Ab in die vertikale Austastlücke

In Zeiten des Internets fast unglaublich, aber auch heutzutage nutzen täglich 16 Millionen Deutsche den Videotext. 1980 mit 75 Tafeln gestartet, entpuppt sich der Teletext – technisch seit über dreißig Jahren unverändert – als einfach unverwüstlich. Darüber hinaus inspiriert seine minimalistische Ästhetik heute Künstler aus Bereichen wie Streetart, Animation, Video- und Webdesign. Mit dem International Teletext Art Festival wird dem pixeligen Infoangebot nun ein Denkmal gesetzt: 17 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt haben für das ITAF Videotext-Kunstwerke erstellt. Diese sind ab heute einen Monat lang im ARD-Videotext auf Tafel 770 und in einer Ausstellung in der Berliner Pflügerstraße 68 zu bewundern.

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Kein Trend. Nirgends. Oder doch?

Seit Monaten warten wir nicht nur auf den Sommer, sondern auch auf den dazugehörigen kulinarischen Trend. War 2010 der Sommer des Frozen Yogurt und trat 2011 Bubble Tea einen Siegeszug an, der die quietschbunten Schlabber-Drinks sogar ins Sortiment eines großen Burgerbraters spülte, drängt sich in diesem Jahr bislang nichts auf. Liegt’s am Ende tatsächlich am Wetter?

Wir haben uns mal in unserer geliebten (Wahl-)Heimatstadt Berlin umgesehen und einige potenzielle Kandidaten für den Food Hype des Jahres entdeckt. Wohl bekomm’s.

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Knöchentlichkeitsarbeit

Ein überdimensionaler Totenkopf
+ 14 willige Zucker.-Mitarbeiter
+ ein unbeeindruckter Weimaraner
+ ein iPhone
=

Die Riesen sind los

Laut Wetterdienst lädt uns das kommende (für den ein oder anderen sogar lange) Wochenende mit Sonne satt und herrlich warmen Temperaturen nach Draußen ein. Ob Sport, Relaxen, Picknick oder alles zusammen, die Möglichkeiten sind unbegrenzt und das Stimmungsbarometer liegt im Maximalbereich, denn der Winter ist endgültig Schnee von gestern. Da kann sich glücklich schätzen, wer für den Sommerspaß nicht erst bis in den nächsten öffentlichen Park fahren oder laufen muss, sondern einfach einen Schritt aus dem Haus in den heimischen Garten tun oder auch das ganze Wochenende im eigenen Kleingarten verbringen kann.

Damit der eigene Garten für die warmen Monate – und auch darüber hinaus – gut gerüstet ist und auch etwas her macht, gibt es so einige tolle Accessoires. Das reicht vom einfachen Blumenbeet und Obstbaum (leider immer mit Arbeit verbunden) über stylische Gartenmöbel bis hin zu den klassischen Gartenzwergen, die sich auch heute noch breiter Beliebtheit erfreuen. Wem das zu langweilig ist und wer sich mit seinem Garten wirklich von denen anderer abheben möchte, der sollte sich unbedingt einmal diese riesigen Angebote bei Amazon anschauen:

