Mäuse-Alarm! Alltagstechnik Part 2

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Wenn wir an die PR denken, denken wir meistens direkt an Strategien, Konzepte, redaktionelle Arbeit und Netzwerken – gedanklicher Leistungssport, bei dem der Kopf schnell zu rauchen anfängt! Der physische Kraftakt, den wir dafür aufwenden müssen, wird dabei oft vergessen: Versucht einmal im Krisen-Management asap ein 50-seitiges FAQ aufzusetzen oder dies anschließend durch Scrollen und Klicken zu bearbeiten. Das Ergebnis: Sehr, sehr müde Hände! In unserem letzten Alltagstechnik-Beitrag haben wir euch verschiedene Tastaturen vorgestellt, die uns das Fließband-Schreiben erleichtern. Heute widmen wir uns einem noch weitaus kontroverseren Thema – der Maus.

Alles außer alle für eine und eine für alle

Sein wir einmal ehrlich: Wenn euer Arbeitgeber, bzw. eure Arbeitgeberin ernsthaft verlangt, dass ihr euch mit einer 2,50€-Maus als Ergebnis eines Mengenrabatt-Kaufrauschs begnügt und nicht auf eure Wünsche eingeht, sollet ihr euch vielleicht einmal Gedanken machen… Jede*r von uns bringt individuelle Talente und Skills mit ins Unternehmen und jede*r von uns sollte dafür auch mit einer individuellen Ausstattung belohnt werden, besonders wenn es um Mäuse geht.

Maus führt ins Krankenhaus

Warnung: Der übermäßige Gebrauch einer beliebigen Computer-Maus kann schwere gesundheitliche Schäden zur Folge haben. (Bei Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie diesen Blogpost und kaufen sich eine bessere Maus!) Homeoffice und remote working vom Bett oder Sofa (guilty!) fördern nicht unbedingt die gesunde Arbeitshaltung. Nicht nur der Rücken leidet darunter, sondern auch die Hände… Lassen wir einmal den bzw. die Pessimist*in raushängen: Eine falsche (Hand-)Haltung führt zur Überbelastung des Handgelenks. Die Handgelenks-Überbelastung führt zu Schwellungen. Die Schwellungen führen zu Druck auf die Nerven. Dieser wiederum führt zum Karpaltunnelsyndrom (Grüße an alle Hypchonder*innen). Worst Case: OP. Krankenhaus wegen Maus? Wäre vielleicht ein Titel für die BILD, aber schon ein bisschen peinlich für den oder die Betroffene*n… Was lernen wir daraus? An Mäusen spart man nicht!

Die eine oder keine

Aber welche Maus ist denn jetzt die Richtige? Das können wir so pauschal nicht für jede*n beantworten. Denn wie der Fingerabdruck ist auch jede Hand anders. Was wir aber können, ist euch ein paar Kriterien zur Wahl eures Perfect-mouse-match mit an die Hand zu geben. Dieser Blogpost soll euch eine Stütze auf der Suche nach eurer Traum-Maus sein und Inspirationen liefern, was der Maus-Markt alles zu bieten hat. Macht euch eines klar: Die Zeiten der guten alten Maus mit nur zwei Tasten sind vorbei… Willkommen im 21. Jahrhundert!

Kabel oder kein Kabel?

…das ist hier die Frage.

Kabellose Mäuse bedeuten Freiheit und Flexibilität. Wer remote arbeiten kann oder beruflich oft reisen muss, ist mit einer kabellosen Maus definitiv weniger eingeschränkt. Doch diese Freiheit und Flexibilität haben ihren Preis. Kabellose Mäuse können, je nach Hersteller versteht sich, langsamer in der Reaktion sein, Signalstörungen durch andere Geräte erleiden und leider auch schnell verloren gehen. Worst case? Ihr verliert nicht die Maus selbst, sondern den Mini-USB-Stick, der sie mit eurem Laptop verbindet und, wie könnte es anders sein, nicht einzeln erhältlich ist…

Kabel-Mäuse haben sich ihren Platz und Rang in der Peripherie-Gesellschaft über Jahrzehnte hinweg erobert und müssen sich heute kaum noch beweisen. Meistens sind sie bei ähnlicher Performance auch noch günstiger als ihre kabellose Konkurrenz. Ihr Defizit liegt lediglich im Kabel selbst. Zu kurz? Ungemütliche Arbeitshaltung! Zu lang? Kabelsalat und Stolpergefahr!

Fassen wir zusammen: Wenn ihr zum Business-Typ Vielflieger, Digital Nomad oder Coworking-Fan gehört, empfehlen wir euch der Mobilität halber eine kabellose Maus. Wenn ihr allerdings stets an einem festen Platz im Büro oder Homeoffice arbeitet, seid ihr mit einer Kabel-Maus gut beraten. Ausnahme: Bei euch im Office herrscht eine Flex-desk-policy wie bei ZUCKER. (jede*r kann sich an jeden Tisch setzen). Mäuse ziehen Bakterien förmlich an und keine*r von uns wünscht sich Besuch von Kollege E.Coli, Salmonelle, Shigelle oder Staphylokokke, richtig?

Safety first! #DSGVO

Bei den Techies unter uns gehen jetzt wahrscheinlich die Alarmglocken an oder es klingelt zumindest in den eingestaubten Schubladen eures Gehirns: War da nicht was von wegen Hackerangriff via Bluetooth? Sind kabellose Mäuse überhaupt sicher, wenn sie über Bluetooth mit dem Computer interagieren? Tatsache: Bluetooth, Infrarot und Co. können den Zugriff durch Unbefugte auf eure Daten ermöglichen.

Aaaaber…

Ein Profi-Hacker würde sich höchstwahrscheinlich einen einfacheren, schnelleren und unauffälligeren Weg zu euren Daten suchen. Denn der Umweg über Bluetooth und Co. würde bedeuten, dass er physisch bei euch am Arbeitsplatz anwesend sein müsste, um direkten Kontakt mit eurem Computer herzustellen. Selbst wenn das der Fall wäre, müsste er es schaffen, sich mit eurem Gerät zu verbinden, die Daten zu entschlüsseln und fix abzuspeichern. Ganz schön aufwendig für eine*n Kriminelle*n, oder? Das Ganze würde viel einfacher funktionieren, wenn er oder sie euch eine Ransomeware („Erpressersoftware“) versteckt als Mediakit zuschicken würde, das ihr nichtsahnend öffnet und somit den Weg zum Angriff freimacht…

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Um die Hack-Gefahr zu umgehen, benötigen die meisten kabellosen Mäuse heutzutage einen zugehörigen USB-Stick, ohne den jeder fremde Verbindungsversuch  fehlschlagen würde.

Nichtsdestotrotz wäre es verständlich, wenn eure IT bzw. euer*e Datenschutzbeauftragte*r Bedenken trägt. Doch, de facto, ist das Risiko eines Hackerangriffs wirklich sehr gering. Es besteht dennoch, insbesondere an öffentlichen Orten wie Cafés oder Flughäfen. Seid deshalb einfach vorsichtig, wo und wie ihr eure Maus nutzt. Unter uns: Wenn wir schon nach Schwachstellen unserer Datensicherheit suchen, sollten wir bei unseren Geschäftshandys anfangen… Das ist 1000-mal einfacher zu hacken als eure Maus. Denn wer schaltet sein Bluetooth nach AirPod-Nutzung schon immer direkt wieder aus?

Es kommt auf die Größe an…

Jede Hand sieht anders aus. Hände unterscheiden sich in Größe. Breite, Fingerlänge, Fingerbeweglichkeit etc. Sogar die Art und Weise wie ihr eure Maus haltet, unterscheidet sich. Team Handballen? Team Fingerspitze? Oder der Klauengriff? Sehr unwahrscheinlich, dass eine Maus in jede Hand passt.

Mäuse müssen sitzen wie Handschuhe, um Anstrengung, Fingermüdigkeit und Handgelenks-Überbelastungen zu vermeiden. Es wäre utopisch anzunehmen, dass Hersteller jedem Nutzer bzw. jeder Nutzerin eine maßgeschneiderte Maus anfertigen können. Trotzdem gibt es große Unterscheide zwischen einzelnen Mäusen. Jetzt gilt es, die am besten passende Lösung zu finden. Dafür gibt es einige Merkmale, die uns auf der Suche begleiten. Die wichtigsten ergonomischen Kriterien sind folgende:

  • Größe und Gewicht: Minimaus passt wohl kaum in Hulks Hand und zarte Händchen können von großen Geschützen schnell überfordert werden.
  • Die Griffstärke: Im Idealfall könnt ihr die Maus ganz einfach bewegen, ohne Finger und Handgelenk groß anstrengen zu müssen, wenn ihr sie nur leicht festhaltet.
  • Kaum Kontakt: Euer Handgelenk schwebt in der Luft, wenn ihr die Maus benutzt.
  • Ellbogeneinsatz: Eigentlich soll die Maus nicht über unser Handgelenk, sondern über unseren Ellbogen gesteuert werden. Wusstet ihr das?

Mäuse gibt es heutzutage in allen Formen und Farben. Welche passt am besten zu euch?

Seid ihr verrückte Multitasker und sucht in erster Linie nach Effizienz? Tipp: Logitech MX Master 3

Die MX-Master-Reihe von Logitech hat sich in der IT-Welt längst einen Namen gemacht. Die neuste Version, MX Master 3, zählt zweifelsohne zu den besten Mäusen, die ihr für eure Arbeit nutzen könnt, egal, ob lange Scroll- und Klick-Sessions oder besonders präzise Feinarbeit wie Grafikdesign. Die Maus ist angenehm zu benutzen und lädt innerhalb weniger Minuten auf. (Denn ja, sie ist kabellos). Mit ihrem USB-C-Schlitz ist sie beim Laden sehr viel schneller als andere Geräte und der Akku hält auch verhältnismäßig lang. Weitere coole Features der MX Master 3 sind, dass ihr sie mit mehreren Geräten gleichzeitig verbinden könnt, um beispielsweise flexibel vom PC zum Tablet zu wechseln, oder ein kleines Rädchen, mit dem ihr horizontal scrollen könnt. Außerdem gibt es einen zusätzlichen Button für den Daumen, den ihr gedrückt halten könnt, um verschiedene Befehle wie das Öffnen von Apps auszuführen. Das Ganze läuft über die passende Logitech-Software, mit der ihr euch jedoch nicht unbedingt beliebt bei eurer IT macht, wenn ihr das Tech-Budget schon mit der Maus an sich ausgereizt habt und jetzt auch noch eine Extrawurst in Sachen Software wünscht…

Credit: Logitech

Die Logitech-Maus gehört mit 109 € nicht zu den günstigsten Modellen im Markt und ist zudem ausschließlich für Rechtshänder*innen designt. Wer die Möglichkeit hat, in den Genuss zu kommen, wird aber begeistert von ihr sein und die eigene Produktivität um einiges verbessern können.

Seid ihr kleine Nerds mit einem Faible für die schönen Dinge im Leben und sucht nach dem Wolf bzw. der Maus im Schafspelz? Tipp: Razer Pro Click

Noch vor ein paar Monaten wäre es absolut verrückt gewesen, eine Empfehlung für ein Razer-Produkt als  Büroausstattung auszusprechen, da die Brand einen starken Gaming-Bezug hat. Doch das neuste Produkt überschreitet jede Grenze.

Die Pro-Click-Maus ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Razer, einem der bekanntesten Gaming-Hardware-Hersteller, und Humanscale, einem Unternehmen, das sich der Produktion ergonomischer Arbeitsgeräte verschrieben hat.

Sie ist ein Star, wenn es um Performance geht. Denn die Pro Click ist nur mit dem Besten vom Besten ausgestattet: eine Führungsgenauigkeit von 16.000 DPI (weitaus mehr, als ihr für irgendeine Art der Büroarbeit jemals benötigen werdet), sodass ihr 16.000 Signale bei einer Bewegung von 2,5 cm senden könnt, und eine Präzision von über 99,4 % (sehr techy, wie wissen’s, aber habt es einfach einmal gehört und seid beeindruckt davon). Die Batterie hält insgesamt über 400 Ladestunden und die Buttons bzw. Tasten halten mehr als 50 Millionen Klicks aus, was auf eine sehr lange Lebensdauer der Maus hinweist. Fragt sich nur, wo hier der Haken ist?

