Der Lebensmitteleinkauf der Zukunft

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Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen und oftmals entstehen unter Druck ganz großartige Dinge! Das kennen wir aus dem Arbeitsalltag, wenn montags mal nicht alles nach Plan läuft oder ein Kunde die Deadline vorverlegt. Aber auch mit Blick auf die vergangenen Monate, die den Alltag komplett umgekrempelt haben, können wir verschiedene Trends erkennen, die nicht nur für uns als PR-Agentur von Consumer Brands wie Amazon spannend sind, sondern auch für uns als Konsumenten selbst! 

Einer dieser bemerkenswerten Trends ist die Revolution des Lebensmitteleinkaufs  angetrieben durch Kontaktbeschränkungenstrenge Hygienemaßnahmen und Ausgangssperren 

Wie heißt es so schön? Not macht erfinderisch! Von dieser Erfindung – oder besser gesagt Entwicklung – profitieren wir alle, auch nach der Corona-Pandemie. Beim Thema Lebensmitteleinkauf denken wir derzeit direkt an überfüllte Supermärkte und lange Schlangen an der Kasse. Doch seit den Einschränkungen durch die Pandemie haben Lebensmittellieferdienste an Fahrt aufgenommen. Wer weiterhin gerne für den Einkauf das Haus verlässt, wird bald schon ein Szenario vorfinden, das sich wohl erst einmal wie Diebstahl anfühlt: Stores, in denen der Kunde aus dem Regal nimmt, was er möchte und dann einfach so wieder rausmarschiert. 

Wie sieht der Einkauf von morgen aus? Liefern lassen, selbst scannen, automatisiertes Bezahlen per App  die Entwicklungen gehen in verschiedene Richtungen. Um den Überblick zu behalten, stellen wir euch die wichtigsten Lebensmittellieferdienste und Shop-and-Go-Stores vor.  

Unsere liebsten Lieferdienste

 

AmazonFresh 

Zugegeben: Wir sind Fans von Amazon.de – und zwar nicht erst seit 2013. So lange gehört Amazon.de nämlich schon zu den ZUCKER.Kunden und seit einiger Zeit gibt es in einigen deutschen Städten vom allseits beliebten Onlineshop auch einen Lebensmittellieferdienst: AmazonFresh.
Bio-Produkte, Getränke, frisches ObstDrogerieartikel und vieles mehr bestellen Prime-Mitglieder einfach bei AmazonFreshAb einem Bestellwert von 80 Euro ist die Lieferung versandkostenfrei, unter 80 Euro liegen die Lieferkosten bei 3,99 Euro und es gibt verschiedene Lieferzeiträume zur Auswahl. AmazonFresh bietet sogar eigene Kategorien für bestimmte Ernährungsweisen an (Veganer*innen, hallo) und wer KochInspo braucht, findet bei AmazonFresh sogar Rezeptideen.  

REWE 

Bei REWE lassen sich Lebensmittel genauso easy online bestellen. Bei der Lieferung habt ihr sogar drei verschiedene Optionen: Lieferung per Paket, Lieferung per REWE-Bringdienst oder Abholung der Onlinebestellung in einem teilnehmenden REWEMarkt. Weitere Vorteile, die wir super finden: Pfandflaschen von REWE könnt ihr (wie auch bei AmazonFresh) ganz einfach den Fahrern mitgeben, wenn eine neue Bestellung geliefert wird. Außerdem zahlt ihr bei der ersten Bestellung keine Lieferkosten. Grund genug, den Service einmal zu testen, oder?  

GORILLAS 

Wer dringend und schnell ausgewählte Lebensmittel benötigt, ist bei GORILLAS richtig. Mit dem Versprechen, dass die Bestellung in zehn Minuten geliefert wirdmacht der Slogan „Schneller als du“ auf jeden Fall Sinn, da allein die Einkaufszettelsuche, das Schuhe-Anziehen und der Fußmarsch zum Supermarkt schon länger dauern. Eine GORILLASLebensmittellieferung kostet 1,80 Euro, ab 40 Euro Warenwert kommt die Bestellung versandkostenfrei. Einfach die App downloaden, Artikel aussuchen und das wars.  

Credits: gorillas.io

Shop and Go – Einkaufen der Zukunft?
 

Amazon Go Store

Wie gerne würden wir von einem Amazon Go Store in Deutschland erzählen – das ist allerdings noch Zukunftsmusik. Den Convenience Store mit „Just Walk Out“-Technologie gibt es bis dato in Seattle und wir finden, das Konzept klingt am Anfang verrückt: Rein in den Laden, nehmen was wir brauchen und dann einfach wieder rausgehen – what? Natürlich wäre das am Ende Diebstahl. Was aber wirklich stimmt, ist, dass der Bezahlvorgang im Geschäft wegfällt, indem Konsument*innen in der AmazonApp einen Code erhalten, durch den sich beim Scan die Türen des Amazon Go Stores öffnen und die Produkte getrackt werden, die sie aus dem Regal nehmen. Auch wenn ein Artikel wieder zurückgelegt wird, erkennt dies die App. Beim Verlassen des Stores wird der Kassenzettel für den Einkauf per Mail zugestellt und der Betrag über das Amazon-Konto abgebucht. Klingt futuristisch, wird aber bestimmt schneller zum Alltag gehören als gedacht.  

shop.box und collect.box 

Nichtsdestotrotz gibt es in Deutschland bereits kleine Lebensmittelstores ohne Kassen. Die Schwarz-Gruppe hat die shop.box und collect.box entwickelt, beide Stores kommen ohne Kasse aus und befinden sich in HeilbronnDie Bezahlung geht ganz einfach, ohne dass man die Artikel selbst scannen oder den Geldbeutel zücken mussPer automatisierter App gelangen Kund*innen durch die Tür der shop.box, nehmen die gewünschten Artikel aus den Regalen und verlassen den Store ohne Kassenvorgang. Bezahlt wird ganz einfach mit dem Online-Lastschriftverfahren von Klarna. Bei der collect.box wird es sogar noch bequemer: Per App werden die Artikel vorab ausgewählt, und man muss den Einkauf dann nur noch fertig zusammengestellt aus dem Abholfach nehmenSuper praktisch und unkompliziert!  

Ob wir je wieder auf den Luxus verzichten wollen, dass der Einkauf direkt vor die Haustür geliefert wird? Da sind wir uns noch nicht ganz sicher und sobald ein Convenience Store mit „Just-Walk-Out“-Technologie nach Berlin kommt, werden wir die Ersten sein, die den Shop ausprobieren. Schon von Berufs wegen wollen wir ja wissen, wie der Hase ohne Geldbörse zu zücken aus dem Laden läuft. 

(Ein Blogbeitrag von Loretta Käch)

Quellen und weiterführende Links:

 https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/karotten-per-klick-wie-lebensmittel-lieferdienste-von-corona-profitieren-li.132198 

https://www.backwelt.de/newsview/ganz-ohne-kassen-schwarz-gruppe-testet-die-shop-box.html 

Mäuse-Alarm! Alltagstechnik Part 2

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Wenn wir an die PR denken, denken wir meistens direkt an Strategien, Konzepte, redaktionelle Arbeit und Netzwerken – gedanklicher Leistungssport, bei dem der Kopf schnell zu rauchen anfängt! Der physische Kraftakt, den wir dafür aufwenden müssen, wird dabei oft vergessen: Versucht einmal im Krisen-Management asap ein 50-seitiges FAQ aufzusetzen oder dies anschließend durch Scrollen und Klicken zu bearbeiten. Das Ergebnis: Sehr, sehr müde Hände! In unserem letzten Alltagstechnik-Beitrag haben wir euch verschiedene Tastaturen vorgestellt, die uns das Fließband-Schreiben erleichtern. Heute widmen wir uns einem noch weitaus kontroverseren Thema – der Maus.

Alles außer alle für eine und eine für alle

Sein wir einmal ehrlich: Wenn euer Arbeitgeber, bzw. eure Arbeitgeberin ernsthaft verlangt, dass ihr euch mit einer 2,50€-Maus als Ergebnis eines Mengenrabatt-Kaufrauschs begnügt und nicht auf eure Wünsche eingeht, sollet ihr euch vielleicht einmal Gedanken machen… Jede*r von uns bringt individuelle Talente und Skills mit ins Unternehmen und jede*r von uns sollte dafür auch mit einer individuellen Ausstattung belohnt werden, besonders wenn es um Mäuse geht.

Maus führt ins Krankenhaus

Warnung: Der übermäßige Gebrauch einer beliebigen Computer-Maus kann schwere gesundheitliche Schäden zur Folge haben. (Bei Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie diesen Blogpost und kaufen sich eine bessere Maus!) Homeoffice und remote working vom Bett oder Sofa (guilty!) fördern nicht unbedingt die gesunde Arbeitshaltung. Nicht nur der Rücken leidet darunter, sondern auch die Hände… Lassen wir einmal den bzw. die Pessimist*in raushängen: Eine falsche (Hand-)Haltung führt zur Überbelastung des Handgelenks. Die Handgelenks-Überbelastung führt zu Schwellungen. Die Schwellungen führen zu Druck auf die Nerven. Dieser wiederum führt zum Karpaltunnelsyndrom (Grüße an alle Hypchonder*innen). Worst Case: OP. Krankenhaus wegen Maus? Wäre vielleicht ein Titel für die BILD, aber schon ein bisschen peinlich für den oder die Betroffene*n… Was lernen wir daraus? An Mäusen spart man nicht!

Die eine oder keine

Aber welche Maus ist denn jetzt die Richtige? Das können wir so pauschal nicht für jede*n beantworten. Denn wie der Fingerabdruck ist auch jede Hand anders. Was wir aber können, ist euch ein paar Kriterien zur Wahl eures Perfect-mouse-match mit an die Hand zu geben. Dieser Blogpost soll euch eine Stütze auf der Suche nach eurer Traum-Maus sein und Inspirationen liefern, was der Maus-Markt alles zu bieten hat. Macht euch eines klar: Die Zeiten der guten alten Maus mit nur zwei Tasten sind vorbei… Willkommen im 21. Jahrhundert!

Kabel oder kein Kabel?

…das ist hier die Frage.

Kabellose Mäuse bedeuten Freiheit und Flexibilität. Wer remote arbeiten kann oder beruflich oft reisen muss, ist mit einer kabellosen Maus definitiv weniger eingeschränkt. Doch diese Freiheit und Flexibilität haben ihren Preis. Kabellose Mäuse können, je nach Hersteller versteht sich, langsamer in der Reaktion sein, Signalstörungen durch andere Geräte erleiden und leider auch schnell verloren gehen. Worst case? Ihr verliert nicht die Maus selbst, sondern den Mini-USB-Stick, der sie mit eurem Laptop verbindet und, wie könnte es anders sein, nicht einzeln erhältlich ist…

Kabel-Mäuse haben sich ihren Platz und Rang in der Peripherie-Gesellschaft über Jahrzehnte hinweg erobert und müssen sich heute kaum noch beweisen. Meistens sind sie bei ähnlicher Performance auch noch günstiger als ihre kabellose Konkurrenz. Ihr Defizit liegt lediglich im Kabel selbst. Zu kurz? Ungemütliche Arbeitshaltung! Zu lang? Kabelsalat und Stolpergefahr!

Fassen wir zusammen: Wenn ihr zum Business-Typ Vielflieger, Digital Nomad oder Coworking-Fan gehört, empfehlen wir euch der Mobilität halber eine kabellose Maus. Wenn ihr allerdings stets an einem festen Platz im Büro oder Homeoffice arbeitet, seid ihr mit einer Kabel-Maus gut beraten. Ausnahme: Bei euch im Office herrscht eine Flex-desk-policy wie bei ZUCKER. (jede*r kann sich an jeden Tisch setzen). Mäuse ziehen Bakterien förmlich an und keine*r von uns wünscht sich Besuch von Kollege E.Coli, Salmonelle, Shigelle oder Staphylokokke, richtig?

Safety first! #DSGVO

Bei den Techies unter uns gehen jetzt wahrscheinlich die Alarmglocken an oder es klingelt zumindest in den eingestaubten Schubladen eures Gehirns: War da nicht was von wegen Hackerangriff via Bluetooth? Sind kabellose Mäuse überhaupt sicher, wenn sie über Bluetooth mit dem Computer interagieren? Tatsache: Bluetooth, Infrarot und Co. können den Zugriff durch Unbefugte auf eure Daten ermöglichen.

