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Zucker.: Working Moms and Dads


 
Das Agenturleben hat nicht gerade den Ruf, familienfreundlich zu sein. Vor allem wenn sich Deadlines für Projekte, Events oder Pitches nähern, ist ein kitafreundlicher Feierabend eher die Ausnahme. Und doch scheint es irgendwie zu funktionieren, alles unter einen Hut zu bekommen. Nie zuvor gab es so viele Mamas und Papas bei Zucker. wie aktuell. Wir haben ein paar von ihnen befragt, wie der Spagat zwischen Beruf und Familie gelingt.

Daniel, eine Tochter (2 Jahre)
„Mir war es wichtig, mehr als die typischen zwei Papa-Monate Elternzeit zu nehmen. Ich habe nach einem ersten Monat nach der Geburt ein halbes Jahr später nochmal sechs Monate drangehängt. Trotz Rechtsanspruch auf Elternzeit sind Arbeitgeber nicht immer begeistert, wenn der Wunsch danach an sie herangetragen wird. Vor allem der Wiedereinstieg in den Beruf kann sich schwierig gestalten. Bei Zucker. hat Elternzeit aber schon Tradition, meine Rückkehr in den Job verlief reibungslos.
Danach war die größte Herausforderung, einen Kitaplatz in Wohnnähe zu finden, was uns wie vielen anderen erstmal nicht gelungen ist. Das erste halbe Jahr mussten wir durch die halbe Stadt pendeln, das Bringen und Abholen war eine echte Orga-Herausforderung. Mir ist es aber trotz Vollzeitjob ganz gut gelungen, meine Arbeit flexibel genug zu organisieren, um meine Tochter nicht nur morgens zur Kita zu bringen, sondern sie auch ein- bis zweimal die Woche abzuholen. Das heißt dann eben, an einem Tag länger im Büro zu bleiben, um an einem anderen schon am frühen Nachmittag gehen zu können. Mittlerweile haben wir einen Kitaplatz ums Eck gefunden und ich genieße es, Lotta morgens ganz entspannt mit dem Laufrad dorthin zu bringen und mich nicht mit Fahrrad und Kindersitz durch den Berufsverkehr kämpfen zu müssen. Auch Homeoffice macht jetzt viel Sinn und erleichtert mir die Work-Life-Integration.“

Tina, ein Sohn (3 Jahre)
„Als Single-Mama benötige ich mehr Freiheiten und Flexibilität, um neben meinem Job auch meinem kleinen Sohn gerecht werden zu können. Diesbezüglich fühle ich mich von meinem Arbeitgeber hervorragend unterstützt. Natürlich bleibt es ein Balance-Akt, da ich auch berufliche Chancen nutzen möchte, wie am Neugeschäft mitzuwirken oder Kundentermine zu betreuen, für die ich ggf. in den Abendstunden oder mehrere Tage unterwegs bin. Ich habe glücklicherweise sehr gute Freunde,  die auch mal einspringen, um den Kleinen z. B. aus der Kita abzuholen und natürlich meine Familie. Ich sehe aber zu, diese herzlichen Angebote nicht zu häufig zu nutzen. Zudem schaffe ich mir alle zwei Wochen mit einer Haushaltskraft etwas Freiraum. So bleiben die Aufgaben im Haushalt überschaubar und ich kann mich nach der Arbeit ganz auf mein Kind konzentrieren, was mir wiederum dabei hilft, abzuschalten und neue Energie zu sammeln.“

Sebastian, ein Sohn (17 Monate)
„Ich persönlich habe in meinem Job bei Zucker. – nicht zuletzt dank der Möglichkeit, Teilzeit zu arbeiten – eine ausgewogene Work-Life-Balance gefunden. Gleich nach der Geburt unseres Sohnes habe ich zudem einen Monat Elternzeit genommen, um meine Frau zu unterstützen und erste Erfahrungen mit dem Baby zu machen. Den zweiten Monat Elternzeit habe ich später genutzt, um meiner Frau den Wiedereinstieg in den Job zu erleichtern und gleichzeitig mit meinem Sohn die Eingewöhnung in der Kita zu machen. Für die Zucker.-Chefs war die doppelte Auszeit gar kein Problem. Ich habe die Zeit mit meiner Familie sehr genossen, und weil der Elternalltag ein hohes Maß an Timing und Organisation erfordert – genau wie im Office von Zucker – bin ich dabei nie aus der Übung gekommen. 😊“
 

