Gendern in der PR

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»Sitzen zwei Ärzte abends in einer Kneipe und unterhalten sich. Der eine zum anderen: „Puh, was für eine harte Woche, ich habe drei Herzen transplantiert. Wie war’s bei dir?“ Der andere: „Ach, bei mir war’s ruhig. Ich darf ja nicht mehr operieren, weil ich schwanger bin.“«

Na, gestolpert? Das liegt wohl am generischen Maskulinum.
Dieses war lange weitgehend unangefochtener Standard, Frauen* und non-binäre Personen waren ja „mitgemeint“. Das Prinzip des „Mitmeinens“ scheint jedoch nur in eine Richtung zu gehen: Begriffe wie „Hebamme“ oder „Putzfrau“ stellten offenbar unzumutbare Berufsbezeichnungen für Männer* dar, so wurden natürlich flugs gendergerechte Alternativen gefunden.

Der Ruf nach einer gendersensiblen Sprache wird in den letzten Jahren immer lauter. Die Vorteile sind offenkundig: sie ist inklusiver, repräsentativer und dekonstruiert Machtverhältnisse und Genderstereotypen. Für ungeübte Ohren und Augen mag es befremdlich wirken, doch ist es wie so vieles schlicht Gewöhnungssache – und mit der Sprache öffnet sich auch das Denken. Alle, die noch nicht überzeugt von ihrer Notwendigkeit sind, sollten mal beim Volksverpetzer vorbeischauen, dort werden die gängigsten Gegenargumente kurz und knapp analysiert. Auch das Interview von Edition F mit Dr. Anatol Stefanowitsch („Eine Frage der Moral: Warum wir politisch korrekte Sprache brauchen (Duden-Streitschrift)“) ist für einen tieferen Einblick empfehlenswert.

Sprachlicher Wandel in der PR

Doch was bedeutet dieser sprachliche Wandel für uns in der PR? Der gekonnte Umgang mit Sprache ist eines unserer wichtigsten Werkzeuge. Unsere Texte sollen präzise und informativ sein, aber eben auch ansprechend.
In puncto sprachlicher Präzision und Informationsgehalt hat die gendersensible Sprache dem generischen Maskulinum einiges voraus. Ein Beauty-Mailing das verkündet „in dem kuratierten Sortiment findet sich etwas für jedermann“ oder eine Launch-Pressemitteilung die besagt „ab sofort können Kunden von diversen Vorteilen profitieren“ lässt kategorisch viele Menschen außen vor. Es ist unpräzise formuliert und lässt offen, ob tatsächlich nur Männer* angesprochen werden sollen oder ob alle anderen einfach „mitgemeint“ waren. Das zeigt sich auch bei Nachberichten von Events.

Es macht einen erheblichen Unterschied, ob wir schreiben „Beim Launch-Event der neuen Fashionlinie gab es einen Expertentalk mit fünf Rednern, dem 20 Medienvertreter beiwohnten“ oder „Beim Launch-Event der neuen Fashionlinie verfolgten 20 Medienschaffende den Fachtalk mit fünf Referierenden“.
Speziell im Lifestylebereich adressieren wir häufig auf Medien, deren Zielgruppe zum großen Teil weiblich ist, und auch die Redaktionen sind häufig weiblich besetzt. Mit präzisen Formulierungen würden sich vermutlich auch die Leser:innen der Texte angesprochener fühlen, das legen zumindest Studien aus anderen Bereichen nahe (vgl. hier).

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Lesbarkeit und Prägnanz

Bleibt die Frage der Lesbarkeit und Prägnanz. Viele tun sich schwer mit Binnen-I (bspw. SpenderInnen), _:* (bspw. Sänger:innen), oder der Doppel-/Paarform (bspw. „Kundinnen und Kunden“). Sie alle haben ihre Vor- und Nachteile. Wichtig zu wissen ist folgendes: das Binnen-I sowie die Doppelform nennen lediglich die männliche und weibliche Sprachform, damit zahlen sie auf die Vorstellung eines binären Gendersystems ein und schließen Menschen aus, die sich nicht dem einen oder anderen zuordnen. Unterstrich, Doppelpunkt und Sternchen sind alles Varianten der sogenannten „Gender Gap“. Im Gegensatz zur „Gender Pay Gap“ wird diese als wünschenswert empfunden.

Die „Gender Gap“ soll auch Menschen einschließen, die sich nicht als männlich oder weiblich definieren. Das Gendersternchen ist – spätestens seit seinem Einzug in den Duden – die verbreitetste Methode, ist jedoch nicht barrierefrei, da derart Geschriebenes vom Computer als „SängerSternchenInnen“ vorgelesen wird, wohingegen der Doppelpunkt als Pause gesprochen wird. Geschickt Gendern bietet einen guten Überblick über die Vor- und Nachteile gängiger Schreibweisen. Auch Einhorn hat sich kürzlich in einer Story mit der Form des Genderns beschäftigt und teilt auch Feedback aus der Community.

Die wohl eleganteste Lösung für die PR ist die genderneutrale Sprache: Mitarbeiter werden zu Beschäftigten, die Mannschaft verwandelt sich in das Team, aus dem Lehrer wird die Lehrkraft und Hobby-Bastler werden zu handwerklich Begabten.

Vorher-Nachher-Beispiel aus dem Journalismus

Original Genderneutral
Experten-Gruppe für ganz neuen Umgang mit Corona

Unter den Länderchefs herrscht Unsicherheit: Auf der einen Seite warnen Virologen und Ärzte die Ministerpräsidenten vor einer neuen Infektionswelle, auf der anderen Seite fordert eine interdisziplinäre Expertengruppe aus renommierten Wissenschaftlern, Psychologen, Universitäts-Professoren und Ärzten einen viel flexibleren Umgang mit dem Coronavirus.

 

Wie kann ein ganz neuer Umgang mit Corona aussehen?

Unter den Regierungsvorsitzenden der Bundesländer herrscht Unsicherheit: Auf der einen Seite warnen ausgewiesene Virologie- und Medizinkoryphäen vor einer neuen Infektionswelle, auf der anderen Seite fordert eine interdisziplinäre Gruppe renommierter Fachleute aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Wirtschaft und Recht einen viel flexibleren Umgang mit dem Coronavirus.

Mai 2020, Quelle: überregionale Wochenzeitschrift (Online-Teaser) Quelle: https://www.genderleicht.de/

Auch Relativsätze eignen sich, um genderneutral zu bleiben: „Das Brotbackset ist perfekt für alle, die den heimischen Ofen für gewagte Teigexperimente nutzen wollen“ oder „Wer in München wohnt, profitiert ab sofort von diversen Vorteilen“.
Eine kürzlich von news aktuell durchgeführte Studie unter PR-Leuten zeigt, dass knapp die Hälfte der Befragten keine einheitlichen Regelungen zur gendersensiblen Sprache befolgen. Die populärsten Schreibformen sind genderneutralen Formulierungen sowie die Paarform. Beinah ein Fünftel der Befragten gab jedoch an, dass ihnen gendergerechte Sprache völlig unwichtig ist.

