares Wachstum auf ca. 2,5 Milliarden Nutzer weltweit verzeichnete, haben die beliebten Smartphone Messenger von 2011 an ein nahezu exponentielles Wachstum verzeichnet und verfügen seit dem Jahreswechsel 2014/2015 über deutlich mehr Nutzer als Facebook und Co.

Messaging apps have surpassed social networks
Diagramm via Business Insider / Hootsuite Blog

Aber nicht nur das, sie werden auch noch deutlich öfter genutzt als alle anderen Apps, nämlich im Durchschnitt 8,9 mal pro Tag und damit 4,7 mal häufiger als andere Apps.

Average daily session frequency
Diagramm via Yahoo Flurry / Hootsuite Blog

Im Jahr 2016 nutzten dem Branchenverband BITKOM zufolge 69 Prozent der Deutschen Messenger-Dienste. Seitdem dürften die Zahlen nochmal deutlich gestiegen sein.

Die gewaltigen Nutzerzahlen und damit Reichweiten haben natürlich auch die Anbieter der Apps selbst und die Marketingbranche erkannt. So stellt WhatsApp Unternehmen seit Januar einen speziellen Business Manager zur Verfügung, mit dem sie ihre Kunden direkt über den Messenger ansprechen und erreichen können. Die neue Lösung richtet sich zunächst an kleinere Unternehmen und Betriebe, die ihren WhatsApp-Kontakt nun direkt auf ihren Webseiten oder Social-Media-Kanälen veröffentlichen können und damit direkt in der App für ihre Kunden erreichbar werden. Nicht mehr über E-Mail und Telefon, sondern direkt im Messenger können Kunden dann Fragen an Geschäfte oder den Friseursalon ihres Vertrauens richten und ebenso schnelle Antworten erhalten. Unternehmen können im Business Manager ein Unternehmensprofil mit Öffnungszeiten anlegen, Antworten auf häufig gestellte Fragen abspeichern und Abwesenheitsnotizen einrichten. Sie können mit den Kunden Chat-Nachrichten austauschen, aber auch Sprach- und Videotelefonate führen.

Mit dem Business Manager erhalten Unternehmen und Organisationen Zugriff auf die Telefonnummer ihrer Kommunikationspartner und damit einen einmalig persönlichen Zugang direkt in die Messenger ihrer Kontakte – und damit direkt auf den Home-Screen ihrer Zielgruppe. Der Business Manager erlaubt auch die Sortierung und Klassifizierung der Kunden mit Labels. Allerdings ist die Einrichtung von Gruppen wie bei WhatsApp üblich derzeit noch auf maximal 256 Kontakte beschränkt. Damit ist zwar schon eine One-to-many-Kommunikation denkbar, aber noch keine Verbreitung von Botschaften an größere Zielgruppen.

Bislang gibt es den WhatsApp Business Manager erst für das Android-Betriebssystem. Ob eine Version für Apple iOS erscheint, wird sicherlich auch auf den Erfolg der neuen Lösung ankommen, was angesichts des starken Trends zur Messenger-Kommunikation allerdings sehr wahrscheinlich ist. Mit Tools wie dem WhatsApp Business Manager werden Messenger perspektisch zu ernstzunehmenden Tools in der Marketing-Kommunikation.

Knapp hinter Skype liegt der Facebook Messenger in Deutschland in der Nutzung der Messenger-Dienste an dritter Stelle.

Nutzung von Kurznachrichtendiensten und Messenger-Apps
Quelle: Bitkom / t3n

Die Bedeutung seines Messengers hat denn auch für Facebook deutlich zugenommen. So bietet der Social-Media-Riese inzwischen eine Handvoll Funktionen für die Betreiber von Fanpages an, um über den Facebook-Messenger zu kommunizieren. Ein Begrüßungstext kann Nutzer schon vor dem Versand einer Nachricht in Empfang nehmen und auf bestimmte Angebote und Möglichkeiten hinweisen. Administratoren können auch automatisierte Sofortnachrichten einrichten, die dem Nutzer personalisiert antworten, sobald er eine Direktnachricht an die Seite schickt. Die Antworten können auf Seiten mit Öffnungs- und Reaktionszeiten, bestimmte Angebote oder Antworten zu häufig gestellten Fragen verweisen.

Bemerkenswert ist, dass die Zielgruppen selbst eine hohe Bereitschaft zur Kommunikation mit Unternehmen über Messenger zeigen. Nach der Facebook Messaging Umfrage von Nielsen kommt diese Form der Kommunikation unter neun möglichen Wegen mit einem Unternehmen zu kommunizieren auf den zweiten Platz. Und sie fördert sogar das Vertrauen in das Unternehmen oder die Marke. 53 Prozent der Befragten würden eher bei einem Unternehmen kaufen, das sie per Direktnachricht erreichen können als bei einem, dass dies nicht anbietet.

