50 Shades of Podcast-PR

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Freizeit meets Business! Podcasts sind als Unterhaltungsmedium super beliebt, auch in der PR und im Marketing. Eine stark wachsende Podcast-Fanbase, eine hohe Glaubwürdigkeit durch Sympathieaufbau und Freizeit-Charakter sowie eine große Bandbreite an kreativen Nutzungsmöglichkeiten machen den Podcast zu einem vielversprechenden Medium, um Brands, Produkte und Botschaften erfolgreich in den Köpfen der jeweiligen Zielgruppe zu platzieren. Wie diese Nutzungsmöglichkeiten aussehen, erklären wir euch in diesem ZUCKER.-Blogpost.

Inszenierungs-Szenarien

Das offensichtlichste Ziel der PR hinsichtlich des Mediums Podcast ist wohl die Aufnahme eines Themas, eines Produkts/Brand als Gesprächsgegenstand oder ein redaktionell eingebundener Tipp. Im Marketing könnte zudem das Sponsoring einer Folge eine interessante Möglichkeit der Platzierung sein, wobei die Brand oder das Produkt zu Beginn genannt wird und/oder in der Textbeschreibung der Folge auftaucht. Auch eine als Werbung erkenntlich gemachte Aufnahme innerhalb des Gesprächs ist möglich – vergleichbar mit einem klassischen Native Advertorial. Sofern ein Kunde die Möglichkeit hat, selbst relevanten Content zu produzieren, lohnt sich auch für Marken die Überlegung, einen eigenen Podcast als Owned Media ins Leben zu rufen.

Soweit die Theorie: Bei ZUCKER. haben wir auch schon einige Erfahrungen zur Nutzung von Podcasts für unsere Kunden gesammelt. Anhand von zwei Beispielen, wollen wir euch zeigen, wie verschieden eine „redaktionelle“ Einbindung aussehen bzw. sich anhören kann.

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Oatly feat. Lovebrand

Der Lovebrand-Podcast von HORIZONT stellt in Interview-Form spannende Themen der Media- und Marketingbranche dar. Im Mittelpunkt stehen, wie der Name schon sagt, die HORIZONT Lovebrands – Marken, die die Redakteure besonders gern mögen oder interessant finden. Die Podcaster unterhalten sich mit Gründer*innen, Chef*innen, Manager*innen, Marketing-Expert*innen und anderen Persönlichkeiten, die hinter diesen Marken stecken. Zwei ihrer Gesprächspartner waren im Sommer 2020 die Manager unseres Kunden Oatly, Helge Weitz und Tobias Goj. In der ihnen „gewidmeten“ Folge ging es um den Auf- und Ausbau von Oatly in Deutschland, der Überzeugungskraft eines durchdachten Verpackungsdesigns und Kommunikationslösungen für den Haferdrink und seine Bruder- und Schwesterprodukte. Ein Interview ist besonders hoch angesehen im Medium Podcast. Brands haben die Möglichkeit, sich selbst zu erklären,  zu inszenieren und sich über eine Erwähnung hinaus in den Köpfen der Zuhörer zu verankern.

Stokke feat. Beste Vaterfreuden

Mit Stokke veranstalteten wir 2018 das Stokke Summer House – eine Art Community Hub für Schwangere, frisch gebackene Eltern und ihre Freunde, in dem sie sich in Talks, Kreativ-Workshops sowie Wellness- und Fitnesskursen  mit Experten und Gleichgesinnten austauschen konnten. In diesem Kreise fanden auch die Podcaster von Beste Vaterfreuden ihren Platz. In ihrem Podcast besprechen Jakob und Max alle wichtigen Themen rund um das Vatersein und die Familie – Freuden und Frustrationen. 2018 verlagerten sie ihr Studio ins Stokke Summer House und gingen das erste Mal live. Werden Männer emotionaler, wenn sie Kinder kriegen? Das war die Leitfrage, die sie hier beantworten wollten. Bei dieser Inszenierung handelte es sich weder um eine einfache Erwähnung noch um ein Interview, sondern quasi um ein Rahmenprogramm: Das Stokke Summer House stellte den Rahmen dieser Folge dar. Sehr authentisch!

Garnier feat. Brigitte BE GREEN

In der PR ist es eher unüblich, Anzeigen innerhalb von Podcasts zu schalten oder eine Folge zu sponsern – das überlassen wir meistens den lieben Kollegen aus der Werbung. Doch auch diese beiden Möglichkeiten der Inszenierung sind äußerst beliebt bei vielen Brands. Deshalb wollen wir euch hier kein Beispiel vorenthalten, selbst wenn ZUCKER. nicht daran beteiligt war. Im Nachhaltigkeits-Podcast der Brigitte BE GREEN thematisiert Redaktionsleiterin Alexandra Zuykonov den nachhaltigen Lifestyle in all seinen Facetten und alltäglichen Herausforderungen. Die Folgen zum Thema „Plastikfreies Bad“ wurden von der Beauty-Marke Garnier, genauer gesagt dem Nachhaltigkeitsprogramm „Green Beauty“ gesponsert. In der Textbeschreibung dieser Folgen wurden die Zuhörer über dieses Programm aufgeklärt und zur Website von Garnier weitergeleitet. Auch im Podcast selbst wurde „Green Beauty“ direkt in den ersten fünf Minuten vorgestellt – allerdings als Werbung gekennzeichnet. Außerdem werden konkrete Beispiele für eine nachhaltige Umsetzung des Programms von Garnier präsentiert. Was wir hier besonders cool finden? Die Abstimmung der Brand auf den Podcast – beide passen an dieser Stelle bestens zusammen, sodass das „Green Beauty“ Programm hier nicht wie Werbung erscheint, sondern quasi als natürliche Ergänzung zum Podcast-Inhalt. Die Inszenierung hat für den Zuhörer einen echten Mehrwert! #goals