Spannend ist hier, dass nur jede zehnte Frau* diese Antwort gab, während jeder dritte Mann* dieser Aussage zustimmte. Als sehr wichtig wird das gendersensible Sprechen/Schreiben von 22 Prozent der Frauen* und 6 Prozent der Männer* empfunden.
Das gendergerechte und, idealerweise inklusive, Schreiben braucht ein wenig Übung, bringt aber sogar sprachliche Varianz mit sich. Eine gute Stütze für Wortsuchen oder Formulierungsideen sind dabei Seiten wie genderleicht.de oder geschicktgendern.de. Erstere ist von Medienschaffende für Medienschaffende und hat speziell ästhetische Aspekte im Blick. Letztere verfügt über ein Wörterbuch mit gendergerechten Alternativen zu gängigen Formulierungen und ist dabei eine hilfreiche Stütze beim Texten.

Weiterführende Links für Interessierte

Was bringt gendersensible Sprache?

https://www.volksverpetzer.de/analyse/gendergerechte-sprache/

https://editionf.com/anatol-stefanowitsch-eine-frage-der-moral-politsch-korrekte-gendergerechte-sprache/

Wie lässt sich das konkret umsetzen?

https://www.genderleicht.de/

https://geschicktgendern.de/

Vor- und Nachteile gängiger Schreibweisen:

https://geschicktgendern.de/schreibweisen/

https://www.instagram.com/stories/highlights/17875731922754654/

Augmentierte Realität in der PR – Storytelling & Medienkontakt von heute!

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Der Begriff Augmentierte Realität (im Folgenden mit AR abgekürzt) beschreibt eine computergestützte Erweiterung der Realität um bestimmte Elemente oder Informationen. So wird keine neue virtuelle Welt geschaffen, die man zum Beispiel nur mit bestimmten Brillen erleben kann, sondern die Wirklichkeit sinnvoll ergänzt. Ein ziemlich bekanntes Beispiel hierfür ist der vergangene Pokémon-Go-Trend. Spieler können bestimmte Pokémon-Figuren und Elemente über eine App in ihrer Umgebung suchen, finden und sammeln. Die Figuren und Elemente sind dabei nicht echt, sondern virtuell und nur über die App sichtbar.

Ein zweites, sehr bekanntes Beispiel sind die von der Google Bildersuche angezeigten Tiere in Lebensgröße. Jeder, der ein Smartphone besitzt, kann sich die 3D Tiere über die Google Suche virtuell in Lebensgröße anschauen. Voraussetzung: Google ist in den Einstellungen auf die Region USA und Sprache Englisch festgelegt. Wenn ihr zum Beispiel nach einem Kaiserpinguin sucht, wird euch neben den Bildern in der Infobox ein skalierbares, animiertes Modell des Tieres angezeigt. Das könnt ihr euch wiederum in 3D abrufen, sodass der Pinguin mit Hilfe der AR-Technologie lebensgroß im Raum platziert wird. Wahnsinn! Wer wollte nicht schon immer mal einen Kaiserpinguin zu Gast im Wohnzimmer haben?!

Doch AR sorgt nicht nur in der Freizeit für Spaß und Vergnügen, sondern ist auch auf professioneller Ebene sehr interessant. Wir stellen euch vor, wie sie auch die Marketing- und PR-Branche sinnvoll bereichern kann und was mit AR im Storytelling, Branding und Medienkontakt möglich ist!

Use Cases von gekonnter AR-Inszenierung im Alltag (Auswahl)

Egal, ob aus dem Beauty-, Fashion-, Technik-, Lifestyle-, Interior- oder Tourismusbereich – AR kann von und für (fast) jedes Produkt oder Angebot zum Einsatz kommen. Der Brillenhändler Mister Spex beispielsweise nutzt die erweiterte Realität in seinem Online Shop: die Brillen lassen sich online “anprobieren”, bevor der Kunde sie bestellt, um Fehlkäufe zu vermeiden. Adidas hat bereits 2018 digitale Anproben des damals neuen Modells Ultraboost 19 running über einen Snapchat-Filter ermöglicht. Das Beauty-Unternehmen L’Oreal entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Modiface eine eigene App, in der neue Make-Up Trends und Frisuren virtuell ausprobiert werden können, um vor dem Einkauf heraufzufinden, was gefällt. Modiface hat zuvor bereits für die Marken Estée Lauder und Sephora gearbeitet, wurde dann aber von L’Oreal übernommen, so dass die AR-Spezialisten nun inhouse arbeiten. Der Kosmetikhersteller hat das Potenzial von AR definitiv schnell erkannt und die Chance für sich ergriffen. Auch das Möbelimperium IKEA hat bereits 2017 die kostenlose App “IKEA Place” ins Leben gerufen, mit der Möbelstücke virtuell in den eigenen vier Wänden platziert werden können – so werden wir quasi selbst zum Interior-Stylisten. Diese Auswahl an erfolgreiche AR-Unternehmensbeispielen zeigt bereits die extrem vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten. Essenziell sollte bei der Anwendung sein, dass die Technologie an sich nicht im Vordergrund steht, sondern immer noch das Erlebnis des Kunden mit dem Produkt oder dem Angebot.

AR-Ansätze in der PR

Besonders in den Live Relations überzeugen AR-Lösungen und bleiben in den Köpfen der Zielgruppe. Sei es ein Produktlaunch oder ein Event: Die AR erweckt Produkte und Brands zum Leben, sorgt für ein besonderes Erlebnis und bleibende Erinnerungen, zum Beispiel durch Fotos mit bestimmten Filtern und Hintergründen, die extra für den Kunden, das Produkt oder Event inszeniert wurden und interaktiv reagieren. Ebenso kann das Produkt selbst durch AR-Technologie live visualisiert und individuell von der Zielgruppe bzw. den Medienpartnern in Szene gesetzt werden. Eine Geschichte wird nicht mehr erzählt, sondern zusammen mit der Zielgruppe geschaffen! Aus Storytelling wird Storydoing und aus Zuhörer wird Akteur! Neben Filtern finden auch QR-Codes oder spezielle Apps ihre Anwendung im Marketing. In der Tourismusbranche könnten Pressereisen mit interessanten Infos und Elementen bereichert werden, die über QR-Codes, Apps oder sogar AR-Brillen jederzeit und an jedem Ort visuell abrufbar sind. So lernen die Medienpartner das Reiseziel auf spielerische und individuelle Weise kennen, zum Beispiel in Form einer Rallye – angelehnt an die Pokemón Go Suche.

Auch in den Social Media finden sich diverse Anwendungsmöglichkeiten von AR. Das offensichtlichste Beispiel wäre hier wieder ein Foto-Filter für Instagram oder Snapchat, zugeschnitten auf bestimmte Themen, Produkte oder Marken. Dieser Filter würde vor allem bei Influencer-Kooperationen in der Instagram Story Gebrauch finden und Emotionen sowie Aufmerksamkeit bei den Followern erzeugen.

Doch die AR hilft nicht nur bei der emotionalen Ansprache der Zielgruppe. Speziell für Brands und Produkte mit Erklärungsbedarf oder beispielsweise technischen Hintergründen sind AR-Konzepte sehr hilfreich und eine dankbare Möglichkeit, sie den Medienpartnern auf kreative Weise zu demonstrieren bzw. erfahren zu lassen.

