Von Arthouse bis Zombie-Trash: 5 Tipps für einen schaurig-schönen Abend auf der Couch

Es ist tatsächlich noch Herbst geworden und der für mich schönste Feiertag des Jahres steht vor der Tür: Halloween! Zeit für eine große Schale Popcorn, heiße Schokolade und einen schaurig-gruseligen Horrorfilm. Meine Filmtipps abseits der üblichen Michael-Myers-Exzesse, bei denen hoffentlich für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Für Vampir-Fans

Auch wenn es sich hier eindeutig um einen Vampirfilm handelt, ist das Setting eher ungewöhnlich und „So finster die Nacht“ ein Tipp, der auch durchaus in dien Arthouse-Abteilung (siehe unten) passen würde. Zwei problemgeplagte Kinder im verschneiten Schweden, wobei das eine Kind schon länger als 12 Jahre auf der Welt zu sein scheint.

So finster die Nacht, Schweden 2008

 

Für Teenage Slasher

Teenager und Horrorfilme gehören seit langer Zeit untrennbar zusammen. Mit vielen Bezügen an das Genrekino von damals ist „It follows“ einer der besten Teenie-Schocker der letzten Zeit geworden.

It Follows, USA 2014

 

Für Hardcore-Horror-Freaks

Seid gewarnt. Diesen Film werdet Ihr nicht so schnell vergessen. Das Duell der beiden Frauen schlägt einem wortwörtlich auf den Magen. Neben „Haute Tension“ einer der härtesten Filme, die Frankreich je verlassen haben.

À l’intérieur, Frankreich 2007

 

Für Arthouse-Freunde

Der erste Zombiefilm von George A. Romero. Mit Mini-Budget in Schwarz-Weiß gedreht ist „Night Of The Living Dead“ heute sogar in der Filmsammlung des „Museum of Modern Art“ vertreten.

Night Of The Living Dead, USA 1968

 

Für etwas zärter Besaitete

Allen, die es nicht so gruselig mögen, sei der Animationsfilm von Pixar ans Herz gelegt. Schaurig-schöne Atmosphäre, wunderbar als Vorbereitung auf den „Día de los Muertos“ von tollwasblumenmachen.de in Hamburg.

Coco, USA 2017

 

Trauern 2.0: Die mexikanische Trauerkultur hält Einzug in Deutschland

Día de los Muertos – so heißt das mexikanische Pendant zu den deutschen Feiertagen Allerheiligen und Allerseelen. Doch im Gegensatz zu einer stillen und eher negativ besetzten Trauerkultur feiern die Zentralamerikaner ihr Fest zu Ehren der Toten mit blumengeschmückten Altären, farbenfrohen Papiergirlanden, geschminkten Gesichtern, Blumenkränzen, Kostümen, Musik und gemeinsamen Festessen. Dahinter versteckt sich ein schöner Gedanke: Die verstorbenen Liebsten werden jedes Jahr aufs Neue eingeladen, ein paar wenige Tage mit den Lebenden zu feiern.

Deshalb holt Tollwasblumenmachen.de dieses Jahr den Día de los Muertos nach Deutschland!

Das Hamburger Festtagsprogramm startet am 2. November ab 16 Uhr in der Affenfaust Galerie in der Paul-Roosen-Straße. Dort können sich Besucher bei Blumenkronen- und Blumenhüten-Workshops sowie Calavera-Make-Up-Workshops eine tolle Kopfbedeckung flechten und schminken lassen. In der Galerie werden passend zeitgenössische Werke rund um das Thema Gedenkkultur von den Künstlern Doppeldenk, Björn Holzweg und Mittenimwald ausgestellt.

Tollwasblumenmachen.de holt den Dia de los Muertos nach Deutschland

Für interaktiven Charme sorgt die DDLM-Scorecard Challenge: Alle Teilnehmer erhalten beim Einlass eine Scorecard, auf der sie an den verschiedenen Stationen Punkte sammeln können. Nach Abschluss aller Stationen wartet ein Freigetränk in den Szene-Bars auf der Paul-Roosen-Straße.

Damit der Trauergedanke nicht verloren geht, wird zudem eine Blumenwünsche-Wand zum Anbringen persönlicher Gedenkbotschaften vor Ort zu finden sein sowie ein Blumenaltar, eine sogenannte „Ofrenda“, um einen Moment innezuhalten.

Interessenten können sich auf blumendelosmuertos.eventbrite.com kostenlos für das Event anmelden.

Start in die dunkle Jahreshälfte: Tipps gegen den herbstlichen Office-Blues

Regelmäßige Gänge zur Eisdiele um die Ecke, Tischventilatoren im Dauerbetrieb und ein Sommerfest auf der Insel der Jugend. So oder ähnlich lässt sich der lange Sommer bei Zucker. zusammenfassen. Doch mit immer kürzer werdenden Tagen rückt die dunkle Jahreszeit stetig näher und lässt die heißen Monate leider schnell in Vergessenheit geraten. Es geht euch genauso? Wie ihr trotz des Herbsteinbruchs dem Office-Blues entgehen könnt, haben wir für euch in unseren Top 5 zusammengetragen.

„I want to ride my bicycle, I want to ride my bike“

Fahrradfahren kann Symptome leichter bis mittlerer Depressionen lindern | Foto: Snapwire/Pexels


Freddy Mercury hat es damals schon gewusst: Fahrradfahren macht gute Laune! Statt morgens oder nach der Arbeit mit der überfüllten Bahn von A nach B zu kommen, schwingt euch aufs Rad und vergesst während der Fahrt die Alltagssorgen. Auch schnelles Gehen kann dabei helfen, auf andere Gedanken zu kommen. Laut einer Studie der Harvard University aus dem Jahr 2005 helfen bereits fünf Einheiten von 35 Minuten oder drei Einheiten von 60 Minuten pro Woche Symptome einer leichten bis mittleren Depression zu lindern.