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The perks of using Podcasts

Der Podcast wirkt als Medium extrem glaubwürdig und authentisch. Um diese Wirkung zu nutzen, ist es für Marken wichtig, sich den passenden Podcast zur Einbindung ihrer Botschaft auszusuchen – Message und Format sollten gut zueinander passen. Zur Glaubwürdigkeit trägt auch die Sympathie bei: Zuhörer bauen über die Podcasts oft eine Nähe zu den Sprechern auf, etwa weil sie gleiche Meinungen vertreten, den Humor teilen oder einfach die Stimme nett finden. Diese Nähe trägt einer aktuellen Studie zufolge zu einer neuen Öffnungs- und Bindungsqualität bei, die Unternehmen zur Markenstärkung und Kundenbindung nutzen können. Bei einer gekonnten Einbindung kann sich diese Sympathie direkt auf die Marke oder das Produkt übertragen. Immerhin wurde er/sie/es von „Freunden“ empfohlen. Die Zuhörer bringen den Podcastern eine hohe Aufmerksamkeit entgegen, hören ihn von Anfang bis Ende zu (vielleicht mit kleinen Unterbrechungen zum Öffnen der Chipstüte oder einer Pipi-Pause) und dank der zeitlich uneingeschränkten on demand Verfügbarkeit manchmal sogar mehrmals. Die Lebensdauer einer Podcast-Folge ist also entsprechend lang, da neue Zuhörer oft ganz unten bei den alten Folgen einsteigen.

Wir sind nach wie vor total fasziniert und inspiriert – seid gespannt, welche unserer Kunden ihr demnächst vielleicht in euren Lieblings-Podcasts wiederfindet…

Marketing vs. PR: Ein und dasselbe oder von Grund auf verschieden?

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Die Aufgaben, Arten und Ziele der PR haben wir euch in unserem letzten Blogpost schon erklärt. Was jetzt allerdings noch für Verwirrung sorgen könnte, sind grundlegende Begrifflichkeiten: Die Ausdrücke Marketing und PR werden häufig in einem Satz verwendet, manchmal sogar synonym. Aber ist das überhaupt korrekt? Handelt es bei beidem um das gleiche? Fakten auf den Tisch: Wir erklären euch, was genau eigentlich Marketing und was PR bedeutet, damit ihr mitreden könnt.

Um das Ganze ein bisschen anschaulich zu gestalten, stellen wir uns vor, wir haben die coole neue Brand „ZUCKER.Schnute“ gegründet – eine Marke für super kreative, außerordentlich süße und absolut einzigartige ZUCKER.Würfel. Schade nur, dass niemand außer uns diese ZUCKER.Würfel kennt. Was nun? Zauberwort Marketing: Aktiv werden und die Bekanntheit sowie den Erfolg durch gezielte Maßnahmen steigern und steuern.

Die vier Säulen des Marketings

Mit diesem Begriff assoziieren wir direkt ein paar weitere Begriffe: Werbung, Public Relations, Kampagne, Anzeige, Artikel, Online, Social Media und und und… Good News: Das Wörter-Wirrwarr lässt sich unter der Teil-Disziplin Kommunikation beziehungsweise der Kommunikationspolitik festhalten. Bad News: Das Marketing umfasst noch drei weitere Teil-Disziplinen, nämlich Produkt-, Preis- und Distributionspolitik. Diese insgesamt vier Bereiche (auf English sind das die vier P’s: price, product, place, promotion) kennzeichnen den sogenannten Marketing-Mix – DAS Werkzeug, wenn es um die Vermarktung (Positionierung im Markt zum Erreichen der Brand-Ziele) von Produkten, Dienstleistungen etc. geht.

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Paid, Owned, Earned – wait, what?

Preis, Produkt und Distribution wollen wir an dieser Stelle ignorieren, um uns näher mit der Kommunikation auseinanderzusetzen. Denn auch dieser Begriff ist wieder breit gefächert – lässt sich jedoch auf drei Säulen vereinfacht herunterbrechen: Paid Media, Earned Media und Owned Media. Wie die englischen Namen schon sagen, verstehen wir unter Paid Media alle bezahlten Kommunikationsmaßnahmen wie zum Beispiel Werbeanzeigen in einem Magazin, unter Earned Media, alles, was wir uns durch Relevanz, Innovation oder Überzeugungskraft an Kommunikation mit z.B. Medienvertretern „verdient“ haben und unter Owned Media alle Maßnahmen, die wir selbst bedienen wie unsere Website oder Social-Media-Kanäle, aber auch Newsletter, die wir verschicken könnten.  Unser persönlicher Fokus in der Kommunikation liegt größtenteils auf den Earned Media, genauer gesagt auf der PR.

