Mäuse-Alarm! Alltagstechnik Part 2

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Wenn wir an die PR denken, denken wir meistens direkt an Strategien, Konzepte, redaktionelle Arbeit und Netzwerken – gedanklicher Leistungssport, bei dem der Kopf schnell zu rauchen anfängt! Der physische Kraftakt, den wir dafür aufwenden müssen, wird dabei oft vergessen: Versucht einmal im Krisen-Management asap ein 50-seitiges FAQ aufzusetzen oder dies anschließend durch Scrollen und Klicken zu bearbeiten. Das Ergebnis: Sehr, sehr müde Hände! In unserem letzten Alltagstechnik-Beitrag haben wir euch verschiedene Tastaturen vorgestellt, die uns das Fließband-Schreiben erleichtern. Heute widmen wir uns einem noch weitaus kontroverseren Thema – der Maus.

Alles außer alle für eine und eine für alle

Sein wir einmal ehrlich: Wenn euer Arbeitgeber, bzw. eure Arbeitgeberin ernsthaft verlangt, dass ihr euch mit einer 2,50€-Maus als Ergebnis eines Mengenrabatt-Kaufrauschs begnügt und nicht auf eure Wünsche eingeht, sollet ihr euch vielleicht einmal Gedanken machen… Jede*r von uns bringt individuelle Talente und Skills mit ins Unternehmen und jede*r von uns sollte dafür auch mit einer individuellen Ausstattung belohnt werden, besonders wenn es um Mäuse geht.

Maus führt ins Krankenhaus

Warnung: Der übermäßige Gebrauch einer beliebigen Computer-Maus kann schwere gesundheitliche Schäden zur Folge haben. (Bei Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie diesen Blogpost und kaufen sich eine bessere Maus!) Homeoffice und remote working vom Bett oder Sofa (guilty!) fördern nicht unbedingt die gesunde Arbeitshaltung. Nicht nur der Rücken leidet darunter, sondern auch die Hände… Lassen wir einmal den bzw. die Pessimist*in raushängen: Eine falsche (Hand-)Haltung führt zur Überbelastung des Handgelenks. Die Handgelenks-Überbelastung führt zu Schwellungen. Die Schwellungen führen zu Druck auf die Nerven. Dieser wiederum führt zum Karpaltunnelsyndrom (Grüße an alle Hypchonder*innen). Worst Case: OP. Krankenhaus wegen Maus? Wäre vielleicht ein Titel für die BILD, aber schon ein bisschen peinlich für den oder die Betroffene*n… Was lernen wir daraus? An Mäusen spart man nicht!

Die eine oder keine

Aber welche Maus ist denn jetzt die Richtige? Das können wir so pauschal nicht für jede*n beantworten. Denn wie der Fingerabdruck ist auch jede Hand anders. Was wir aber können, ist euch ein paar Kriterien zur Wahl eures Perfect-mouse-match mit an die Hand zu geben. Dieser Blogpost soll euch eine Stütze auf der Suche nach eurer Traum-Maus sein und Inspirationen liefern, was der Maus-Markt alles zu bieten hat. Macht euch eines klar: Die Zeiten der guten alten Maus mit nur zwei Tasten sind vorbei… Willkommen im 21. Jahrhundert!

Kabel oder kein Kabel?

…das ist hier die Frage.

Kabellose Mäuse bedeuten Freiheit und Flexibilität. Wer remote arbeiten kann oder beruflich oft reisen muss, ist mit einer kabellosen Maus definitiv weniger eingeschränkt. Doch diese Freiheit und Flexibilität haben ihren Preis. Kabellose Mäuse können, je nach Hersteller versteht sich, langsamer in der Reaktion sein, Signalstörungen durch andere Geräte erleiden und leider auch schnell verloren gehen. Worst case? Ihr verliert nicht die Maus selbst, sondern den Mini-USB-Stick, der sie mit eurem Laptop verbindet und, wie könnte es anders sein, nicht einzeln erhältlich ist…

Kabel-Mäuse haben sich ihren Platz und Rang in der Peripherie-Gesellschaft über Jahrzehnte hinweg erobert und müssen sich heute kaum noch beweisen. Meistens sind sie bei ähnlicher Performance auch noch günstiger als ihre kabellose Konkurrenz. Ihr Defizit liegt lediglich im Kabel selbst. Zu kurz? Ungemütliche Arbeitshaltung! Zu lang? Kabelsalat und Stolpergefahr!

Fassen wir zusammen: Wenn ihr zum Business-Typ Vielflieger, Digital Nomad oder Coworking-Fan gehört, empfehlen wir euch der Mobilität halber eine kabellose Maus. Wenn ihr allerdings stets an einem festen Platz im Büro oder Homeoffice arbeitet, seid ihr mit einer Kabel-Maus gut beraten. Ausnahme: Bei euch im Office herrscht eine Flex-desk-policy wie bei ZUCKER. (jede*r kann sich an jeden Tisch setzen). Mäuse ziehen Bakterien förmlich an und keine*r von uns wünscht sich Besuch von Kollege E.Coli, Salmonelle, Shigelle oder Staphylokokke, richtig?

Safety first! #DSGVO

Bei den Techies unter uns gehen jetzt wahrscheinlich die Alarmglocken an oder es klingelt zumindest in den eingestaubten Schubladen eures Gehirns: War da nicht was von wegen Hackerangriff via Bluetooth? Sind kabellose Mäuse überhaupt sicher, wenn sie über Bluetooth mit dem Computer interagieren? Tatsache: Bluetooth, Infrarot und Co. können den Zugriff durch Unbefugte auf eure Daten ermöglichen.

Aaaaber…

Ein Profi-Hacker würde sich höchstwahrscheinlich einen einfacheren, schnelleren und unauffälligeren Weg zu euren Daten suchen. Denn der Umweg über Bluetooth und Co. würde bedeuten, dass er physisch bei euch am Arbeitsplatz anwesend sein müsste, um direkten Kontakt mit eurem Computer herzustellen. Selbst wenn das der Fall wäre, müsste er es schaffen, sich mit eurem Gerät zu verbinden, die Daten zu entschlüsseln und fix abzuspeichern. Ganz schön aufwendig für eine*n Kriminelle*n, oder? Das Ganze würde viel einfacher funktionieren, wenn er oder sie euch eine Ransomeware („Erpressersoftware“) versteckt als Mediakit zuschicken würde, das ihr nichtsahnend öffnet und somit den Weg zum Angriff freimacht…

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Um die Hack-Gefahr zu umgehen, benötigen die meisten kabellosen Mäuse heutzutage einen zugehörigen USB-Stick, ohne den jeder fremde Verbindungsversuch  fehlschlagen würde.

Nichtsdestotrotz wäre es verständlich, wenn eure IT bzw. euer*e Datenschutzbeauftragte*r Bedenken trägt. Doch, de facto, ist das Risiko eines Hackerangriffs wirklich sehr gering. Es besteht dennoch, insbesondere an öffentlichen Orten wie Cafés oder Flughäfen. Seid deshalb einfach vorsichtig, wo und wie ihr eure Maus nutzt. Unter uns: Wenn wir schon nach Schwachstellen unserer Datensicherheit suchen, sollten wir bei unseren Geschäftshandys anfangen… Das ist 1000-mal einfacher zu hacken als eure Maus. Denn wer schaltet sein Bluetooth nach AirPod-Nutzung schon immer direkt wieder aus?

Es kommt auf die Größe an…

Jede Hand sieht anders aus. Hände unterscheiden sich in Größe. Breite, Fingerlänge, Fingerbeweglichkeit etc. Sogar die Art und Weise wie ihr eure Maus haltet, unterscheidet sich. Team Handballen? Team Fingerspitze? Oder der Klauengriff? Sehr unwahrscheinlich, dass eine Maus in jede Hand passt.

Mäuse müssen sitzen wie Handschuhe, um Anstrengung, Fingermüdigkeit und Handgelenks-Überbelastungen zu vermeiden. Es wäre utopisch anzunehmen, dass Hersteller jedem Nutzer bzw. jeder Nutzerin eine maßgeschneiderte Maus anfertigen können. Trotzdem gibt es große Unterscheide zwischen einzelnen Mäusen. Jetzt gilt es, die am besten passende Lösung zu finden. Dafür gibt es einige Merkmale, die uns auf der Suche begleiten. Die wichtigsten ergonomischen Kriterien sind folgende:

  • Größe und Gewicht: Minimaus passt wohl kaum in Hulks Hand und zarte Händchen können von großen Geschützen schnell überfordert werden.
  • Die Griffstärke: Im Idealfall könnt ihr die Maus ganz einfach bewegen, ohne Finger und Handgelenk groß anstrengen zu müssen, wenn ihr sie nur leicht festhaltet.
  • Kaum Kontakt: Euer Handgelenk schwebt in der Luft, wenn ihr die Maus benutzt.
  • Ellbogeneinsatz: Eigentlich soll die Maus nicht über unser Handgelenk, sondern über unseren Ellbogen gesteuert werden. Wusstet ihr das?

Mäuse gibt es heutzutage in allen Formen und Farben. Welche passt am besten zu euch?

Seid ihr verrückte Multitasker und sucht in erster Linie nach Effizienz? Tipp: Logitech MX Master 3

Die MX-Master-Reihe von Logitech hat sich in der IT-Welt längst einen Namen gemacht. Die neuste Version, MX Master 3, zählt zweifelsohne zu den besten Mäusen, die ihr für eure Arbeit nutzen könnt, egal, ob lange Scroll- und Klick-Sessions oder besonders präzise Feinarbeit wie Grafikdesign. Die Maus ist angenehm zu benutzen und lädt innerhalb weniger Minuten auf. (Denn ja, sie ist kabellos). Mit ihrem USB-C-Schlitz ist sie beim Laden sehr viel schneller als andere Geräte und der Akku hält auch verhältnismäßig lang. Weitere coole Features der MX Master 3 sind, dass ihr sie mit mehreren Geräten gleichzeitig verbinden könnt, um beispielsweise flexibel vom PC zum Tablet zu wechseln, oder ein kleines Rädchen, mit dem ihr horizontal scrollen könnt. Außerdem gibt es einen zusätzlichen Button für den Daumen, den ihr gedrückt halten könnt, um verschiedene Befehle wie das Öffnen von Apps auszuführen. Das Ganze läuft über die passende Logitech-Software, mit der ihr euch jedoch nicht unbedingt beliebt bei eurer IT macht, wenn ihr das Tech-Budget schon mit der Maus an sich ausgereizt habt und jetzt auch noch eine Extrawurst in Sachen Software wünscht…

Credit: Logitech

Die Logitech-Maus gehört mit 109 € nicht zu den günstigsten Modellen im Markt und ist zudem ausschließlich für Rechtshänder*innen designt. Wer die Möglichkeit hat, in den Genuss zu kommen, wird aber begeistert von ihr sein und die eigene Produktivität um einiges verbessern können.

Seid ihr kleine Nerds mit einem Faible für die schönen Dinge im Leben und sucht nach dem Wolf bzw. der Maus im Schafspelz? Tipp: Razer Pro Click

Noch vor ein paar Monaten wäre es absolut verrückt gewesen, eine Empfehlung für ein Razer-Produkt als  Büroausstattung auszusprechen, da die Brand einen starken Gaming-Bezug hat. Doch das neuste Produkt überschreitet jede Grenze.

Die Pro-Click-Maus ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Razer, einem der bekanntesten Gaming-Hardware-Hersteller, und Humanscale, einem Unternehmen, das sich der Produktion ergonomischer Arbeitsgeräte verschrieben hat.