Credit: Razer

Stichwort Batterie: Die Pro Click nutzt ein Micro-USB-Kabel anstelle eines sehr viel schnelleren USB-c-Anschlusses. Das Design der Maus lässt letzteren nämlich leider nicht zu und auch unter den Micro-USB-Kabeln ist nicht jedes geeignet. Ihr seid auf das zugehörige Kabel angewiesen. Tipp: Verliert es nicht!

Fakten auf den Tisch: Die Pro Click gehört mit 109,99 € ebenfalls zu den teureren Geräten und ist ebenfalls nur für Rechtshänder*innen geeignet. Die ergonomische Komponente, die Humanscale ins Design eingebracht hat, macht diese Maus trotzdem extrem attraktiv, insbesondere für Leute, die wirklich viel Maus-Arbeit im Alltag leisten. Immerhin gehört sie zu den ergonomischsten Mäuse, die es aktuell auf dem Markt gibt.

Seid ihr touchpad-süchtig und nur ab und zu auf eine Maus angewiesen? Oder verliert ihr eure Mäuse regelmäßig? Tipp: Logitech Pebble oder Microsoft Bluetooth Mobile Mouse 3600

Beide genannten Mäuse sind sowohl für Links- als auch Rechtshänder geeignet und mit einem Preis zwischen 24,99 € und 34,99 € vergleichsweise günstig. Sie sind eindeutig für eine mobile Nutzung unterwegs gedacht – und für eher kleine Hände. Der Preis macht sie leicht erhältlich und austauschbar, wenn nötig.

Die Pebble funktioniert über einen USB-Stick von Logitech und interagiert mit allen Software-Systemen – Stecker rein, los geht’s! Easy peasy lemon squeezy… Für so einen günstigen Preis bekommt ihr zwar kein super-duper High-Tech-Tool, das ergonomisch auf lange Scroll-Sessions ausgelegt ist (vergleicht hier einmal die etwas teurere Logitech MX Anywhere 2), doch dafür könnt ihr immerhin zwischen fünf verschiedenen Farbdesigns wählen. Wenn das mal kein Argument für alle Fashionistas unter uns ist…

Credit: Logitech

Die Mobile Mouse 3600 von Microsoft ist speziell für kleine Hände geeignet, bietet alle Basisfunktionen, die wir im Arbeitsalltag so benötigen, drei verschiedene Farbvarianten und eine solide Performance. Dank praktischer Größe könnt ihr sie überall in der Tasche mit euch rumtragen. Alles in allem ist die Microsoft-Maus eine gute Lösung für jede*n, der oder die nach einem günstigen, zuverlässig arbeitenden Gerät suchen. Die Batterie soll sogar bis zu sechs Monate lang halten. Solange ihr sie nicht verliert, beschert euch die Microsoft Maus ein unbeschwertes Arbeiten für wenig Geld.

Credit: Microsoft

Seid ihr Linkshänder? Tipp: SteelSeries Sensei Ten

… dann gehört ihr zur Minderheit! Nur etwa 10 Prozent der Weltbevölkerung sind linkshändig, sodass die meisten Hersteller die wirtschaftlich nachvollziehbare Entscheidung treffen, sich nur der restlichen 90 Prozent anzunehmen. Das macht euch die Suche nach dem Perfect-mouse-match leider nicht einfacher… Zum Glück fangen immer mehr Unternehmen an, beidhändig nutzbare Mäuse zu produzieren, die zwar weder für Links- noch Rechtshänder optimal sind, aber immerhin von beiden genutzt werden können.

Zu diesem fortschrittlichen Unternehmen gehört auch SteelSeries. Der dänische Hersteller fokussiert sich auf die Gaming-Peripherie, hat aber auch Geräte auf den Markt gebracht, die wir bei der Arbeit nutzen können. Die Sensei Tenn hat ein linkshänder-freundliches Design mit einem der besten Sensoren, die es aktuell gibt. So könnt ihr extrem einfach und genau arbeiten. Am besten geht das, wenn ihr die zugehörige Software besitzt, doch einige Features lassen sich auch ohne genießen. Dazu gehört zum Beispiel das Tilt Tracking, das eure Bewegungen trackt, selbst wenn ihr die Maus anhebt – besondere praktisch für diejenigen, die ihre Maus nutzen, als wären sie Dirigent*innen im Symphonieorchester.

Credit: Steelseries

Preislich liegt die Sensei Ten mit 79,99 € in der Mitte und könnte als Start-Maus für alle Newbies fungieren, bis diese eigene Maus-Bedürfnisse und Wünsche äußern. Der einzige richtige Nachteil ist das Kabel, das leider sehr schnell reißen und kaputt gehen kann. Shit happens…

Seid ihr Boomer oder Hipster und erinnert euch noch an das Windows-95-Geräusch? Tipp: Microsoft Classic IntelliMouse

Auf den ersten Blick mag sie zwar nicht die ansprechendste Maus sein, was zum Beispiel das Design angeht, doch wird euch die Classic-Intelli-Maus sicherlich in alte Zeiten zurückversetzen  (zumindest die Boomer unter euch) und so einige Erinnerungen wecken. Sie ist nämlich die neuste Version der Maus, die einst so ziemlich in jedem Büro der Welt eingesetzt wurde – unscheinbar, aber zuverlässig.

Diese neuste Version hat ein Design-Upgrade bekommen und wurde mit verschiedenen Tech-Features erweitert, wie zum Beispiel dem modernen Sensor. Es handelt sich um eine Kabel-Maus, auf die ihr euch jederzeit verlassen könnt.

Für 42,99 € bekommt ihr ein Gerät, das nahezu unzerstörbar ist und eine lange Erfolgsgeschichte vorzuweisen hat.

Credit: Microsoft

Wollt ihr eure Handgelenke und Ellbogen schonen? Tipp: Logitech MX Vertical

Das vertikale Design dieser Logitech-Maus sieht erstmal interessant aus, da wir sie halten müssen, als würden wir ihr einen Handshake geben. Das ist tatsächlich die natürlichste Haltung für unsere Hände, da wir sie nicht verstellen müssen. Denn genau so halten wir unsere Hände, wenn wir nicht darüber nachdenken, z.B. beim Ablegen auf den Tisch oder einfach beim Baumeln lassen, wenn wir stehen. Ergonomisch betrachtet, ist diese Maus ideal, auch wenn die Handhabung erst einmal ungewohnt sein mag.

Außerdem besitzt die MX Vertical alle coolen Funktionen, die die anderen genannten Logitech-Mäuse auch aufweisen. Unser liebstes Feature ist das smart charging: Eine aufgeladene Batterie hält bis zu vier Monate und lässt sich – sollte die Batterie doch mal leer sein – im Notfall, zum Beispiel in einer Pitch-Präsentation, innerhalb weniger Minuten für drei Stunden weiteren Betrieb aufladen. Hinzu kommt, dass ihr die Maus mit drei verschiedenen Geräten verbinden könnt, zwischen denen ihr mit nur einem Klick switchen könnt.

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Für kleine Hände bedeutet sie vielleicht erstmal eine Umstellung, ist die Erfahrung aber auf jeden Fall wert und schützt euch für 85,99 € vor dem Karpaltunnelsyndrom – eine smarte Investition, denn die Operation kostet definitiv mehr Zeit und Geld.

Seid ihr Aliens? Sucht ihr nach dem Kick? Wollt ihr etwas ganz Neues ausprobieren? Tipp: Logitech MX Ergo Wireless

Wir können uns ganz genau vorstellen, wie ihr jetzt leicht verwirrt vor dem Bildschirm sitzt und euch fragt, was das hier bitte sein soll?! Ladies and Gents, wir präsentieren euch den Trackball. Die Gamer unter euch können mit diesem Begriff bestimmt schon etwas mehr anfangen. Der Trackball ist sicherlich nicht everybody‘s darling, doch immerhin konnten sich einige e-Sportler mit ihm zum Sieg durchsetzen. Was die können, können wir schon lange, oder? Warum den Trackball also nicht auch bei der Arbeit nutzen? Bei einigen Kolleg*innen aus dem ZUCKER.Team gehört er längst zum Homeoffice-Equipment.

Aber nochmal zurück zur ersten Frage: Was genau ist ein Trackball? Eine äußerst ergonomische Alternative zur klassischen Maus. Der Trackball ersetzt jede Ellbogen- (oder Handgelenks-)Bewegung durch den Daumen. Sobald ihr den Dreh raus habt, macht das richtig Spaß!

Dennoch ist es schwierig, die herkömmliche Maus mit einem Trackball zu vergleichen, vor allem wenn es um technische Eigenschaften geht. Es handelt sich ganz offensichtlich um verschiedene Geräte, die für verschiedene Nutzer geeignet sind, doch der Trackball reagiert genauso schnell und erfüllt die gleichen Wünsche wie eine moderne Maus, wie zum Beispiel die Verbindung über Bluetooth. Der Griff lässt sich zudem durch eine Winkeländerung von bis zu 20° an die individuelle Handhaltung anpassen, sodass der Ball eine angenehme Alternative darstellt.

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Das einzige Manko, das wir finden können, ist tatsächlich die Umgewöhnung, die für die Hände mit der Nutzung einhergeht. Ihr müsst lernen, eure Finger in eine komplett neue Position zu bringen, um alle Buttons des Balls bedienen zu können. Zur Veranschaulichung: Bei einer ganz einfachen Maus klickt ihr üblicherweise mit Zeige- und Mittelfinger, während euer Daumen an der Seite ruht. Wenn eure Maus mehr als zwei Buttons hat, steuert der Daumen von der Seite aus hier die Vor- und Zurück-Tasten. Beim Trackball liegen diese Tasten aber unter eurem Zeigefinger. Eine ganz schöne Gymnastik, die eure Finger hier den Gelenken zuliebe durchmachen müssen!

Mit 109,00 € ist der Trackball nicht wirklich günstig, aber sobald ihr euch an ihn gewöhnt habt, wollt ihr in sicherlich nicht mehr missen. Challenge accepted?

Jetzt seid ihr dran

Das war sie also, unsere kleine Auswahl an verschiedensten Mäusen, die euch inspirieren und dabei helfen soll, das richtige Gerät für eure Bedürfnisse zu finden. Uns geht es nicht darum, euch zur einem bestimmten Modell zu überreden, sondern euren Blick auf die Relevanz der richtigen Maus zu schärfen und ein paar Möglichkeiten aufzuzeigen. Jetzt liegt es an euch! Nutzt diesen Blogpost gern, um eure*n Chef*in von eurer Traum-Maus zu überzeugen. Neben den genannten Modellen gibt es noch viele weitere, auch günstigere Varianten, doch unterschätzt auf keinen Fall, die Auswirkungen, die eine ungeeignete Maus auf eure Hände haben kann, bzw. die Auswirkungen, die die richtige Maus auf eure Arbeit hat. Probiert es einfach aus und überzeugt euch selbst!

50 Shades of Podcast-PR

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Freizeit meets Business! Podcasts sind als Unterhaltungsmedium super beliebt, auch in der PR und im Marketing. Eine stark wachsende Podcast-Fanbase, eine hohe Glaubwürdigkeit durch Sympathieaufbau und Freizeit-Charakter sowie eine große Bandbreite an kreativen Nutzungsmöglichkeiten machen den Podcast zu einem vielversprechenden Medium, um Brands, Produkte und Botschaften erfolgreich in den Köpfen der jeweiligen Zielgruppe zu platzieren. Wie diese Nutzungsmöglichkeiten aussehen, erklären wir euch in diesem ZUCKER.-Blogpost.

Inszenierungs-Szenarien

Das offensichtlichste Ziel der PR hinsichtlich des Mediums Podcast ist wohl die Aufnahme eines Themas, eines Produkts/Brand als Gesprächsgegenstand oder ein redaktionell eingebundener Tipp. Im Marketing könnte zudem das Sponsoring einer Folge eine interessante Möglichkeit der Platzierung sein, wobei die Brand oder das Produkt zu Beginn genannt wird und/oder in der Textbeschreibung der Folge auftaucht. Auch eine als Werbung erkenntlich gemachte Aufnahme innerhalb des Gesprächs ist möglich – vergleichbar mit einem klassischen Native Advertorial. Sofern ein Kunde die Möglichkeit hat, selbst relevanten Content zu produzieren, lohnt sich auch für Marken die Überlegung, einen eigenen Podcast als Owned Media ins Leben zu rufen.

