Social Media Evolution: Von MSN bis Clubhouse

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Soziale Medien wie Instagram, Facebook und Twitter sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken, die Kooperation mit Influencern ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Daily Business und auch privat lassen wir uns gern auf Pinterest inspirieren, auf YouTube unterhalten und auf LinkedIn vernetzen. Doch wenn wir uns einmal überlegen, wie der ganze Wahnsinn angefangen hat und uns an unsere MSN-, ICQ- oder SchülerVZ-Zeiten erinnern, ist es schon sehr erstaunlich, wie schnell sich die sozialen Netzwerke weiterentwickelt und ausdifferenziert haben. Heute gibt es unzählige Plattformen und Netzwerke für verschiedenste Zwecke. Wir wollen euch die Meilensteine und Evolution der heute wichtigsten sozialen Medien vorstellen.

Big Bang: Es ward Internet und mit ihm unbegrenzte Möglichkeiten

Mit dem (öffentlichen) Zugang zum World Wide Web erweiterte sich auch der Horizont in Sachen Kommunikation, Netzwerk und Online-Repräsentation. Der erste Vorfahre der sozialen Medien wie wir sie heute kennen, waren die sogenannten Bulletin Board Systeme (BBS) aka Mailboxen, die es schon in den Achtzigerjahren ermöglichten, Nachrichten zwischen verschiedenen Nutzern einer Plattform online auszutauschen. In den Neunzigern, genauer gesagt 1995, erschien mit MSN, dem sozialen Netzwerk von Microsoft, einer der ersten Social-Media-Prototypen, der auf das Erstellen eigener Nutzerprofile ausgelegt war. Haupt-Konkurrent war ICQ, das 1996 vom Start-up Mirabilis ins Leben gerufen und 1998 von AOL gekauft wurde. Während die Nutzung von MSN zunächst von der Nutzung kostenpflichtiger Microsoft-Dienstprogramme abhing, war ICQ von vornherein kostenlos zugänglich. Der Instant-Messenger galt um die Jahrtausendwende als Marktführer, doch die Konkurrenz schläft nicht…

Exponentielles Wachstum der Social-Media-Population

Kurze Zeit später wurden die Netzwerke LinkedIn (2002) und sein deutscher Konkurrent XING, damals als OpenBC (2003), eingeführt. Während letztere vor allem auf geschäftliche Nutzung ausgelegt waren, sprachen MySpace und Skype ab 2003 eher private Nutzer an, MySpace sogar mit konkretem Fokus aus Musiker*innen und Künstler*innen. Skype war übrigens so beliebt, dass es 2005 von eBay und 2011 von Microsoft gekauft wurde. Auch Facebook und Google waren extrem interessiert an der Plattform. Apropos Facebook… Mark Zuckerberg rief das blaue Netzwerk nur ein Jahr später, nämlich 2004, ins Leben und startete so sein Medien-Imperium, das mit Instagram und WhatsApp bis heute den Markt dominiert. Instagram wurde allerdings erst 2010 veröffentlicht und 2012 von Zuckerbergs Leuten gekauft… Kurz nach Facebook erschienen 2005 auch YouTube und 2006 Twitter. Meanwhile in Deutschland: Die Netzwerke studiVZ, SchülerVZ und meinVZ werden von einem Tochterunternehmen des Holtzbrinck Verlags ins Leben gerufen und setzen sich als Online Communitys für Student*innen und Schüler*innen durch. Facebook war zum Start der studiVZ-Karriere 2005 nämlich noch ausschließlich auf Englisch verfügbar. Die Boom-Jahre der Social Media waren also ganz klar die 2000er. Doch auch heute werden noch neue Netzwerke gegründet und genutzt, Stichwort TikTok und Clubhouse.

Survival of the fittest: Was wird heute aktiv genutzt?

Kaum jemand nutzt heute noch aktiv MSN, studiVZ oder ICQ. Einige der älteren Communitys gibt es heute gar nicht mehr. So zum Beispiel SchülerVZ, das 2013 abgeschaltet wurde. Auch dessen „Mutter“ studiVZ sollte 2020 sterben, ist jedoch immer noch online. Falls ihr also mal wieder eure Freunde gruscheln wollt… ICQ wurde hingegen gerade erst gerelauncht und ist unter dem innovativen Namen ICQ New (Kreativität at its best) erreichbar. Trotzdem gibt es eine Handvoll sozialer Netzwerke, die seit den 2000ern aktiv gewachsen sind und sich mit neuen Updates und Features immer noch weiterentwickeln. Dazu zählen wir Facebook, Instagram, Twitter und LinkedIn. Seit Kurzem gehören aber auch Clubhouse und TikTok unbedingt dazu, wobei TikTok gar nicht mal so neu ist, wie ihr vielleicht denkt. Die Vorreiter-App musical.ly gibt oder besser gesagt gab es schon seit 2014 und wurde 2018 von TikTok abgelöst. Bisher noch gar nicht richtig angesprochen, aber mindestens genauso relevant wie Twitter und Co. ist Pinterest, das seit 2010 eine konstante Erfolgsgeschichte hinlegt. Hier geht es weniger um News-Spread oder die Repräsentation seiner selbst als vielmehr um Inspirationen und das Ausleben von Kreativität durch Uploads ansprechender Bilder zu verschiedenen Themen. Sobald bei ZUCKER. Brainstormings anstehen, scrollen wir uns gern durch die Tiefen von Pinterest und lassen uns von den unendlich vielen Moodboards inspirieren.

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Die Vielseitigkeit der sozialen Netzwerke ist wirklich erstaunlich! Dabei ist es gar nicht einfach, hier den Überblick zu behalten, und auch nicht unbedingt nötig, in jeder Community vertreten zu sein. Das kann nämlich ganz schön zeitverzehrend sein. Zudem sollten wir die Beiträge in den Netzwerken, genauso wie ihre Wirkung stets kritisch hinterfragen. Die öffentliche Zugänglichkeit und relative Anonymität sowie die oft fehlende Verifikation von Nachrichten ermöglichen die Verbreitung von Fake News und Propaganda und senken die Hemmschwelle für persönliche Beleidigungen bis hin zu offenen Drohungen und Hatespeech. Auch hinsichtlich des Datenschutzes sollten wir unsere Nutzung der sozialen Medien hinterfragen und uns mit der Verwendung unserer Informationen auseinandersetzen. Trotzdem sind wir erstaunt und dankbar über die Möglichkeiten, die uns die Netzwerke bieten, und die Entwicklungen, die wir in den letzten 20 Jahren miterlebt haben und heute als selbstverständlich ansehen. Sowohl in unserer Arbeit als auch in unserer Freizeit bereichern uns die Social Media in vielerlei Hinsicht und wir freuen uns immer, neue Trends auszuprobieren.

Fun Fact zum Abschluss: Der weltweit erste Twitter-Post von Gründer Jack Dorsey wurde kürzlich erst für 2,9 Millionen US-Dollar versteigert! Crazy, oder?

Der Lebensmitteleinkauf der Zukunft

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Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen und oftmals entstehen unter Druck ganz großartige Dinge! Das kennen wir aus dem Arbeitsalltag, wenn montags mal nicht alles nach Plan läuft oder ein Kunde die Deadline vorverlegt. Aber auch mit Blick auf die vergangenen Monate, die den Alltag komplett umgekrempelt haben, können wir verschiedene Trends erkennen, die nicht nur für uns als PR-Agentur von Consumer Brands wie Amazon spannend sind, sondern auch für uns als Konsumenten selbst! 

Einer dieser bemerkenswerten Trends ist die Revolution des Lebensmitteleinkaufs  angetrieben durch Kontaktbeschränkungenstrenge Hygienemaßnahmen und Ausgangssperren 

Wie heißt es so schön? Not macht erfinderisch! Von dieser Erfindung – oder besser gesagt Entwicklung – profitieren wir alle, auch nach der Corona-Pandemie. Beim Thema Lebensmitteleinkauf denken wir derzeit direkt an überfüllte Supermärkte und lange Schlangen an der Kasse. Doch seit den Einschränkungen durch die Pandemie haben Lebensmittellieferdienste an Fahrt aufgenommen. Wer weiterhin gerne für den Einkauf das Haus verlässt, wird bald schon ein Szenario vorfinden, das sich wohl erst einmal wie Diebstahl anfühlt: Stores, in denen der Kunde aus dem Regal nimmt, was er möchte und dann einfach so wieder rausmarschiert. 

Wie sieht der Einkauf von morgen aus? Liefern lassen, selbst scannen, automatisiertes Bezahlen per App  die Entwicklungen gehen in verschiedene Richtungen. Um den Überblick zu behalten, stellen wir euch die wichtigsten Lebensmittellieferdienste und Shop-and-Go-Stores vor.  

Unsere liebsten Lieferdienste

 

AmazonFresh 

Zugegeben: Wir sind Fans von Amazon.de – und zwar nicht erst seit 2013. So lange gehört Amazon.de nämlich schon zu den ZUCKER.Kunden und seit einiger Zeit gibt es in einigen deutschen Städten vom allseits beliebten Onlineshop auch einen Lebensmittellieferdienst: AmazonFresh.
Bio-Produkte, Getränke, frisches ObstDrogerieartikel und vieles mehr bestellen Prime-Mitglieder einfach bei AmazonFreshAb einem Bestellwert von 80 Euro ist die Lieferung versandkostenfrei, unter 80 Euro liegen die Lieferkosten bei 3,99 Euro und es gibt verschiedene Lieferzeiträume zur Auswahl. AmazonFresh bietet sogar eigene Kategorien für bestimmte Ernährungsweisen an (Veganer*innen, hallo) und wer KochInspo braucht, findet bei AmazonFresh sogar Rezeptideen.  

REWE 

Bei REWE lassen sich Lebensmittel genauso easy online bestellen. Bei der Lieferung habt ihr sogar drei verschiedene Optionen: Lieferung per Paket, Lieferung per REWE-Bringdienst oder Abholung der Onlinebestellung in einem teilnehmenden REWEMarkt. Weitere Vorteile, die wir super finden: Pfandflaschen von REWE könnt ihr (wie auch bei AmazonFresh) ganz einfach den Fahrern mitgeben, wenn eine neue Bestellung geliefert wird. Außerdem zahlt ihr bei der ersten Bestellung keine Lieferkosten. Grund genug, den Service einmal zu testen, oder?  

GORILLAS 

Wer dringend und schnell ausgewählte Lebensmittel benötigt, ist bei GORILLAS richtig. Mit dem Versprechen, dass die Bestellung in zehn Minuten geliefert wirdmacht der Slogan „Schneller als du“ auf jeden Fall Sinn, da allein die Einkaufszettelsuche, das Schuhe-Anziehen und der Fußmarsch zum Supermarkt schon länger dauern. Eine GORILLASLebensmittellieferung kostet 1,80 Euro, ab 40 Euro Warenwert kommt die Bestellung versandkostenfrei. Einfach die App downloaden, Artikel aussuchen und das wars.  

Credits: gorillas.io

Shop and Go – Einkaufen der Zukunft?
 

Amazon Go Store

Wie gerne würden wir von einem Amazon Go Store in Deutschland erzählen – das ist allerdings noch Zukunftsmusik. Den Convenience Store mit „Just Walk Out“-Technologie gibt es bis dato in Seattle und wir finden, das Konzept klingt am Anfang verrückt: Rein in den Laden, nehmen was wir brauchen und dann einfach wieder rausgehen – what? Natürlich wäre das am Ende Diebstahl. Was aber wirklich stimmt, ist, dass der Bezahlvorgang im Geschäft wegfällt, indem Konsument*innen in der AmazonApp einen Code erhalten, durch den sich beim Scan die Türen des Amazon Go Stores öffnen und die Produkte getrackt werden, die sie aus dem Regal nehmen. Auch wenn ein Artikel wieder zurückgelegt wird, erkennt dies die App. Beim Verlassen des Stores wird der Kassenzettel für den Einkauf per Mail zugestellt und der Betrag über das Amazon-Konto abgebucht. Klingt futuristisch, wird aber bestimmt schneller zum Alltag gehören als gedacht.  

shop.box und collect.box 

Nichtsdestotrotz gibt es in Deutschland bereits kleine Lebensmittelstores ohne Kassen. Die Schwarz-Gruppe hat die shop.box und collect.box entwickelt, beide Stores kommen ohne Kasse aus und befinden sich in HeilbronnDie Bezahlung geht ganz einfach, ohne dass man die Artikel selbst scannen oder den Geldbeutel zücken mussPer automatisierter App gelangen Kund*innen durch die Tür der shop.box, nehmen die gewünschten Artikel aus den Regalen und verlassen den Store ohne Kassenvorgang. Bezahlt wird ganz einfach mit dem Online-Lastschriftverfahren von Klarna. Bei der collect.box wird es sogar noch bequemer: Per App werden die Artikel vorab ausgewählt, und man muss den Einkauf dann nur noch fertig zusammengestellt aus dem Abholfach nehmenSuper praktisch und unkompliziert!  