Sie ist ein Star, wenn es um Performance geht. Denn die Pro Click ist nur mit dem Besten vom Besten ausgestattet: eine Führungsgenauigkeit von 16.000 DPI (weitaus mehr, als ihr für irgendeine Art der Büroarbeit jemals benötigen werdet), sodass ihr 16.000 Signale bei einer Bewegung von 2,5 cm senden könnt, und eine Präzision von über 99,4 % (sehr techy, wie wissen’s, aber habt es einfach einmal gehört und seid beeindruckt davon). Die Batterie hält insgesamt über 400 Ladestunden und die Buttons bzw. Tasten halten mehr als 50 Millionen Klicks aus, was auf eine sehr lange Lebensdauer der Maus hinweist. Fragt sich nur, wo hier der Haken ist?

Credit: Razer

Stichwort Batterie: Die Pro Click nutzt ein Micro-USB-Kabel anstelle eines sehr viel schnelleren USB-c-Anschlusses. Das Design der Maus lässt letzteren nämlich leider nicht zu und auch unter den Micro-USB-Kabeln ist nicht jedes geeignet. Ihr seid auf das zugehörige Kabel angewiesen. Tipp: Verliert es nicht!

Fakten auf den Tisch: Die Pro Click gehört mit 109,99 € ebenfalls zu den teureren Geräten und ist ebenfalls nur für Rechtshänder*innen geeignet. Die ergonomische Komponente, die Humanscale ins Design eingebracht hat, macht diese Maus trotzdem extrem attraktiv, insbesondere für Leute, die wirklich viel Maus-Arbeit im Alltag leisten. Immerhin gehört sie zu den ergonomischsten Mäuse, die es aktuell auf dem Markt gibt.

Seid ihr touchpad-süchtig und nur ab und zu auf eine Maus angewiesen? Oder verliert ihr eure Mäuse regelmäßig? Tipp: Logitech Pebble oder Microsoft Bluetooth Mobile Mouse 3600

Beide genannten Mäuse sind sowohl für Links- als auch Rechtshänder geeignet und mit einem Preis zwischen 24,99 € und 34,99 € vergleichsweise günstig. Sie sind eindeutig für eine mobile Nutzung unterwegs gedacht – und für eher kleine Hände. Der Preis macht sie leicht erhältlich und austauschbar, wenn nötig.

Die Pebble funktioniert über einen USB-Stick von Logitech und interagiert mit allen Software-Systemen – Stecker rein, los geht’s! Easy peasy lemon squeezy… Für so einen günstigen Preis bekommt ihr zwar kein super-duper High-Tech-Tool, das ergonomisch auf lange Scroll-Sessions ausgelegt ist (vergleicht hier einmal die etwas teurere Logitech MX Anywhere 2), doch dafür könnt ihr immerhin zwischen fünf verschiedenen Farbdesigns wählen. Wenn das mal kein Argument für alle Fashionistas unter uns ist…

Credit: Logitech

Die Mobile Mouse 3600 von Microsoft ist speziell für kleine Hände geeignet, bietet alle Basisfunktionen, die wir im Arbeitsalltag so benötigen, drei verschiedene Farbvarianten und eine solide Performance. Dank praktischer Größe könnt ihr sie überall in der Tasche mit euch rumtragen. Alles in allem ist die Microsoft-Maus eine gute Lösung für jede*n, der oder die nach einem günstigen, zuverlässig arbeitenden Gerät suchen. Die Batterie soll sogar bis zu sechs Monate lang halten. Solange ihr sie nicht verliert, beschert euch die Microsoft Maus ein unbeschwertes Arbeiten für wenig Geld.

Credit: Microsoft

Seid ihr Linkshänder? Tipp: SteelSeries Sensei Ten

… dann gehört ihr zur Minderheit! Nur etwa 10 Prozent der Weltbevölkerung sind linkshändig, sodass die meisten Hersteller die wirtschaftlich nachvollziehbare Entscheidung treffen, sich nur der restlichen 90 Prozent anzunehmen. Das macht euch die Suche nach dem Perfect-mouse-match leider nicht einfacher… Zum Glück fangen immer mehr Unternehmen an, beidhändig nutzbare Mäuse zu produzieren, die zwar weder für Links- noch Rechtshänder optimal sind, aber immerhin von beiden genutzt werden können.

Zu diesem fortschrittlichen Unternehmen gehört auch SteelSeries. Der dänische Hersteller fokussiert sich auf die Gaming-Peripherie, hat aber auch Geräte auf den Markt gebracht, die wir bei der Arbeit nutzen können. Die Sensei Tenn hat ein linkshänder-freundliches Design mit einem der besten Sensoren, die es aktuell gibt. So könnt ihr extrem einfach und genau arbeiten. Am besten geht das, wenn ihr die zugehörige Software besitzt, doch einige Features lassen sich auch ohne genießen. Dazu gehört zum Beispiel das Tilt Tracking, das eure Bewegungen trackt, selbst wenn ihr die Maus anhebt – besondere praktisch für diejenigen, die ihre Maus nutzen, als wären sie Dirigent*innen im Symphonieorchester.

Credit: Steelseries

Preislich liegt die Sensei Ten mit 79,99 € in der Mitte und könnte als Start-Maus für alle Newbies fungieren, bis diese eigene Maus-Bedürfnisse und Wünsche äußern. Der einzige richtige Nachteil ist das Kabel, das leider sehr schnell reißen und kaputt gehen kann. Shit happens…

Seid ihr Boomer oder Hipster und erinnert euch noch an das Windows-95-Geräusch? Tipp: Microsoft Classic IntelliMouse

Auf den ersten Blick mag sie zwar nicht die ansprechendste Maus sein, was zum Beispiel das Design angeht, doch wird euch die Classic-Intelli-Maus sicherlich in alte Zeiten zurückversetzen  (zumindest die Boomer unter euch) und so einige Erinnerungen wecken. Sie ist nämlich die neuste Version der Maus, die einst so ziemlich in jedem Büro der Welt eingesetzt wurde – unscheinbar, aber zuverlässig.

Diese neuste Version hat ein Design-Upgrade bekommen und wurde mit verschiedenen Tech-Features erweitert, wie zum Beispiel dem modernen Sensor. Es handelt sich um eine Kabel-Maus, auf die ihr euch jederzeit verlassen könnt.

Für 42,99 € bekommt ihr ein Gerät, das nahezu unzerstörbar ist und eine lange Erfolgsgeschichte vorzuweisen hat.

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Wollt ihr eure Handgelenke und Ellbogen schonen? Tipp: Logitech MX Vertical

Das vertikale Design dieser Logitech-Maus sieht erstmal interessant aus, da wir sie halten müssen, als würden wir ihr einen Handshake geben. Das ist tatsächlich die natürlichste Haltung für unsere Hände, da wir sie nicht verstellen müssen. Denn genau so halten wir unsere Hände, wenn wir nicht darüber nachdenken, z.B. beim Ablegen auf den Tisch oder einfach beim Baumeln lassen, wenn wir stehen. Ergonomisch betrachtet, ist diese Maus ideal, auch wenn die Handhabung erst einmal ungewohnt sein mag.

Außerdem besitzt die MX Vertical alle coolen Funktionen, die die anderen genannten Logitech-Mäuse auch aufweisen. Unser liebstes Feature ist das smart charging: Eine aufgeladene Batterie hält bis zu vier Monate und lässt sich – sollte die Batterie doch mal leer sein – im Notfall, zum Beispiel in einer Pitch-Präsentation, innerhalb weniger Minuten für drei Stunden weiteren Betrieb aufladen. Hinzu kommt, dass ihr die Maus mit drei verschiedenen Geräten verbinden könnt, zwischen denen ihr mit nur einem Klick switchen könnt.

Credit: Logitech

Für kleine Hände bedeutet sie vielleicht erstmal eine Umstellung, ist die Erfahrung aber auf jeden Fall wert und schützt euch für 85,99 € vor dem Karpaltunnelsyndrom – eine smarte Investition, denn die Operation kostet definitiv mehr Zeit und Geld.

Seid ihr Aliens? Sucht ihr nach dem Kick? Wollt ihr etwas ganz Neues ausprobieren? Tipp: Logitech MX Ergo Wireless

Wir können uns ganz genau vorstellen, wie ihr jetzt leicht verwirrt vor dem Bildschirm sitzt und euch fragt, was das hier bitte sein soll?! Ladies and Gents, wir präsentieren euch den Trackball. Die Gamer unter euch können mit diesem Begriff bestimmt schon etwas mehr anfangen. Der Trackball ist sicherlich nicht everybody‘s darling, doch immerhin konnten sich einige e-Sportler mit ihm zum Sieg durchsetzen. Was die können, können wir schon lange, oder? Warum den Trackball also nicht auch bei der Arbeit nutzen? Bei einigen Kolleg*innen aus dem ZUCKER.Team gehört er längst zum Homeoffice-Equipment.

Aber nochmal zurück zur ersten Frage: Was genau ist ein Trackball? Eine äußerst ergonomische Alternative zur klassischen Maus. Der Trackball ersetzt jede Ellbogen- (oder Handgelenks-)Bewegung durch den Daumen. Sobald ihr den Dreh raus habt, macht das richtig Spaß!

Dennoch ist es schwierig, die herkömmliche Maus mit einem Trackball zu vergleichen, vor allem wenn es um technische Eigenschaften geht. Es handelt sich ganz offensichtlich um verschiedene Geräte, die für verschiedene Nutzer geeignet sind, doch der Trackball reagiert genauso schnell und erfüllt die gleichen Wünsche wie eine moderne Maus, wie zum Beispiel die Verbindung über Bluetooth. Der Griff lässt sich zudem durch eine Winkeländerung von bis zu 20° an die individuelle Handhaltung anpassen, sodass der Ball eine angenehme Alternative darstellt.

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Das einzige Manko, das wir finden können, ist tatsächlich die Umgewöhnung, die für die Hände mit der Nutzung einhergeht. Ihr müsst lernen, eure Finger in eine komplett neue Position zu bringen, um alle Buttons des Balls bedienen zu können. Zur Veranschaulichung: Bei einer ganz einfachen Maus klickt ihr üblicherweise mit Zeige- und Mittelfinger, während euer Daumen an der Seite ruht. Wenn eure Maus mehr als zwei Buttons hat, steuert der Daumen von der Seite aus hier die Vor- und Zurück-Tasten. Beim Trackball liegen diese Tasten aber unter eurem Zeigefinger. Eine ganz schöne Gymnastik, die eure Finger hier den Gelenken zuliebe durchmachen müssen!

Mit 109,00 € ist der Trackball nicht wirklich günstig, aber sobald ihr euch an ihn gewöhnt habt, wollt ihr in sicherlich nicht mehr missen. Challenge accepted?

Jetzt seid ihr dran

Das war sie also, unsere kleine Auswahl an verschiedensten Mäusen, die euch inspirieren und dabei helfen soll, das richtige Gerät für eure Bedürfnisse zu finden. Uns geht es nicht darum, euch zur einem bestimmten Modell zu überreden, sondern euren Blick auf die Relevanz der richtigen Maus zu schärfen und ein paar Möglichkeiten aufzuzeigen. Jetzt liegt es an euch! Nutzt diesen Blogpost gern, um eure*n Chef*in von eurer Traum-Maus zu überzeugen. Neben den genannten Modellen gibt es noch viele weitere, auch günstigere Varianten, doch unterschätzt auf keinen Fall, die Auswirkungen, die eine ungeeignete Maus auf eure Hände haben kann, bzw. die Auswirkungen, die die richtige Maus auf eure Arbeit hat. Probiert es einfach aus und überzeugt euch selbst!

