Influencer-Marketing in Zeiten von Corona

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Die aktuelle und außergewöhnliche Lage der letzten Wochen zeigt Auswirkungen auf alle Bereiche des Lebens, sowohl privat als auch beruflich. Da überrascht es nicht, dass auch das Influencer Marketing mit einer veränderten Realität kämpft: Veranstaltungen, Eröffnungen und Produkt-Events werden notgedrungen leider abgesagt oder verschoben. Folglich werden viele der meist lange im Voraus geplanten Kooperationen auf‘s Eis gelegt. Die Auftragslage ist derzeit bescheiden, aber nicht komplett hoffnungslos.

Wir haben uns gefragt: Wie funktioniert eigentlich gutes Influencer Marketing in Zeiten von Corona?

Marken, seid nicht so schüchtern!

Seit Anfang der Corona-Krise hat die Influencer-Branche mit einem Rückgang an Werbebuchungen zu kämpfen. Doch gleichzeitig steigen Reichweite und Impressionen in der Krise sogar leicht an. T3n hat sich dies genauer angeschaut. Achtung: Jetzt wird es faktisch! Während in der Woche vom 9. bis zum 15. März 2020 noch 3.886 Werbebeiträge geteilt wurde, waren es in der darauffolgenden Woche nur noch 2.727 werbende Influencer-Beiträge. Die Werbeumsätze fielen demnach um 39 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung der auf Influencer-Marketing spezialisierten Agentur Intermate hervor, die dafür Daten von 20.000 Influencern ausgewertet hat. Auch die Gesamtzahl der Beiträge ging laut Intermate in dem untersuchten Zeitraum zurück. Sie sank von 29.650 Beiträgen auf den sozialen Netzen auf nur noch 22.150 in der Folgewoche, was einem Rückgang von 25 Prozent entspricht. Bei den KonsumentInnen sieht das Bild indes anders aus: Die sozialen Netze werden weiterhin stark frequentiert. Laut Intermate stiegen Reichweite und Impressionen der von den Influencern verbreiteten Werbebeiträge sogar um drei Prozent innerhalb des Untersuchungszeitraums.

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Ein schmaler Grat zwischen Likes und Shitstorm

Erfolgreiches Storytelling funktioniert in Zeiten von Corona einfach anders. Es wird deutlich, dass sich Unternehmen und Instagrammer, Blogger sowie Content Creators mehr denn je mit ihren Inhalten auseinandersetzen und genau überlegen, was und wie sie mit ihren Followern kommunizieren.
Umfragen haben gezeigt, dass die Akzeptanz für „Sponsored Postings“ generell hoch ist. Für Influencer gilt, ihre Kreativität zu nutzen. Sie haben den Vorteil, dass sie mit wenig Equipment hochwertigen Content von zu Hause aus produzieren können. Während ganze Betriebe stillgelegt sind, sind Influencer weiterhin gefragt und eine gute Unterstützung für die Unternehmens- bzw. Markenkommunikation.

Neue Wege bestreiten

Doch wie belebt man das Instagram Profil, wenn man statt auf den angesagtesten Events im Homeoffice auf der eigenen Couch sitzt? Die Antwort: In dem man neue Plattformen ausprobiert. Die aktuelle Entwicklung bringt nicht nur Risiken und Umsatzeinbußen mit sich, sondern auch neue Themenfelder und Chancen. So interessierten sich innerhalb kürzester Zeit viele Menschen für die Plattform TikTok.

TikTok, ehemals Musical.ly, war bisher vor allem eine Gute-Laune-App für Jugendliche: Tanzen, wild gestikulieren, zu bekannten Songs die Lippen bewegen – fertig ist der TikTok Clip. Die Corona-Krise hat die Short-Video-Plattform des chinesischen Start-up-Giganten ByteDance beflügelt: 315 Millionen Downloads weltweit von Januar bis März – so oft wurde innerhalb eines Quartals noch keine Anwendung im App-Store und im Google-Play-Store heruntergeladen, so der Branchendienst Sensor Tower. Mit der Krise kam auch die Zeit, sich vermehrt mit der App auseinander zu setzen und viele Content Creator haben diese Möglichkeit ergriffen, um auch eine jüngere Zielgruppe mit relevanten Themen erreichen zu können.

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Möglichkeiten, Follower in der Krise zu entertainen

Die FAZ hat sich humoristisch dem Thema gewidmet und zeigt die unterschiedlichen Strategien von Influencern auf:

1. Namedropping von bekannten Marken und ehemaligen Kooperationen
2. Ab an den Herd – Kochen kann scheinbar jeder!
3. Zeit für Sport
4. Kinder herzeigen
5. Tier-Content – wem geht bei süßen Tiervideos denn nicht das Herz auf?
6. Throwback Thursday – alte Bilder rauskramen
7. Haltung bewahren und nur Kooperation mit Marken eingehen, die man auch vor Corona in Betracht gezogen hätte
8. Corona betrifft uns alle – einfach real bleiben!

Es fällt auf, egal ob Ottonormalo oder Social Media Star, wir haben eins gemeinsam: Langweilig ist uns allen, aber lasst uns doch die Chancen beim Schopfe packen und neue, kreative Wege bestreiten!

Morgenroutinen: So startest du produktiv in den Tag

Guten Morgen, Welt! Mit einem positiven Start setzt man den Ton für einen produktiven Arbeitstag / Foot: Pexels

„Mit dem falschen Fuß aufgestanden?“ Wer kennt ihn nicht, diesen – zugegebenermaßen etwas aus der Mode gekommenen – Spruch, den man erntet, wenn man morgens missmutig auf seine Kollegen trifft. Auch wenn der Fuß sicherlich nicht entscheidend ist, so herrscht doch Einigkeit darüber, dass der Start in den Tag ihm sofort eine bestimmte Richtung gibt. Damit diese stimmt, haben wir Tipps für produktive Morgenroutinen zusammengestellt. 

Dieser Artikel erschien zuerst (in Vor-Corona-Zeiten) auf Smartworkers.net und wurde leicht überarbeitet.

Finde die richtige Menge Schlaf

Basis für einen produktiven Tag ist – zumindest für den Durchschnittsmenschen – ausreichend Schlaf. Dabei kann man sowohl zu viel als auch zu wenig schlafen. Einer Studie von Oktober 2018 zufolge beträgt die optimale Dauer des Nachtschlafs sieben bis acht Stunden. Kritisch wird es spätestens bei unter vier Stunden: Auf die kognitive Leistungsfähigkeit bezogen lässt ein derartiger Schlafmangel einen um acht Jahre altern.