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Zucker. goes Serie(ou)s

Anlässlich der Einleitung der Narrenzeit am heutigen Tage haben wir uns die Mühe gemacht und vorab bereits vor unserem geistigen Auge die Faschingstage durchlaufen: als Seriendarsteller. Wie würde unser Agenturleben aussehen, wenn wir das Objekt der Faszination aus unserer Lieblingsserie wären? Herausgekommen ist ein Sammelsurium an Charakteren, die allesamt gruselig daherkommen oder mindestens ein, zwei Schrauben locker haben. Breaking Bad und dessen Serienheld Walter White führen die Clique an. Den existenziellen Problemen geschuldet, wird Walter zum Kriminellen und versucht seiner Familie mittels Crystal Meth ein solides Einkommen zu sichern. Völlig abgeklärt kommen da auch die Verfechter der Werbebranche der 60er mit Mad Men daher. Immerhin gibt es mit Joan Harris noch ein erotisches Leuchten am Firmament. Ansonsten geht’s vor allem um Zigaretten, Schnaps, Rassismus und alles Schlechte im Menschen. Richtig gut in diesen Kreis passt dann auch Two and a Half Man-Ekel Charlie Harper, der die Szenerie aus seiner Sicht der Dinge kommentiert. Einen mystischen Einfluss bekommt unser Ensemble mit der „Log Lady“ aus Twin Peaks. Das „Holz vor der Hütte“ ist eher Charakterzug des Wahnsinns und kein Zeichen einer soliden Psyche. Die Untoten aus Walking Dead sind dann nur die Spitze des Bösen, werden allerdings von den Überlebenden tatkräftig bekämpft. Für das soziale Gefüge wird auch in Arrested Development gekämpft, wobei Frauen wie Lucille Bluth eher um ihren eigenen Vorteil bemüht sind. Richtig nett wird Zucker. – die Serie hingegen durch Darsteller wie Lily aus How I Met Your Mother, die sich ihren Problemen und Feinden mit Witz und Dialog oder auch mal handfest entgegenstellt, dabei aber immer versucht, sich an vorher gesetzte Prinzipien zu halten. Zum Kreis der Guten zählt dann auch dir Schwarzwaldklinik, in der sich alle Mitspielenden mit nahezu utopischer Empathie begegnen und Ordnungshüter wie Oberschwester Hildegard schon mal einen kleinen Dämpfer versetzt bekommen, damit am Ende auch ja wieder alles harmonisch ist. Schließlich gibt Game of Thrones dem ganzen noch den Hauch Fantasy, damit dann auch wirklich alle Zwergen-, Drachen- und Ritter-Quoten erfüllt werden.

Harmonisch käme unsere Serie nur auf dem Bild daher, ansonsten wäre unser Motto zum Fasching 2011/12 „A Serious …“.

Seminar „Online-PR: Die virtuelle Pressestelle im Internet“

Die klassische Pressearbeit, mit der Unternehmen an Journalisten herangetreten sind, unterliegt seit einiger Zeit einem starken Wandel: von der Push- zur Pull-Strategie. Journalisten werden in ihrer Alltagsarbeit vielfach mit Pressemitteilungen per Fax oder E-Mail regelrecht überflutet und recherchieren lieber selbst. Dabei erwarten sie eine klar strukturierte und vollständige Online-Pressestelle auf der unternehmerischen Website, Text- und Bildmaterial inklusive.

Wie Unternehmen ihre Chancen erhöhen, in der On- und Offline-Medienberichterstattung zu erscheinen, wie Online-Pressemitteilungen aufgebaut sein sollten und wann ein Social Media Newsroom Sinn macht, erklärt Jürgen Christ, Fachjournalist und Dozent für Webmedien, in dem Seminar „Online-PR: So kommen Sie in die Medien“. Dabei zeigt der Profirma-Fachautor u.a. anhand der SMNR-Lösungen von Zucker.Kommunikation, wie eine professionelle Online-Pressestelle aufgebaut sein sollte.

Das Online-Audio-Seminar findet am 21.10. statt und richtet sich an Presseverantwortliche in mittelständischen Unternehmen, an kleinere Firmen, Einzelunternehmer und kleinere PR-Agenturen. Anmelden kann man sich hier.

Der Referent:
Jürgen Christ recherchiert seit mehr als 15 Jahren im Internet, hat in rund 100 Publikationen zahlreiche Artikel veröffentlicht und gibt Seminare u.a. für die IHK und die Handwerkskammer Leipzig. Als Online-Autor veröffentlicht er regelmäßig Beiträge zu ähnlichen B2B-Themen im Blog „Meine Firma und Ich„.

