But first: Coffee.

Der durchschnittliche Deutsche trinkt 150 Liter im Jahr, also rund einen halben Liter pro Tag und kann ohne kaum aus dem Bett steigen: Kaffee ist zweifellos das liebste Heißgetränk der Deutschen. Auch für uns bei Zucker. gehören die Situationen, in denen der Kaffeekanne nur noch ein letzter Tropfen zu entlocken ist, zu den stressigsten Momenten des Tages. Denn auch ohne die letztlich nahezu einstimmig erhobenen Umfrageergebnisse hier war klar: Ohne Kaffee geht es nicht! Grund genug, ein paar Fakten, Tipps und Zucker.-Zitate rund um das schwarze Glück zu sammeln.

„Ein Leben ohne Kaffee ist möglich, aber sinnlos.“

Wie Pawlow seine Hunde einst mit einer Glocke konditionierte, so weckt in unserer Agentur das Piepen der durchgelaufenen Kaffeemaschine die Lebensgeister. Wir schätzen Kaffee für seine wachmachenden Eigenschaften, gegen die alle noch so hoch gelobten Alternativen wie Matcha, herkömmlicher Grüntee oder Schwarztee im Test bisher kläglich versagt haben.

„Ohne Kaffee keine Party!“

Kein Wunder also, dass bei diesem exzessiven Kaffeekonsum die erste Ladung des schwarzen Muntermachers  meist bereits vor 10 Uhr morgens das Zeitliche segnet. Doch nicht nur am Morgen geht bei den meisten ohne Kaffee nichts, auch für das komatöse Tief nach einem ausgiebigen Lunchdate oder die Schreibblockade am Nachmittag ist Kaffee ein unersetzliches Lebenselixier. Neben seinem einmaligen Geschmack trinken die meisten ihn vor allem wegen seiner wachmachenden Eigenschaften: Das Getränk lässt die Herzfrequenz ansteigen und sorgt so für Energie. Da Koffein in seiner Struktur dem körpereigenen Botenstoff Adenosin ähnelt, der eine ermüdende Wirkung hat, kommt es außerdem zu einem zweiten Effekt: Das Koffein im Kaffee besetzt die Adenosin-Rezeptoren der Nervenzellen im Gehirn, sodass das Tief zunächst ausbleibt.

„Ohne Kaffee krieg‘ ich schlechte Laune.“

Tatsächlich galt der Konsum von Kaffee im 18. Jahrhundert noch als soziales Problem und Cafés als gefährliche Lasterhöhlen. Grund dafür war die Erkenntnis, dass Kaffeeliebhaber bei Ausbleiben der regelmäßigen Koffeinzufuhr sogar unter Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen leiden können. Tatsächlich kann in gewissem Maße von „Kaffeesucht“ gesprochen werden, da das im Kaffee enthaltene Koffein im Gehirn ähnliche Regionen anspricht, wie harte Drogen – natürlich aber mit viel geringerer Wirkung. Hin und wieder werden dennoch vereinzelte Stimmen der sich in der Unterzahl befindenden Kaffeegegner zum gesundheitsschädlichen Konsum laut. Erhöhung des Herzinfarktrisikos, zu hoher Blutdruck, Schlaganfallgefahr – nicht wirklich, oder?

„Ohne Kaffee keine Competition!“

Die Erleichterung kommt schnell: Mehr und mehr Studien vermuten mittlerweile, dass Kaffee sogar einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben könnte. In Kaffee sind beispielsweise mehr Antioxidantien enthalten als in vielen anderen Lebensmitteln und in der Schönheitsindustrie kommt sein Koffein zur Abschwellung der Augenpartie, Straffung des Bindegewebes und Steigerung des Haarwachstums zum Einsatz. Neal Freedman und seine Kollegen vom National Cancer Institute der amerikanischen Gesundheitsbehörde NIH gehen sogar so weit zu sagen, dass Kaffee möglicherweise sogar eine lebensverlängernde Wirkung hat: Bei männlichen Versuchsteilnehmern, die vier bis fünf Tassen Kaffee täglich tranken und sonst einen ausgewogenen Lebensstil verfolgten, sank das Sterberisiko um 12, bei weiblichen Coffee addicts sogar um 16 Prozent.