Tue Gutes und lass‘ andere darüber reden

Was genau bedeutet es, sich Kommunikation „verdient“ zu haben? Mal angenommen unsere ZUCKER.Würfel besitzen eine Art Super-Power und sind so gesund und reichhaltig, dass einer von ihnen am Tag ausreicht, um den kompletten Nahrungsbedarf abzudecken. Dann kann es sehr gut passieren, dass diese Nachricht so interessant ist, dass sie in der BILD, im Spiegel, in diversen Tageszeitungen und Zeitschriften sowie auf sämtlichen großen Instagram-Accounts verbreitet wird. Die Nachricht ist es „wert“ geteilt zu werden. Dieser Verdienst sollte aus unserer Sicht als Erfinder und Vertreiber des ZUCKER.Würfels möglichst positiv, auf jedem Fall in unserem Sinne sein. Deshalb versuchen wir, die Verbreitung der Message so gut es geht zu lenken. Wir kommunizieren sie den Medien. Das Ziel: Verdeutlichung der Relevanz und Überzeugung der Journalisten und Influencer. Diese Arbeit, also die Kommunikation mit Medienvertretern und der Öffentlichkeit, ist Gegenstand der PR. Es geht ums Netzwerken (Stichwort: Media Relations), es geht um die Entwicklung relevanter Botschaften und es geht um die Beobachtung der Verbreitung dieser Botschaften. Der Unterschied zur Werbung ist, dass wir die Präsenz beziehungsweise Darstellung unserer Message nicht einkaufen, sondern Interesse bei Multiplikatoren (Verbreitern der Nachricht) schaffen. Zusammengefasst: Tue Gutes und lass‘ andere darüber reden!

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Exkurs: Die komplizierte Dreiecks-Beziehung zwischen Journalismus, PR und Werbung

Es war einmal der Journalismus – allseits beliebt, begehrenswert, der große Schwarm, um dessen Aufmerksamkeit jeder rang. Er war laut, er war präsent, ihm wurde zugehört. Er war Trendsetter und er war Meinungsmacher. Jeder wollte mit ihm befreundet sein, um ebenso als „cool“ zu gelten oder zumindest bekannt zu werden. Der Journalismus hatte mit der PR aber schon eine beste Freundin – oder sollen wir lieber sagen, die beiden führten eine Liebesbeziehung? Sie verstanden sich ausgezeichnet, hatten ähnliche Interessen und konnten beide etwas voneinander lernen. Sie bereicherten und unterstützten sich gegenseitig. Soweit, so gut… Wäre da nicht die Werbung. Die Werbung hat es in sich: Sie ist taff, sie ist provokant, sie weiß genau, wie sie bekommt, was sie will. Nun fügte sich das Schicksal so, dass der Journalismus zwar glücklich vergeben, doch in einer ganz anderen Hinsicht unzufrieden war. Wie wir alle, war auch seine Existenz auf eine gewisse Weise abhängig von Gold, Diamanten und Reichtum. War es ein Zufall, dass gerade die Werbung mit finanziellen Mitteln geradezu um sich warf? Ununterbrochen flirtete sie mit dem Journalismus, lockte ihn mit Scheinen und Münzen und verführte ihn zu einem kontroversen Seitensprung. Doch blieb es nicht bei einer Ausnahme. Der Journalismus gab sich der Versuchung hin. Ihre Beziehung war aufregend, spannend und hatte etwas reizvoll Verbotenes – die Heimlichtuerei war von vornherein vergebens. PR weiß von Werbung, nur kann sie nichts gegen ihre Nebenbuhlerin tun. Journalismus liebt sie beide – jede auf ihre Art und Weise.

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Marketing und PR: Das Tortenstück mit dem Sahnehäubchen aka das leckerste Slice der Pizza

Um noch einmal auf die Eingangsfrage zurückzukommen, ob Marketing und PR das gleiche beschreiben, können wir festhalten, dass Marketing als Überbegriff für alle Kommunikationsmaßnahmen funktioniert und PR ein Bestandteil des Kommunikationsmixes darstellt – unseren persönlichen Lieblings-Bestandteil. PR ist eine Marketingmaßnahme, Marketing umfasst PR. Noch Fragen?

PR: Was ist das? Was macht das? Was kann das?