Aaaaber…

Ein Profi-Hacker würde sich höchstwahrscheinlich einen einfacheren, schnelleren und unauffälligeren Weg zu euren Daten suchen. Denn der Umweg über Bluetooth und Co. würde bedeuten, dass er physisch bei euch am Arbeitsplatz anwesend sein müsste, um direkten Kontakt mit eurem Computer herzustellen. Selbst wenn das der Fall wäre, müsste er es schaffen, sich mit eurem Gerät zu verbinden, die Daten zu entschlüsseln und fix abzuspeichern. Ganz schön aufwendig für eine*n Kriminelle*n, oder? Das Ganze würde viel einfacher funktionieren, wenn er oder sie euch eine Ransomeware („Erpressersoftware“) versteckt als Mediakit zuschicken würde, das ihr nichtsahnend öffnet und somit den Weg zum Angriff freimacht…

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Um die Hack-Gefahr zu umgehen, benötigen die meisten kabellosen Mäuse heutzutage einen zugehörigen USB-Stick, ohne den jeder fremde Verbindungsversuch  fehlschlagen würde.

Nichtsdestotrotz wäre es verständlich, wenn eure IT bzw. euer*e Datenschutzbeauftragte*r Bedenken trägt. Doch, de facto, ist das Risiko eines Hackerangriffs wirklich sehr gering. Es besteht dennoch, insbesondere an öffentlichen Orten wie Cafés oder Flughäfen. Seid deshalb einfach vorsichtig, wo und wie ihr eure Maus nutzt. Unter uns: Wenn wir schon nach Schwachstellen unserer Datensicherheit suchen, sollten wir bei unseren Geschäftshandys anfangen… Das ist 1000-mal einfacher zu hacken als eure Maus. Denn wer schaltet sein Bluetooth nach AirPod-Nutzung schon immer direkt wieder aus?

Es kommt auf die Größe an…

Jede Hand sieht anders aus. Hände unterscheiden sich in Größe. Breite, Fingerlänge, Fingerbeweglichkeit etc. Sogar die Art und Weise wie ihr eure Maus haltet, unterscheidet sich. Team Handballen? Team Fingerspitze? Oder der Klauengriff? Sehr unwahrscheinlich, dass eine Maus in jede Hand passt.

Mäuse müssen sitzen wie Handschuhe, um Anstrengung, Fingermüdigkeit und Handgelenks-Überbelastungen zu vermeiden. Es wäre utopisch anzunehmen, dass Hersteller jedem Nutzer bzw. jeder Nutzerin eine maßgeschneiderte Maus anfertigen können. Trotzdem gibt es große Unterscheide zwischen einzelnen Mäusen. Jetzt gilt es, die am besten passende Lösung zu finden. Dafür gibt es einige Merkmale, die uns auf der Suche begleiten. Die wichtigsten ergonomischen Kriterien sind folgende:

  • Größe und Gewicht: Minimaus passt wohl kaum in Hulks Hand und zarte Händchen können von großen Geschützen schnell überfordert werden.
  • Die Griffstärke: Im Idealfall könnt ihr die Maus ganz einfach bewegen, ohne Finger und Handgelenk groß anstrengen zu müssen, wenn ihr sie nur leicht festhaltet.
  • Kaum Kontakt: Euer Handgelenk schwebt in der Luft, wenn ihr die Maus benutzt.
  • Ellbogeneinsatz: Eigentlich soll die Maus nicht über unser Handgelenk, sondern über unseren Ellbogen gesteuert werden. Wusstet ihr das?

Mäuse gibt es heutzutage in allen Formen und Farben. Welche passt am besten zu euch?

Seid ihr verrückte Multitasker und sucht in erster Linie nach Effizienz? Tipp: Logitech MX Master 3

Die MX-Master-Reihe von Logitech hat sich in der IT-Welt längst einen Namen gemacht. Die neuste Version, MX Master 3, zählt zweifelsohne zu den besten Mäusen, die ihr für eure Arbeit nutzen könnt, egal, ob lange Scroll- und Klick-Sessions oder besonders präzise Feinarbeit wie Grafikdesign. Die Maus ist angenehm zu benutzen und lädt innerhalb weniger Minuten auf. (Denn ja, sie ist kabellos). Mit ihrem USB-C-Schlitz ist sie beim Laden sehr viel schneller als andere Geräte und der Akku hält auch verhältnismäßig lang. Weitere coole Features der MX Master 3 sind, dass ihr sie mit mehreren Geräten gleichzeitig verbinden könnt, um beispielsweise flexibel vom PC zum Tablet zu wechseln, oder ein kleines Rädchen, mit dem ihr horizontal scrollen könnt. Außerdem gibt es einen zusätzlichen Button für den Daumen, den ihr gedrückt halten könnt, um verschiedene Befehle wie das Öffnen von Apps auszuführen. Das Ganze läuft über die passende Logitech-Software, mit der ihr euch jedoch nicht unbedingt beliebt bei eurer IT macht, wenn ihr das Tech-Budget schon mit der Maus an sich ausgereizt habt und jetzt auch noch eine Extrawurst in Sachen Software wünscht…

Credit: Logitech

Die Logitech-Maus gehört mit 109 € nicht zu den günstigsten Modellen im Markt und ist zudem ausschließlich für Rechtshänder*innen designt. Wer die Möglichkeit hat, in den Genuss zu kommen, wird aber begeistert von ihr sein und die eigene Produktivität um einiges verbessern können.

Seid ihr kleine Nerds mit einem Faible für die schönen Dinge im Leben und sucht nach dem Wolf bzw. der Maus im Schafspelz? Tipp: Razer Pro Click

Noch vor ein paar Monaten wäre es absolut verrückt gewesen, eine Empfehlung für ein Razer-Produkt als  Büroausstattung auszusprechen, da die Brand einen starken Gaming-Bezug hat. Doch das neuste Produkt überschreitet jede Grenze.

Die Pro-Click-Maus ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Razer, einem der bekanntesten Gaming-Hardware-Hersteller, und Humanscale, einem Unternehmen, das sich der Produktion ergonomischer Arbeitsgeräte verschrieben hat.

Sie ist ein Star, wenn es um Performance geht. Denn die Pro Click ist nur mit dem Besten vom Besten ausgestattet: eine Führungsgenauigkeit von 16.000 DPI (weitaus mehr, als ihr für irgendeine Art der Büroarbeit jemals benötigen werdet), sodass ihr 16.000 Signale bei einer Bewegung von 2,5 cm senden könnt, und eine Präzision von über 99,4 % (sehr techy, wie wissen’s, aber habt es einfach einmal gehört und seid beeindruckt davon). Die Batterie hält insgesamt über 400 Ladestunden und die Buttons bzw. Tasten halten mehr als 50 Millionen Klicks aus, was auf eine sehr lange Lebensdauer der Maus hinweist. Fragt sich nur, wo hier der Haken ist?

Credit: Razer

Stichwort Batterie: Die Pro Click nutzt ein Micro-USB-Kabel anstelle eines sehr viel schnelleren USB-c-Anschlusses. Das Design der Maus lässt letzteren nämlich leider nicht zu und auch unter den Micro-USB-Kabeln ist nicht jedes geeignet. Ihr seid auf das zugehörige Kabel angewiesen. Tipp: Verliert es nicht!

Fakten auf den Tisch: Die Pro Click gehört mit 109,99 € ebenfalls zu den teureren Geräten und ist ebenfalls nur für Rechtshänder*innen geeignet. Die ergonomische Komponente, die Humanscale ins Design eingebracht hat, macht diese Maus trotzdem extrem attraktiv, insbesondere für Leute, die wirklich viel Maus-Arbeit im Alltag leisten. Immerhin gehört sie zu den ergonomischsten Mäuse, die es aktuell auf dem Markt gibt.

Seid ihr touchpad-süchtig und nur ab und zu auf eine Maus angewiesen? Oder verliert ihr eure Mäuse regelmäßig? Tipp: Logitech Pebble oder Microsoft Bluetooth Mobile Mouse 3600

Beide genannten Mäuse sind sowohl für Links- als auch Rechtshänder geeignet und mit einem Preis zwischen 24,99 € und 34,99 € vergleichsweise günstig. Sie sind eindeutig für eine mobile Nutzung unterwegs gedacht – und für eher kleine Hände. Der Preis macht sie leicht erhältlich und austauschbar, wenn nötig.

Die Pebble funktioniert über einen USB-Stick von Logitech und interagiert mit allen Software-Systemen – Stecker rein, los geht’s! Easy peasy lemon squeezy… Für so einen günstigen Preis bekommt ihr zwar kein super-duper High-Tech-Tool, das ergonomisch auf lange Scroll-Sessions ausgelegt ist (vergleicht hier einmal die etwas teurere Logitech MX Anywhere 2), doch dafür könnt ihr immerhin zwischen fünf verschiedenen Farbdesigns wählen. Wenn das mal kein Argument für alle Fashionistas unter uns ist…

Credit: Logitech

Die Mobile Mouse 3600 von Microsoft ist speziell für kleine Hände geeignet, bietet alle Basisfunktionen, die wir im Arbeitsalltag so benötigen, drei verschiedene Farbvarianten und eine solide Performance. Dank praktischer Größe könnt ihr sie überall in der Tasche mit euch rumtragen. Alles in allem ist die Microsoft-Maus eine gute Lösung für jede*n, der oder die nach einem günstigen, zuverlässig arbeitenden Gerät suchen. Die Batterie soll sogar bis zu sechs Monate lang halten. Solange ihr sie nicht verliert, beschert euch die Microsoft Maus ein unbeschwertes Arbeiten für wenig Geld.

Credit: Microsoft

Seid ihr Linkshänder? Tipp: SteelSeries Sensei Ten

… dann gehört ihr zur Minderheit! Nur etwa 10 Prozent der Weltbevölkerung sind linkshändig, sodass die meisten Hersteller die wirtschaftlich nachvollziehbare Entscheidung treffen, sich nur der restlichen 90 Prozent anzunehmen. Das macht euch die Suche nach dem Perfect-mouse-match leider nicht einfacher… Zum Glück fangen immer mehr Unternehmen an, beidhändig nutzbare Mäuse zu produzieren, die zwar weder für Links- noch Rechtshänder optimal sind, aber immerhin von beiden genutzt werden können.

Zu diesem fortschrittlichen Unternehmen gehört auch SteelSeries. Der dänische Hersteller fokussiert sich auf die Gaming-Peripherie, hat aber auch Geräte auf den Markt gebracht, die wir bei der Arbeit nutzen können. Die Sensei Tenn hat ein linkshänder-freundliches Design mit einem der besten Sensoren, die es aktuell gibt. So könnt ihr extrem einfach und genau arbeiten. Am besten geht das, wenn ihr die zugehörige Software besitzt, doch einige Features lassen sich auch ohne genießen. Dazu gehört zum Beispiel das Tilt Tracking, das eure Bewegungen trackt, selbst wenn ihr die Maus anhebt – besondere praktisch für diejenigen, die ihre Maus nutzen, als wären sie Dirigent*innen im Symphonieorchester.

Credit: Steelseries

Preislich liegt die Sensei Ten mit 79,99 € in der Mitte und könnte als Start-Maus für alle Newbies fungieren, bis diese eigene Maus-Bedürfnisse und Wünsche äußern. Der einzige richtige Nachteil ist das Kabel, das leider sehr schnell reißen und kaputt gehen kann. Shit happens…

Seid ihr Boomer oder Hipster und erinnert euch noch an das Windows-95-Geräusch? Tipp: Microsoft Classic IntelliMouse

Auf den ersten Blick mag sie zwar nicht die ansprechendste Maus sein, was zum Beispiel das Design angeht, doch wird euch die Classic-Intelli-Maus sicherlich in alte Zeiten zurückversetzen  (zumindest die Boomer unter euch) und so einige Erinnerungen wecken. Sie ist nämlich die neuste Version der Maus, die einst so ziemlich in jedem Büro der Welt eingesetzt wurde – unscheinbar, aber zuverlässig.

Diese neuste Version hat ein Design-Upgrade bekommen und wurde mit verschiedenen Tech-Features erweitert, wie zum Beispiel dem modernen Sensor. Es handelt sich um eine Kabel-Maus, auf die ihr euch jederzeit verlassen könnt.

Für 42,99 € bekommt ihr ein Gerät, das nahezu unzerstörbar ist und eine lange Erfolgsgeschichte vorzuweisen hat.