Stehe früh auf

Klingt zunächst wie ein Widerspruch zum ersten Punkt. Ist es aber nicht. Selbstverständlich sollte frühes Aufstehen nicht zulasten der Schlafmenge gehen. Die simple Lösung: früher ins Bett gehen. Es könnte sich lohnen, denn Frühaufsteher haben produktivere Vormittage, schaffen mehr und berichten im Schnitt über weniger Stress als Langschläfer. Wenn du versuchen willst, deinen Rhythmus nach vorne zu verlegen, solltest du als Erstes deinen Wecker außer Reichweite bringen. Wer hat den Quälgeist nicht schon mal schlaftrunken ausgestellt, anstatt auf Snooze zu drücken?  Und auch das Snoozen an sich solltest du dir schenken, es macht nicht wacher, sondern hält dich im Gegenteil in einem schläfrigen Zustand, der das Aufstehen erschwert. Schließlich kann es hilfreich sein, den Weckton öfter mal zu wechseln, um ihm gegenüber keine „Toleranz“ zu entwickeln und ihn schlichtweg zu überhören.

Frühes Aufstehen ist jedoch kein Allheilmittel. Entscheidend ist es, den eigenen Rhythmus zu finden. Wenn frühes Aufstehen für dich eine reine Qual ist und bleibt, solltest du es nicht erzwingen. Einen Versuch ist es aber allemal wert.

Vermeide Bildschirmzeit vor dem Frühstück

Morgens als Erstes (am besten noch im Bett) E-Mails und Social Media checken? Kannst du machen, ist aber kontraproduktiv. Denn damit kümmerst du dich in der Regel vor allem um die Bedürfnisse Anderer, etwa der Absender der Mails. So verlierst du den eigenen Fokus und bist sofort drin im Hamsterrad. In den ersten wachen Momenten des Tages solltest du, wenn möglich, entspannen, Kuscheln, aus dem Fenster schauen, meditieren oder ein kleines Workout machen – alles besser als sich direkt in die elektronischen Tools zu stürzen.

Trinke zuerst etwas Zitronenwasser

Das Trinken von Zitronenwasser nach dem Aufwachen erhöht sowohl das körperliche als auch das geistige Energielevel. Zitronenwasser schenkt eine natürliche Energie, die über den ganzen Tag wirkt, indem es die Nährstoffaufnahme im Magen verbessert. Du solltest das Zitronenwasser auf nüchternen Magen trinken, um eine vollständige Absorption zu gewährleisten, und anschließend 15-30 Minuten bis zum Frühstück warten. Der perfekte Zeitraum für den nächsten Tipp.

Zitronenwasser schenkt eine natürliche Energie, die über den ganzen Tag wirkt / Foto: Francesca Hotchin/Unsplash

Aktiviere mit einem Workout Energien

Forscher an der Universität von Bristol fanden heraus, dass Menschen, die während des Arbeitstages trainieren, mehr Energie und eine positivere Einstellung haben. Schon zehn Minuten reichen aus, um den Neurotransmitter GABA freizusetzen, der das Gehirn beruhigt und die Impulskontrolle verbessert. Ein kurzes Training am Morgen hat den Vorteil, dass man sich die Zeit dafür immer nehmen kann und das Workout nicht im Arbeitsalltag untergeht. Außerdem verbessert es das Energielevel für den anstehenden Arbeitstag.

Frühstücke (richtig)

Ich gestehe: Ich bin selbst jemand, der erst im Büro vor dem Monitor frühstückt. Optimalerweise nimmst du dir aber auch dafür bereits zu Hause Zeit und Ruhe. Wichtig ist es jedoch, überhaupt zu frühstücken, denn Menschen, die frühstücken, sind weniger anfällig für Fettleibigkeit, haben einen stabileren Blutzuckerspiegel und sind im Laufe des Tages weniger hungrig. Ist das Frühstück auch noch gesund, ist das die beste Voraussetzung für einen produktiven Tag, denn ein gesundes Frühstück schenkt dir Energie, verbessert das Kurzzeitgedächtnis und hilft dir, dich intensiver und länger zu konzentrieren.

Nimm dir Zeit für dich

Zugegeben: Das ist ambitioniert, viele produktive Menschen schwören aber darauf, sich morgens eine halbe oder gar eine ganze Stunde Zeit für sich selbst zu nehmen. Sei es für ein Workout, Meditation, ein ganz anderes Hobby oder fürs Zeitungslesen. Nur eines solltest du in dieser Zeit nicht machen: deine E-Mails checken.

Nutze den Weg zur Arbeit

Wenn du nicht gerade im Homeoffice arbeitest, bietet sich bereits der Weg zur Arbeit zur produktiven Nutzung an. Lesen, E-Mails beantworten, To-Do-Listen erstellen – fährst du mit der Bahn ins Büro, können bereits konkret arbeitsbezogene Tätigkeiten angegangen werden. Du kannst den Weg aber natürlich auch für Sport oder zur Entspannung nutzen. Warum nicht mit dem Rad zur Arbeit fahren oder gar hinjoggen (sofern die Entfernung und das Vorhandensein von Duschen dies zulassen)? Oder zumindest einen Teil des Weges spazierend zurücklegen und die Gedanken schweifen lassen. Die besten Ideen kommen einem ja, wie wir wissen, nur selten am Arbeitsplatz. Auch das Hören von (fachspezifischen) Podcasts ist eine gute Möglichkeit, den Weg zur Arbeit produktiv zu nutzen.

Der Weg zur Arbeit kann vielfältig genutzt werden. Zum Beispiel mit Fach-Podcasts. / Foto: Plantronics

Plane den Morgen am Abend

Auch der Vorabend kann bereits für einen optimalen Start in den Tag genutzt werden. Die Kaffeemaschine programmieren, das Frühstück schon vorbereiten, Kleidung und alles Notwendige für den Arbeitstag bereitlegen oder eine To-Do-Liste schreiben: Das alles entschleunigt den Morgen und lässt dich entspannter in den Tag starten. Wer es auf die Spitze treiben möchte, schläft bereits in Turnhose und T-Shirt und spart sich die Umziehzeit für das morgendliche Workout. Muss aber auch nicht sein.

Vor allem: Entwickle eine eigene Routine

Produktivitätsexperten sind sich einig, dass eine morgendliche Routine eine wesentliche Voraussetzung für einen produktiven Tag ist. Dabei ist es zweitrangig, wie diese Routine genau aussieht. Bastel dir aus den vorangegangenen Tipps und deinen persönlichen Vorlieben eine Morgenroutine zusammen, die für dich funktioniert. Und halte sie ein.

Ihr habt weitere Tipps zur optimalen Morgenroutine? Dann teilt sie mit uns auf Facebook, Twitter oder im Kommentarfeld. 

