U don’t say? – Die Abgründe der Influencer Relations

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Keine Frage, Blogger und Influencer sind für uns PRler eine wichtige Ergänzung zu den tradierten Medien. Oft sind ihre Kooperationsbeiträge schöner und innovativer als die Advertorials der bekannten Verlage, bei manchem Blogger werden Stylisten, Fotografen wie Trendwatcher ganz grün vor Neid und bekannte Blogs mausern sich zu Blogazines, die schnell relevanter sind als ihre alteingesessenen Konkurrenten. Doch es gibt auch die andere Medaillenseite: Influencer, die zwar content- und reichweitenmäßig ganz vorne dabei sind, mit dem „daily business“ aber nicht hinterher kommen. Oder auch Neu-Instagrammer und Blogger, die vom Leben ihrer erfolgreichen Kollegen träumen, jedoch nicht einsehen, dass ihre Preise nicht dieselben sein können. Wir könnten die Beschreibungen ewig weiterspinnen, teilen mit euch aber lieber ein paar Auszüge aus nervenaufreibenden Influencer-Konversationen. „Zitate sagen mehr als tausend Worte“… oder so.

Influencer Relations Bullshit Bingo – Agentur Edition

„Eine Steuernummer habe ich bisher noch nie gebraucht.“ (Was steht denn auf deinen anderen 300 Rechnungen?)

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„Ich mache nur Kooperationen, die ich persönlich vertreten kann.“ (Besonders gerne mit konkurrierenden Firmen direkt hintereinander.)

„Ich kennzeichne alle meine Kooperationen.“ (Und was ist mit der Schleichwerbung auf Snapchat?)

„Mein Blog ist noch im Aufbau.“ (Hat keine Reichweite.)

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„Wann sollte der Beitrag nochmal online gehen?“ (Heute!)

„Stimmt, die Instagram-Verlinkung hab ich vergessen, aber kann ich ja jetzt noch hinzufügen.“ (7 Stunden später)

„Das Briefing habe ich nicht erhalten.“ (Doch, zweimal.)

„Vorabansichten schränken mich zu sehr ein.“ (Stellt Beitrag einfach online.)

„Schick es doch mit den Fehlern schon mal zum Kunden, dann muss ich es nicht zweimal ändern.“ (Klar, deswegen kriegt der unsere Pressemitteilungen auch immer ohne Lektorat.)

„Es würde mich freuen, wenn Sie an einer Kooperation o. Ä. interessiert wären.“ (O.Ä.? Schlüpper, Eis, Babyelefanten?)

„Mir wurde empfohlen, mich an Agenturen zu wenden, um Influencer zu werden.“ (Ja, wir machen aus dir einen Star!)

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Wer sich an das Influencer Relations Bullshit Bingo von den Blogrebellen erinnert fühlt: Ja, vielleicht ist das ein kleiner Agentur-Gegenschlag für eure miesepetrigen Kästchen. Eigentlich haben wir uns damals aber gar nicht angesprochen gefühlt: Wir arbeiten schließlich seit Jahren erfolgreich mit Bloggern bzw. „Influencern“ zusammen. Und natürlich ist es nicht immer so wie oben beschrieben. Viele von euch sind uns sehr ans Herz gewachsen ❤

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Zum Darwin-Tag: Dumb Ways To Die

Impending Doom (Explored) - CC BY pasukaru76 https://www.flickr.com/photos/pasukaru76/Er gilt als einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler aller Zeiten und wurde von den Zuschauern der BBC gar auf Platz vier der „100 Greatest Britons“ gewählt: Charles Darwin, Begründer der Evolutionstheorie und Namensgeber des Darwinfinken. Heute vor 206 Jahren wurde er geboren, seit 20 Jahren wird aus diesem Anlass am 12. Februar der internationale Darwin-Tag begangen.

Aus dem Genpool eliminiert: die Darwin Awards

Auch wir wollen den verdienten Forscher heute würdigen, nicht nur weil es ohne ihn den absurden Kampf zwischen den so genannten Kreationisten und ungefähr allen anderen um die Lehrpläne an US-amerikanischen Schulen nicht gäbe, sondern auch weil er uns einen der schönsten Awards dieser Erde beschert hat: den Darwin Award. Bereits seit gut 20 Jahren werden mit ihm Menschen (meist posthum) ausgezeichnet, die den Genpool der Menschheit dadurch verbessert haben, dass sie sich selbst aus eben diesem eliminiert haben, indem sie sich auf herausragend dümmliche Art selbst um die Ecke gebracht oder doch zumindest ihre Reproduktion auf kreative Weise verhindert haben.