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Ihr fragt euch, was wir bei ZUCKER. eigentlich so machen? Ihr interessiert euch für die PR- oder Marketingbranche, aber seid noch gar nicht 100 % sicher, ob die Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit zu euch passen? Ihr wollt wissen, was zur PR alles dazu gehört? Oder ihr wollt euch „einfach nur einmal umschauen“? Dann seid ihr hier genau richtig! Let’s talk about PR:

Unter den Begriff der Public Relations fällt eine sehr weitläufige Beschreibung verschiedener Aufgabenfelder. Eine kurze Definition vorab: PR beschreibt im weitesten Sinne jegliche an eine Öffentlichkeit gerichtete Arbeit – die Verbreitung einer Botschaft innerhalb dieser, die anders als bei der Werbung, nicht über Anzeigenschaltung und erkaufte Platzierungen an die Zielgruppe gelangt, sondern durch Networking mit Medienvertretern und daraus resultierenden Kooperationen. Im deutschen wird die Bezeichnung Public Relations auch mit Öffentlichkeitsarbeit übersetzt. Aber was für Arbeiten zählen denn nun alles dazu und macht jede PR-Agentur das gleiche?

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Focus On Focus

So viel sei schon einmal vorweggenommen: Natürlich macht nicht jede PR-Agentur das gleiche. Wie in jeder anderen Branche auch, sind die meisten Agenturen auf bestimmte Bereiche, Skills und Themen spezialisiert. Das kann sehr breit gefächert oder sehr eng fokussiert sein und bleibt letztendlich der Agentur und ihren internen Zielen überlassen. Zucker. beschreibt sich beispielsweise als eine Agentur für Lifestyle-PR, um einen Fokus in der Arbeit zu setzen.

Die Spezialgebiete und Richtungen der verschiedenen PR-Agenturen lassen sich nach ganz verschiedenen Merkmalen eingrenzen. Es gibt beispielsweise Agenturen, die Personen wie Prominente oder Politiker betreuen. Andere haben Brands und deren Produkte oder Dienstleistungen zum Kunden. Wieder andere arbeiten für gemeinnützige Organisationen. Zucker. gehört zu den Agenturen, die Unternehmen betreuen. Wir betreiben mit voller Leidenschaft Lifestyle-PR.

PR – Same, same but different?

Auch die Aufgaben, beziehungsweise der Zweck der Zusammenarbeit, können ein wesentliches Merkmal zur Eingrenzung der PR-Tätigkeit sein. Manche Agenturen sind komplett auf Krisen-PR spezialisiert, also dafür zuständig, das Gesicht des Kunden in einer Krisensituation einer Öffentlichkeit gegenüber zu bewahren und den Kunden möglichst geschickt aus dieser Krise rauszusteuern und im Umgang mit negativen Situationen zu beraten. Andere Agenturen beschäftigen sich ausschließlich mit Public Affairs. Hierunter versteht man die Kommunikation der Politik (Standpunkte, Pläne, Ziele, Einstellungen etc.) von Unternehmen, Verbänden, Parteien oder Politikern selbst nach außen hin. Es geht es vor allem darum, Vertrauen innerhalb der angesprochenen Öffentlichkeit sowie einen eigenen Ruf aufzubauen.

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Wir haben zu Beginn bewusst von „einer“ Öffentlichkeit gesprochen, denn auch diese wird von den Agenturen oder Kunden eingegrenzt. Eine Öffentlichkeit können sowohl die Mitarbeiter des eigenen Unternehmens darstellen als auch die Gesamtbevölkerung Deutschlands ab 14 Jahren. So gehören die Human Resources also in gewisser Hinsicht auch zur PR-Arbeit – nämlich der internen Eigen-PR.

Wie ihr sehen könnt, ist die Bandbreite an Aufgaben und Arten der PR echt groß. PR ist also nicht immer gleich PR. Sie unterscheidet sich nach Art der Zielgruppe, nach dem Gegenstand der Kommunikation, nach Kunden, nach Themenbereichen und und und…

Wer jetzt neugierig geworden ist und mehr über Zucker. als PR-Agentur erfahren möchte, bitte einmal hier entlang.

Attention, please: Zucker. setzt auf Visual Relations

 

Wir haben was Neues im Repertoire: Visual Relations. Darunter verstehen wir XXL-Werbeflächen auf Häusern, Wänden oder Gerüsten, die anders als Werbeformen in Online, Print, TV oder Radio buchstäblich unübersehbar sind.

Mehr Aufmerksamkeit dank Visual Relations

Bestätigt wird das von einer aktuellen Trendanalyse des Fachverbands Außenwerbung e.V., die sagt, dass die Werbewirksamkeit von Plakaten eine signifikante Steigerung gegenüber dem Ersterhebungszeitraum im Jahr 2013 erfuhr. Entscheidend für die Beachtung von Plakatwerbung sind gemäß dieser Analyse Größe und Gestaltung, sie erregen die meiste Aufmerksamkeit und sind maßgeblich für das Informations- und Kaufverhalten nach Plakatkontakt verantwortlich. So haben aktuell 62 Prozent der PlakatseherInnen schon mindestens einmal mit Erkundigungen nach dem beworbenen Produkt oder dessen Erwerb auf klassische Plakatwerbung reagiert (ggb. 49 Prozent in 2013). Grund für die deutlich höhere Wahrnehmung und Wirkung von Plakaten ist der Megatrend Mobilität sowie die hohe Verbreitung von Smartphones und Tablets, die sofort zu Anschlusshandlungen auf den digitalen Devices führt.