Marketing vs. PR: Ein und dasselbe oder von Grund auf verschieden?

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Die Aufgaben, Arten und Ziele der PR haben wir euch in unserem letzten Blogpost schon erklärt. Was jetzt allerdings noch für Verwirrung sorgen könnte, sind grundlegende Begrifflichkeiten: Die Ausdrücke Marketing und PR werden häufig in einem Satz verwendet, manchmal sogar synonym. Aber ist das überhaupt korrekt? Handelt es bei beidem um das gleiche? Fakten auf den Tisch: Wir erklären euch, was genau eigentlich Marketing und was PR bedeutet, damit ihr mitreden könnt.

Um das Ganze ein bisschen anschaulich zu gestalten, stellen wir uns vor, wir haben die coole neue Brand „ZUCKER.Schnute“ gegründet – eine Marke für super kreative, außerordentlich süße und absolut einzigartige ZUCKER.Würfel. Schade nur, dass niemand außer uns diese ZUCKER.Würfel kennt. Was nun? Zauberwort Marketing: Aktiv werden und die Bekanntheit sowie den Erfolg durch gezielte Maßnahmen steigern und steuern.

Die vier Säulen des Marketings

Mit diesem Begriff assoziieren wir direkt ein paar weitere Begriffe: Werbung, Public Relations, Kampagne, Anzeige, Artikel, Online, Social Media und und und… Good News: Das Wörter-Wirrwarr lässt sich unter der Teil-Disziplin Kommunikation beziehungsweise der Kommunikationspolitik festhalten. Bad News: Das Marketing umfasst noch drei weitere Teil-Disziplinen, nämlich Produkt-, Preis- und Distributionspolitik. Diese insgesamt vier Bereiche (auf English sind das die vier P’s: price, product, place, promotion) kennzeichnen den sogenannten Marketing-Mix – DAS Werkzeug, wenn es um die Vermarktung (Positionierung im Markt zum Erreichen der Brand-Ziele) von Produkten, Dienstleistungen etc. geht.

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Paid, Owned, Earned – wait, what?

Preis, Produkt und Distribution wollen wir an dieser Stelle ignorieren, um uns näher mit der Kommunikation auseinanderzusetzen. Denn auch dieser Begriff ist wieder breit gefächert – lässt sich jedoch auf drei Säulen vereinfacht herunterbrechen: Paid Media, Earned Media und Owned Media. Wie die englischen Namen schon sagen, verstehen wir unter Paid Media alle bezahlten Kommunikationsmaßnahmen wie zum Beispiel Werbeanzeigen in einem Magazin, unter Earned Media, alles, was wir uns durch Relevanz, Innovation oder Überzeugungskraft an Kommunikation mit z.B. Medienvertretern „verdient“ haben und unter Owned Media alle Maßnahmen, die wir selbst bedienen wie unsere Website oder Social-Media-Kanäle, aber auch Newsletter, die wir verschicken könnten.  Unser persönlicher Fokus in der Kommunikation liegt größtenteils auf den Earned Media, genauer gesagt auf der PR.

Tue Gutes und lass‘ andere darüber reden

Was genau bedeutet es, sich Kommunikation „verdient“ zu haben? Mal angenommen unsere ZUCKER.Würfel besitzen eine Art Super-Power und sind so gesund und reichhaltig, dass einer von ihnen am Tag ausreicht, um den kompletten Nahrungsbedarf abzudecken. Dann kann es sehr gut passieren, dass diese Nachricht so interessant ist, dass sie in der BILD, im Spiegel, in diversen Tageszeitungen und Zeitschriften sowie auf sämtlichen großen Instagram-Accounts verbreitet wird. Die Nachricht ist es „wert“ geteilt zu werden. Dieser Verdienst sollte aus unserer Sicht als Erfinder und Vertreiber des ZUCKER.Würfels möglichst positiv, auf jedem Fall in unserem Sinne sein. Deshalb versuchen wir, die Verbreitung der Message so gut es geht zu lenken. Wir kommunizieren sie den Medien. Das Ziel: Verdeutlichung der Relevanz und Überzeugung der Journalisten und Influencer. Diese Arbeit, also die Kommunikation mit Medienvertretern und der Öffentlichkeit, ist Gegenstand der PR. Es geht ums Netzwerken (Stichwort: Media Relations), es geht um die Entwicklung relevanter Botschaften und es geht um die Beobachtung der Verbreitung dieser Botschaften. Der Unterschied zur Werbung ist, dass wir die Präsenz beziehungsweise Darstellung unserer Message nicht einkaufen, sondern Interesse bei Multiplikatoren (Verbreitern der Nachricht) schaffen. Zusammengefasst: Tue Gutes und lass‘ andere darüber reden!

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Exkurs: Die komplizierte Dreiecks-Beziehung zwischen Journalismus, PR und Werbung

Es war einmal der Journalismus – allseits beliebt, begehrenswert, der große Schwarm, um dessen Aufmerksamkeit jeder rang. Er war laut, er war präsent, ihm wurde zugehört. Er war Trendsetter und er war Meinungsmacher. Jeder wollte mit ihm befreundet sein, um ebenso als „cool“ zu gelten oder zumindest bekannt zu werden. Der Journalismus hatte mit der PR aber schon eine beste Freundin – oder sollen wir lieber sagen, die beiden führten eine Liebesbeziehung? Sie verstanden sich ausgezeichnet, hatten ähnliche Interessen und konnten beide etwas voneinander lernen. Sie bereicherten und unterstützten sich gegenseitig. Soweit, so gut… Wäre da nicht die Werbung. Die Werbung hat es in sich: Sie ist taff, sie ist provokant, sie weiß genau, wie sie bekommt, was sie will. Nun fügte sich das Schicksal so, dass der Journalismus zwar glücklich vergeben, doch in einer ganz anderen Hinsicht unzufrieden war. Wie wir alle, war auch seine Existenz auf eine gewisse Weise abhängig von Gold, Diamanten und Reichtum. War es ein Zufall, dass gerade die Werbung mit finanziellen Mitteln geradezu um sich warf? Ununterbrochen flirtete sie mit dem Journalismus, lockte ihn mit Scheinen und Münzen und verführte ihn zu einem kontroversen Seitensprung. Doch blieb es nicht bei einer Ausnahme. Der Journalismus gab sich der Versuchung hin. Ihre Beziehung war aufregend, spannend und hatte etwas reizvoll Verbotenes – die Heimlichtuerei war von vornherein vergebens. PR weiß von Werbung, nur kann sie nichts gegen ihre Nebenbuhlerin tun. Journalismus liebt sie beide – jede auf ihre Art und Weise.

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Marketing und PR: Das Tortenstück mit dem Sahnehäubchen aka das leckerste Slice der Pizza

Um noch einmal auf die Eingangsfrage zurückzukommen, ob Marketing und PR das gleiche beschreiben, können wir festhalten, dass Marketing als Überbegriff für alle Kommunikationsmaßnahmen funktioniert und PR ein Bestandteil des Kommunikationsmixes darstellt – unseren persönlichen Lieblings-Bestandteil. PR ist eine Marketingmaßnahme, Marketing umfasst PR. Noch Fragen?

PR: Was ist das? Was macht das? Was kann das?

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Ihr fragt euch, was wir bei ZUCKER. eigentlich so machen? Ihr interessiert euch für die PR- oder Marketingbranche, aber seid noch gar nicht 100 % sicher, ob die Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit zu euch passen? Ihr wollt wissen, was zur PR alles dazu gehört? Oder ihr wollt euch „einfach nur einmal umschauen“? Dann seid ihr hier genau richtig! Let’s talk about PR:

Unter den Begriff der Public Relations fällt eine sehr weitläufige Beschreibung verschiedener Aufgabenfelder. Eine kurze Definition vorab: PR beschreibt im weitesten Sinne jegliche an eine Öffentlichkeit gerichtete Arbeit – die Verbreitung einer Botschaft innerhalb dieser, die anders als bei der Werbung, nicht über Anzeigenschaltung und erkaufte Platzierungen an die Zielgruppe gelangt, sondern durch Networking mit Medienvertretern und daraus resultierenden Kooperationen. Im deutschen wird die Bezeichnung Public Relations auch mit Öffentlichkeitsarbeit übersetzt. Aber was für Arbeiten zählen denn nun alles dazu und macht jede PR-Agentur das gleiche?

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Focus On Focus

So viel sei schon einmal vorweggenommen: Natürlich macht nicht jede PR-Agentur das gleiche. Wie in jeder anderen Branche auch, sind die meisten Agenturen auf bestimmte Bereiche, Skills und Themen spezialisiert. Das kann sehr breit gefächert oder sehr eng fokussiert sein und bleibt letztendlich der Agentur und ihren internen Zielen überlassen. Zucker. beschreibt sich beispielsweise als eine Agentur für Lifestyle-PR, um einen Fokus in der Arbeit zu setzen.

Die Spezialgebiete und Richtungen der verschiedenen PR-Agenturen lassen sich nach ganz verschiedenen Merkmalen eingrenzen. Es gibt beispielsweise Agenturen, die Personen wie Prominente oder Politiker betreuen. Andere haben Brands und deren Produkte oder Dienstleistungen zum Kunden. Wieder andere arbeiten für gemeinnützige Organisationen. Zucker. gehört zu den Agenturen, die Unternehmen betreuen. Wir betreiben mit voller Leidenschaft Lifestyle-PR.

PR – Same, same but different?

Auch die Aufgaben, beziehungsweise der Zweck der Zusammenarbeit, können ein wesentliches Merkmal zur Eingrenzung der PR-Tätigkeit sein. Manche Agenturen sind komplett auf Krisen-PR spezialisiert, also dafür zuständig, das Gesicht des Kunden in einer Krisensituation einer Öffentlichkeit gegenüber zu bewahren und den Kunden möglichst geschickt aus dieser Krise rauszusteuern und im Umgang mit negativen Situationen zu beraten. Andere Agenturen beschäftigen sich ausschließlich mit Public Affairs. Hierunter versteht man die Kommunikation der Politik (Standpunkte, Pläne, Ziele, Einstellungen etc.) von Unternehmen, Verbänden, Parteien oder Politikern selbst nach außen hin. Es geht es vor allem darum, Vertrauen innerhalb der angesprochenen Öffentlichkeit sowie einen eigenen Ruf aufzubauen.

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Wir haben zu Beginn bewusst von „einer“ Öffentlichkeit gesprochen, denn auch diese wird von den Agenturen oder Kunden eingegrenzt. Eine Öffentlichkeit können sowohl die Mitarbeiter des eigenen Unternehmens darstellen als auch die Gesamtbevölkerung Deutschlands ab 14 Jahren. So gehören die Human Resources also in gewisser Hinsicht auch zur PR-Arbeit – nämlich der internen Eigen-PR.

Wie ihr sehen könnt, ist die Bandbreite an Aufgaben und Arten der PR echt groß. PR ist also nicht immer gleich PR. Sie unterscheidet sich nach Art der Zielgruppe, nach dem Gegenstand der Kommunikation, nach Kunden, nach Themenbereichen und und und…

Wer jetzt neugierig geworden ist und mehr über Zucker. als PR-Agentur erfahren möchte, bitte einmal hier entlang.

Let’s talk about: Media-Podcasts für Lifestyle-Inspiration

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Podcasts boomen – laut einer Studie von Goldmedia hörten 2020 mehr als 10 Millionen Deutsche über 14 Jahren aktiv Podcasts, über 4 Millionen sogar täglich mindestens eine Show. Immer mehr Zuspruch finden vor allem Podcasts, die von bekannten deutschen Medienhäuser vertont werden  wie unter anderem Das Thema von der SZ, Mal angenommen von der Tagesschau, Einspruch von der FAZ oder Verbrechen von der ZEIT. Viele der sogenannten Media-Podcasts beschäftigen sich zudem immer mehr mit inspirierenden Lifestyle Themen – korrespondierend zu den Ressorts ihrer (Online)Magazine.