In diesem Sinne können QR-Codes in Pressemitteilungen eingebaut werden, bei deren Abruf das behandelte Produkt mittels AR-Technologie visualisiert wird und vom Journalisten angewendet und inszeniert werden kann. Besonders interessant ist das zu einem Produktlaunch, wodurch Redakteuren das virtuelle Produkt bereits vor offiziellem Start zur Verfügung gestellt werden kann. Die Interaktion ist letztendlich aber auch für die Leser der Medien interessant, so dass auch der Journalismus durch AR revolutioniert wurde und wird. Mehrere deutsche Medien, wie zum Beispiel die Welt nutzten in der Vergangenheit bereits AR-Lösungen. Der Artikel wurde beim Lesen über das Smartphone lebendig, sodass Infografiken plötzlich in 3D erschienen.

Wir fassen zusammen: Die Erweiterung der Realität und digitale Interaktion erwecken Emotionen, sorgen für Spaß und haben einen nachhaltigen Erinnerungswert. Mit dieser Wirkung ist die AR in der PR, im Marketing und im Journalismus äußerst interessant. Auch wir sind von den unbegrenzten Möglichkeiten der AR-Lösungen inspiriert…Seid gespannt, wir haben einige Ideen im Petto!

Ideenfindung leicht gemacht: Hilfreiche Techniken für eure Kreativ-Sessions

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Kreativität ist der Schlüssel zu Ideen, Innovationen und Fortschritt. Doch die Fantasie anzukurbeln, ist manchmal gar nicht so leicht. Wir stellen abwechslungsreicheTechniken vor, die die grauen Gehirnzellen anregen und euch unterstützen können, die Kreativität in Gang zu bringen. Viel Spaß dabei!

Dieser Artikel erschien zuerst (in Vor-Corona-Zeiten) auf  Smartworkers.net  und wurde leicht überarbeitet.

1. „Die Sechs Hüte des Denkens“ oder „Walt-Disney-Methode“

Die Kreativitätstechnik „Sechs Hüte des Denkens“ ist auf den britischen Experten Edward de Bono zurückzuführen. Die sechs Hüte des Denkens beleuchten ein Problem, beziehungsweise einen Ideenansatz, aus unterschiedlichen Perspektiven. Auf spielerische Weise entsteht so ein Nährboden für die Weiterentwicklung der Idee.

So funktioniert‘s: Jeder Teilnehmer nimmt einen von sechs Standpunkten ein, die durch farbige Hüte unterschieden werden. Rot steht für Emotionen, Weiß für analytisches Denken, der schwarze Hut symbolisiert die Nachteile und Risiken einer Idee, Gelb nimmt hingegen die Chancen und Vorteile ins Visier, Grün symbolisiert Einfallsreichtum und der blaue Hut hat die Aufgabe, den Überblick zu bewahren, die Diskussion zu ordnen und zu moderieren. Ob die Teilnehmer dabei echte Hüte tragen oder anders mit ihrer Farbe gekennzeichnet werden, spielt dabei keine Rolle. Das Problem wird nun der Reihe nach aus den verschiedenen Perspektiven betrachtet und es entsteht eine lebhafte Gruppendiskussion.

2. Die 635-Methode

Methoden, die auf freier Assoziation basieren, sind meist altbekannte Verfahren wie Brainstorming, Mindmapping & Co. Hierbei werden zu einem bestimmten Thema Begriffe oder Schlagwörter gesammelt, die mit dem entsprechenden Themenfeld in Verbindung stehen. Eine weitere Technik dieses Ansatzes ist die „635-Methode“, die sich bestens für spontane Kreativ-Sessions im Team eignet. Der große Vorteil: Mit ihr ist ein großer Output in kurzer Zeit möglich.

Hierfür benötigt ihr sechs Teilnehmer mit je einem Stift und Papier. Darauf werden drei Spalten und sechs Zeilen gezeichnet. Dann beginnt der eigentliche Prozess: Jeder Teilnehmer hat die Aufgabe, innerhalb von fünf Minuten drei Ideen in die erste Zeile zu schreiben, die sich auf das Ausgangsproblem beziehen. Nach Ablauf der Zeit wird der ausgefüllte Zettel an den Nachbarn weitergereicht. Im zweiten Schritt sollen die drei bestehenden Ideen auf dem weitergereichten Papier in der nächsten Zeile fortgesetzt werden. Jede Runde ist auf fünf Minuten beschränkt. Das Blatt Papier wird so lange weitergegeben, bis alle Tabellenfelder ausgefüllt sind und jeder seinen Ausgangszettel wieder vor sich liegen hat. Die Resultate werden im Anschluss in der Gruppe ausgewertet.

3. Die Osborn-Checkliste

Kreativitätstechniken, bei denen eine Checkliste abgearbeitet wird, sind besonders sinnvoll, wenn die Ideenentwicklung nicht im Team, sondern allein erfolgt. Die „Osborn-Checkliste“ von Graham Horton setzt auf Recycling einer bestehenden Idee und Umdenken:

Ersetzen: Was kann an der bestehenden Idee ersetzt werden?
Kombinieren: Wie kann die Idee mit einem weiteren Ansatz kombiniert werden?
Anpassen: Wie kann die Idee für einen bestimmten Zweck oder Anlass angepasst werden?
Verändern: Wie kann die Idee verändert werden?
Vergrößern: Was kann hinzugefügt oder vergrößert werden?
Verkleinern: Was kann entfernt oder verkleinert werden?
Anders verwenden: Wie kann man die Idee für etwas Anderes gebrauchen?
Umstellen: Was kann neu angeordnet werden?
Umkehren: Was kann auf den Kopf gestellt oder vertauscht werden?

Alle Fragen der Osborn-Checkliste werden der Reihe nach abgearbeitet. Der Anwender entwickelt Schritt für Schritt eine neue Sicht auf die Dinge und wird so aus alten Denkmustern herausgeführt.

So funktioniert’s bei Zucker.

Ihr bereitet gerade einen Pitch vor, aber euch fällt partout keine gute Idee hierfür ein? Bei Zucker. heißt es in solchen Situationen Öffnen, Explorieren, Schließen. Die Ideenfindung wird in drei Phasen unterteilt, die ihr idealerweise im Team durcharbeitet. Es handelt sich um Mechaniken zum kreativen Warm werden und zur Strukturierung der kreativen Ergebnisse, die ihr bei in Kombination mit verschiedenen Kreativitätstechniken, wie zum Beispiel den oben aufgeführten, klassischen Brainstormings oder unserer sog. Zucker. Cool Wall (wer wissen möchte, was es damit auf sich hat, meldet sich gerne für eine gemeinsame Session bei uns), anwenden könnt.