Credit: Microsoft

Wollt ihr eure Handgelenke und Ellbogen schonen? Tipp: Logitech MX Vertical

Das vertikale Design dieser Logitech-Maus sieht erstmal interessant aus, da wir sie halten müssen, als würden wir ihr einen Handshake geben. Das ist tatsächlich die natürlichste Haltung für unsere Hände, da wir sie nicht verstellen müssen. Denn genau so halten wir unsere Hände, wenn wir nicht darüber nachdenken, z.B. beim Ablegen auf den Tisch oder einfach beim Baumeln lassen, wenn wir stehen. Ergonomisch betrachtet, ist diese Maus ideal, auch wenn die Handhabung erst einmal ungewohnt sein mag.

Außerdem besitzt die MX Vertical alle coolen Funktionen, die die anderen genannten Logitech-Mäuse auch aufweisen. Unser liebstes Feature ist das smart charging: Eine aufgeladene Batterie hält bis zu vier Monate und lässt sich – sollte die Batterie doch mal leer sein – im Notfall, zum Beispiel in einer Pitch-Präsentation, innerhalb weniger Minuten für drei Stunden weiteren Betrieb aufladen. Hinzu kommt, dass ihr die Maus mit drei verschiedenen Geräten verbinden könnt, zwischen denen ihr mit nur einem Klick switchen könnt.

Credit: Logitech

Für kleine Hände bedeutet sie vielleicht erstmal eine Umstellung, ist die Erfahrung aber auf jeden Fall wert und schützt euch für 85,99 € vor dem Karpaltunnelsyndrom – eine smarte Investition, denn die Operation kostet definitiv mehr Zeit und Geld.

Seid ihr Aliens? Sucht ihr nach dem Kick? Wollt ihr etwas ganz Neues ausprobieren? Tipp: Logitech MX Ergo Wireless

Wir können uns ganz genau vorstellen, wie ihr jetzt leicht verwirrt vor dem Bildschirm sitzt und euch fragt, was das hier bitte sein soll?! Ladies and Gents, wir präsentieren euch den Trackball. Die Gamer unter euch können mit diesem Begriff bestimmt schon etwas mehr anfangen. Der Trackball ist sicherlich nicht everybody‘s darling, doch immerhin konnten sich einige e-Sportler mit ihm zum Sieg durchsetzen. Was die können, können wir schon lange, oder? Warum den Trackball also nicht auch bei der Arbeit nutzen? Bei einigen Kolleg*innen aus dem ZUCKER.Team gehört er längst zum Homeoffice-Equipment.

Aber nochmal zurück zur ersten Frage: Was genau ist ein Trackball? Eine äußerst ergonomische Alternative zur klassischen Maus. Der Trackball ersetzt jede Ellbogen- (oder Handgelenks-)Bewegung durch den Daumen. Sobald ihr den Dreh raus habt, macht das richtig Spaß!

Dennoch ist es schwierig, die herkömmliche Maus mit einem Trackball zu vergleichen, vor allem wenn es um technische Eigenschaften geht. Es handelt sich ganz offensichtlich um verschiedene Geräte, die für verschiedene Nutzer geeignet sind, doch der Trackball reagiert genauso schnell und erfüllt die gleichen Wünsche wie eine moderne Maus, wie zum Beispiel die Verbindung über Bluetooth. Der Griff lässt sich zudem durch eine Winkeländerung von bis zu 20° an die individuelle Handhaltung anpassen, sodass der Ball eine angenehme Alternative darstellt.

Credit: Logitech

Das einzige Manko, das wir finden können, ist tatsächlich die Umgewöhnung, die für die Hände mit der Nutzung einhergeht. Ihr müsst lernen, eure Finger in eine komplett neue Position zu bringen, um alle Buttons des Balls bedienen zu können. Zur Veranschaulichung: Bei einer ganz einfachen Maus klickt ihr üblicherweise mit Zeige- und Mittelfinger, während euer Daumen an der Seite ruht. Wenn eure Maus mehr als zwei Buttons hat, steuert der Daumen von der Seite aus hier die Vor- und Zurück-Tasten. Beim Trackball liegen diese Tasten aber unter eurem Zeigefinger. Eine ganz schöne Gymnastik, die eure Finger hier den Gelenken zuliebe durchmachen müssen!

Mit 109,00 € ist der Trackball nicht wirklich günstig, aber sobald ihr euch an ihn gewöhnt habt, wollt ihr in sicherlich nicht mehr missen. Challenge accepted?

Jetzt seid ihr dran

Das war sie also, unsere kleine Auswahl an verschiedensten Mäusen, die euch inspirieren und dabei helfen soll, das richtige Gerät für eure Bedürfnisse zu finden. Uns geht es nicht darum, euch zur einem bestimmten Modell zu überreden, sondern euren Blick auf die Relevanz der richtigen Maus zu schärfen und ein paar Möglichkeiten aufzuzeigen. Jetzt liegt es an euch! Nutzt diesen Blogpost gern, um eure*n Chef*in von eurer Traum-Maus zu überzeugen. Neben den genannten Modellen gibt es noch viele weitere, auch günstigere Varianten, doch unterschätzt auf keinen Fall, die Auswirkungen, die eine ungeeignete Maus auf eure Hände haben kann, bzw. die Auswirkungen, die die richtige Maus auf eure Arbeit hat. Probiert es einfach aus und überzeugt euch selbst!

Let’s talk about: Media-Podcasts für Lifestyle-Inspiration

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Podcasts boomen – laut einer Studie von Goldmedia hörten 2020 mehr als 10 Millionen Deutsche über 14 Jahren aktiv Podcasts, über 4 Millionen sogar täglich mindestens eine Show. Immer mehr Zuspruch finden vor allem Podcasts, die von bekannten deutschen Medienhäuser vertont werden  wie unter anderem Das Thema von der SZ, Mal angenommen von der Tagesschau, Einspruch von der FAZ oder Verbrechen von der ZEIT. Viele der sogenannten Media-Podcasts beschäftigen sich zudem immer mehr mit inspirierenden Lifestyle Themen – korrespondierend zu den Ressorts ihrer (Online)Magazine.

Von den reichweitenstärksten Podcasts haben die meisten bestimmt schon einmal gehört, aber wusstet ihr auch, dass es einen Podcast von der LandIDEE-Zeitschrift gibt? Wir haben ein paar Schätze in unserer Podcast-Bibliothek gefunden, die wir gerne mit euch teilen möchten:

Brigitte BE GREEN

…ist ein Nachhaltigkeits-Podcast der Brigitte, beziehungsweise des relativ neuen, gleichnamigen Magazins Brigitte BE GREEN. Redaktionsleiterin Alexandra Zykonov unterhält sich mit Kolleg*innen, Influencer*innen und anderen Bekannten über nachhaltige Lifestyle-Themen. Im Podcast geht es nicht um unrealistische Ansprüche und den perfekten Umweltretter, sondern um die Herausforderungen, die ein nachhaltiger Lifestyle mit sich bringen kann. Themen wie Fair Fashion, nachhaltige Menstruationsprodukte, Öko-Beauty-Produkte oder Diskussionen über Veganismus und Klimawandel mit den Großeltern werden humorvoll angerissen. Alexandra und ihre Gesprächspartner*innen bleiben dabei knallhart ehrlich und reden zum Beispiel auch über das schlechte Gewissen, das uns plagt, wenn wir uns einmal bewusst nicht-nachhaltig verhalten haben. Genau diese Ehrlichkeit ist es, die den Podcast ausmacht. Hört auch gerne in die anderen Brigitte-Podcasts wie zum Beispiel Brigitte Bücher, Paaradox oder What the finance, mit Themen rund um Literatur, Beziehungen und die Finanzwelt, rein.

Sofa so good

Den Interior-Podcast von Schöner Wohnen feiern wir nicht nur für das Wortspiel im Titel. Chefredakteurin Bettina Billerbeck und Kolumnistin Anne Zuber diskutieren in diesem Format über die großen und kleinen Themen der Living-Welt: Offene Küchen, Tipps für einen besseren Schlaf, Wandfarben, Raumdüfte, Zimmerpflanzen, Haustiere und und und… Witzige Insights, nützliche Tipps und coole DIYs verbessern unsere persönlichen Interior-Design-Skills. Die Life Hacks lassen sich sogar meistens direkt umsetzen. Das Ergebnis? Wohlfühl-Level 100 im geliebten Zuhause – gerade zur aktuellen Zeit (Stichwort: Homeoffice) wichtiger, denn je!

#twentysomething

…powered by GLAMOUR. Ganz im Sinne des Magazins erzählt Lina Mallon aus ihrem Alltag und schneidet alle wichtigen Themen an, die uns in den Zwanzigern interessier(t)en. Sie quatscht über das Singlesein, Tinderdates, Schnapsideen, Spontan-Aktionen und allem, was sie selbst in und aus ihren Zwanzigern gelernt hat. Lisas Erfahrungen bringen uns zum Lachen und Grübeln. Sie redet Klartext und wir können uns in der einen oder anderen Situation selbst wiederfinden, oder aber aus ihren Learnings eigene Schlüsse ziehen. Der Podcast hilft auf jeden Fall beim Reflektieren, Akzeptieren und Wachsen. Übrigens: Die Themen sind nicht ans Alter gebunden! Auch mit 30, 40 oder whatever ist der Podcast absolut empfehlenswert und inspirierend.

Bild Credits: Unsplash / Kate Oseen

Verstehen, fühlen, glücklich sein

Meta-Themen wie Angst, Freundschaft, Liebe und Glück betreffen uns alle. Sinja Schütte, die Chefredakteurin der Flow betrachtet die großen Gefühle und Beziehungsfragen aus der Perspektive der Achtsamkeit. Ihr Gesprächspartner ist dabei Meditationsforscher Dr. Boris Bornemann – spannende Gedankenanreize sind das Ergebnis der Unterhaltungen. Statt bloßem „Psycho-Gelaber“ regt der Mix aus persönlichen Meinungen und wissenschaftlichen Tatsachen wirklich zum Nachdenken und Hinterfragen von Dingen an, über die wir uns vorher vielleicht noch gar keine Gedanken gemacht haben. Dieser Achtsamkeits-Podcast ist spannend und intensiv – hier lassen wir uns gerne bereichern.

Quatschen mit Sauce

Quatschen – das können die Podcaster! Und wie heißt es so schön? Die besten Gespräche finden in der Küche statt! Zum „Küchentalk“ laden Essen & Trinken Chefredakteur Jan Spielhagen und Online-Chefin Christina Hollstein prominente Gäste wie den Sternekoch Tim Raue ein und plauschen über’s Essen – was sonst?! Restauranterfahrungen, Rezeptideen und kleine Sünden: Der Podcast macht Geschmack auf mehr. #foodspiration garantiert!

Wir sind im Podcast-Rausch und hoffen, euch mit unseren Tipps inspirieren zu können. Jetzt heißt es: Ohren auf, Podcast an, Rest der Welt auf Pause!

New Year – still me: Unsere Anti-Vorsätze fürs neue Jahr

Getreu dem alten, weisen Sprichwort: „‘n Sch*** muss ich“, akzeptieren wir bei Zucker. unsere Unvollkommenheit und Laster mit einer Liste gut gemeinter Anti-Vorsätze – für mehr erreichte Goals und positive Vibes zum Ende diesen Jahres.

Mehr Schokolade essen

Denn seien wir doch mal ehrlich: Ohne Schoki geht‘s nicht! Warum sollten wir auf etwas verzichten, das uns so glücklich macht? Warum leiden, wenn es auch anders geht? Wir sagen ja zum Zucker.Schock und kaufen lieber eine Tafel zu viel als zu wenig. Wer macht mit?

Ausschlafen statt früh aufstehen

Der frühe Vogel kann uns mal! Wer früh aufsteht, hat mehr vom Tag? Wer lange aufbleibt genauso! Ein großer Vorteil des Home-Offices ist die Möglichkeit, länger im Bett liegen zu bleiben. Die nutzen wir aus und lassen uns von der Sonne wecken. Außer, es regnet. Dann wirkt der Wecker als Backup-Plan – aber nicht bevor es draußen hell ist! Stress am Morgen bringt Kummer und Sorgen, Ausschlafen vertreibt sie.