Was Zucker. unter Visual Relations versteht

Unter Visual Relations verstehen wir jedoch keine alltäglich-klassische Plakatkampagnen, sondern kreative XXL-Poster oder gemalte/gesprayte Murals mit Wow-Effekt. Zum Beispiel Motive, die sich durch Sonneneinstrahlung verändern und im Tageslicht anders aussehen als nachts oder sog. hydrographische Motive, die bei trockenem Wetter schwarz erscheinen und erst bei Regen überhaupt sichtbar werden. Auch entwickeln wir zudem interaktive Cross-Channel-Kampagnen, bei denen das Motiv erst durch Mitwirkung der Zielgruppe entsteht oder in Kombination mit Events, Promotions oder Pop-up-Shops an der Fläche eine ganzheitliche Kommunikation ermöglicht.

Eins können wir in jedem Fall versprechen: Jedes Bild wird richtig groß! So wie dieses hier: Für die LEGO® GmbH haben wir im Rahmen der “Rebuild the World”-Kampagne ein gebrochenes Herz mit über 60.000 LEGO® Steinen zusammen mit tausenden Fans in 12 Meter Höhe geflickt.

Neugierig? Dann sprecht uns an!

Zucker.: Working Moms and Dads


 
Das Agenturleben hat nicht gerade den Ruf, familienfreundlich zu sein. Vor allem wenn sich Deadlines für Projekte, Events oder Pitches nähern, ist ein kitafreundlicher Feierabend eher die Ausnahme. Und doch scheint es irgendwie zu funktionieren, alles unter einen Hut zu bekommen. Nie zuvor gab es so viele Mamas und Papas bei Zucker. wie aktuell. Wir haben ein paar von ihnen befragt, wie der Spagat zwischen Beruf und Familie gelingt.

Daniel, eine Tochter (2 Jahre)
„Mir war es wichtig, mehr als die typischen zwei Papa-Monate Elternzeit zu nehmen. Ich habe nach einem ersten Monat nach der Geburt ein halbes Jahr später nochmal sechs Monate drangehängt. Trotz Rechtsanspruch auf Elternzeit sind Arbeitgeber nicht immer begeistert, wenn der Wunsch danach an sie herangetragen wird. Vor allem der Wiedereinstieg in den Beruf kann sich schwierig gestalten. Bei Zucker. hat Elternzeit aber schon Tradition, meine Rückkehr in den Job verlief reibungslos.
Danach war die größte Herausforderung, einen Kitaplatz in Wohnnähe zu finden, was uns wie vielen anderen erstmal nicht gelungen ist. Das erste halbe Jahr mussten wir durch die halbe Stadt pendeln, das Bringen und Abholen war eine echte Orga-Herausforderung. Mir ist es aber trotz Vollzeitjob ganz gut gelungen, meine Arbeit flexibel genug zu organisieren, um meine Tochter nicht nur morgens zur Kita zu bringen, sondern sie auch ein- bis zweimal die Woche abzuholen. Das heißt dann eben, an einem Tag länger im Büro zu bleiben, um an einem anderen schon am frühen Nachmittag gehen zu können. Mittlerweile haben wir einen Kitaplatz ums Eck gefunden und ich genieße es, Lotta morgens ganz entspannt mit dem Laufrad dorthin zu bringen und mich nicht mit Fahrrad und Kindersitz durch den Berufsverkehr kämpfen zu müssen. Auch Homeoffice macht jetzt viel Sinn und erleichtert mir die Work-Life-Integration.“

Tina, ein Sohn (3 Jahre)
„Als Single-Mama benötige ich mehr Freiheiten und Flexibilität, um neben meinem Job auch meinem kleinen Sohn gerecht werden zu können. Diesbezüglich fühle ich mich von meinem Arbeitgeber hervorragend unterstützt. Natürlich bleibt es ein Balance-Akt, da ich auch berufliche Chancen nutzen möchte, wie am Neugeschäft mitzuwirken oder Kundentermine zu betreuen, für die ich ggf. in den Abendstunden oder mehrere Tage unterwegs bin. Ich habe glücklicherweise sehr gute Freunde,  die auch mal einspringen, um den Kleinen z. B. aus der Kita abzuholen und natürlich meine Familie. Ich sehe aber zu, diese herzlichen Angebote nicht zu häufig zu nutzen. Zudem schaffe ich mir alle zwei Wochen mit einer Haushaltskraft etwas Freiraum. So bleiben die Aufgaben im Haushalt überschaubar und ich kann mich nach der Arbeit ganz auf mein Kind konzentrieren, was mir wiederum dabei hilft, abzuschalten und neue Energie zu sammeln.“