Die Öffnungsphase: Lasst euch inspirieren und sammelt Ideenansätze. Hierfür eignet sich eine Runde „Ich-packe-meinen-Koffer“. Ein Teammitglied beginnt und wirft eine spontane Assoziation zum im Raum stehenden Thema ein. Es geht der Reihe nach weiter, wobei sich die Assoziation immer auf das zuletzt genannte Wort beziehungsweise den zuletzt genannten Gedanken bezieht. Alle Wörter werden auf einem Whiteboard gesammelt. Zusätzlich oder alternativ könnt ihr aktuelle News oder Headlines zur Inspiration im Internet durchforsten. Welche Schlagwörter stechen euch ins Auge? Welche aktuellen Themen könnten zum Thema passen? Nehmt diese ebenfalls in der verschriftlichten Sammlung auf. Erzählt euch außerdem persönliche Geschichten zum Thema der Aufgabenstellung und teilt eure Erfahrungen, das motiviert nicht nur die Kollegen zum Mitmachen, sondern liefert individuelle Sichtweisen aus dem Alltag, die den Lösungsfindungsprozess positiv beeinflussen können. Auch hier schreibt ihr die Keywords aus der Geschichte als Word Cloud auf. Das Ergebnis: Viele Wörter, die teilweise nicht mal im Zusammenhang zueinanderstehen. Doch was nicht passt, wird passend gemacht!

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Die Explorationsphase: In dieser Phase werden die gesammelten Keywords begutachtet. Fangt an, die gesammelten Begriffe zu kombinieren, zu drehen und zu verbinden. Hier könnt ihr zum Beispiel die Osborn-Checkliste mit einbeziehen. Welche Begriffe passen zusammen? Aus welchen Begrifflichkeiten lässt sich eine Idee weiterentwickeln? Können  Begriffe und daraus kombinierte Ideenansätze mit alten Ideen verbunden und bereits erprobte Aktivitäten recycelt werden? Versucht, möglichst viele Wörter zu berücksichtigen. Wichtig: Es wird noch nichts bewertet! Bleibt offen! Als Resultat erhaltet ihr verschiedene Ideenansätze, die ihr in der dritten Phase selektieren könnt.

Die Abschlussphase: Jetzt geht’s ans Bewerten! Seid kritisch, aber nur in Bezug auf die Ansätze, nicht miteinander, und verabschiedet euch von schwachen Ideen. Bezieht an dieser Stelle gegebenenfalls Außenstehende mit ein und fragt nach deren Meinung. Wenn ihr beispielsweise gute Kontakte aus der Branche nicht von eurer Idee überzeugen könnt, solltet ihr sie womöglich gar nicht erst weiterverfolgen. In der Abschlussphase könnt ihr auch die „Walt-Disney-Methode“ aufgreifen, um die Ideen abschließend zu würdigen. Am Ende bleiben die stärksten, überzeugendsten Ideen übrig, die ihr für euren Pitch nutzen könnt.

Hör‘ dich smart – neun Podcasts zur Erweiterung der Jobskills

Podcasts sind eine unterhaltsame Möglichkeit, um Jobskills effizient zu erweitern.  Photo Credits © Pixabay / kaboompics

Ob in der Bahn, am See oder beim Bügeln: Podcasts sind tolle Zeitvertreiber, die sich auch als Selbstoptimierungs-Tools eignen. Während ihr mit Routinetätigkeiten beschäftigt seid, die zwar die Hände, aber weniger den Geist in Anspruch nehmen, könnt ihr fix nebenbei auch etwas für den Job oder die eigene Persönlichkeitsentwicklung tun.
Wir haben für euch neun Podcasts zusammengestellt, die in unserer Agentur fleißig mitverfolgt werden.

Dieser Artikel erschien zuerst (in Vor-Corona-Zeiten) auf Smartworkers.net und wurde leicht überarbeitet.

Einfach produktiv – Zeitmanagement leicht gemacht!

Der Podcast mit dem Schweizer Akzent. Schon seit 2013 teilt der Produktivitäts-Coach Ivan Blatter sein Wissen via Podcast mit seinen Hörer. Dabei ist mittlerweile ein wahrer Schatz an hilfreichen Lektionen entstanden, in leicht verdaulichen Häppchen zwischen zehn und 30 Minuten. Thematisch dreht sich alles um effizientes und produktives Arbeiten ganz nach Ivans Motto „Arbeite klüger, nicht härter – jetzt!“ – sei es im Büro, unterwegs oder im Home Office. Die einzelnen Folgen sind – ergänzt um Shownotes – auf der Webseite oder bekannten Streamingdiensten wie Spotify abrufbar.

I Love Mondays

Wäre es nicht schön, wenn man den Titel dieses Podcasts bedingungslos unterschreiben könnte? Nun, Tim Chimoy und seine Gäste versuchen zumindest, die Hörer mit ihren Querdenker-Perspektiven auf den Weg dahin zu schicken. In dem circa zweiwöchentlich erscheinenden Podcast dreht sich alles um Selbstständigkeit, ortsunabhängiges Arbeiten und persönliche Weiterentwicklung. Zu seinen Gesprächspartnern zählen Selbstständige, Lifestyle Business Unternehmer und Kreative, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben. Ziel ist es, dem Hörer aufzuzeigen, welch ungeahnte Möglichkeiten hinter dem Tellerrand liegen. Raus aus der Komfortzone, rein in ein zufriedenstellendes, selbstbestimmtes Leben und Arbeiten. Abrufbar zum Beispiel bei Spotify.

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Arbeitsphilosophen

Frank Eilers ist neben seiner Rolle als Moderator und Stand-up Comedian vor allem als Speaker zu den Themen „Zukunft der Arbeit“ und „Generation Y“ aktiv. Über diese spricht er in seinem Podcast mit Unternehmern, Führungskräften und Menschen aus den Bereichen Kultur, Bildung und Wissenschaft. Ein Podcast, „der die Realität in seiner Dramatik abbildet und gleichzeitig den Horizont erweitert! Für alle Querdenker, Visionäre und Zuhörer des guten Geschmacks.“ Die Folgen sind im Blog der Arbeitsphilosophen und bei Spotify abrufbar.

Life Hackz

Der Titel „Life Hackz“ führt zwar ein wenig in die Irre, denn Marcus Meurer, Gründer der DNX, fokussiert sich in seinem Podcast nicht allein auf Tipps für alle Lebenslagen, sondern auf das Leben und Arbeiten als Digitaler Nomade und lädt in Interview-Formaten Entrepreneure, Influencer und Selbstständige vor sein Skype-Mikro. Insgesamt bekommen Hörer in jedem Fall einen sehr authentischen Podcast geboten – von und für Menschen, die das Digitale Nomadentum wirklich leben. Abzurufen auf der Webseite und bei Soundcloud.

Rhetorik, die im Kopf bleibt!

Ob Pitch-Präsentation, Workshop oder Vortrag – moderne Digital- und Wissensarbeit kommt kaum noch ohne Reden vor größeren oder kleineren Gruppen aus. Birgit Schürmann möchte mit ihrem Podcast helfen, die Wirkung von Reden und Präsentationen zu optimieren. Dabei geht es vor allem darum, die Emotionen des Publikums zu wecken und mit Storytelling und bildhafter Sprache im Gedächtnis der Zuhörer zu bleiben. Die Folgen erscheinen alle zwei Wochen und sind etwa zehn bis 30 Minuten lang. Verfügbar auf der Webseite und bei Spotify.