Ob wir je wieder auf den Luxus verzichten wollen, dass der Einkauf direkt vor die Haustür geliefert wird? Da sind wir uns noch nicht ganz sicher und sobald ein Convenience Store mit „Just-Walk-Out“-Technologie nach Berlin kommt, werden wir die Ersten sein, die den Shop ausprobieren. Schon von Berufs wegen wollen wir ja wissen, wie der Hase ohne Geldbörse zu zücken aus dem Laden läuft. 

(Ein Blogbeitrag von Loretta Käch)

Quellen und weiterführende Links:

 https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/karotten-per-klick-wie-lebensmittel-lieferdienste-von-corona-profitieren-li.132198 

https://www.backwelt.de/newsview/ganz-ohne-kassen-schwarz-gruppe-testet-die-shop-box.html 

Pimp up your Homeoffice: Unsere ZUCKER.Lieblinge für euren heimeligen Arbeitsplatz

Credits: Catherina Schürmann

Wir haben das Homeoffice in den vergangenen Wochen richtig lieben gelernt und können es uns schon gar nicht mehr wegdenken. Der persönliche Touch in Ausstattung und Einrichtung unseres Workspace hat nicht unerheblich dazu beigetragen… Klar, auch im ZUCKER.Office könnten wir unserem Arbeitsplatz durch Tisch-Accessoireseine persönliche Note verleihen, doch mit schöner Beleuchtung, Mobiliar und fancy Arbeits-Gadgets im weitesten Sinne können wir uns über das Arbeiten von zu Hause aus absolut nicht beklagen. Einige Highlights, die bei uns für Wohlfühlatmosphäre sorgen oder einfach nur super praktisch sind, wollen wir euch nicht vorenthalten. Dabei handelt es sich übrigens ausschließlich um ZUCKER.Stücke von unseren Kunden – Akquise done right!

Nanoleaf Shapes

Die smarten Lichter lassen sich zu verschiedenen Mustern und Designs kombinieren und an die Wand kleben (keine Sorge, fällt nicht ab!). Außerdem reagieren sie sogar auf Musik und tanzen farblich zum Rhythmus unserer ZUCKER.Sounds. Wusstet ihr, dass sich die bunte Beleuchtung auf Produktivität und Motivation auswirken kann? Blautöne fördern zum Beispiel die Konzentration, Grün sorgt hingegen für gute Laune. Die Farben der Nanoleaf Panels lassen sich über eine eigene Nanoleaf App einstellen und wechseln, um uns durch die verschiedenen Mood-Phasen des Arbeitstags zu begleiten. In der App könnt ihr sogar „Stundenpläne“ basteln, wann und wie lange die Lichter in welcher Farbe leuchten: Teams-Termin? Lila! Blocker zum Verfassen einer Pressemitteilung? Orange! Pause? Grün!

Credits: Nanoleaf

hexxas von CEWE

Wer es am Arbeitsplatz etwas weniger interaktiv mag, aber trotzdem nicht auf kreativen und variablen Wandschmuck verzichten will, dem oder der seien die hexxas von CEWE ans Herz gelegt. Die sechseckigen Fotokacheln lassen sich in schier endlosen Kombinationen und Formationen arrangieren – ob nun mit übergreifendem Motiv wie in unserem Beispiel oder mit vielen Einzelfotos. Und was ist in diesen Zeiten schöner als in Erinnerungen an den letzten (echten und unbeschwerten!) Urlaub zu schwelgen oder die Family & Friends zumindest in der Fotoversion um sich zu haben? Die hexxas lassen sich kinderleicht zu einem Gesamtkunstwerk verbinden und jederzeit erweitern. Dank der Magnetaufhängung könnt ihr die einzelnen Kacheln außerdem austauschen, wann immer euch danach ist, und so Abwechslung an eure Wand bringen. Auf der Produktseite findet ihr jede Menge Inspiration für euer ganz persönliches Wanddesign.

Credits: CEWE

Zimmerpflanzen

Die grünen Lieblinge bereiten uns eine riesige Pflanzenfreude.de! Ob Monstera, Strelitzie oder eine Efeutute: Sie sind nicht nur schön anzusehen, sondern verbessern auch nachweislich das Raumklima und helfen dabei, Stress abzubauen. Bei der großen Vielfalt an Zimmerpflanzen ist es gar nicht so einfach, sich für die Richtige zu entscheiden. Hängend? Stehend? Groß? Klein? Auf der Website unseres Kunden Blumenbüro Holland könnt ihr euch beraten lassen und verschiedene Plant-Personalities kennenlernen. Ab Frühling lässt sich der Heim-Dschungel auch mit farbenfrohen Blumensträußen ergänzen. Einfach nur schön!

Credits: Pflanzenfreude.de

MonKey Desk von ROOM IN A BOX

Wer sich bei der Arbeit einen Perspektivwechsel wünscht, ist mit dem MonKey Desk von ROOM IN A BOX bestens beraten. Die nachhaltige Schreibtischerhöhung aus hochwertiger Wellpappe macht aus dem Sitzplatz einen Stehplatz. Da sich die wenigsten von uns einen höhenverstellbaren Schreibtisch leisten können oder wollen, bietet der MonKey Desk eine praktische Alternative. Nach der Nutzung lässt er sich einfach wieder zusammenfalten und in der Schublade verstauen. Was das Ganze mit Affen zu tun hat? Nichts! Mon steht für Monitor, Key für Keyboard. Bestehend aus zwei Stufen findet oben der Bildschirm und unten die Tastatur ihren Platz. Der Desk ist sogar in verschiedenen Größen erhältlich und ergonomisch komplett durchdacht – der Rücken wird es uns danken… Überzeugt euch selbst! (Pro-Tipp: Wenn euch das ROOM IN A BOX Design gefällt, können wir auch das Regalsystem nur wärmstens empfehlen.)

Credits: ROOM IN A BOX

Stashcat

Funktionierende digitale Kommunikation ist das A und O des Homeoffices. Video-Calls, Kundenmeetings oder Teamabsprachen werden von verschiedenen Messenger-Plattformen wie Teams oder Zoom ermöglicht. Die großen Anbieter kommen meistens aus den USA, doch unser Kunde stashcat hat eine deutsche Alternative entwickelt, die der Konkurrenz vor allem hinsichtlich des Datenschutzes um einiges voraus ist. Datensicherheit ist in der heutigen Welt extrem wichtig (Grüße an diejenigen unter euch, die seit Jahren das gleiche Passwort für sämtliche Accounts benutzen), vor allem in der digitalen Arbeitswelt. Deshalb wird stashcat auch zum Beispiel von der Bundeswehr und deutschen Behörden genutzt. Wir finden das super cool und interessant! Ihr auch? Dann sprecht doch einmal mit euren Kolleg*innen aus der IT darüber…

Oatly Oat Milk Barista Edition

Was darf beim Arbeiten nicht fehlen, weder im Büro noch im Homeoffice? Das Käffchen am Morgen (vertreibt Kummer und Sorgen)! Am besten schmeckt uns der Kaffee mit der Hafermilch von Oatly in der Barista Edition, denn durch Schütteln schäumt sie auf und gibt uns das fancy Cappuccino-aus-dem-Hipster-Café-Feeling. Milchschaum for the win!

JOYUMA Coffee Carrier

Apropos Kaffee… Unsere Mittagspause verbringen wir gern draußen beim Spaziergang an der frischen Luft. Auch dabei tut ein Kaffee einfach nur gut und erwärmt uns Hände und Seele. Wir sind jedoch keine Fans von Coffee-To-Go-Einwegbechern, sondern setzen auf die hübschen und gleichzeitig nachhaltigen Kaffeeketten des Berliner Start-Up JOYUMA. Ähnlich wie Handyketten lassen sich die Coffee Carrier aus veganem Leder einfach umbinden, damit unsere Hände zum Telefonieren, Winken oder Händchen-Halten freibleiben. Die Kordeln sind sogar austauschbar und können auf unser Outfit abgestimmt werden. Trend-Alert!

Credits: JOYUMA

Foot Locker

Was benötigen wir beim Spazieren noch? Ein bequemes Schuhwerk! Wie schätzen wir uns glücklich, dass Foot Locker zu unseren Kunden gehört und uns in Sachen Sneaker-News immer auf dem Laufenden hält. Ein Trend, den wir ganz besonders cool finden, sind die sustainable Sneaker. Ganz unter uns: Manche Modelle sind so gemütlich, dass wir sie sogar drinnen anlassen und als Hausschuhe nutzen.

Mondhügel

Im Laufe des Tages weicht der Kaffee dem Feierabenddrink! Von Limo bis Bier werden wir richtig kreativ, wenn es um das Einläuten der Freizeit geht. Ein ganz besonderer Tipp für den Freitagabend: der Kreuzberg Gin von Mondhügel. Handcrafted in der Markthalle 9 schmeckt er verdünnt mit dem passenden Tonic Sirup super fruchtig und stimmt uns genüsslich auf das Wochenende ein. Cheers!

Credits: Mondhügel

Mäuse-Alarm! Alltagstechnik Part 2

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Wenn wir an die PR denken, denken wir meistens direkt an Strategien, Konzepte, redaktionelle Arbeit und Netzwerken – gedanklicher Leistungssport, bei dem der Kopf schnell zu rauchen anfängt! Der physische Kraftakt, den wir dafür aufwenden müssen, wird dabei oft vergessen: Versucht einmal im Krisen-Management asap ein 50-seitiges FAQ aufzusetzen oder dies anschließend durch Scrollen und Klicken zu bearbeiten. Das Ergebnis: Sehr, sehr müde Hände! In unserem letzten Alltagstechnik-Beitrag haben wir euch verschiedene Tastaturen vorgestellt, die uns das Fließband-Schreiben erleichtern. Heute widmen wir uns einem noch weitaus kontroverseren Thema – der Maus.

Alles außer alle für eine und eine für alle

Sein wir einmal ehrlich: Wenn euer Arbeitgeber, bzw. eure Arbeitgeberin ernsthaft verlangt, dass ihr euch mit einer 2,50€-Maus als Ergebnis eines Mengenrabatt-Kaufrauschs begnügt und nicht auf eure Wünsche eingeht, sollet ihr euch vielleicht einmal Gedanken machen… Jede*r von uns bringt individuelle Talente und Skills mit ins Unternehmen und jede*r von uns sollte dafür auch mit einer individuellen Ausstattung belohnt werden, besonders wenn es um Mäuse geht.

Maus führt ins Krankenhaus

Warnung: Der übermäßige Gebrauch einer beliebigen Computer-Maus kann schwere gesundheitliche Schäden zur Folge haben. (Bei Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie diesen Blogpost und kaufen sich eine bessere Maus!) Homeoffice und remote working vom Bett oder Sofa (guilty!) fördern nicht unbedingt die gesunde Arbeitshaltung. Nicht nur der Rücken leidet darunter, sondern auch die Hände… Lassen wir einmal den bzw. die Pessimist*in raushängen: Eine falsche (Hand-)Haltung führt zur Überbelastung des Handgelenks. Die Handgelenks-Überbelastung führt zu Schwellungen. Die Schwellungen führen zu Druck auf die Nerven. Dieser wiederum führt zum Karpaltunnelsyndrom (Grüße an alle Hypchonder*innen). Worst Case: OP. Krankenhaus wegen Maus? Wäre vielleicht ein Titel für die BILD, aber schon ein bisschen peinlich für den oder die Betroffene*n… Was lernen wir daraus? An Mäusen spart man nicht!

Die eine oder keine

Aber welche Maus ist denn jetzt die Richtige? Das können wir so pauschal nicht für jede*n beantworten. Denn wie der Fingerabdruck ist auch jede Hand anders. Was wir aber können, ist euch ein paar Kriterien zur Wahl eures Perfect-mouse-match mit an die Hand zu geben. Dieser Blogpost soll euch eine Stütze auf der Suche nach eurer Traum-Maus sein und Inspirationen liefern, was der Maus-Markt alles zu bieten hat. Macht euch eines klar: Die Zeiten der guten alten Maus mit nur zwei Tasten sind vorbei… Willkommen im 21. Jahrhundert!

Kabel oder kein Kabel?

…das ist hier die Frage.