Smarte Tipps & Tools für eure To-do-Liste

Kann, aber muss nicht sein. Mittlerweile gibt es viele Tools, die eine handschriftlich geführte To-do-Liste ersetzen. Foto: pixabay.com / StartupStockPhotos

Hand auf’s Herz: Schafft ihr am Ende eines Arbeitstages, alle Aufgaben, die ihr euch vorgenommen habt? Wenn nicht, bedarf eure To-do-Liste gegebenenfalls eines Upgrades! Denn neben der Erfassung aller anstehenden Aufgaben kommt vor allem deren Priorisierung ein wesentlicher Stellenwert zu.

Dieser Artikel erschien zuerst (in Vor-Corona-Zeiten) auf Smartworkers.net und wurde leicht überarbeitet.

Wichtig: psychologische Fallstricke umgehen

Dass hier die Krux liegt, verdeutlichen zwei Beispiele: Gehört ihr zu den Menschen, die täglich viele Häkchen an Aufgaben vergeben und dennoch wenig schaffen? Dann verleitet euch euer inneres Belohnungssytem eventuell dazu, vor allem auf kleine Herausforderungen zu setzen, um möglichst kontinuierlich Erfolgserlebnisse zu generieren. Das Problem daran ist, dass mit diesem Prinzip das große Ganze langfristig auf der Strecke bleibt, da gerade komplexe Aufgaben meist mehrere Arbeitsanläufe brauchen, die gut terminiert und kontinuierlich ausgeführt werden sollten.<span

Auch wenn ihr jeden Tag das Gefühl habt, euren Aufgabenzettel nicht zu schaffen, könnte euch eure Psychologie eine Falle gestellt haben. Anstatt euch auf die für den Tag notwendigen Tasks zu konzentrieren, führt ihr vielleicht lange, unübersichtliche Listen, die das Meeting am Nachmittag ebenso beinhalten wie die Vorbereitung des Quartals-Reportings in acht Wochen. Auch hier liegt ein Prioriorisierungsproblem vor, mit dem Ergebnis, dass euch die stetige Erinnerung an das Nicht-Schaffen aller Punkte und das damit verbundene schlechte Gefühl Energie rauben, die eigentlich in den Arbeitsprozess fließen sollte.

So gestaltet ihr eine effiziente To-do-Liste

Auch wenn ihr euch bis zu dieser Stelle noch nicht wiedererkannt habt, lohnt sich das Dranbleiben. Hier sind unsere Tipps für eine effizientere To-do-Liste:<span

1. Der richtige Zeitpunkt

Es hat sich bewährt, die To-do-Liste bereits am Vorabend zu erstellen. Das hat den Vorteil, dass ihr mit freiem Kopf in den Feierabend startet und am nächsten Morgen bereits alle Aufgaben vor Augen habt, sodass ihr keine wertvolle Zeit verschenkt.

2. Nicht mehr als 10 Punkte

Achtung! Eure To-do-Liste sollte nur die wichtigsten und dringendsten Aufgaben für heute und morgen umfassen. Alles, was länger warten kann, findet in Monats- und Wochenlisten oder eurem Kalender Platz. Zudem nehmen die meisten Aufgaben mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich einkalkuliert. Ihr fahrt also gut damit, nur circa 70 Prozent eures Arbeitsalltags zu verplanen. Der restliche Puffer stellt sicher, dass ihr eure Aufgaben auch schafft.<span

3. Die richtige Struktur

Die Abfolge der To-dos sollte bereits eine Priorisierung festlegen. An dieser Stelle bietet sich beispielsweise das Vorgehen nach der 1-3-5-Regel an: Ganz oben steht dabei eine einzige Aufgabe – die mit der höchsten Priorität. Darauf folgen bis zu drei wichtige Aufgaben und darunter bis zu fünf kleine. Der Vorteil: Die Liste ist kompakt, bietet eine sehr gute Übersicht und ist schaffbar. Ein Modell zur Einordnung von Aufgaben nach ihrer Priorität gibt z.B. die Eisenhower-Matrix vor.

4. Ausschließlich Aufgaben erfassen

Damit der Aufgabenzettel übersichtlich bleibt, solltet ihr von der Integration von Events und Meetings absehen und stattdessen wirklich nur To-dos aufnehmen.

5. Große Tasks herunterbrechen

Um Fortschritte auch bei unübersichtlichen Projekten greifbar zu machen, ist es sinnvoll, diese in Teilschritte zu zerlegen. Die kleinen Erfolge sorgen für die nötige Motivation, ohne vom Ziel abzulenken. Darüber hinaus ergibt sich aus den Teilaufgaben beinahe automatisch ein Ablaufplan zur Lösung der komplexen Aufgabe.

Smarte Tools: Es muss nicht immer handschriftlich sein

Natürlich sind heutzutage für eure To-do-Liste nicht zwangsläufig Zettel und Stift notwendig. Neben umfangreichen Projektmanagement- und Kommunikationslösungen, die sich vor allem für Unternehmen und große Teams eignen, gibt es viele smarte und teils kostenlos nutzbare Tools, die eine handschriftlich geführte To-do-Liste ersetzen oder diese gar auf das nächste Level bringen.

Eines dieser Tools ist Meistertask, das sowohl in Form einer Browser- als auch Smartphone-App (oder im Wechsel) genutzt werden kann. Der Service bietet Raum für verschiedene Projekte und deren Aufgaben, erlaubt das Verschieben der To-dos in die Kategorien OpenIn Progress und Done sowie die individuelle Zuteilung von Aufgaben an Personen und verfügt über eine enorm hilfreiche Erinnerungsfunktion per E-Mail. Das Arbeiten mit Meistertask gestaltet sich intuitiv und effizient und sorgt nicht etwa für noch mehr Aufwand.

Weitere Alternativen bieten die Selbstorganisations-Tools Evernote oder Trello. Die guten Anwendungen am Markt unterscheiden sich funktional lediglich in Facetten voneinander. Wichtiger ist, dass ihr eine Applikation wählt, die euren Präferenzen in Bezug auf Benutzeroberfläche und Workflow entspricht. Somit stellt ihr sicher, dass ihr dranbleibt und das Verfassen von To-do-Listen nicht zur Qual wird.

Besonders geeignet für die Organisation innerhalb eines oder mehrerer Teams ist das Tool Milanote. In diesem Programm können Ideen, To Dos und Projekte an einer Art Pinnwand gesammelt, dargestellt und strukturiert werden. Zudem lassen sich auch externe Dateien wie Bilder, Videos, Links oder Textdokumente integrieren. Das Ergebnis: kreative und gleichzeitig übersichtliche (Mood-) Boards. So habt ihr alles Aufgaben und Projekte stets vor Augen und könnt noch effizienter an die Arbeit machen.