Soweit die Theorie: Bei ZUCKER. haben wir auch schon einige Erfahrungen zur Nutzung von Podcasts für unsere Kunden gesammelt. Anhand von zwei Beispielen, wollen wir euch zeigen, wie verschieden eine „redaktionelle“ Einbindung aussehen bzw. sich anhören kann.

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Oatly feat. Lovebrand

Der Lovebrand-Podcast von HORIZONT stellt in Interview-Form spannende Themen der Media- und Marketingbranche dar. Im Mittelpunkt stehen, wie der Name schon sagt, die HORIZONT Lovebrands – Marken, die die Redakteure besonders gern mögen oder interessant finden. Die Podcaster unterhalten sich mit Gründer*innen, Chef*innen, Manager*innen, Marketing-Expert*innen und anderen Persönlichkeiten, die hinter diesen Marken stecken. Zwei ihrer Gesprächspartner waren im Sommer 2020 die Manager unseres Kunden Oatly, Helge Weitz und Tobias Goj. In der ihnen „gewidmeten“ Folge ging es um den Auf- und Ausbau von Oatly in Deutschland, der Überzeugungskraft eines durchdachten Verpackungsdesigns und Kommunikationslösungen für den Haferdrink und seine Bruder- und Schwesterprodukte. Ein Interview ist besonders hoch angesehen im Medium Podcast. Brands haben die Möglichkeit, sich selbst zu erklären,  zu inszenieren und sich über eine Erwähnung hinaus in den Köpfen der Zuhörer zu verankern.

Stokke feat. Beste Vaterfreuden

Mit Stokke veranstalteten wir 2018 das Stokke Summer House – eine Art Community Hub für Schwangere, frisch gebackene Eltern und ihre Freunde, in dem sie sich in Talks, Kreativ-Workshops sowie Wellness- und Fitnesskursen  mit Experten und Gleichgesinnten austauschen konnten. In diesem Kreise fanden auch die Podcaster von Beste Vaterfreuden ihren Platz. In ihrem Podcast besprechen Jakob und Max alle wichtigen Themen rund um das Vatersein und die Familie – Freuden und Frustrationen. 2018 verlagerten sie ihr Studio ins Stokke Summer House und gingen das erste Mal live. Werden Männer emotionaler, wenn sie Kinder kriegen? Das war die Leitfrage, die sie hier beantworten wollten. Bei dieser Inszenierung handelte es sich weder um eine einfache Erwähnung noch um ein Interview, sondern quasi um ein Rahmenprogramm: Das Stokke Summer House stellte den Rahmen dieser Folge dar. Sehr authentisch!

Garnier feat. Brigitte BE GREEN

In der PR ist es eher unüblich, Anzeigen innerhalb von Podcasts zu schalten oder eine Folge zu sponsern – das überlassen wir meistens den lieben Kollegen aus der Werbung. Doch auch diese beiden Möglichkeiten der Inszenierung sind äußerst beliebt bei vielen Brands. Deshalb wollen wir euch hier kein Beispiel vorenthalten, selbst wenn ZUCKER. nicht daran beteiligt war. Im Nachhaltigkeits-Podcast der Brigitte BE GREEN thematisiert Redaktionsleiterin Alexandra Zuykonov den nachhaltigen Lifestyle in all seinen Facetten und alltäglichen Herausforderungen. Die Folgen zum Thema „Plastikfreies Bad“ wurden von der Beauty-Marke Garnier, genauer gesagt dem Nachhaltigkeitsprogramm „Green Beauty“ gesponsert. In der Textbeschreibung dieser Folgen wurden die Zuhörer über dieses Programm aufgeklärt und zur Website von Garnier weitergeleitet. Auch im Podcast selbst wurde „Green Beauty“ direkt in den ersten fünf Minuten vorgestellt – allerdings als Werbung gekennzeichnet. Außerdem werden konkrete Beispiele für eine nachhaltige Umsetzung des Programms von Garnier präsentiert. Was wir hier besonders cool finden? Die Abstimmung der Brand auf den Podcast – beide passen an dieser Stelle bestens zusammen, sodass das „Green Beauty“ Programm hier nicht wie Werbung erscheint, sondern quasi als natürliche Ergänzung zum Podcast-Inhalt. Die Inszenierung hat für den Zuhörer einen echten Mehrwert! #goals

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The perks of using Podcasts

Der Podcast wirkt als Medium extrem glaubwürdig und authentisch. Um diese Wirkung zu nutzen, ist es für Marken wichtig, sich den passenden Podcast zur Einbindung ihrer Botschaft auszusuchen – Message und Format sollten gut zueinander passen. Zur Glaubwürdigkeit trägt auch die Sympathie bei: Zuhörer bauen über die Podcasts oft eine Nähe zu den Sprechern auf, etwa weil sie gleiche Meinungen vertreten, den Humor teilen oder einfach die Stimme nett finden. Diese Nähe trägt einer aktuellen Studie zufolge zu einer neuen Öffnungs- und Bindungsqualität bei, die Unternehmen zur Markenstärkung und Kundenbindung nutzen können. Bei einer gekonnten Einbindung kann sich diese Sympathie direkt auf die Marke oder das Produkt übertragen. Immerhin wurde er/sie/es von „Freunden“ empfohlen. Die Zuhörer bringen den Podcastern eine hohe Aufmerksamkeit entgegen, hören ihn von Anfang bis Ende zu (vielleicht mit kleinen Unterbrechungen zum Öffnen der Chipstüte oder einer Pipi-Pause) und dank der zeitlich uneingeschränkten on demand Verfügbarkeit manchmal sogar mehrmals. Die Lebensdauer einer Podcast-Folge ist also entsprechend lang, da neue Zuhörer oft ganz unten bei den alten Folgen einsteigen.

Wir sind nach wie vor total fasziniert und inspiriert – seid gespannt, welche unserer Kunden ihr demnächst vielleicht in euren Lieblings-Podcasts wiederfindet…

Let’s talk about: Media-Podcasts für Lifestyle-Inspiration

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Podcasts boomen – laut einer Studie von Goldmedia hörten 2020 mehr als 10 Millionen Deutsche über 14 Jahren aktiv Podcasts, über 4 Millionen sogar täglich mindestens eine Show. Immer mehr Zuspruch finden vor allem Podcasts, die von bekannten deutschen Medienhäuser vertont werden  wie unter anderem Das Thema von der SZ, Mal angenommen von der Tagesschau, Einspruch von der FAZ oder Verbrechen von der ZEIT. Viele der sogenannten Media-Podcasts beschäftigen sich zudem immer mehr mit inspirierenden Lifestyle Themen – korrespondierend zu den Ressorts ihrer (Online)Magazine.

Von den reichweitenstärksten Podcasts haben die meisten bestimmt schon einmal gehört, aber wusstet ihr auch, dass es einen Podcast von der LandIDEE-Zeitschrift gibt? Wir haben ein paar Schätze in unserer Podcast-Bibliothek gefunden, die wir gerne mit euch teilen möchten:

Brigitte BE GREEN

…ist ein Nachhaltigkeits-Podcast der Brigitte, beziehungsweise des relativ neuen, gleichnamigen Magazins Brigitte BE GREEN. Redaktionsleiterin Alexandra Zykonov unterhält sich mit Kolleg*innen, Influencer*innen und anderen Bekannten über nachhaltige Lifestyle-Themen. Im Podcast geht es nicht um unrealistische Ansprüche und den perfekten Umweltretter, sondern um die Herausforderungen, die ein nachhaltiger Lifestyle mit sich bringen kann. Themen wie Fair Fashion, nachhaltige Menstruationsprodukte, Öko-Beauty-Produkte oder Diskussionen über Veganismus und Klimawandel mit den Großeltern werden humorvoll angerissen. Alexandra und ihre Gesprächspartner*innen bleiben dabei knallhart ehrlich und reden zum Beispiel auch über das schlechte Gewissen, das uns plagt, wenn wir uns einmal bewusst nicht-nachhaltig verhalten haben. Genau diese Ehrlichkeit ist es, die den Podcast ausmacht. Hört auch gerne in die anderen Brigitte-Podcasts wie zum Beispiel Brigitte Bücher, Paaradox oder What the finance, mit Themen rund um Literatur, Beziehungen und die Finanzwelt, rein.

Sofa so good

Den Interior-Podcast von Schöner Wohnen feiern wir nicht nur für das Wortspiel im Titel. Chefredakteurin Bettina Billerbeck und Kolumnistin Anne Zuber diskutieren in diesem Format über die großen und kleinen Themen der Living-Welt: Offene Küchen, Tipps für einen besseren Schlaf, Wandfarben, Raumdüfte, Zimmerpflanzen, Haustiere und und und… Witzige Insights, nützliche Tipps und coole DIYs verbessern unsere persönlichen Interior-Design-Skills. Die Life Hacks lassen sich sogar meistens direkt umsetzen. Das Ergebnis? Wohlfühl-Level 100 im geliebten Zuhause – gerade zur aktuellen Zeit (Stichwort: Homeoffice) wichtiger, denn je!

#twentysomething

…powered by GLAMOUR. Ganz im Sinne des Magazins erzählt Lina Mallon aus ihrem Alltag und schneidet alle wichtigen Themen an, die uns in den Zwanzigern interessier(t)en. Sie quatscht über das Singlesein, Tinderdates, Schnapsideen, Spontan-Aktionen und allem, was sie selbst in und aus ihren Zwanzigern gelernt hat. Lisas Erfahrungen bringen uns zum Lachen und Grübeln. Sie redet Klartext und wir können uns in der einen oder anderen Situation selbst wiederfinden, oder aber aus ihren Learnings eigene Schlüsse ziehen. Der Podcast hilft auf jeden Fall beim Reflektieren, Akzeptieren und Wachsen. Übrigens: Die Themen sind nicht ans Alter gebunden! Auch mit 30, 40 oder whatever ist der Podcast absolut empfehlenswert und inspirierend.

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Verstehen, fühlen, glücklich sein

Meta-Themen wie Angst, Freundschaft, Liebe und Glück betreffen uns alle. Sinja Schütte, die Chefredakteurin der Flow betrachtet die großen Gefühle und Beziehungsfragen aus der Perspektive der Achtsamkeit. Ihr Gesprächspartner ist dabei Meditationsforscher Dr. Boris Bornemann – spannende Gedankenanreize sind das Ergebnis der Unterhaltungen. Statt bloßem „Psycho-Gelaber“ regt der Mix aus persönlichen Meinungen und wissenschaftlichen Tatsachen wirklich zum Nachdenken und Hinterfragen von Dingen an, über die wir uns vorher vielleicht noch gar keine Gedanken gemacht haben. Dieser Achtsamkeits-Podcast ist spannend und intensiv – hier lassen wir uns gerne bereichern.

Quatschen mit Sauce

Quatschen – das können die Podcaster! Und wie heißt es so schön? Die besten Gespräche finden in der Küche statt! Zum „Küchentalk“ laden Essen & Trinken Chefredakteur Jan Spielhagen und Online-Chefin Christina Hollstein prominente Gäste wie den Sternekoch Tim Raue ein und plauschen über’s Essen – was sonst?! Restauranterfahrungen, Rezeptideen und kleine Sünden: Der Podcast macht Geschmack auf mehr. #foodspiration garantiert!

Wir sind im Podcast-Rausch und hoffen, euch mit unseren Tipps inspirieren zu können. Jetzt heißt es: Ohren auf, Podcast an, Rest der Welt auf Pause!

Welcher Homeoffice-Typ bist du?

Passend zum Jahresabschluss ziehen wir Bilanz: 2020 war ein verrückter Abschnitt in der (Zucker.) Geschichte. Vom einen auf den anderen Tag mussten wir uns im März bis auf Weiteres ins Homeoffice verabschieden. Schon merkwürdig, wenn das Team nicht täglich um einen herumschwirrt, Video-Calls die Meetings im Konfi ersetzen und der Small Talk in der Zucker.Küche per Chat stattfinden muss. Eine Umstellung, die wir aber bestmöglich gemeistert haben! Was vorher als Privileg galt, ist seit jeher Standard: Das Homeoffice hat sich bei uns als fester Bestandteil des Arbeitsalltags bewährt und wird uns auch in Zukunft glücklich begleiten. Mit der Zeit haben sich verschiedenste Homeoffice-Typen herauskristallisiert. Von Jogginghosen-Johanna über Pilates-Paul bis zu Küchenchef-Kalle – welcher Homeoffice-Typ bist du?