Kabellose Mäuse bedeuten Freiheit und Flexibilität. Wer remote arbeiten kann oder beruflich oft reisen muss, ist mit einer kabellosen Maus definitiv weniger eingeschränkt. Doch diese Freiheit und Flexibilität haben ihren Preis. Kabellose Mäuse können, je nach Hersteller versteht sich, langsamer in der Reaktion sein, Signalstörungen durch andere Geräte erleiden und leider auch schnell verloren gehen. Worst case? Ihr verliert nicht die Maus selbst, sondern den Mini-USB-Stick, der sie mit eurem Laptop verbindet und, wie könnte es anders sein, nicht einzeln erhältlich ist…

Kabel-Mäuse haben sich ihren Platz und Rang in der Peripherie-Gesellschaft über Jahrzehnte hinweg erobert und müssen sich heute kaum noch beweisen. Meistens sind sie bei ähnlicher Performance auch noch günstiger als ihre kabellose Konkurrenz. Ihr Defizit liegt lediglich im Kabel selbst. Zu kurz? Ungemütliche Arbeitshaltung! Zu lang? Kabelsalat und Stolpergefahr!

Fassen wir zusammen: Wenn ihr zum Business-Typ Vielflieger, Digital Nomad oder Coworking-Fan gehört, empfehlen wir euch der Mobilität halber eine kabellose Maus. Wenn ihr allerdings stets an einem festen Platz im Büro oder Homeoffice arbeitet, seid ihr mit einer Kabel-Maus gut beraten. Ausnahme: Bei euch im Office herrscht eine Flex-desk-policy wie bei ZUCKER. (jede*r kann sich an jeden Tisch setzen). Mäuse ziehen Bakterien förmlich an und keine*r von uns wünscht sich Besuch von Kollege E.Coli, Salmonelle, Shigelle oder Staphylokokke, richtig?

Safety first! #DSGVO

Bei den Techies unter uns gehen jetzt wahrscheinlich die Alarmglocken an oder es klingelt zumindest in den eingestaubten Schubladen eures Gehirns: War da nicht was von wegen Hackerangriff via Bluetooth? Sind kabellose Mäuse überhaupt sicher, wenn sie über Bluetooth mit dem Computer interagieren? Tatsache: Bluetooth, Infrarot und Co. können den Zugriff durch Unbefugte auf eure Daten ermöglichen.

Aaaaber…

Ein Profi-Hacker würde sich höchstwahrscheinlich einen einfacheren, schnelleren und unauffälligeren Weg zu euren Daten suchen. Denn der Umweg über Bluetooth und Co. würde bedeuten, dass er physisch bei euch am Arbeitsplatz anwesend sein müsste, um direkten Kontakt mit eurem Computer herzustellen. Selbst wenn das der Fall wäre, müsste er es schaffen, sich mit eurem Gerät zu verbinden, die Daten zu entschlüsseln und fix abzuspeichern. Ganz schön aufwendig für eine*n Kriminelle*n, oder? Das Ganze würde viel einfacher funktionieren, wenn er oder sie euch eine Ransomeware („Erpressersoftware“) versteckt als Mediakit zuschicken würde, das ihr nichtsahnend öffnet und somit den Weg zum Angriff freimacht…

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Um die Hack-Gefahr zu umgehen, benötigen die meisten kabellosen Mäuse heutzutage einen zugehörigen USB-Stick, ohne den jeder fremde Verbindungsversuch  fehlschlagen würde.

Nichtsdestotrotz wäre es verständlich, wenn eure IT bzw. euer*e Datenschutzbeauftragte*r Bedenken trägt. Doch, de facto, ist das Risiko eines Hackerangriffs wirklich sehr gering. Es besteht dennoch, insbesondere an öffentlichen Orten wie Cafés oder Flughäfen. Seid deshalb einfach vorsichtig, wo und wie ihr eure Maus nutzt. Unter uns: Wenn wir schon nach Schwachstellen unserer Datensicherheit suchen, sollten wir bei unseren Geschäftshandys anfangen… Das ist 1000-mal einfacher zu hacken als eure Maus. Denn wer schaltet sein Bluetooth nach AirPod-Nutzung schon immer direkt wieder aus?

Es kommt auf die Größe an…

Jede Hand sieht anders aus. Hände unterscheiden sich in Größe. Breite, Fingerlänge, Fingerbeweglichkeit etc. Sogar die Art und Weise wie ihr eure Maus haltet, unterscheidet sich. Team Handballen? Team Fingerspitze? Oder der Klauengriff? Sehr unwahrscheinlich, dass eine Maus in jede Hand passt.

Mäuse müssen sitzen wie Handschuhe, um Anstrengung, Fingermüdigkeit und Handgelenks-Überbelastungen zu vermeiden. Es wäre utopisch anzunehmen, dass Hersteller jedem Nutzer bzw. jeder Nutzerin eine maßgeschneiderte Maus anfertigen können. Trotzdem gibt es große Unterscheide zwischen einzelnen Mäusen. Jetzt gilt es, die am besten passende Lösung zu finden. Dafür gibt es einige Merkmale, die uns auf der Suche begleiten. Die wichtigsten ergonomischen Kriterien sind folgende:

  • Größe und Gewicht: Minimaus passt wohl kaum in Hulks Hand und zarte Händchen können von großen Geschützen schnell überfordert werden.
  • Die Griffstärke: Im Idealfall könnt ihr die Maus ganz einfach bewegen, ohne Finger und Handgelenk groß anstrengen zu müssen, wenn ihr sie nur leicht festhaltet.
  • Kaum Kontakt: Euer Handgelenk schwebt in der Luft, wenn ihr die Maus benutzt.
  • Ellbogeneinsatz: Eigentlich soll die Maus nicht über unser Handgelenk, sondern über unseren Ellbogen gesteuert werden. Wusstet ihr das?

Mäuse gibt es heutzutage in allen Formen und Farben. Welche passt am besten zu euch?

Seid ihr verrückte Multitasker und sucht in erster Linie nach Effizienz? Tipp: Logitech MX Master 3

Die MX-Master-Reihe von Logitech hat sich in der IT-Welt längst einen Namen gemacht. Die neuste Version, MX Master 3, zählt zweifelsohne zu den besten Mäusen, die ihr für eure Arbeit nutzen könnt, egal, ob lange Scroll- und Klick-Sessions oder besonders präzise Feinarbeit wie Grafikdesign. Die Maus ist angenehm zu benutzen und lädt innerhalb weniger Minuten auf. (Denn ja, sie ist kabellos). Mit ihrem USB-C-Schlitz ist sie beim Laden sehr viel schneller als andere Geräte und der Akku hält auch verhältnismäßig lang. Weitere coole Features der MX Master 3 sind, dass ihr sie mit mehreren Geräten gleichzeitig verbinden könnt, um beispielsweise flexibel vom PC zum Tablet zu wechseln, oder ein kleines Rädchen, mit dem ihr horizontal scrollen könnt. Außerdem gibt es einen zusätzlichen Button für den Daumen, den ihr gedrückt halten könnt, um verschiedene Befehle wie das Öffnen von Apps auszuführen. Das Ganze läuft über die passende Logitech-Software, mit der ihr euch jedoch nicht unbedingt beliebt bei eurer IT macht, wenn ihr das Tech-Budget schon mit der Maus an sich ausgereizt habt und jetzt auch noch eine Extrawurst in Sachen Software wünscht…

Credit: Logitech

Die Logitech-Maus gehört mit 109 € nicht zu den günstigsten Modellen im Markt und ist zudem ausschließlich für Rechtshänder*innen designt. Wer die Möglichkeit hat, in den Genuss zu kommen, wird aber begeistert von ihr sein und die eigene Produktivität um einiges verbessern können.

Seid ihr kleine Nerds mit einem Faible für die schönen Dinge im Leben und sucht nach dem Wolf bzw. der Maus im Schafspelz? Tipp: Razer Pro Click

Noch vor ein paar Monaten wäre es absolut verrückt gewesen, eine Empfehlung für ein Razer-Produkt als  Büroausstattung auszusprechen, da die Brand einen starken Gaming-Bezug hat. Doch das neuste Produkt überschreitet jede Grenze.

Die Pro-Click-Maus ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Razer, einem der bekanntesten Gaming-Hardware-Hersteller, und Humanscale, einem Unternehmen, das sich der Produktion ergonomischer Arbeitsgeräte verschrieben hat.

Sie ist ein Star, wenn es um Performance geht. Denn die Pro Click ist nur mit dem Besten vom Besten ausgestattet: eine Führungsgenauigkeit von 16.000 DPI (weitaus mehr, als ihr für irgendeine Art der Büroarbeit jemals benötigen werdet), sodass ihr 16.000 Signale bei einer Bewegung von 2,5 cm senden könnt, und eine Präzision von über 99,4 % (sehr techy, wie wissen’s, aber habt es einfach einmal gehört und seid beeindruckt davon). Die Batterie hält insgesamt über 400 Ladestunden und die Buttons bzw. Tasten halten mehr als 50 Millionen Klicks aus, was auf eine sehr lange Lebensdauer der Maus hinweist. Fragt sich nur, wo hier der Haken ist?

Credit: Razer

Stichwort Batterie: Die Pro Click nutzt ein Micro-USB-Kabel anstelle eines sehr viel schnelleren USB-c-Anschlusses. Das Design der Maus lässt letzteren nämlich leider nicht zu und auch unter den Micro-USB-Kabeln ist nicht jedes geeignet. Ihr seid auf das zugehörige Kabel angewiesen. Tipp: Verliert es nicht!

Fakten auf den Tisch: Die Pro Click gehört mit 109,99 € ebenfalls zu den teureren Geräten und ist ebenfalls nur für Rechtshänder*innen geeignet. Die ergonomische Komponente, die Humanscale ins Design eingebracht hat, macht diese Maus trotzdem extrem attraktiv, insbesondere für Leute, die wirklich viel Maus-Arbeit im Alltag leisten. Immerhin gehört sie zu den ergonomischsten Mäuse, die es aktuell auf dem Markt gibt.

Seid ihr touchpad-süchtig und nur ab und zu auf eine Maus angewiesen? Oder verliert ihr eure Mäuse regelmäßig? Tipp: Logitech Pebble oder Microsoft Bluetooth Mobile Mouse 3600

Beide genannten Mäuse sind sowohl für Links- als auch Rechtshänder geeignet und mit einem Preis zwischen 24,99 € und 34,99 € vergleichsweise günstig. Sie sind eindeutig für eine mobile Nutzung unterwegs gedacht – und für eher kleine Hände. Der Preis macht sie leicht erhältlich und austauschbar, wenn nötig.

Die Pebble funktioniert über einen USB-Stick von Logitech und interagiert mit allen Software-Systemen – Stecker rein, los geht’s! Easy peasy lemon squeezy… Für so einen günstigen Preis bekommt ihr zwar kein super-duper High-Tech-Tool, das ergonomisch auf lange Scroll-Sessions ausgelegt ist (vergleicht hier einmal die etwas teurere Logitech MX Anywhere 2), doch dafür könnt ihr immerhin zwischen fünf verschiedenen Farbdesigns wählen. Wenn das mal kein Argument für alle Fashionistas unter uns ist…

Credit: Logitech

Die Mobile Mouse 3600 von Microsoft ist speziell für kleine Hände geeignet, bietet alle Basisfunktionen, die wir im Arbeitsalltag so benötigen, drei verschiedene Farbvarianten und eine solide Performance. Dank praktischer Größe könnt ihr sie überall in der Tasche mit euch rumtragen. Alles in allem ist die Microsoft-Maus eine gute Lösung für jede*n, der oder die nach einem günstigen, zuverlässig arbeitenden Gerät suchen. Die Batterie soll sogar bis zu sechs Monate lang halten. Solange ihr sie nicht verliert, beschert euch die Microsoft Maus ein unbeschwertes Arbeiten für wenig Geld.

Credit: Microsoft

Seid ihr Linkshänder? Tipp: SteelSeries Sensei Ten

… dann gehört ihr zur Minderheit! Nur etwa 10 Prozent der Weltbevölkerung sind linkshändig, sodass die meisten Hersteller die wirtschaftlich nachvollziehbare Entscheidung treffen, sich nur der restlichen 90 Prozent anzunehmen. Das macht euch die Suche nach dem Perfect-mouse-match leider nicht einfacher… Zum Glück fangen immer mehr Unternehmen an, beidhändig nutzbare Mäuse zu produzieren, die zwar weder für Links- noch Rechtshänder optimal sind, aber immerhin von beiden genutzt werden können.

Zu diesem fortschrittlichen Unternehmen gehört auch SteelSeries. Der dänische Hersteller fokussiert sich auf die Gaming-Peripherie, hat aber auch Geräte auf den Markt gebracht, die wir bei der Arbeit nutzen können. Die Sensei Tenn hat ein linkshänder-freundliches Design mit einem der besten Sensoren, die es aktuell gibt. So könnt ihr extrem einfach und genau arbeiten. Am besten geht das, wenn ihr die zugehörige Software besitzt, doch einige Features lassen sich auch ohne genießen. Dazu gehört zum Beispiel das Tilt Tracking, das eure Bewegungen trackt, selbst wenn ihr die Maus anhebt – besondere praktisch für diejenigen, die ihre Maus nutzen, als wären sie Dirigent*innen im Symphonieorchester.