Doch genug der Worte. Hier sind die Top 9 der Darwin Award Nominees aller Zeiten nach User-Wertung. Happy Darwin Day – und seid vorsichtig.

CC BY barkbud
Platz 9: Faulty Aim Fatal (8,5 Punkte)
Als Gerald in einem gestohlenen Auto von der Polizei angehalten wird, hält er es für klüger, sich den Gesetzeshütern zu entziehen, und flüchtet in ein Feld. Der ersten folgte ziemlich schnell die zweite schlechte Idee: Im Versuch, die Cops abzuschütteln, feuert der junge Mann mit einer 9mm auf über die eigene Schulter auf seine Verfolger. Dummerweise gehört(e) Gerald wohl zu jener Sorte Mensch, die nicht gleichzeitig gehen und Kaugummi kauen kann. Und so kam es, dass er es fertig brachte, sich mit der eigenen Pistole in den Kopf zu schießen. Was der Verfolgungsjagd ein jähes Ende bereitete.
CC BY Keith
Platz 8: Man Drowns in Kitchen (8,8 Punkte)
Die Überraschung war groß, als ein Vermieter den Beinen, die aus dem Küchenfenster hingen, auf den Grund ging: In der Wohnung fand er den Mieter ertrunken in der eigenen Spüle. Der Tote hatte offenbar betrunken und unter Drogeneinfluss versucht, durch das Fenster in die Wohnung zu gelangen, blieb dabei stecken und drehte bei seinem Befreiungsversuch dummerweise auch noch den Wasserhahn auf. Warum der Mann den Hahn nicht wieder zudrehte oder den Stöpsel zog, bleibt unklar – ebenso, warum er nicht einfach den Haustürschlüssel zum Betreten der Wohnung nutzte, der in seiner Hosentasche gefunden wurde.
CC BY Edmund Yeo
Platz 7: Shoot em Off (8,6 Punkte)
Eine ungewöhnliche Sexpraktik (wenn man das so nennen kann) ist einem Mann namens Lantern zum Verhängnis geworden. Aus nicht näher bekannten Gründen gefiel es ihm, wenn seine Frau eine ungeladene Schrotflinte an sein bestes Stück hielt und abdrückte. Bis zu dem Tag, an dem das Gewehr dann doch mal geladen war. Nun ja, er hat es überlebt, kleine Lanterns dürfen wir aber nicht mehr erwarten. Immerhin hat sich der Waffennarr damit den seltenen „Living Darwin Award“ verdient.
CC BY Rob
Platz 6: Unsafe and Insane (8,6 Punkte)
Ebenfalls einen „Living Darwin Award“ gesichert hat sich ein 26-jähriger Australier, der sich die Hoden wegsprengte und damit verhinderte, dass seine Gene weitergegeben werden. Der junge Mann kam auf die nicht wirklich schlaue Idee, einen zwischen den Arschbacken eingeklemmten Böller explodieren zu lassen. An sich schon ziemlich blöd, dummerweise stolperte er dabei und die Explosion fand an einer noch empfindlicheren Stelle statt. Die Wunde soll nach Aussagen des behandelnden Arztes wie eine Kriegsverletzung ausgesehen haben.
CC BY Boston Public Library
Platz 5: Spy vs. Self (8,6 Punkte)
Der 28-jährige Fabio, eigentlich Straußen-Farmer, träumte offenbar vom aufregenden Leben eines Geheimagenten. Eines Abends demonstrierte er jedenfalls Freunden seine neueste Errungenschaft, einen Kugelschreiber a la James Bond, der in Wirklichkeit eine einschüssige Pistole war. Was Fabio seinen Freunden auch bereitwillig demonstrierte, indem er sich das vermeintliche Schreibutensil an den Kopf hielt und abdrückte. Das Gadget funktionierte einwandfrei und jagte ein .22-Kaliber-Geschoss durch den Kopf des Möchtegernspions.
CC BY Hans Watson
Platz 4: Rutting Contest (8,7 Punkte)
Man kennt das aus dem Tierreich: Zwei Männchen, sagen wir mal Dickhornschafe, rennen aufeinander zu und rammen sich die Hörner gegeneinander, um das Weibchen ihrer Wahl zu beeindrucken. Ein ähnliches Verhalten zeigten zwei taiwanesische Studenten, die mit ihren Motorrädern aufeinander zurasten. Derjenige, der ausweicht, so der Plan, verliert das Duell, der andere bekommt das Mädchen. Leider zeigten sich beide als gleichermaßen wagemutig, die Motorräder kollidierten frontal, beide Streithähne starben noch am Unfallort. Tragisch: In einem Kommentar verriet die Angebetete, dass sie an keinem der beiden jungen Männer interessiert war.
CC BY Rebel Gique
Platz 3: Crutch, Meet Crotch (8,8 Punkte)
Platz 3 geht wieder unter die Gürtellinie. Als ein Einbrecher nachts in die Wohnung eines gehbehinderten Mannes einstieg, lief zunächst alles nach Plan: Der Mann schlief, der Einbrecher konnte ungestört die Beute einpacken. Als der Schlafende jedoch plötzlich erwachte, griff der Einbrecher an und schlug auf den vermeintlich Wehrlosen ein. Dieser erwies sich allerdings als durchaus wehrhaft und drosch dem Eindringlich mit seiner Krücke zwischen die Beine. Nach der Flucht des Einbrechers bemerkte der Mann einen seltsamen Gegenstand auf dem Boden, der sich schnell als menschlicher Hoden herausstellte. Der Einbrecher wurde später blutüberströmt auf dem Gehweg gefunden, im Krankenhaus mussten ihm schließlich die Geschlechtsorgane komplett abgenommen werden, es drohte Wundbrand.
CC BZ Nacho Rascón
Platz 2: Textbook Double Double Darwin (8,8 Punkte)
Silber geht an ein Pärchen aus Brasilien, dem es zum Verhängnis wurde, dass sie im ungünstigsten Moment die Finger nicht voneinander lassen konnten. Als die beiden im Nebel auf der Autobahn die Lust überkam, schafften sie es nicht mal mehr bis zum nächsten Parkplatz und hielten ihr Schäferstündchen auf der rechten Spur ab. Ja gut, man hätte zumindest mal auf den Standstreifen fahren können, aber auch dafür reichte das vernebelte Hirn der beiden offenbar nicht mehr aus. Ironie des Schicksals, dass der Truck, der das Auto samt Insassen kurz darauf in einen Schrotthaufen verwandelte, dies just in dem Moment tat, in dem die Opfer dabei waren, sich zu reproduzieren.
Platz 1: Angry Wheelchair Man (9,0 Punkte)
Dass man nicht mit Wut fahren soll, ist eine alte Weisheit. Die gilt auch für Rollstuhlfahrer, wie der Fall des Koreaners zeigt, der zum Winner des „Darwin Award of the Century“ gewählt wurde. Anstatt auf die Rückkehr des Fahrstuhls, der ihm gerade vor der Nase weggefahren war, zu warten, entschied sich der 40-Jährige dafür, seinen elektrischen Rollstuhl als Rammbock zu nutzen, die Tür zum Schacht aufzubrechen und dem abwärts fahrenden Lift einfach, nun ja, hinterherzufahren. Das Video dazu findet ihr übrigens nach Klick auf das Foto.