Grüne Office-Oase

Pflanzen in Büroräumen haben positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit

Pflanzen in Büroräumen haben positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit | Foto: Pflanzenfreude.de


Forscher der University of Exeter fanden heraus, dass Pflanzen in Büroräumen nicht nur für eine frische Sauerstoffzufuhr sorgen, sondern auch positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Angestellten haben. In einer Studie aus dem Jahr 2014 wurden die Auswirkungen grüner Arbeitsplätze auf die Wahrnehmung der Konzentration und der allgemeinen Zufriedenheit untersucht. Über einen Zeitraum von zwei Monaten stieg die Produktivität bei denjenigen Angestellten, die die grünen Mitbewohner in ihr Interieur aufnahmen, um bis zu 15 Prozent.

Die international bekannte Lern-, Kommunikations- und Hirnforscherin Vera F. Birkenbihl geht sogar so weit und empfiehlt eine eher ungewöhnliche, aber leicht umzusetzende Methode, um unerwartete Freude in unseren Arbeitsalltag zu integrieren: das Verleihen eines Blumenstraußes. Ein Mitarbeiter bringt dabei einen Strauß mit ins Büro und stellt ihn einem Kollegen auf den Schreibtisch. Dieser wird darum gebeten, ihn nach einer halben Stunde an den nächsten weiterzureichen. Nach dieser Zeit hätte er ihn sowieso nicht mehr beachtet und so kann sich das gesamte Büro im Laufe des Tages an den Blumen erfreuen.

Wer nach einer dauerhaften Lösung sucht, kann sich auf Pflanzenfreude.de Inspirationen für die neue Jahreszeit und Sauerstoff spendende Pflanzen für den Arbeitsplatz holen. Für all diejenigen, die noch keinen grünen Daumen besitzen, gibt es hier neben vielen Ideen auch einfache Tipps zur Pflege.

Lasst das Dopamin frei

Musikhören bei der Arbeit setzt Dopamin frei

Musikhören setzt Dopamin frei | Foto: Plantronics


Und zwar mit Musik! Der Neurotransmitter wird vom Gehirn bei positiven Erlebnissen, die in Verbindung mit Belohnungen wie Nahrung, Sex und Drogen stehen, freigesetzt. Und so auch beim Hören von Musik. Das stellte das Montreal Neurological Institute and Hospital in einer Studie fest, in der der biochemische Zusammenhang zwischen Musik und Emotionen untersucht wurde. Beim Vorspielen ausgewählter Musikstücke, verursachten besonders folgende Titel sogenannte „musical chills“ bei den Probanden:

  1. Claude Debussy – Claire de Lune
  2. Samuel Barber – Adagio for Strings
  3. Beethoven – Piano Sonata No. 17 in Minor D
  4. Explosion in the sky – First breach after coma
  5. Tiësto – Adagio for Strings

Es werde Licht

Raus aus dem dunklen Büro! Tageslichtmangel fördert den Office-Blues. | Foto: Bruce Mars/Pexels


Mit Beginn der dritten Jahreszeit ändern sich nicht nur die Temperaturen schlagartig. Der Herbstbeginn geht Hand in Hand mit immer kürzer werdenden Tagen. Geht die Sonne Ende September noch um 18:45 Uhr unter, so sind die Tage am 31. Oktober, dank Zeitumstellung, schon um 16:37 Uhr zu Ende. Welchen Einfluss eine verringerte Lichtaussetzung hat, stellten Forscher der University of Illinois fest. Sie fanden heraus, dass Angestellte mit Fenstern im Büro durch die erhöhte Aufnahme von weißem Licht durchschnittlich 46 Minuten länger schlafen. Dies wirkte sich auch auf die Produktivität und Vitalität der Probanden aus. Wie wäre es daher mit einem Mittagessen im Park? Falls es dafür zu kalt sein sollte, empfehlen sich auch Tageslichtlampen, die die Lichtfarbe zur Mittagszeit imitieren. Diese entspricht in Nordeuropa ca. 6.000 Kelvin, welches einer sehr klaren, weißen Farbe nahe kommt.

Ab in den Urlaub

Eine Reise nach Curacao vertreibt den Office-Blues mit Sicherheit

Eine Reise nach Curacao vertreibt den Office-Blues garantiert | Foto: Curaçao Tourist Board


Wenn alle Stricke reißen, hilft nur noch eins: Den nächsten Urlaub planen. Denn Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude!

Unternehmen und Social Media: professionell mit Luft nach oben

Der Umgang von Unternehmen mit sozialen Medien wird weltweit immer professioneller, wie die Social-Media-Management-Plattform Hootsuite im ersten globalen Barometer Report zur Social-Media-Nutzung herausgefunden hat. US-Unternehmen haben ihren „traditionellen“ Vorsprung dabei in weiten Teilen eingebüßt. Für den Report wurden mehr als 9.000 Kunden, Partner und Prospects nach dem Stand ihrer Social-Media-Aktivitäten befragt.

Auch hierzulande haben die Unternehmen dem Report zufolge vielfach ihre Hausaufgaben gemacht oder befinden sich zumindest auf einem guten Weg. Deutsche Unternehmen setzen soziale Medien dabei weiterhin vor allem zum Markenaufbau und zur Imageverbesserung ein, Facebook & Co. stellen jedoch mittlerweile auch einen immer wichtigeren Vertriebs- und Recruiting-Kanal dar. Seltener dagegen wird Social Media im Kundenservice und bei der internen Unternehmenskommunikation eingesetzt.