Neue Partner für den Viral Video Award

Viral AwardDer von uns und Interfilm Berlin veranstaltete Viral Video Award nimmt langsam Fahrt auf. Für uns ist das schön, weil wir uns dank zahlreicher Einreichungen während der Arbeit auch mal das eine oder andere Web-Video ansehen können – ganz offiziell.

Daneben freuen wir uns, neue Partner für die dritte Ausgabe des Awards begrüßen zu können: Als Medienpartner werden Netzpolitik und der Social-Bookmarking-Dienst Mister Wong den VVA 2010 begleiten.

Zudem wird der Viral Video Award von der Berliner Landesinitiative Projekt Zukunft unterstützt.

Der Viral Video Award ist der erste Wettbewerb für virale Filme auf einem Filmfestival in Deutschland. Bis zum 11. September könnt ihr euch beteiligen und uns auf der Facebook-Page des VVA Virals vorschlagen, die nicht älter als von 2009 sind, oder über die offizielle Website selbst welche einreichen. Für den Publikumspreis könnt ihr euch vom 18.10. bis zum 18.11. am Online-Voting beteiligen. Die nominierten Filme werden im Rahmen des 26. internationalen Kurzfilmfestivals Berlin vom 16. bis 21. November 2010 auch auf Leinwand gezeigt. Die Preisverleihung findet während des Festivals statt.

Wie glücklich sind wir? Facebook sagt’s uns.

Nachdem sich US-Amerikaner, Kanadier, Australier und Briten bereits seit letztem Herbst über die Glückslage der eigenen Nation ein Bild machen können, dürfen wir nun auch hierzulande einen Blick auf die aktuelle nationale Stimmung werfen – zumindest wie Facebook sie sieht.

Facebook nennt dies das Bruttonationalglück. Hinter dem etwas sperrigen Begriff verbirgt sich die Zusammenfassung der Statusmeldungen von Facebook-Nutzern eines Landes, die nicht mehr und nicht weniger als das „kollektive Gefühl“ einer Nation abbilden soll.

Bruttoinlandsglück

Dabei werden positive und negative Begriffe zueinander in Relation gesetzt. Überwiegen die positiven, ist das Land glücklich. So einfach verhält sich das mit dem Glück in der Welt von Facebook.

Zum Schutz der Privatsphäre lesen übrigens, wie Facebook versichert, nicht Mitarbeiter die Statusmeldungen. Stattdessen würden nach der Entfernung aller personenbezogenen Informationen die Wörter von Computern gezählt.

Wer selbst sehen will, wann Facebook-Nutzer wo am glücklichsten sind, kann das hier tun.

Danke, Gary Larson!

Bis März 2010 veröffentlichte die Schweizer Tageszeitung Der Bund als letztes Medium im deutschsprachigen Raum die Cartoons von Gary Larson. Larson, der in diesem Jahr 60 wird, ist der Großmeister genauer Beobachtung menschlichen Verhaltens, die er vorzugsweise auf die Tierwelt überträgt. Legendär sind vor allem seine Kuh-Comics. Seine meist nur aus einem Bild und einer kurzen Bildunterschrift bestehenden Cartoons wurden in den vergangenen Jahrzehnten weltweit (in Deutschland vor allem im Stern) abgedruckt.

Zum Abschied gibt’s hier nochmal eine kleine Auswahl seiner Cartoons, damit keiner vergisst, dass Gary Larson der Beste ist!

Have fun!

18/1 mit Kommentarfunktion

Während Facebook gerade mit der Umstellung von Fanpages auf „Gefällt mir“-Pages für Diskussionen sorgt, suchen sich die wahren Unternehmensfans schon andere Betätigungsfelder. Hier wurde mal kurzerhand das klassische 18/1 mit einer Kommentarfunktion versehen. Ob da wohl bald ein KKH-Mitarbeiter vorbeikommt, um den Dialog zu suchen? Und würden Werbewände damit zu Social Media werden? Ich werd’s auf jeden Fall weiter beobachten.

KKH