Kathy, sehr, sehr schwanger frischgebackene Mama
Kathy bekam zum Abschied eine Babyparty samt Tripp Trapp und Windeltorte.„Eine Schwangerschaft bedeutet natürlich auch immer einen gewissen Orga-Aufwand im Team, schließlich muss für den Mutterschutz und die Elternzeit Ersatz gefunden werden. Meine Schwangerschaft habe ich frühzeitig kommuniziert. So konnten sich die Chefs und das Team auf die bevorstehende Veränderung einstellen. Das Kollegen-Verhältnis bei Zucker. ist sehr familiär, alle haben die Nachricht positiv aufgenommen, die Entwicklungen interessiert verfolgt und beim wöchentlichen Agentur-Frühstück wurden saure Gurken und Joghurts extra für mich bestellt. Aktuell plane ich, ein Jahr in Elternzeit zu gehen. Auf jeden Fall habe ich das Gefühl, danach wieder sehr gern gesehen zu sein. Die Kollegen haben mir zum Abschied eine tolle Baby-Party gegeben.“

 
Matthias, Sohn (17) und Tochter (8)
„Das Thema Kinder und Agenturleben begleitet mich bereits quasi seit Gründung von Zucker. Als Vater zweier Kinder mit nahezu allen Erfahrungen und als Arbeitgeber mit den Bedürfnissen der Kollegen und Kolleginnen, ein modernes Familienleben aufzubauen, habe ich einen Blick auf alle Varianten des Themas. Unabhängig meiner eigenen Erfahrungen ist für uns als Geschäftsführung wichtig, dass die Agentur ein leidenschaftlicher Arbeitsplatz ist, aber nie ein Ersatz für die Familie. Das Image der engen Agenturfamilie, die jede freie Zeit und Gedanken aufsaugt, strebten wir nie an. Durch meine eigene Erfahrung und die mittlerweile vielen Momente, die uns mit den Menschen hier verbindet, ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unser grundsätzliches unternehmerisches Anliegen. Am eigenen Leib erfahre ich gut, welche Herausforderung man spürt und sich auch selbst auferlegt, dies miteinander in Einklang zu bringen. Manchmal ist eine gefühlte Tatsache, dass in Agenturen die Familie immer zu kurz kommt. Für Zucker. und unsere Verantwortung als Unternehmer gilt, dass auch eine kleine Firma in der Lage sein sollte, Eltern ebenso anzustellen, wie Mitarbeiter bei der Familiengründung zu unterstützen. Mehr noch: Das gilt darüber hinaus für Lebensentwürfe ohne Kinderwunsch. Zum Beispiel für jene, deren Eltern gepflegt werden müssen. Es macht es unlängst schwerer, beidem die gleichen Rechte und Hilfestellungen zu geben. Aber dazu sollten wir, sind wir und werden künftig immer besser in der Lage sein. Die Agentur ist dann wirklich gut, wenn wir auch über gefühlte Einschränkungen nicht mehr diskutieren.“
 
Alex, ein Sohn (2 Jahre)
„Seit zwei Jahren bin ich glücklicher und stolzer Vater meines Sohnes Leonard. Vor seiner Geburt habe ich beim Fernsehen als Aufnahmeleiter gearbeitet. Überstunden, Wochenendarbeit und ein Leben stets auf Abruf waren mein täglich Brot. Irgendwann war es höchste Zeit, etwas in meinem Leben zu ändern, und welch eine glückliche Fügung, dass Zucker. zum richtigen Zeitpunkt auf der Suche nach einem neuen Office Manager war. Neben einem tollen Job habe ich nun mit meiner Teilzeitwoche genügend Zeit, meinem Sohn Leonard beim Aufwachsen zu begleiten.“

Übrigens

Für alle jungen Eltern, Schwangere und deren Freunde und Freundinnen findet noch bis Mitte September das Stokke Summer House im Wunderhaus Berlin statt. Dort erwarten euch neben einer einladenden Café-Atmosphäre viele kostenfreie Veranstaltungen rund um das Elternwerden und -sein. Schaut vorbei!