 „Ohne Kaffee, ohne mich!“

Kaffee ist also eine rundum gute und oft auch gesellige Sache, weshalb die meisten Zucker.Mitarbeiter im Durchschnitt übrigens vier bis fünf Tassen des schwarzen Glücks genießen. Als bewiesene Kaffeeliebhaber haben wir zum Schluss deshalb noch unsere 5 Top-Tipps für die besten Koffein-Lasterhöhlen Berlins zusammengetragen. Viel Freude beim Schlürfen!

Zucker.s Top 5 Coffee Loacations:

  1. Platz: Die Röststätte in der Ackerstraße, weil es dort die besten Maschinen und Bohnen gibt, die man sogar mit nach Hause nehmen kann.
  2. Platz: Die Milchhalle in der Auguststraße, in der man super frühstücken kann.
  3. Platz: Die „Single Origins“ vom Silo am Boxhagener Platz und dem Kaffeewagen am Boxhagener Wochenmarkt, weil man den gleich mit einem gemütlichen Spaziergang verbinden kann.
  4. Platz: Café Galao auf dem Weinbergsweg, wo man den Galão nach portugiesischem Rezept am besten mit typisch portugisischen Pastel de Nata genießt.
  5. Platz: Anna Blume in Prenzlauer Berg, denn dort haben sie neben extra mildem Kaffee auch tolle Kekse und Torten.

Zucker. Bullshit-Bingo

bullshit-bingo-header
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nachdem wir am letzten Montag davon berichteten, welche Dinge wir im Agenturalltag niemals sagen würden, geht es heute mit Dingen weiter, die wir sehr wohl sagen – und zwar ganz schön oft…

„Ich brauch Kaffee!“

Ob gegen die Morgenmüdigkeit oder das Tief am Nachmittag, Kaffee ist das Lebenselixier. Der Satz „ich brauch Kaffee“ fällt also morgens, aber vor allem, wenn die Kanne leer ist und die nächste nicht schon vorbereitet wurde.

„Wer hat eigentlich Küchendienst?“

Küchendienst macht bei uns jeder – jedenfalls sieht es der Plan am Kühlschrank so vor. An der Umsetzung scheitert es allerdings ab und zu. Wenn sich Teller, Tassen und Gläser auf der Anrichte stapeln, weil die zuständige Person seit drei Stunden die fertige Spülmaschine nicht ausgeräumt hat, tönt es angenervt aus der Küche: „Wer hat eigentlich Küchendienst!?“

„Hat jemand den Abroller gesehen?“

Ob Samples, Clippings oder Zeitschrift – Pakete packen gehört zum Agenturalltag einfach dazu. Zum Glück haben wir unser schönes Zucker-Klebeband und den praktischen Abroller. Aber so ist der denn jetzt schon wieder?

„Du hast mir ja diese Rechnung ins Fach gelegt …“

Die Liste der Fehlerquellen bei der Rechnungsstellung ist lang – keine Rechnungsnummer, fehlende Steuernummer, Leistungszeitraum vergessen –  und die Frequenz von nicht korrekten Rechnungen dementsprechend hoch. Mit erhobenem Zeigefinger kommt die Buchhaltung dann zu uns und weist uns umgehend auf den Fehler hin.

„Safe is safe!“

Risiko eingehen ist eigentlich voll unser Ding, zumindest wenn es um spannende Kampagnen geht. In der Umsetzung setzen wir dann aber voll auf Sicherheit, getreu dem altbekannten Motto „Safe is safe“

„Have some trust!“

Es kann schon mal drunter und drüber gehen bei Zucker. Nahende Deadlines, das Event übernächste Woche, das unfertige Konzept können leicht zu Panikattacken führen. „Have some trust“ ist dann ein beliebtes Trostwort.

„Wo ist der Wein?“

„Have some trust“ hilft natürlich nur gegen aufkeimende Verzweiflung, die Workload bleibt leider dieselbe. Wenn alles nichts hilft, dann ist Wein das letzte Mittel, um unruhige Nerven zu beruhigen und gereizte Stimmung zu beheben.

„Ich brauch Urlaub.“

Aber irgendwann bringt selbst der Wein nichts mehr, dann hilft nur noch eins: Ab in den Urlaub!