Sebastian, ein Sohn (17 Monate)
„Ich persönlich habe in meinem Job bei Zucker. – nicht zuletzt dank der Möglichkeit, Teilzeit zu arbeiten – eine ausgewogene Work-Life-Balance gefunden. Gleich nach der Geburt unseres Sohnes habe ich zudem einen Monat Elternzeit genommen, um meine Frau zu unterstützen und erste Erfahrungen mit dem Baby zu machen. Den zweiten Monat Elternzeit habe ich später genutzt, um meiner Frau den Wiedereinstieg in den Job zu erleichtern und gleichzeitig mit meinem Sohn die Eingewöhnung in der Kita zu machen. Für die Zucker.-Chefs war die doppelte Auszeit gar kein Problem. Ich habe die Zeit mit meiner Familie sehr genossen, und weil der Elternalltag ein hohes Maß an Timing und Organisation erfordert – genau wie im Office von Zucker – bin ich dabei nie aus der Übung gekommen. 😊“
 

Kathy, sehr, sehr schwanger frischgebackene Mama
Kathy bekam zum Abschied eine Babyparty samt Tripp Trapp und Windeltorte.„Eine Schwangerschaft bedeutet natürlich auch immer einen gewissen Orga-Aufwand im Team, schließlich muss für den Mutterschutz und die Elternzeit Ersatz gefunden werden. Meine Schwangerschaft habe ich frühzeitig kommuniziert. So konnten sich die Chefs und das Team auf die bevorstehende Veränderung einstellen. Das Kollegen-Verhältnis bei Zucker. ist sehr familiär, alle haben die Nachricht positiv aufgenommen, die Entwicklungen interessiert verfolgt und beim wöchentlichen Agentur-Frühstück wurden saure Gurken und Joghurts extra für mich bestellt. Aktuell plane ich, ein Jahr in Elternzeit zu gehen. Auf jeden Fall habe ich das Gefühl, danach wieder sehr gern gesehen zu sein. Die Kollegen haben mir zum Abschied eine tolle Baby-Party gegeben.“

 
Matthias, Sohn (17) und Tochter (8)
„Das Thema Kinder und Agenturleben begleitet mich bereits quasi seit Gründung von Zucker. Als Vater zweier Kinder mit nahezu allen Erfahrungen und als Arbeitgeber mit den Bedürfnissen der Kollegen und Kolleginnen, ein modernes Familienleben aufzubauen, habe ich einen Blick auf alle Varianten des Themas. Unabhängig meiner eigenen Erfahrungen ist für uns als Geschäftsführung wichtig, dass die Agentur ein leidenschaftlicher Arbeitsplatz ist, aber nie ein Ersatz für die Familie. Das Image der engen Agenturfamilie, die jede freie Zeit und Gedanken aufsaugt, strebten wir nie an. Durch meine eigene Erfahrung und die mittlerweile vielen Momente, die uns mit den Menschen hier verbindet, ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unser grundsätzliches unternehmerisches Anliegen. Am eigenen Leib erfahre ich gut, welche Herausforderung man spürt und sich auch selbst auferlegt, dies miteinander in Einklang zu bringen. Manchmal ist eine gefühlte Tatsache, dass in Agenturen die Familie immer zu kurz kommt. Für Zucker. und unsere Verantwortung als Unternehmer gilt, dass auch eine kleine Firma in der Lage sein sollte, Eltern ebenso anzustellen, wie Mitarbeiter bei der Familiengründung zu unterstützen. Mehr noch: Das gilt darüber hinaus für Lebensentwürfe ohne Kinderwunsch. Zum Beispiel für jene, deren Eltern gepflegt werden müssen. Es macht es unlängst schwerer, beidem die gleichen Rechte und Hilfestellungen zu geben. Aber dazu sollten wir, sind wir und werden künftig immer besser in der Lage sein. Die Agentur ist dann wirklich gut, wenn wir auch über gefühlte Einschränkungen nicht mehr diskutieren.“
 
Alex, ein Sohn (2 Jahre)
„Seit zwei Jahren bin ich glücklicher und stolzer Vater meines Sohnes Leonard. Vor seiner Geburt habe ich beim Fernsehen als Aufnahmeleiter gearbeitet. Überstunden, Wochenendarbeit und ein Leben stets auf Abruf waren mein täglich Brot. Irgendwann war es höchste Zeit, etwas in meinem Leben zu ändern, und welch eine glückliche Fügung, dass Zucker. zum richtigen Zeitpunkt auf der Suche nach einem neuen Office Manager war. Neben einem tollen Job habe ich nun mit meiner Teilzeitwoche genügend Zeit, meinem Sohn Leonard beim Aufwachsen zu begleiten.“

Übrigens

Für alle jungen Eltern, Schwangere und deren Freunde und Freundinnen findet noch bis Mitte September das Stokke Summer House im Wunderhaus Berlin statt. Dort erwarten euch neben einer einladenden Café-Atmosphäre viele kostenfreie Veranstaltungen rund um das Elternwerden und -sein. Schaut vorbei!

Zucker ist… Andrea

Und weiter geht’s mit einer neuen Runde „Zucker. ist“.
Diesmal hat unsere liebe Kollegin Anni aus dem Nordflügel das Freunde-/Kollegenalbum ausgefüllt.
Anni ist nicht nur eine tolle Schreibtischnachbarin, Lunch-Gefährtin und Sportsfreundin, sondern aus dem Team Amazon mittlerweile nicht mehr wegzudenken.