Grafik: Hootsuite Barometer Report 2018

Das alte Lieeid: Social Media und der ROI

Der Report zeigt aber auch, dass soziale Medien hierzulande noch zu wenig strategisch eingesetzt werden. Zwar verfolgten Unternehmen mit ihrem Einsatz meist eine Vielzahl von Zielen, die ganze Bandbreite möglicher Nutzungsarten werde aber bislang nur selten systematisch eingesetzt. Eine Folge davon ist unter anderem ein weitgehendes Fehlen einer methodischen Messung das Anteils von Social Media am Unternehmenserfolg: Nur jedes fünfte Unternehmen in Deutschland misst den ROI seiner Social-Media-Aktivitäten und rund die Hälfte hat noch immer Probleme, Daten aus Social-Media-Aktivitäten auszuwerten.

Gerade im Top-Management bleiben Sinn und betriebswirtschaftlicher Nutzen der Social-Media-Aktivitäten so häufig unklar. Und das mit Folgen: Mehr als ein Drittel der Befragten gab an, dass die Führungsetage die Social-Media-Arbeit nicht oder nur unzureichend unterstützt. Vorbehalte des Managements gegenüber sozialen Medien scheinen dabei mit zunehmender Unternehmensgröße ebenfalls zuzunehmen.

Die mangelnde Unterstützung zeigt sich vor allem darin, dass vielfach zu wenig Personal explizit für die Social-Media-Arbeit abgestellt wird – und das obwohl die Unternehmen der Umfrage zufolge ihre Auftritte in sozialen Medien mit großer Mehrheit intern managen lassen. Nur knapp jedes zwölfte Unternehmen sourct die Arbeit ganz oder teilweise an externe Dienstleister aus.

Grafik: Hootsuite Barometer Report 2018

Facebook weiterhin vorne

Allen Datenskandalen und Abgesängen zum Trotz bleibt Facebook weiterhin unangefochten an der Spitze der von Unternehmen genutzten Kanäle: 93 Prozent der befragten Firmen sind auf dem Zuckerberg-Network am aktivsten, gefolgt von Twitter (73%), Instagram (73%) und YouTube (67%). Es folgen die Business-Netzwerke LinkedIn (51%) und Xing (49%) sowie Google+ (37%). Vom Snapchat-Hype bleibt Deutschland bislang unbeeindruckt: Nur fünf Prozent der Unternehmen nutzen den Kanal, in den USA sind es immerhin 13 Prozent.

Wenig verwunderlich ist, dass z.B. Instagram im B2C-BBereich falls doppelt so häufig genutzt wird wie im B2B-Bereich, wohingegen Xing und LinkedIn vor allem im B2B-Bereich punkten.

Unter den von Unternehmen professionell eingesetzten Messenger-Diensten liegen hierzulande WhatsApp und der Facebook Messenger mit 21 bzw. 20 Prozent fast gleichauf, der chinesische Platzhirsch WeChat spielt mit einer Nutzungsquote von ein bis zwei Prozent in Deutschland keine Rolle.

Grafik: Hootsuite Barometer Report 2018

Influencer Marketing insgesamt noch selten eingesetzt

Fast ein wenig überraschend dagegen dürfte die Erkenntnis des Reports sein, dass die Hype-Disziplin Influencer Marketing keineswegs zum Standardrepertoire deutscher Unternehmen gehört: Lediglich jedes vierte B2C-Unternehmen setzt auf professionelle Influencer Relations, im B2B-Bereich sogar nur jedes achte.

In der Breite noch gar nicht durchgesetzt hat sich das „Social Selling“ bzw. „Social Commerce“, das lediglich von 15 Prozent der Unternehmen professionell betrieben wird.

Zeitmangel, Nutzenberechnung und Budget größte Herausforderungen

Dass die Nutzung sozialer Medien im Unternehmenskontext immer noch ein recht junges Feld ist, zeigen die Kinderkrankheiten, mit denen sie nach wie vor zu kämpfen hat. Der Zeitmangel als größte Herausforderung sowie das fehlende Budget als viertgrößtes Hemmnis zeigen, dass die Social-Media-Arbeit von Unternehmen noch immer nicht mit ausreichenden Kapazitäten ausgestattet ist. Nicht zuletzt aus dem Fehlen von Zeit und Geld ergeben sich weitere Problemfelder wie mangelndes Know-how, das unzureichende Messen und Analysieren der eigenen Aktivitäten sowie die Überführung dieser Erkenntnisse in Strategien und Maßnahmen. Kein Wunder also, wenn eines der Fazits des Reports trotz einer insgesamt positiven Entwicklung lautet:

„Wenn sich Deutschland im internationalen Vergleich nicht noch weiter abhängen lassen will, wird es Zeit, Social Media auf eine solidere Basis zu stellen. Hier ist das Management in der Pflicht. Deutsche Führungskräfte müssen begreifen, dass erfolgreiche Social Media-Arbeit sowohl Zeit als auch Geld kostet. Social Media ist heute Aufgabe des Managements.“

Den kompletten Report könnt ihr hier anfordern.

Staying up to data: Audiotainment für PRler

Podcasts – bestens geeignet für den Nachhauseweg. / Foto: Plantronics

Im schnelllebigen Kommunikationsgeschäft ist es wichtig, dem Business auf den Fersen zu bleiben – sei es um die neusten Trends in Sachen Online Marketing nicht zu verpassen oder einfach, um sich selbst noch etwas besser zu machen. Doch wie bleibt man im daily Hustle & Bustle up to date?

Eine super Möglichkeit sind Podcasts und andere Formen des Audiotainments, die man entspannt auf dem Heimweg oder beim Hausputz hören kann. Die folgende Auswahl an Hörtiteln zur Kommunikationsbranche bietet kleine und große Info-Bits für jeden Geschmack.