„Hated it, now love it“ / Skeptiker-Susi

Am Anfang Nay, heute Yay: Eine so kurzfristige Veränderung im Arbeitsalltag bringt bei vielen Kollegen erst einmal Skepsis mit sich. Wie soll das denn funktionieren? Kann ich Privates so überhaupt von Beruflichem trennen? Ich besitze Zuhause ja nicht einmal einen richtigen Arbeitsplatz… Sein wir ehrlich, den einen oder anderen Zweifel hatte jeder von uns, oder? Fakt ist, dass viele Susis sich aber bestens an die neue Routine gewöhnt haben, sogar echte Homeoffice-Fans geworden sind. Denn die Realität hat uns gezeigt, dass Produktivität und Motivation im Homeoffice tatsächlich funktionieren. Sind die Sorgen also unbegründet, fällt der Blick auf die vielen Vorteile, die die Arbeit zuhause mit sich bringt: Sich morgens nicht mehr in die überfüllte Bahn zu quetschen, im Winter nicht hektisch mit Blick auf die Uhr durch die Kälte zu radeln, generell Zeit zu sparen durch den Entfall von Arbeitswegen, die wir wiederum für Sport, für’s Kochen oder zum Lesen nutzen können…

“Der frühe Vogel fängt den Wurm“ / Morgenmensch-Maxi

Auch in der Arbeitskultur hat sich bei Zucker. seit März einiges verändert. Der allgemeine Arbeitsbeginn um 9:30 Uhr und gemeinsamer Feierabend gegen 18:00 Uhr ist einer flexibleren Variante gewichen: Jeder kann selbst entscheiden, wann er oder sie am besten arbeiten kann – natürlich mit zuverlässiger Team-Absprache als Voraussetzung. Alle Maxis wissen, wie der Hase läuft und fangen lieber schon im sieben Uhr morgens damit an, ihre Mails zu checken, um dafür den Nachmittag für sich nutzen zu können. Taff, ihr Maxis, die ihr euch jetzt angesprochen fühlt, taff…

„Netflix-Marathon ist auch ein Sport“ / Langschläfer-Lily

Bergfest, Vize-Freitag und Co.: Wer kennt sie noch, die Kosenamen der Party-unter-der-Woche-Rechtfertigungen? Clubbing war dieses Jahr kein Thema, doch die Nachteulen haben andere Wege gefunden, ihrem Schlafrhythmus treu zu bleiben: Binge-Watching oder Tik Tok-Suchten bis in die Puppen, fünf Stunden sind so schnell rum! Ist ja kein Problem, dank Homeoffice können alle Lilys am nächsten Tag genüsslich ausschlafen. Wer kennt’s?

„Duschen wird überbewertet“ / #wokeuplikethis-Willi

Frisch aus dem Bett gerollt, pünktlich im ersten Meeting am Morgen: In Anbetracht der Zeit und Priorisierung des möglichst langen Schlafes (denn schlafen ist wichtig für die Gesundheit!) können das Duschen, Haare-Kämmen und sogar das Frühstücken getrost ausfallen – riecht und sieht ja eh niemand, oder? Außer, es steht ein Kunden-Call an, dann lässt sich über eine morgendliche Dusche durchaus nachdenken. Guilty…

„Hemd + Jogger“ / Styler-Svenni

Der perfekte Homeoffice-Look existiert nicht? Frag Svenni! Oben hui, unten pfui? Absolut legitim, denn auch wenn Karl Lagerfeld einst meinte „wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren“, können die Svennis unter uns das Gegenteil beweisen. Warum in ungemütliche Hosen zwängen, wenn es uns um Comfy-Look viel besser geht? Ist gute Laune und eine angenehme Arbeitsausstattung nicht wichtiger als jede Spießer-Etikette, die schlechte Stimmung verbreitet und uns an unserer Bestleistung hindert? So jedenfalls der Gedanke…

„Der spontane Videocall ist meine neue Kaffeepause“ / Plausch-Peter

Manche Peters benötigen den Small-Talk und Austausch unter Kollegen wie Wasser und frische Luft, um anschließend umso konzentrierter weiterzuarbeiten. Schade, dass der kurze Treff in der Zucker.Küche die letzten Wochen kaum eine Option war. Doch die Plausch-Peters wissen sich zu helfen – Video-Call heißt ihr Zauberwort. Gern starten sie am Vor- oder Nachmittag einfach mal einen Rundruf, um sich zu erkundigen, wie gerade die Lage bei den Kollegen aussieht und den neuesten Gossip zu erfahren. Immer wieder schön, von euch zu hören, ihr lieben Peters! #hitmeup

„Ernährung umgestellt – Schoki steht jetzt immer links neben dem Laptop“ / Naschkatze-Nina

Sie können einfach nicht die Finger von den Snacks lassen! Ob Schoki, Chips, Gemüsesticks oder Sudentenfutter: Unser Zucker.süßen Naschkatzen brauchen die Nervennahrung für ihre Konzentration. Fair enough, so hat jeder seine kleinen Alltags-Helferchen…

„Kommunikation wird überbewertet“ / Ghost-Gert

Wie hieß nochmal der Kollege, der vorm März immer am linken Schreibtisch in der Ecke hinter der Küche saß? Kaum bürgern sich flexible Arbeitszeiten ein, verschwinden einige Kollegen von der Bildfläche – oder besser gesagt vom Bildschirm. Heimlich, still und leise erledigen die Gerts ihren Job, ohne, dass jemand etwas mitbekommt. Zum Glück gib es bei Zucker. eine Video-Etikette, damit wir die hübschen Gesichter unserer Kollegen regelmäßig zu sehen bekommen.

„Wischiwaschi – Wäsche waschen while working“ / Multitasking-Michael

Mails schreiben, Medienkontakt am Telefon, Mittag vorbereiten und die Waschmaschine anschmeißen – Multitasking-Michi ist am Start und erledigt seine To Dos am liebsten alle gleichzeitig. In den letzten Monaten hat er den Dreh rausbekommen, wie sich Haushalt und Arbeit parallel schmeißen lassen. Bis jetzt, hat sich niemand beschwert… Go for it, Michi!

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„Better Together“ / Coworking-Carlotta

Homeoffice macht einsam? Nicht mit den Carlottas! Ob Familie, MitbewohnerIn, PartnerIn oder Freunde: Carlotta hat das Co-Working für sich entdeckt und verabredet sich mit ihren Liebsten regelmäßig zum Work-Date – Sicherheitsabstände und Hygieneregeln werden natürlich eingehalten (ihr wisst schon). Ablenkungspotenzial? Keineswegs! Die Co-Working Experten gehen effizient mit ihrer Zeit um, aber freuen sich umso mehr auf eine gemeinsame Mittags- oder Kaffeepause.

„Drei Bildschirme für dreifache Power“ / Techi-Tina

Was die technische Ausstattung angeht, spaltet sich die Kollegschaft in zwei Lager: „Laptop reicht“ versus „ohne den zweiten oder dritten Bildschirm geht gar nichts“. Während sich einige Homeofficeler zunächst über das übersichtliche Homeoffice beschweren, wissen die Techi-Tinas gar nicht, was eigentlich das Problem ist. An Bildschirmen mangelt es ihnen sicherlich nicht… Die neueste High-Tech Maus und Must-Have-Tastatur sind auch am Start – aus privatem Interesse an Innovation und modernem Equipment, versteht sich. Sehr fortschrittlich!

„Yoga am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen“ / Positive-vibes-only-Per

Vom Bett an den Bildschirm? Mag für #wokeuplikethis-Willis eine Option sein, aber nicht für die Pers unter uns. Sie stehen auf eine gesunde Work-Life-Balance – mit Betonung auf Balance. Denn die Pers haben im Homeoffice eine neue Routine entwickelt. Vor der Arbeit gönnen sie sich eine Yoga-Session für einen ausgeglichenen Start in den Tag. Mit dieser Energie kann kommen, was will – Pers haben die Ruhe weg!

„Genies beherrschen das Chaos“ / Messi-Melina

Zum Glück gibt es die Option, den Hintergrund im Video-Call zu ändern. Niemand möchte sehen, wie sich hinter Melina die Teller stapeln und Klamottenberge türmen. Tja, so ist das halt, wenn das Wohnzimmer plötzlich zum Büro umfunktioniert werden muss. Aber keine Sorge: Die Melinas wissen schon, wie sie mit ihrem Chaos umzugehen haben. Show must go on: In ihrer Arbeit schränkt sie die Unordnung jedenfalls nicht ein. #masterofdesaster #chaosqueen

„Zu Vino sag ich nie no“ / Irisch-Coffee-Ingo

Prost, Kaffee aka “Let the day be GIN”! Die Ingos unter uns wissen, wie sie die klassische Montagskrise am Nachmittag bewältigen: Ein kleiner Schuss im Tee hat noch jemandem geschadet, oder? Na, dann hoffen wir mal, dass euer/e ChefIn nichts merkt. Sonst gibt’s Ärger… Im Feierabend schmeckt das Bierchen eh viel besser.

„Same same – no difference“ / Experten-Elli

Ob Wohnzimmer oder Büro – für die Experten-Ellis macht das keinen Unterschied. So oder so sitzen sie pünktlich am Morgen perfekt gestylt und in unveränderter Routine am Rechner. Die äußeren Umstände ihres Offices können die Ellis komplett ausblenden. Der Fokus liegt zu 100 % auf der Arbeit. Respekt!

Halb im Scherz, halb ernst kann sich bestimmt jeder von uns mit mindestens einem der vorgestellten Homeoffice-Typen identifizieren. Vielleicht gibt’s auch noch andere Charaktere? Oder gar Mischungen aus verschiedenen Eigenschaften? So oder so hat sich nach einer gewissen Zeit jeder bei Zucker. mit dem Homeoffice arrangieren können und seine eigenen Learning aus dieser neuen Arbeitsweise gezogen. Also: Auf geht’s, an die Arbeit!

Bildcredits des Anzeigebildes: Pixabay / JoshuaWoroniecki

Das Mysterium der Tastaturen – Alltagstechnik Part 1

Credits: Pixabay / bogitw

Ein Blogbeitrag unseres Kollegen Pierre

Für Leute wie uns, die die meiste Arbeitszeit mit dem Tippen von Mails, Pressemitteilungen, Übersetzungen etc. auf der Computertastatur verbringen, ist es extrem wichtig, das passende Peripheriegerät für sich und die eigenen Hände zu finden. Wir meinen das ernst: immerhin kann die Gesundheit unserer Finger und Hände davon abhängen und auch unsere Produktivität könnte durch ungeeignete Tastaturen beeinträchtigt werden! In diesem Sinne können wir stolz behaupten, trotz Lifestyle-Agentur-Image auch ein bisschen geeky und nerdy zu sein: Wir spüren Techniktrends auf uns suchen nach den neusten Geräten auf dem Markt – nicht nur, um immer up to date zu bleiben, sondern auch, um unseren MitarbeiterInnen einen möglichst angenehmen Arbeitsalltag zu verschaffen.

Der neuste Markttrend dreht sich um mechanische Tastaturen. Ein Must-Have für alle Technik-Freaks könnte man meinen, doch zur Wahl der perfekten Ausstattung sollten noch andere Kriterien als allein der Typus berücksichtigt werden. Dazu zählen beispielsweise die Ergonomie und die Tragbarkeit. Zu Recht kommt dem / der einen oder anderen jetzt die Frage auf: „Wofür ist es denn bitte wichtig, dass ich meine 60 cm lange Tastatur mit mir herumtragen kann?!“ Lasst es uns euch erklären! Gemeinsam finden wir heraus, welche Tastatur am besten zu uns passt. Angefangen mit einer kurzen Vorstellung der mechanischen Tastatur…

Bei uns im Zucker. Office weiß jeder etwas mit diesem neumodischen Begriff anzufangen – hoffen wir zumindest, denn einer unserer Mitarbeiter hat diese Innovation bereits im Büro getestet. Wie das aussah? Besser Frage: Wie sich das angehört hat? Nicht zu überhören. Die relative Lautstärke hat einen Grund: Der Nutzer hört, dass seine Eingabe erfolgreich war und kann so zum Beispiel Rechtschreibfehler durch Buchstabenlücken umgehen. Genau dieses Feature macht die mechanischen Tastaturen so beliebt – insbesondere bei Gamern, die wie immer die Hauptzielgruppe im Bereich der PC-Peripheriegeräte darstellen.