Von den reichweitenstärksten Podcasts haben die meisten bestimmt schon einmal gehört, aber wusstet ihr auch, dass es einen Podcast von der LandIDEE-Zeitschrift gibt? Wir haben ein paar Schätze in unserer Podcast-Bibliothek gefunden, die wir gerne mit euch teilen möchten:

Brigitte BE GREEN

…ist ein Nachhaltigkeits-Podcast der Brigitte, beziehungsweise des relativ neuen, gleichnamigen Magazins Brigitte BE GREEN. Redaktionsleiterin Alexandra Zykonov unterhält sich mit Kolleg*innen, Influencer*innen und anderen Bekannten über nachhaltige Lifestyle-Themen. Im Podcast geht es nicht um unrealistische Ansprüche und den perfekten Umweltretter, sondern um die Herausforderungen, die ein nachhaltiger Lifestyle mit sich bringen kann. Themen wie Fair Fashion, nachhaltige Menstruationsprodukte, Öko-Beauty-Produkte oder Diskussionen über Veganismus und Klimawandel mit den Großeltern werden humorvoll angerissen. Alexandra und ihre Gesprächspartner*innen bleiben dabei knallhart ehrlich und reden zum Beispiel auch über das schlechte Gewissen, das uns plagt, wenn wir uns einmal bewusst nicht-nachhaltig verhalten haben. Genau diese Ehrlichkeit ist es, die den Podcast ausmacht. Hört auch gerne in die anderen Brigitte-Podcasts wie zum Beispiel Brigitte Bücher, Paaradox oder What the finance, mit Themen rund um Literatur, Beziehungen und die Finanzwelt, rein.

Sofa so good

Den Interior-Podcast von Schöner Wohnen feiern wir nicht nur für das Wortspiel im Titel. Chefredakteurin Bettina Billerbeck und Kolumnistin Anne Zuber diskutieren in diesem Format über die großen und kleinen Themen der Living-Welt: Offene Küchen, Tipps für einen besseren Schlaf, Wandfarben, Raumdüfte, Zimmerpflanzen, Haustiere und und und… Witzige Insights, nützliche Tipps und coole DIYs verbessern unsere persönlichen Interior-Design-Skills. Die Life Hacks lassen sich sogar meistens direkt umsetzen. Das Ergebnis? Wohlfühl-Level 100 im geliebten Zuhause – gerade zur aktuellen Zeit (Stichwort: Homeoffice) wichtiger, denn je!

#twentysomething

…powered by GLAMOUR. Ganz im Sinne des Magazins erzählt Lina Mallon aus ihrem Alltag und schneidet alle wichtigen Themen an, die uns in den Zwanzigern interessier(t)en. Sie quatscht über das Singlesein, Tinderdates, Schnapsideen, Spontan-Aktionen und allem, was sie selbst in und aus ihren Zwanzigern gelernt hat. Lisas Erfahrungen bringen uns zum Lachen und Grübeln. Sie redet Klartext und wir können uns in der einen oder anderen Situation selbst wiederfinden, oder aber aus ihren Learnings eigene Schlüsse ziehen. Der Podcast hilft auf jeden Fall beim Reflektieren, Akzeptieren und Wachsen. Übrigens: Die Themen sind nicht ans Alter gebunden! Auch mit 30, 40 oder whatever ist der Podcast absolut empfehlenswert und inspirierend.

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Verstehen, fühlen, glücklich sein

Meta-Themen wie Angst, Freundschaft, Liebe und Glück betreffen uns alle. Sinja Schütte, die Chefredakteurin der Flow betrachtet die großen Gefühle und Beziehungsfragen aus der Perspektive der Achtsamkeit. Ihr Gesprächspartner ist dabei Meditationsforscher Dr. Boris Bornemann – spannende Gedankenanreize sind das Ergebnis der Unterhaltungen. Statt bloßem „Psycho-Gelaber“ regt der Mix aus persönlichen Meinungen und wissenschaftlichen Tatsachen wirklich zum Nachdenken und Hinterfragen von Dingen an, über die wir uns vorher vielleicht noch gar keine Gedanken gemacht haben. Dieser Achtsamkeits-Podcast ist spannend und intensiv – hier lassen wir uns gerne bereichern.

Quatschen mit Sauce

Quatschen – das können die Podcaster! Und wie heißt es so schön? Die besten Gespräche finden in der Küche statt! Zum „Küchentalk“ laden Essen & Trinken Chefredakteur Jan Spielhagen und Online-Chefin Christina Hollstein prominente Gäste wie den Sternekoch Tim Raue ein und plauschen über’s Essen – was sonst?! Restauranterfahrungen, Rezeptideen und kleine Sünden: Der Podcast macht Geschmack auf mehr. #foodspiration garantiert!

Wir sind im Podcast-Rausch und hoffen, euch mit unseren Tipps inspirieren zu können. Jetzt heißt es: Ohren auf, Podcast an, Rest der Welt auf Pause!

Das Mysterium der Tastaturen – Alltagstechnik Part 1

Credits: Pixabay / bogitw

Ein Blogbeitrag unseres Kollegen Pierre

Für Leute wie uns, die die meiste Arbeitszeit mit dem Tippen von Mails, Pressemitteilungen, Übersetzungen etc. auf der Computertastatur verbringen, ist es extrem wichtig, das passende Peripheriegerät für sich und die eigenen Hände zu finden. Wir meinen das ernst: immerhin kann die Gesundheit unserer Finger und Hände davon abhängen und auch unsere Produktivität könnte durch ungeeignete Tastaturen beeinträchtigt werden! In diesem Sinne können wir stolz behaupten, trotz Lifestyle-Agentur-Image auch ein bisschen geeky und nerdy zu sein: Wir spüren Techniktrends auf uns suchen nach den neusten Geräten auf dem Markt – nicht nur, um immer up to date zu bleiben, sondern auch, um unseren MitarbeiterInnen einen möglichst angenehmen Arbeitsalltag zu verschaffen.

Der neuste Markttrend dreht sich um mechanische Tastaturen. Ein Must-Have für alle Technik-Freaks könnte man meinen, doch zur Wahl der perfekten Ausstattung sollten noch andere Kriterien als allein der Typus berücksichtigt werden. Dazu zählen beispielsweise die Ergonomie und die Tragbarkeit. Zu Recht kommt dem / der einen oder anderen jetzt die Frage auf: „Wofür ist es denn bitte wichtig, dass ich meine 60 cm lange Tastatur mit mir herumtragen kann?!“ Lasst es uns euch erklären! Gemeinsam finden wir heraus, welche Tastatur am besten zu uns passt. Angefangen mit einer kurzen Vorstellung der mechanischen Tastatur…

Bei uns im Zucker. Office weiß jeder etwas mit diesem neumodischen Begriff anzufangen – hoffen wir zumindest, denn einer unserer Mitarbeiter hat diese Innovation bereits im Büro getestet. Wie das aussah? Besser Frage: Wie sich das angehört hat? Nicht zu überhören. Die relative Lautstärke hat einen Grund: Der Nutzer hört, dass seine Eingabe erfolgreich war und kann so zum Beispiel Rechtschreibfehler durch Buchstabenlücken umgehen. Genau dieses Feature macht die mechanischen Tastaturen so beliebt – insbesondere bei Gamern, die wie immer die Hauptzielgruppe im Bereich der PC-Peripheriegeräte darstellen.

Was sind das für mechanische Tastaturen, über die alle reden?

Doch mechanische Tastaturen haben noch viel mehr Vorteile für jeden, der sich das Tippen zur beruflichen Leidenschaft gemacht hat. Müssten wir uns auf drei Argumente beschränken, wären es die Genauigkeit, der Schreibkomfort und die flinke Tastenrückgabe, die die Tippgeschwindigkeit erhöht.

Worin genau liegt nun der Unterschied zu den good old Basistastaturen, die wir jahrelang genutzt haben und eventuell immer noch nutzen? Um es kurz zu fassen: Bei unserer Tastatur, die der Profi übrigens Folientatstatur nennt, ist jede einzelne Taste mit einer einzigen Folie verkuppelt – so sind letztendlich alle Tasten irgendwie miteinander verbunden und senden Signale über einen einzigen Kanal. Anders bei der mechanischen Tastatur: Jede Taste ist mit einem eigenen Schalter verbunden, der unabhängig von dem, was um sie herum geschieht, sein eigenes Signal sendet. Eben diese Schalter sind es, die den Knackpunkt des Marketingkampes zwischen den Hardware-Herstellern darstellen. Sie können nämlich an die Bedürfnisse der einzelnen Nutzer angepasst und entsprechend verändert werden – crazy, oder?

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Farbe zum Schalter bekennen

Bei dieser sogenannten Switch-Technologie stehen die Nutzer also im Mittelpunkt, wobei verschiedene Arten von Schaltern auch verschiedene Bedürfnisse erfüllen. Der Übersichtlichkeit halber sind sie deshalb in verschiedene Farbgruppen unterteilt: schwarz, braun, rot… Das sind unsere Favoriten, da sich sich im Büroalltag am besten anwenden lassen.

Schwarze Schalter: besonders beliebt auf Grund ihrer hohen Widerstandsfähigkeit (60g Druck zur Aktivierung des Schalters erforderlich). Dieser Widerstand verringert das Risiko, versehentlich falsche Buchstaben, Zahlen oder Zeichen einzugeben. Zudem sind Tastaturen mit schwarzen Schaltern verhältnismäßig leise. Einziger Kritikpunkt von unserer Seite: Nach acht Stunden Tipparbeit kommen die Fingerfitness an ihre Grenzen. Gibt es eigentlich Finger-Muskelkater?

Braune Schalter: besonders beliebt auf Grund ihrer Vielseitigkeit. Als „neutralste“ Schalter auf dem Markt eignen sie sich vor allem für Viel-Schreiber. Die Tasten müssen nicht bis zum Anschlag gedrückt werden, was wiederum die Tippgeschwindigkeit erhöht. In der Fachsprache fällt diese Eigenschaft unter die Kategorie „taktil“. Der einzige Nachteil dabei ist das Risiko, aus Versehen eine falsche Taste zu drücken – die Tippgenauigkeit büßt ein. Dafür werden die Finger nicht so schnell müde, denn der Tastenwiderstand ist verhältnismäßig gering (bei Produkten der Firma Cherry sogar weniger als 45g). Außerdem sind Tastaturen mit braunen Schaltern ziemlich leise, da sie nur leicht angetippt werden müssen. Deshalb eignen sie sich besonders in Großraumbüros.

Rote Schalter: besonders beliebt auf Grund ihrer leichten Bedienung. Die roten Schalter benötigen tatsächlich nur eine Kraft von 45 Gramm, um aktiviert zu werden, was das Schreiben im wahrsten Sinne des Wortes erleichtert. Zudem sind sie äußerst leise und somit sehr angenehm in der Anwendung. Am beliebtesten ist in dieser Hinsicht die Silent Red Variante vom Unternehmen Cherry – try it out!

Wie ihr jetzt vielleicht schon mitbekommen habt, dominieren der Hersteller Cherry sowie die Firma Kailh derzeit den Markt. Mit Blick auf die Farbwelten machen beide Unternehmen gemeinsame Sache: Der Farbcode bleibt kohärent, damit keine Verwirrung beim Nutzer entsteht, wenn die rot bei der einen Firma für weich und leise steht, bei der anderen jedoch für hart und laut.