Empfehlenswerte Podcasts zum Thema Marketing, PR & Kommunikation:

Monatsrückblick des PR Journal
Wer hat schon Zeit, regelmäßig das PR Journal zu studieren? Die neusten Updates aus der Branche in Deutschland gibt es auch via Audio-Appetizer im Podcast des Mediums. Die monatlichen Zusammenfassungen der wichtigsten Themen sind in Form von 15-minütigen Monatsrückblicken perfekt für Zwischendurch – aktuell, kurz und knackig.
 
 
 

Talking Digital: Kommunikation, PR und Marketing in Zeiten der Digitalisierung
Talking Digital hat regelmäßig spannende Interviewpartner zu Gast, die über ihre eigene Expertise, neue Trends und auch Nischen sprechen. Ganz aktuell: Folge 33, in der Sara Weber (Senior News Editor bei LinkedIn) über effektive Kommunikation auf LinkedIn spricht. Ebenfalls sehr empfehlenswert ist Folge 30 mit OTTO-Pressesprecher Nick Marten zum Thema Corporate Influencer.
 
Fortschritt kennt heute keine Grenzen mehr, schon gar keine territorialen: Nicht selten schwappen PR- und Marketing-Trends aus den USA und anderen Teilen der Welt nach Europa. Die Anglophilen unter uns informieren sich womöglich grade deshalb gern auch außerhalb des deutschen Dunstkreises – denn wer weiß schon, wann die nächste große Idee in die DACH Region importiert wird? Hier zwei Podcast aus den USA, die den richtigen Input liefern:

The PR Week
Wenn es um den globalen Markt geht, darf der Podcast von PR Week nicht fehlen. Der US-Part des globalen Netzwerks veröffentlicht jeden Freitag eine neue Folge zu aktuellen Trends und Themen aus der Kommunikationsbranche. In der Folge vom 30. August geht es z.B. um den Trend, über „schrägen“ Humor mit Konsumenten in Kontakt zu treten. Wie Marken das am besten für ihre Kommunikation nutzen, erklärt Gast Brittany Hunly (EP+Co), die sich zuletzt u.a. für Deadpool 2 an dieser Taktik bedient hatte.
 

For immediate release
Comms-Senior Shel Holtz bereitet in diesem Podcast das aktuelle Geschehen der digitalen Kommunikationswelt auf. Zusammen mit einem Panel aus Branchenexperten werden Kampagnen auseinander genommen und jüngste Entwicklungen besprochen.
In der aktuellen Folge (#154 – Let’s watch burning Nikes together on Facebook) diskutiert er mit seinen Kollegen u.a. darüber, ob die kontroverse Nike Kampagne als unternehmerischen Aktivismus oder einfach nur als zynischer Trick zur Umsatzsteigerung zu werten ist.

Wem sporadischer Input nicht reicht, der kann sich dank Audible an einer ganzen Reihe von Fach(hör)büchern noch umfassender informieren. Eine Investition eurer Guthaben lohnt sich vor allem bei den folgenden Titeln aus 2017 und 2018:

Fake News vs. PR: Die Herausforderungen für den Journalismus

Ein Querschnitt der State-of-the-Media-Umfrage 2018

Wir leben im Zeitalter der gefälschten Nachrichten – die Menschen zweifeln heute vieles an, was sie früher per se geglaubt hätten. Gerade Zahlen, Daten und Fakten stehen auf dem Prüfstand. Das macht es den rational politisch Handelnden in der bereits hitzigen Debatte schwer. Und auch für Unternehmen sowie die Kommunikationsbranche kann das zunehmend zum Problem werden, weil das Thema Glaubwürdigkeit komplette Kommunikationsstrategien torpedieren kann. Fake News pointieren nicht nur die aktuellen politischen Debatten, sondern vergiften obendrein das gesellschaftliche Klima. Insbesondere in den sozialen Netzwerken verbreiten sie sich oft wie ein Lauffeuer, das nicht zu bändigen ist. Was bedeutet das für die Kommunikationsbranche?

Journalismus vor zahlreichen Herausforderungen  

Es ist kein Geheimnis, dass sich der Journalismus mit tiefgreifenden Veränderungen konfrontiert sieht und sich zahlreichen Herausforderungen stellen musste und muss: Fake News, Anti-Media-Sentiments sowohl von Bürgern als auch Politikern und ein überwältigendes Angebot an konkurrierenden Inhalten haben es professionellen Journalisten und Meinungsbildenden schwer gemacht, die notwendige Aufmerksamkeit und Bühne zu bekommen.

Vor diesem Hintergrund ist ein Blick in den Cision’s Globale State of the Media Report 2018 interessant, in dem 1.355 Journalisten aus sechs Ländern zu ihrer Wahrnehmung der Medien- und Kommunikationsbranche befragt wurden. Für eine erfolgreiche und vor allem glaubwürdige Berichterstattung ist den Befragten zufolge vor allem die Zusammenarbeit mit vertrauenswürdigen Fachleuten, die genaue und aktuelle Informationen liefern können, eine essenzielle Grundlage. Dabei ist einer großen Mehrheit von drei Vierteln eine hundertprozentige Genauigkeit in der Berichterstattung wichtiger als eine schnelle Story oder das Versprechen von Exklusivität.