Bye-bye, Rückenschmerzen: 9 Tipps für mehr Bewegung im Büro

Auf dem Arbeitsweg sitzen wir in Bahn, Bus oder Auto, dann acht Stunden im Büro und abends endlich mit der Lieblingsserie auf dem Sofa. Das macht nicht nur dick und schadet dem Rücken, sondern ist auch sonst gänzlich ungesund. Eine Depression lässt da auch nicht lange auf sich warten – und die dunkle Jahreszeit kommt erst noch.

Dabei ist es so einfach. Mit diesen Tipps bringt ihr auch abseits von Besuchen im Fitness-Studio und Joggingrunden im Park ein wenig Bewegung in den Büroalltag:

  • Im Treppenhaus wartet das erste Fitnessgerät: die Treppe. Stell dir einfach vor der Fahrstuhl fällt mal wieder aus.
  • Warum eine ganze Wasser-Karaffe füllen, wenn man für jedes Glas neu laufen kann?
  • Ein All Hands im Stehen. Why not? Aber warum bis dahin warten? Einfach direkt beim nächsten Meeting stehen bleiben. Mal gucken, was passiert.
  • Shocking Fact: 42 Prozent der Erwerbstätigen bewegen sich täglich weniger als eine halbe Stunde.
  • Benutze nicht deinen Papierkorb. Der Papierkorb des Kollegen am Ende des Raumes sieht viel schöner aus.
  • Häufig die Sitzpositionen zu wechseln, ist gut für den Bewegungsapparat und macht die Kollegen nervös.
  • Nutzt Headsets von Plantronics und telefoniert ab sofort nur noch im Gehen.
  • Und das Trinken nicht vergessen. Es fördert nicht nur die Gänge zur Toilette, unser Gehirn braucht die Flüssigkeit, es besteht zu 80 Prozent aus Wasser.
  • @Harry: Wie wäre es, wenn du uns auf jeden Arbeitsplatz einen „Workout Reminder“ installierst?
  • Parke dein Auto nicht auf dem Zucker.-Parkplatz – in Mitte gibt es genügend freie Parkplätze.
  • Oder entdecke die Stadt: Steige einfach eine Bus- oder Bahnstation früher aus und laufe den Rest der Strecke.

Und zu guter Letzt, ein paar Übungen für den Schreibtisch, wenn die Kollegen nicht hingucken:
9 work-life balance tips for busy parents
Infografik: Creative Bloq

Zucker. Life Hacks aka. Survival Training für den Büroalltag

Für die Vorbereitung eines ausgewogenen Frühstücks war heute wieder keine Zeit, die Kabel haben sich schon wieder zu einem großen Salat verknotet, die Tastatur bröselt – wir kennen es alle: Oft sind es die kleinen Dinge des Alltags, die unsere Nerven strapazieren. Nicht selten führen sie aber auch dazu, dass kreative Lösungen für allerlei Problemchen gefunden werden, die sich so schnell in Luft auflösen: Die Ergebnisse solcher Situationen nennen sich „Life Hacks“. Hier ein paar Zucker.-Favoriten:

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Mal wieder dicke Luft im Büro? Dann werden am besten frische Kräuter wie Minze, Rosmarin, Basilikum und Lavendel gekauft und großzügig im Office verteilt. Sieht nicht nur gut aus und duftet auch noch frisch, die grüne Umgebung erhöht sogar die Kreativität und sorgt gleich noch für das gewisse Etwas in der Mittagspause.