Diese und viele weitere Nominierungen aus gut 20 Jahren findet ihr auf der offiziellen Webseite der Darwin Awards.

Das Grauen hat einen Namen: WM-Song

Grauen WM-Song_Header
 
Bald geht’s los: Fußballweltmeisterschaft in Brasilien. Als Fußballfan saugt man jetzt jede noch so kleine Meldung aus den Trainingslagern der WM-Fahrer auf. Schließlich wollen nicht nur die Profi-Kicker gut vorbereitet sein, wenn das Turnier am kommenden Donnerstag in São Paulo angepfiffen wird.

Im Falle der deutschen Elf hat das zwar hohen Unterhaltungswert, stimmt aber nicht gerade optimistisch: Verletzte und angeschlagene Spieler, wohin man sieht. Dortmunder, die mit Dönern werfen und in Hotels pinkeln. Ein Bundestrainer, der kurz vor einem PR-Termin seine Pappe abgeben muss. Und als tragischer Tiefpunkt der Autounfall bei eben jenem Sponsoren-Termin. Da sehnt man sich nach etwas Entspannung. Nach Musik zum Beispiel, Musik ist toll zum Entspannen. Denkt man sich so. Bis man mal schaut, was der Soundtrack zum Sport-Spektakel so zu bieten hat. Dann, ja dann, nimmt das Grauen Gestalt an.

Aber seht selbst: unser Worst of WM-Songs (in keiner besonderen Reihenfolge): Weiterlesen

11 Uhr 11 im Zucker.Check

Bald ist der 3. März. Dieser ist nicht nur der Tag nach den Oscars. Er bietet mit dem Rosenmontag auch den Höhepunkt der diesjährigen Karnevalssaison. In Berlin kann das feuchtfröhliche Feiern mit Leichtigkeit umgangen werden, doch der ein oder andere Zucker. Mitarbeiter hat das närrische Treiben schon aus nächster Nähe erlebt. Eine interne Kurzumfrage über die Vor- und Nachteile von Karneval.