Wir können alles, nicht nur Kommunikation: die Zucker. Skills abseits der PR

Wer PR macht, hat vermutlich schon mal den Satz gehört: „PR kann jeder!“ Das mag stimmen, aber jede Agentur hat doch ihre eigenen, herausragenden Kompetenzen und unsere sind die Zuckers. – das Grundgerüst des Ganzen. Hier ein Skills-Check:


Was ihr noch nicht wusstet, wir können auch:

  • mit den Ohren wackeln, schielen, Augenbraue hochziehen, Zunge rollen und hochkant stellen (der eine oder andere bekommt sogar einen kompletten Apfel in den Mund; Chips, Schokolade, Nüsse und Gummibären sind gar kein Problem)
  • Stimmen imitieren
  • Deko jeglicher Art
  • Gartenarbeit (eintopfen, umtopfen, Rasen mähen)
  • Bügeln
  • Kartons packen, schleppen und nochmal schleppen oder auch ohne Leiter aus dem obersten Regal holen
  • die Yoga-Übung „Krähe“, Rolle vor und Rolle zurück
  • Flachwitze
  • ohne Punkt und Komma sprechen
  • Kneipensport
  • Fernsehen, Spiele daddeln und streamen (omg GoT !!!)
  • Kannenweise Kaffee trinken
  • Zigaretten rauchen ohne abzuaschen
  • Whiskey Sour mixen und „verkosten“
  • Musik machen und singen (okay, Krach machen und grölen)
  • Schmuck aus Muscheln basteln
  • Zucker. Merchandise ist in Arbeit. Stay tuned!


    Zucker. ist… back!

    Nachdem unser „Zucker. ist“-Fragebogen sage und schreibe fünf Jahre nicht mehr ausgefüllt wurde, ist es an der Zeit, mal wieder ein paar Zucker.Schnuten vorzustellen.

    Unsere langjährigen Zucker.Kolleginnen Jennifer, Kathy und Jelka sind dem täglichen Agentur-Wahnsinn seither treu geblieben. Doch natürlich gibt es mittlerweile zahlreiche „neue“ fleißige Bienchen, die unseren Server täglich zum Brummen bringen. Den Anfang macht Christina – Weltenbummlerin und Indie-Fan.

    Aus dem Leben ganz vorn: das Zucker. Office Management

    Eine Agentur wäre nichts ohne ihr Office Management. Ich möchte den Blogeintrag daher einmal dazu nutzen, um euch einen kleinen Einblick in unsere Welt zu geben. Was hat es mit der Rechnungsablage auf sich, und wo werden eigentlich die Süßigkeiten gelagert? Dies und noch mehr möchte ich euch mit den folgenden Zeilen näher bringen.

    Die Telefonzentrale

    … ist wie eine Schachtel Pralinen, du weißt nie, wer als nächstes anruft.
    Von Prinzessinnen, Reservierungen für den Berliner Fernsehturm, bis hin zu Charterangeboten von Privatjets hält das Telefon bei jedem Klingeln neue Überraschungen bereit. Immer wieder spannend.

    Aktenschrank

    Information ist Macht. Ein Schrank, einhundert Aktenorder, unzählige Verträge, Kontoauszüge, Rechnungen und Dokumente werden hier gelagert. „Was du heute wirst buchen, wirst du morgen suchen“, lautet eine alte Buchhalter-Weisheit. Wir finden alles in diesem Schrank.

    Paketannahme

    Ja ist denn heut schon Weihnachten? Täglich erreichen uns im Schnitt sieben Pakete. Das sind 35 Pakete in der Woche und 1.960 im Jahr. Leider sind sie selten für uns bestimmt, sondern finden ihren Empfänger weiter hinten im Büro. Für uns fällt meistens nur die Rechnung aus dem Paket. #sad

    Rechnungsablage

    Und hier landen die eben erwähnten Rechnungen. Sauber gestempelt, gescannt, geprüft und freigezeichnet. Ein nicht enden wollender Fluss von Eingangsrechnungen ergießt sich tagtäglich in unsere Ablage. Eine Sisyphos-Arbeit, denn kaum ist der Stapel abgearbeitet, wartet schon die nächste Rechnung auf einen. Man merkt, wir haben eine ganz besondere wie enge Verbindung zu unseren Rechnungen.

    Kasse

    Cash-Flow-Problem? Kein Thema. Zinslos verspricht das Office Management den Traum vom leicht verdienten Geld. Doch leider kommt der Tag der Abrechnung schneller als man denkt.