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Wenn schon nicht die Seele, dann wenigstens die Füße baumeln lassen? Mit entspannten Fußhängematten für den Schreibtisch werden wir gleich etwas relaxter und alles andere gleich halb so wild. (Beispielsweise via Amazon)

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Für einen entspannten und gesunden Start in den Tag hat Kollegin Jennifer ihren ganz speziellen Schlachtplant entworfen: „Ich bestelle Obst und Gemüse bei AmazonFresh, schnibble das ganze Zeug auf einen Schlag klein und friere es ein, so dass ich morgens nur noch ein Tütchen rausnehmen muss, um mir meinen Green Smoothie zu machen. Doppelter Vorteil: der Drink ist dann auch gleich gut gekühlt.“

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Noch schnell Kamera oder Smartphone laden und dann zur Locationbesichtigung – nur wo ist das Ladekabel wieder hin? Gegen dieses Problem wappnet Martin sich mit einer einfachen Lösung: „Einfach große Foldback-Klammern am Schreibtisch befestigen und so die Kabelenden im Blick behalten.“

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Agentur-Chef Matthias hat aus jahrelanger Berufserfahrung einen Hack für ein souveräneres Auftreten am Telefon mitnehmen können: Wichtige Telefonate führt er gerne im Stehen. So bekommt die Stimme mehr Ausdruck, man selbst kann sich bewegen und bleibt konzentriert, weil man nebenbei nicht noch E-Mails liest oder beantwortet.
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Der Kundentermin ist schon morgen und man hat es wieder nicht geschafft, den Lieblingsrock aus der Reinigung zu holen? Um vor oder nach der Arbeit nicht noch in Hektik zu geraten, lässt Christina sich die gereinigten Klamotten direkt in die Agentur bringen und spart so zusätzlich Zeit. Clever!

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Chronische Aufschieberitis? Dagegen hilft folgender Hack: Den Tag nicht planlos mit vielen kleinen Aufgaben beginnen, sondern direkt am Morgen die große Aufgabe bestimmen, die am Ende des Tages abgehakt werden wollen. So sind nicht nur die Prioritäten klar, man ist gleichzeitig auch produktiver und startet umso entspannter in den Feierabend. In diesem Sinne: Frohes Schaffen!

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Das Leben in einer Agentur oder: Warum ich unbedingt zu Zucker. wollte

Wenn du eine PR-Karriere anstrebst, dann verstehst du nicht unbedingt von Anbeginn an, in welch glücklicher Position du dich befindest. Du hast gerade angefangen in einem Feld zu arbeiten, das dir verschiedene Optionen bietet: Mitarbeiter in der PR-Abteilung eines Unternehmens sein, sich als Freelancer etablieren oder in einer Agentur arbeiten, sind einige der Möglichkeiten, die sich vor dir befinden. Zucker. Kommunikation ist eine Agentur und ich bin jetzt seit Anfang Februar im Unternehmen. Hier ein paar Punkte, warum ich unbedingt zu Zucker. wollte:

Du wirst Langeweile aus deinem Vokabular löschen

Wenn du nicht fit in Multitasking bist, ist das Agenturleben nichst für dich und die Arbeit könnte dich verrückt machen. In der Tat ist es manchmal schwierig von einem Telefonanruf zu einem anderen zwischen zwei sehr unterschiedlichen Projekten zu wechseln (sagen wir mal: handgefertigte Produkte und Hightech-Gaming-Geräte), und manchmal, so wie es bei mir als französischer Muttersprachler der Fall ist, ist es auch nicht immer einfach die Sprache zu wechseln. Aber das ist die Motiviation, denn du willst mehr. Du willst die Abwechslung, die Herausforderung, den Spaß und das Wissen, dass du Tolles geschaffen hast.

Du bist der Mann/die Frau der Situation

Viele Leute, die für Firmen arbeiten, werden sagen, dass sie oft bei Kommunikationsseminaren teilnehmen oder zur Teilnahme an Kommunikationsvorträgen gezwungen werden, um ihre Produkte besser zu kommunizieren, und dass die Kommunikation doch eigentlich gar nicht so schwer ist. Aber da liegen sie falsch. Kommunizieren ist in all seinen Formen dein Ding, deine Arbeit, deine Gestaltung, dein Leben. Kommunikation ist daher nicht einfach – Kommunikation ist das A und O.