Was sind das für mechanische Tastaturen, über die alle reden?

Doch mechanische Tastaturen haben noch viel mehr Vorteile für jeden, der sich das Tippen zur beruflichen Leidenschaft gemacht hat. Müssten wir uns auf drei Argumente beschränken, wären es die Genauigkeit, der Schreibkomfort und die flinke Tastenrückgabe, die die Tippgeschwindigkeit erhöht.

Worin genau liegt nun der Unterschied zu den good old Basistastaturen, die wir jahrelang genutzt haben und eventuell immer noch nutzen? Um es kurz zu fassen: Bei unserer Tastatur, die der Profi übrigens Folientatstatur nennt, ist jede einzelne Taste mit einer einzigen Folie verkuppelt – so sind letztendlich alle Tasten irgendwie miteinander verbunden und senden Signale über einen einzigen Kanal. Anders bei der mechanischen Tastatur: Jede Taste ist mit einem eigenen Schalter verbunden, der unabhängig von dem, was um sie herum geschieht, sein eigenes Signal sendet. Eben diese Schalter sind es, die den Knackpunkt des Marketingkampes zwischen den Hardware-Herstellern darstellen. Sie können nämlich an die Bedürfnisse der einzelnen Nutzer angepasst und entsprechend verändert werden – crazy, oder?

Foto Credit: Pixabay / geralt

Farbe zum Schalter bekennen

Bei dieser sogenannten Switch-Technologie stehen die Nutzer also im Mittelpunkt, wobei verschiedene Arten von Schaltern auch verschiedene Bedürfnisse erfüllen. Der Übersichtlichkeit halber sind sie deshalb in verschiedene Farbgruppen unterteilt: schwarz, braun, rot… Das sind unsere Favoriten, da sich sich im Büroalltag am besten anwenden lassen.

Schwarze Schalter: besonders beliebt auf Grund ihrer hohen Widerstandsfähigkeit (60g Druck zur Aktivierung des Schalters erforderlich). Dieser Widerstand verringert das Risiko, versehentlich falsche Buchstaben, Zahlen oder Zeichen einzugeben. Zudem sind Tastaturen mit schwarzen Schaltern verhältnismäßig leise. Einziger Kritikpunkt von unserer Seite: Nach acht Stunden Tipparbeit kommen die Fingerfitness an ihre Grenzen. Gibt es eigentlich Finger-Muskelkater?

Braune Schalter: besonders beliebt auf Grund ihrer Vielseitigkeit. Als „neutralste“ Schalter auf dem Markt eignen sie sich vor allem für Viel-Schreiber. Die Tasten müssen nicht bis zum Anschlag gedrückt werden, was wiederum die Tippgeschwindigkeit erhöht. In der Fachsprache fällt diese Eigenschaft unter die Kategorie „taktil“. Der einzige Nachteil dabei ist das Risiko, aus Versehen eine falsche Taste zu drücken – die Tippgenauigkeit büßt ein. Dafür werden die Finger nicht so schnell müde, denn der Tastenwiderstand ist verhältnismäßig gering (bei Produkten der Firma Cherry sogar weniger als 45g). Außerdem sind Tastaturen mit braunen Schaltern ziemlich leise, da sie nur leicht angetippt werden müssen. Deshalb eignen sie sich besonders in Großraumbüros.

Rote Schalter: besonders beliebt auf Grund ihrer leichten Bedienung. Die roten Schalter benötigen tatsächlich nur eine Kraft von 45 Gramm, um aktiviert zu werden, was das Schreiben im wahrsten Sinne des Wortes erleichtert. Zudem sind sie äußerst leise und somit sehr angenehm in der Anwendung. Am beliebtesten ist in dieser Hinsicht die Silent Red Variante vom Unternehmen Cherry – try it out!

Wie ihr jetzt vielleicht schon mitbekommen habt, dominieren der Hersteller Cherry sowie die Firma Kailh derzeit den Markt. Mit Blick auf die Farbwelten machen beide Unternehmen gemeinsame Sache: Der Farbcode bleibt kohärent, damit keine Verwirrung beim Nutzer entsteht, wenn die rot bei der einen Firma für weich und leise steht, bei der anderen jedoch für hart und laut.

Wir fassen zusammen: Tastaturen-Schalter werden mit Farben beschrieben und sind in drei Kategorien eingeteilt. Es gibt klickende (Taste zur Aktivierung leicht berühren, bis „Klick“ ertönt), taktile (Taste zur Aktivierung nur leicht berühren, bis ein Widerstand spürbar ist) und lineare (Taste zur Aktivierung ganz durchdrücken) Typen. Es liegt an euch, die richtigen Schalter für individuelle Bedürfnisse zu wählen.

Foto Credit: Pixabay / fancycrave1

Der Experten-Tipp

Aber was ist jetzt unsere Empfehlung?! Das ist die Frage…Ihr werdet jetzt vielleicht überrascht sein, aber wir empfehlen nicht unbedingt mechanische Tastaturen. Trotz überzeugender Vorteile und Trend-Faszination erfüllen sie nämlich nicht immer jeden Bedarf, den wir im Büro oder Homeoffice verspüren. Trotz Neuheit und Tech-Revolution haben die Folientastaturen definitiv ihre Daseins-Berechtigung. Es kommt also ganz darauf an, was ihr braucht, wie ihr Tastaturen nutzt, wo ihr arbeitet etc. Dürfen wir präsentieren? Die verschiedenen Tastature-Typen:

Typ 1: Der / Die Produktive

Das Keyboard Model S Professional Soft Tactile MX – Diese Tastatur wird weithin als eine der besten Eingabetastaturen auf dem Markt anerkannt. In vielen Rezensionen wird sie als der wahr gewordene Traum eines Schreibers hervorgehoben. Sie verwendet braune Schalter, um sicherzustellen, dass eure Finger nicht so schnell müde werden und sich eure Kollegen nicht über Lärmbelästigung beschweren. Mit einem Preis um 150 € handelt es sich hierbei um eine High-End-Tastatur, die bei sorgfältiger Pflege jahrelang hält. Wir alle kennen den Moment, wenn eine Taste so stark verblasst, dass wir nicht mehr lesen können, was darauf steht. Bei diesem Keyboard sind die Tastenbeschriftungen mit einem Laser eingraviert, um einem solchen Ärgernis vorzubeugen.

Credit: Amazon.de / Das Keyboard

Typ 2: Der / Die Tollpatschige

TOMOKO Mechanische Gaming-Tastatur – Das Interessanteste an dieser Tastatur ist wahrscheinlich ihr Preis; sie ist das perfekte Beispiel für „gut aussehend, effizient, billig“, was sie zum idealen Einsteiger-Modell für mechanische Tastaturen macht. Zudem ist diese Variante wasserfest, was den Kaffee-Verschüttern und Morgenmuffeln unter uns zu Gute kommt – sie hat sogar einen im Gehäuse integrierten Abfluss, um die in die Tastatur verschüttete Flüssigkeit leichter abfließen zu lassen. Allerdings fällt diese Tastatur unter die Kategorie „klickend“ – für tollpatschige Mitarbeiter jedoch das geringere Übel. Schließlich geht sie dafür nicht so schnell kaputt.

Credit: Amazon.de / TOMOKO

Typ 3: Der / Die OptimiererIn

Kinesis Freestyle Pro Quiet – Lasst euch von eurer Tastatur vor Augen führen, wie schlecht eure Körperhaltung vor dem Bildschirm ist! Klingt provokant? Ist es auch! Muss aber sein und tut vor allem gut. Die neue „Aufteilung“ er Hände und Finger auf die verschiedenen Tasten mag zunächst gewöhnungsbedürftig sein, führt nach einigen Tagen aber zur Erkenntnis, dass Schulter- und Rückenschmerzen mit der verkrampften Handhabung einer winzigen Tastatur zusammenhängen. Die Freestyle Pro gibt es mit braunen und „Silent Red“ Schaltern für eine möglichst stille Eingabe. Der Preis ist dafür relativ hoch, da die Tastatur mit allem notwendigen Zubehör wie zum Beispiel Handgelenkstützen ausgestattet ist, die der / die OptimiererIn bedarf. Sie kostet über 200 €, doch ist diese Summe auf jeden Fall wert.

Credit: Amazon.de / Kinesis

Typ 4: Der / Die Bildschirm-Multitasker

Logitech K780 multi-devices – Hierbei handelt es sich um eine Folientastatur, für die wir bisher keine mechanische Alternative finden konnten. Dieses dünne und kleine Modell ermöglicht es, bis zu drei Geräte, darunter einen PC oder Mac, mit drahtlosen Empfängern oder Bluetooth-Geräten zu verbinden. Während ihr Meeting-Protokolle auf dem Tablett verfasst und parallel Mails per Smartphone beantwortet. Der Wechsel von einem Gerät zu einem anderen ist super einfach, da die dafür vorgesehenen Tasten direkt auf der Tastatur implementiert sind. Einziger Nachteil wäre unseres Erachtens die Tatsache, dass es mit Standard-AAA-Batterien betrieben wird, die regelmäßig gewechselt werden müssen, was etwas mehr Abfall erzeugt, als es sollte.

Credit: Amazon.de / Logitech

Typ 5: Der / Die Nomade / Nomadin

Microsoft Universal-FalttastaturUnsere persönliche Favoritin, die mit uns bereits um die Welt gereist ist und hoffentlich noch viele Jahre ein treuer Begleiter bleibt. Sie ist der Logitech sehr ähnlich, nur kann sie nicht an einen richtigen PC oder Mac angeschlossen werden. Die Verbindung erfolgt mit einem Bluetooth-Peripheriegerät wie Smartphone oder Tablet. Diese Tastatur ist dafür gedacht, überall hin mitgenommen zu werden. Sie passt problemlos in jeden Rucksack und wird schnell zu eurem neuen besten Freund. Mit ihr könnt ihr euch unterwegs zum Beispiel längere Notizen machen, egal, ob auf der Parkbank, im Flugzeug oder während der Zugfahrt. Dank ihr können wir unterwegs auf den Laptop verzichten und stattdessen auf das Smartphone ausweichen. Die Folientastatur hat es in sich und ist auch nach Jahren immer noch top fit – wir sprechen aus persönlicher Erfahrung!

Credit: Amazon.de / Microsoft

Typ 6: Der / Die Nachhaltige

Cherry Stream Tastatur – Peripheriegeräte sind hinsichtlich der Nachhaltigkeit nicht ganz ohne. Zugegebenermaßen sind sie ressourcenfressend, aus Kunststoff, teilweise extrem zerbrechlich und ein Ersatz von Einzelteilen ist oft unmöglich. Einige Hersteller sind gerade dabei, einen anderen Ansatz zu entwickeln und die Art und Weise, wie sie ihre Produkte herstellen und handhaben, neu anzugehen. Wir hätten zum Beispiel ZSA erwähnen können, eine auf ergonomische Tastaturen spezialisierte amerikanische Firma, die die Produktion nicht an Subunternehmer vergibt, sondern ihre Tastaturen von eigenen Mitarbeitern mit Sitz in Taiwan zusammenbauen lässt. Doch wir haben auch etwas „Einheimischeres“ gefunden, der Name sollte euch mittlerweile schon bekannt vorkommen:

Cherry – ein deutsches Unternehmen, das mit mehreren auf Nachhaltigkeit spezialisierten Firmen zusammengearbeitet hat, um einen bewussteren Umgang mit dem Design und der Lebensdauer ihrer Produkte zu entwickeln. Einige der Peripheriegeräte haben sogar das Siegel des Blauen Engels erhalten, ein Beweis dafür, dass Cherry aktiv dabei ist, die Dinge zum Besseren zu verändern – von der umweltfreundlichen Beschaffung über eine umweltgerechte und energieeffiziente Produktion bis hin zum nahezu vollständigen Recycling der Produkte am Ende ihres Lebenszyklus. Eine dieser Tastaturen ist das sogenannte Stream: Zwar ohne mechanische Schalter, für die der Hersteller bekannt ist, erfüllt sie dennoch die Anforderungen des Büroalltags und verlockt mit einem attraktiven Preis von 20 bis 30 €.  