Pro
An Karneval kann jeder in andere Rollen schlüpfen. Schüchterne Frauen werden zu Teufeln, Männer brüllen als Löwen durch die Gegend. Bei Mottoparties kommen Kostüme gut an, auch die Mottowoche im Abitur war ein Knaller. Und an Karneval soll Verkleiden plötzlich uncool sein? Mitnichten! Ein bisschen Spaß muss sein. Wir erinnern uns schließlich mit Freude an unsere glücklichen Kindheitstage als Prinzessin und Indianer. Und wer sich selbst zu schön ist, der hat wenigstens endlich mal eine Ausrede, für die Verkleidung seines Haustiers.

Wann ist es sonst legitim, um 8 Uhr morgens mit dem Trinken anzufangen? Der Regel „Kein Bier vor vier“ wird selten weniger Beachtung geschenkt. Das muntert selbst die stärksten Morgenmuffel auf. Die Folge: Jecke Leute sind offen und fröhlich. So viele neue Menschen lernt man sonst nicht an einem Tag kennen! Und wer weiß, wen man auf den Straßen trifft: Es hat tatsächlich schon so manche Romanze beim Karneval begonnen…

Wem die Schnäpse um 8 Uhr morgens noch nicht so leicht die Kehle runterrutschen, der kann die Funktion des Beobachters einnehmen. Derart viele ausgelassene Menschen an einem Ort tummeln sich nicht mal im neuen Szeneclub. Was sind die neuesten Frisurentrends? Welches Getränk findet die meisten Abnehmer? Der geneigte Beobachter könnte mit Leichtigkeit eine Feldstudie starten.

Kontra

keinenarrenDie Krux mit dem Kostüm: Was ist draußen im Februar warm genug, lässt sich aber drinnen schnell zur sexy Katze umgestalten und funktioniert auch für den schnellen Gang zum Dixie-Klo? Heiß-kalt-heiß-kalt ist nicht nur eine Taktik im Dating-Game. Zusätzlich zur Funktionalität gesellt sich der Wunsch nach einer individuellen Verkleidung. Nähen ist eher schwierig? Dann weg mit dem Geld! Natürlich ist das erst der teure Auftakt. Oder wie finanzieren sich Getränke, Eintritt, Verpflegung und Co.?

Der Zwang, um 8 Uhr morgens mit dem Trinken anzufangen, um die furchtbare Karnevalsmusik zu ertragen. Und die Menschen, die ihr Limit nicht kennen. Und den Dreck auf den Straßen. Und das Gedränge in jedem Laden, den man betritt.

Der ÖPNV in Karnevalsstädten. Gnadenlos überfüllt und an diesen Tagen gespickt mit panischen Gesichtern von Nicht-Karnevalisten. Noch schlimmer: Hauptbahnhöfe, die Sammelstellen für betrunkene Bienen in zerrissenen Strumpfhosen und lallende Super Marios mit heruntergezogener Latzhose.

Die negativen Punkte wiegen schwerer. Bei Zucker. ist man sich da relativ einig: „Karneval? Ick bin Berliner, ick kann keen Karneval.“

(Bilder: Hazelares [CC BY-SA 3.0] / 8minutesold.com)

Knoten in der Korrekturschleife

Vor ein paar Tagen machte eine Panne im Wahlkampf des US-Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney die Runde durchs Web: In die iPhone-App „With Mitt“, in der man vorgefertigte Fotoschablonen nutzen und so eigene Schnappschüsse mit Wahlkampf-Botschaften erstellen und unter anderem auf Twitter und Facebook teilen konnte, hatte sich ein peinlicher Fehler eingeschlichen. Eine der Schablonen hatte den Slogan „A better Amercia“. „Amercia?“ fragte sich der geneigte Nutzer. Hat Romney bereits aufgegeben und tritt nun als Kandidat in einer uns bis dato unbekannten Bananenrepublik an? Wohl kaum. Eher wurde da mal wieder die letzte Korrekturschleife vor Veröffentlichung ein wenig zu schlampig gedreht. Der Spott von Romney-Gegnern war dem Detroiter Multimillionär sicher. Eines hat die App immerhin erreicht: Sie verbreitete sich viral durch die sozialen Netzwerke und Blogs.