Ihr habt weitere Tipps zur optimalen Aufgabenorganisation und -priorisierung? Wir freuen uns auf eure Anregungen auf Facebook oder im Kommentarfeld.

Produktiv im Homeoffice: So funktioniert’s bei Zucker.

Nach rund sieben Wochen Homeoffice haben wir uns als Agentur mittlerweile gut an die Arbeit von zu Hause gewöhnt. Das Wichtigste dabei war und ist, das Berufliche trotz Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden vom Privaten zu trennen und unsere Produktivität und Motivation aus dem Büro auch hier beizubehalten. Wir haben unsere Top Ten Tipps zusammengestellt, wie das bei Zucker. funktioniert:

Tipp 1: To-Do-Liste pflegen

Eine persönliche To-Do-Liste mit Prioritäten und Deadlines hilft dabei, Struktur in die Arbeit zu Hause zu bringen und den Fokus auf die bevorstehenden Aufgaben nicht zu verlieren. Das Abhaken der To Dos steigert die Motivation, und auch die Produktivität wird angekurbelt, indem man genau weiß, was zu tun ist.

Tipp 2: Mit den Kollegen kommunizieren

Communication is key. Trotz räumlicher Distanz kommunizieren wir täglich mehrmals per Videochat. Wir besprechen unsere Aufgaben, lösen eventuelle Unklarheiten auf, motivieren uns gegenseitig oder führen einfach mal ein kurzes „Hey, wie geht’s dir gerade?“-Gespräch. Auch das freitägliche Zucker.Frühstück wird im Videochat virtuell weitergeführt, sodass wir uns teamübergreifend mit den Kollegen austauschen können.

Tipp 3: Den richtigen Arbeitsplatz schaffen

Bürofeeling trotz Wohnzimmeratmosphäre? Das geht! Das Wichtigste: Auf dem Schreibtisch sollten nur Dinge liegen, die für die Arbeit im Homeoffice wirklich benötigt werden. Egal, ob es der Esstisch, ein richtiger Schreibtisch oder der Couchtisch ist: Private Unterlagen und ablenkende Gegenstände sollten weggeräumt werden. So schaffen wir wortwörtlich Platz für unsere Gedanken und fördern die Konzentration.

To-Do-Listen – im Homeoffice vielleicht sogar noch wichtiger als im Büro. Foto: Pixabay/edar

Tipp 4: Pausen einhalten

Pausen sind wichtig. Wir halten sie ein. Neben der Mittagspause tun auch kurze Fünf-Minuten-Pausen gut und sorgen dafür, dass anschließend wieder produktiv weitergearbeitet werden kann. Zu wissen, dass man in einer Viertelstunde kurz Pause macht, spornt unheimlich an, diese letzten Minuten noch einmal Vollgas zu geben. Wichtig: Vor allem die Mittagspause konsequent einhalten und möglichst weit weg vom Arbeitsplatz verbringen.

Tipp 5: Ausreichend bewegen

Bewegung regt das Gehirn an, Leistung zu erbringen. Wir empfehlen einen persönlichen „Workout“-Plan: ein zehnminütiger Spaziergang in der Mittagspause, eine kurze Stretching-Einheit vor Beginn jeder neuen Aufgabe oder ein Youtube-Workout zum Feierabend. Bei Zucker. findet zudem trotz Homeoffice regelmäßig ein interner Yoga-Kurs statt. Dieser sorgt für Spaß, Motivation und einen gesunden Start in den Tag. Try it out!

Tipp 6: Das richtige Outfit wählen

Wir geben zu, es besteht ein gewisser Reiz darin, zu Hause in Jogginghose zu arbeiten – „Sieht ja eh niemand“. Stimmt, hindert aber daran, Arbeit und Freizeit voneinander zu trennen und mindert die Produktivität. Besser ist es, sich morgens wie gewohnt fertig zu machen und ein bürotaugliches Outfit zu wählen. So bleibt auch das Highlight bestehen, zum Feierabend in die Jogginghose zu schlüpfen und die Arbeit auf der Couch hinter sich zu lassen.

Tipp 7: Einen Homeoffice-Soundtrack finden

Musik hilft, motiviert und konzentriert zu bleiben. Viele Musik-Streamingdienste bieten mittlerweile eigene Kategorien mit speziellen Home-Playlists: Von Klassik bis Techno ist alles dabei. Jetzt heißt es: Reinhören und rausfinden, bei welcher Musik die eigene Konzentration am höchsten ist. Wir bei Zucker. haben eine eigene Playlist mit unseren Lieblingsliedern erstellt. Zwar arbeitet gerade jeder woanders, doch hören wir dennoch die gleiche Musik – auch eine Art der Verbundenheit.

Der passende Homeoffice-Soundtrack sorgt für Motivation am Arbeitsplatz zu Hause. Foto: Pixabay/PhotoMIX-Company

Tipp 8:  Ablenkungen einschränken

blenkung mindert unserer Produktivität. Natürlich lässt sie sich im Homeoffice nicht komplett verhindern, was auch total normal und verständlich ist. Trotzdem kann man gewisse Maßnahmen ergreifen, vermeidbare Ablenkungen auszuschließen. So kann das private Handy während der Arbeit auch mal für eine gewisse Zeit ins Nebenzimmer verschwinden.

Tipp 9: Viel trinken und gesund ernähren

Nicht nur im Homeoffice ist es wichtig, viel zu trinken und sich gesund zu ernähren. Wassertrinken regt das Gehirn an und eine gesunde Ernährung hilft dabei, produktiv zu bleiben. Dadurch, dass wir jetzt die Zeit und Möglichkeit haben, unser Mittag frisch zuzubereiten, nutzen wir diese Chance natürlich und werden bei unseren Mahlzeiten richtig kreativ.

Tipp 10: Das Homeoffice akzeptieren

Letzter und vielleicht wichtigster Tipp: Die Umstellung akzeptieren. Ja, das Homeoffice ist etwas anderes als das Büro. Ja, es besteht eine größere Ablenkungsgefahr als im normalen Büroalltag. Ja, vielleicht ist man mal einen Tag lang weniger produktiv als sonst. Das ist ok. Solange wir trotzdem unser Bestes geben, die Situation so normal wie möglich zu handhaben.