Credit: Steelseries

Preislich liegt die Sensei Ten mit 79,99 € in der Mitte und könnte als Start-Maus für alle Newbies fungieren, bis diese eigene Maus-Bedürfnisse und Wünsche äußern. Der einzige richtige Nachteil ist das Kabel, das leider sehr schnell reißen und kaputt gehen kann. Shit happens…

Seid ihr Boomer oder Hipster und erinnert euch noch an das Windows-95-Geräusch? Tipp: Microsoft Classic IntelliMouse

Auf den ersten Blick mag sie zwar nicht die ansprechendste Maus sein, was zum Beispiel das Design angeht, doch wird euch die Classic-Intelli-Maus sicherlich in alte Zeiten zurückversetzen  (zumindest die Boomer unter euch) und so einige Erinnerungen wecken. Sie ist nämlich die neuste Version der Maus, die einst so ziemlich in jedem Büro der Welt eingesetzt wurde – unscheinbar, aber zuverlässig.

Diese neuste Version hat ein Design-Upgrade bekommen und wurde mit verschiedenen Tech-Features erweitert, wie zum Beispiel dem modernen Sensor. Es handelt sich um eine Kabel-Maus, auf die ihr euch jederzeit verlassen könnt.

Für 42,99 € bekommt ihr ein Gerät, das nahezu unzerstörbar ist und eine lange Erfolgsgeschichte vorzuweisen hat.

Credit: Microsoft

Wollt ihr eure Handgelenke und Ellbogen schonen? Tipp: Logitech MX Vertical

Das vertikale Design dieser Logitech-Maus sieht erstmal interessant aus, da wir sie halten müssen, als würden wir ihr einen Handshake geben. Das ist tatsächlich die natürlichste Haltung für unsere Hände, da wir sie nicht verstellen müssen. Denn genau so halten wir unsere Hände, wenn wir nicht darüber nachdenken, z.B. beim Ablegen auf den Tisch oder einfach beim Baumeln lassen, wenn wir stehen. Ergonomisch betrachtet, ist diese Maus ideal, auch wenn die Handhabung erst einmal ungewohnt sein mag.

Außerdem besitzt die MX Vertical alle coolen Funktionen, die die anderen genannten Logitech-Mäuse auch aufweisen. Unser liebstes Feature ist das smart charging: Eine aufgeladene Batterie hält bis zu vier Monate und lässt sich – sollte die Batterie doch mal leer sein – im Notfall, zum Beispiel in einer Pitch-Präsentation, innerhalb weniger Minuten für drei Stunden weiteren Betrieb aufladen. Hinzu kommt, dass ihr die Maus mit drei verschiedenen Geräten verbinden könnt, zwischen denen ihr mit nur einem Klick switchen könnt.

Credit: Logitech

Für kleine Hände bedeutet sie vielleicht erstmal eine Umstellung, ist die Erfahrung aber auf jeden Fall wert und schützt euch für 85,99 € vor dem Karpaltunnelsyndrom – eine smarte Investition, denn die Operation kostet definitiv mehr Zeit und Geld.

Seid ihr Aliens? Sucht ihr nach dem Kick? Wollt ihr etwas ganz Neues ausprobieren? Tipp: Logitech MX Ergo Wireless

Wir können uns ganz genau vorstellen, wie ihr jetzt leicht verwirrt vor dem Bildschirm sitzt und euch fragt, was das hier bitte sein soll?! Ladies and Gents, wir präsentieren euch den Trackball. Die Gamer unter euch können mit diesem Begriff bestimmt schon etwas mehr anfangen. Der Trackball ist sicherlich nicht everybody‘s darling, doch immerhin konnten sich einige e-Sportler mit ihm zum Sieg durchsetzen. Was die können, können wir schon lange, oder? Warum den Trackball also nicht auch bei der Arbeit nutzen? Bei einigen Kolleg*innen aus dem ZUCKER.Team gehört er längst zum Homeoffice-Equipment.

Aber nochmal zurück zur ersten Frage: Was genau ist ein Trackball? Eine äußerst ergonomische Alternative zur klassischen Maus. Der Trackball ersetzt jede Ellbogen- (oder Handgelenks-)Bewegung durch den Daumen. Sobald ihr den Dreh raus habt, macht das richtig Spaß!

Dennoch ist es schwierig, die herkömmliche Maus mit einem Trackball zu vergleichen, vor allem wenn es um technische Eigenschaften geht. Es handelt sich ganz offensichtlich um verschiedene Geräte, die für verschiedene Nutzer geeignet sind, doch der Trackball reagiert genauso schnell und erfüllt die gleichen Wünsche wie eine moderne Maus, wie zum Beispiel die Verbindung über Bluetooth. Der Griff lässt sich zudem durch eine Winkeländerung von bis zu 20° an die individuelle Handhaltung anpassen, sodass der Ball eine angenehme Alternative darstellt.

Credit: Logitech

Das einzige Manko, das wir finden können, ist tatsächlich die Umgewöhnung, die für die Hände mit der Nutzung einhergeht. Ihr müsst lernen, eure Finger in eine komplett neue Position zu bringen, um alle Buttons des Balls bedienen zu können. Zur Veranschaulichung: Bei einer ganz einfachen Maus klickt ihr üblicherweise mit Zeige- und Mittelfinger, während euer Daumen an der Seite ruht. Wenn eure Maus mehr als zwei Buttons hat, steuert der Daumen von der Seite aus hier die Vor- und Zurück-Tasten. Beim Trackball liegen diese Tasten aber unter eurem Zeigefinger. Eine ganz schöne Gymnastik, die eure Finger hier den Gelenken zuliebe durchmachen müssen!

Mit 109,00 € ist der Trackball nicht wirklich günstig, aber sobald ihr euch an ihn gewöhnt habt, wollt ihr in sicherlich nicht mehr missen. Challenge accepted?

Jetzt seid ihr dran

Das war sie also, unsere kleine Auswahl an verschiedensten Mäusen, die euch inspirieren und dabei helfen soll, das richtige Gerät für eure Bedürfnisse zu finden. Uns geht es nicht darum, euch zur einem bestimmten Modell zu überreden, sondern euren Blick auf die Relevanz der richtigen Maus zu schärfen und ein paar Möglichkeiten aufzuzeigen. Jetzt liegt es an euch! Nutzt diesen Blogpost gern, um eure*n Chef*in von eurer Traum-Maus zu überzeugen. Neben den genannten Modellen gibt es noch viele weitere, auch günstigere Varianten, doch unterschätzt auf keinen Fall, die Auswirkungen, die eine ungeeignete Maus auf eure Hände haben kann, bzw. die Auswirkungen, die die richtige Maus auf eure Arbeit hat. Probiert es einfach aus und überzeugt euch selbst!

50 Shades of Podcast-PR

Credit: Unsplash / mohammedmetri

Freizeit meets Business! Podcasts sind als Unterhaltungsmedium super beliebt, auch in der PR und im Marketing. Eine stark wachsende Podcast-Fanbase, eine hohe Glaubwürdigkeit durch Sympathieaufbau und Freizeit-Charakter sowie eine große Bandbreite an kreativen Nutzungsmöglichkeiten machen den Podcast zu einem vielversprechenden Medium, um Brands, Produkte und Botschaften erfolgreich in den Köpfen der jeweiligen Zielgruppe zu platzieren. Wie diese Nutzungsmöglichkeiten aussehen, erklären wir euch in diesem ZUCKER.-Blogpost.

Inszenierungs-Szenarien

Das offensichtlichste Ziel der PR hinsichtlich des Mediums Podcast ist wohl die Aufnahme eines Themas, eines Produkts/Brand als Gesprächsgegenstand oder ein redaktionell eingebundener Tipp. Im Marketing könnte zudem das Sponsoring einer Folge eine interessante Möglichkeit der Platzierung sein, wobei die Brand oder das Produkt zu Beginn genannt wird und/oder in der Textbeschreibung der Folge auftaucht. Auch eine als Werbung erkenntlich gemachte Aufnahme innerhalb des Gesprächs ist möglich – vergleichbar mit einem klassischen Native Advertorial. Sofern ein Kunde die Möglichkeit hat, selbst relevanten Content zu produzieren, lohnt sich auch für Marken die Überlegung, einen eigenen Podcast als Owned Media ins Leben zu rufen.

Soweit die Theorie: Bei ZUCKER. haben wir auch schon einige Erfahrungen zur Nutzung von Podcasts für unsere Kunden gesammelt. Anhand von zwei Beispielen, wollen wir euch zeigen, wie verschieden eine „redaktionelle“ Einbindung aussehen bzw. sich anhören kann.

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Oatly feat. Lovebrand

Der Lovebrand-Podcast von HORIZONT stellt in Interview-Form spannende Themen der Media- und Marketingbranche dar. Im Mittelpunkt stehen, wie der Name schon sagt, die HORIZONT Lovebrands – Marken, die die Redakteure besonders gern mögen oder interessant finden. Die Podcaster unterhalten sich mit Gründer*innen, Chef*innen, Manager*innen, Marketing-Expert*innen und anderen Persönlichkeiten, die hinter diesen Marken stecken. Zwei ihrer Gesprächspartner waren im Sommer 2020 die Manager unseres Kunden Oatly, Helge Weitz und Tobias Goj. In der ihnen „gewidmeten“ Folge ging es um den Auf- und Ausbau von Oatly in Deutschland, der Überzeugungskraft eines durchdachten Verpackungsdesigns und Kommunikationslösungen für den Haferdrink und seine Bruder- und Schwesterprodukte. Ein Interview ist besonders hoch angesehen im Medium Podcast. Brands haben die Möglichkeit, sich selbst zu erklären,  zu inszenieren und sich über eine Erwähnung hinaus in den Köpfen der Zuhörer zu verankern.

Stokke feat. Beste Vaterfreuden

Mit Stokke veranstalteten wir 2018 das Stokke Summer House – eine Art Community Hub für Schwangere, frisch gebackene Eltern und ihre Freunde, in dem sie sich in Talks, Kreativ-Workshops sowie Wellness- und Fitnesskursen  mit Experten und Gleichgesinnten austauschen konnten. In diesem Kreise fanden auch die Podcaster von Beste Vaterfreuden ihren Platz. In ihrem Podcast besprechen Jakob und Max alle wichtigen Themen rund um das Vatersein und die Familie – Freuden und Frustrationen. 2018 verlagerten sie ihr Studio ins Stokke Summer House und gingen das erste Mal live. Werden Männer emotionaler, wenn sie Kinder kriegen? Das war die Leitfrage, die sie hier beantworten wollten. Bei dieser Inszenierung handelte es sich weder um eine einfache Erwähnung noch um ein Interview, sondern quasi um ein Rahmenprogramm: Das Stokke Summer House stellte den Rahmen dieser Folge dar. Sehr authentisch!