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Sidepreneur

Wer nicht gleich alles auf eine Karte setzen oder einfach neben der Festanstellung noch ein Seitenprojekt betreiben möchte, ist bei Sidepreneur richtig. Juliane Benad und Peter Lutsch behandeln verschiedene Themen rund um den Start in eine nebenberufliche Selbstständigkeit, von der ersten Geschäftsidee bis hin zum Aufbau und Wachstum eines kleinen Unternehmens inklusive Social Media, Marketing und Vertriebs-Strategien. Neue Folgen gibt es im Schnitt zwei Mal wöchentlich. Erfahrungen und Tipps teilt das Team und die Community auf der Webseite und bei Spotify.

Fritze-Blitz

Motivationsprobleme kennt wohl jeder gelegentlich. In ihrem Podcast vermittelt Nicola Fritze motivationspsychologische Hintergründe und konkrete Tipps, wie man sich selbst dauerhaft motivieren kann. Neben Anregungen zur aktiven Stimmungsbeeinflussung erfahren die Hörer, wie sie der Frustfalle entkommen und aus ungewollten Routinen ausbrechen. Zu finden bei Spotify oder auf der Webseite, auf der auch weitere Podcasts, Keynote Präsentationen und Artikel rund um die Arbeitswelt erhältlich sind.

Baby got Business

Ein Blick hinter die Kulissen des modernen Social Media Business: Ann-Katrin Schmitz thematisiert in ihrem Podcast die unterschiedlichen Berufsmöglichkeiten, Strategien und Ideen in der Social Media Welt. Hierfür lädt sie namhafte Gesprächspartner wie Influencer oder erfolgreiche GründerInnen, die die Zuhörer an ihren spannenden Karrierewegen teilhaben lassen. Das Social Media Business boomt und der „behind the scenes“ Podcast gibt interessante Inspirationen und Denkanstöße, um es zu verstehen. Zu hören bei Spotify.

Braintalk

Frauenpower im Doppelpack: Die jungen Gründerinnen und Entrepreneurs Moni und Shari teilen coole Hacks und spannende Inspirationen zu den Themen Business, Karriere, Persönlichkeitsentwicklung und Bildung. In knackigen 20 bis 30 Minuten könnt ihr euch die geballte Portion Wissen „to go“ mitnehmen. Die Freundinnen laden regelmäßig Gäste ein, die ihre Gedanken und Erfahrungen mit den „Brainies“ teilen.  Die Braintalk-Webseite stellt zudem eine zentrale Plattform für angehende und bestehende Podcaster dar, die dem Wissenstransfer und Austausch dient. Vielleicht ist das auch für den einen oder anderen von euch interessant?

Influencer-Marketing in Zeiten von Corona

Foto Credit: Unsplash / @Laura Chouette

Die aktuelle und außergewöhnliche Lage der letzten Wochen zeigt Auswirkungen auf alle Bereiche des Lebens, sowohl privat als auch beruflich. Da überrascht es nicht, dass auch das Influencer Marketing mit einer veränderten Realität kämpft: Veranstaltungen, Eröffnungen und Produkt-Events werden notgedrungen leider abgesagt oder verschoben. Folglich werden viele der meist lange im Voraus geplanten Kooperationen auf‘s Eis gelegt. Die Auftragslage ist derzeit bescheiden, aber nicht komplett hoffnungslos.

Wir haben uns gefragt: Wie funktioniert eigentlich gutes Influencer Marketing in Zeiten von Corona?

Marken, seid nicht so schüchtern!

Seit Anfang der Corona-Krise hat die Influencer-Branche mit einem Rückgang an Werbebuchungen zu kämpfen. Doch gleichzeitig steigen Reichweite und Impressionen in der Krise sogar leicht an. T3n hat sich dies genauer angeschaut. Achtung: Jetzt wird es faktisch! Während in der Woche vom 9. bis zum 15. März 2020 noch 3.886 Werbebeiträge geteilt wurde, waren es in der darauffolgenden Woche nur noch 2.727 werbende Influencer-Beiträge. Die Werbeumsätze fielen demnach um 39 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung der auf Influencer-Marketing spezialisierten Agentur Intermate hervor, die dafür Daten von 20.000 Influencern ausgewertet hat. Auch die Gesamtzahl der Beiträge ging laut Intermate in dem untersuchten Zeitraum zurück. Sie sank von 29.650 Beiträgen auf den sozialen Netzen auf nur noch 22.150 in der Folgewoche, was einem Rückgang von 25 Prozent entspricht. Bei den KonsumentInnen sieht das Bild indes anders aus: Die sozialen Netze werden weiterhin stark frequentiert. Laut Intermate stiegen Reichweite und Impressionen der von den Influencern verbreiteten Werbebeiträge sogar um drei Prozent innerhalb des Untersuchungszeitraums.

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Ein schmaler Grat zwischen Likes und Shitstorm

Erfolgreiches Storytelling funktioniert in Zeiten von Corona einfach anders. Es wird deutlich, dass sich Unternehmen und Instagrammer, Blogger sowie Content Creators mehr denn je mit ihren Inhalten auseinandersetzen und genau überlegen, was und wie sie mit ihren Followern kommunizieren.
Umfragen haben gezeigt, dass die Akzeptanz für „Sponsored Postings“ generell hoch ist. Für Influencer gilt, ihre Kreativität zu nutzen. Sie haben den Vorteil, dass sie mit wenig Equipment hochwertigen Content von zu Hause aus produzieren können. Während ganze Betriebe stillgelegt sind, sind Influencer weiterhin gefragt und eine gute Unterstützung für die Unternehmens- bzw. Markenkommunikation.

Neue Wege bestreiten

Doch wie belebt man das Instagram Profil, wenn man statt auf den angesagtesten Events im Homeoffice auf der eigenen Couch sitzt? Die Antwort: In dem man neue Plattformen ausprobiert. Die aktuelle Entwicklung bringt nicht nur Risiken und Umsatzeinbußen mit sich, sondern auch neue Themenfelder und Chancen. So interessierten sich innerhalb kürzester Zeit viele Menschen für die Plattform TikTok.

TikTok, ehemals Musical.ly, war bisher vor allem eine Gute-Laune-App für Jugendliche: Tanzen, wild gestikulieren, zu bekannten Songs die Lippen bewegen – fertig ist der TikTok Clip. Die Corona-Krise hat die Short-Video-Plattform des chinesischen Start-up-Giganten ByteDance beflügelt: 315 Millionen Downloads weltweit von Januar bis März – so oft wurde innerhalb eines Quartals noch keine Anwendung im App-Store und im Google-Play-Store heruntergeladen, so der Branchendienst Sensor Tower. Mit der Krise kam auch die Zeit, sich vermehrt mit der App auseinander zu setzen und viele Content Creator haben diese Möglichkeit ergriffen, um auch eine jüngere Zielgruppe mit relevanten Themen erreichen zu können.

Foto Credit: Unsplash / @Hans M

Möglichkeiten, Follower in der Krise zu entertainen

Die FAZ hat sich humoristisch dem Thema gewidmet und zeigt die unterschiedlichen Strategien von Influencern auf:

1. Namedropping von bekannten Marken und ehemaligen Kooperationen
2. Ab an den Herd – Kochen kann scheinbar jeder!
3. Zeit für Sport
4. Kinder herzeigen
5. Tier-Content – wem geht bei süßen Tiervideos denn nicht das Herz auf?
6. Throwback Thursday – alte Bilder rauskramen
7. Haltung bewahren und nur Kooperation mit Marken eingehen, die man auch vor Corona in Betracht gezogen hätte
8. Corona betrifft uns alle – einfach real bleiben!