Die Jogginghosen-Sammlung erweitern

Wer Jogginghosen trägt hat die Kontrolle über sein Leben verloren? Da müssen wir dem lieben Karl Lagerfeld leider widersprechen. Die Jogginghose wurde im Home-Office endlich gebührend als It-Piece gefeiert und trägt erheblich zu unserem Wohlbefinden bei. Die Mode macht mit und bietet uns aktuell eine Riesenauswahl an gemütlichen, stylischen Lieblingen – bei diesem Trend sind wir doch gerne dabei!

Online-Shopping als Hobby wertschätzen

Was uns direkt zum nächsten Thema bringt: „Und was machst du so in deiner Freizeit?“ Ähhhm… Online-Shopping! Ein absolut legitimes Hobby, bereichernd in vielerlei Hinsicht: Inspiration, Eigentum, Erfahrung… Nur finanziell leider etwas belastend. Aber hey, andere spielen Golf, segeln oder sammeln Autos. Dagegen ist Online-Shopping Peanuts.

Bild Credits: Unsplash / Tamas Pap

Das Chaos Chaos sein lassen

Aufräumen? Wozu? Morgen sieht es doch eh wieder unordentlich aus… „Der Stuhl“ wächst und wächst – thanks to our new hobby. Die Kraft, gegen diese natürliche Unordnung anzugehen, investieren wir lieber in unsere Arbeit im Home-Office. Hier ein paar Klamotten, dort ein paar Bücher – so, what? Die wild verstreuten Gegenstände können auch der Inspiration dienen. Brainstorming Session für unsere Interior-Kunden? Auf der Suche nach Ideen fällt der Blick auf alte Magazine, schweift weiter zum Bücherstapel neben dem Bett und landet dann bei einer gemusterten Bluse auf dem Fußboden: Wetten, dass aus dieser Kombi von Eindrücken ganz neue Ideen zustande kommen? Fotos, Wörter Musterungen und Stoffarten – Ähm, wer erkennt hier bitte keinen Zusammenhang?! (Ob der wiederum sinnvoll ist, sei dahin gestellt…) Die Zeit zum Aufräumen können wir eindeutig besser nutzen, zum Beispiel für eine gepflegte Streaming-Session. Albert Einstein sagte einst: Ordnung braucht nur der Dumme, das Genie beherrscht das Chaos. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Binge-Watching als Sport akzeptieren

Joggen oder Serienmarathon, Muskelkater oder Nackenstarre – potato (po-tay-to), potato (po-tah-to)! Fitness kommt in vielen Formen, so gilt Binge-Watching als Ausdauertraining und damit als Sportart, oder? McDreamy und McSexy bringen uns bei Grey’s Anatomy ganz schön zum Schwitzen, während wir mit unseren F.R.I.E.N.D.S. die Bauchmuskeln beim Lachen trainieren und uns die fiesen Superhelden aus der Amazon Prime Original Serie The Boys zum (Weg-) Laufen motivieren… Trainingsplan steht – so einfach kann’s gehen. Die Mitgliedschaft im Fitnessstudio können wir uns sparen.

Essen, worauf ich Appetit habe

Grüner Smoothie hier, Super Bowl da – natürlich ist eine ausgewogene Ernährung wichtig für die Gesundheit, doch geht es nicht nur um unseren Körper, sondern auch um unsere Seele. Neben Obst und Gemüse tut uns auch Comfort-Food à la Pizza, Burger oder Mac‘n’Cheese gut. Wenn es um das Essen geht, hören wir auf unser Bauchgefühl. Pasta! Äh, basta!

Bier, Sekt, Wein, das lass‘ NICHT sein

Anstoßen mit Apfelschorle? Kann man machen, muss man aber nicht. Niemand kann uns verbieten, das kalte Feierabendbier, das Gläschen Wein oder den spritzigen Sekt zu genießen. Kein Alkohol ist auch keine Lösung. Das (beziehungsweise die) Maß macht’s aus…

In diesem Sinne: Cheers to the new year! Bleibt gesund, bleibt munter und bleibt zuversichtlich.

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Das Mysterium der Tastaturen – Alltagstechnik Part 1

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Ein Blogbeitrag unseres Kollegen Pierre

Für Leute wie uns, die die meiste Arbeitszeit mit dem Tippen von Mails, Pressemitteilungen, Übersetzungen etc. auf der Computertastatur verbringen, ist es extrem wichtig, das passende Peripheriegerät für sich und die eigenen Hände zu finden. Wir meinen das ernst: immerhin kann die Gesundheit unserer Finger und Hände davon abhängen und auch unsere Produktivität könnte durch ungeeignete Tastaturen beeinträchtigt werden! In diesem Sinne können wir stolz behaupten, trotz Lifestyle-Agentur-Image auch ein bisschen geeky und nerdy zu sein: Wir spüren Techniktrends auf uns suchen nach den neusten Geräten auf dem Markt – nicht nur, um immer up to date zu bleiben, sondern auch, um unseren MitarbeiterInnen einen möglichst angenehmen Arbeitsalltag zu verschaffen.

Der neuste Markttrend dreht sich um mechanische Tastaturen. Ein Must-Have für alle Technik-Freaks könnte man meinen, doch zur Wahl der perfekten Ausstattung sollten noch andere Kriterien als allein der Typus berücksichtigt werden. Dazu zählen beispielsweise die Ergonomie und die Tragbarkeit. Zu Recht kommt dem / der einen oder anderen jetzt die Frage auf: „Wofür ist es denn bitte wichtig, dass ich meine 60 cm lange Tastatur mit mir herumtragen kann?!“ Lasst es uns euch erklären! Gemeinsam finden wir heraus, welche Tastatur am besten zu uns passt. Angefangen mit einer kurzen Vorstellung der mechanischen Tastatur…

Bei uns im Zucker. Office weiß jeder etwas mit diesem neumodischen Begriff anzufangen – hoffen wir zumindest, denn einer unserer Mitarbeiter hat diese Innovation bereits im Büro getestet. Wie das aussah? Besser Frage: Wie sich das angehört hat? Nicht zu überhören. Die relative Lautstärke hat einen Grund: Der Nutzer hört, dass seine Eingabe erfolgreich war und kann so zum Beispiel Rechtschreibfehler durch Buchstabenlücken umgehen. Genau dieses Feature macht die mechanischen Tastaturen so beliebt – insbesondere bei Gamern, die wie immer die Hauptzielgruppe im Bereich der PC-Peripheriegeräte darstellen.

Was sind das für mechanische Tastaturen, über die alle reden?

Doch mechanische Tastaturen haben noch viel mehr Vorteile für jeden, der sich das Tippen zur beruflichen Leidenschaft gemacht hat. Müssten wir uns auf drei Argumente beschränken, wären es die Genauigkeit, der Schreibkomfort und die flinke Tastenrückgabe, die die Tippgeschwindigkeit erhöht.

Worin genau liegt nun der Unterschied zu den good old Basistastaturen, die wir jahrelang genutzt haben und eventuell immer noch nutzen? Um es kurz zu fassen: Bei unserer Tastatur, die der Profi übrigens Folientatstatur nennt, ist jede einzelne Taste mit einer einzigen Folie verkuppelt – so sind letztendlich alle Tasten irgendwie miteinander verbunden und senden Signale über einen einzigen Kanal. Anders bei der mechanischen Tastatur: Jede Taste ist mit einem eigenen Schalter verbunden, der unabhängig von dem, was um sie herum geschieht, sein eigenes Signal sendet. Eben diese Schalter sind es, die den Knackpunkt des Marketingkampes zwischen den Hardware-Herstellern darstellen. Sie können nämlich an die Bedürfnisse der einzelnen Nutzer angepasst und entsprechend verändert werden – crazy, oder?

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Farbe zum Schalter bekennen

Bei dieser sogenannten Switch-Technologie stehen die Nutzer also im Mittelpunkt, wobei verschiedene Arten von Schaltern auch verschiedene Bedürfnisse erfüllen. Der Übersichtlichkeit halber sind sie deshalb in verschiedene Farbgruppen unterteilt: schwarz, braun, rot… Das sind unsere Favoriten, da sich sich im Büroalltag am besten anwenden lassen.

Schwarze Schalter: besonders beliebt auf Grund ihrer hohen Widerstandsfähigkeit (60g Druck zur Aktivierung des Schalters erforderlich). Dieser Widerstand verringert das Risiko, versehentlich falsche Buchstaben, Zahlen oder Zeichen einzugeben. Zudem sind Tastaturen mit schwarzen Schaltern verhältnismäßig leise. Einziger Kritikpunkt von unserer Seite: Nach acht Stunden Tipparbeit kommen die Fingerfitness an ihre Grenzen. Gibt es eigentlich Finger-Muskelkater?

Braune Schalter: besonders beliebt auf Grund ihrer Vielseitigkeit. Als „neutralste“ Schalter auf dem Markt eignen sie sich vor allem für Viel-Schreiber. Die Tasten müssen nicht bis zum Anschlag gedrückt werden, was wiederum die Tippgeschwindigkeit erhöht. In der Fachsprache fällt diese Eigenschaft unter die Kategorie „taktil“. Der einzige Nachteil dabei ist das Risiko, aus Versehen eine falsche Taste zu drücken – die Tippgenauigkeit büßt ein. Dafür werden die Finger nicht so schnell müde, denn der Tastenwiderstand ist verhältnismäßig gering (bei Produkten der Firma Cherry sogar weniger als 45g). Außerdem sind Tastaturen mit braunen Schaltern ziemlich leise, da sie nur leicht angetippt werden müssen. Deshalb eignen sie sich besonders in Großraumbüros.

Rote Schalter: besonders beliebt auf Grund ihrer leichten Bedienung. Die roten Schalter benötigen tatsächlich nur eine Kraft von 45 Gramm, um aktiviert zu werden, was das Schreiben im wahrsten Sinne des Wortes erleichtert. Zudem sind sie äußerst leise und somit sehr angenehm in der Anwendung. Am beliebtesten ist in dieser Hinsicht die Silent Red Variante vom Unternehmen Cherry – try it out!

Wie ihr jetzt vielleicht schon mitbekommen habt, dominieren der Hersteller Cherry sowie die Firma Kailh derzeit den Markt. Mit Blick auf die Farbwelten machen beide Unternehmen gemeinsame Sache: Der Farbcode bleibt kohärent, damit keine Verwirrung beim Nutzer entsteht, wenn die rot bei der einen Firma für weich und leise steht, bei der anderen jedoch für hart und laut.

Wir fassen zusammen: Tastaturen-Schalter werden mit Farben beschrieben und sind in drei Kategorien eingeteilt. Es gibt klickende (Taste zur Aktivierung leicht berühren, bis „Klick“ ertönt), taktile (Taste zur Aktivierung nur leicht berühren, bis ein Widerstand spürbar ist) und lineare (Taste zur Aktivierung ganz durchdrücken) Typen. Es liegt an euch, die richtigen Schalter für individuelle Bedürfnisse zu wählen.

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Der Experten-Tipp

Aber was ist jetzt unsere Empfehlung?! Das ist die Frage…Ihr werdet jetzt vielleicht überrascht sein, aber wir empfehlen nicht unbedingt mechanische Tastaturen. Trotz überzeugender Vorteile und Trend-Faszination erfüllen sie nämlich nicht immer jeden Bedarf, den wir im Büro oder Homeoffice verspüren. Trotz Neuheit und Tech-Revolution haben die Folientastaturen definitiv ihre Daseins-Berechtigung. Es kommt also ganz darauf an, was ihr braucht, wie ihr Tastaturen nutzt, wo ihr arbeitet etc. Dürfen wir präsentieren? Die verschiedenen Tastature-Typen:

Typ 1: Der / Die Produktive

Das Keyboard Model S Professional Soft Tactile MX – Diese Tastatur wird weithin als eine der besten Eingabetastaturen auf dem Markt anerkannt. In vielen Rezensionen wird sie als der wahr gewordene Traum eines Schreibers hervorgehoben. Sie verwendet braune Schalter, um sicherzustellen, dass eure Finger nicht so schnell müde werden und sich eure Kollegen nicht über Lärmbelästigung beschweren. Mit einem Preis um 150 € handelt es sich hierbei um eine High-End-Tastatur, die bei sorgfältiger Pflege jahrelang hält. Wir alle kennen den Moment, wenn eine Taste so stark verblasst, dass wir nicht mehr lesen können, was darauf steht. Bei diesem Keyboard sind die Tastenbeschriftungen mit einem Laser eingraviert, um einem solchen Ärgernis vorzubeugen.