Garnier feat. Brigitte BE GREEN

In der PR ist es eher unüblich, Anzeigen innerhalb von Podcasts zu schalten oder eine Folge zu sponsern – das überlassen wir meistens den lieben Kollegen aus der Werbung. Doch auch diese beiden Möglichkeiten der Inszenierung sind äußerst beliebt bei vielen Brands. Deshalb wollen wir euch hier kein Beispiel vorenthalten, selbst wenn ZUCKER. nicht daran beteiligt war. Im Nachhaltigkeits-Podcast der Brigitte BE GREEN thematisiert Redaktionsleiterin Alexandra Zuykonov den nachhaltigen Lifestyle in all seinen Facetten und alltäglichen Herausforderungen. Die Folgen zum Thema „Plastikfreies Bad“ wurden von der Beauty-Marke Garnier, genauer gesagt dem Nachhaltigkeitsprogramm „Green Beauty“ gesponsert. In der Textbeschreibung dieser Folgen wurden die Zuhörer über dieses Programm aufgeklärt und zur Website von Garnier weitergeleitet. Auch im Podcast selbst wurde „Green Beauty“ direkt in den ersten fünf Minuten vorgestellt – allerdings als Werbung gekennzeichnet. Außerdem werden konkrete Beispiele für eine nachhaltige Umsetzung des Programms von Garnier präsentiert. Was wir hier besonders cool finden? Die Abstimmung der Brand auf den Podcast – beide passen an dieser Stelle bestens zusammen, sodass das „Green Beauty“ Programm hier nicht wie Werbung erscheint, sondern quasi als natürliche Ergänzung zum Podcast-Inhalt. Die Inszenierung hat für den Zuhörer einen echten Mehrwert! #goals

Credit: Unsplash / thomashetzler

The perks of using Podcasts

Der Podcast wirkt als Medium extrem glaubwürdig und authentisch. Um diese Wirkung zu nutzen, ist es für Marken wichtig, sich den passenden Podcast zur Einbindung ihrer Botschaft auszusuchen – Message und Format sollten gut zueinander passen. Zur Glaubwürdigkeit trägt auch die Sympathie bei: Zuhörer bauen über die Podcasts oft eine Nähe zu den Sprechern auf, etwa weil sie gleiche Meinungen vertreten, den Humor teilen oder einfach die Stimme nett finden. Diese Nähe trägt einer aktuellen Studie zufolge zu einer neuen Öffnungs- und Bindungsqualität bei, die Unternehmen zur Markenstärkung und Kundenbindung nutzen können. Bei einer gekonnten Einbindung kann sich diese Sympathie direkt auf die Marke oder das Produkt übertragen. Immerhin wurde er/sie/es von „Freunden“ empfohlen. Die Zuhörer bringen den Podcastern eine hohe Aufmerksamkeit entgegen, hören ihn von Anfang bis Ende zu (vielleicht mit kleinen Unterbrechungen zum Öffnen der Chipstüte oder einer Pipi-Pause) und dank der zeitlich uneingeschränkten on demand Verfügbarkeit manchmal sogar mehrmals. Die Lebensdauer einer Podcast-Folge ist also entsprechend lang, da neue Zuhörer oft ganz unten bei den alten Folgen einsteigen.

Wir sind nach wie vor total fasziniert und inspiriert – seid gespannt, welche unserer Kunden ihr demnächst vielleicht in euren Lieblings-Podcasts wiederfindet…

Let’s talk about: Media-Podcasts für Lifestyle-Inspiration

Bild Credits: Unsplash / CoWomen

Podcasts boomen – laut einer Studie von Goldmedia hörten 2020 mehr als 10 Millionen Deutsche über 14 Jahren aktiv Podcasts, über 4 Millionen sogar täglich mindestens eine Show. Immer mehr Zuspruch finden vor allem Podcasts, die von bekannten deutschen Medienhäuser vertont werden  wie unter anderem Das Thema von der SZ, Mal angenommen von der Tagesschau, Einspruch von der FAZ oder Verbrechen von der ZEIT. Viele der sogenannten Media-Podcasts beschäftigen sich zudem immer mehr mit inspirierenden Lifestyle Themen – korrespondierend zu den Ressorts ihrer (Online)Magazine.

Von den reichweitenstärksten Podcasts haben die meisten bestimmt schon einmal gehört, aber wusstet ihr auch, dass es einen Podcast von der LandIDEE-Zeitschrift gibt? Wir haben ein paar Schätze in unserer Podcast-Bibliothek gefunden, die wir gerne mit euch teilen möchten:

Brigitte BE GREEN

…ist ein Nachhaltigkeits-Podcast der Brigitte, beziehungsweise des relativ neuen, gleichnamigen Magazins Brigitte BE GREEN. Redaktionsleiterin Alexandra Zykonov unterhält sich mit Kolleg*innen, Influencer*innen und anderen Bekannten über nachhaltige Lifestyle-Themen. Im Podcast geht es nicht um unrealistische Ansprüche und den perfekten Umweltretter, sondern um die Herausforderungen, die ein nachhaltiger Lifestyle mit sich bringen kann. Themen wie Fair Fashion, nachhaltige Menstruationsprodukte, Öko-Beauty-Produkte oder Diskussionen über Veganismus und Klimawandel mit den Großeltern werden humorvoll angerissen. Alexandra und ihre Gesprächspartner*innen bleiben dabei knallhart ehrlich und reden zum Beispiel auch über das schlechte Gewissen, das uns plagt, wenn wir uns einmal bewusst nicht-nachhaltig verhalten haben. Genau diese Ehrlichkeit ist es, die den Podcast ausmacht. Hört auch gerne in die anderen Brigitte-Podcasts wie zum Beispiel Brigitte Bücher, Paaradox oder What the finance, mit Themen rund um Literatur, Beziehungen und die Finanzwelt, rein.

Sofa so good

Den Interior-Podcast von Schöner Wohnen feiern wir nicht nur für das Wortspiel im Titel. Chefredakteurin Bettina Billerbeck und Kolumnistin Anne Zuber diskutieren in diesem Format über die großen und kleinen Themen der Living-Welt: Offene Küchen, Tipps für einen besseren Schlaf, Wandfarben, Raumdüfte, Zimmerpflanzen, Haustiere und und und… Witzige Insights, nützliche Tipps und coole DIYs verbessern unsere persönlichen Interior-Design-Skills. Die Life Hacks lassen sich sogar meistens direkt umsetzen. Das Ergebnis? Wohlfühl-Level 100 im geliebten Zuhause – gerade zur aktuellen Zeit (Stichwort: Homeoffice) wichtiger, denn je!

#twentysomething

…powered by GLAMOUR. Ganz im Sinne des Magazins erzählt Lina Mallon aus ihrem Alltag und schneidet alle wichtigen Themen an, die uns in den Zwanzigern interessier(t)en. Sie quatscht über das Singlesein, Tinderdates, Schnapsideen, Spontan-Aktionen und allem, was sie selbst in und aus ihren Zwanzigern gelernt hat. Lisas Erfahrungen bringen uns zum Lachen und Grübeln. Sie redet Klartext und wir können uns in der einen oder anderen Situation selbst wiederfinden, oder aber aus ihren Learnings eigene Schlüsse ziehen. Der Podcast hilft auf jeden Fall beim Reflektieren, Akzeptieren und Wachsen. Übrigens: Die Themen sind nicht ans Alter gebunden! Auch mit 30, 40 oder whatever ist der Podcast absolut empfehlenswert und inspirierend.

Bild Credits: Unsplash / Kate Oseen

Verstehen, fühlen, glücklich sein

Meta-Themen wie Angst, Freundschaft, Liebe und Glück betreffen uns alle. Sinja Schütte, die Chefredakteurin der Flow betrachtet die großen Gefühle und Beziehungsfragen aus der Perspektive der Achtsamkeit. Ihr Gesprächspartner ist dabei Meditationsforscher Dr. Boris Bornemann – spannende Gedankenanreize sind das Ergebnis der Unterhaltungen. Statt bloßem „Psycho-Gelaber“ regt der Mix aus persönlichen Meinungen und wissenschaftlichen Tatsachen wirklich zum Nachdenken und Hinterfragen von Dingen an, über die wir uns vorher vielleicht noch gar keine Gedanken gemacht haben. Dieser Achtsamkeits-Podcast ist spannend und intensiv – hier lassen wir uns gerne bereichern.

Quatschen mit Sauce

Quatschen – das können die Podcaster! Und wie heißt es so schön? Die besten Gespräche finden in der Küche statt! Zum „Küchentalk“ laden Essen & Trinken Chefredakteur Jan Spielhagen und Online-Chefin Christina Hollstein prominente Gäste wie den Sternekoch Tim Raue ein und plauschen über’s Essen – was sonst?! Restauranterfahrungen, Rezeptideen und kleine Sünden: Der Podcast macht Geschmack auf mehr. #foodspiration garantiert!

Wir sind im Podcast-Rausch und hoffen, euch mit unseren Tipps inspirieren zu können. Jetzt heißt es: Ohren auf, Podcast an, Rest der Welt auf Pause!

Single-Tasking ist das neue Multi-Tasking? Tipps und Tricks zum effizienten Arbeiten

Wer kennt sie nicht, die Tage, an denen sich alle Kunden auf einmal melden, jeder noch ein neues To Do reinschiebt und die Deadline für alles schon morgen ist?! Wo sollen wir anfangen, wenn alles gleichzeitig gemacht werden muss? Dann kommen auch noch die 135.000 Mails im Posteingang hinzu und das Telefon ringt schon zum dritten Mal – schönen guten Morgen allerseits! Haaaalt, stopp: Bevor sich die Gedanken und der Stress jetzt in den Wahnsinn steigern, heißt es erstmal tief durchatmen, Kaffee holen und jedes To Do sauber untereinander aufschreiben. Hier findet ihr Tipps für eine smarte To Dos Liste. Jetzt wird Ordnung ins Gehirn und Struktur ins Arbeiten gebracht. Eines nach dem anderen: Single-Tasking heißt die neue Zauberformel! #getshitdone

Single-Tasking – Was ist das?

Single-Tasking hat definitiv nichts mit dem Single-Sein zutun – um das schon gleich vorweg zu nehmen. *zwinkerzwinker* Beim Single-Tasking handelt es sich um eine Arbeitsmethode, die sich auf das Abarbeiten einer Aufgabe nach der anderen fokussiert. Die volle Konzentration liegt auf einem To Do. Je länger die To Do Liste, desto wichtiger ist es, einen klaren Kopf zu bewahren. Jetzt geht es um’s Priorisieren von Aufgaben… Was, wenn alles gleich wichtig ist? Tja, dann liegt die Wahl bei uns: Für welche Aufgabe sind wir gerade am meisten motiviert? Im Zweifelsfall hilft die Absprache mit den Kollegen oder dem Chef – wie schätzen sie die Priorität verschiedener Aufgaben ein?

Eines nach dem anderen…

Angenommen, wir nehmen uns gezielt 20 Minuten Zeit am Stück für eine Aufgabe, die ganz oben auf unserer To Do Liste steht und konzentrieren uns einzig und allein auf dieses Thema, dann ist die Qualität des Ergebnisses wahrscheinlich sehr hoch, allein dadurch, dass unsere Arbeitsweise maximal aufmerksam und fokussiert war. Wir sind gedanklich bei einem Thema, bei einem Kunden. Wir laufen somit auch keiner Gefahr aus, beispielsweise Kunden und Ansprechpartner zu verwechseln oder Ideen zu vermischen. Da die Effizienz auch auf die Zeit einspielt und wir uns beim Single-Tasking nicht von anderen To Dos beeinflussen, stressen oder ablenken lassen, ist es außerdem gut möglich, dass wir gar keine vollen 20 Minuten für diese erste Aufgabe benötigen. Umso mehr Zeit haben wir also für die zweite Aufgabe – mit Betonung auf „erstens“ und „zweitens“, eines nach dem anderen (können wir gar nicht oft genug wiederholen).

Mit dem aufmerksamen Erledigen von nur einer Aufgabe zurzeit beugen wir Flüchtigkeitsfehlern vor und erzielen ein gewissenhaft erarbeitetes und tiefgreifendes Ergebnis. Dank hoher Konzentration und wenig Ablenkung durch Vermischung verschiedener Aufgaben, Kunden etc. steigert sich auch unsere Leistungsfähigkeit. Wir gehen Stress aus dem Weg, indem wir mit unserer To Do Liste einen klaren Kopf bewahren und die anstehenden Aufgaben in priorisierter Reihenfolge stets vor Augen haben. Weniger Stress bedeutet ebenfalls weniger Fehlerpotenzial. Zu guter Letzt: Das Abhaken eines To Dos nach dem anderen ist einfach ein schönes Gefühl!  Soweit das Konzept…

Do it, but do it now – Schritt für Schritt zum Single-Tasker

Der Weg zum Profi-Single-Tasker ist weder weit noch holperig noch bergauf. Auch hier gilt: Ein Schritt nach dem anderen.

1. Die To Do Liste

Der Key zum erfolgreichen Single-Tasking ist eine strukturierte To Do Liste. (Auch hier nochmal der Verweis auf unsere Tipps zum Erstellen einer solchen.) Schreibt die Liste Stichpunkt unter Stichpunkt in überlegter Reihenfolge: Was ist am wichtigsten? Was geht am schnellsten? Wozu bin ich am meisten motiviert? Das Überlegen einer sinnvollen Logik ist euch überlassen. Hilfreiches Stichwort in diesem Zusammenhang ist aber bestimmt die Motivation: Super wichtig, um eine Aufgabe effizient zu erledigen.