Wir fassen zusammen: Tastaturen-Schalter werden mit Farben beschrieben und sind in drei Kategorien eingeteilt. Es gibt klickende (Taste zur Aktivierung leicht berühren, bis „Klick“ ertönt), taktile (Taste zur Aktivierung nur leicht berühren, bis ein Widerstand spürbar ist) und lineare (Taste zur Aktivierung ganz durchdrücken) Typen. Es liegt an euch, die richtigen Schalter für individuelle Bedürfnisse zu wählen.

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Der Experten-Tipp

Aber was ist jetzt unsere Empfehlung?! Das ist die Frage…Ihr werdet jetzt vielleicht überrascht sein, aber wir empfehlen nicht unbedingt mechanische Tastaturen. Trotz überzeugender Vorteile und Trend-Faszination erfüllen sie nämlich nicht immer jeden Bedarf, den wir im Büro oder Homeoffice verspüren. Trotz Neuheit und Tech-Revolution haben die Folientastaturen definitiv ihre Daseins-Berechtigung. Es kommt also ganz darauf an, was ihr braucht, wie ihr Tastaturen nutzt, wo ihr arbeitet etc. Dürfen wir präsentieren? Die verschiedenen Tastature-Typen:

Typ 1: Der / Die Produktive

Das Keyboard Model S Professional Soft Tactile MX – Diese Tastatur wird weithin als eine der besten Eingabetastaturen auf dem Markt anerkannt. In vielen Rezensionen wird sie als der wahr gewordene Traum eines Schreibers hervorgehoben. Sie verwendet braune Schalter, um sicherzustellen, dass eure Finger nicht so schnell müde werden und sich eure Kollegen nicht über Lärmbelästigung beschweren. Mit einem Preis um 150 € handelt es sich hierbei um eine High-End-Tastatur, die bei sorgfältiger Pflege jahrelang hält. Wir alle kennen den Moment, wenn eine Taste so stark verblasst, dass wir nicht mehr lesen können, was darauf steht. Bei diesem Keyboard sind die Tastenbeschriftungen mit einem Laser eingraviert, um einem solchen Ärgernis vorzubeugen.

Credit: Amazon.de / Das Keyboard

Typ 2: Der / Die Tollpatschige

TOMOKO Mechanische Gaming-Tastatur – Das Interessanteste an dieser Tastatur ist wahrscheinlich ihr Preis; sie ist das perfekte Beispiel für „gut aussehend, effizient, billig“, was sie zum idealen Einsteiger-Modell für mechanische Tastaturen macht. Zudem ist diese Variante wasserfest, was den Kaffee-Verschüttern und Morgenmuffeln unter uns zu Gute kommt – sie hat sogar einen im Gehäuse integrierten Abfluss, um die in die Tastatur verschüttete Flüssigkeit leichter abfließen zu lassen. Allerdings fällt diese Tastatur unter die Kategorie „klickend“ – für tollpatschige Mitarbeiter jedoch das geringere Übel. Schließlich geht sie dafür nicht so schnell kaputt.

Credit: Amazon.de / TOMOKO

Typ 3: Der / Die OptimiererIn

Kinesis Freestyle Pro Quiet – Lasst euch von eurer Tastatur vor Augen führen, wie schlecht eure Körperhaltung vor dem Bildschirm ist! Klingt provokant? Ist es auch! Muss aber sein und tut vor allem gut. Die neue „Aufteilung“ er Hände und Finger auf die verschiedenen Tasten mag zunächst gewöhnungsbedürftig sein, führt nach einigen Tagen aber zur Erkenntnis, dass Schulter- und Rückenschmerzen mit der verkrampften Handhabung einer winzigen Tastatur zusammenhängen. Die Freestyle Pro gibt es mit braunen und „Silent Red“ Schaltern für eine möglichst stille Eingabe. Der Preis ist dafür relativ hoch, da die Tastatur mit allem notwendigen Zubehör wie zum Beispiel Handgelenkstützen ausgestattet ist, die der / die OptimiererIn bedarf. Sie kostet über 200 €, doch ist diese Summe auf jeden Fall wert.

Credit: Amazon.de / Kinesis

Typ 4: Der / Die Bildschirm-Multitasker

Logitech K780 multi-devices – Hierbei handelt es sich um eine Folientastatur, für die wir bisher keine mechanische Alternative finden konnten. Dieses dünne und kleine Modell ermöglicht es, bis zu drei Geräte, darunter einen PC oder Mac, mit drahtlosen Empfängern oder Bluetooth-Geräten zu verbinden. Während ihr Meeting-Protokolle auf dem Tablett verfasst und parallel Mails per Smartphone beantwortet. Der Wechsel von einem Gerät zu einem anderen ist super einfach, da die dafür vorgesehenen Tasten direkt auf der Tastatur implementiert sind. Einziger Nachteil wäre unseres Erachtens die Tatsache, dass es mit Standard-AAA-Batterien betrieben wird, die regelmäßig gewechselt werden müssen, was etwas mehr Abfall erzeugt, als es sollte.

Credit: Amazon.de / Logitech

Typ 5: Der / Die Nomade / Nomadin

Microsoft Universal-FalttastaturUnsere persönliche Favoritin, die mit uns bereits um die Welt gereist ist und hoffentlich noch viele Jahre ein treuer Begleiter bleibt. Sie ist der Logitech sehr ähnlich, nur kann sie nicht an einen richtigen PC oder Mac angeschlossen werden. Die Verbindung erfolgt mit einem Bluetooth-Peripheriegerät wie Smartphone oder Tablet. Diese Tastatur ist dafür gedacht, überall hin mitgenommen zu werden. Sie passt problemlos in jeden Rucksack und wird schnell zu eurem neuen besten Freund. Mit ihr könnt ihr euch unterwegs zum Beispiel längere Notizen machen, egal, ob auf der Parkbank, im Flugzeug oder während der Zugfahrt. Dank ihr können wir unterwegs auf den Laptop verzichten und stattdessen auf das Smartphone ausweichen. Die Folientastatur hat es in sich und ist auch nach Jahren immer noch top fit – wir sprechen aus persönlicher Erfahrung!

Credit: Amazon.de / Microsoft

Typ 6: Der / Die Nachhaltige

Cherry Stream Tastatur – Peripheriegeräte sind hinsichtlich der Nachhaltigkeit nicht ganz ohne. Zugegebenermaßen sind sie ressourcenfressend, aus Kunststoff, teilweise extrem zerbrechlich und ein Ersatz von Einzelteilen ist oft unmöglich. Einige Hersteller sind gerade dabei, einen anderen Ansatz zu entwickeln und die Art und Weise, wie sie ihre Produkte herstellen und handhaben, neu anzugehen. Wir hätten zum Beispiel ZSA erwähnen können, eine auf ergonomische Tastaturen spezialisierte amerikanische Firma, die die Produktion nicht an Subunternehmer vergibt, sondern ihre Tastaturen von eigenen Mitarbeitern mit Sitz in Taiwan zusammenbauen lässt. Doch wir haben auch etwas „Einheimischeres“ gefunden, der Name sollte euch mittlerweile schon bekannt vorkommen:

Cherry – ein deutsches Unternehmen, das mit mehreren auf Nachhaltigkeit spezialisierten Firmen zusammengearbeitet hat, um einen bewussteren Umgang mit dem Design und der Lebensdauer ihrer Produkte zu entwickeln. Einige der Peripheriegeräte haben sogar das Siegel des Blauen Engels erhalten, ein Beweis dafür, dass Cherry aktiv dabei ist, die Dinge zum Besseren zu verändern – von der umweltfreundlichen Beschaffung über eine umweltgerechte und energieeffiziente Produktion bis hin zum nahezu vollständigen Recycling der Produkte am Ende ihres Lebenszyklus. Eine dieser Tastaturen ist das sogenannte Stream: Zwar ohne mechanische Schalter, für die der Hersteller bekannt ist, erfüllt sie dennoch die Anforderungen des Büroalltags und verlockt mit einem attraktiven Preis von 20 bis 30 €.  

Credit: Amazon.de / Cherry

Abschlussworte

Wir hoffen, ihr konntet etwas lernen und wisst jetzt Bescheid über das Peripheriegerät-Universum mit seiner Tastatur-Galaxie. Zu welchem Tasten-Typ gehört ihr? Jede/r von uns hat Anspruch auf eine ideale Tastatur – denn wenn die Basis stimmt, kann umso mehr in die Tasten gehauen und produktiv gearbeitet werden. Vielleicht hilft euch dieser Beitrag, eben diesen Anspruch mit den beruflichen Bedürfnissen, körperlichen Notwendigkeiten und persönlichen Meinungen vor dem IT-Manager geltend zu machen. Dabei haben wir euch nur eine kleine Auswahl von Sternchen aus der Tastatur-Galaxie präsentiert. Unser Tipp: Begebt euch auf die Suche nach der Tastatur eurer Träume!

Dies war nur der erste Beitrag einer Reihe von technischen Artikeln, die den Status quo 2020 in Bezug auf Büro-Peripheriegeräte darstellen. Seid gespannt, als nächstes stehen Mäuse und Bildschirme auf dem Programm…

Augmentierte Realität in der PR – Storytelling & Medienkontakt von heute!

Credits: Pixabay / Mimzy

Der Begriff Augmentierte Realität (im Folgenden mit AR abgekürzt) beschreibt eine computergestützte Erweiterung der Realität um bestimmte Elemente oder Informationen. So wird keine neue virtuelle Welt geschaffen, die man zum Beispiel nur mit bestimmten Brillen erleben kann, sondern die Wirklichkeit sinnvoll ergänzt. Ein ziemlich bekanntes Beispiel hierfür ist der vergangene Pokémon-Go-Trend. Spieler können bestimmte Pokémon-Figuren und Elemente über eine App in ihrer Umgebung suchen, finden und sammeln. Die Figuren und Elemente sind dabei nicht echt, sondern virtuell und nur über die App sichtbar.

Ein zweites, sehr bekanntes Beispiel sind die von der Google Bildersuche angezeigten Tiere in Lebensgröße. Jeder, der ein Smartphone besitzt, kann sich die 3D Tiere über die Google Suche virtuell in Lebensgröße anschauen. Voraussetzung: Google ist in den Einstellungen auf die Region USA und Sprache Englisch festgelegt. Wenn ihr zum Beispiel nach einem Kaiserpinguin sucht, wird euch neben den Bildern in der Infobox ein skalierbares, animiertes Modell des Tieres angezeigt. Das könnt ihr euch wiederum in 3D abrufen, sodass der Pinguin mit Hilfe der AR-Technologie lebensgroß im Raum platziert wird. Wahnsinn! Wer wollte nicht schon immer mal einen Kaiserpinguin zu Gast im Wohnzimmer haben?!

Doch AR sorgt nicht nur in der Freizeit für Spaß und Vergnügen, sondern ist auch auf professioneller Ebene sehr interessant. Wir stellen euch vor, wie sie auch die Marketing- und PR-Branche sinnvoll bereichern kann und was mit AR im Storytelling, Branding und Medienkontakt möglich ist!