Credit: Amazon.de / Das Keyboard

Typ 2: Der / Die Tollpatschige

TOMOKO Mechanische Gaming-Tastatur – Das Interessanteste an dieser Tastatur ist wahrscheinlich ihr Preis; sie ist das perfekte Beispiel für „gut aussehend, effizient, billig“, was sie zum idealen Einsteiger-Modell für mechanische Tastaturen macht. Zudem ist diese Variante wasserfest, was den Kaffee-Verschüttern und Morgenmuffeln unter uns zu Gute kommt – sie hat sogar einen im Gehäuse integrierten Abfluss, um die in die Tastatur verschüttete Flüssigkeit leichter abfließen zu lassen. Allerdings fällt diese Tastatur unter die Kategorie „klickend“ – für tollpatschige Mitarbeiter jedoch das geringere Übel. Schließlich geht sie dafür nicht so schnell kaputt.

Credit: Amazon.de / TOMOKO

Typ 3: Der / Die OptimiererIn

Kinesis Freestyle Pro Quiet – Lasst euch von eurer Tastatur vor Augen führen, wie schlecht eure Körperhaltung vor dem Bildschirm ist! Klingt provokant? Ist es auch! Muss aber sein und tut vor allem gut. Die neue „Aufteilung“ er Hände und Finger auf die verschiedenen Tasten mag zunächst gewöhnungsbedürftig sein, führt nach einigen Tagen aber zur Erkenntnis, dass Schulter- und Rückenschmerzen mit der verkrampften Handhabung einer winzigen Tastatur zusammenhängen. Die Freestyle Pro gibt es mit braunen und „Silent Red“ Schaltern für eine möglichst stille Eingabe. Der Preis ist dafür relativ hoch, da die Tastatur mit allem notwendigen Zubehör wie zum Beispiel Handgelenkstützen ausgestattet ist, die der / die OptimiererIn bedarf. Sie kostet über 200 €, doch ist diese Summe auf jeden Fall wert.

Credit: Amazon.de / Kinesis

Typ 4: Der / Die Bildschirm-Multitasker

Logitech K780 multi-devices – Hierbei handelt es sich um eine Folientastatur, für die wir bisher keine mechanische Alternative finden konnten. Dieses dünne und kleine Modell ermöglicht es, bis zu drei Geräte, darunter einen PC oder Mac, mit drahtlosen Empfängern oder Bluetooth-Geräten zu verbinden. Während ihr Meeting-Protokolle auf dem Tablett verfasst und parallel Mails per Smartphone beantwortet. Der Wechsel von einem Gerät zu einem anderen ist super einfach, da die dafür vorgesehenen Tasten direkt auf der Tastatur implementiert sind. Einziger Nachteil wäre unseres Erachtens die Tatsache, dass es mit Standard-AAA-Batterien betrieben wird, die regelmäßig gewechselt werden müssen, was etwas mehr Abfall erzeugt, als es sollte.

Credit: Amazon.de / Logitech

Typ 5: Der / Die Nomade / Nomadin

Microsoft Universal-FalttastaturUnsere persönliche Favoritin, die mit uns bereits um die Welt gereist ist und hoffentlich noch viele Jahre ein treuer Begleiter bleibt. Sie ist der Logitech sehr ähnlich, nur kann sie nicht an einen richtigen PC oder Mac angeschlossen werden. Die Verbindung erfolgt mit einem Bluetooth-Peripheriegerät wie Smartphone oder Tablet. Diese Tastatur ist dafür gedacht, überall hin mitgenommen zu werden. Sie passt problemlos in jeden Rucksack und wird schnell zu eurem neuen besten Freund. Mit ihr könnt ihr euch unterwegs zum Beispiel längere Notizen machen, egal, ob auf der Parkbank, im Flugzeug oder während der Zugfahrt. Dank ihr können wir unterwegs auf den Laptop verzichten und stattdessen auf das Smartphone ausweichen. Die Folientastatur hat es in sich und ist auch nach Jahren immer noch top fit – wir sprechen aus persönlicher Erfahrung!

Credit: Amazon.de / Microsoft

Typ 6: Der / Die Nachhaltige

Cherry Stream Tastatur – Peripheriegeräte sind hinsichtlich der Nachhaltigkeit nicht ganz ohne. Zugegebenermaßen sind sie ressourcenfressend, aus Kunststoff, teilweise extrem zerbrechlich und ein Ersatz von Einzelteilen ist oft unmöglich. Einige Hersteller sind gerade dabei, einen anderen Ansatz zu entwickeln und die Art und Weise, wie sie ihre Produkte herstellen und handhaben, neu anzugehen. Wir hätten zum Beispiel ZSA erwähnen können, eine auf ergonomische Tastaturen spezialisierte amerikanische Firma, die die Produktion nicht an Subunternehmer vergibt, sondern ihre Tastaturen von eigenen Mitarbeitern mit Sitz in Taiwan zusammenbauen lässt. Doch wir haben auch etwas „Einheimischeres“ gefunden, der Name sollte euch mittlerweile schon bekannt vorkommen:

Cherry – ein deutsches Unternehmen, das mit mehreren auf Nachhaltigkeit spezialisierten Firmen zusammengearbeitet hat, um einen bewussteren Umgang mit dem Design und der Lebensdauer ihrer Produkte zu entwickeln. Einige der Peripheriegeräte haben sogar das Siegel des Blauen Engels erhalten, ein Beweis dafür, dass Cherry aktiv dabei ist, die Dinge zum Besseren zu verändern – von der umweltfreundlichen Beschaffung über eine umweltgerechte und energieeffiziente Produktion bis hin zum nahezu vollständigen Recycling der Produkte am Ende ihres Lebenszyklus. Eine dieser Tastaturen ist das sogenannte Stream: Zwar ohne mechanische Schalter, für die der Hersteller bekannt ist, erfüllt sie dennoch die Anforderungen des Büroalltags und verlockt mit einem attraktiven Preis von 20 bis 30 €.  

Credit: Amazon.de / Cherry

Abschlussworte

Wir hoffen, ihr konntet etwas lernen und wisst jetzt Bescheid über das Peripheriegerät-Universum mit seiner Tastatur-Galaxie. Zu welchem Tasten-Typ gehört ihr? Jede/r von uns hat Anspruch auf eine ideale Tastatur – denn wenn die Basis stimmt, kann umso mehr in die Tasten gehauen und produktiv gearbeitet werden. Vielleicht hilft euch dieser Beitrag, eben diesen Anspruch mit den beruflichen Bedürfnissen, körperlichen Notwendigkeiten und persönlichen Meinungen vor dem IT-Manager geltend zu machen. Dabei haben wir euch nur eine kleine Auswahl von Sternchen aus der Tastatur-Galaxie präsentiert. Unser Tipp: Begebt euch auf die Suche nach der Tastatur eurer Träume!

Dies war nur der erste Beitrag einer Reihe von technischen Artikeln, die den Status quo 2020 in Bezug auf Büro-Peripheriegeräte darstellen. Seid gespannt, als nächstes stehen Mäuse und Bildschirme auf dem Programm…

Single-Tasking ist das neue Multi-Tasking? Tipps und Tricks zum effizienten Arbeiten

Wer kennt sie nicht, die Tage, an denen sich alle Kunden auf einmal melden, jeder noch ein neues To Do reinschiebt und die Deadline für alles schon morgen ist?! Wo sollen wir anfangen, wenn alles gleichzeitig gemacht werden muss? Dann kommen auch noch die 135.000 Mails im Posteingang hinzu und das Telefon ringt schon zum dritten Mal – schönen guten Morgen allerseits! Haaaalt, stopp: Bevor sich die Gedanken und der Stress jetzt in den Wahnsinn steigern, heißt es erstmal tief durchatmen, Kaffee holen und jedes To Do sauber untereinander aufschreiben. Hier findet ihr Tipps für eine smarte To Dos Liste. Jetzt wird Ordnung ins Gehirn und Struktur ins Arbeiten gebracht. Eines nach dem anderen: Single-Tasking heißt die neue Zauberformel! #getshitdone

Single-Tasking – Was ist das?

Single-Tasking hat definitiv nichts mit dem Single-Sein zutun – um das schon gleich vorweg zu nehmen. *zwinkerzwinker* Beim Single-Tasking handelt es sich um eine Arbeitsmethode, die sich auf das Abarbeiten einer Aufgabe nach der anderen fokussiert. Die volle Konzentration liegt auf einem To Do. Je länger die To Do Liste, desto wichtiger ist es, einen klaren Kopf zu bewahren. Jetzt geht es um’s Priorisieren von Aufgaben… Was, wenn alles gleich wichtig ist? Tja, dann liegt die Wahl bei uns: Für welche Aufgabe sind wir gerade am meisten motiviert? Im Zweifelsfall hilft die Absprache mit den Kollegen oder dem Chef – wie schätzen sie die Priorität verschiedener Aufgaben ein?

Eines nach dem anderen…

Angenommen, wir nehmen uns gezielt 20 Minuten Zeit am Stück für eine Aufgabe, die ganz oben auf unserer To Do Liste steht und konzentrieren uns einzig und allein auf dieses Thema, dann ist die Qualität des Ergebnisses wahrscheinlich sehr hoch, allein dadurch, dass unsere Arbeitsweise maximal aufmerksam und fokussiert war. Wir sind gedanklich bei einem Thema, bei einem Kunden. Wir laufen somit auch keiner Gefahr aus, beispielsweise Kunden und Ansprechpartner zu verwechseln oder Ideen zu vermischen. Da die Effizienz auch auf die Zeit einspielt und wir uns beim Single-Tasking nicht von anderen To Dos beeinflussen, stressen oder ablenken lassen, ist es außerdem gut möglich, dass wir gar keine vollen 20 Minuten für diese erste Aufgabe benötigen. Umso mehr Zeit haben wir also für die zweite Aufgabe – mit Betonung auf „erstens“ und „zweitens“, eines nach dem anderen (können wir gar nicht oft genug wiederholen).

Mit dem aufmerksamen Erledigen von nur einer Aufgabe zurzeit beugen wir Flüchtigkeitsfehlern vor und erzielen ein gewissenhaft erarbeitetes und tiefgreifendes Ergebnis. Dank hoher Konzentration und wenig Ablenkung durch Vermischung verschiedener Aufgaben, Kunden etc. steigert sich auch unsere Leistungsfähigkeit. Wir gehen Stress aus dem Weg, indem wir mit unserer To Do Liste einen klaren Kopf bewahren und die anstehenden Aufgaben in priorisierter Reihenfolge stets vor Augen haben. Weniger Stress bedeutet ebenfalls weniger Fehlerpotenzial. Zu guter Letzt: Das Abhaken eines To Dos nach dem anderen ist einfach ein schönes Gefühl!  Soweit das Konzept…

Do it, but do it now – Schritt für Schritt zum Single-Tasker

Der Weg zum Profi-Single-Tasker ist weder weit noch holperig noch bergauf. Auch hier gilt: Ein Schritt nach dem anderen.

1. Die To Do Liste

Der Key zum erfolgreichen Single-Tasking ist eine strukturierte To Do Liste. (Auch hier nochmal der Verweis auf unsere Tipps zum Erstellen einer solchen.) Schreibt die Liste Stichpunkt unter Stichpunkt in überlegter Reihenfolge: Was ist am wichtigsten? Was geht am schnellsten? Wozu bin ich am meisten motiviert? Das Überlegen einer sinnvollen Logik ist euch überlassen. Hilfreiches Stichwort in diesem Zusammenhang ist aber bestimmt die Motivation: Super wichtig, um eine Aufgabe effizient zu erledigen.

2. Vermeidung von Störungen

Wer kennt’s: Da sind wir grad so richtig drin in einem Thema, erleben den totalen Produktivitätsschub und dann kommt irgendjemand um die Ecke und will Small Talk machen. Total nett gemeint, aber leider sehr störend für unsere Konzentration und Effizienz beim Single-Tasking. Wie lässt sich das vermeiden? Erstens: Homeoffice. Da kann kein Kollege einfach ins Zimmer platzen (Mitbewohner werden bitte vorher gewarnt und gebeten, nicht zu stören). Da Homeoffice aber nicht jedem immer möglich ist, gebt euren Kollegen vor dem Beginn des Arbeitens an einem To Do Bescheid, dass ihr für die nächste halbe Stunde nicht gestört werden möchtet. Da hat sicherlich Jeder Verständnis für. Vielleicht gibt es in eurem Büro auch eine Art „Ruheraum“ für leises, ungestörtes Arbeiten? Eingehende Mails, Video-Anrufe etc. können ebenfalls störend sein. Deshalb, zweitens: Stellt euch einen Blocker in eurem digitalen Kalender (zum Beispiel über Outlook) ein. So kann jeder sehen, dass ihr aktuell nicht verfügbar seid, wobei der Blocker gleichzeitig auch bei eurer persönlichen Terminplanung hilft. Schließt außerdem alle Programme, die ihr zum Erledigen der bevorstehenden Aufgabe nicht benötigt. Drittens: Kopfhörer aufsetzen, den Lärm um euch herum ausblenden. Die Kopfhörer lassen nicht nur die Büro-Geräuschkulisse verstummen, sondern signalisieren auch optisch: Ich will jetzt nicht gestört werden!