Influencer-Marketing: 1.000 $ für einen Buchstaben

Dass Celebrities, Filmstars und Sportler mittlerweile mit ihrem Tun und Schaffen irrwitzige Summen verdienen, ist uns allen bewusst. Die Grenzen, die jedoch US-Basketballer Lebron James in den vergangenen Monaten niedergerissen hat, lassen uns zugegebenermaßen ein klein wenig sprachlos dastehen. Hier werden nicht nur vom Verein astronomische Summen für seine sportliche Leistung hingeblättert, sondern ebenso von Brands, für die Lebron als gut geölte Werbeikone unter anderem zum Smartphone greift und dann in mageren 140 Zeichen seinen Jüngern essenziellste Weisheiten verlautbart. Werbeverträge auf Lebenszeit von Sportausstattern wie Nike nimmt er übrigens so im Vorbeigehen mit. Handelt es sich hier um eine irrwitzige Entwicklung, die aktuell allein in den kapitalistischen Staaten von Amerika stattfindet oder können wir auch Rückschlüsse auf den Kosmos der deutschen Testimonials, Blogger, Vlogger und Influencer ziehen?

Weiterlesen

100 Days Without Fear


via GIPHY

Ängste haben wir alle und egal wie verrückt oder banal sie sind, die wenigsten von uns konfrontieren sich aktiv mit ihnen. Doch genau das ist das Projekt der New Yorkerin Michelle Poler, die mit ihrer 100 Tage Challenge ihren Ängsten den Kampf ansagt. Das Konzept ist simpel: Über einen Zeitraum von 100 Tage tut Michelle Poler jeden Tag eine Sache, vor der sie Angst hat.

Die Bandbreite ihrer Challenges reicht dabei von gewagt bis banal und von großmütig bis spaßig. Es geht also nicht darum, nur die tiefsten Ängste zu überwinden, sondern sich auch mal Dinge zu trauen, die einen im Alltag einschüchtern. Hinter dem Projekt steht der Gedanke, Mut aufzubringen und über sich selbst hinaus zu wachsen, um das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Wirft man einen Blick auf die Liste ihrer Ängste, kommt man vielleicht das ein oder andere Mal ins Stutzen, aber nach einer kleinen Umfrage müssen wir feststellen: Auch bei uns Zucker.s ist von tiefsinnig bis alltäglich alles dabei.

Weiterlesen

Deutscher WM-Auftakt: Für mich noch einen Spritzer Optimismus

Deutschland-Jacket, Lippen-Tattoo und Fan-Bier
Zugegeben, die Vorzeichen auf einen deutschen WM-Erfolg waren schon mal besser. Schlüsselspieler wie Sami Khedira oder Manuel Neuer leiden sich von der Rekonvaleszenz direkt in die Stammelf. Der Dortmunder Turbo-Dribbler Marco Reus flippert (verletzungsbedingt) nur auf seiner PlayStation durchs letzte Angriffsdrittel. Auf eine Neuinterpretation des Märchens vom Hasen und Igel mit Cristiano Ronaldo und den Bender-Zwillingen in den Hauptrollen müssen wir im ersten Gruppenspiel der DFB-Elf gegen Portugal (verletzungsbedingt) auch verzichten. Angreifer Mario Gomez fährt (verletzungsbedingt?) lieber Rad. Und die Verletzung von Edeltechniker Ilkay Gündogan ist nun auch schon im neunten Monat.

Wer soll diese Spieler ersetzen? Wie soll das nur gutgehen? Und leistet der Bundestrainer wieder einen modischen Beitrag zum Team-Erfolg – feiert das weiße Erfolgshemd von 2008 frisch gestärkt und gebügelt sein Comeback? Oder wird der blaue Erfolgspulli von 2010 als Leihgabe aus den Sammlungsbeständen des Deutschen Fußballmuseums in Brasilien präsentiert?

Immerhin, Weltfußballer Ronaldo hat vor Deutschland noch sowas wie Angst: „Cristiano Ronaldo zollt Deutschland Respekt“ (Spox). Italiens Weltmeister-Trainer von 2006 gibt als Lippi-Bekenntnis ab, dass Deutschland sein Favorit auf den Cup-Gewinn sei (Gazetta dello Sport). Und ich bibbere vor dem frühen Aus im Achtelfinale (Zucker.Blog).

Gerne lasse ich mich eines Besseren belehren und meine Schwarzmalerei nach einem Finalerfolg durch rote und goldene Streifen aufwerten: Die Farben des Sommers. Willfährige Optimisten beflaggen ihre Autos und Balkone, Kinderwagen und Kinder. Jugendliche Diskothekenbesucher an der Warschauer Straße in Friedrichshain schmieren sich schon seit Tagen schwarz-rot-gelbe Zuversicht auf die Wangen. Den WM-Titel abschminken? No way! Wir sind am dransten, sagen sie. Und außerdem bereit wie nie.