Use Cases von gekonnter AR-Inszenierung im Alltag (Auswahl)

Egal, ob aus dem Beauty-, Fashion-, Technik-, Lifestyle-, Interior- oder Tourismusbereich – AR kann von und für (fast) jedes Produkt oder Angebot zum Einsatz kommen. Der Brillenhändler Mister Spex beispielsweise nutzt die erweiterte Realität in seinem Online Shop: die Brillen lassen sich online “anprobieren”, bevor der Kunde sie bestellt, um Fehlkäufe zu vermeiden. Adidas hat bereits 2018 digitale Anproben des damals neuen Modells Ultraboost 19 running über einen Snapchat-Filter ermöglicht. Das Beauty-Unternehmen L’Oreal entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Modiface eine eigene App, in der neue Make-Up Trends und Frisuren virtuell ausprobiert werden können, um vor dem Einkauf heraufzufinden, was gefällt. Modiface hat zuvor bereits für die Marken Estée Lauder und Sephora gearbeitet, wurde dann aber von L’Oreal übernommen, so dass die AR-Spezialisten nun inhouse arbeiten. Der Kosmetikhersteller hat das Potenzial von AR definitiv schnell erkannt und die Chance für sich ergriffen. Auch das Möbelimperium IKEA hat bereits 2017 die kostenlose App “IKEA Place” ins Leben gerufen, mit der Möbelstücke virtuell in den eigenen vier Wänden platziert werden können – so werden wir quasi selbst zum Interior-Stylisten. Diese Auswahl an erfolgreiche AR-Unternehmensbeispielen zeigt bereits die extrem vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten. Essenziell sollte bei der Anwendung sein, dass die Technologie an sich nicht im Vordergrund steht, sondern immer noch das Erlebnis des Kunden mit dem Produkt oder dem Angebot.

AR-Ansätze in der PR

Besonders in den Live Relations überzeugen AR-Lösungen und bleiben in den Köpfen der Zielgruppe. Sei es ein Produktlaunch oder ein Event: Die AR erweckt Produkte und Brands zum Leben, sorgt für ein besonderes Erlebnis und bleibende Erinnerungen, zum Beispiel durch Fotos mit bestimmten Filtern und Hintergründen, die extra für den Kunden, das Produkt oder Event inszeniert wurden und interaktiv reagieren. Ebenso kann das Produkt selbst durch AR-Technologie live visualisiert und individuell von der Zielgruppe bzw. den Medienpartnern in Szene gesetzt werden. Eine Geschichte wird nicht mehr erzählt, sondern zusammen mit der Zielgruppe geschaffen! Aus Storytelling wird Storydoing und aus Zuhörer wird Akteur! Neben Filtern finden auch QR-Codes oder spezielle Apps ihre Anwendung im Marketing. In der Tourismusbranche könnten Pressereisen mit interessanten Infos und Elementen bereichert werden, die über QR-Codes, Apps oder sogar AR-Brillen jederzeit und an jedem Ort visuell abrufbar sind. So lernen die Medienpartner das Reiseziel auf spielerische und individuelle Weise kennen, zum Beispiel in Form einer Rallye – angelehnt an die Pokemón Go Suche.

Auch in den Social Media finden sich diverse Anwendungsmöglichkeiten von AR. Das offensichtlichste Beispiel wäre hier wieder ein Foto-Filter für Instagram oder Snapchat, zugeschnitten auf bestimmte Themen, Produkte oder Marken. Dieser Filter würde vor allem bei Influencer-Kooperationen in der Instagram Story Gebrauch finden und Emotionen sowie Aufmerksamkeit bei den Followern erzeugen.

Doch die AR hilft nicht nur bei der emotionalen Ansprache der Zielgruppe. Speziell für Brands und Produkte mit Erklärungsbedarf oder beispielsweise technischen Hintergründen sind AR-Konzepte sehr hilfreich und eine dankbare Möglichkeit, sie den Medienpartnern auf kreative Weise zu demonstrieren bzw. erfahren zu lassen.

In diesem Sinne können QR-Codes in Pressemitteilungen eingebaut werden, bei deren Abruf das behandelte Produkt mittels AR-Technologie visualisiert wird und vom Journalisten angewendet und inszeniert werden kann. Besonders interessant ist das zu einem Produktlaunch, wodurch Redakteuren das virtuelle Produkt bereits vor offiziellem Start zur Verfügung gestellt werden kann. Die Interaktion ist letztendlich aber auch für die Leser der Medien interessant, so dass auch der Journalismus durch AR revolutioniert wurde und wird. Mehrere deutsche Medien, wie zum Beispiel die Welt nutzten in der Vergangenheit bereits AR-Lösungen. Der Artikel wurde beim Lesen über das Smartphone lebendig, sodass Infografiken plötzlich in 3D erschienen.

Wir fassen zusammen: Die Erweiterung der Realität und digitale Interaktion erwecken Emotionen, sorgen für Spaß und haben einen nachhaltigen Erinnerungswert. Mit dieser Wirkung ist die AR in der PR, im Marketing und im Journalismus äußerst interessant. Auch wir sind von den unbegrenzten Möglichkeiten der AR-Lösungen inspiriert…Seid gespannt, wir haben einige Ideen im Petto!

Influencer und Künstliche Intelligenz – diese KI-Persönlichkeiten müsst ihr kennen!

Photo Credits: Pixabay / geralt

Influencer Relations sind aus Marketing und PR nicht mehr wegzudenken: Mit Fokus auf Instagram als Social Media Kanal bereichern Influencer unser tägliches Leben mit Posts von appetitanregenden Rezepten, den neusten Fashion-Must-Haves, kreativem Interior Design, Reise-Schnappschüssen oder Sport-Trends. Als Personen des öffentlichen Lebens sind sie zugleich Trendsetter, Meinungsbildner und Vorbilder für ihre Community.

Dabei müssen hinter den Influencern heutzutage nicht einmal mehr reale Personen stecken, denn auch in diesem Bereich des modernen Arbeitens und Lebens nimmt Künstliche Intelligenz vermehrt eine prägende Rolle ein. Virtuell am Computer erschaffene Influencer feiern große Erfolge und stechen mit ihren Follower-Zahlen und namhaften Kooperationen aus der Masse hervor.

Ihr hattet noch gar keine Berührung mit KI-Influencern? Kein Problem, wir stellen euch im Folgenden drei erfolgreiche KI-Content-Creators vor. Was hat es mit den virtuellen Persönlichkeiten auf sich und wer steckt dahinter? Was macht eine Kooperation mit ihnen aus?

  1. Lilmiquela

    Mit ihren 2,4 Millionen Followern ist Miquela Sousa aka Lil Miquela sozusagen die Queen der KI-Influencer. Hinter ihr steht das kalifornische IT-Unternehmen Brud. Seit 2016 ist die in Los Angeles lebende Halbbrasilianerin erfolgreich auf Instagram aktiv und seit 2017 veröffentlicht sie auch Musik. Angefangen als Kunstfigur, hat sie sich bis heute zu einer bedeutenden Influencerin im Fashion- und Lifestyle-Bereich entwickelt, die unter anderem mit High End Marken wie Prada, Balenciaga, Calvin Klein, Porsche und Diesel kooperierte. Sie zierte schon verschiedene Cover von namhaften Modemagazinen wie der ELLE und wurde 2018 vom TIME Magazine unter die 25 einflussreichsten Personen im Internet gewählt. Zudem engagiert sie sich aktuell stark in der Black Lives Matter Bewegung.

    Photo Credits: lilmiquela / Instagram

  2. Noonoouri

    Cute, curious, couture – so beschreibt sich Noonoouri. Diese Attitüde findet sich auch in ihrem Instagram Feed wieder. Die Posts sind ästhetisch, künstlerisch, stilvoll, kreativ und vielseitig. Zwischendrin finden sich immer wieder aktivistische Posts wie aktuell für Black Lives Matter oder den Tier- und Klimaschutz. Die Influencerin hat 360.000 Follower bei Instagram, posierte schon (virtuell) mit Stars wie Kim Kardashian und arbeitet ebenfalls regelmäßig mit High-End-Magazinen wie der ELLE, Vogue oder L’Officiel zusammen. Als Fashion-Influencerin wohnt sie – wie könnte es anders sein – in Paris und kooperiert von hier aus unter anderem mit Louis Vuitton, Fenty und Tom Ford. Ihr Schöpfer, der Grafikdesigner Jörg Zuber, kommt hingegen aus München. Die Kunstfigur ist für ihn ein wahrgewordener Traum. Schon als Kind faszinierte ihn die Kreativität, der Glamour und Glanz der Modebranche. Er verbindet Mode mit Freiheit – genau das ist es, was Noonoouri verkörpern soll.

    Photo Credits: noonoouri / Instagram

  3. Bermudaisbae

    Wer es nicht besser weiß, könnte auf den ersten Blick denken, Bermuda sei eine echte Person und womöglich Teil der Topmodel-Clique rund um Gigi Hadid, Kendall Jenner & Co., so authentisch ist ihr Auftritt bei Instagram. Tatsächlich ist die hübsche Blondine mit Lil Miquela befreundet und teilt regelmäßig gemeinsame Posts mit ihr oder dem gemeinsamen Kumpel Roland Blawk – auch er ist eine namhafte virtuelle Persönlichkeit mit 156.000 Followern auf Instagram. Sowohl Bermuda, als auch Blawk wurden ebenfalls vom Start-Up Brud erschaffen. Die rund 256.000 Follower von Bermuda freuen sich über knallige, teilweise kontroverse Lifestyle-, Beauty- und Fashion-Bilder. Bermuda’s Auftritt ist selbstbewusst, sexy und provokant. Zudem stieg die „Robot Queen“ auch ins Musik-Business ein. Neben gemeinsamen Musik-Projekten mit ihrer BFF hat sie erfolgreich ein Cover von „Under the Bridge“ (Red Hot Chili Peppers) veröffentlicht.

    Photo Credits: bermudaisbae / Instagram

Wer steckt dahinter?

Hinter den virtuellen Persönlichkeiten stehen meist  innovative Tech-Unternehmen, Visionäre und Kreative. Sie sahen die Schöpfung von 3D-Avataren als persönliche Herausforderung, Zeichen von Toleranz und Freiheit in unserer modernen Welt. Doch es gibt mittlerweile auch KI-Influencer, die eigens von Unternehmen kreiert wurden, um als Markenbotschafter beziehungsweise Kampagnengesicht zu wirken. Einer davon ist Colonel Sanders, erschaffen von und für KFC in Zusammenarbeit mit der Agentur Wieden + Kennedy für die #secretrecipeforsuccess Kampagne aus 2019. Dabei dient er nicht als plakatives Werbegesicht, sondern als authentischer Influencer für die eigenen Social Media Kanäle. Seine Person ist übrigens nur halbwegs erfunden – „Colonel“ Harland David Sanders ist der Gründer von Kentucky Fried Chicken, der allerdings schon 1980 im beachtlichen Alter von 100 Jahren starb.

Kooperation mit KI-Influencern

Wie auch die menschlichen Influencer, sind die virtuellen Avatare begehrte Kooperationspartner. Nicht nur das Phänomen der künstlichen Persönlichkeit macht die Zusammenarbeit so spannend und attraktiv, sondern auch die vielen Inszenierungsmöglichkeiten und Steuerbarkeit zur Vermarktung eines bestimmten Produkts sind reizvoll für Unternehmen. Szenen und Hintergründe ihrer Präsenzen lassen sich beliebig montieren und anpassen – ganz nach den Wünschen des Kooperationspartners. Natürlich beansprucht die Vorbereitung und Produktion der gewünschten Posts einige Zeit und Arbeit, doch das ist es vielen Firmen wert – die  Neugierde auf eine Zusammenarbeit mit computergesteuerten Influencern siegt. Auch deutsche Unternehmen setzen schon auf virtuelle Models: Die Automarke Smart arbeitete bereits mit dem Plus-Size-Model Brenn zusammen, geschaffen von der Agentur Diigitals, die auf virtuelle Models spezialisiert ist. So soll das technische Thema der Elektromobilität „lifestyliger“ und zugänglicher werden. Auch die französische Luxusmodemarke Balmain hat sich von Diigitals KI-Models für die #balmainarmy erschaffen lassen – eines davon ist Shudu. Diese Kooperationen sorgen definitiv für Aufsehen.