3. Konzi-, Moti-, Prodi-Pusher

Manchmal bedarf es kleinen Helferchen, um die Konzentration, Motivation und damit Produktivität anzukurbeln. Wie diese Helferchen aussehen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wir wissen am besten, was uns beim Konzentrieren hilft und wie wir gut arbeiten können. Einige Beispiele: Klassische Musik, leckerer Kaffee, ganz viel Wasser trinken, vorher ausreichend gegessen haben, Handy bei Seite legen… Falls es wirklich gar nicht klappen will mit der Konzentration, dann schreibt auf, was euch beschäftigt. Auch wenn es private Dinge sind – das Aufschreiben hilft, den Gedanken erst einmal abzulegen. Hier findet ihr außerdem weitere Tipps zum produktiven Arbeiten mit Fokus auf dem Homeoffice.

4. Aufgabe abhaken

Das Wichtigste beim Single-Tasking ist das tatsächliche Abschließen eines To Dos. Beendet die Aufgabe und hakt sie dann in eurer To Dos Liste ab. Ihr werdet sehen, das Abhaken sorgt für Erleichterung. Damit ist das To Do auch gedanklich erledigt – out of sight out of mind. Jetzt ist im Kopf mehr Platz für die nächste Aufgabe. Kurze Pause und dann weitermachen!

Wenn euch diese Arbeitsmethode anspricht und ihr das Single-Tasking gern selbst ausprobieren möchtet, solltet ihr Folgendes beachten: Seid konsequent, lasst euch nicht „ausnahmsweise“ etwas dazwischenschieben, sondern lernt, „nein“ zu sagen. Erklärt euren Kollegen und auch eurem Chef vorher, wie ihr arbeitet und warum ihr auf Single-Tasking setzt. Vielleicht hilft euch dieser Blogbeitrag bei der Argumentation.

Fazit: Letztendlich muss jeder eine für sich optimale Arbeitsweise finden, da gibt es nicht die eine perfekte Methode oder Strategie. Ob Single-Tasker, Multi-Tasker oder irgendwas dazwischen: Hauptsache, ihr findet einen Rhythmus, in dem ihr eure Aufgaben bestmöglich erledigen könnt. Das Single-Tasking ist in manchen Situationen, zum Beispiel wenn es um wirklich konzentrationsfordernde Aufgaben geht, bestimmt sehr sinnvoll. Genauso hat aber auch das „good old“ Multi-Tasking seine Vorteile. Wir hoffen trotzdem, euch mit diesem Blogbeitrag inspirieren zu können, vielleicht einmal etwas Neues auszuprobieren oder grundsätzlich über eure Arbeitsmethode nachzudenken.

Bild Credits: Pixabay / Free-Photos

Attention, please: Zucker. setzt auf Visual Relations

 

Wir haben was Neues im Repertoire: Visual Relations. Darunter verstehen wir XXL-Werbeflächen auf Häusern, Wänden oder Gerüsten, die anders als Werbeformen in Online, Print, TV oder Radio buchstäblich unübersehbar sind.

Mehr Aufmerksamkeit dank Visual Relations

Bestätigt wird das von einer aktuellen Trendanalyse des Fachverbands Außenwerbung e.V., die sagt, dass die Werbewirksamkeit von Plakaten eine signifikante Steigerung gegenüber dem Ersterhebungszeitraum im Jahr 2013 erfuhr. Entscheidend für die Beachtung von Plakatwerbung sind gemäß dieser Analyse Größe und Gestaltung, sie erregen die meiste Aufmerksamkeit und sind maßgeblich für das Informations- und Kaufverhalten nach Plakatkontakt verantwortlich. So haben aktuell 62 Prozent der PlakatseherInnen schon mindestens einmal mit Erkundigungen nach dem beworbenen Produkt oder dessen Erwerb auf klassische Plakatwerbung reagiert (ggb. 49 Prozent in 2013). Grund für die deutlich höhere Wahrnehmung und Wirkung von Plakaten ist der Megatrend Mobilität sowie die hohe Verbreitung von Smartphones und Tablets, die sofort zu Anschlusshandlungen auf den digitalen Devices führt.

Was Zucker. unter Visual Relations versteht

Unter Visual Relations verstehen wir jedoch keine alltäglich-klassische Plakatkampagnen, sondern kreative XXL-Poster oder gemalte/gesprayte Murals mit Wow-Effekt. Zum Beispiel Motive, die sich durch Sonneneinstrahlung verändern und im Tageslicht anders aussehen als nachts oder sog. hydrographische Motive, die bei trockenem Wetter schwarz erscheinen und erst bei Regen überhaupt sichtbar werden. Auch entwickeln wir zudem interaktive Cross-Channel-Kampagnen, bei denen das Motiv erst durch Mitwirkung der Zielgruppe entsteht oder in Kombination mit Events, Promotions oder Pop-up-Shops an der Fläche eine ganzheitliche Kommunikation ermöglicht.

Eins können wir in jedem Fall versprechen: Jedes Bild wird richtig groß! So wie dieses hier: Für die LEGO® GmbH haben wir im Rahmen der “Rebuild the World”-Kampagne ein gebrochenes Herz mit über 60.000 LEGO® Steinen zusammen mit tausenden Fans in 12 Meter Höhe geflickt.

Neugierig? Dann sprecht uns an!

Blumenbüro Holland x Zucker. – 10 Jahre blühende Zusammenarbeit


Bild Credit (Bild oben links „Bodypainting / Orchidee“): Tom Wagner

 

10 Jahre florierende Kampagnen, 10tausende von botanischen Clippings, 10 Millionen (wenn nicht mehr) erreichte Pflanzenfreunde und unendlich viele knosp-algieträchtige Erinnerungen – wir wollen es gar nicht durch die Blume sagen, sondern ganz gerade heraus: Es war und ist eine blühende Zusammenarbeit mit dem Blumenbüro Holland! Eine Idee kreativer, als die andere – 10 Kampagnen aus den letzten Jahren möchten wir euch vorstellen – hier kommt unser „Best of Green“!

2010: Meine Pflanze & Ich (aka „Wie alles begann“) 

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der/die BesitzerIn der schönsten Zimmerpflanze im ganzen Land? Auf der Suche nach dem Schneeglöck- äh, Schneewittchen des Pflanzenreiches, starteten wir Ende 2010 die Kampagne „Meine Pflanze & Ich“. Alle Thronanwärter mussten in einem mehrstufigen Wettbewerb ihren grünen Daumen unter Beweis stellen und hervorheben, was ihnen ihre Pflanze gibt: Freude, Macht, Selbstvertrauen? Was ist eine Königin ohne ihre Krone? Was sind wir Menschen ohne unsere Pflanzen? By the way – das Pflanzenreich war bereits 2010 super-modern und im digitalen Zeitalter angekommen: alle Anwärter konnten sich online unter www.pflanzengebenmehr.de bewerben. Die beliebtesten Kandidaten des Publikumsvotings präsentieren im nächsten Schritt ihr eigenes Reich: es folgte eine Homestory samt Fotoshooting – der Adel im Porträt. Wer hier überzeugte, wurde zum Bodypainting-Fotoshooting eingeladen – eine Königin muss sich schließlich in Szene zu setzen wissen! Lange Rede, kurzer Sinn: die florale Jury rund um TV-Moderatorin Nina Ruge ernannte Sternkaktus-Besitzerin Alexandra Migge bei einer feierlichen Zeremonie zur Hüterin der schönsten Zimmerpflanze und damit Thronfolgerin über das Pflanzenreich! Lang lebe die Kaktus-Königin!

Bild Credit: Tom Wagner

Bild Credit: Tom Wagner

2011: Natural Supermodels (aka “Germany’s Next Top-Pflanze”) 

„Denn nur eine kann Germany’s Next Top-Pflanze werden“ – zehn international bekannte Supermodels präsentierten sich im Frühjahr 2011 dem Fashion-Fotografen Kristian Schuller in blühendster Blütenpracht und stellten ihre natürliche Schönheit vor urbaner Kulisse unter Beweis. Mit dabei waren Phalaenopsis Rossini, Cambria Wild Cat und Oncidium Sweet Sugar. Kennt ihr nicht? Gibt’s nicht! Die Topdmodels, alle unter Vertrag bei der Agentur, bzw. Gattung „Orchidee“ erfüllten die populärsten Shooting-Sets der Großstädte Berlin, München und Hamburg mit bunten Farben und guter Laune. Spätestens wenn Celebrity-Magazine über sie berichten, sollten ihre Namen in aller Munde sein. Schullers high-gloss Aufnahmen wurden anschließend in einer exklusiven Outdoor-Gallery am Berliner Hauptbahnhof, in den Münchner Riem Arcaden und den Hamburger Colonnaden präsentiert – „Natural Supermodels – Orchideen beleben Berlin / München / Hamburg“. Da sag‘ nochmal einer, er wisse nicht um die Vielfalt der Orchideen Bescheid…

2012Chrysanthemum Skulls (aka “When Flower meets Runway”) 

Wer erinnert sich noch an DAS Trend-Symbol 2012? Es zierte Jacken, Schals, T-Shirts – ALLES! Die Fashion-Industrie feierte ihn – den Totenkopf. Doch damals noch etwas weniger bekannt, war seine Partnerin – die Chrysantheme. Gegensätze ziehen sich an: dunkel und hell, Gut und Böse, tot und lebendig, Fashion und Flowers, Totenkopf und Chrysantheme! Wenn die zwei Welten aufeinander treffen, entsteht etwas Gigantisches – genauer gesagt, ein dreidimensionaler Chrysanthemum-Skull. Fashion-Designer und Trend-Setter Michael Michalsky entwarf die floralen Totenköpfe und nutzte sie als Eyecatcher seines „StyleNite“ Laufsteges. Renommierte Floristen wie Björn Kroner realisierten das Meisterwerk mit ihrem floristischen Wissen und Können, während Modefotografen und Journalisten dem Chrysanthemum-Skull zum Trend-Topic der Medien verhalfen. Kleinere Ausführungen der Flower-Decors wurden über Fleurop vertrieben. Ein TOTaler Erfolg!

2013: Der Pflanzenberater (aka „Welche Pflanze passt am besten zu mir?“) 

Er kennt sie alle. Er weiß, wie man sie pflegt. Er weiß, wo sie am besten aussehen. Er weiß, was du brauchst –  ähhh, was, bitte? Ladys and Gentlemen, we sproutly present…..Trommelwirbel….DEN PFLANZENBERATER: Plantertainer und Genie. Als interaktive Anwendung beriet er ab 2013 über die Website Pflanzenfreude.de oder auf Facebook zur perfekten Balkon- und Terrassenpflanze. Ihr hattet Fragen? Er hatte die Antworten zu 25 verschiedenen Pflanzen: Wo fühlt sich die Pflanze am wohlsten? Wie muss sie gepflegt werden? Passt sie zu meinem Stil? Der Pflanzenberater ging auf alle Fragen ein und bereitete jedem grünen Freund eine individuelle Design-Idee samt Einkaufsliste vor. Let’s go shopping! Mit seinem grünen Talent, florierender Hingabe und botanischem Wissen wurde er für die Digital Communication Awards nominiert, in den Kategorien „Content Marketing“ und „Microsite“.