14 Tipps für eine gelungene Videokonferenz

Äh, da sollte jetzt eigentlich… Macht euch rechtzeitig mit der Technik vertraut, um böse Überraschungen zu vermeiden. / Foto: Pexels/Tookapic

Videokonferenzen sind eine feine Sache: Sie sparen in der Regel Zeit und Geld und sind zudem effektiver als reine Telefonkonferenzen, wie eine Fraunhofer-Studie herausfand. Allerdings drohen in Videomeetings auch Fallstricke und Fettnäpfchen. Wenn ihr auf diese 14 Punkte achtet, sollte nichts schief gehen.

Dieser Artikel erschien zuerst (in Vor-Corona-Zeiten) auf Smartworkers.net und wurde leicht überarbeitet.

Vor der Videokonferenz

 

1. Überlegt euch, ob eine Videokonferenz überhaupt das richtige Mittel ist

Videokonferenzen haben den großen Vorteil, dass sie zeitliche und räumliche Distanzen überwinden. Das spart Kosten und ist effizient. Zudem transportieren sie deutlich mehr von eurem Gegenüber als E-Mails oder Telefonate. Das kann wichtig sein, wenn ihr z. B. auf der Suche nach einem Freelancer seid und diverse Kandidaten in Bali, Bangalore & Co. über die reinen Skills und Fakten hinaus kennenlernen wollt. Für ständige Remote Worker oder in außergewöhnlichen Zeiten wie diesen sind Videocalls natürlich darüber hinaus ein äußerst willkommenes Tool, um den sozialen Kontakt mit den Kollegen und Kolleginnen zumindest virtuell aufrecht zu erhalten.

Steht dagegen (in einer unbestimmten Zukunft) ein Tagesworkshop mit mehreren Personen an, kann ein Treffen vor Ort zielführender sein. Denn vieles passiert bei solchen Meetings abseits des offiziellen Programms. Außerdem bedeutet bei aller Unkompliziertheit auch eine Videokonferenz einen gewissen Aufwand, der vielleicht nicht immer gerechtfertigt ist. Schließlich ist auch die Frage entscheidend, ob die technologische Infrastruktur eine Videokonferenz überhaupt zulässt.

2. Stellt sicher, dass ihr eine stabile Internetverbindung habt

Banal aber entscheidend. Wer hat nicht schon Zeit in ruckeligen Skype-Konferenzen verbracht, nur um anschließend entnervt festzuhalten, alles Weitere per Mail zu besprechen? Eingefrorenes Bild und unterbrochener Ton kosten Zeit und Nerven und haben schon viele Videokonferenzen scheitern lassen. Das gilt vor allem, wenn ihr unterwegs seid und mit eurem Smartphone oder Tablet an der Videokonferenz teilnehmt. Vermeidet Funklöcher und stellt sicher, dass ihr über die komplette Dauer des Meetings eine stabile Internetverbindung habt. Vermeidet also, wenn es geht, Zug- und Autofahrten während der Konferenz.

3. Wählt eine vernünftige Software aus

Hier wird die Erfahrung zeigen, was für euch funktioniert. Rookies sollten sich auf jeden Fall vor der Konferenz mit dem Programm und seinen Features vertraut machen. Am besten testet ihr die Software vorher im Kollegenkreis. Grundsätzlich gilt: Je einfacher, desto besser. Stellt sicher, dass sich auch die anderen Teilnehmenden schnell und problemlos einwählen können.

4. Schickt eine Agenda an alle Teilnehmenden

Das gilt nicht nur für Videokonferenzen, sondern auch für Meetings und Telkos, und sollte eigentlich klar sein. Dennoch kann man nicht oft genug darauf hinweisen. Und: Schickt die Agenda rechtzeitig in die Runde, damit sich alle darauf vorbereiten können. Nein, eine halbe Stunde vorher ist nicht rechtzeitig.

5. Kleidet euch angemessen

Ihr seid Telefonkonferenzen im Homeoffice gewöhnt? Dann sitzt ihr vielleicht gerne im Jogginganzug und mit Schlaffrisur am Schreibtisch (oder ganz woanders, siehe Punkt 6). Videokonferenzen jedoch dienen nicht selten dazu, einen kompletteren Eindruck vom Gegenüber zu erhalten. Euer Äußeres sollte also dem Anlass entsprechend sein. Auch auffällige Kleidung oder Karos sind eher ungeeignet, da sie auf dem Monitor unruhig wirken.

6. Wählt einen passenden Ort

In Büroräumen recht einfach, unterwegs schon komplizierter. Versucht grundsätzlich, eine so ruhige und ungestörte Umgebung zu finden, wie möglich. Schaltet Störquellen wie das Radio aus, vermeidet Bewegungen und (vor allem im Homeoffice) unprofessionelle Accessoires im Hintergrund. Nicht jeder möchte wie Robert Kelly zu einem Internethit werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann natürlich in Sachen perfektes Setting ein wenig nachhelfen.
Achtet außerdem auf eine vernünftige Ausleuchtung. Seid ihr allein vor dem Monitor, sollte sich die Lichtquelle (egal ob natürlich oder künstlich) am besten hinter der Kamera befinden. In einem Konferenzraum stellt sich in der Regel nur die Frage, ob das Tageslicht ausreicht oder Deckenbeleuchtung nötig ist.

7. Wählt einen passenden Bildausschnitt

Hier gilt die Daumenregel: Sitzt ihr allein vor der Kamera, sollte etwa eine Handbreit Platz zwischen eurem Kopf und dem Bildrand sein und der Bildausschnitt Kopf und Brust umfassen. Das ist der Bereich, den wir in normalen Face-to-Face-Gesprächen wahrnehmen. Achtet bei mehreren Teilnehmenden an einem Ort darauf, dass sich alle Personen im Bild befinden und möglichst nicht verdeckt werden.

8. Achtet auf Zeitzonen

Wenn ihr eine Videokonferenz mit einem über die Kontinente verstreutem Team plant, versucht einen Termin zu finden, der für alle Zeitzonen zumindest halbwegs zumutbar ist.

9. Achtet auf den Ton

Video ist das Eine, aber auch die richtige Audiolösung ist entscheidend für den Erfolg einer Videokonferenz. Sitzt ihr allein am Computer oder befindet ihr euch in einer unruhigen Umgebungen, solltet ihr auf Headsets mit Active Noise-Cancelling zurückgreifen. Diese Technologie sorgt dafür, dass störende Hintergrundgeräusche abgedämpft werden, und liefern in der Regel sowohl für euch als auch eure Gesprächspartner die beste Audioqualität. Für einen abgeschlossenen Konferenzraum oder ähnliches eignen sich Speakerphones, die in der Mitte des Konferenztisches platziert werden können. Sie gibt es auch in praktischer Reisegröße. 