Credit: Amazon.de / Cherry

Abschlussworte

Wir hoffen, ihr konntet etwas lernen und wisst jetzt Bescheid über das Peripheriegerät-Universum mit seiner Tastatur-Galaxie. Zu welchem Tasten-Typ gehört ihr? Jede/r von uns hat Anspruch auf eine ideale Tastatur – denn wenn die Basis stimmt, kann umso mehr in die Tasten gehauen und produktiv gearbeitet werden. Vielleicht hilft euch dieser Beitrag, eben diesen Anspruch mit den beruflichen Bedürfnissen, körperlichen Notwendigkeiten und persönlichen Meinungen vor dem IT-Manager geltend zu machen. Dabei haben wir euch nur eine kleine Auswahl von Sternchen aus der Tastatur-Galaxie präsentiert. Unser Tipp: Begebt euch auf die Suche nach der Tastatur eurer Träume!

Dies war nur der erste Beitrag einer Reihe von technischen Artikeln, die den Status quo 2020 in Bezug auf Büro-Peripheriegeräte darstellen. Seid gespannt, als nächstes stehen Mäuse und Bildschirme auf dem Programm…

Gendern in der PR

Credits: Unsplash / Dainis Graveris

»Sitzen zwei Ärzte abends in einer Kneipe und unterhalten sich. Der eine zum anderen: „Puh, was für eine harte Woche, ich habe drei Herzen transplantiert. Wie war’s bei dir?“ Der andere: „Ach, bei mir war’s ruhig. Ich darf ja nicht mehr operieren, weil ich schwanger bin.“«

Na, gestolpert? Das liegt wohl am generischen Maskulinum.
Dieses war lange weitgehend unangefochtener Standard, Frauen* und non-binäre Personen waren ja „mitgemeint“. Das Prinzip des „Mitmeinens“ scheint jedoch nur in eine Richtung zu gehen: Begriffe wie „Hebamme“ oder „Putzfrau“ stellten offenbar unzumutbare Berufsbezeichnungen für Männer* dar, so wurden natürlich flugs gendergerechte Alternativen gefunden.

Der Ruf nach einer gendersensiblen Sprache wird in den letzten Jahren immer lauter. Die Vorteile sind offenkundig: sie ist inklusiver, repräsentativer und dekonstruiert Machtverhältnisse und Genderstereotypen. Für ungeübte Ohren und Augen mag es befremdlich wirken, doch ist es wie so vieles schlicht Gewöhnungssache – und mit der Sprache öffnet sich auch das Denken. Alle, die noch nicht überzeugt von ihrer Notwendigkeit sind, sollten mal beim Volksverpetzer vorbeischauen, dort werden die gängigsten Gegenargumente kurz und knapp analysiert. Auch das Interview von Edition F mit Dr. Anatol Stefanowitsch („Eine Frage der Moral: Warum wir politisch korrekte Sprache brauchen (Duden-Streitschrift)“) ist für einen tieferen Einblick empfehlenswert.

Sprachlicher Wandel in der PR

Doch was bedeutet dieser sprachliche Wandel für uns in der PR? Der gekonnte Umgang mit Sprache ist eines unserer wichtigsten Werkzeuge. Unsere Texte sollen präzise und informativ sein, aber eben auch ansprechend.
In puncto sprachlicher Präzision und Informationsgehalt hat die gendersensible Sprache dem generischen Maskulinum einiges voraus. Ein Beauty-Mailing das verkündet „in dem kuratierten Sortiment findet sich etwas für jedermann“ oder eine Launch-Pressemitteilung die besagt „ab sofort können Kunden von diversen Vorteilen profitieren“ lässt kategorisch viele Menschen außen vor. Es ist unpräzise formuliert und lässt offen, ob tatsächlich nur Männer* angesprochen werden sollen oder ob alle anderen einfach „mitgemeint“ waren. Das zeigt sich auch bei Nachberichten von Events.

Es macht einen erheblichen Unterschied, ob wir schreiben „Beim Launch-Event der neuen Fashionlinie gab es einen Expertentalk mit fünf Rednern, dem 20 Medienvertreter beiwohnten“ oder „Beim Launch-Event der neuen Fashionlinie verfolgten 20 Medienschaffende den Fachtalk mit fünf Referierenden“.
Speziell im Lifestylebereich adressieren wir häufig auf Medien, deren Zielgruppe zum großen Teil weiblich ist, und auch die Redaktionen sind häufig weiblich besetzt. Mit präzisen Formulierungen würden sich vermutlich auch die Leser:innen der Texte angesprochener fühlen, das legen zumindest Studien aus anderen Bereichen nahe (vgl. hier).

Credits: Unsplash / Markus Winkler

Lesbarkeit und Prägnanz

Bleibt die Frage der Lesbarkeit und Prägnanz. Viele tun sich schwer mit Binnen-I (bspw. SpenderInnen), _:* (bspw. Sänger:innen), oder der Doppel-/Paarform (bspw. „Kundinnen und Kunden“). Sie alle haben ihre Vor- und Nachteile. Wichtig zu wissen ist folgendes: das Binnen-I sowie die Doppelform nennen lediglich die männliche und weibliche Sprachform, damit zahlen sie auf die Vorstellung eines binären Gendersystems ein und schließen Menschen aus, die sich nicht dem einen oder anderen zuordnen. Unterstrich, Doppelpunkt und Sternchen sind alles Varianten der sogenannten „Gender Gap“. Im Gegensatz zur „Gender Pay Gap“ wird diese als wünschenswert empfunden.

Die „Gender Gap“ soll auch Menschen einschließen, die sich nicht als männlich oder weiblich definieren. Das Gendersternchen ist – spätestens seit seinem Einzug in den Duden – die verbreitetste Methode, ist jedoch nicht barrierefrei, da derart Geschriebenes vom Computer als „SängerSternchenInnen“ vorgelesen wird, wohingegen der Doppelpunkt als Pause gesprochen wird. Geschickt Gendern bietet einen guten Überblick über die Vor- und Nachteile gängiger Schreibweisen. Auch Einhorn hat sich kürzlich in einer Story mit der Form des Genderns beschäftigt und teilt auch Feedback aus der Community.

Die wohl eleganteste Lösung für die PR ist die genderneutrale Sprache: Mitarbeiter werden zu Beschäftigten, die Mannschaft verwandelt sich in das Team, aus dem Lehrer wird die Lehrkraft und Hobby-Bastler werden zu handwerklich Begabten.

Vorher-Nachher-Beispiel aus dem Journalismus

Original Genderneutral
Experten-Gruppe für ganz neuen Umgang mit Corona

Unter den Länderchefs herrscht Unsicherheit: Auf der einen Seite warnen Virologen und Ärzte die Ministerpräsidenten vor einer neuen Infektionswelle, auf der anderen Seite fordert eine interdisziplinäre Expertengruppe aus renommierten Wissenschaftlern, Psychologen, Universitäts-Professoren und Ärzten einen viel flexibleren Umgang mit dem Coronavirus.

 

Wie kann ein ganz neuer Umgang mit Corona aussehen?

Unter den Regierungsvorsitzenden der Bundesländer herrscht Unsicherheit: Auf der einen Seite warnen ausgewiesene Virologie- und Medizinkoryphäen vor einer neuen Infektionswelle, auf der anderen Seite fordert eine interdisziplinäre Gruppe renommierter Fachleute aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Wirtschaft und Recht einen viel flexibleren Umgang mit dem Coronavirus.

Mai 2020, Quelle: überregionale Wochenzeitschrift (Online-Teaser) Quelle: https://www.genderleicht.de/

Auch Relativsätze eignen sich, um genderneutral zu bleiben: „Das Brotbackset ist perfekt für alle, die den heimischen Ofen für gewagte Teigexperimente nutzen wollen“ oder „Wer in München wohnt, profitiert ab sofort von diversen Vorteilen“.
Eine kürzlich von news aktuell durchgeführte Studie unter PR-Leuten zeigt, dass knapp die Hälfte der Befragten keine einheitlichen Regelungen zur gendersensiblen Sprache befolgen. Die populärsten Schreibformen sind genderneutralen Formulierungen sowie die Paarform. Beinah ein Fünftel der Befragten gab jedoch an, dass ihnen gendergerechte Sprache völlig unwichtig ist.

Spannend ist hier, dass nur jede zehnte Frau* diese Antwort gab, während jeder dritte Mann* dieser Aussage zustimmte. Als sehr wichtig wird das gendersensible Sprechen/Schreiben von 22 Prozent der Frauen* und 6 Prozent der Männer* empfunden.
Das gendergerechte und, idealerweise inklusive, Schreiben braucht ein wenig Übung, bringt aber sogar sprachliche Varianz mit sich. Eine gute Stütze für Wortsuchen oder Formulierungsideen sind dabei Seiten wie genderleicht.de oder geschicktgendern.de. Erstere ist von Medienschaffende für Medienschaffende und hat speziell ästhetische Aspekte im Blick. Letztere verfügt über ein Wörterbuch mit gendergerechten Alternativen zu gängigen Formulierungen und ist dabei eine hilfreiche Stütze beim Texten.

Weiterführende Links für Interessierte

Was bringt gendersensible Sprache?

https://www.volksverpetzer.de/analyse/gendergerechte-sprache/

https://editionf.com/anatol-stefanowitsch-eine-frage-der-moral-politsch-korrekte-gendergerechte-sprache/

Wie lässt sich das konkret umsetzen?

https://www.genderleicht.de/

https://geschicktgendern.de/

Vor- und Nachteile gängiger Schreibweisen:

https://geschicktgendern.de/schreibweisen/

https://www.instagram.com/stories/highlights/17875731922754654/

Augmentierte Realität in der PR – Storytelling & Medienkontakt von heute!

Credits: Pixabay / Mimzy

Der Begriff Augmentierte Realität (im Folgenden mit AR abgekürzt) beschreibt eine computergestützte Erweiterung der Realität um bestimmte Elemente oder Informationen. So wird keine neue virtuelle Welt geschaffen, die man zum Beispiel nur mit bestimmten Brillen erleben kann, sondern die Wirklichkeit sinnvoll ergänzt. Ein ziemlich bekanntes Beispiel hierfür ist der vergangene Pokémon-Go-Trend. Spieler können bestimmte Pokémon-Figuren und Elemente über eine App in ihrer Umgebung suchen, finden und sammeln. Die Figuren und Elemente sind dabei nicht echt, sondern virtuell und nur über die App sichtbar.

Ein zweites, sehr bekanntes Beispiel sind die von der Google Bildersuche angezeigten Tiere in Lebensgröße. Jeder, der ein Smartphone besitzt, kann sich die 3D Tiere über die Google Suche virtuell in Lebensgröße anschauen. Voraussetzung: Google ist in den Einstellungen auf die Region USA und Sprache Englisch festgelegt. Wenn ihr zum Beispiel nach einem Kaiserpinguin sucht, wird euch neben den Bildern in der Infobox ein skalierbares, animiertes Modell des Tieres angezeigt. Das könnt ihr euch wiederum in 3D abrufen, sodass der Pinguin mit Hilfe der AR-Technologie lebensgroß im Raum platziert wird. Wahnsinn! Wer wollte nicht schon immer mal einen Kaiserpinguin zu Gast im Wohnzimmer haben?!

Doch AR sorgt nicht nur in der Freizeit für Spaß und Vergnügen, sondern ist auch auf professioneller Ebene sehr interessant. Wir stellen euch vor, wie sie auch die Marketing- und PR-Branche sinnvoll bereichern kann und was mit AR im Storytelling, Branding und Medienkontakt möglich ist!

Use Cases von gekonnter AR-Inszenierung im Alltag (Auswahl)

Egal, ob aus dem Beauty-, Fashion-, Technik-, Lifestyle-, Interior- oder Tourismusbereich – AR kann von und für (fast) jedes Produkt oder Angebot zum Einsatz kommen. Der Brillenhändler Mister Spex beispielsweise nutzt die erweiterte Realität in seinem Online Shop: die Brillen lassen sich online “anprobieren”, bevor der Kunde sie bestellt, um Fehlkäufe zu vermeiden. Adidas hat bereits 2018 digitale Anproben des damals neuen Modells Ultraboost 19 running über einen Snapchat-Filter ermöglicht. Das Beauty-Unternehmen L’Oreal entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Modiface eine eigene App, in der neue Make-Up Trends und Frisuren virtuell ausprobiert werden können, um vor dem Einkauf heraufzufinden, was gefällt. Modiface hat zuvor bereits für die Marken Estée Lauder und Sephora gearbeitet, wurde dann aber von L’Oreal übernommen, so dass die AR-Spezialisten nun inhouse arbeiten. Der Kosmetikhersteller hat das Potenzial von AR definitiv schnell erkannt und die Chance für sich ergriffen. Auch das Möbelimperium IKEA hat bereits 2017 die kostenlose App “IKEA Place” ins Leben gerufen, mit der Möbelstücke virtuell in den eigenen vier Wänden platziert werden können – so werden wir quasi selbst zum Interior-Stylisten. Diese Auswahl an erfolgreiche AR-Unternehmensbeispielen zeigt bereits die extrem vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten. Essenziell sollte bei der Anwendung sein, dass die Technologie an sich nicht im Vordergrund steht, sondern immer noch das Erlebnis des Kunden mit dem Produkt oder dem Angebot.