Fake News sind ohne Zweifel schlecht für die gesamte Kommunikationsbranche, da sie das Vertrauen in alle Medien drastisch minimieren. Je geringer das Vertrauen in die Medien wird, desto mehr schwindet es auch bei aktiver Kommunikation von Marken und Unternehmen. In Zeiten, in denen Internetnutzer häufig nicht mehr zwischen wahren und falschen Nachrichten unterscheiden können, müssen Kommunikationsbranche, Medienhäuser und Internetkonzerne wie Google, Facebook und Twitter enger zusammenarbeiten, damit wieder ein Raum geschaffen werden kann, in dem Wahrheit einen Wert hat und in der das Vertrauen in Medien steigt. Denn mehr als die Hälfte der von Cision Befragten gab an, dass Fake News ein ernst zu nehmendes Problem seien und stimmten der Einschätzung zu, dass sie Menschen wesentlich misstrauischer gegenüber allen Inhalten machten, die sie konsumieren.

Grafik: Cision’s State of the Media Report 2018

Vertrauen wichtiges Thema

Fast drei Viertel der befragten Journalisten sind zudem der Meinung, dass die Öffentlichkeit das Vertrauen in die Medien im letzten Jahr verloren habe. Das ist zwar ein Rückgang von 20 Prozent gegenüber 2017, dennoch eine alarmierende Zahl. Das Thema der mangelnden Glaubwürdigkeit macht die Kommunikation insgesamt schwieriger, weil viele Dinge, die früher per se geglaubt wurden – beispielsweise Arbeitslosenstatistiken, Umfragezahlen oder Grafiken, die bestimmte Entwicklungen belegen – jetzt häufig angezweifelt werden und zusätzlich bewiesen oder hinterlegt werden müssen.

„PR-Profis müssen Material vorlegen, das kein Marketing-Fachjargon ist, das klar erklären kann, wie etwas funktioniert und warum es für Journalisten relevant ist.“ – Globaler State of the Media Report 2018

Das heißt insgesamt für die Kommunikation, dass es notwendiger denn je ist, noch gründlicher zu recherchieren und auf saubere, solide Fakten und Argumentationslinien zu setzen. Demzufolge ist anzunehmen, dass die etablierten (Qualitäts-)Medien – Radio, TV, Print und auch Online – immer wichtiger werden. In Phasen der Verunsicherung, wie wir sie momentan erleben, steigt das Verlangen nach einer Art Leitplanke, an der man sich orientieren kann. Deswegen gibt es einen großen Bedarf an Erklärung, Recherche und wirklich nachvollziehbaren Fakten.

„Weltweit sagen 75% der Medien, dass die Sicherstellung einer 100-prozentigen Genauigkeit der Inhalte für ihre Organisation am wichtigsten ist.“ – Globaler State of the Media Report 2018

Denn welche Bedeutung ein starker, der Aufklärung und Wahrheit verpflichteter Journalismus hat, zeigten jüngst Ereignisse wie die #MeToo- und #TimesUp-Bewegungen, die losgetreten wurden, nachdem Reporter Fälle sexueller Belästigung in Hollywood und in den eigenen Reihen aufgedeckt hatten.

Anhaltender Bedarf an der PR 

Trotz  aller (oder gerade wegen der) Veränderungen der Journalismusbranche ergab die State-of-the-Media-Umfrage, dass die Abhängigkeit der Berichterstattung von PR-Fachleuten nach wie vor groß ist. Die befragten Medienleute gaben mit einer Zustimmung von knapp 70 Prozent an, dass ihre Beziehung zu den PR-Profis weiterhin sehr wertvoll ist. 20 Prozent hielten diese sogar für wertvoller als in der Vergangenheit. Und auch wenn bereits manch ein Abgesang auf die Pressemitteilung erfolgt ist, so bleibt dieses klassische Tool der Pressearbeit in puncto Vertrauen und Informationswert auch heute unverzichtbar.

Journalisten aus aller Welt beschreiben die Pressemitteilung als ihre vertrauenswürdigste Markenquelle.

Der Prozentsatz der befragten Journalisten, die angaben, dass für sie Pressemitteilungen die beste Informationsquelle seien, ist in Deutschland mit 78 Prozent, gefolgt von Frankreich mit 64 Prozent und den USA mit 63 Prozent am höchsten. Journalisten erwarten von den PR-Profis in erster Linie Pressemitteilungen, originelle und vielschichtige Forschungsberichte sowie die Präsentation von neuen Social-Media-Trends.

Gut kommuniziert: Reden ist Silber, Zuhören ist Gold

Kommunikation will gelernt sein. Diese Ansätze helfen, das nächste Gespräch bewusster zu führen.

Hör zu! Aufmerksame Zuhörer sind gefragte Gesprächspartner. / Foto: Rawpixel

Ob im Beruf, in der Beziehung oder im Alltag: Ständig kommunizieren wir mit anderen. Kommunikation ist das Mittel, um Botschaften, Wünsche, Erwartungen und Gefühle auszutauschen. Doch drücken wir uns wirklich immer deutlich aus? In vielen Lebenssituationen kommunizieren wir einfach nur noch beiläufig, nicht zuletzt liegt das, meiner Meinung nach, an der starken Präsenz moderner Kommunikationsmedien. Aber was macht eine gute Konversation aus und wie kommunizieren wir richtig?

Diese und weitere Fragen durften wir am vergangenen Wochenende bei einem Kommunikationsworkshop diskutieren und spätestens jetzt ist uns Teilnehmern von Zucker. klar, dass nicht jeder, der gut reden kann, ein Kommunikationsass ist – richtige Kommunikation will gelernt sein. Die folgenden fünf Ansätze können dabei helfen, das nächste Gespräch bewusster zu führen und Oberflächengekratze zu vermeiden:

1. Das A+O–Prinzip

Grundlegend für jede Form der Kommunikation meint dieses Prinzip „Anerkennung und Orientierung“. Beides erwartet unser Gegenüber in jeder Begegnung von uns. Vor allem Anerkennung kommt für gewöhnlich zu kurz. Wie wäre es z.B. damit, die nette Bäckersfrau am Morgen mit Namen zu begrüßen? Wertschätzung kann so einfach sein und wird dem Gegenüber garantiert ein Lächeln auf die Lippen zaubern, denn jeder Mensch möchte als Person wahr- und ernstgenommen werden. Orientierung bezieht sich auf eine zielgerichtete Kommunikation und bringt mich zum nächsten Punkt.