2014: Favorite Flowers (aka „BFFs kennen ihre Lieblingsblumen“) 

Was ist das Sternzeichen deiner besten Freundin? Was ist ihre Lieblingsserie? Wer ist ihr Celebrity Crush? Und welche ist ihre Lieblingsblume? Die ersten drei Fragen dürften nicht allzu schwer zu beantworten sein, doch uns geht’s um die letzte Frage! Wer’s wusste, konnte mitmachen und uns die Lieblingsblume der besten Freundin via Tollwasblumenmachen.de oder an POS-Ständen im direkten Gespräch verraten. Richtige Antworten wurden belohnt: Die BFF wurde mit ihrer Favorite Flower im üppigen Strauß überrascht. Auch Promis wollten‘s wissen! Cosma Shiva Hagen und ihre Freundin Nova Meierhenrich wissen mittlerweile Bescheid, was für einen Strauß sie beim nächsten Mädelsabend als Gastgeschenk mitbringen: für Cosma die Gerbera und für Nova die Rose. Womit könnt ihr eurer BFF eine florale Freude bereiten? Blumen verbinden! Blumen binden? Um den Sinn dieses Ausdrucks zu verdeutlichen luden wir Blogger und deren besten Freunde zu einem Flower-Event ein: Kränze flechten, Blumenschmuck basteln und sich gemeinem damit ablichten lassen! Ein Blumen-Moment, der die Freundinnen für immer verbindet…

2015Lookbook (aka „Achtung Fashion – jetzt kommen Plants“) 

Stellt euch folgendes vor: Ein Lookbook. Hochglanz-Format à la Coffee Table Book. 50+ Seiten. Drei Trends. 12 Zimmerpflanzen des Monats. Ästhetisch. Haptisch. Duftend. Glaubt es oder glaubt es nicht, aber genau dieses Lookbook gibt es! Im Rahmen der Vorstellung der drei Design-Trends „Unexpected Wild“, „Eco Deluxe“ und „Happy Life“ präsentierte das Lookbook für Zimmerpflanzen Style-Inspirationen, DIYs und Pflegetipps auf eine besonders kreative Art und Weise: zum Anschauen, zum Riechen und zum Fühlen. Hochwertig Bildaufnahmen zeigten, dass Pflanzen längst ein nicht wegzudenkender Bestandteil des modernen Interieurs sind. Plants und Design gehen Hand in Hand. Doch was dieses Lookbook von anderen unterschied, sind Duftproben und fühlbare Strukturen zum Anregen gleich mehrerer Sinne. (Keine Sorge, Kaktus-Stacheln waren nicht dabei! Dafür der Stamm der Yucca unter anderem.) Damit machte es jedem Fashion-Lookbook Konkurrenz und gewann im Blatt-Umdrehen den PR-Report-Award.

2016: Rent a Balcony (aka „Herbst and the City“) 

„Goldene Blätter, rote Sonnenuntergänge, milde Temperaturen – was gibt es Schöneres als einen farbenfrohen Indian Summer?“ – Denkt sich Lukas, 25, aus Berlin. Das Problem: Lukas weiß nicht, wie er die Vibes genießen soll. Lukas wohnt in einer Wohnung ohne Balkon. Lukas ist mit diesem Problem nicht allein. Die Lösung: Rent a Balcony! Jeder an Balkonlosigkeit Leidende aus Berlin, Hamburg, München und Köln hatte die Möglichkeit, ein mobiles Paradies zu gewinnen! Von allen Online-Bewerbungen wurden vier „Lukas“ ausgewählt und für einen Tag mit einem Balkon per Hebebühne beglückt! Die Rettung blüht: Ein üppig bepflanzter, herbstlich dekorierter und bestens ausgestatteter Balkon sproß vor dem eigenen Fenster empor. Zwischen Anemonen, Physalis, Lampenputzergras und Gartenchrysanthemen sorgten Singer-Songwriter wie Timothy Auldt, Tom Klose oder Mister Me für eine unvergessliche Herbst-Stimmung. Als Retter in der Not, Heiler der Balkonlosen-Seelen und Vollbringer der Herbstwunder wurden wir mit dieser Kampagne für den Deutschen Preis für Online Kommunikation nominiert.

P.S.: Wir haben gehört, Lukas ist mittlerweile umgezogen – in eine Wohnung mit Balkon. Herzlichen Glückwunsch, Lukas! Der Balkon sei dir gegönnt. 

2017: B(L)OOM!BLN (aka „Flower-Power für mehr Happiness“) 

Ihr betretet nichtsahnend die Mall of Berlin auf der Suche nach neuen Fashion-Inspirationen und einem trendy Look und das erste, was euch ins Auge sticht, ist eine gigantische dreidimensionale Flower-Installation. Da seid ihr erstmal Baff. Der Mund steht euch offen. Ihr fragt euch: Was soll das? Gleichzeitig fangt ihr an zu lächeln und erfreut euch an dem blühenden Kunstwerk. Doch eure Frage soll nicht im Keim erstickt, sondern unverblümt beantwortet werden: Die Flower-Installation „B(L)OOM!BLN“ stellte mit rund 10.000 bunten Blumen das beeindruckende Nervengeflecht des Menschen da – in der Mitte ein riesiges Herz aus Rosen und Nelken, drum herum farbenfrohe Flower-Bündel als Nervenknoten. Wahnsinn! Crazy! Phänofloral! Denn es hat einen Grund, dass euch der Anblick zum Lächeln bringt: Die Lieblingsblume steigert den Happiness-Faktor um bemerkenswerte 200 Prozent – das belegte eine von uns und dem Blumenbüro durchgeführte neurowissenschaftliche Studie, die der Installation zugrunde lag. In der Mall of Berlin konntet ihr diesen Effekt live erleben. Toll, was Blumen machen, nicht?

2018: Día de los Muertos (aka „Flower Fiesta, Fiesta Mexicana”) 

Es gibt Weihnachten, es gibt Ostern, es gibt den Reformationstag – und es gibt den Día de los Muertos, den Tag der Toten. Zugegebenermaßen ist dieser Feiertag noch nicht allzu stark in der deutschen Kultur verankert – eigentlich nur in der mexikanischen – aber genau das wollen wir ändern! Wie besonders ist bitte die Vorstellung, einen Tag im Jahr zusammen mit den Verstorbenen zu feiern, ihre Persönlichkeiten über Geschichten aufleben zu lassen, sie gebührend zu ehren und dabei gemeinsam Spaß zu haben?! Lange Rede, kurzer Sinn: Let the festivities begin! In case, you didn’t get the invitation:

„Liebe Alle, 

hiermit laden wir euch ein, den diesjährigen Día de los Muertos gemeinsam mit uns und Tollwasblumenmachen.de in Hamburg-Altona zu zelebrieren. 

Die gesamte Paul-Roosen-Straße wird zum Schauplatz eines feierlich bunten und geblümten Tanzes mit den Toten – auch das traditionelle Skull-Symbol wird nicht fehlen. In der Affenfaust-Galerie könnt ihr euch auf Blumenkronen-Workshops und Calavera-Make-Up-Sessions freuen. Außerdem erwartet euch eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst zum Thema Gedenkkultur. Eine Blumen-Gedenkwand erlaubt es, persönliche Botschaften für die Verstorbenen zu hinterlassen. 

Für Getränke ist ebenfalls gesorgt – stoßt mit den anderen Gästen in den umliegenden Szenebars zu Ehren der Verstorbenen an. Auf das Leben und den Tod! Mit der Teilnahme am Festtags-Programm, geben wir euch die Getränke aus. 

Wir freuen uns auf euch. 

Feierliche Grüße! 

P.S.: Kommt gerne im Festtagsgewand!“ 

2019: Thank you, plants! (aka „Pflanzen, ihr habt’s einfach drauf“) 

Liebe Pflanzen, ihr seid halt einfach plantastisch! Da nehmen wir auch kein Blatt vor den Mund – es ist, wie es ist. Ihr baut unseren Stress ab, ihr schenkt uns Energie, ihr bereichert unsere grüne Seele – um nur eine Auswahl eurer zahlreichen guten Taten zu benennen. „Danke“ sagen, ist das Mindeste, was wir für euch tun können. Als Zeichen der Wertschätzung und zur Verbreitung der Dankbarkeit starteten wir einen Road-Trip: Spread the love! Spread the Green! Spread the Vibes! In einem zur Feel-Good-Oase umgestalteten Airstream-Wohnanhänger fuhren wir zu den größten Medienhäusern Deutschlands und ließen wahre Wunder wirken: Energie for free und Harmonie for everyone! So lockten wir die Journalisten in ihren Mittagspausen zu uns ins Paradies. Umgeben von grünen Freunden boten wir ihnen Ingwer Shots und Smoothies an – das kom“plant“e Rundum-Sorglos-Paket für den spontanen Inner-Retreat. Die Pflanzenfreude war groß – die Dankbarkeit noch größer!

 

Schön war’s, noch schöner wird’s – davon sind wir pflanzenfest überzeugt und blicken erwartungsvoll  auf die florierende Zukunft mit dem Blumenbüro Holland. Also, wann ist die nächste Brainstorm-Session gleich? Bei all den Erinnerungen an die Vergangenheit brennen bei uns die Kreativitäts-Sicherungen durch: wir wollen mehr! Seid gespannt, was uns und euch noch erwartet…. Auf die nächsten 10 Jahre Flower-Power!

 

Konstruktiver Journalismus – Schlüssel zum Erfolg oder Idealismus?

Credits: Unsplash / Amanda Jones

Credits: Unsplash / Amanda Jones

Journalismus und Public Relations sind von gegenseitiger Beeinflussung geprägt. In unserem Agentur-Alltag sind wir in ständigem Austausch mit Journalisten und wissen idealerweise immer über die neuesten Branchen-Trends Bescheid. Ein großer Trend der letzten Jahre ist der sogenannte konstruktive Journalismus. Doch warum ist das auch für uns in der Öffentlichkeitsarbeit von Wichtigkeit? Dieser Frage und mehr widmen wir uns mit diesem Blogbeitrag.

Ein Geben und Nehmen – ein historischer Anriss

Bevor wir zum eigentlichen Thema kommen, ein kleiner historischer Ausflug – versprochen, nur ganz kurz. In der wechselseitigen Beziehung ist Journalisten das gegenseitige Geben und Nehmen ebenso bewusst, wie auch die Public-Relations-Akteure über deren Möglichkeiten zur Platzierung ihrer Themen zum richtigen Zeitpunkt Bescheid wissen. Bereits 1927 erkennt der deutsche Kommunikationswissenschaftler Emil Dovifat nach einem längeren Forschungsaufenthalt in den USA (der Geburtsstätte der PR) den Einfluss der Public Relations auf die Medienberichterstattung. Auch die bekannteste deutsche Untersuchung von Barbara Baerns attestiert den Public Relations, dass sie die Themen und das Timing der journalistischen Berichterstattung „unter Kontrolle“ haben.

Ehe die Freude der PRler hier jedoch zu groß wird: Die Kommunikationswissenschaft weiß bereits einiges über die Struktur der Beziehung von Journalismus und Public Relations und auch über deren Wirkungen auf die Medien, doch es fehlt nach wie vor ein durchgängiges, empirisch erforschtes Prognose- oder Erklärungsmodell. Daher ist immer noch unklar wer wen, wie, wann und womit beeinflusst oder steuert. Erschwerend für eine klare Prognose sind zudem die schnellen Veränderungen der Medienwelt, welche die Medientechnik ebenso betreffen, wie Medienmärkte, Medienakteure, Medieninhalte, die Arbeitsabläufe und auch den Einfluss der Medien auf die Gesellschaft. Durch die ständigen Veränderungen ändert sich auch das Verhältnis zwischen Journalismus und Public Relations kontinuierlich, aber das macht das Ganze ja umso spannender!

Credits: Unsplash / Susan Yin

Positive Beeinflussung oder verweichlichter Schmusekurs?

Negative Nachrichten verkaufen sich gut, wenn man dem gängigen Journalisten-Credo „Only bad news are good news“, unter anderem der größten Boulevard-Zeitung Europas, glauben mag. Doch besonders in den letzten Jahren entwickelte sich ein Gegentrend und Redaktionen setzen vermehrt auf den konstruktiven Journalismus und lenken in ihrer Berichterstattung den Blick auf potenzielle Lösungen. Was ist eigentlich dran an dem Berichterstattungsmuster, das von einigen als „Zuckerwatten-Journalismus“ geschmäht und von anderen hoffnungsvoll befürwortet wird?