Es fällt auf, egal ob Ottonormalo oder Social Media Star, wir haben eins gemeinsam: Langweilig ist uns allen, aber lasst uns doch die Chancen beim Schopfe packen und neue, kreative Wege bestreiten!

Das waren unsere Feel-Good-Hits des Sommers

Hiermit ist’s amtlich: Der (kalendarische) Sommer ist vorüber. Wie immer hat das Zucker.-Team auch in diesem Jahr wieder die halbe Woche sonniger Tage intensiv genossen und macht sich nun auf, die sexy Moonboots und fancy Regenmäntel aus dem Schrank zu kramen. Doch bevor der letzte Rest Sonnenteint verblasst und unsere Gesichtsfarbe wieder von Pfirsichfrisch zu Rettichweiß mutiert, haben wir eine kleine Umfrage gestartet, mit der es vielleicht sogar gelingen kann, den einen oder anderen Sommersonnenstrahl in den Herbst zu retten – zumindest im Herzen.

Broken record

Als erstes wollten wir wissen, ob es 2017 einen Sommerhit gab, den die KollegInnen so oft gehört haben, dass sie ihn – obwohl zunächst für toll befunden – beim besten Willen nicht mehr hören können. Wir hatten bereits beim Stellen der Frage so eine Ahnung – und wurden nicht enttäuscht.

Despacito ist der große Gewinner in dieser Kategorie. Der Hit von Luis Fonsi featuring Daddy Yankee ist in diesem Sommer geradezu explodiert und hat es mit drei Milliarden (!) Views in weniger als sieben Monaten geschafft, Gangnam Style als das YouTube-Video mit den meisten Views aller Zeiten abzulösen. Von unzähligen Künstlern gecovert (allen voran Justin Bieber und seinem Burrito), sei es als Metal-, Reggae- oder Gospel-Version, wurde der Hit immer und immer wieder in jeder Bar und in jedem Club gespielt. Den ganzen Sommer lang. Wir. Können. Ihn. Nicht. Mehr. Hören.

Eine ehrenvolle Erwwähnung in dieser Kategorie erhält übrigens Ed Sheeran – nicht für sein Game-of-Thrones-Cameo, sondern für seinen Hit Shape of You.

Shake that *ss for me

Auch wenn in diesem Jahr genau genommen lediglich Gene Kellys Singing in the Rain oder Rihannas Umbrella angemessen gewesen wären, bleibt doch traditionell diese eine Sommer-Choreografie hängen, die noch in zehn oder zwanzig Jahren auf keiner Hochzeit oder Party fehlen darf. War es in unserer Kindheit der Lambada, wurden wir später von Macarena erwischt und schafften es gerade so durch den Sommer von Las Ketchup. Leider scheint die Zucker.-Crew nicht wirklich zu den Summer Dance Fans zu gehören. Diese Kategorie hat lediglich eine Nominierung zu verzeichnen: Imagine Dragons und ihr Thunder, ein Song über Unangepasstheit – mit einem Clip der zeigt, dass jeder Beat zu ganz unterschiedlichen Moves und Styles passen kann.

But it sounds like gibberish

Sommerhits sind zumeist voller Exotik, gerne in Sprachen, die uns hierzulande nicht geläufig sind. Spanisch, Portugiesisch, Italienisch oder sogar Zulu, Zucker. ist musikalisch viel gereist in diesem Jahr! Die meistgehörte Sprache war dabei klar Spanisch. Trotz einer Nominierung gewinnt in dieser Kategorie allerdings nicht Despacito, die Trophäe geht an das kolumbianische Duett Shakira und Maluma in Chantaje.

Boomerang

Es gibt immer diesen einen Sommerhit, den du einfach nicht aus dem Kopf bekommst. Entweder, weil er besonders albern ist, weil du ihn mit einem besonderen Moment verbindest oder einfach weil du diesen Song so sehr liebst, dass er dich noch eine ganze Weile länger verfolgt. Und dir vielleicht sogar hilft, durch den harten Winter zu kommen.

Auch auf der Zucker.-Playlist gibt es davon einige. Vielleicht ist ja auch etwas für deine eigene Playlist dabei. Arcade Fire mit Everything Now scheint eine sichere Sache zu sein – und ist klarer Gewinner in dieser Kategorie.

Dein Sommerhit 2017 ist nicht dabei? Teile ihn mit uns!

Zucker. Life Hacks aka. Survival Training für den Büroalltag

Für die Vorbereitung eines ausgewogenen Frühstücks war heute wieder keine Zeit, die Kabel haben sich schon wieder zu einem großen Salat verknotet, die Tastatur bröselt – wir kennen es alle: Oft sind es die kleinen Dinge des Alltags, die unsere Nerven strapazieren. Nicht selten führen sie aber auch dazu, dass kreative Lösungen für allerlei Problemchen gefunden werden, die sich so schnell in Luft auflösen: Die Ergebnisse solcher Situationen nennen sich „Life Hacks“. Hier ein paar Zucker.-Favoriten:

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Mal wieder dicke Luft im Büro? Dann werden am besten frische Kräuter wie Minze, Rosmarin, Basilikum und Lavendel gekauft und großzügig im Office verteilt. Sieht nicht nur gut aus und duftet auch noch frisch, die grüne Umgebung erhöht sogar die Kreativität und sorgt gleich noch für das gewisse Etwas in der Mittagspause.

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Wenn schon nicht die Seele, dann wenigstens die Füße baumeln lassen? Mit entspannten Fußhängematten für den Schreibtisch werden wir gleich etwas relaxter und alles andere gleich halb so wild. (Beispielsweise via Amazon)

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Für einen entspannten und gesunden Start in den Tag hat Kollegin Jennifer ihren ganz speziellen Schlachtplant entworfen: „Ich bestelle Obst und Gemüse bei AmazonFresh, schnibble das ganze Zeug auf einen Schlag klein und friere es ein, so dass ich morgens nur noch ein Tütchen rausnehmen muss, um mir meinen Green Smoothie zu machen. Doppelter Vorteil: der Drink ist dann auch gleich gut gekühlt.“

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Noch schnell Kamera oder Smartphone laden und dann zur Locationbesichtigung – nur wo ist das Ladekabel wieder hin? Gegen dieses Problem wappnet Martin sich mit einer einfachen Lösung: „Einfach große Foldback-Klammern am Schreibtisch befestigen und so die Kabelenden im Blick behalten.“

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Agentur-Chef Matthias hat aus jahrelanger Berufserfahrung einen Hack für ein souveräneres Auftreten am Telefon mitnehmen können: Wichtige Telefonate führt er gerne im Stehen. So bekommt die Stimme mehr Ausdruck, man selbst kann sich bewegen und bleibt konzentriert, weil man nebenbei nicht noch E-Mails liest oder beantwortet.
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Der Kundentermin ist schon morgen und man hat es wieder nicht geschafft, den Lieblingsrock aus der Reinigung zu holen? Um vor oder nach der Arbeit nicht noch in Hektik zu geraten, lässt Christina sich die gereinigten Klamotten direkt in die Agentur bringen und spart so zusätzlich Zeit. Clever!