Du wirst viel über dich lernen

Kunden kommen und gehen, einige bleiben, einige kommen neu hinzu. Für manche musst du vor Ort sein, für andere nur ständig erreichbar. Manchmal kannst du dich mit einem Projekt zu 100 Prozent identifizieren, manchmal musst du erst deinen Platz darin finden. Und genau das macht es so spannend. Es ist eine alltägliche Herausforderung, aber es ist erleuchtend. Das Jonglieren mit den verschiedensten Projekten wird definitiv helfen, mehr über dich selbst und deinen Geschmack herauszufinden. Es eröffnet Horizonte, die du vielleicht noch nicht einmal kanntest, bevor du die Erfahrung in einer Agentur machen konntest. Und manch einer meiner Kollegen hat durch die Projektarbeit sogar zu einem neuen Hobby gefunden…

Du wirst einen Oscar gewinnen – ganz bestimmt

Du gehst raus und präsentierst dich und deine Arbeit. Du schauspielerst nicht, aber du brauchst starke Nerven. Du hast dein Wort, deine Körpersprache. All das wird gefordert, aber auch gefördert. Dir kann keiner etwas vormachen. Du wirst alle Hoffnungen deines Teams tragen. Du magst Druck? Du gedeihst durch ihn? Das hier ist genau dein Ding.

Nike hat Recht: „Just Do It“

Schweiß und Tränen. Kein Blut bei Zucker – zum Glück. Es sei denn, du bist sehr ungeschickt wenn du Küchendienst hast. Du wirst den Preis deiner Bemühungen und deine Frustration kennen. Du wirst nicht alle Jobs bekommen. Du wirst Stunden auf Projekten verbringen, die sich niemals in etwas Konkretes verwandeln werden. Aber du wirst Inhalte und Ideen produzieren. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, und nur dann werden sich deine Bemühungen auch auszahlen. Entfessele deine Kreativität, teile Ideen mit deinen Kollegen und halte immer deinen Geist offen, weil du nie weißt, was die nächste Gelegenheit sein wird. Es gibt keine dumme Idee, es gibt nur ein Nichtmachen. Und wir machen.

Du kannst deine Karriere vorantreiben

Das Arbeiten in einer Agentur ist in der Regel eine gute Gelegenheit dafür, schnell die Leiter aufzusteigen – vor allem in einer dynamischen Agentur. Du kannst als Junior anfangen, aber du kannst bereits schnell auch ein ganzes Projekt oder entscheidende Pitches für neue Kunden führen. Hier bei Zucker. wirst du niemals in einer bestimmten Position feststecken.

Offensichtlich ist die Arbeit in einer Agentur nichts für schwache Nerven, aber es ist definitiv wert, es zu versuchen. Wirst du in der gleichen Agentur in deiner gesamten Karriere bleiben? Höchst wahrscheinlich nicht. Aber eines ist sicher: Einmal Zucker., immer Zucker.

Best of Küchenmails: Wenn’s mal wieder keiner gewesen sein will

Büroküchenmails. Es ist mir ein Rätsel, warum es dazu noch keinen Tumblr, Instagram-Account oder trending Hashtag gibt. Bei uns jedenfalls sind Mails rund um Küche, Kühlschrank und Kaffeekochen sozusagen das Salz in der Suppe und Quell steter Freude – zumindest für alle Unbeteiligten. Zeit also, euch ebenfalls daran teilhaben zu lassen: Unser Best of Küchenmails der letzten Jahre.