Über einen Messenger-Link lässt sich auf Websites, in einem Newsletter, auf anderen Netzwerken oder sogar in Drucksachen darauf hinweisen, dass das Unternehmen über den Facebook-Messenger erreichbar ist. Schließlich können Kommunikationsverantwortliche mithilfe einer Vielzahl von Tools inzwischen Chatbots einrichten, die der Zielgruppe auch bei komplexeren Fragen automatisiert über den Messenger antworten, so z.B. bei einer Buchungsanfrage für ein Hotel.

Buchungsanfrage via ChatbotQuelle: PC Mag

In Zukunft werden Anbieter direkt im Messenger auch ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten und Zahlungen abwickeln können. Ein entsprechendes Programm befindet sich bei Facebook im Betatest und soll in Kürze im Vereinigten Königreich starten.

Kunden-Support und Marketing-Kommunikation, Einkaufen, Zahlungen und weitere Services wie Spiele direkt in den Messenger einzubinden, ist eindeutig die Zukunft. Die in Asien allgegenwärtigen Messenger-Dienste WeChat, KakaoTalk und LINE machen dies schon sehr erfolgreich vor. Demnach ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Messenger-Dienste auch im deutschsprachigen Raum und in Europe immer mächtiger werden und damit zum unverzichtbaren Kommunikationskanal – nicht mehr nur privat, sondern auch für die Markenkommunikation.

Gut kommuniziert: Reden ist Silber, Zuhören ist Gold

Kommunikation will gelernt sein. Diese Ansätze helfen, das nächste Gespräch bewusster zu führen.

Hör zu! Aufmerksame Zuhörer sind gefragte Gesprächspartner. / Foto: Rawpixel

Ob im Beruf, in der Beziehung oder im Alltag: Ständig kommunizieren wir mit anderen. Kommunikation ist das Mittel, um Botschaften, Wünsche, Erwartungen und Gefühle auszutauschen. Doch drücken wir uns wirklich immer deutlich aus? In vielen Lebenssituationen kommunizieren wir einfach nur noch beiläufig, nicht zuletzt liegt das, meiner Meinung nach, an der starken Präsenz moderner Kommunikationsmedien. Aber was macht eine gute Konversation aus und wie kommunizieren wir richtig?

Diese und weitere Fragen durften wir am vergangenen Wochenende bei einem Kommunikationsworkshop diskutieren und spätestens jetzt ist uns Teilnehmern von Zucker. klar, dass nicht jeder, der gut reden kann, ein Kommunikationsass ist – richtige Kommunikation will gelernt sein. Die folgenden fünf Ansätze können dabei helfen, das nächste Gespräch bewusster zu führen und Oberflächengekratze zu vermeiden:

1. Das A+O–Prinzip

Grundlegend für jede Form der Kommunikation meint dieses Prinzip „Anerkennung und Orientierung“. Beides erwartet unser Gegenüber in jeder Begegnung von uns. Vor allem Anerkennung kommt für gewöhnlich zu kurz. Wie wäre es z.B. damit, die nette Bäckersfrau am Morgen mit Namen zu begrüßen? Wertschätzung kann so einfach sein und wird dem Gegenüber garantiert ein Lächeln auf die Lippen zaubern, denn jeder Mensch möchte als Person wahr- und ernstgenommen werden. Orientierung bezieht sich auf eine zielgerichtete Kommunikation und bringt mich zum nächsten Punkt.

2. Das Ziel vor Augen haben

…ist in den meisten Fällen leichter gesagt als getan. In Bezug auf eine gute Gesprächsführung ist es empfehlenswert, das persönliche Ziel deutlich zu formulieren und dabei gleichzeitig nicht das Ziel des Anderen aus den Augen zu verlieren. Eine gute Vorbereitung und das Erstellen einer Struktur können dabei äußerst hilfreich sein und beugen missverständliche Aussagen vor. Was ist meine Kernaussage, wohin soll das Gespräch führen und wie möchte ich dahinführen?

3. Wissen, wann und wie man zuhört

Aufrichtiges und aktives Zuhören in Gesprächssituationen hilft uns dabei, wirklich zu verstehen, was die Botschaft hinter der Botschaft ist. Besonders in Konfliktsituationen, in denen die Emotionen brodeln, sollten wir uns daran erinnern. Machen wir uns von unseren eigenen Emotionen frei, können wir uns besser und bewusst in den Gegenüber hineinversetzen. Merke: Aufmerksame Zuhörer sind gefragte Gesprächspartner!