Während der Videokonferenz

 

10. Seid höflich

Den Gesprächspartner zu unterbrechen, ist grundsätzlich eine Unsitte, fällt in einer Videokonferenz aber noch unangenehmer auf als im normalen Leben. Sollte es technologisch bedingte Audio- und Videoverzögerungen geben, empfiehlt es sich, einen Tick länger zu warten, bevor man das Wort ergreift. Sprecht außerdem deutlich und schaut dabei in die Kamera. So vermeidet ihr unterbrechende Nachfragen und erzeugt Nähe zu eurem Gesprächspartner.

11. Schaltet Störquellen aus

Wenn ihr gerade nur zuhört, schaltet euren Ton auf Mute, um zu verhindern, dass Störgeräusche in eurer Umgebung von allen wahrgenommen werden. Vergesst aber nicht, euer Mikro wieder einzuschalten, wenn ihr was sagen wollt – ein absoluter Klassiker. Praktisch: Einige Headsets verfügen über eine Hinweisfunktion, wenn ihr zu sprechen beginnt, während ihr gemutet seid. Euer Handy ist während einer Videokonferenz selbstverständlich lautlos gestellt.

12. Vermeidet Multitasking

Wer von euch nicht schon mal während einer Telefonkonferenz nebenbei E-Mails beantwortet hat, der werfe den ersten Stein. Oder so. Was ohne visuellen Kanal vielleicht noch funktioniert, solltet ihr in einer Videokonferenz dringlichst vermeiden. Oder wie findet ihr es, wenn jemand in einem Meeting andauernd auf seinem Smartphone rumspielt? Eben.

13. Achtet auf kulturelle Unterschiede

Gerade für Meetings über verschiedene Kontinente sind Videokonferenzen ein großartiges Tool. Allerdings lauert auch gerade hier manch ein Fettnäpfchen. Der Anruf bei einem interkulturellen Trainer mag etwas übertrieben sein, aber vielleicht habt ihr ja einen Kollegen oder eine Kollegin mit eben jener interkulturellen Erfahrung, der/die euch Tipps geben kann. Ein paar kulturelle Besonderheiten findet ihr hier.

Nach der Videokonferenz

 

14. Erstellt ein gemeinsames Dokument

Eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts hat ergeben, dass Videokonferenzen produktiver und nachhaltiger sind, wenn sie im Anschluss in einem gemeinsamen Dokument nachbearbeitet werden. Auf diese Weise fühlen sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen stärker in die Entscheidungsfindung eingebunden, was wiederum zu einer positiveren Bewertung des Meetings führt.

Zucker. macht Homeoffice

Der Trubel bei Zucker. verlagert sich bis auf weiteres auf Teamarbeit von zu Hause aus. Ab Montag, dem 16. März, wird nur eine kleine Besetzung in der Agentur präsent bleiben.

Zum einen möchten wir damit insbesondere das Infektionsrisiko der Kolleginnen und Kollegen, die täglich per ÖPNV ins Büro kommen, minimieren und zum anderen generell dazu beitragen, die Infektionsketten zu verlangsamen.

Natürlich werden wir zu Arbeitszeiten uneingeschränkt per Mail und telefonisch erreichbar sein.

Bleibt gesund!

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The hustle and bustle at Zucker. is shifting to teamwork from home until further notice. As of Monday, March 16, only a small staff will remain in the agency office.

On the one hand, we would particularly like to minimise the risk of infection for colleagues who come to the office daily by public transport and, on the other hand, generally contribute to slowing down the chains of infection.

Of course we will be available during working hours without restrictions by e-mail and telephone.

Stay healthy!

Von Arthouse bis Zombie-Trash: 5 Tipps für einen schaurig-schönen Abend auf der Couch

Es ist tatsächlich noch Herbst geworden und der für mich schönste Feiertag des Jahres steht vor der Tür: Halloween! Zeit für eine große Schale Popcorn, heiße Schokolade und einen schaurig-gruseligen Horrorfilm. Meine Filmtipps abseits der üblichen Michael-Myers-Exzesse, bei denen hoffentlich für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Für Vampir-Fans

Auch wenn es sich hier eindeutig um einen Vampirfilm handelt, ist das Setting eher ungewöhnlich und „So finster die Nacht“ ein Tipp, der auch durchaus in dien Arthouse-Abteilung (siehe unten) passen würde. Zwei problemgeplagte Kinder im verschneiten Schweden, wobei das eine Kind schon länger als 12 Jahre auf der Welt zu sein scheint.

So finster die Nacht, Schweden 2008

 

Für Teenage Slasher

Teenager und Horrorfilme gehören seit langer Zeit untrennbar zusammen. Mit vielen Bezügen an das Genrekino von damals ist „It follows“ einer der besten Teenie-Schocker der letzten Zeit geworden.

It Follows, USA 2014

 

Für Hardcore-Horror-Freaks

Seid gewarnt. Diesen Film werdet Ihr nicht so schnell vergessen. Das Duell der beiden Frauen schlägt einem wortwörtlich auf den Magen. Neben „Haute Tension“ einer der härtesten Filme, die Frankreich je verlassen haben.

À l’intérieur, Frankreich 2007

 

Für Arthouse-Freunde

Der erste Zombiefilm von George A. Romero. Mit Mini-Budget in Schwarz-Weiß gedreht ist „Night Of The Living Dead“ heute sogar in der Filmsammlung des „Museum of Modern Art“ vertreten.

Night Of The Living Dead, USA 1968

 

Für etwas zärter Besaitete

Allen, die es nicht so gruselig mögen, sei der Animationsfilm von Pixar ans Herz gelegt. Schaurig-schöne Atmosphäre, wunderbar als Vorbereitung auf den „Día de los Muertos“ von tollwasblumenmachen.de in Hamburg.

Coco, USA 2017

 

Trauern 2.0: Die mexikanische Trauerkultur hält Einzug in Deutschland

Día de los Muertos – so heißt das mexikanische Pendant zu den deutschen Feiertagen Allerheiligen und Allerseelen. Doch im Gegensatz zu einer stillen und eher negativ besetzten Trauerkultur feiern die Zentralamerikaner ihr Fest zu Ehren der Toten mit blumengeschmückten Altären, farbenfrohen Papiergirlanden, geschminkten Gesichtern, Blumenkränzen, Kostümen, Musik und gemeinsamen Festessen. Dahinter versteckt sich ein schöner Gedanke: Die verstorbenen Liebsten werden jedes Jahr aufs Neue eingeladen, ein paar wenige Tage mit den Lebenden zu feiern.

Deshalb holt Tollwasblumenmachen.de dieses Jahr den Día de los Muertos nach Deutschland!