2. Vermeidung von Störungen

Wer kennt’s: Da sind wir grad so richtig drin in einem Thema, erleben den totalen Produktivitätsschub und dann kommt irgendjemand um die Ecke und will Small Talk machen. Total nett gemeint, aber leider sehr störend für unsere Konzentration und Effizienz beim Single-Tasking. Wie lässt sich das vermeiden? Erstens: Homeoffice. Da kann kein Kollege einfach ins Zimmer platzen (Mitbewohner werden bitte vorher gewarnt und gebeten, nicht zu stören). Da Homeoffice aber nicht jedem immer möglich ist, gebt euren Kollegen vor dem Beginn des Arbeitens an einem To Do Bescheid, dass ihr für die nächste halbe Stunde nicht gestört werden möchtet. Da hat sicherlich Jeder Verständnis für. Vielleicht gibt es in eurem Büro auch eine Art „Ruheraum“ für leises, ungestörtes Arbeiten? Eingehende Mails, Video-Anrufe etc. können ebenfalls störend sein. Deshalb, zweitens: Stellt euch einen Blocker in eurem digitalen Kalender (zum Beispiel über Outlook) ein. So kann jeder sehen, dass ihr aktuell nicht verfügbar seid, wobei der Blocker gleichzeitig auch bei eurer persönlichen Terminplanung hilft. Schließt außerdem alle Programme, die ihr zum Erledigen der bevorstehenden Aufgabe nicht benötigt. Drittens: Kopfhörer aufsetzen, den Lärm um euch herum ausblenden. Die Kopfhörer lassen nicht nur die Büro-Geräuschkulisse verstummen, sondern signalisieren auch optisch: Ich will jetzt nicht gestört werden!

3. Konzi-, Moti-, Prodi-Pusher

Manchmal bedarf es kleinen Helferchen, um die Konzentration, Motivation und damit Produktivität anzukurbeln. Wie diese Helferchen aussehen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wir wissen am besten, was uns beim Konzentrieren hilft und wie wir gut arbeiten können. Einige Beispiele: Klassische Musik, leckerer Kaffee, ganz viel Wasser trinken, vorher ausreichend gegessen haben, Handy bei Seite legen… Falls es wirklich gar nicht klappen will mit der Konzentration, dann schreibt auf, was euch beschäftigt. Auch wenn es private Dinge sind – das Aufschreiben hilft, den Gedanken erst einmal abzulegen. Hier findet ihr außerdem weitere Tipps zum produktiven Arbeiten mit Fokus auf dem Homeoffice.

4. Aufgabe abhaken

Das Wichtigste beim Single-Tasking ist das tatsächliche Abschließen eines To Dos. Beendet die Aufgabe und hakt sie dann in eurer To Dos Liste ab. Ihr werdet sehen, das Abhaken sorgt für Erleichterung. Damit ist das To Do auch gedanklich erledigt – out of sight out of mind. Jetzt ist im Kopf mehr Platz für die nächste Aufgabe. Kurze Pause und dann weitermachen!

Wenn euch diese Arbeitsmethode anspricht und ihr das Single-Tasking gern selbst ausprobieren möchtet, solltet ihr Folgendes beachten: Seid konsequent, lasst euch nicht „ausnahmsweise“ etwas dazwischenschieben, sondern lernt, „nein“ zu sagen. Erklärt euren Kollegen und auch eurem Chef vorher, wie ihr arbeitet und warum ihr auf Single-Tasking setzt. Vielleicht hilft euch dieser Blogbeitrag bei der Argumentation.

Fazit: Letztendlich muss jeder eine für sich optimale Arbeitsweise finden, da gibt es nicht die eine perfekte Methode oder Strategie. Ob Single-Tasker, Multi-Tasker oder irgendwas dazwischen: Hauptsache, ihr findet einen Rhythmus, in dem ihr eure Aufgaben bestmöglich erledigen könnt. Das Single-Tasking ist in manchen Situationen, zum Beispiel wenn es um wirklich konzentrationsfordernde Aufgaben geht, bestimmt sehr sinnvoll. Genauso hat aber auch das „good old“ Multi-Tasking seine Vorteile. Wir hoffen trotzdem, euch mit diesem Blogbeitrag inspirieren zu können, vielleicht einmal etwas Neues auszuprobieren oder grundsätzlich über eure Arbeitsmethode nachzudenken.

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Blumenbüro Holland x Zucker. – 10 Jahre blühende Zusammenarbeit


Bild Credit (Bild oben links „Bodypainting / Orchidee“): Tom Wagner

 

10 Jahre florierende Kampagnen, 10tausende von botanischen Clippings, 10 Millionen (wenn nicht mehr) erreichte Pflanzenfreunde und unendlich viele knosp-algieträchtige Erinnerungen – wir wollen es gar nicht durch die Blume sagen, sondern ganz gerade heraus: Es war und ist eine blühende Zusammenarbeit mit dem Blumenbüro Holland! Eine Idee kreativer, als die andere – 10 Kampagnen aus den letzten Jahren möchten wir euch vorstellen – hier kommt unser „Best of Green“!

2010: Meine Pflanze & Ich (aka „Wie alles begann“) 

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der/die BesitzerIn der schönsten Zimmerpflanze im ganzen Land? Auf der Suche nach dem Schneeglöck- äh, Schneewittchen des Pflanzenreiches, starteten wir Ende 2010 die Kampagne „Meine Pflanze & Ich“. Alle Thronanwärter mussten in einem mehrstufigen Wettbewerb ihren grünen Daumen unter Beweis stellen und hervorheben, was ihnen ihre Pflanze gibt: Freude, Macht, Selbstvertrauen? Was ist eine Königin ohne ihre Krone? Was sind wir Menschen ohne unsere Pflanzen? By the way – das Pflanzenreich war bereits 2010 super-modern und im digitalen Zeitalter angekommen: alle Anwärter konnten sich online unter www.pflanzengebenmehr.de bewerben. Die beliebtesten Kandidaten des Publikumsvotings präsentieren im nächsten Schritt ihr eigenes Reich: es folgte eine Homestory samt Fotoshooting – der Adel im Porträt. Wer hier überzeugte, wurde zum Bodypainting-Fotoshooting eingeladen – eine Königin muss sich schließlich in Szene zu setzen wissen! Lange Rede, kurzer Sinn: die florale Jury rund um TV-Moderatorin Nina Ruge ernannte Sternkaktus-Besitzerin Alexandra Migge bei einer feierlichen Zeremonie zur Hüterin der schönsten Zimmerpflanze und damit Thronfolgerin über das Pflanzenreich! Lang lebe die Kaktus-Königin!

Bild Credit: Tom Wagner

Bild Credit: Tom Wagner

2011: Natural Supermodels (aka “Germany’s Next Top-Pflanze”) 

„Denn nur eine kann Germany’s Next Top-Pflanze werden“ – zehn international bekannte Supermodels präsentierten sich im Frühjahr 2011 dem Fashion-Fotografen Kristian Schuller in blühendster Blütenpracht und stellten ihre natürliche Schönheit vor urbaner Kulisse unter Beweis. Mit dabei waren Phalaenopsis Rossini, Cambria Wild Cat und Oncidium Sweet Sugar. Kennt ihr nicht? Gibt’s nicht! Die Topdmodels, alle unter Vertrag bei der Agentur, bzw. Gattung „Orchidee“ erfüllten die populärsten Shooting-Sets der Großstädte Berlin, München und Hamburg mit bunten Farben und guter Laune. Spätestens wenn Celebrity-Magazine über sie berichten, sollten ihre Namen in aller Munde sein. Schullers high-gloss Aufnahmen wurden anschließend in einer exklusiven Outdoor-Gallery am Berliner Hauptbahnhof, in den Münchner Riem Arcaden und den Hamburger Colonnaden präsentiert – „Natural Supermodels – Orchideen beleben Berlin / München / Hamburg“. Da sag‘ nochmal einer, er wisse nicht um die Vielfalt der Orchideen Bescheid…

2012Chrysanthemum Skulls (aka “When Flower meets Runway”) 

Wer erinnert sich noch an DAS Trend-Symbol 2012? Es zierte Jacken, Schals, T-Shirts – ALLES! Die Fashion-Industrie feierte ihn – den Totenkopf. Doch damals noch etwas weniger bekannt, war seine Partnerin – die Chrysantheme. Gegensätze ziehen sich an: dunkel und hell, Gut und Böse, tot und lebendig, Fashion und Flowers, Totenkopf und Chrysantheme! Wenn die zwei Welten aufeinander treffen, entsteht etwas Gigantisches – genauer gesagt, ein dreidimensionaler Chrysanthemum-Skull. Fashion-Designer und Trend-Setter Michael Michalsky entwarf die floralen Totenköpfe und nutzte sie als Eyecatcher seines „StyleNite“ Laufsteges. Renommierte Floristen wie Björn Kroner realisierten das Meisterwerk mit ihrem floristischen Wissen und Können, während Modefotografen und Journalisten dem Chrysanthemum-Skull zum Trend-Topic der Medien verhalfen. Kleinere Ausführungen der Flower-Decors wurden über Fleurop vertrieben. Ein TOTaler Erfolg!

2013: Der Pflanzenberater (aka „Welche Pflanze passt am besten zu mir?“) 

Er kennt sie alle. Er weiß, wie man sie pflegt. Er weiß, wo sie am besten aussehen. Er weiß, was du brauchst –  ähhh, was, bitte? Ladys and Gentlemen, we sproutly present…..Trommelwirbel….DEN PFLANZENBERATER: Plantertainer und Genie. Als interaktive Anwendung beriet er ab 2013 über die Website Pflanzenfreude.de oder auf Facebook zur perfekten Balkon- und Terrassenpflanze. Ihr hattet Fragen? Er hatte die Antworten zu 25 verschiedenen Pflanzen: Wo fühlt sich die Pflanze am wohlsten? Wie muss sie gepflegt werden? Passt sie zu meinem Stil? Der Pflanzenberater ging auf alle Fragen ein und bereitete jedem grünen Freund eine individuelle Design-Idee samt Einkaufsliste vor. Let’s go shopping! Mit seinem grünen Talent, florierender Hingabe und botanischem Wissen wurde er für die Digital Communication Awards nominiert, in den Kategorien „Content Marketing“ und „Microsite“.

2014: Favorite Flowers (aka „BFFs kennen ihre Lieblingsblumen“) 

Was ist das Sternzeichen deiner besten Freundin? Was ist ihre Lieblingsserie? Wer ist ihr Celebrity Crush? Und welche ist ihre Lieblingsblume? Die ersten drei Fragen dürften nicht allzu schwer zu beantworten sein, doch uns geht’s um die letzte Frage! Wer’s wusste, konnte mitmachen und uns die Lieblingsblume der besten Freundin via Tollwasblumenmachen.de oder an POS-Ständen im direkten Gespräch verraten. Richtige Antworten wurden belohnt: Die BFF wurde mit ihrer Favorite Flower im üppigen Strauß überrascht. Auch Promis wollten‘s wissen! Cosma Shiva Hagen und ihre Freundin Nova Meierhenrich wissen mittlerweile Bescheid, was für einen Strauß sie beim nächsten Mädelsabend als Gastgeschenk mitbringen: für Cosma die Gerbera und für Nova die Rose. Womit könnt ihr eurer BFF eine florale Freude bereiten? Blumen verbinden! Blumen binden? Um den Sinn dieses Ausdrucks zu verdeutlichen luden wir Blogger und deren besten Freunde zu einem Flower-Event ein: Kränze flechten, Blumenschmuck basteln und sich gemeinem damit ablichten lassen! Ein Blumen-Moment, der die Freundinnen für immer verbindet…

2015Lookbook (aka „Achtung Fashion – jetzt kommen Plants“) 

Stellt euch folgendes vor: Ein Lookbook. Hochglanz-Format à la Coffee Table Book. 50+ Seiten. Drei Trends. 12 Zimmerpflanzen des Monats. Ästhetisch. Haptisch. Duftend. Glaubt es oder glaubt es nicht, aber genau dieses Lookbook gibt es! Im Rahmen der Vorstellung der drei Design-Trends „Unexpected Wild“, „Eco Deluxe“ und „Happy Life“ präsentierte das Lookbook für Zimmerpflanzen Style-Inspirationen, DIYs und Pflegetipps auf eine besonders kreative Art und Weise: zum Anschauen, zum Riechen und zum Fühlen. Hochwertig Bildaufnahmen zeigten, dass Pflanzen längst ein nicht wegzudenkender Bestandteil des modernen Interieurs sind. Plants und Design gehen Hand in Hand. Doch was dieses Lookbook von anderen unterschied, sind Duftproben und fühlbare Strukturen zum Anregen gleich mehrerer Sinne. (Keine Sorge, Kaktus-Stacheln waren nicht dabei! Dafür der Stamm der Yucca unter anderem.) Damit machte es jedem Fashion-Lookbook Konkurrenz und gewann im Blatt-Umdrehen den PR-Report-Award.