Was brauche ich also, um den brasilianisch-deutschen Karneval zünftig mitfeiern zu können? Weiterlesen

11 Uhr 11 im Zucker.Check

Bald ist der 3. März. Dieser ist nicht nur der Tag nach den Oscars. Er bietet mit dem Rosenmontag auch den Höhepunkt der diesjährigen Karnevalssaison. In Berlin kann das feuchtfröhliche Feiern mit Leichtigkeit umgangen werden, doch der ein oder andere Zucker. Mitarbeiter hat das närrische Treiben schon aus nächster Nähe erlebt. Eine interne Kurzumfrage über die Vor- und Nachteile von Karneval.

Pro
An Karneval kann jeder in andere Rollen schlüpfen. Schüchterne Frauen werden zu Teufeln, Männer brüllen als Löwen durch die Gegend. Bei Mottoparties kommen Kostüme gut an, auch die Mottowoche im Abitur war ein Knaller. Und an Karneval soll Verkleiden plötzlich uncool sein? Mitnichten! Ein bisschen Spaß muss sein. Wir erinnern uns schließlich mit Freude an unsere glücklichen Kindheitstage als Prinzessin und Indianer. Und wer sich selbst zu schön ist, der hat wenigstens endlich mal eine Ausrede, für die Verkleidung seines Haustiers.

Wann ist es sonst legitim, um 8 Uhr morgens mit dem Trinken anzufangen? Der Regel „Kein Bier vor vier“ wird selten weniger Beachtung geschenkt. Das muntert selbst die stärksten Morgenmuffel auf. Die Folge: Jecke Leute sind offen und fröhlich. So viele neue Menschen lernt man sonst nicht an einem Tag kennen! Und wer weiß, wen man auf den Straßen trifft: Es hat tatsächlich schon so manche Romanze beim Karneval begonnen…

Wem die Schnäpse um 8 Uhr morgens noch nicht so leicht die Kehle runterrutschen, der kann die Funktion des Beobachters einnehmen. Derart viele ausgelassene Menschen an einem Ort tummeln sich nicht mal im neuen Szeneclub. Was sind die neuesten Frisurentrends? Welches Getränk findet die meisten Abnehmer? Der geneigte Beobachter könnte mit Leichtigkeit eine Feldstudie starten.

Kontra

keinenarrenDie Krux mit dem Kostüm: Was ist draußen im Februar warm genug, lässt sich aber drinnen schnell zur sexy Katze umgestalten und funktioniert auch für den schnellen Gang zum Dixie-Klo? Heiß-kalt-heiß-kalt ist nicht nur eine Taktik im Dating-Game. Zusätzlich zur Funktionalität gesellt sich der Wunsch nach einer individuellen Verkleidung. Nähen ist eher schwierig? Dann weg mit dem Geld! Natürlich ist das erst der teure Auftakt. Oder wie finanzieren sich Getränke, Eintritt, Verpflegung und Co.?

Der Zwang, um 8 Uhr morgens mit dem Trinken anzufangen, um die furchtbare Karnevalsmusik zu ertragen. Und die Menschen, die ihr Limit nicht kennen. Und den Dreck auf den Straßen. Und das Gedränge in jedem Laden, den man betritt.

Der ÖPNV in Karnevalsstädten. Gnadenlos überfüllt und an diesen Tagen gespickt mit panischen Gesichtern von Nicht-Karnevalisten. Noch schlimmer: Hauptbahnhöfe, die Sammelstellen für betrunkene Bienen in zerrissenen Strumpfhosen und lallende Super Marios mit heruntergezogener Latzhose.

Die negativen Punkte wiegen schwerer. Bei Zucker. ist man sich da relativ einig: „Karneval? Ick bin Berliner, ick kann keen Karneval.“

(Bilder: Hazelares [CC BY-SA 3.0] / 8minutesold.com)

Gesucht: Lieblingspflanze

Wir „Spezialisten vom Blumenbüro Holland“ wollten wissen, welche Lieblingspflanze die Berliner und ihre Besucher haben. Bewaffnet mit einer Kamera und einem charmanten Lächeln haben wir uns auf die Staßen Berlins begeben und einfach mal nachgefragt:

Außerdem haben wir unter allen Zucker. Mitarbeitern eine Umfrage zum Thema Lieblingspflanze gestartet, die Antworten zeugen von Kreativität, Pflanzenkenntnis und laden zum schmunzeln ein. In diesem Sinne: Grüner wird´s nicht!