Das Hamburger Festtagsprogramm startet am 2. November ab 16 Uhr in der Affenfaust Galerie in der Paul-Roosen-Straße. Dort können sich Besucher bei Blumenkronen- und Blumenhüten-Workshops sowie Calavera-Make-Up-Workshops eine tolle Kopfbedeckung flechten und schminken lassen. In der Galerie werden passend zeitgenössische Werke rund um das Thema Gedenkkultur von den Künstlern Doppeldenk, Björn Holzweg und Mittenimwald ausgestellt.

Tollwasblumenmachen.de holt den Dia de los Muertos nach Deutschland

Für interaktiven Charme sorgt die DDLM-Scorecard Challenge: Alle Teilnehmer erhalten beim Einlass eine Scorecard, auf der sie an den verschiedenen Stationen Punkte sammeln können. Nach Abschluss aller Stationen wartet ein Freigetränk in den Szene-Bars auf der Paul-Roosen-Straße.

Damit der Trauergedanke nicht verloren geht, wird zudem eine Blumenwünsche-Wand zum Anbringen persönlicher Gedenkbotschaften vor Ort zu finden sein sowie ein Blumenaltar, eine sogenannte „Ofrenda“, um einen Moment innezuhalten.

Interessenten können sich auf blumendelosmuertos.eventbrite.com kostenlos für das Event anmelden.

Start in die dunkle Jahreshälfte: Tipps gegen den herbstlichen Office-Blues

Regelmäßige Gänge zur Eisdiele um die Ecke, Tischventilatoren im Dauerbetrieb und ein Sommerfest auf der Insel der Jugend. So oder ähnlich lässt sich der lange Sommer bei Zucker. zusammenfassen. Doch mit immer kürzer werdenden Tagen rückt die dunkle Jahreszeit stetig näher und lässt die heißen Monate leider schnell in Vergessenheit geraten. Es geht euch genauso? Wie ihr trotz des Herbsteinbruchs dem Office-Blues entgehen könnt, haben wir für euch in unseren Top 5 zusammengetragen.

„I want to ride my bicycle, I want to ride my bike“

Fahrradfahren kann Symptome leichter bis mittlerer Depressionen lindern | Foto: Snapwire/Pexels


Freddy Mercury hat es damals schon gewusst: Fahrradfahren macht gute Laune! Statt morgens oder nach der Arbeit mit der überfüllten Bahn von A nach B zu kommen, schwingt euch aufs Rad und vergesst während der Fahrt die Alltagssorgen. Auch schnelles Gehen kann dabei helfen, auf andere Gedanken zu kommen. Laut einer Studie der Harvard University aus dem Jahr 2005 helfen bereits fünf Einheiten von 35 Minuten oder drei Einheiten von 60 Minuten pro Woche Symptome einer leichten bis mittleren Depression zu lindern.

Grüne Office-Oase

Pflanzen in Büroräumen haben positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit

Pflanzen in Büroräumen haben positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit | Foto: Pflanzenfreude.de


Forscher der University of Exeter fanden heraus, dass Pflanzen in Büroräumen nicht nur für eine frische Sauerstoffzufuhr sorgen, sondern auch positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Angestellten haben. In einer Studie aus dem Jahr 2014 wurden die Auswirkungen grüner Arbeitsplätze auf die Wahrnehmung der Konzentration und der allgemeinen Zufriedenheit untersucht. Über einen Zeitraum von zwei Monaten stieg die Produktivität bei denjenigen Angestellten, die die grünen Mitbewohner in ihr Interieur aufnahmen, um bis zu 15 Prozent.

Die international bekannte Lern-, Kommunikations- und Hirnforscherin Vera F. Birkenbihl geht sogar so weit und empfiehlt eine eher ungewöhnliche, aber leicht umzusetzende Methode, um unerwartete Freude in unseren Arbeitsalltag zu integrieren: das Verleihen eines Blumenstraußes. Ein Mitarbeiter bringt dabei einen Strauß mit ins Büro und stellt ihn einem Kollegen auf den Schreibtisch. Dieser wird darum gebeten, ihn nach einer halben Stunde an den nächsten weiterzureichen. Nach dieser Zeit hätte er ihn sowieso nicht mehr beachtet und so kann sich das gesamte Büro im Laufe des Tages an den Blumen erfreuen.

Wer nach einer dauerhaften Lösung sucht, kann sich auf Pflanzenfreude.de Inspirationen für die neue Jahreszeit und Sauerstoff spendende Pflanzen für den Arbeitsplatz holen. Für all diejenigen, die noch keinen grünen Daumen besitzen, gibt es hier neben vielen Ideen auch einfache Tipps zur Pflege.

Lasst das Dopamin frei

Musikhören bei der Arbeit setzt Dopamin frei

Musikhören setzt Dopamin frei | Foto: Plantronics


Und zwar mit Musik! Der Neurotransmitter wird vom Gehirn bei positiven Erlebnissen, die in Verbindung mit Belohnungen wie Nahrung, Sex und Drogen stehen, freigesetzt. Und so auch beim Hören von Musik. Das stellte das Montreal Neurological Institute and Hospital in einer Studie fest, in der der biochemische Zusammenhang zwischen Musik und Emotionen untersucht wurde. Beim Vorspielen ausgewählter Musikstücke, verursachten besonders folgende Titel sogenannte „musical chills“ bei den Probanden:

  1. Claude Debussy – Claire de Lune
  2. Samuel Barber – Adagio for Strings
  3. Beethoven – Piano Sonata No. 17 in Minor D
  4. Explosion in the sky – First breach after coma
  5. Tiësto – Adagio for Strings

Es werde Licht

Raus aus dem dunklen Büro! Tageslichtmangel fördert den Office-Blues. | Foto: Bruce Mars/Pexels


Mit Beginn der dritten Jahreszeit ändern sich nicht nur die Temperaturen schlagartig. Der Herbstbeginn geht Hand in Hand mit immer kürzer werdenden Tagen. Geht die Sonne Ende September noch um 18:45 Uhr unter, so sind die Tage am 31. Oktober, dank Zeitumstellung, schon um 16:37 Uhr zu Ende. Welchen Einfluss eine verringerte Lichtaussetzung hat, stellten Forscher der University of Illinois fest. Sie fanden heraus, dass Angestellte mit Fenstern im Büro durch die erhöhte Aufnahme von weißem Licht durchschnittlich 46 Minuten länger schlafen. Dies wirkte sich auch auf die Produktivität und Vitalität der Probanden aus. Wie wäre es daher mit einem Mittagessen im Park? Falls es dafür zu kalt sein sollte, empfehlen sich auch Tageslichtlampen, die die Lichtfarbe zur Mittagszeit imitieren. Diese entspricht in Nordeuropa ca. 6.000 Kelvin, welches einer sehr klaren, weißen Farbe nahe kommt.