Kapitel 1: Vom Forscherdrang und Lebensmittelexperimenten

Immer wieder stellen die Zucker.s Forscherdrang und Experimentierfreude unter Beweis. Wie lange dauert es, bis Soya-Joghurt im Vergleich zur Vollmilch-Variante schimmelt? Welche Stadien durchlaufen Obst, Käse, Fleisch und zubereitete Speisen, bis sie nicht mehr als solche zu erkennen sind? Und welche Formen des Pilzes gedeihen unter Kühlschrank-Bedingungen besonders gut? Fragen, die beantwortet werden wollen, aber nicht immer auf Gegenliebe treffen. Meist bleibt es dann auch nicht bei nüchternen Hinweisen wie oben. Gerne wird auf drastischere Visualisierungen zurückgegriffen – und deutlich gemacht, was man von der Sache hält. Mit drei Ausrufezeichen.

Pfui Teufel!!!

Natürlich wird auch das Potenzial eines verbalen Drohszenarios genutzt:

Hi all,
ich habe gerade mal wieder einige Lebensmittel in unterschiedlichsten Verrottungszuständen aus dem Kühlschrank entsorgt. Da es scheinbar schwer fällt, seine eigenen Lebensmittel im Blick zu haben, wird jetzt wöchentlich alles entsorgt, was nicht mit einem Kürzel markiert ist oder fragwürdig aussieht. Gleiches gilt für die Tupperparty auf der Fensterbank, einmal die Woche wird jetzt hier weggeschmissen. Save your Tupper!

BAM! Heißt natürlich nicht, dass es funktioniert. Regelmäßige Reminder bleiben obligatorisch.

Und auch noch einmal der Entsorgungsreminder: Alles ohne Kürzel drauf, offene Lebensmittel ohne Tellerchen oder liegen gelassene Tupperware fliegt ohne Ankündigung in die Tonne.

To be continued…

Kapitel 2: Der Geschirrspüler

Seit der Einführung eines täglich wechselnden Küchendienstes sollte eigentlich Ordnung in der Küche herrschen. Sollte. Denn wie immer, scheint auch hier die Verantwortlichkeit Einzelner unmittelbar zum Sich-nicht-verantwortlich-fühlen Vieler zu führen.

Huhu, ich wieder
Es zeichnet sich seit geraumer Zeit ein Trend dahingehend ab, dass einige denken, wenn sie KEINEN Küchendienst haben, müssen sie ihr Geschirr auch nicht in den Geschirrspüler räumen. Doch weit gefehlt! …

Wehrhafte CvKs (Chefs vonner Küche) greifen natürlich auch mal selbst zur Tastatur. Zum Beispiel mit einem Vorher-Nachher-Vergleich, der zeigt, dass das dreckige Geschirr etwas vorschnell in die Spüle – und eben nicht in die vermeintlich volle Maschine – gestellt wurde. Ordentlich beladen, ergeben sich meist noch (für einige) überraschende Räume im Geschirrspüler:

Interessanterweise schadet es auch nicht, regelmäßig darauf hinzuweisen, dass man sauberes und dreckiges Geschirr nicht miteinander mischt. Eigentlich selbstverständlich. Eigentlich.

Liebe Zuckers., es wäre ganz toll, wenn wir immer nach folgendem Prinzip verfahren: Ist sauberes Geschirr in der Spülmaschine, wird diese ERST leer geräumt und dann mit dreckigem Geschirr bestückt. Dann ist das Fassungsvermögen auch direkt höher.

Klingt logisch. Aber Logik ist, wie wir wissen, nicht immer der Weg zum Erfolg.

Und manchmal ist eine E-Mail vielleicht einfach nicht plastisch genug. Ein guter alter Post-it kann da für bleibendere Eindrücke beim Kaffeeholen sorgen.

Kapitel 3: Kaffee. Oh mein Gott, ja, Kaffee!

Apropos Kaffeeholen. Kaum etwas ist schlimmer als sich nach einem Muntermacher sehnend auf den Weg in die Küche zu machen, nur um dann dort beim Druck auf die Pumpkanne dieses Geräusch aus der Hölle vernehmen zu müssen. Dieses Krchkrchkrch einer Kanne, die vergeblich versucht, noch ein paar Tropfen Kaffee aus sich herauszupressen. Was zum Geier ist so schwierig daran, neuen Kaffee zu brühen, wenn man den letzten Schluck verbraucht hat? Eine Frage, die wohl nie beantwortet werden wird. Allein zu diesem Thema finden sich unzählige Mails in unseren Posteingängen. Die schönste von allen sei euch nicht vorenthalten:

Betreff: Imagine there’s no coffee
An: Alle

Stellt euch eine Agentur vor, in der jede_r DANN neuen Kaffee macht, wenn er oder sie bemerkt, dass die Kaffeekanne BALD alle wird – und nicht erst, wenn sie schon leer ist.