Doch die Romney-App ist nicht der einzige Fauxpas, wenn es um Kommunikation im eher technischen Bereich geht. Weiterlesen

Moncler Grenoble – der Gähnrilla Flashmob

Welche traurigen Auswüchse die Idee „lasst uns doch mal einen Flashmob machen“ haben kann, seht ihr hier:

Moncler Grenoble from Hintmag.com on Vimeo.

Maximal eine alberne Kollektionspräsentation mit Photo-Op ist der „Guerilla Flashmob“ von Moncler in der Grand Central Station. Das unnötig neun Minuten lange Video sorgt für den Rest der grenzenlosen Langeweile. Es zeigt sich wieder, Traditionshäuser tun sich mit innovativen Ideen ein bisschen schwer, manchmal schadet es auch nicht, etwas altmodischer und stilsicherer zu sein. Oder man fragt halt die richtigen Leute, just sayin‘ …

via hypesRus

Who’s the next Michael Jackson?

Dank der neuen DSDS-Staffel gibt es viele neue Kandidaten, die als Poplegende in die Musikgeschichte eingehen wollen. Ob das Ganze allerdings Potenzial hat, steht in den Sternen. Sogar Menderes, DSDS-Dauerbrenner und selbst ernannter Michael Jackson-Imitator, bekommt Konkurrenz. Aber seht selbst:

Auch Scooter bekommt Konkurrenz:

DSDS-FAKE: Andreas überzeugt die Jury von Clipfish

Hell hath no fury like the Internet scorned

Lieber Jako,
es tut mir sehr leid für dich. Du wollstest doch nur das tun, was du wahrscheinlich schon seit der Firmengründung 1989 immer so gemacht hast. Es ist nicht so, als ob ich dich nicht verstehen könnte, aber weißt du, seitdem haben sich ein paar Sachen geändert. Das Mobiltelefon gibt es mittlerweile im nicht-Schuhkarton Format, Fotos können digital abgespeichert werden und das Internet wird nicht mehr nur für militärische Zwecke genutzt.
PC Jako
Bis jetzt. Weil du nämlich auf dem besten Wege bist, die deutsche Barbra Streisand zu werden. Wäre da nicht der gemeine Mann aus dieser „Blogosphäre“ gewesen, der da fiesen Sachen über dein Logo an vielleicht maximal 400 Leute verbreitet hat. Jetzt reden schon ein paar mehr Menschen über dich. Einer hat dir sogar Tribut mit einer Art neumodische-Website-für-sowas-wie-SMS-die-über-den-PC-an-alle-Menschen-
verschickt-werden
gebaut, ich hoffe inständig, dass du das nicht selber warst. Und deine Kommunikationsabteilung ist im Urlaub. Vielleicht ist das aber auch der genialste PR-Coup aller Zeiten, denn bisher hatte zumindest meine Wenigkeit noch nie von dir gehört. Wenn du mal in der Stadt bist und reden möchtest, ich hör dir gerne zu und kann dir vielleicht auch ein paar Sachen erklären, damit dich die Kinder beim nächsten Mal mitspielen lassen, anstatt sich über dich lustig zu machen.

Liebe Grüße
Deine Eva-Maria

Bild: CC-BY blakespot

Gefangen in den Achtzigern…

…so kommt man sich zumindest vor, wenn man das Lavalier-Mikrofon „LM-09“ von Hama bestellt und das immer noch aktuelle Gerät in dieser weniger aktuellen Verpackung erhält:

Lavalier-Mikrofon

Frisur, Schnitt und Farben der Kleidung, hier passt einfach alles.
Ja, die stylishen Achtziger sind in ihrer Vielfalt bis heute präsent – gleich ob man nun ein solches Mikrophon bestellt, oder einen Spaziergang durch Mitte macht.

I want your sex …

Bei Zucker. wird scheinbar jeden Tag das Unmögliche möglich gemacht, zumindest hat man manchmal das Gefühl. Ein weiteres Highlight aus unseren zahlreichen Fähigkeiten, Konzepten und Tools hat Lukas einfach mal so in der Zucker.-Werkzeugkiste aufgespürt. Der Mini Gender Changer – die Betonung liegt auf Mini:


Also, verschwendet eure Zeit nicht mit Fragen wie „Was würdest du tun, wenn du einen Tag eine Frau/ein Mann sein könntest?“, sondern probiert es aus. Wie die kleinen Schraubenähnlichen Metallstöpsel genau funktionieren, hat sich mir leider noch nicht erschlossen. Freiwillige vor, wer es schafft damit eine Geschlechtsumwandlung durchzuführen, der hat sowieso jeden erdenklichen Nobelpreis verdient …