Die Avatare finden große Akzeptanz und Sympathie in der Community. Ihre Follower und Fans wissen natürlich, dass es sich um Kunstfiguren handelt. Trotzdem haben Miquela, Noonoouri und Co. es geschafft, einen Charakter zu entwickeln, der echt, authentisch, interessant und glaubwürdig wirkt – eine gute Basis für eine

Wir sind gespannt, wie sich das Influencer Marketing in der Zukunft weiterentwickelt. Eines sei gewiss: Von den künstlichen Influencern werden wir bestimmt noch mehr hören.

Hör‘ dich smart – neun Podcasts zur Erweiterung der Jobskills

Podcasts sind eine unterhaltsame Möglichkeit, um Jobskills effizient zu erweitern.  Photo Credits © Pixabay / kaboompics

Ob in der Bahn, am See oder beim Bügeln: Podcasts sind tolle Zeitvertreiber, die sich auch als Selbstoptimierungs-Tools eignen. Während ihr mit Routinetätigkeiten beschäftigt seid, die zwar die Hände, aber weniger den Geist in Anspruch nehmen, könnt ihr fix nebenbei auch etwas für den Job oder die eigene Persönlichkeitsentwicklung tun.
Wir haben für euch neun Podcasts zusammengestellt, die in unserer Agentur fleißig mitverfolgt werden.

Dieser Artikel erschien zuerst (in Vor-Corona-Zeiten) auf Smartworkers.net und wurde leicht überarbeitet.

Einfach produktiv – Zeitmanagement leicht gemacht!

Der Podcast mit dem Schweizer Akzent. Schon seit 2013 teilt der Produktivitäts-Coach Ivan Blatter sein Wissen via Podcast mit seinen Hörer. Dabei ist mittlerweile ein wahrer Schatz an hilfreichen Lektionen entstanden, in leicht verdaulichen Häppchen zwischen zehn und 30 Minuten. Thematisch dreht sich alles um effizientes und produktives Arbeiten ganz nach Ivans Motto „Arbeite klüger, nicht härter – jetzt!“ – sei es im Büro, unterwegs oder im Home Office. Die einzelnen Folgen sind – ergänzt um Shownotes – auf der Webseite oder bekannten Streamingdiensten wie Spotify abrufbar.

I Love Mondays

Wäre es nicht schön, wenn man den Titel dieses Podcasts bedingungslos unterschreiben könnte? Nun, Tim Chimoy und seine Gäste versuchen zumindest, die Hörer mit ihren Querdenker-Perspektiven auf den Weg dahin zu schicken. In dem circa zweiwöchentlich erscheinenden Podcast dreht sich alles um Selbstständigkeit, ortsunabhängiges Arbeiten und persönliche Weiterentwicklung. Zu seinen Gesprächspartnern zählen Selbstständige, Lifestyle Business Unternehmer und Kreative, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben. Ziel ist es, dem Hörer aufzuzeigen, welch ungeahnte Möglichkeiten hinter dem Tellerrand liegen. Raus aus der Komfortzone, rein in ein zufriedenstellendes, selbstbestimmtes Leben und Arbeiten. Abrufbar zum Beispiel bei Spotify.

Photo Credits © Pixabay / StartupStockPhotos

Arbeitsphilosophen

Frank Eilers ist neben seiner Rolle als Moderator und Stand-up Comedian vor allem als Speaker zu den Themen „Zukunft der Arbeit“ und „Generation Y“ aktiv. Über diese spricht er in seinem Podcast mit Unternehmern, Führungskräften und Menschen aus den Bereichen Kultur, Bildung und Wissenschaft. Ein Podcast, „der die Realität in seiner Dramatik abbildet und gleichzeitig den Horizont erweitert! Für alle Querdenker, Visionäre und Zuhörer des guten Geschmacks.“ Die Folgen sind im Blog der Arbeitsphilosophen und bei Spotify abrufbar.

Life Hackz

Der Titel „Life Hackz“ führt zwar ein wenig in die Irre, denn Marcus Meurer, Gründer der DNX, fokussiert sich in seinem Podcast nicht allein auf Tipps für alle Lebenslagen, sondern auf das Leben und Arbeiten als Digitaler Nomade und lädt in Interview-Formaten Entrepreneure, Influencer und Selbstständige vor sein Skype-Mikro. Insgesamt bekommen Hörer in jedem Fall einen sehr authentischen Podcast geboten – von und für Menschen, die das Digitale Nomadentum wirklich leben. Abzurufen auf der Webseite und bei Soundcloud.

Rhetorik, die im Kopf bleibt!

Ob Pitch-Präsentation, Workshop oder Vortrag – moderne Digital- und Wissensarbeit kommt kaum noch ohne Reden vor größeren oder kleineren Gruppen aus. Birgit Schürmann möchte mit ihrem Podcast helfen, die Wirkung von Reden und Präsentationen zu optimieren. Dabei geht es vor allem darum, die Emotionen des Publikums zu wecken und mit Storytelling und bildhafter Sprache im Gedächtnis der Zuhörer zu bleiben. Die Folgen erscheinen alle zwei Wochen und sind etwa zehn bis 30 Minuten lang. Verfügbar auf der Webseite und bei Spotify.

Photo Credits © Pixabay / lograstudio

Sidepreneur

Wer nicht gleich alles auf eine Karte setzen oder einfach neben der Festanstellung noch ein Seitenprojekt betreiben möchte, ist bei Sidepreneur richtig. Juliane Benad und Peter Lutsch behandeln verschiedene Themen rund um den Start in eine nebenberufliche Selbstständigkeit, von der ersten Geschäftsidee bis hin zum Aufbau und Wachstum eines kleinen Unternehmens inklusive Social Media, Marketing und Vertriebs-Strategien. Neue Folgen gibt es im Schnitt zwei Mal wöchentlich. Erfahrungen und Tipps teilt das Team und die Community auf der Webseite und bei Spotify.

Fritze-Blitz

Motivationsprobleme kennt wohl jeder gelegentlich. In ihrem Podcast vermittelt Nicola Fritze motivationspsychologische Hintergründe und konkrete Tipps, wie man sich selbst dauerhaft motivieren kann. Neben Anregungen zur aktiven Stimmungsbeeinflussung erfahren die Hörer, wie sie der Frustfalle entkommen und aus ungewollten Routinen ausbrechen. Zu finden bei Spotify oder auf der Webseite, auf der auch weitere Podcasts, Keynote Präsentationen und Artikel rund um die Arbeitswelt erhältlich sind.

Baby got Business

Ein Blick hinter die Kulissen des modernen Social Media Business: Ann-Katrin Schmitz thematisiert in ihrem Podcast die unterschiedlichen Berufsmöglichkeiten, Strategien und Ideen in der Social Media Welt. Hierfür lädt sie namhafte Gesprächspartner wie Influencer oder erfolgreiche GründerInnen, die die Zuhörer an ihren spannenden Karrierewegen teilhaben lassen. Das Social Media Business boomt und der „behind the scenes“ Podcast gibt interessante Inspirationen und Denkanstöße, um es zu verstehen. Zu hören bei Spotify.

Braintalk

Frauenpower im Doppelpack: Die jungen Gründerinnen und Entrepreneurs Moni und Shari teilen coole Hacks und spannende Inspirationen zu den Themen Business, Karriere, Persönlichkeitsentwicklung und Bildung. In knackigen 20 bis 30 Minuten könnt ihr euch die geballte Portion Wissen „to go“ mitnehmen. Die Freundinnen laden regelmäßig Gäste ein, die ihre Gedanken und Erfahrungen mit den „Brainies“ teilen.  Die Braintalk-Webseite stellt zudem eine zentrale Plattform für angehende und bestehende Podcaster dar, die dem Wissenstransfer und Austausch dient. Vielleicht ist das auch für den einen oder anderen von euch interessant?

Coworking mit Kind: ein Selbstversuch im juggleHUB

In unserem letzten Blogpost haben wir die Mamas und Papas bei Zucker. dazu zu Wort kommen lassen, wie sie den Spagat zwischen Beruf und Familie hinbekommen. Teilzeit und Homeoffice helfen viel, wenn es um eine Work-Life-Integration geht. Doch was, wenn die Kita mal zu hat, kein Babysitter zur Hand ist und die Schließtage ausgerechnet auf das Datum des Projektabschlusses fallen oder andere Gründe es nötig machen, zumindest ein paar Stunden konzentriert zu arbeiten?

Wer sich am Homeoffice mit Kleinkind versucht, wird schnell feststellen, dass es quasi unmöglich ist, Kind und Job in dieser Konstellation gerecht zu werden. Deshalb stellen wir euch heute ein Coworking Space mit Kinderbetreuung als gute Alternative zur Arbeit am heimischen Schreibtisch vor.

Allein in Berlin finden sich mit Coworking Toddler, les boxes oder Easy Busy eine steigende Anzahl dieser Büros auf Zeit, in denen Eltern und Kinder gleichermaßen gut unterkommen. Wir haben das juggleHUB im Herzen des Winsviertels in Berlin-Prenzlauer Berg für euch getestet und neben dem Erfahrungsbericht ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen ihr den Arbeitsausflug mit Zwerg zum Erfolg macht.

Vor dem Start

Die Vorbereitungen auf den Besuch im juggleHUB starten mit der Online-Anmeldung. Auf der Website haben Mitglieder und Interessierte die Möglichkeit, sich zwischen verschiedenen Angeboten zu entscheiden, die von einem kostenlosen Guest-Trial bis hin zu flexiblen Stunden- und Monatspaketen reichen. Das Angebot richtet sich sowohl an Menschen mit und ohne Kinder. Dementsprechend gibt es reine Coworking-Pakete genauso wie solche, die die Kinderbetreuung bereits einschließen.

Einzeln zugebucht kostet die Kinderbetreuung übrigens 10 Euro pro Stunde. Ein recht moderater Preis, unter dem in der Regel auch kein Babysitter aktiv wird. Die komplette Preisübersicht gibt es hier. Bezahlen kann man bequem per Kreditkarte oder PayPal. Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern den regelmäßigen Aufenthalt im juggleHUB ermöglichen, kommen darüber hinaus in den Genuss von Spezialkonditionen.

Der Erste Eindruck

Coworking mit Kind: ein Selbstversuch im juggleHUB

Auf geht’s: Schnell noch einen Platz für den Kinderwagen finden und dann ab ins juggleHUB!