Weiterlesen

Weihnachten hin oder her?!?

Weihnachten nervt! Schon ab September werden wir mit Lebkuchen, Spekulatius und Stollen überhäuft. Essen gibt’s im Übermaß, was zu kontinuierlichem Magendruck oder auch Überzuckerung führt. Zuhause muss geschmückt werden, damit auch ja die gemütliche Stimmung einsetzen kann (obwohl die Staubfänger die Hausarbeit am Ende nur noch erschweren). Das Geschenk wird zum MUSS. Sollte man die verlängerten Lieferzeiten vor den Feiertagen schon überschritten haben, dann kommt man am völlig überfüllten Shopping-Center leider gar nicht mehr vorbei. Und dann ist alles, aber auch wirklich auch alles weihnachtlich geschmückt.

Weihnachten fetzt! Jetzt gibt’s all die Köstlichkeiten, für die es im Sommer zu warm ist und die man ohne Kalorienzählen vor allem zu den Feiertagen genießen darf: Ente, Gans, Klöße, Rotkohl, fette Bratensoße, Karpfen und so weiter und so weiter. Strahlende Augen und Momente der Nächstenliebe, wenn Weihnachtsgrüße, -briefe oder -päckchen abgegeben werden. Die freudigen Gesichter beim Aufmachen der Geschenke. Die Stille, wenn der erste Schnee fällt. Das Außerpustesein nach gewonnener Schneeballschlacht. Die Dekoration auf Balkons, Gärten und in den Fenstern. Und ach ja, schön, wenn dann alles, aber auch wirklich alles weihnachtlich geschmückt ist: Weiterlesen

Knoten in der Korrekturschleife

Vor ein paar Tagen machte eine Panne im Wahlkampf des US-Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney die Runde durchs Web: In die iPhone-App „With Mitt“, in der man vorgefertigte Fotoschablonen nutzen und so eigene Schnappschüsse mit Wahlkampf-Botschaften erstellen und unter anderem auf Twitter und Facebook teilen konnte, hatte sich ein peinlicher Fehler eingeschlichen. Eine der Schablonen hatte den Slogan „A better Amercia“. „Amercia?“ fragte sich der geneigte Nutzer. Hat Romney bereits aufgegeben und tritt nun als Kandidat in einer uns bis dato unbekannten Bananenrepublik an? Wohl kaum. Eher wurde da mal wieder die letzte Korrekturschleife vor Veröffentlichung ein wenig zu schlampig gedreht. Der Spott von Romney-Gegnern war dem Detroiter Multimillionär sicher. Eines hat die App immerhin erreicht: Sie verbreitete sich viral durch die sozialen Netzwerke und Blogs.

Doch die Romney-App ist nicht der einzige Fauxpas, wenn es um Kommunikation im eher technischen Bereich geht. Weiterlesen

An einem Tag um die Welt

Das unbeschwerte Gefühl von Freiheit, Glück und Zufriedenheit – wann befällt es einen, wenn nicht auf Reisen, wenn die Füße in fremden Gewässern baumeln, wenn der Blick an jeder Ecke etwas Neues einfängt, wenn die Sinne Achterbahn fahren, wenn einen die Beine weiter tragen, als für möglich gehalten, und wenn das Herz beim Anblick ungeahnter Entdeckungen Sprünge macht. Kein Wunder also, dass der Wunsch nach diesem Zustand, auch Fernweh genannt, tief in mir und so vielen anderen schlummert. Manchmal ist er schon fast unerträglich stark und manchmal reicht der Besuch eines noch unbekannten Fleckchens in der Wahlheimat Berlin, um den Durst nach neuen Abenteuern zu stillen. Wie soll man da dem Reiz widerstehen und den üblichen Dingen nachgehen, wenn einem die ganze Welt schon mal zu Füßen, oder sagen wir mal zumindest „in Fußnähe“ liegt?

Mit der ITB, der führenden Fachmesse der internationalen Tourismus-Wirtschaft, war Berlin am vergangenen Wochenende Gastgeber für unzählige Tourismusverbände, Reiseveranstalter, Hotels, Fluggesellschaften, Buchungssysteme aller Welt – kurz: für alle, die die schönste Zeit des Jahres zum echten Highlight machen wollen.

ITB Slovenia ITB Slovenia ITB Costa Rica Weiterlesen