Ab in den Urlaub

Eine Reise nach Curacao vertreibt den Office-Blues mit Sicherheit

Eine Reise nach Curacao vertreibt den Office-Blues garantiert | Foto: Curaçao Tourist Board


Wenn alle Stricke reißen, hilft nur noch eins: Den nächsten Urlaub planen. Denn Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude!

Unternehmen und Social Media: professionell mit Luft nach oben

Der Umgang von Unternehmen mit sozialen Medien wird weltweit immer professioneller, wie die Social-Media-Management-Plattform Hootsuite im ersten globalen Barometer Report zur Social-Media-Nutzung herausgefunden hat. US-Unternehmen haben ihren „traditionellen“ Vorsprung dabei in weiten Teilen eingebüßt. Für den Report wurden mehr als 9.000 Kunden, Partner und Prospects nach dem Stand ihrer Social-Media-Aktivitäten befragt.

Auch hierzulande haben die Unternehmen dem Report zufolge vielfach ihre Hausaufgaben gemacht oder befinden sich zumindest auf einem guten Weg. Deutsche Unternehmen setzen soziale Medien dabei weiterhin vor allem zum Markenaufbau und zur Imageverbesserung ein, Facebook & Co. stellen jedoch mittlerweile auch einen immer wichtigeren Vertriebs- und Recruiting-Kanal dar. Seltener dagegen wird Social Media im Kundenservice und bei der internen Unternehmenskommunikation eingesetzt.

Grafik: Hootsuite Barometer Report 2018

Das alte Lieeid: Social Media und der ROI

Der Report zeigt aber auch, dass soziale Medien hierzulande noch zu wenig strategisch eingesetzt werden. Zwar verfolgten Unternehmen mit ihrem Einsatz meist eine Vielzahl von Zielen, die ganze Bandbreite möglicher Nutzungsarten werde aber bislang nur selten systematisch eingesetzt. Eine Folge davon ist unter anderem ein weitgehendes Fehlen einer methodischen Messung des Anteils von Social Media am Unternehmenserfolg: Nur jedes fünfte Unternehmen in Deutschland misst den ROI seiner Social-Media-Aktivitäten und rund die Hälfte hat noch immer Probleme, Daten aus Social-Media-Aktivitäten auszuwerten.

Gerade im Top-Management bleiben Sinn und betriebswirtschaftlicher Nutzen der Social-Media-Aktivitäten so häufig unklar. Und das mit Folgen: Mehr als ein Drittel der Befragten gab an, dass die Führungsetage die Social-Media-Arbeit nicht oder nur unzureichend unterstützt. Vorbehalte des Managements gegenüber sozialen Medien scheinen dabei mit zunehmender Unternehmensgröße ebenfalls zuzunehmen.

Die mangelnde Unterstützung zeigt sich vor allem darin, dass vielfach zu wenig Personal explizit für die Social-Media-Arbeit abgestellt wird – und das obwohl die Unternehmen der Umfrage zufolge ihre Auftritte in sozialen Medien mit großer Mehrheit intern managen lassen. Nur knapp jedes zwölfte Unternehmen sourct die Arbeit ganz oder teilweise an externe Dienstleister aus.

Grafik: Hootsuite Barometer Report 2018

Facebook weiterhin vorne

Allen Datenskandalen und Abgesängen zum Trotz bleibt Facebook weiterhin unangefochten an der Spitze der von Unternehmen genutzten Kanäle: 93 Prozent der befragten Firmen sind auf dem Zuckerberg-Network am aktivsten, gefolgt von Twitter (73%), Instagram (73%) und YouTube (67%). Es folgen die Business-Netzwerke LinkedIn (51%) und Xing (49%) sowie Google+ (37%). Vom Snapchat-Hype bleibt Deutschland bislang unbeeindruckt: Nur fünf Prozent der Unternehmen nutzen den Kanal, in den USA sind es immerhin 13 Prozent.

Wenig verwunderlich ist, dass z.B. Instagram im B2C-BBereich fast doppelt so häufig genutzt wird wie im B2B-Bereich, wohingegen Xing und LinkedIn vor allem im B2B-Bereich punkten.

Unter den von Unternehmen professionell eingesetzten Messenger-Diensten liegen hierzulande WhatsApp und der Facebook Messenger mit 21 bzw. 20 Prozent fast gleichauf, der chinesische Platzhirsch WeChat spielt mit einer Nutzungsquote von ein bis zwei Prozent in Deutschland keine Rolle.

Grafik: Hootsuite Barometer Report 2018

Influencer Marketing insgesamt noch selten eingesetzt

Fast ein wenig überraschend dagegen dürfte die Erkenntnis des Reports sein, dass die Hype-Disziplin Influencer Marketing keineswegs zum Standardrepertoire deutscher Unternehmen gehört: Lediglich jedes vierte B2C-Unternehmen setzt auf professionelle Influencer Relations, im B2B-Bereich sogar nur jedes achte.

In der Breite noch gar nicht durchgesetzt hat sich das „Social Selling“ bzw. „Social Commerce“, das lediglich von 15 Prozent der Unternehmen professionell betrieben wird.

Zeitmangel, Nutzenberechnung und Budget größte Herausforderungen

Dass die Nutzung sozialer Medien im Unternehmenskontext immer noch ein recht junges Feld ist, zeigen die Kinderkrankheiten, mit denen sie nach wie vor zu kämpfen hat. Der Zeitmangel als größte Herausforderung sowie das fehlende Budget als viertgrößtes Hemmnis zeigen, dass die Social-Media-Arbeit von Unternehmen noch immer nicht mit ausreichenden Kapazitäten ausgestattet ist. Nicht zuletzt aus dem Fehlen von Zeit und Geld ergeben sich weitere Problemfelder wie mangelndes Know-how, das unzureichende Messen und Analysieren der eigenen Aktivitäten sowie die Überführung dieser Erkenntnisse in Strategien und Maßnahmen. Kein Wunder also, wenn eines der Fazits des Reports trotz einer insgesamt positiven Entwicklung lautet:

„Wenn sich Deutschland im internationalen Vergleich nicht noch weiter abhängen lassen will, wird es Zeit, Social Media auf eine solidere Basis zu stellen. Hier ist das Management in der Pflicht. Deutsche Führungskräfte müssen begreifen, dass erfolgreiche Social Media-Arbeit sowohl Zeit als auch Geld kostet. Social Media ist heute Aufgabe des Managements.“

Den kompletten Report könnt ihr hier anfordern.