    Geheimversteck

    Gibt es hier vorne etwas Wertvolleres als die Kasse? Ja, denn Geld alleine macht bekanntlich nicht glücklich. Vielmehr hilft bei Zucker. Zucker. Die Nervennahrung lagert, sicher versteckt, im hintersten Winkel des Office Managements und erblickt nur bei hohem Kundenbesuch das Licht der Welt. Bei akuten Stressnotfällen wird natürlich eine Ausnahme gemacht. Lagern vielleicht deshalb die Süßigkeiten direkt neben dem Erste-Hilfe-Koffer? Sollte ich nach diesen niedergeschriebenen Worten vielleicht ein neues Versteck suchen? Besser wäre es wohl…

    Trends, keine Hypes: Zucker. sagt euch, was diesen Sommer angesagt ist

    Hier bei Zucker. gehört es ja zum täglich Brot, sich mit Trends aller Arten zu befassen. Wäre auch seltsam, wenn nicht – wir schimpfen uns ja schließlich Lifestyle-Agentur. Wir alle wissen: Trends kommen, Trends gehen, so natürlich auch diesen Sommer. Anlass genug, den augenzwinkernden Blick mal auf unsere ganz persönlichen Hot Items zu werfen, den professionellen Approach ausnahmsweise außen vor gelassen. Spoiler Alert: Statement Sleeves sind kein Thema bei den Zuckers.!

    Für Amadeus ist die Frage an sich schon irrelevant. Nur zu gern zitieren wir hier seine Reaktion: „Trendpiece 2017? So wie letzten drölfhundert Jahre auch: Das Schuhwerk. Ohne gute Schuhe kein gutes Leben.“ Das unterschreiben wir bei Zucker. ohne mit der Wimper zu zucken. Unserem langjährigen Kunden Foot Locker gefällt das.

    Nicht minder zeitlos und klassisch fiel die Wahl unseres Geschäftsführers Matthias aus. Er setzt mit seiner Uhr von Diesel auf subtiles Understatement. Man beachte die tiefgründige Symbolik hinter dieser Aussage: Zeit ist Geld ist Zeit ist Geld undsoweiterundsofort…

    Deutlich näher am Puls der Zeit bewegt sich unsere liebe Kollegin Kathy. Orakelgleich ruft sie Lama, Alpaka, Kamel und Co. zu den It-Animals schlechthin aus. Kätzchen und süße Doggies können einpacken, jetzt wird richtig geflauscht. Passend dazu das dezente Shirt mit Einhorn-Alpaka, das den Terminus „Voll auf die 12“ in ganz neuem Licht erscheinen lässt. Gibt’s übrigens hier käuflich zu erwerben, zwinker zwinker.

    (Fotocredit: Amazon)

    „Geschmacksverirrung??“ mag der ein oder andere jetzt denken. Mitnichten. Apropos Geschmack. Martin vertraut auch diesen Sommer auf Altbewährtes: Ein schönes kühles Bierchen. Und wen das noch nicht ausreichend überzeugen sollte, gebe sich doch bitte die folgende glasklare Argumentationskette: „Zeitloses Design, überzeugender Inhalt, für den täglichen Einsatz geeignet.“ Darauf erstmal eine gediegene Ghettofaust.

    (Fotocredit: Pixabay)

    Vom erfrischenden Bölkstoff geht’s jetzt ins ebenso erfrischende Nass, denn Axel hat sich das hehre Ziel gesetzt, diesen Sommer wieder beim Windsurfen durchzustarten. Da aber die Männlichkeit auch Grenzen hat, am liebsten da, wo es schön warm ist, zum Beispiel auf Teneriffa. Da muss man sich auch nicht wurstgleich in Neopren zwängen, sondern schlüpft einfach in ein Rashguard.

    (Fotocredit: Pixabay)

    Gedanklich im Urlaub befindet sich auch schon Andrea, Ende Mai wird ebenso kräftig gesurft, aber auch geyogat. Am Fuß braucht man da ja nicht viel, da kann’s ruhig luftiger sein. Schnell fiel die Wahl auf die Adilette, aber die gibt es jetzt in noch geiler, nämlich mit einer Art Frottee-Upper. Quasi deutsch sein 4.0 – mit jeder Menge Style.

    (Fotocredit: Asphaltgold)

    Für Christina ist es im trist-trüben Berlin aktuell fast nicht mehr auszuhalten. Deswegen hilft nur eines: Farbe. Vielleicht zieht die Sonne dann ja nach – ihr bisheriges Fehlen bereuend. Türkis ist bei ihr diesen Sommer ganz vorn im Colour-Ranking, die erste Anschaffung gab es in Form dieses luftig-leichten Faltenrocks bereits auch schon. Absolut Zucker.-approved, denn der Look ist sweet as *pieeep.


    (Fotocredit: H&M)

    Zu guter Letzt auch von meiner Seite noch ein bescheidenes Fashion Statement. Und zwar nicht in Form lamer Statement-Shirts, sondern – Obacht! – auch in Farbe und bunt. Kurz und knapp auf den Punkt gebracht: Farben sind nicht gegendert. Vor allem ihr Männekens da draußen, traut euch was! Wer dabei dennoch seiner Maskulinität Ausdruck verleihen möchte, macht es wie ich: Bauchtasche umgehängt und das Game ist on. An diesem Accessoire kommt diesen Sommer in Kreuzkölln keiner vorbei. Ihr habt mein Wort.