2. Das Ziel vor Augen haben

…ist in den meisten Fällen leichter gesagt als getan. In Bezug auf eine gute Gesprächsführung ist es empfehlenswert, das persönliche Ziel deutlich zu formulieren und dabei gleichzeitig nicht das Ziel des Anderen aus den Augen zu verlieren. Eine gute Vorbereitung und das Erstellen einer Struktur können dabei äußerst hilfreich sein und beugen missverständliche Aussagen vor. Was ist meine Kernaussage, wohin soll das Gespräch führen und wie möchte ich dahinführen?

3. Wissen, wann und wie man zuhört

Aufrichtiges und aktives Zuhören in Gesprächssituationen hilft uns dabei, wirklich zu verstehen, was die Botschaft hinter der Botschaft ist. Besonders in Konfliktsituationen, in denen die Emotionen brodeln, sollten wir uns daran erinnern. Machen wir uns von unseren eigenen Emotionen frei, können wir uns besser und bewusst in den Gegenüber hineinversetzen. Merke: Aufmerksame Zuhörer sind gefragte Gesprächspartner!

4. Feedback regelmäßig und zeitnah

Meist äußern wir Feedback aus der Situation heraus, dabei gelingen uns nicht immer taktisch kluge Bemerkungen. Auch hier gilt: gezielt formulieren. Wohlwollende Resonanz und konstruktive Kritik können die Produktivität unmittelbar erhöhen, können aber auch in die Hose gehen. Mit Methoden wie dem taktischen Loben (z.B.: Lob, Kritik, Lob) ist niemandem geholfen. Lob sollte regelmäßig und selbstverständlich geäußert werden – ehrliche Äußerungen und anerkennende Rückmeldungen erhellen den Alltag. Kritik anzubringen empfiehlt sich nur, wenn wir gleichzeitig vernünftige, konstruktive Lösungsvorschläge parat haben. Bleibt nur noch zu hoffen, dass der Gegenüber die Kunst beherrscht, einfach und gut mit Kritik umzugehen.

5. Den richtigen Ton finden

Ohne unsere Stimme funktioniert zugegebenermaßen gar nichts. Ihr Klang ist ein unverwechselbarer Ausdruck unserer Persönlichkeit und unsere Art zu sprechen entscheidet mit, ob wir gehört werden und ob uns andere sympathisch finden. Durch den Einsatz der Stimme können wir Wichtiges hervorheben und eine überzeugende Wirkung hinterlassen. Hören wir die Stimme eines Menschen, haben wir sofort ein Bild vor Augen. Doch nicht immer liegen wir richtig mit dieser Einschätzung – die Stimme kann uns nämlich ziemlich austricksen. Hättet ihr gedacht, dass dieser Mann die deutsche Synchronstimme von George Clooney ist?

Fun Fact hin oder her – diese und weitere Punkte führen im besten Fall dazu, dass wir Gespräche künftig viel achtsamer wahrnehmen und nicht mehr nur als Austausch von Informationen oder Befindlichkeiten. Das rückt auch die Empathie wieder stärker in den Vordergrund unserer Kommunikation. Wer bewusster mit anderen spricht, kann viel über sie und sich selbst lernen, denn ein tieferes Verständnis füreinander führt auch auf direktem Weg zu einem besseren Miteinander.

Berliner ÖPNV: 7 Tipps, die du kennen solltest

Viele nutzen ihn und sind mehr oder weniger auf ihn angewiesen: den ÖPNV! Die Mehrheit der Zuckers. kommt morgens mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Büro und weiß deshalb genau, was es dabei alles zu beachten gibt. Unsere sieben Tipps für den Berliner ÖPNV:

1. Die Bahn hat frei bei schlechtem Wetter
Heute kann es regnen, stürmen oder schneien… Alles Gründe, warum deine Bahn ausfallen könnte. Bevor du dich morgens also auf den Weg zur Arbeit begibst: Schau aus dem Fenster! Schau genau hin! Gibt es auch nur das geringste Anzeichen dafür, dass etwas wie eine kleine Schneeflocke aussieht, sollten deine Alarmglocken läuten. Herzlichen Glückwunsch: Die Wahrscheinlichkeit, dass deine Bahn entweder ausfällt oder Verspätung hat ist soeben um 99,99% gestiegen. Spätestens jetzt solltest du schleunigst deine Verbindung mit der Bahn-App checken.

2. No ticket? – Don’t risk it!
Zu spät dran und keine Zeit mehr ein Ticket zu kaufen? Oder einfach kein Bock für vier U-Bahn-Stationen 2,80 Euro zu bezahlen? Mach es einfach! Kauf dir das blöde Ticket (es sei denn…)! Auch wenn du dir denkst: Ach in letzter Zeit wurde ich nie kontrolliert. Sei dir sicher: Genau dann, wenn du einmal ohne Fahrschein fährst, wirst du auf alle Fälle kontrolliert! Also gehe lieber nicht das Risiko ein, 60 Euro für Schwarzfahren zahlen zu müssen.