Die leidige Wahrscheinlichkeit, neuen Kaffee machen müssen, ist in beiden Fällen gleich hoch. Und doch wäre es ein Beitrag von uns allen, die Welt ein kleines bisschen friedlicher zu machen.

IMAGINE!

Kapitel 4: Mundraub

Auch Abwandlungen von „Kein Kaffee“ gibt es natürlich zu Hauf. Kein Müsli, kein Joghurt, kein Salat – oder keine Zitrone. Denn immer wieder kommen Lebensmittel, die nicht der Allgemeinheit gehören, unter mysteriösen Umständen abhanden. Auch wenn die Aufklärungsquote erfreulich hoch ist (Verwechslungen; Rückgabe geliehener Lebensmittel verschwitzt; entsorgt, weil verschimmelt…), hilft eine fragende Mail nicht immer. Manchmal bleibt das Leckerli leider für immer verschollen.

Betreff: An den Zitronendieb…
An: Alle
Ich hoffe, sie hat geschmeckt!
Hatte sie in das 2. Kühlschrankfach gelegt. Ohne war mein Tee leider nur halb so geil…

Kapitel 5: There’s hope

Bei all den Küchenreibereien muss man eines festhalten: Nicht nur sorgen sie immer wieder für Erheiterung im Agenturalltag, mittlerweile haben wir durch sie auch eine wahre Fülle an nützlichen Tipps erhalten. Ob es das Vorbeugen von Schädlingen betrifft, den optimalen Umgang mit Spülmaschinen oder schlichtweg das Gespür für das Miteinander von Menschen. Ich persönlich kann mich nur der Reaktion einer Kollegin auf eine der Mails anschließen.

Denn eines ist doch auch klar: Am Ende haben wir uns hier bei Zucker. trotz allem ganz doll lieb – auch wenn der Ton in den Küchenmails zuweilen etwas ruppig ist. Und: In welcher WG läuft in der Küche immer alles rund?

In diesem Sinne: Keep on mailing!

But first: Coffee.

Der durchschnittliche Deutsche trinkt 150 Liter im Jahr, also rund einen halben Liter pro Tag und kann ohne kaum aus dem Bett steigen: Kaffee ist zweifellos das liebste Heißgetränk der Deutschen. Auch für uns bei Zucker. gehören die Situationen, in denen der Kaffeekanne nur noch ein letzter Tropfen zu entlocken ist, zu den stressigsten Momenten des Tages. Denn auch ohne die letztlich nahezu einstimmig erhobenen Umfrageergebnisse hier war klar: Ohne Kaffee geht es nicht! Grund genug, ein paar Fakten, Tipps und Zucker.-Zitate rund um das schwarze Glück zu sammeln.

„Ein Leben ohne Kaffee ist möglich, aber sinnlos.“

Wie Pawlow seine Hunde einst mit einer Glocke konditionierte, so weckt in unserer Agentur das Piepen der durchgelaufenen Kaffeemaschine die Lebensgeister. Wir schätzen Kaffee für seine wachmachenden Eigenschaften, gegen die alle noch so hoch gelobten Alternativen wie Matcha, herkömmlicher Grüntee oder Schwarztee im Test bisher kläglich versagt haben.