2016: Rent a Balcony (aka „Herbst and the City“) 

„Goldene Blätter, rote Sonnenuntergänge, milde Temperaturen – was gibt es Schöneres als einen farbenfrohen Indian Summer?“ – Denkt sich Lukas, 25, aus Berlin. Das Problem: Lukas weiß nicht, wie er die Vibes genießen soll. Lukas wohnt in einer Wohnung ohne Balkon. Lukas ist mit diesem Problem nicht allein. Die Lösung: Rent a Balcony! Jeder an Balkonlosigkeit Leidende aus Berlin, Hamburg, München und Köln hatte die Möglichkeit, ein mobiles Paradies zu gewinnen! Von allen Online-Bewerbungen wurden vier „Lukas“ ausgewählt und für einen Tag mit einem Balkon per Hebebühne beglückt! Die Rettung blüht: Ein üppig bepflanzter, herbstlich dekorierter und bestens ausgestatteter Balkon sproß vor dem eigenen Fenster empor. Zwischen Anemonen, Physalis, Lampenputzergras und Gartenchrysanthemen sorgten Singer-Songwriter wie Timothy Auldt, Tom Klose oder Mister Me für eine unvergessliche Herbst-Stimmung. Als Retter in der Not, Heiler der Balkonlosen-Seelen und Vollbringer der Herbstwunder wurden wir mit dieser Kampagne für den Deutschen Preis für Online Kommunikation nominiert.

P.S.: Wir haben gehört, Lukas ist mittlerweile umgezogen – in eine Wohnung mit Balkon. Herzlichen Glückwunsch, Lukas! Der Balkon sei dir gegönnt. 

2017: B(L)OOM!BLN (aka „Flower-Power für mehr Happiness“) 

Ihr betretet nichtsahnend die Mall of Berlin auf der Suche nach neuen Fashion-Inspirationen und einem trendy Look und das erste, was euch ins Auge sticht, ist eine gigantische dreidimensionale Flower-Installation. Da seid ihr erstmal Baff. Der Mund steht euch offen. Ihr fragt euch: Was soll das? Gleichzeitig fangt ihr an zu lächeln und erfreut euch an dem blühenden Kunstwerk. Doch eure Frage soll nicht im Keim erstickt, sondern unverblümt beantwortet werden: Die Flower-Installation „B(L)OOM!BLN“ stellte mit rund 10.000 bunten Blumen das beeindruckende Nervengeflecht des Menschen da – in der Mitte ein riesiges Herz aus Rosen und Nelken, drum herum farbenfrohe Flower-Bündel als Nervenknoten. Wahnsinn! Crazy! Phänofloral! Denn es hat einen Grund, dass euch der Anblick zum Lächeln bringt: Die Lieblingsblume steigert den Happiness-Faktor um bemerkenswerte 200 Prozent – das belegte eine von uns und dem Blumenbüro durchgeführte neurowissenschaftliche Studie, die der Installation zugrunde lag. In der Mall of Berlin konntet ihr diesen Effekt live erleben. Toll, was Blumen machen, nicht?

2018: Día de los Muertos (aka „Flower Fiesta, Fiesta Mexicana”) 

Es gibt Weihnachten, es gibt Ostern, es gibt den Reformationstag – und es gibt den Día de los Muertos, den Tag der Toten. Zugegebenermaßen ist dieser Feiertag noch nicht allzu stark in der deutschen Kultur verankert – eigentlich nur in der mexikanischen – aber genau das wollen wir ändern! Wie besonders ist bitte die Vorstellung, einen Tag im Jahr zusammen mit den Verstorbenen zu feiern, ihre Persönlichkeiten über Geschichten aufleben zu lassen, sie gebührend zu ehren und dabei gemeinsam Spaß zu haben?! Lange Rede, kurzer Sinn: Let the festivities begin! In case, you didn’t get the invitation:

„Liebe Alle, 

hiermit laden wir euch ein, den diesjährigen Día de los Muertos gemeinsam mit uns und Tollwasblumenmachen.de in Hamburg-Altona zu zelebrieren. 

Die gesamte Paul-Roosen-Straße wird zum Schauplatz eines feierlich bunten und geblümten Tanzes mit den Toten – auch das traditionelle Skull-Symbol wird nicht fehlen. In der Affenfaust-Galerie könnt ihr euch auf Blumenkronen-Workshops und Calavera-Make-Up-Sessions freuen. Außerdem erwartet euch eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst zum Thema Gedenkkultur. Eine Blumen-Gedenkwand erlaubt es, persönliche Botschaften für die Verstorbenen zu hinterlassen. 

Für Getränke ist ebenfalls gesorgt – stoßt mit den anderen Gästen in den umliegenden Szenebars zu Ehren der Verstorbenen an. Auf das Leben und den Tod! Mit der Teilnahme am Festtags-Programm, geben wir euch die Getränke aus. 

Wir freuen uns auf euch. 

Feierliche Grüße! 

P.S.: Kommt gerne im Festtagsgewand!“ 

2019: Thank you, plants! (aka „Pflanzen, ihr habt’s einfach drauf“) 

Liebe Pflanzen, ihr seid halt einfach plantastisch! Da nehmen wir auch kein Blatt vor den Mund – es ist, wie es ist. Ihr baut unseren Stress ab, ihr schenkt uns Energie, ihr bereichert unsere grüne Seele – um nur eine Auswahl eurer zahlreichen guten Taten zu benennen. „Danke“ sagen, ist das Mindeste, was wir für euch tun können. Als Zeichen der Wertschätzung und zur Verbreitung der Dankbarkeit starteten wir einen Road-Trip: Spread the love! Spread the Green! Spread the Vibes! In einem zur Feel-Good-Oase umgestalteten Airstream-Wohnanhänger fuhren wir zu den größten Medienhäusern Deutschlands und ließen wahre Wunder wirken: Energie for free und Harmonie for everyone! So lockten wir die Journalisten in ihren Mittagspausen zu uns ins Paradies. Umgeben von grünen Freunden boten wir ihnen Ingwer Shots und Smoothies an – das kom“plant“e Rundum-Sorglos-Paket für den spontanen Inner-Retreat. Die Pflanzenfreude war groß – die Dankbarkeit noch größer!

 

Schön war’s, noch schöner wird’s – davon sind wir pflanzenfest überzeugt und blicken erwartungsvoll  auf die florierende Zukunft mit dem Blumenbüro Holland. Also, wann ist die nächste Brainstorm-Session gleich? Bei all den Erinnerungen an die Vergangenheit brennen bei uns die Kreativitäts-Sicherungen durch: wir wollen mehr! Seid gespannt, was uns und euch noch erwartet…. Auf die nächsten 10 Jahre Flower-Power!

 

Gendern in der PR

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»Sitzen zwei Ärzte abends in einer Kneipe und unterhalten sich. Der eine zum anderen: „Puh, was für eine harte Woche, ich habe drei Herzen transplantiert. Wie war’s bei dir?“ Der andere: „Ach, bei mir war’s ruhig. Ich darf ja nicht mehr operieren, weil ich schwanger bin.“«

Na, gestolpert? Das liegt wohl am generischen Maskulinum.
Dieses war lange weitgehend unangefochtener Standard, Frauen* und non-binäre Personen waren ja „mitgemeint“. Das Prinzip des „Mitmeinens“ scheint jedoch nur in eine Richtung zu gehen: Begriffe wie „Hebamme“ oder „Putzfrau“ stellten offenbar unzumutbare Berufsbezeichnungen für Männer* dar, so wurden natürlich flugs gendergerechte Alternativen gefunden.

Der Ruf nach einer gendersensiblen Sprache wird in den letzten Jahren immer lauter. Die Vorteile sind offenkundig: sie ist inklusiver, repräsentativer und dekonstruiert Machtverhältnisse und Genderstereotypen. Für ungeübte Ohren und Augen mag es befremdlich wirken, doch ist es wie so vieles schlicht Gewöhnungssache – und mit der Sprache öffnet sich auch das Denken. Alle, die noch nicht überzeugt von ihrer Notwendigkeit sind, sollten mal beim Volksverpetzer vorbeischauen, dort werden die gängigsten Gegenargumente kurz und knapp analysiert. Auch das Interview von Edition F mit Dr. Anatol Stefanowitsch („Eine Frage der Moral: Warum wir politisch korrekte Sprache brauchen (Duden-Streitschrift)“) ist für einen tieferen Einblick empfehlenswert.

Sprachlicher Wandel in der PR

Doch was bedeutet dieser sprachliche Wandel für uns in der PR? Der gekonnte Umgang mit Sprache ist eines unserer wichtigsten Werkzeuge. Unsere Texte sollen präzise und informativ sein, aber eben auch ansprechend.
In puncto sprachlicher Präzision und Informationsgehalt hat die gendersensible Sprache dem generischen Maskulinum einiges voraus. Ein Beauty-Mailing das verkündet „in dem kuratierten Sortiment findet sich etwas für jedermann“ oder eine Launch-Pressemitteilung die besagt „ab sofort können Kunden von diversen Vorteilen profitieren“ lässt kategorisch viele Menschen außen vor. Es ist unpräzise formuliert und lässt offen, ob tatsächlich nur Männer* angesprochen werden sollen oder ob alle anderen einfach „mitgemeint“ waren. Das zeigt sich auch bei Nachberichten von Events.

Es macht einen erheblichen Unterschied, ob wir schreiben „Beim Launch-Event der neuen Fashionlinie gab es einen Expertentalk mit fünf Rednern, dem 20 Medienvertreter beiwohnten“ oder „Beim Launch-Event der neuen Fashionlinie verfolgten 20 Medienschaffende den Fachtalk mit fünf Referierenden“.
Speziell im Lifestylebereich adressieren wir häufig auf Medien, deren Zielgruppe zum großen Teil weiblich ist, und auch die Redaktionen sind häufig weiblich besetzt. Mit präzisen Formulierungen würden sich vermutlich auch die Leser:innen der Texte angesprochener fühlen, das legen zumindest Studien aus anderen Bereichen nahe (vgl. hier).

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Lesbarkeit und Prägnanz

Bleibt die Frage der Lesbarkeit und Prägnanz. Viele tun sich schwer mit Binnen-I (bspw. SpenderInnen), _:* (bspw. Sänger:innen), oder der Doppel-/Paarform (bspw. „Kundinnen und Kunden“). Sie alle haben ihre Vor- und Nachteile. Wichtig zu wissen ist folgendes: das Binnen-I sowie die Doppelform nennen lediglich die männliche und weibliche Sprachform, damit zahlen sie auf die Vorstellung eines binären Gendersystems ein und schließen Menschen aus, die sich nicht dem einen oder anderen zuordnen. Unterstrich, Doppelpunkt und Sternchen sind alles Varianten der sogenannten „Gender Gap“. Im Gegensatz zur „Gender Pay Gap“ wird diese als wünschenswert empfunden.

Die „Gender Gap“ soll auch Menschen einschließen, die sich nicht als männlich oder weiblich definieren. Das Gendersternchen ist – spätestens seit seinem Einzug in den Duden – die verbreitetste Methode, ist jedoch nicht barrierefrei, da derart Geschriebenes vom Computer als „SängerSternchenInnen“ vorgelesen wird, wohingegen der Doppelpunkt als Pause gesprochen wird. Geschickt Gendern bietet einen guten Überblick über die Vor- und Nachteile gängiger Schreibweisen. Auch Einhorn hat sich kürzlich in einer Story mit der Form des Genderns beschäftigt und teilt auch Feedback aus der Community.

Die wohl eleganteste Lösung für die PR ist die genderneutrale Sprache: Mitarbeiter werden zu Beschäftigten, die Mannschaft verwandelt sich in das Team, aus dem Lehrer wird die Lehrkraft und Hobby-Bastler werden zu handwerklich Begabten.

Vorher-Nachher-Beispiel aus dem Journalismus

Original Genderneutral
Experten-Gruppe für ganz neuen Umgang mit Corona

Unter den Länderchefs herrscht Unsicherheit: Auf der einen Seite warnen Virologen und Ärzte die Ministerpräsidenten vor einer neuen Infektionswelle, auf der anderen Seite fordert eine interdisziplinäre Expertengruppe aus renommierten Wissenschaftlern, Psychologen, Universitäts-Professoren und Ärzten einen viel flexibleren Umgang mit dem Coronavirus.

 

Wie kann ein ganz neuer Umgang mit Corona aussehen?

Unter den Regierungsvorsitzenden der Bundesländer herrscht Unsicherheit: Auf der einen Seite warnen ausgewiesene Virologie- und Medizinkoryphäen vor einer neuen Infektionswelle, auf der anderen Seite fordert eine interdisziplinäre Gruppe renommierter Fachleute aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Wirtschaft und Recht einen viel flexibleren Umgang mit dem Coronavirus.