Ein unauffälliges Holz-Logo ziert den Eingang des Altbaus in der Christburger Straße 23, in dem sich das juggleHUB befindet. Nach dem Eintreten muss ich nicht lange suchen, um einen Kinderwagenstellplatz zu finden, der es anderen Bewohnern des Hauses noch erlaubt, gefahrenfrei den Flur zu durchqueren. Das Coworking Space befindet sich im ersten Obergeschoss. Als wir eintreten, durchströmt der leckere Duft frischen Kaffees der juggleHUB-Kaffeebar meine Nase. Ich fühle mich augenblicklich wohl. Begrüßt werden mein Sohn und ich von Katja, einer der Gründerinnen des juggleHUB. Sie führt uns durch die Räume und verrät, was hinter der Idee steckt, einen Ort der Arbeit mit Kinderbetreuung zu verbinden:

„Es gibt leider immer noch zwei Welten, die sich gegenüberstehen: die Lebenswelt Arbeit und die Lebenswelt Familie. Gerade wenn man im Unternehmenskontext unterwegs ist, sind Themen wie Kinder, Familienplanung und -gründung oft mit vielen Konflikten, Unsicherheiten und einem schlechten Gefühl verbunden. Unsere Erfahrung hat einfach gezeigt, dass gerade Frauen mit Kindern relativ schnell in einer Sackgasse stecken, und dem wollen wir etwas entgegensetzen. Das tun wir, indem wir einen Ort schaffen, wo diese beiden vermeintlich einander entgegenstehenden Welten Arbeit und Familie zusammengeführt werden und die Verbindung dessen sich ganz natürlich und gut anfühlt.“

WELCOME to the JUGGLE: Gründerin Katja an der Kaffeebar des juggleHUB

WELCOME to the JUGGLE: Gründerin Katja an der Kaffeebar des juggleHUB

Kinderbetreuung

Den nächsten Stopp legen wir im Spielzimmer ein, in dem sich bereits zwei Kinder und eine Betreuerin befinden. Nachdem mein Sohn sich direkt auf das Feuerwehrauto stürzt, kann ich das zweite Mal durchatmen: Auch er findet Gefallen an der neuen Situation. Als nächstes fülle ich einen zweiseitigen Bogen zu meinem Sohn aus, auf dem chronische Krankheiten und Allergien ebenso Platz finden wie der Status der Kranken- und Unfallversicherung und allgemeine Angaben zu Eltern und Wohnort. Ein Tränchen fließt dann doch noch, als ich mich auf (kurze) Zeit von dem kleinen Kerl verabschiede. Die Erzieherin, die gerade noch Unterstützung von einer Kollegin erhalten hat, kann ihn jedoch schnell ablenken.

Zur Betreuung im juggleHUB werden Kinder ab einem Alter von acht Wochen angenommen. Idealerweise melden Eltern den Bedarf bis spätestens 16 Uhr des Vortags an. Bei spontanen Arbeitseinsätzen bittet das Team von juggleHUB um einen Anruf vorab, um die Kapazitäten zu klären.

Neben dem Spielraum inkl. Rutsche, Bällebad, riesiger Maltafel und dutzenden Spielzeugen, bietet das juggleHUB einen Bade- und Wickel- sowie einen Schlafraum, in den sich Eltern mit müden Abenteurern zurückziehen können. Für kleine Snacks vor Ort ist gesorgt – alles darüber hinaus ist von den Eltern mitzubringen. Kühlprodukte können problemlos im Gemeinschaftskühlschrank der juggleHUB-Küche untergebracht werden, die darüber hinaus ein Kochfeld, eine Geschirrspülmaschine und umfassende Küchengrundausstattung bietet. Natürlich steht die Nutzung auch Coworkern ohne Kindern offen.

Räume und Ausstattung

Das Coworking Space bietet neben einer Vielzahl an Einzelarbeitsplätzen in offenen Räumen, Möglichkeiten für konzentrierte Arbeit oder Telefonate sowie buchbare Meeting-Räume. Bei meinem Probebesuch im juggleHUB stehen vor allem Anrufe und Mails auf meiner To-do-Liste, die ich bequem in einem der Meeting-Räume abarbeiten kann. Auch diese können von den Coworkern genutzt werden, wenn keine Veranstaltungen gebucht sind. Natürlich ist auch für WLAN, Drucker und Telefone gesorgt. Für den Kurzbesuch von zwei Stunden reichen mir eine gute Internetverbindung, mein Laptop und das Handy jedoch völlig aus.

Alles am Start: Sandsack zum Dampfablassen und Headset von Plantronics zum Lärmhintersichlassen.

Alles am Start: Sandsack zum Dampfablassen und Headset zum Lärmhintersichlassen.

Die Arbeitsatmosphäre gefällt mir, da sie mich einerseits an meine heimisch vertraute Umgebung erinnert und mich dennoch anregt, konzentriert und effizient vorzugehen. Das sehe ich nicht zuletzt daran, dass sich meine To-do-Liste für den Aufenthalt im juggleHUB zusehends leert und ich trotzdem das Gefühl habe, meinem Sohn nah zu sein und für seine Unterhaltung gesorgt zu haben. Zwischendurch meldet sich eine der Betreuerinnen bei mir und fragt, ob sie dem Kleinen etwas zu essen anbieten kann, da er hungrig wirkt. Das gibt natürlich einen Pluspunkt.

Fazit

Ich bin etwas überrascht, dass der Besuch im juggleHUB so reibungslos gelaufen ist, da mein Sohn neuen Situationen nicht bedingungslos optimistisch gegenübersteht. Mein positiver erster Eindruck hat sich jedoch bestätigt: Im juggleHUB sind Smartworkers mit und ohne Kind herzlich willkommen und gut betreut. Wer also mit einem guten Gefühl ein paar Stunden arbeiten will, findet hier eine tolle Alternative zum Homeoffice.

Damit ihr euren Arbeitsausflug mit Kind so effizient und angenehm wie möglich gestaltet, haben wir hier noch ein paar Tipps für euch:

  1. Rechtzeitig anmelden: Natürlich eignen sich Coworking Spaces mit Kinderbetreuung auch mal für den spontanen Besuch. Wer außer den eigenen Arbeitsmitteln jedoch auf Materialien des Coworking Space oder einen eigenen Raum angewiesen ist, tut gut daran, seinen Besuch mindestens einen Tag vorher anzumelden. Auch die Buchung von Veranstaltungen für Kollegen, Partner oder Kunden ist unter Beachtung der geltenden Vorlaufzeiten möglich.
  2. Gute-Laune-Snacks: Snacks helfen sowohl eurem Nachwuchs als auch euch beim Durchhalten. Wie gut das funktioniert, hängt nicht zuletzt von der Qualität ab. Während Beeren, Äpfel, Nüsse und Joghurt ohne Zuckerzusatz langfristig für Energie sorgen und Produktivität wie Konzentration fördern, eignen sich einfache Kohlenhydrate eher für ein kurzes Hoch, das meist genauso schnell nachlässt, wie es eingetreten ist. Wenn ihr einen längeren Aufenthalt plant, sollte auch eine Hauptmahlzeit einkalkuliert werden. Dank der juggleHUB Küche kein Problem. Diese bietet Coworkern alles, um mitgebrachtes Essen aufzubewahren und zu verarbeiten.
  3. Ausreichend trinken: Neben Lebensmitteln solltet ihr euch und den Zwergen auch genug Getränke mitnehmen. Für Kinder bis vier Jahre gilt – abhängig von Körpergröße und Gewicht – die Empfehlung am Tag etwa 820 ml Flüssigkeit zuzuführen. Ein Erwachsener liegt mit 2,5 Litern richtig. Studien belegen, dass bereits zwei Prozent Flüssigkeitsverlust eine um 20 Prozent verminderte Leistungsfähigkeit nach sich zieht. Das gilt für Groß und Klein.
  4. Headset mit Active-Noise-Cancelling: Ihr seid spontan im Coworking Space oder habt euch für einen Platz im offenen Arbeitsbereich entschieden? Ein Headset mit Active-Noise-Cancelling hilft euch dabei, überall zu maximaler Konzentration zu finden. Sowieso ist ein gutes Business-Headset für Smartworkers kaum zu überschätzen. Aktuelle Modelle wie das Voyager 8200 UC von Plantronics sorgen nicht nur für die nötige Ruhe, sondern in jeder Umgebung auch für Telefonate in Business-Qualität. Darüber hinaus lässt es sich einfach per Bluetooth-Adapter mit Windows- und Mac-Computern sowie weiteren IP-Telefonen oder direkt mit mobilen iOS- und Android-Geräten verbinden. Natürlich könnt ihr damit auch eure Lieblingsplaylist genießen. Inspirationen zur Musikauswahl für Smartworkers findet ihr z.B. hier oder hier.
  5. Klare Zielvorgaben für mehr Effizienz: Definiert vor eurem Besuch, was ihr während des Aufenthalts im Coworking Space erledigen wollt. Gerade, weil ihr Arbeitsplatz und Kinderbetreuung für bestimmte Zeit bucht, ist es sinnvoll, eine To-do-Liste anzufertigen, um eure Aufgaben gezielt abzuarbeiten. Tipps für den optimalen Aufgabenzettel findet ihr hier.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf smartworkers – blog über die zukunft von arbeit und kommunikation.

Mach mal Pause: unsere Top 5 Lunch-Spots am Rosi

Um auch am Nachmittag noch voll Energie zu sein, ist eine gute Mittagspause unverzichtbar. Die Lage direkt am Rosenthaler Platz verschafft Zucker. die luxuriöse Position, im vielfältigen Lunch-Angebot zu versinken. Ob polnische Pierogi, mexikanische Quesadillas oder gutbürgerliche deutsche Küche – der Rosi hat einiges zu bieten. Unsere aktuellen Lieblings-Lunch-Spots:

 

NETA – Mexican Street Food
Mit typisch mexikanischen Köstlichkeiten wartet das Neta im Weinbergsweg auf. Burritos, Quesadillas, Tacos und weitere Gaumenfreuden stehen auf der Karte. Allerhand Füllungen und Salsas stehen zur Wahl, so kommen Veggies und Schärfeliebende gleichermaßen auf ihre Kosten. Wer’s lieber einfach mag, kann auch nur eine Quesadilla bestellen. Mit hausgemachter Guacamole gibt’s die schon für 6,50 Euro.

Wo: Weinbergsweg 5, 10119 Berlin

 

Gorki Park
Mit einem schnellen 4-Gang-Menü lässt das Gorki Park keine Wünsche offen. Die Speisekarte überrascht täglich mit einem Mittagsmenü bestehend aus Suppe, Salat, Hauptgang und Dessert mit einem deutsch-russischen Einschlag. Die einzelnen Gerichte werden zeitgleich in vier kleinen Schälchen auf einem großen Teller serviert. Die ganze Leckerei gibt es für 8 Euro, inklusive Getränk.
Wo: Weinbergsweg 25, 10119 Berlin


 

Zur Rose
In der Rose diniert es sich ganz gemütlich. Auch hier gibt es täglich wechselnde Mittagsangebote, die um die 7 Euro kosten. Ein besonderer Geheimtipp ist das Kinderschnitzel – es steht nicht auf der Karte und wird nur für die im Herzen jung Gebliebenen bereitet. Für unter 10 Euro gibt es das Schnitzel im perfekten Mittagsformat.
Wo: Weinbergsweg 26, 10119 Berlin

 

Schmeckerei/Pierogi
Die osteuropäische Spezialität erfreut sich auch hierzulande großer Beliebtheit. Ähnlich wie Maultaschen gibt es auch Pieroggen mit den verschiedensten Füllungen – von Kürbis, über Fleisch bis hin zu Linsen, da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ein besonderes Schmankerl zur Mittagszeit ist das Lunch-Angebot: Tagessuppe und Pierogi für 6,50 Euro.
Wo: Brunnenstraße 182, 10119 Berlin


 

La Cantina
Auch wenn die Cantina nicht zu den unbekannten Größen am Rosenthaler Platz zählt, darf sie in dieser Liste doch nicht fehlen. Jedes Gericht auf der Karte kostet 4 Euro, im Mittagsangebot mit Getränk 5 Euro. Bei der großen Auswahl von Pizza, Pasta und Salaten findet jeder etwas Passendes und vor allem am Ende des Monats freut sich der Geldbeutel über das gute Preis-Leistungs-Verhältnis.
Wo: Torstraße 124, 10119 Berlin


 

In diesem Sinne, viel Spaß beim Ausprobieren und lasst es euch schmecken!