„Ohne Kaffee keine Party!“

Kein Wunder also, dass bei diesem exzessiven Kaffeekonsum die erste Ladung des schwarzen Muntermachers  meist bereits vor 10 Uhr morgens das Zeitliche segnet. Doch nicht nur am Morgen geht bei den meisten ohne Kaffee nichts, auch für das komatöse Tief nach einem ausgiebigen Lunchdate oder die Schreibblockade am Nachmittag ist Kaffee ein unersetzliches Lebenselixier. Neben seinem einmaligen Geschmack trinken die meisten ihn vor allem wegen seiner wachmachenden Eigenschaften: Das Getränk lässt die Herzfrequenz ansteigen und sorgt so für Energie. Da Koffein in seiner Struktur dem körpereigenen Botenstoff Adenosin ähnelt, der eine ermüdende Wirkung hat, kommt es außerdem zu einem zweiten Effekt: Das Koffein im Kaffee besetzt die Adenosin-Rezeptoren der Nervenzellen im Gehirn, sodass das Tief zunächst ausbleibt.

„Ohne Kaffee krieg‘ ich schlechte Laune.“

Tatsächlich galt der Konsum von Kaffee im 18. Jahrhundert noch als soziales Problem und Cafés als gefährliche Lasterhöhlen. Grund dafür war die Erkenntnis, dass Kaffeeliebhaber bei Ausbleiben der regelmäßigen Koffeinzufuhr sogar unter Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen leiden können. Tatsächlich kann in gewissem Maße von „Kaffeesucht“ gesprochen werden, da das im Kaffee enthaltene Koffein im Gehirn ähnliche Regionen anspricht, wie harte Drogen – natürlich aber mit viel geringerer Wirkung. Hin und wieder werden dennoch vereinzelte Stimmen der sich in der Unterzahl befindenden Kaffeegegner zum gesundheitsschädlichen Konsum laut. Erhöhung des Herzinfarktrisikos, zu hoher Blutdruck, Schlaganfallgefahr – nicht wirklich, oder?

„Ohne Kaffee keine Competition!“

Die Erleichterung kommt schnell: Mehr und mehr Studien vermuten mittlerweile, dass Kaffee sogar einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben könnte. In Kaffee sind beispielsweise mehr Antioxidantien enthalten als in vielen anderen Lebensmitteln und in der Schönheitsindustrie kommt sein Koffein zur Abschwellung der Augenpartie, Straffung des Bindegewebes und Steigerung des Haarwachstums zum Einsatz. Neal Freedman und seine Kollegen vom National Cancer Institute der amerikanischen Gesundheitsbehörde NIH gehen sogar so weit zu sagen, dass Kaffee möglicherweise sogar eine lebensverlängernde Wirkung hat: Bei männlichen Versuchsteilnehmern, die vier bis fünf Tassen Kaffee täglich tranken und sonst einen ausgewogenen Lebensstil verfolgten, sank das Sterberisiko um 12, bei weiblichen Coffee addicts sogar um 16 Prozent.

 „Ohne Kaffee, ohne mich!“

Kaffee ist also eine rundum gute und oft auch gesellige Sache, weshalb die meisten Zucker.Mitarbeiter im Durchschnitt übrigens vier bis fünf Tassen des schwarzen Glücks genießen. Als bewiesene Kaffeeliebhaber haben wir zum Schluss deshalb noch unsere 5 Top-Tipps für die besten Koffein-Lasterhöhlen Berlins zusammengetragen. Viel Freude beim Schlürfen!

Zucker.s Top 5 Coffee Loacations:

  1. Platz: Die Röststätte in der Ackerstraße, weil es dort die besten Maschinen und Bohnen gibt, die man sogar mit nach Hause nehmen kann.
  2. Platz: Die Milchhalle in der Auguststraße, in der man super frühstücken kann.
  3. Platz: Die „Single Origins“ vom Silo am Boxhagener Platz und dem Kaffeewagen am Boxhagener Wochenmarkt, weil man den gleich mit einem gemütlichen Spaziergang verbinden kann.
  4. Platz: Café Galao auf dem Weinbergsweg, wo man den Galão nach portugiesischem Rezept am besten mit typisch portugisischen Pastel de Nata genießt.
  5. Platz: Anna Blume in Prenzlauer Berg, denn dort haben sie neben extra mildem Kaffee auch tolle Kekse und Torten.