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Chronische Aufschieberitis? Dagegen hilft folgender Hack: Den Tag nicht planlos mit vielen kleinen Aufgaben beginnen, sondern direkt am Morgen die große Aufgabe bestimmen, die am Ende des Tages abgehakt werden wollen. So sind nicht nur die Prioritäten klar, man ist gleichzeitig auch produktiver und startet umso entspannter in den Feierabend. In diesem Sinne: Frohes Schaffen!

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All we want for Christmas…

Wer uns im Sommer mit einem Koffer voll mit Weihnachtsgeschenken quer durch die Walachei flitzen sieht, wird vermutlich denken wir haben den Verstand verloren. Tatsächlich aber sorgt unser Kunde Amazon dafür, dass bei uns ganzjährig Weihnachten in den Köpfen (und im Büro) herrscht. Nach Weihnachten ist vor Weihnachten und in einem Punkt sind wir uns einig: Es gibt keinen zu frühen Zeitpunkt, um nach coolen, lustigen und innovativen Weihnachtsgeschenken Ausschau zu halten.

Müssen doch Mutter, Vater, Kind, Oma, Opa, Tante, Onkel, bester Freund und beste Freundin sowie Hund, Katze und Maus gleichermaßen beschenkt werden. Wer dabei Eindruck schinden will, sollte sich gegen die obligatorischen Socken, Ugly Christmas Sweater oder die Faultier-Tasse entscheiden. Was denn dann, fragt ihr euch? Hier kommt die Lösung für alle Geschenkemuffel.

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Wir haben uns bei den Zuckers. umgehört und einen Blick auf die privaten Amazon-Wunschzettel geworfen. Überrascht hat uns nicht nur die Tatsache, dass die Geschäftsführer Matthias und Oli als erstes ihre Wünsche offenbart haben. Mindestens genauso überraschend war, dass (fast) alle Wünsche recht bodenständig daher kommen, ohne den Geldbeutel von Familie und Freunden zu sprengen.

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So wünscht sich Geschäftsführer Oli für die gemütlichen Feiertage auf dem Sofa neuen Lesestoff – bevorzugt „Wiener Straße“ von Erfolgsautor Sven Regener oder „Kreuzberg 1968 – 2013: Abbruch, Aufbruch, Umbruch“ von Dieter Kramer. Etwas Nützliches ist auch dabei, jedoch können wir an dieser Stelle leider nicht erklären, um was für eine Art Werkzeug es sich bei folgendem Produkt handelt. Oli kann es – da sind wir uns sicher.

Mindestens genauso praktisch ist der Tauchscooter, den Geschäftsführer Matthias für seinen nächsten Strandurlaub unterm Weihnachtsbaum vorfinden möchte. Da müssen Familie und Freunde allerdings etwas tiefer in die Taschen greifen oder die Sparschweine zusammenlegen.

Wir bleiben beim Sport – die Zuckers scheinen Outdoor-Enthusiasten zu sein. Alex aus dem Office wünscht sich für seinen nächsten Wanderausflug einen Karabiner für seinen Rucksack. Was er daran befestigen möchte, hat er uns leider nicht verraten.

Fabian setzt lieber auf Geschwindigkeit und bekommt bei diesem schicken Vintage-Rennrad feuchte Augen. Investiere schon mal in ein sicheres Schloss, lieber Fabian!

„Let the holiday beGIN“ scheint sich Christina gedacht zu haben und offenbart mit dem Gin-Poster inklusive Bilderrahmen was bei ihr an Weihnachten auf den Tisch beziehungsweise ins Glas kommt.

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Ein schönes Zuhause ist auch Anna wichtig. Die Fotosammlung „Peter Lindbergh – On Street“ befriedigt Ihr Interesse für Mode und Fotografie gleichermaßen und macht sich bei unerwartetem Besuch auch gut auf dem Coffee Table.

Nicht einer, sondern gleich zwei Stühle stehen bei Chrissi auf der Wunschliste. Der Design-Klassiker von HAY geht halt auch immer, ne?

Smart, smarter, Amazon Echo. Pierre wünscht sich die Traumfrau Alexa an seine Seite, um zukünftig noch tiefer in die Welt von Smart Living einzutauchen. Außerdem fehlt ihm in seinem Gamer-Sortiment noch diese Nintendo Switch Konsole. Die Spiele dafür besitzt er bereits.

Für Axel kann der Sommer 2018 nicht früh genug kommen. Die perfekte Sonneninsel für seinen Balkon hat er bereits gefunden.

Alexandra snackt an den Feiertagen lieber Popcorn statt Lebkuchen. Ist ja auch viel geiler und hey, wer hat nicht schon mal mit dem Gedanken gespielt sich eine Popcorn-Maschine zuzulegen?

Weihnachten kommt. Soviel ist gewiss! Wer jetzt immer noch keine Idee hat, was er den Liebsten schenken soll, dem bleibt nur eine Möglichkeit: das Land verlassen und es sich mit Cocktails unter Palmen gemütlich machen.

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#zuckerunterwegs: Von „work and play“ rund um den Globus

Bleisure (Business + Leisure) ist ein Schlagwort, das schon länger in aller Munde ist. Das Zukunftsinstitut definierte bereits 2015 wie folgt: „Das „Bleisure“-Paradigma beschreibt eine selbstbestimmte Form von Glück, die in der positiven Symbiose von Business und Leisure (Freizeit) wurzelt.“

Das lässt sich natürlich immer und überall anwenden, besonders gut und inspirierend wird es allerdings im Reisekontext. Verbindet man als Bleisure Traveller Geschäfts- mit Erholungsreisen, haben alle etwas davon (und witzig klingt es auch noch). Das kann die Verbindung des Business-Trips mit einem Shopping-Wochenende sein, oder auch schon das Entdecken der gastronomischen Angebote vor Ort in der Meetingpause. Eine Expedia-Studie aus dem letzten Jahr zeigt so etwa, dass in den USA schon 43 Prozent aller Geschäftsreisen in die „Bleisure“-Kategorie fallen – gerade für junge Arbeitnehmer wird das Unterwegssein immer mehr zum erstrebenswerten Lifestyle und nicht zum notwendigen Übel.

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Und wer unserem Instagram-Account folgt, weiß es schon länger: Auch wir verbringen unsere Arbeitszeit nicht nur am heimischen Schreibtisch in Berlin-Mitte, wir sind in diversen Rollen auch immer wieder für unsere Kunden unterwegs. Das reicht von Pressereisen über Events bis zu Besuchen beim Kunden vor Ort. Und wenn es zeitlich möglich ist, spricht nichts gegen eine private Verlängerung. Gerade bei unseren Destinationskunden bekommt man so noch einmal ganz andere Eindrücke und Ideen. Hier also frisch aus dem Insta-Feed ein Überblick der Orte, an die es uns mehr oder minder regelmäßig verschlägt – plus Insidertipps für euren nächsten Bleisure-Trip:

London

London, London, London Town: Wir lieben die Trips über den Ärmelkanal, sei es zum Agenturmeeting im Expedia Headquarter in Shoreditch oder für diverse Foot Locker Events. Tipp: Auch in England gibt es mittlerweile gutes Essen! Für den schnellen Lunch to go unter der Woche in Islington den Exmouth Market ansteuern, hier werden an rund 20 Ständen internationale Leckereien verkauft.