3. Anzeigegtafeln leben in einer anderen Zeitzone
Auch wenn die elektronischen Anzeigen der öffentlichen Verkehrsmittel oft hilfreich sind, solltest du dich nicht auf sie verlassen. Du kannst dich nämlich darauf gefasst machen, dass deine Bahn nicht wie eigentlich angezeigt in fünf Minuten da sein wird. Fünf „ÖPNV-Minuten“ entsprechen schnell zehn realen Minuten. Außerdem solltest du während du auf deine Bahn wartest nie zu laut Musik hören. Ansonsten läufst du nämlich Gefahr, Bahnansagen zu Verspätungen und Ausfällen zu überhören.

4. Traue keinem leeren Wagon
Bevor du in deine Bahn einsteigst, solltest du stets wachsam sein. Auch wenn die Verlockung eines leeren Wagons groß ist, gehe nicht da rein! Wenn Menschen an Bahnhöfen den Wagon wechseln, folge ihnen! Alles hat einen Grund und in den meisten Fällen hat es mit unangenehmen Gerüchen zu tun.

5. Gleichgewicht ist das A und O
Der Fahrstil mancher Bus- und Bahnfahrer kann fragwürdig sein und Bremsungen treffen dich oft unerwartet. Such dir also einen Platz, an dem du einen festen Stand hast oder dich bestenfalls irgendwo anlehnen kannst. Festhalten ist keine Option! Die Haltestangen und Handschlaufen haben vor dir Millionen andere Menschen angefasst – und das sicherlich nicht immer mit sauberen Händen.

6. We don’t love to be entertained by you
Eine Bahnfahrt ist langweilig, vor allem wenn es immer der gleiche Weg zur Arbeit ist. Viele Musikliebhaber stöpseln sich deshalb Musik in die Ohren. Alles kein Problem, solange du deine Lieblingshits von Helene Fischer auf normaler Lautstärke hörst und nicht das ganze Bahnabteil zum Mithören nötigst. Genau das gleiche gilt bei Telefonaten. Telefonieren ist erlaubt, solange du nicht das ganze Abteil am Gespräch teilhaben lässt. Wir möchten nun wirklich nicht wissen, welche Farbe und Konsistenz die Exkremente deines Babys hatten!

7. Hunger Games à la ÖPNV
Du hast Hunger und hast dir gerade noch schnell einen Döner gekauft? Wage es nicht, ihn in der Bahn zu essen! Tust du es doch, dann verabschiede dich schon mal von deinem Leben. Denn du kannst dich darauf gefasst machen, dass dich deine Mitmenschen mit ihren Blicken töten werden. Gerüche jeder Art, und dazu gehören nun mal auch Essensgerüche, werden in öffentlichen Verkehrsmitteln gehasst.

Hyggelige Weihnacht: 7 Tipps für mehr Entspannung zum Fest

Foto: rawpixel/pixabay

Die Adventszeit sollte eigentlich eine besinnliche, gemütliche und fröhliche Zeit sein. Das Jahresende naht und man freut sich auf die kommenden freien Tage mit den Liebsten. Aber meist ist das Gegenteil wahr: Vorweihnachtszeit ist Stress.

Die Geschenkejagd ist bereits in vollem Gange – doch halt, Weihnachten geht auch ohne Stress. Hier sind sieben Tipps und Tricks für mehr Entspannung und Entschleunigung an den Weihnachtstagen.

1. Rechtzeitige Vorbereitung ist alles

Zwei Wochen vor Weihnachten:

  • Überlege dir ein Weihnachtsmenü und schreibe eine Einkaufsliste
  • Gönne dir neue Festtagskleidung oder peppe deine Klassiker mit schönen Accessoires auf
  • Bestelle den Weihnachtsbraten beim Metzger deines Vertrauens vor

Eine Woche vorher:

  • Erledige letzte Einkäufe
  • Besorge einen Weihnachtsbaum
  • Packe die Geschenke ein und beschrifte sie sicherheitshalber
  • Bringe die Weihnachtspost an Freunde und Verwandte zur Post

Einen Tag vorher:

  • Mach deine Wohnung schick
  • Schmücke den Weihnachtsbaum
  • Kaufe die Lebensmittel, die du für dein Menü brauchst
  • Koche eventuell schon vor, damit du an Heiligabend keinen allzu großen Stress hast

2. Selbstgemachtes für die Liebsten
An alle, die keine Lust mehr haben auf teure, stressige Shopping-Touren: Weihnachten geht auch ohne viel Geld auszugeben. Den Menschen, denen du wirklich gerne etwas schenken möchtest, machst du auch mit selbstgemachten, persönlichen Kleinigkeiten eine große Freude.

3. Herzenswünsche
Der vorherige Tipp gilt auch umgekehrt: Informiere dich bei den Leuten, denen du etwas zu Weihnachten schenken möchtest, ob es etwas gibt, das sie wirklich brauchen oder wollen. So vermeidest du Geschenke, die gleich nach den Feiertagen anfangen Staub zu sammeln. Alternative: Verschenke Dinge, die sich verbrauchen, anstatt anzuhäufen, zum Beispiel selbstgemachte Lebensmittel oder Kosmetika oder Tickets für Veranstaltungen.

4. Zeit – ein kostbares Gut
Noch minimalistischer als selbstgemachte Geschenke ist es, gemeinsame Erlebnisse zu verschenken. Denn Zeit ist für die meisten von uns das Wertvollste, was wir besitzen. Lade zu einem selbstgekochten Essen ein, verschenke eine private Stadtführung, deine Hilfe im Haushalt, Tickets für ein Konzert.

5. Home is where the heart is
Weihnachtsmärkte können wunderschön sein. Sie können aber auch überfüllt und kitschig sein  – ein Glühweinabend zu Hause mit Freunden ist dabei deutlich entspannter, als im Gedränge überteuerten Glühwein zu trinken und zu frieren.