AR-Ansätze in der PR

Besonders in den Live Relations überzeugen AR-Lösungen und bleiben in den Köpfen der Zielgruppe. Sei es ein Produktlaunch oder ein Event: Die AR erweckt Produkte und Brands zum Leben, sorgt für ein besonderes Erlebnis und bleibende Erinnerungen, zum Beispiel durch Fotos mit bestimmten Filtern und Hintergründen, die extra für den Kunden, das Produkt oder Event inszeniert wurden und interaktiv reagieren. Ebenso kann das Produkt selbst durch AR-Technologie live visualisiert und individuell von der Zielgruppe bzw. den Medienpartnern in Szene gesetzt werden. Eine Geschichte wird nicht mehr erzählt, sondern zusammen mit der Zielgruppe geschaffen! Aus Storytelling wird Storydoing und aus Zuhörer wird Akteur! Neben Filtern finden auch QR-Codes oder spezielle Apps ihre Anwendung im Marketing. In der Tourismusbranche könnten Pressereisen mit interessanten Infos und Elementen bereichert werden, die über QR-Codes, Apps oder sogar AR-Brillen jederzeit und an jedem Ort visuell abrufbar sind. So lernen die Medienpartner das Reiseziel auf spielerische und individuelle Weise kennen, zum Beispiel in Form einer Rallye – angelehnt an die Pokemón Go Suche.

Auch in den Social Media finden sich diverse Anwendungsmöglichkeiten von AR. Das offensichtlichste Beispiel wäre hier wieder ein Foto-Filter für Instagram oder Snapchat, zugeschnitten auf bestimmte Themen, Produkte oder Marken. Dieser Filter würde vor allem bei Influencer-Kooperationen in der Instagram Story Gebrauch finden und Emotionen sowie Aufmerksamkeit bei den Followern erzeugen.

Doch die AR hilft nicht nur bei der emotionalen Ansprache der Zielgruppe. Speziell für Brands und Produkte mit Erklärungsbedarf oder beispielsweise technischen Hintergründen sind AR-Konzepte sehr hilfreich und eine dankbare Möglichkeit, sie den Medienpartnern auf kreative Weise zu demonstrieren bzw. erfahren zu lassen.

In diesem Sinne können QR-Codes in Pressemitteilungen eingebaut werden, bei deren Abruf das behandelte Produkt mittels AR-Technologie visualisiert wird und vom Journalisten angewendet und inszeniert werden kann. Besonders interessant ist das zu einem Produktlaunch, wodurch Redakteuren das virtuelle Produkt bereits vor offiziellem Start zur Verfügung gestellt werden kann. Die Interaktion ist letztendlich aber auch für die Leser der Medien interessant, so dass auch der Journalismus durch AR revolutioniert wurde und wird. Mehrere deutsche Medien, wie zum Beispiel die Welt nutzten in der Vergangenheit bereits AR-Lösungen. Der Artikel wurde beim Lesen über das Smartphone lebendig, sodass Infografiken plötzlich in 3D erschienen.

Wir fassen zusammen: Die Erweiterung der Realität und digitale Interaktion erwecken Emotionen, sorgen für Spaß und haben einen nachhaltigen Erinnerungswert. Mit dieser Wirkung ist die AR in der PR, im Marketing und im Journalismus äußerst interessant. Auch wir sind von den unbegrenzten Möglichkeiten der AR-Lösungen inspiriert…Seid gespannt, wir haben einige Ideen im Petto!

Ideenfindung leicht gemacht: Hilfreiche Techniken für eure Kreativ-Sessions

Bild Credits: Pixabay / StartUpStockPhotos

Kreativität ist der Schlüssel zu Ideen, Innovationen und Fortschritt. Doch die Fantasie anzukurbeln, ist manchmal gar nicht so leicht. Wir stellen abwechslungsreicheTechniken vor, die die grauen Gehirnzellen anregen und euch unterstützen können, die Kreativität in Gang zu bringen. Viel Spaß dabei!

Dieser Artikel erschien zuerst (in Vor-Corona-Zeiten) auf  Smartworkers.net  und wurde leicht überarbeitet.

1. „Die Sechs Hüte des Denkens“ oder „Walt-Disney-Methode“

Die Kreativitätstechnik „Sechs Hüte des Denkens“ ist auf den britischen Experten Edward de Bono zurückzuführen. Die sechs Hüte des Denkens beleuchten ein Problem, beziehungsweise einen Ideenansatz, aus unterschiedlichen Perspektiven. Auf spielerische Weise entsteht so ein Nährboden für die Weiterentwicklung der Idee.

So funktioniert‘s: Jeder Teilnehmer nimmt einen von sechs Standpunkten ein, die durch farbige Hüte unterschieden werden. Rot steht für Emotionen, Weiß für analytisches Denken, der schwarze Hut symbolisiert die Nachteile und Risiken einer Idee, Gelb nimmt hingegen die Chancen und Vorteile ins Visier, Grün symbolisiert Einfallsreichtum und der blaue Hut hat die Aufgabe, den Überblick zu bewahren, die Diskussion zu ordnen und zu moderieren. Ob die Teilnehmer dabei echte Hüte tragen oder anders mit ihrer Farbe gekennzeichnet werden, spielt dabei keine Rolle. Das Problem wird nun der Reihe nach aus den verschiedenen Perspektiven betrachtet und es entsteht eine lebhafte Gruppendiskussion.

2. Die 635-Methode

Methoden, die auf freier Assoziation basieren, sind meist altbekannte Verfahren wie Brainstorming, Mindmapping & Co. Hierbei werden zu einem bestimmten Thema Begriffe oder Schlagwörter gesammelt, die mit dem entsprechenden Themenfeld in Verbindung stehen. Eine weitere Technik dieses Ansatzes ist die „635-Methode“, die sich bestens für spontane Kreativ-Sessions im Team eignet. Der große Vorteil: Mit ihr ist ein großer Output in kurzer Zeit möglich.

Hierfür benötigt ihr sechs Teilnehmer mit je einem Stift und Papier. Darauf werden drei Spalten und sechs Zeilen gezeichnet. Dann beginnt der eigentliche Prozess: Jeder Teilnehmer hat die Aufgabe, innerhalb von fünf Minuten drei Ideen in die erste Zeile zu schreiben, die sich auf das Ausgangsproblem beziehen. Nach Ablauf der Zeit wird der ausgefüllte Zettel an den Nachbarn weitergereicht. Im zweiten Schritt sollen die drei bestehenden Ideen auf dem weitergereichten Papier in der nächsten Zeile fortgesetzt werden. Jede Runde ist auf fünf Minuten beschränkt. Das Blatt Papier wird so lange weitergegeben, bis alle Tabellenfelder ausgefüllt sind und jeder seinen Ausgangszettel wieder vor sich liegen hat. Die Resultate werden im Anschluss in der Gruppe ausgewertet.

3. Die Osborn-Checkliste

Kreativitätstechniken, bei denen eine Checkliste abgearbeitet wird, sind besonders sinnvoll, wenn die Ideenentwicklung nicht im Team, sondern allein erfolgt. Die „Osborn-Checkliste“ von Graham Horton setzt auf Recycling einer bestehenden Idee und Umdenken:

Ersetzen: Was kann an der bestehenden Idee ersetzt werden?
Kombinieren: Wie kann die Idee mit einem weiteren Ansatz kombiniert werden?
Anpassen: Wie kann die Idee für einen bestimmten Zweck oder Anlass angepasst werden?
Verändern: Wie kann die Idee verändert werden?
Vergrößern: Was kann hinzugefügt oder vergrößert werden?
Verkleinern: Was kann entfernt oder verkleinert werden?
Anders verwenden: Wie kann man die Idee für etwas Anderes gebrauchen?
Umstellen: Was kann neu angeordnet werden?
Umkehren: Was kann auf den Kopf gestellt oder vertauscht werden?

Alle Fragen der Osborn-Checkliste werden der Reihe nach abgearbeitet. Der Anwender entwickelt Schritt für Schritt eine neue Sicht auf die Dinge und wird so aus alten Denkmustern herausgeführt.

So funktioniert’s bei Zucker.

Ihr bereitet gerade einen Pitch vor, aber euch fällt partout keine gute Idee hierfür ein? Bei Zucker. heißt es in solchen Situationen Öffnen, Explorieren, Schließen. Die Ideenfindung wird in drei Phasen unterteilt, die ihr idealerweise im Team durcharbeitet. Es handelt sich um Mechaniken zum kreativen Warm werden und zur Strukturierung der kreativen Ergebnisse, die ihr bei in Kombination mit verschiedenen Kreativitätstechniken, wie zum Beispiel den oben aufgeführten, klassischen Brainstormings oder unserer sog. Zucker. Cool Wall (wer wissen möchte, was es damit auf sich hat, meldet sich gerne für eine gemeinsame Session bei uns), anwenden könnt.

Die Öffnungsphase: Lasst euch inspirieren und sammelt Ideenansätze. Hierfür eignet sich eine Runde „Ich-packe-meinen-Koffer“. Ein Teammitglied beginnt und wirft eine spontane Assoziation zum im Raum stehenden Thema ein. Es geht der Reihe nach weiter, wobei sich die Assoziation immer auf das zuletzt genannte Wort beziehungsweise den zuletzt genannten Gedanken bezieht. Alle Wörter werden auf einem Whiteboard gesammelt. Zusätzlich oder alternativ könnt ihr aktuelle News oder Headlines zur Inspiration im Internet durchforsten. Welche Schlagwörter stechen euch ins Auge? Welche aktuellen Themen könnten zum Thema passen? Nehmt diese ebenfalls in der verschriftlichten Sammlung auf. Erzählt euch außerdem persönliche Geschichten zum Thema der Aufgabenstellung und teilt eure Erfahrungen, das motiviert nicht nur die Kollegen zum Mitmachen, sondern liefert individuelle Sichtweisen aus dem Alltag, die den Lösungsfindungsprozess positiv beeinflussen können. Auch hier schreibt ihr die Keywords aus der Geschichte als Word Cloud auf. Das Ergebnis: Viele Wörter, die teilweise nicht mal im Zusammenhang zueinanderstehen. Doch was nicht passt, wird passend gemacht!

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Die Explorationsphase: In dieser Phase werden die gesammelten Keywords begutachtet. Fangt an, die gesammelten Begriffe zu kombinieren, zu drehen und zu verbinden. Hier könnt ihr zum Beispiel die Osborn-Checkliste mit einbeziehen. Welche Begriffe passen zusammen? Aus welchen Begrifflichkeiten lässt sich eine Idee weiterentwickeln? Können  Begriffe und daraus kombinierte Ideenansätze mit alten Ideen verbunden und bereits erprobte Aktivitäten recycelt werden? Versucht, möglichst viele Wörter zu berücksichtigen. Wichtig: Es wird noch nichts bewertet! Bleibt offen! Als Resultat erhaltet ihr verschiedene Ideenansätze, die ihr in der dritten Phase selektieren könnt.

Die Abschlussphase: Jetzt geht’s ans Bewerten! Seid kritisch, aber nur in Bezug auf die Ansätze, nicht miteinander, und verabschiedet euch von schwachen Ideen. Bezieht an dieser Stelle gegebenenfalls Außenstehende mit ein und fragt nach deren Meinung. Wenn ihr beispielsweise gute Kontakte aus der Branche nicht von eurer Idee überzeugen könnt, solltet ihr sie womöglich gar nicht erst weiterverfolgen. In der Abschlussphase könnt ihr auch die „Walt-Disney-Methode“ aufgreifen, um die Ideen abschließend zu würdigen. Am Ende bleiben die stärksten, überzeugendsten Ideen übrig, die ihr für euren Pitch nutzen könnt.