 

#Throwback zu unserem @footlockereu Event in London.

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Curaçao

Wir arbeiten immer noch daran, endlich eine Zweigstelle in der südlichen Karibik zu eröffnen. Seit mittlerweile fünf Jahren betreuen wir das Curaçao Tourist Board schon und zeigen seitdem regelmäßig Journalisten und Bloggern das Inseljuwel live und in Farbe (hauptsächlich blau). Tipp: Zum BBQ-Abend nach Williwood. Am Toko (Kiosk) an der einzigen Kreuzung des Orts gibt es sonntags Livemusik und Kabritu Burger (das ist Ziege, ja wirklich).

 

when you are into that „glow in the dark“ neon stuff 😂🎃

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Amsterdam

Grachten, Käse und Tulpen – stimmt, findet man alles in Amsterdam, aber auch noch einiges mehr. Es gibt unzählige kleine Shops und schöne Cafes, die Niederländer haben, insbesondere was Inneneinrichtung angeht, ein gutes Gespür für Trends. Kein Wunder, dass Agenturmeetings für unseren Kunden Blumenbüro Holland oft hier stattfinden. Tipp: Das Café Noorderlicht in Amsterdam-Noord bietet in einem Gewächshaus Organic Food und Konzerte, direkt am Ufer des IJ auf dem Gelände einer ehemaligen Schiffswerft.

 

Modern #dutch #tile #art #royals #amsterdam

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Cannes

Bisher einmaliges Bleisure-Ziel unseres Geschäftsführers Matthias, der in der Jury der Cannes Lions allerdings leider mehr Zeit im Kinosaal als an der Croisette verbracht hat. Naja, beim nächsten Mal!

Schlösserland Sachsen

Auch die sächsischen Schlösser, Burgen und Gärten stehen regelmäßig auf unserem Pressereisenprogramm, die Schwerpunktsetzung ist dabei ziemlich abwechslungsreich (von Kulinarik über Benno, Sachsens ersten Heiligen, bis zur Gartenkunst und starken Frauen der Reformation). Tipp: Wir lieben Schloss Wackerbarth und das angeschlossene Weingut…

München

Die Medienmetropole in Alpennähe ist im Summer und im Winter schön – oder auch beides zugleich (Stichwort „Christmas in July“). Tipp: In der Burger&Lobster Bank soll es die besten Burger außerhalb der USA geben. Besonders praktisch: In der Schalterhalle werden die Patties bis morgens um 4 gegrillt.

Hamburg

Auch in die andere Medienmetropole im hohen Norden verschlägt es uns regelmäßig für Events und Kooperationen, zuletzt zum Beispiel mit Lys Vintage. Tipp: Die beste Pizza in Hamburg (auf der Karte nach  „Bon Bonito“ suchen) gibt es bei Eisenstein, auf dem Gelände der ehemaligen Schiffschraubenfabrik Zeise.

Bachelor 2.0: Welche Blume erobert dein Herz?

Dass Zucker.Kommunikation sich als PR-Agentur mit grünem Daumen und ausgeprägtem Hang zum Floralen versteht, ist schon längst kein Geheimnis mehr. So gehört für uns zur Berlin Fashion Week neben den neusten Modetrends natürlich auch das farblich passende Blumenbouquet – wie dieses aussehen würde, erfahrt ihr hier.

Fashion, Blogger, und Florales

 (Fotocredit: fotocruz.de)

In diesem Jahr startete die Berlin Fashion Week deshalb mit einem blumigen Kick-Off-Event: Gemeinsam mit Styleranking und verschiedenen Partnern aus dem Lifestyle-Bereich präsentierte sich unser Kunde Tollwasblumenmachen.de beim FashionBloggerCafé. In der sommerlichen Traum-Location Beach Mitte in Berlin hatten 250 reichweitenstarke Influencer, YouTube- und Social-Media-Größen wie Coco Elif, carmushka und Ex-Bachelor-Kandidatin Liz Kaeber die Möglichkeit am floral-bunten Marktstand von Tollwasblumenmachen.de anstatt potenzieller Liebhaber ihre persönliche Lieblingsblume zu daten und das individuell zusammengestellte Blumenglück direkt mit nach Hause zunehmen. Denn wie eine von Goldmedia Research im Auftrag des Blumenbüro Holland durchgeführte neurowissenschaftliche Studie ergab, machen Lieblingsblumen den Beschenkten um rund 200 Prozent glücklicher.

(Fotocredit: fotocruz.de)

War im Speed-Dating mit Anthurie, Hortensie, Pfingstrose, Sonnenblume, Lilie und vielen weiteren Highlights der Tollwasblumenmachen.de Blumenagenda die Lieblingsblume einmal gefunden, gab es Tipps für das passende Blumenarrangement, Pflegehinweise und Stylingmöglichkeiten rund um den Flower-Favoriten. Den krönenden Abschluss und das perfekte Instagram-Motiv bot die Tollwasblumenmachen.de-Flower-Wall, vor der jeder Blumenliebhaber mit seinem neu gewonnenen Schatz posieren konnte.

 

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Und so blüht es bei Zucker.

Würden die Zuckers. gemeinsam einen Strauß aus Lieblingsblumen binden, bestünde dieser wohl größtenteils aus Pfingstrosen. Mit angenehmer Duftnote verkörpern diese in unterschiedlichsten Farbausführungen nämlich den Sommer, ersetzen jede Duftkerze und überflüssige Deko-Elemente (Plüsch-Einhörner ausgeschlossen). Vereinzelt wären im Bouquet allerdings auch Tulpen und Lilien zu finden – absolute Must-haves im Zucker.-Interieur.

Die männlichen Weltenbummler unter uns, Axel und Marc, sprachen sich auf die Frage nach ihrer Lieblingsblume einstimmig für die floralen Exoten aus. Strelitzien lassen sie inmitten des Alltagstrubels von fremden Orten und sorglosem Urlaubsgefühl träumen.

Während sich bei Anna statt der „kitschigen“, klassischen Rose lieber die verspielte Lisianthus in der Vase vorfindet, strahlt eben diese für unseren Sneakerhead Sebastian das absolute Lieblingsblumen-Glücksgefühl aus. So zeigte er die weiche Seite hinter seinen lässigen Caps und kam mit einer rührenden Geschichte aus Kindheitstagen daher.  Alljährlich wurde in seiner Grundschule der Valentinstag gefeiert, zu dessen Anlass jeder einem Mitschüler oder einer Mitschülerin seiner Wahl auf Kosten der Schule eine rote Rose schenken durfte. Da Sebastians damaliger Schwarm ihn mit einer Blume überraschte, die ihn höchstwahrscheinlich gleich 500 Prozenz glücklicher machte, weckt die rote Rose bis heute durchweg positive Assoziationen in ihm.

Er selbst hat übrigens nicht daran gedacht, seiner Liebsten eine Valentinstagsrose zu überreichen. Männer… Wahrscheinlich hätte sie sich aber eh viel mehr über eine Pfingstrose gefreut 😉