6. Dinner for All
Verabschiede dich vom Ehrgeiz, ganz allein das perfekte Festmahl oder die perfekten Plätzchen hinbekommen zu müssen. Du brauchst nicht stundenlang einsam in der Küche stehen, während zum 100. Mal „Last Christmas“ aus dem Radio dudelt. Nimm auch ruhig selbst Hilfe an, wenn du Gastgeber bist, anstatt in Stress zu geraten – so können alle das Zusammensein genießen. Koche oder backe doch dieses Jahr mal gemeinsam mit deinen Freunden, deiner Familie oder deinen Gästen. Zusammen macht das mehr Spaß und alle werden das Ergebnis der gemeinschaftlichen Mühe hinterher sichtlich genießen.

7. Spenden als Geschenke
Hier ist noch eine Geschenk-Idee: Anstatt Gegenständen kannst du auch Spenden verschenken. Viele gemeinnützige Organisationen bieten Spendenurkunden oder Grußkarten als Geschenke an: So spendest du sozusagen im Namen des Beschenkten.

In diesem Sinne: Hyggelige Weihnachten wünscht euch euer Team Zucker.!

Glühwein und Nebel: Berlin-Tipps für den Winter

Die Tage sind inzwischen bereits wieder so kurz, dunkel und grau, dass man das Tageslicht zumeist nur durch die Bürofenster erblickt. Das bedeutet allerdings nicht, dass man sich zu Hause einsperren muss, um alle verfügbare Zeit unter der Decke/vor dem Kamin/an der Heizung/im Bett zu verbringen, bis wieder mehr Licht und Wärme von draußen hereinströmt. Berlin bietet auch im Winter zahlreiche Attraktionen, von denen wir euch ein paar ans Herz legen wollen.

Glühwein?

Denn langsam nähert sich auch schon wieder die Zeit der Weihnachtsmärkte, die im eher konfessionslosen Osten schon deutlich vor dem ersten Advent öffnen, in diesem Jahr zumeist am 27. November.
Dabei werden diese Märkte in Berlin häufig weit weniger traditionsbewusst gepflegt, als in den christlicheren Regionen Deutschlands. Wer sich also Sauerkraut- und Pommesgeruch, Volksfestfahrgeschäfte, gröhlende Junggesellenabschiede und drängelnde Touristenmassen sparen möchte, dem sei von den zentralen Weihnachtsmärkten wie am Potsdamer Platz oder dem Alexa-Einkaufszentrum ähnlich dringend abgeraten wie vom Ballermann im Sommer. Ruhigere Alternativen sind etwa der Weihnachtsmarkt Schloss Charlottenburg vor der Kulisse des illuminierten Schlosses oder der Weihnachtsmarkt in Spandau. Tolle Alternativen, die jedoch nicht durchgängig geöffnet haben, sind etwa der Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt (nur am 2. Adventswochenende), die Späth‘schen Baumschulen (nur Wochenende, Treptow) und der Lichtenrader Lichtermarkt am dortigen Dorfteich (nur 3.12.).

Nicht ganz Weihnachtsmarkt aber trotzdem einen Ausflug wert ist außerdem das Weihnachtssingen des 1.FC Union Berlin im Stadion an der alten Försterei. Glühwein gibt’s hier am 23.12. natürlich auch – und wann hat man schon einmal die Gelegenheit, mit knapp 30.000 Menschen gemeinsam „O Tannenbaum“ zu singen?
Weitere Ausflugsziele sind natürlich der Grunewald (wo es auch einige Adventsveranstaltungen und Märkte gibt, die sich im Fall von frühem Schneefall perfekt mit einem Winterspaziergang kombinieren lassen), gleiches gilt für Potsdam, die Spandauer Altstadt oder den Weihnachtmarkt auf der Köpenicker Altstadtinsel ebenso.
Eine praktischer Übersicht aller Berliner Weihnachtsmärkte findet sich übrigens unter www.weihnachteninberlin.de.

Sport?

Sobald die Temperaturen dann wirklich unter den Gefrierpunkt fallen, gibt es natürlich Alternativen. Neben den über zehn dauerhaften Eislaufbahnen in den Bezirken, auf denen man seine Schlittschuhkünste präsentieren kann, gibt es im Tiergarten ab 17.11. die Bahn des Café am Neuen See, auf der man sich im Eisstockschießen (Quasi die Wintervariante von Boule) üben kann – denn so tief, dass diese Aktivitäten auf Natureisbahnen stattfinden könnten, sinken die Temperaturen ja kaum noch. Alternative für die Unsportlicheren unter euch: Im Palmenhaus des Botanischen Garten in Dahlem kann man auch im Winter bei hoher Luftfeuchtigkeit schwitzen, täglich von 16:30 bis 22:00 Uhr lockt unter dem Motto „Christmas Garden“ bis Januar eine besondere Lichtschau mit Illuminationen der Gewächshäuser und des Parks.

Bar!

Prost! #berlindairies #reisereise

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Immer noch nichts dabei? Vielleicht ja von innen wärmen, denn das lebendige Berliner Nachtleben ist immer im Umbruch, und wenn man sich für zwei bis neun Drinks mal eine kleine Auszeit nehmen möchte, gibt es zu den etwas exklusiveren und hochpreisigeren Klassikern, wie etwa der Lebensstern Bar, dem Rum Trader in Charlottenburg oder dem Galander in Kreuzberg tollerweise auch immer frische und jüngere Alternativen, die einen Besuch lohnen, etwa das George R.  in Moabit, die Küche Bar am Tempelhofer Ufer in Kreuzberg oder die nicht mehr ganz so neue Schwarze Traube in der Wrangelstraße.

Ihr habt weitere Tipps, wie man dem Herbstblues entkommen kann? Teilt sie mit uns in den Kommentaren.