Schauen wir uns mal die genauere Definition an: Ähnlich wie konstruktive Kritik nicht nur aufzählt, was schlecht gelaufen ist, sondern auch Verbesserungsvorschläge macht und positive Aspekte hervorhebt, setzt auch Konstruktiver Journalismus bewusst auf eine Berichterstattung, die nicht nur Probleme thematisiert, sondern helfen soll, Lösungen für eben diese Probleme zu finden. Ein oft geäußerter Anspruch des konstruktiven Journalismus ist die Darstellung eines „realistischen Weltbilds“. Er soll einen „journalistischen Negativ-Bias“ vermeiden und positive Entwicklungen gleichberechtigt mit Problemen thematisieren. Ziel soll eine kritische Berichterstattung ohne gleichzeitige Verzerrung der Realität durch „Einseitigkeit oder Schwarz-Weiß-Malerei“ sein. Kernziele des Journalismus müssen jederzeit weiterhin erfüllt bleiben und die sogenannte Wächterfunktion, um gesellschaftliche Probleme aufzudecken und auf die Behebung mit hinzuwirken, ständig gegeben sein.

Ein interessanter Artikel rund um ein Interview mit Maren Urner, promovierte Kognitions- und Neurowissenschaftlerin in der Süddeutschen Zeitung, befasst sich mit der Kritik und Befürwortung der neuen journalistischen Bewegung. Sie ist klare Verfechterin der neuen Ausrichtung, denn „bei meinen Vorträgen und Workshops mache ich mit den Leuten den Ignoranztest von Rosling, mit dem man messen kann, wie realistisch das eigene Wissen über den Zustand der Welt ist. Und ich merke: Die Menschen haben ein zu negatives Weltbild. Die Mehrheit der Deutschen schätzt zum Beispiel die Alphabetisierungsrate [Anmerkung der Redaktion: den Entwicklungsstand eines Landes und den Bildungsstand dessen Bevölkerung] weltweit zwischen 40 und 60 Prozent ein, sie liegt tatsächlich aber bei 86 Prozent. Ähnlich sieht es bei Fragen nach Kindersterblichkeit oder Toten bei Naturkatastrophen aus.“ Negative Berichterstattung ohne Lösungsorientierung sorgt bei den Lesern dafür, vermehrt die Welt in einem anderen Licht zu sehen, als sie vielleicht tatsächlich ist.

Konstruktiver Journalismus in den deutschen Medien

Das Portal des Mitteldeutschen Rundfunks für Medien namens 360G, hat sich mal genauer angeschaut, ob und wie konstruktiver Journalismus in den deutschen Medien überhaupt umgesetzt wird. ZEIT ONLINE widmet seit Frühjahr 2019 diesem journalistischen Ansatz eine eigene Rubrik: „Die Antwort“. Sie fragen unter anderem, wie Plastikmüll vermieden, Hasskommentare im Netz eingedämmt und der Klimawandel bekämpft werden kann. Die Antwort, „widmet sich Menschen, Erfindungen und Projekten, die Lösungen für die drängenden Probleme unserer Zeit suchen. [Sie] recherchieren, wie die Welt besser werden kann und fragen, welche Ideen wirklich funktionieren.”
Auch bei öffentlich-rechtlichen Sendern blicken Redaktionen auf Erfolgsgeschichten. Die ZDF-Dokumentationsreihe Plan B thematisiert, wie aktuelle Probleme in den Griff bekommen werden können. Im Netz behandelt Perspective Daily hingegen in jedem Artikel Lösungsszenarien. Dass ein Online-Magazin sich so all umfänglich zu diesem journalistischen Ansatz bekennt, ist in Deutschland selten. Die Vorbehalte sind oft groß, aber warum ist das so?

Credits: Unsplash / Markus Winkler

Kritik an der neuen Methode

Wie bereits zu Beginn erwähnt, haben PR und Journalismus eine besondere Verbindung. Warum ist die journalistische Berichterstattung so interessant für die Public Relations? Kurz gesagt: Dem Journalismus geht es im Gegensatz zur Öffentlichkeitsarbeit um Fremddarstellung, weswegen Journalisten im Allgemeinen ein größeres Vertrauen entgegengebracht wird. Gerade dies macht Journalisten und Medien mit ihrer Gatekeeper-Funktion interessant für die PR-Agenturen, da sie Informationen und Standpunkte in den Medien positionieren und aufwerten können.

Der Widerspruch zwischen der geforderten Unabhängigkeit und dem engen Verhältnis zwischen Journalismus und Public Relations führt zu der Frage nach der Glaubwürdigkeit und der Qualität im Journalismus. Neben dem Drängen der Public Relations in die Medien wird diese Frage zusätzlich durch den wirtschaftlichen Druck verstärkt. Zudem sinkt die Zahl der hauptberuflich tätigen Journalisten, wodurch auch der Zeitdruck auf jeden einzelnen Journalisten steigt. Dieser Zeitdruck senkt vor allem die zeitlichen Ressourcen der Journalisten für die Recherche eigener Themen sowie die Nachrecherche von eingehendem Pressematerial.

Nun größten Hürde: Kritiker bemängeln laut eines Artikels des Deutschlandfunks, dass bei konstruktivem Journalismus einfache Lösungen für komplexe Probleme vorgeschlagen würden. Vorschläge müssten aber gesellschaftlich ausgehandelt und dürften nicht auf dem Silbertablett serviert werden. Des Weiteren würden beim Konstruktiven Journalismus oft nur die Ideen großer westlicher Unternehmen und Organisationen weitergetragen, was der PR zuzurechnen sei und nicht dem Journalismus. Konstruktiver Journalismus steht deshalb in der Kritik, sich mehr als problemorientierter Journalismus von PR und Werbung vereinnahmen zu lassen. Der Blick auf mögliche Lösungen entbinde JournalistInnen jedoch nicht von der Pflicht, die Interessen der Porträtierten zu hinterfragen, die als Problemlöser auftreten, mahnt auch Uwe Krüger, Medienwissenschaftler der Universität Leipzig. Abstand und einen unverstellten Blick zu bewahren, sei generell eine Herausforderung, egal bei welcher Strömung des Journalismus: Über Titel wie „Wohlfühl-Journalismus“ ärgert er sich dennoch. „Guter konstruktiver Journalismus, der zeigt auch negative Effekte von Lösungsversuchen. Je größer das Problem, desto komplexer müssen die Antworten ausfallen“, sagt er.

Fazit

Konstruktiver Journalismus kann für die PR genutzt, sollte aber von seriösen Agenturen niemals als Instrument für ihre „Machenschaften“ missbraucht werden. Aber warum denn nicht, wenn es so simpel scheint und andere es schon, mit für sich positiven Beispielen, vorgemacht haben? Erstens, die Beziehung zwischen Journalist und PRler beruht auf Vertrauen – wird dieses durch manipulatives Verhalten zerstört, gibt es kein Zurück. Und niemals vergessen: „Networking is key“, unangebrachtes Verhalten verbreitet sich schneller als ein Buschfeuer. Zweitens, eine gute PR-Kampagne sollte immer mit Wahrheitsgehalt trumpfen und überzeugen, ohne zweifelhaftes Framing zu verwenden. Eine gute Kampagne und Strategie ist die, aus denen sich der Journalist bewusst Information für einen Artikel sucht oder sich inspirieren lässt. Drum: Wir sind für mehr qualitative Good News im Daily Business.

Ihr wollt mehr zu diesem sehr umfangreichen Thema wissen – Buchtipp der Zuckers.: Schluss mit dem täglichen Weltuntergang: Wie wir uns gegen die digitale Vermüllung unserer Gehirne wehren von Maren Urner oder das informative, kostenfrei bei Spotify verfügbare Hörbuch Factfulness von den Roslings.

Influencer-Marketing in Zeiten von Corona

Foto Credit: Unsplash / @Laura Chouette

Die aktuelle und außergewöhnliche Lage der letzten Wochen zeigt Auswirkungen auf alle Bereiche des Lebens, sowohl privat als auch beruflich. Da überrascht es nicht, dass auch das Influencer Marketing mit einer veränderten Realität kämpft: Veranstaltungen, Eröffnungen und Produkt-Events werden notgedrungen leider abgesagt oder verschoben. Folglich werden viele der meist lange im Voraus geplanten Kooperationen auf‘s Eis gelegt. Die Auftragslage ist derzeit bescheiden, aber nicht komplett hoffnungslos.

Wir haben uns gefragt: Wie funktioniert eigentlich gutes Influencer Marketing in Zeiten von Corona?

Marken, seid nicht so schüchtern!

Seit Anfang der Corona-Krise hat die Influencer-Branche mit einem Rückgang an Werbebuchungen zu kämpfen. Doch gleichzeitig steigen Reichweite und Impressionen in der Krise sogar leicht an. T3n hat sich dies genauer angeschaut. Achtung: Jetzt wird es faktisch! Während in der Woche vom 9. bis zum 15. März 2020 noch 3.886 Werbebeiträge geteilt wurde, waren es in der darauffolgenden Woche nur noch 2.727 werbende Influencer-Beiträge. Die Werbeumsätze fielen demnach um 39 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung der auf Influencer-Marketing spezialisierten Agentur Intermate hervor, die dafür Daten von 20.000 Influencern ausgewertet hat. Auch die Gesamtzahl der Beiträge ging laut Intermate in dem untersuchten Zeitraum zurück. Sie sank von 29.650 Beiträgen auf den sozialen Netzen auf nur noch 22.150 in der Folgewoche, was einem Rückgang von 25 Prozent entspricht. Bei den KonsumentInnen sieht das Bild indes anders aus: Die sozialen Netze werden weiterhin stark frequentiert. Laut Intermate stiegen Reichweite und Impressionen der von den Influencern verbreiteten Werbebeiträge sogar um drei Prozent innerhalb des Untersuchungszeitraums.

Foto Credit: Unsplash / @Callie Morgan

Ein schmaler Grat zwischen Likes und Shitstorm

Erfolgreiches Storytelling funktioniert in Zeiten von Corona einfach anders. Es wird deutlich, dass sich Unternehmen und Instagrammer, Blogger sowie Content Creators mehr denn je mit ihren Inhalten auseinandersetzen und genau überlegen, was und wie sie mit ihren Followern kommunizieren.
Umfragen haben gezeigt, dass die Akzeptanz für „Sponsored Postings“ generell hoch ist. Für Influencer gilt, ihre Kreativität zu nutzen. Sie haben den Vorteil, dass sie mit wenig Equipment hochwertigen Content von zu Hause aus produzieren können. Während ganze Betriebe stillgelegt sind, sind Influencer weiterhin gefragt und eine gute Unterstützung für die Unternehmens- bzw. Markenkommunikation.

Neue Wege bestreiten

Doch wie belebt man das Instagram Profil, wenn man statt auf den angesagtesten Events im Homeoffice auf der eigenen Couch sitzt? Die Antwort: In dem man neue Plattformen ausprobiert. Die aktuelle Entwicklung bringt nicht nur Risiken und Umsatzeinbußen mit sich, sondern auch neue Themenfelder und Chancen. So interessierten sich innerhalb kürzester Zeit viele Menschen für die Plattform TikTok.

TikTok, ehemals Musical.ly, war bisher vor allem eine Gute-Laune-App für Jugendliche: Tanzen, wild gestikulieren, zu bekannten Songs die Lippen bewegen – fertig ist der TikTok Clip. Die Corona-Krise hat die Short-Video-Plattform des chinesischen Start-up-Giganten ByteDance beflügelt: 315 Millionen Downloads weltweit von Januar bis März – so oft wurde innerhalb eines Quartals noch keine Anwendung im App-Store und im Google-Play-Store heruntergeladen, so der Branchendienst Sensor Tower. Mit der Krise kam auch die Zeit, sich vermehrt mit der App auseinander zu setzen und viele Content Creator haben diese Möglichkeit ergriffen, um auch eine jüngere Zielgruppe mit relevanten Themen erreichen zu können.

Foto Credit: Unsplash / @Hans M

Möglichkeiten, Follower in der Krise zu entertainen

Die FAZ hat sich humoristisch dem Thema gewidmet und zeigt die unterschiedlichen Strategien von Influencern auf:

1. Namedropping von bekannten Marken und ehemaligen Kooperationen
2. Ab an den Herd – Kochen kann scheinbar jeder!
3. Zeit für Sport
4. Kinder herzeigen
5. Tier-Content – wem geht bei süßen Tiervideos denn nicht das Herz auf?
6. Throwback Thursday – alte Bilder rauskramen
7. Haltung bewahren und nur Kooperation mit Marken eingehen, die man auch vor Corona in Betracht gezogen hätte
8. Corona betrifft uns alle – einfach real bleiben!

Es fällt auf, egal ob Ottonormalo oder Social Media Star, wir haben eins gemeinsam: Langweilig ist uns allen, aber lasst uns doch die Chancen beim Schopfe packen und neue, kreative Wege bestreiten!