4. Feedback regelmäßig und zeitnah

Meist äußern wir Feedback aus der Situation heraus, dabei gelingen uns nicht immer taktisch kluge Bemerkungen. Auch hier gilt: gezielt formulieren. Wohlwollende Resonanz und konstruktive Kritik können die Produktivität unmittelbar erhöhen, können aber auch in die Hose gehen. Mit Methoden wie dem taktischen Loben (z.B.: Lob, Kritik, Lob) ist niemandem geholfen. Lob sollte regelmäßig und selbstverständlich geäußert werden – ehrliche Äußerungen und anerkennende Rückmeldungen erhellen den Alltag. Kritik anzubringen empfiehlt sich nur, wenn wir gleichzeitig vernünftige, konstruktive Lösungsvorschläge parat haben. Bleibt nur noch zu hoffen, dass der Gegenüber die Kunst beherrscht, einfach und gut mit Kritik umzugehen.

5. Den richtigen Ton finden

Ohne unsere Stimme funktioniert zugegebenermaßen gar nichts. Ihr Klang ist ein unverwechselbarer Ausdruck unserer Persönlichkeit und unsere Art zu sprechen entscheidet mit, ob wir gehört werden und ob uns andere sympathisch finden. Durch den Einsatz der Stimme können wir Wichtiges hervorheben und eine überzeugende Wirkung hinterlassen. Hören wir die Stimme eines Menschen, haben wir sofort ein Bild vor Augen. Doch nicht immer liegen wir richtig mit dieser Einschätzung – die Stimme kann uns nämlich ziemlich austricksen. Hättet ihr gedacht, dass dieser Mann die deutsche Synchronstimme von George Clooney ist?

Fun Fact hin oder her – diese und weitere Punkte führen im besten Fall dazu, dass wir Gespräche künftig viel achtsamer wahrnehmen und nicht mehr nur als Austausch von Informationen oder Befindlichkeiten. Das rückt auch die Empathie wieder stärker in den Vordergrund unserer Kommunikation. Wer bewusster mit anderen spricht, kann viel über sie und sich selbst lernen, denn ein tieferes Verständnis füreinander führt auch auf direktem Weg zu einem besseren Miteinander.

Zucker. bestellt Jennifer Meißner zur Geschäftsführerin

Berlin im Januar 2018 – Zum Jahresbeginn beruft die Agentur Zucker.Kommunikation die langjährige Mitarbeiterin Jennifer Meißner, 36, zur Geschäftsführerin. Die vergangenen zwei Jahre wirkte die studierte Germanistin und Volkswirtin (M.A.) als Prokuristin in der Agentur. Sie verantwortet neben den Key-Accounts zweier Großkunden gemeinsam mit den Gründern das Neugeschäft. Vor über elf Jahren startete sie ihre Zucker.-Karriere.

„Wir freuen uns mit Jennifer Meißner eine langjährige Vertraute in die verantwortliche Agenturleitung zu nehmen“, so Matthias Bonjer, 50, zusammen mit Oliver Kottwitz geschäftsführender Gesellschafter und Gründer der Zucker.Kommunikation GmbH. „Sie stärkt damit die Entscheidungsebene in einem zunehmend herausfordernden Marktumfeld für die PR“. Gemeinsam verantworten alle drei Geschäftsführer die strategischen Zukunftsfelder der Agentur, Jennifer Meißner bleibt zudem für Kundenprojekte in der Beratung aktiv.

„Ich freue mich über das Vertrauen meiner Kollegen sowie den Gesellschaftern, die mir die Chance zur Weiterentwicklung der Agentur bieten. Die kommenden Jahre werden für Agenturen unserer Personalstärke und Positionierung in der Konsumenten-Kommunikation entscheidend“, ergänzt Jennifer Meißner. „Gemeinsam investieren wir in unser Beratungsangebot, in die Personalentwicklung und stärken Innovationen für ein zeitgemäßes PR-Instrumentarium.“

Die Gesellschafter der Agentur sind, neben den beiden Geschäftsführern und Mehrheitseignern Oliver Kottwitz und Matthias Bonjer, Prof. Dr. Klaus Goldhammer und Gerald Schömbs. Klaus Goldhammer ist Inhaber der Beratungsfirma Goldmedia, Gerald Schömbs ist Mitgründer und Mehrheitseigner der PR-Agentur Schröder + Schömbs, die mit Zucker. seit über 15 Jahren in der Torstraße eine verlässliche Adresse für moderne PR bieten.

Über Zucker.Kommunikation
Zucker.Kommunikation ist eine unabhängige Agentur für strategische Marken-PR mit Sitz in Berlin. Seit 1998 betreut Zucker.Kommunikation Marken wie Amazon, Blumenbüro Holland, Expedia, Foot Locker, Moleskine, Plantronics u.v.a. Geschäftsführer sind Matthias Bonjer, Oliver Kottwitz und Jennifer Meißner. Im PR-Ranking gehört Zucker.Kommunikation zu Deutschlands Top-5-Agenturen in der Kategorie Lifestyle.