Mai 2020, Quelle: überregionale Wochenzeitschrift (Online-Teaser) Quelle: https://www.genderleicht.de/

Auch Relativsätze eignen sich, um genderneutral zu bleiben: „Das Brotbackset ist perfekt für alle, die den heimischen Ofen für gewagte Teigexperimente nutzen wollen“ oder „Wer in München wohnt, profitiert ab sofort von diversen Vorteilen“.
Eine kürzlich von news aktuell durchgeführte Studie unter PR-Leuten zeigt, dass knapp die Hälfte der Befragten keine einheitlichen Regelungen zur gendersensiblen Sprache befolgen. Die populärsten Schreibformen sind genderneutralen Formulierungen sowie die Paarform. Beinah ein Fünftel der Befragten gab jedoch an, dass ihnen gendergerechte Sprache völlig unwichtig ist.

Spannend ist hier, dass nur jede zehnte Frau* diese Antwort gab, während jeder dritte Mann* dieser Aussage zustimmte. Als sehr wichtig wird das gendersensible Sprechen/Schreiben von 22 Prozent der Frauen* und 6 Prozent der Männer* empfunden.
Das gendergerechte und, idealerweise inklusive, Schreiben braucht ein wenig Übung, bringt aber sogar sprachliche Varianz mit sich. Eine gute Stütze für Wortsuchen oder Formulierungsideen sind dabei Seiten wie genderleicht.de oder geschicktgendern.de. Erstere ist von Medienschaffende für Medienschaffende und hat speziell ästhetische Aspekte im Blick. Letztere verfügt über ein Wörterbuch mit gendergerechten Alternativen zu gängigen Formulierungen und ist dabei eine hilfreiche Stütze beim Texten.

Weiterführende Links für Interessierte

Was bringt gendersensible Sprache?

https://www.volksverpetzer.de/analyse/gendergerechte-sprache/

https://editionf.com/anatol-stefanowitsch-eine-frage-der-moral-politsch-korrekte-gendergerechte-sprache/

Wie lässt sich das konkret umsetzen?

https://www.genderleicht.de/

https://geschicktgendern.de/

Vor- und Nachteile gängiger Schreibweisen:

https://geschicktgendern.de/schreibweisen/

https://www.instagram.com/stories/highlights/17875731922754654/

Konstruktiver Journalismus – Schlüssel zum Erfolg oder Idealismus?

Credits: Unsplash / Amanda Jones

Credits: Unsplash / Amanda Jones

Journalismus und Public Relations sind von gegenseitiger Beeinflussung geprägt. In unserem Agentur-Alltag sind wir in ständigem Austausch mit Journalisten und wissen idealerweise immer über die neuesten Branchen-Trends Bescheid. Ein großer Trend der letzten Jahre ist der sogenannte konstruktive Journalismus. Doch warum ist das auch für uns in der Öffentlichkeitsarbeit von Wichtigkeit? Dieser Frage und mehr widmen wir uns mit diesem Blogbeitrag.

Ein Geben und Nehmen – ein historischer Anriss

Bevor wir zum eigentlichen Thema kommen, ein kleiner historischer Ausflug – versprochen, nur ganz kurz. In der wechselseitigen Beziehung ist Journalisten das gegenseitige Geben und Nehmen ebenso bewusst, wie auch die Public-Relations-Akteure über deren Möglichkeiten zur Platzierung ihrer Themen zum richtigen Zeitpunkt Bescheid wissen. Bereits 1927 erkennt der deutsche Kommunikationswissenschaftler Emil Dovifat nach einem längeren Forschungsaufenthalt in den USA (der Geburtsstätte der PR) den Einfluss der Public Relations auf die Medienberichterstattung. Auch die bekannteste deutsche Untersuchung von Barbara Baerns attestiert den Public Relations, dass sie die Themen und das Timing der journalistischen Berichterstattung „unter Kontrolle“ haben.

Ehe die Freude der PRler hier jedoch zu groß wird: Die Kommunikationswissenschaft weiß bereits einiges über die Struktur der Beziehung von Journalismus und Public Relations und auch über deren Wirkungen auf die Medien, doch es fehlt nach wie vor ein durchgängiges, empirisch erforschtes Prognose- oder Erklärungsmodell. Daher ist immer noch unklar wer wen, wie, wann und womit beeinflusst oder steuert. Erschwerend für eine klare Prognose sind zudem die schnellen Veränderungen der Medienwelt, welche die Medientechnik ebenso betreffen, wie Medienmärkte, Medienakteure, Medieninhalte, die Arbeitsabläufe und auch den Einfluss der Medien auf die Gesellschaft. Durch die ständigen Veränderungen ändert sich auch das Verhältnis zwischen Journalismus und Public Relations kontinuierlich, aber das macht das Ganze ja umso spannender!

Credits: Unsplash / Susan Yin

Positive Beeinflussung oder verweichlichter Schmusekurs?

Negative Nachrichten verkaufen sich gut, wenn man dem gängigen Journalisten-Credo „Only bad news are good news“, unter anderem der größten Boulevard-Zeitung Europas, glauben mag. Doch besonders in den letzten Jahren entwickelte sich ein Gegentrend und Redaktionen setzen vermehrt auf den konstruktiven Journalismus und lenken in ihrer Berichterstattung den Blick auf potenzielle Lösungen. Was ist eigentlich dran an dem Berichterstattungsmuster, das von einigen als „Zuckerwatten-Journalismus“ geschmäht und von anderen hoffnungsvoll befürwortet wird?

Schauen wir uns mal die genauere Definition an: Ähnlich wie konstruktive Kritik nicht nur aufzählt, was schlecht gelaufen ist, sondern auch Verbesserungsvorschläge macht und positive Aspekte hervorhebt, setzt auch Konstruktiver Journalismus bewusst auf eine Berichterstattung, die nicht nur Probleme thematisiert, sondern helfen soll, Lösungen für eben diese Probleme zu finden. Ein oft geäußerter Anspruch des konstruktiven Journalismus ist die Darstellung eines „realistischen Weltbilds“. Er soll einen „journalistischen Negativ-Bias“ vermeiden und positive Entwicklungen gleichberechtigt mit Problemen thematisieren. Ziel soll eine kritische Berichterstattung ohne gleichzeitige Verzerrung der Realität durch „Einseitigkeit oder Schwarz-Weiß-Malerei“ sein. Kernziele des Journalismus müssen jederzeit weiterhin erfüllt bleiben und die sogenannte Wächterfunktion, um gesellschaftliche Probleme aufzudecken und auf die Behebung mit hinzuwirken, ständig gegeben sein.

Ein interessanter Artikel rund um ein Interview mit Maren Urner, promovierte Kognitions- und Neurowissenschaftlerin in der Süddeutschen Zeitung, befasst sich mit der Kritik und Befürwortung der neuen journalistischen Bewegung. Sie ist klare Verfechterin der neuen Ausrichtung, denn „bei meinen Vorträgen und Workshops mache ich mit den Leuten den Ignoranztest von Rosling, mit dem man messen kann, wie realistisch das eigene Wissen über den Zustand der Welt ist. Und ich merke: Die Menschen haben ein zu negatives Weltbild. Die Mehrheit der Deutschen schätzt zum Beispiel die Alphabetisierungsrate [Anmerkung der Redaktion: den Entwicklungsstand eines Landes und den Bildungsstand dessen Bevölkerung] weltweit zwischen 40 und 60 Prozent ein, sie liegt tatsächlich aber bei 86 Prozent. Ähnlich sieht es bei Fragen nach Kindersterblichkeit oder Toten bei Naturkatastrophen aus.“ Negative Berichterstattung ohne Lösungsorientierung sorgt bei den Lesern dafür, vermehrt die Welt in einem anderen Licht zu sehen, als sie vielleicht tatsächlich ist.

Konstruktiver Journalismus in den deutschen Medien

Das Portal des Mitteldeutschen Rundfunks für Medien namens 360G, hat sich mal genauer angeschaut, ob und wie konstruktiver Journalismus in den deutschen Medien überhaupt umgesetzt wird. ZEIT ONLINE widmet seit Frühjahr 2019 diesem journalistischen Ansatz eine eigene Rubrik: „Die Antwort“. Sie fragen unter anderem, wie Plastikmüll vermieden, Hasskommentare im Netz eingedämmt und der Klimawandel bekämpft werden kann. Die Antwort, „widmet sich Menschen, Erfindungen und Projekten, die Lösungen für die drängenden Probleme unserer Zeit suchen. [Sie] recherchieren, wie die Welt besser werden kann und fragen, welche Ideen wirklich funktionieren.”
Auch bei öffentlich-rechtlichen Sendern blicken Redaktionen auf Erfolgsgeschichten. Die ZDF-Dokumentationsreihe Plan B thematisiert, wie aktuelle Probleme in den Griff bekommen werden können. Im Netz behandelt Perspective Daily hingegen in jedem Artikel Lösungsszenarien. Dass ein Online-Magazin sich so all umfänglich zu diesem journalistischen Ansatz bekennt, ist in Deutschland selten. Die Vorbehalte sind oft groß, aber warum ist das so?

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Kritik an der neuen Methode

Wie bereits zu Beginn erwähnt, haben PR und Journalismus eine besondere Verbindung. Warum ist die journalistische Berichterstattung so interessant für die Public Relations? Kurz gesagt: Dem Journalismus geht es im Gegensatz zur Öffentlichkeitsarbeit um Fremddarstellung, weswegen Journalisten im Allgemeinen ein größeres Vertrauen entgegengebracht wird. Gerade dies macht Journalisten und Medien mit ihrer Gatekeeper-Funktion interessant für die PR-Agenturen, da sie Informationen und Standpunkte in den Medien positionieren und aufwerten können.

Der Widerspruch zwischen der geforderten Unabhängigkeit und dem engen Verhältnis zwischen Journalismus und Public Relations führt zu der Frage nach der Glaubwürdigkeit und der Qualität im Journalismus. Neben dem Drängen der Public Relations in die Medien wird diese Frage zusätzlich durch den wirtschaftlichen Druck verstärkt. Zudem sinkt die Zahl der hauptberuflich tätigen Journalisten, wodurch auch der Zeitdruck auf jeden einzelnen Journalisten steigt. Dieser Zeitdruck senkt vor allem die zeitlichen Ressourcen der Journalisten für die Recherche eigener Themen sowie die Nachrecherche von eingehendem Pressematerial.

Nun größten Hürde: Kritiker bemängeln laut eines Artikels des Deutschlandfunks, dass bei konstruktivem Journalismus einfache Lösungen für komplexe Probleme vorgeschlagen würden. Vorschläge müssten aber gesellschaftlich ausgehandelt und dürften nicht auf dem Silbertablett serviert werden. Des Weiteren würden beim Konstruktiven Journalismus oft nur die Ideen großer westlicher Unternehmen und Organisationen weitergetragen, was der PR zuzurechnen sei und nicht dem Journalismus. Konstruktiver Journalismus steht deshalb in der Kritik, sich mehr als problemorientierter Journalismus von PR und Werbung vereinnahmen zu lassen. Der Blick auf mögliche Lösungen entbinde JournalistInnen jedoch nicht von der Pflicht, die Interessen der Porträtierten zu hinterfragen, die als Problemlöser auftreten, mahnt auch Uwe Krüger, Medienwissenschaftler der Universität Leipzig. Abstand und einen unverstellten Blick zu bewahren, sei generell eine Herausforderung, egal bei welcher Strömung des Journalismus: Über Titel wie „Wohlfühl-Journalismus“ ärgert er sich dennoch. „Guter konstruktiver Journalismus, der zeigt auch negative Effekte von Lösungsversuchen. Je größer das Problem, desto komplexer müssen die Antworten ausfallen“, sagt er.

Fazit

Konstruktiver Journalismus kann für die PR genutzt, sollte aber von seriösen Agenturen niemals als Instrument für ihre „Machenschaften“ missbraucht werden. Aber warum denn nicht, wenn es so simpel scheint und andere es schon, mit für sich positiven Beispielen, vorgemacht haben? Erstens, die Beziehung zwischen Journalist und PRler beruht auf Vertrauen – wird dieses durch manipulatives Verhalten zerstört, gibt es kein Zurück. Und niemals vergessen: „Networking is key“, unangebrachtes Verhalten verbreitet sich schneller als ein Buschfeuer. Zweitens, eine gute PR-Kampagne sollte immer mit Wahrheitsgehalt trumpfen und überzeugen, ohne zweifelhaftes Framing zu verwenden. Eine gute Kampagne und Strategie ist die, aus denen sich der Journalist bewusst Information für einen Artikel sucht oder sich inspirieren lässt. Drum: Wir sind für mehr qualitative Good News im Daily Business.

Ihr wollt mehr zu diesem sehr umfangreichen Thema wissen – Buchtipp der Zuckers.: Schluss mit dem täglichen Weltuntergang: Wie wir uns gegen die digitale Vermüllung unserer Gehirne wehren von Maren Urner oder das informative, kostenfrei bei Spotify verfügbare Hörbuch Factfulness von den Roslings.