Hör‘ dich smart – neun Podcasts zur Erweiterung der Jobskills

Podcasts sind eine unterhaltsame Möglichkeit, um Jobskills effizient zu erweitern.  Photo Credits © Pixabay / kaboompics

Ob in der Bahn, am See oder beim Bügeln: Podcasts sind tolle Zeitvertreiber, die sich auch als Selbstoptimierungs-Tools eignen. Während ihr mit Routinetätigkeiten beschäftigt seid, die zwar die Hände, aber weniger den Geist in Anspruch nehmen, könnt ihr fix nebenbei auch etwas für den Job oder die eigene Persönlichkeitsentwicklung tun.
Wir haben für euch neun Podcasts zusammengestellt, die in unserer Agentur fleißig mitverfolgt werden.

Dieser Artikel erschien zuerst (in Vor-Corona-Zeiten) auf Smartworkers.net und wurde leicht überarbeitet.

Einfach produktiv – Zeitmanagement leicht gemacht!

Der Podcast mit dem Schweizer Akzent. Schon seit 2013 teilt der Produktivitäts-Coach Ivan Blatter sein Wissen via Podcast mit seinen Hörer. Dabei ist mittlerweile ein wahrer Schatz an hilfreichen Lektionen entstanden, in leicht verdaulichen Häppchen zwischen zehn und 30 Minuten. Thematisch dreht sich alles um effizientes und produktives Arbeiten ganz nach Ivans Motto „Arbeite klüger, nicht härter – jetzt!“ – sei es im Büro, unterwegs oder im Home Office. Die einzelnen Folgen sind – ergänzt um Shownotes – auf der Webseite oder bekannten Streamingdiensten wie Spotify abrufbar.

I Love Mondays

Wäre es nicht schön, wenn man den Titel dieses Podcasts bedingungslos unterschreiben könnte? Nun, Tim Chimoy und seine Gäste versuchen zumindest, die Hörer mit ihren Querdenker-Perspektiven auf den Weg dahin zu schicken. In dem circa zweiwöchentlich erscheinenden Podcast dreht sich alles um Selbstständigkeit, ortsunabhängiges Arbeiten und persönliche Weiterentwicklung. Zu seinen Gesprächspartnern zählen Selbstständige, Lifestyle Business Unternehmer und Kreative, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben. Ziel ist es, dem Hörer aufzuzeigen, welch ungeahnte Möglichkeiten hinter dem Tellerrand liegen. Raus aus der Komfortzone, rein in ein zufriedenstellendes, selbstbestimmtes Leben und Arbeiten. Abrufbar zum Beispiel bei Spotify.

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Arbeitsphilosophen

Frank Eilers ist neben seiner Rolle als Moderator und Stand-up Comedian vor allem als Speaker zu den Themen „Zukunft der Arbeit“ und „Generation Y“ aktiv. Über diese spricht er in seinem Podcast mit Unternehmern, Führungskräften und Menschen aus den Bereichen Kultur, Bildung und Wissenschaft. Ein Podcast, „der die Realität in seiner Dramatik abbildet und gleichzeitig den Horizont erweitert! Für alle Querdenker, Visionäre und Zuhörer des guten Geschmacks.“ Die Folgen sind im Blog der Arbeitsphilosophen und bei Spotify abrufbar.

Life Hackz

Der Titel „Life Hackz“ führt zwar ein wenig in die Irre, denn Marcus Meurer, Gründer der DNX, fokussiert sich in seinem Podcast nicht allein auf Tipps für alle Lebenslagen, sondern auf das Leben und Arbeiten als Digitaler Nomade und lädt in Interview-Formaten Entrepreneure, Influencer und Selbstständige vor sein Skype-Mikro. Insgesamt bekommen Hörer in jedem Fall einen sehr authentischen Podcast geboten – von und für Menschen, die das Digitale Nomadentum wirklich leben. Abzurufen auf der Webseite und bei Soundcloud.

Rhetorik, die im Kopf bleibt!

Ob Pitch-Präsentation, Workshop oder Vortrag – moderne Digital- und Wissensarbeit kommt kaum noch ohne Reden vor größeren oder kleineren Gruppen aus. Birgit Schürmann möchte mit ihrem Podcast helfen, die Wirkung von Reden und Präsentationen zu optimieren. Dabei geht es vor allem darum, die Emotionen des Publikums zu wecken und mit Storytelling und bildhafter Sprache im Gedächtnis der Zuhörer zu bleiben. Die Folgen erscheinen alle zwei Wochen und sind etwa zehn bis 30 Minuten lang. Verfügbar auf der Webseite und bei Spotify.

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Sidepreneur

Wer nicht gleich alles auf eine Karte setzen oder einfach neben der Festanstellung noch ein Seitenprojekt betreiben möchte, ist bei Sidepreneur richtig. Juliane Benad und Peter Lutsch behandeln verschiedene Themen rund um den Start in eine nebenberufliche Selbstständigkeit, von der ersten Geschäftsidee bis hin zum Aufbau und Wachstum eines kleinen Unternehmens inklusive Social Media, Marketing und Vertriebs-Strategien. Neue Folgen gibt es im Schnitt zwei Mal wöchentlich. Erfahrungen und Tipps teilt das Team und die Community auf der Webseite und bei Spotify.

Fritze-Blitz

Motivationsprobleme kennt wohl jeder gelegentlich. In ihrem Podcast vermittelt Nicola Fritze motivationspsychologische Hintergründe und konkrete Tipps, wie man sich selbst dauerhaft motivieren kann. Neben Anregungen zur aktiven Stimmungsbeeinflussung erfahren die Hörer, wie sie der Frustfalle entkommen und aus ungewollten Routinen ausbrechen. Zu finden bei Spotify oder auf der Webseite, auf der auch weitere Podcasts, Keynote Präsentationen und Artikel rund um die Arbeitswelt erhältlich sind.

Baby got Business

Ein Blick hinter die Kulissen des modernen Social Media Business: Ann-Katrin Schmitz thematisiert in ihrem Podcast die unterschiedlichen Berufsmöglichkeiten, Strategien und Ideen in der Social Media Welt. Hierfür lädt sie namhafte Gesprächspartner wie Influencer oder erfolgreiche GründerInnen, die die Zuhörer an ihren spannenden Karrierewegen teilhaben lassen. Das Social Media Business boomt und der „behind the scenes“ Podcast gibt interessante Inspirationen und Denkanstöße, um es zu verstehen. Zu hören bei Spotify.

Braintalk

Frauenpower im Doppelpack: Die jungen Gründerinnen und Entrepreneurs Moni und Shari teilen coole Hacks und spannende Inspirationen zu den Themen Business, Karriere, Persönlichkeitsentwicklung und Bildung. In knackigen 20 bis 30 Minuten könnt ihr euch die geballte Portion Wissen „to go“ mitnehmen. Die Freundinnen laden regelmäßig Gäste ein, die ihre Gedanken und Erfahrungen mit den „Brainies“ teilen.  Die Braintalk-Webseite stellt zudem eine zentrale Plattform für angehende und bestehende Podcaster dar, die dem Wissenstransfer und Austausch dient. Vielleicht ist das auch für den einen oder anderen von euch interessant?

Influencer-Marketing in Zeiten von Corona

Foto Credit: Unsplash / @Laura Chouette

Die aktuelle und außergewöhnliche Lage der letzten Wochen zeigt Auswirkungen auf alle Bereiche des Lebens, sowohl privat als auch beruflich. Da überrascht es nicht, dass auch das Influencer Marketing mit einer veränderten Realität kämpft: Veranstaltungen, Eröffnungen und Produkt-Events werden notgedrungen leider abgesagt oder verschoben. Folglich werden viele der meist lange im Voraus geplanten Kooperationen auf‘s Eis gelegt. Die Auftragslage ist derzeit bescheiden, aber nicht komplett hoffnungslos.

Wir haben uns gefragt: Wie funktioniert eigentlich gutes Influencer Marketing in Zeiten von Corona?

Marken, seid nicht so schüchtern!

Seit Anfang der Corona-Krise hat die Influencer-Branche mit einem Rückgang an Werbebuchungen zu kämpfen. Doch gleichzeitig steigen Reichweite und Impressionen in der Krise sogar leicht an. T3n hat sich dies genauer angeschaut. Achtung: Jetzt wird es faktisch! Während in der Woche vom 9. bis zum 15. März 2020 noch 3.886 Werbebeiträge geteilt wurde, waren es in der darauffolgenden Woche nur noch 2.727 werbende Influencer-Beiträge. Die Werbeumsätze fielen demnach um 39 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung der auf Influencer-Marketing spezialisierten Agentur Intermate hervor, die dafür Daten von 20.000 Influencern ausgewertet hat. Auch die Gesamtzahl der Beiträge ging laut Intermate in dem untersuchten Zeitraum zurück. Sie sank von 29.650 Beiträgen auf den sozialen Netzen auf nur noch 22.150 in der Folgewoche, was einem Rückgang von 25 Prozent entspricht. Bei den KonsumentInnen sieht das Bild indes anders aus: Die sozialen Netze werden weiterhin stark frequentiert. Laut Intermate stiegen Reichweite und Impressionen der von den Influencern verbreiteten Werbebeiträge sogar um drei Prozent innerhalb des Untersuchungszeitraums.

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Ein schmaler Grat zwischen Likes und Shitstorm

Erfolgreiches Storytelling funktioniert in Zeiten von Corona einfach anders. Es wird deutlich, dass sich Unternehmen und Instagrammer, Blogger sowie Content Creators mehr denn je mit ihren Inhalten auseinandersetzen und genau überlegen, was und wie sie mit ihren Followern kommunizieren.
Umfragen haben gezeigt, dass die Akzeptanz für „Sponsored Postings“ generell hoch ist. Für Influencer gilt, ihre Kreativität zu nutzen. Sie haben den Vorteil, dass sie mit wenig Equipment hochwertigen Content von zu Hause aus produzieren können. Während ganze Betriebe stillgelegt sind, sind Influencer weiterhin gefragt und eine gute Unterstützung für die Unternehmens- bzw. Markenkommunikation.

Neue Wege bestreiten

Doch wie belebt man das Instagram Profil, wenn man statt auf den angesagtesten Events im Homeoffice auf der eigenen Couch sitzt? Die Antwort: In dem man neue Plattformen ausprobiert. Die aktuelle Entwicklung bringt nicht nur Risiken und Umsatzeinbußen mit sich, sondern auch neue Themenfelder und Chancen. So interessierten sich innerhalb kürzester Zeit viele Menschen für die Plattform TikTok.

TikTok, ehemals Musical.ly, war bisher vor allem eine Gute-Laune-App für Jugendliche: Tanzen, wild gestikulieren, zu bekannten Songs die Lippen bewegen – fertig ist der TikTok Clip. Die Corona-Krise hat die Short-Video-Plattform des chinesischen Start-up-Giganten ByteDance beflügelt: 315 Millionen Downloads weltweit von Januar bis März – so oft wurde innerhalb eines Quartals noch keine Anwendung im App-Store und im Google-Play-Store heruntergeladen, so der Branchendienst Sensor Tower. Mit der Krise kam auch die Zeit, sich vermehrt mit der App auseinander zu setzen und viele Content Creator haben diese Möglichkeit ergriffen, um auch eine jüngere Zielgruppe mit relevanten Themen erreichen zu können.

Foto Credit: Unsplash / @Hans M

Möglichkeiten, Follower in der Krise zu entertainen

Die FAZ hat sich humoristisch dem Thema gewidmet und zeigt die unterschiedlichen Strategien von Influencern auf:

1. Namedropping von bekannten Marken und ehemaligen Kooperationen
2. Ab an den Herd – Kochen kann scheinbar jeder!
3. Zeit für Sport
4. Kinder herzeigen
5. Tier-Content – wem geht bei süßen Tiervideos denn nicht das Herz auf?
6. Throwback Thursday – alte Bilder rauskramen
7. Haltung bewahren und nur Kooperation mit Marken eingehen, die man auch vor Corona in Betracht gezogen hätte
8. Corona betrifft uns alle – einfach real bleiben!

Es fällt auf, egal ob Ottonormalo oder Social Media Star, wir haben eins gemeinsam: Langweilig ist uns allen, aber lasst uns doch die Chancen beim Schopfe packen und neue, kreative Wege bestreiten!