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Mäuse-Alarm! Alltagstechnik Part 2

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Wenn wir an die PR denken, denken wir meistens direkt an Strategien, Konzepte, redaktionelle Arbeit und Netzwerken – gedanklicher Leistungssport, bei dem der Kopf schnell zu rauchen anfängt! Der physische Kraftakt, den wir dafür aufwenden müssen, wird dabei oft vergessen: Versucht einmal im Krisen-Management asap ein 50-seitiges FAQ aufzusetzen oder dies anschließend durch Scrollen und Klicken zu bearbeiten. Das Ergebnis: Sehr, sehr müde Hände! In unserem letzten Alltagstechnik-Beitrag haben wir euch verschiedene Tastaturen vorgestellt, die uns das Fließband-Schreiben erleichtern. Heute widmen wir uns einem noch weitaus kontroverseren Thema – der Maus.

Alles außer alle für eine und eine für alle

Sein wir einmal ehrlich: Wenn euer Arbeitgeber, bzw. eure Arbeitgeberin ernsthaft verlangt, dass ihr euch mit einer 2,50€-Maus als Ergebnis eines Mengenrabatt-Kaufrauschs begnügt und nicht auf eure Wünsche eingeht, sollet ihr euch vielleicht einmal Gedanken machen… Jede*r von uns bringt individuelle Talente und Skills mit ins Unternehmen und jede*r von uns sollte dafür auch mit einer individuellen Ausstattung belohnt werden, besonders wenn es um Mäuse geht.

Maus führt ins Krankenhaus

Warnung: Der übermäßige Gebrauch einer beliebigen Computer-Maus kann schwere gesundheitliche Schäden zur Folge haben. (Bei Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie diesen Blogpost und kaufen sich eine bessere Maus!) Homeoffice und remote working vom Bett oder Sofa (guilty!) fördern nicht unbedingt die gesunde Arbeitshaltung. Nicht nur der Rücken leidet darunter, sondern auch die Hände… Lassen wir einmal den bzw. die Pessimist*in raushängen: Eine falsche (Hand-)Haltung führt zur Überbelastung des Handgelenks. Die Handgelenks-Überbelastung führt zu Schwellungen. Die Schwellungen führen zu Druck auf die Nerven. Dieser wiederum führt zum Karpaltunnelsyndrom (Grüße an alle Hypchonder*innen). Worst Case: OP. Krankenhaus wegen Maus? Wäre vielleicht ein Titel für die BILD, aber schon ein bisschen peinlich für den oder die Betroffene*n… Was lernen wir daraus? An Mäusen spart man nicht!

Die eine oder keine

Aber welche Maus ist denn jetzt die Richtige? Das können wir so pauschal nicht für jede*n beantworten. Denn wie der Fingerabdruck ist auch jede Hand anders. Was wir aber können, ist euch ein paar Kriterien zur Wahl eures Perfect-mouse-match mit an die Hand zu geben. Dieser Blogpost soll euch eine Stütze auf der Suche nach eurer Traum-Maus sein und Inspirationen liefern, was der Maus-Markt alles zu bieten hat. Macht euch eines klar: Die Zeiten der guten alten Maus mit nur zwei Tasten sind vorbei… Willkommen im 21. Jahrhundert!

Kabel oder kein Kabel?

…das ist hier die Frage.

Kabellose Mäuse bedeuten Freiheit und Flexibilität. Wer remote arbeiten kann oder beruflich oft reisen muss, ist mit einer kabellosen Maus definitiv weniger eingeschränkt. Doch diese Freiheit und Flexibilität haben ihren Preis. Kabellose Mäuse können, je nach Hersteller versteht sich, langsamer in der Reaktion sein, Signalstörungen durch andere Geräte erleiden und leider auch schnell verloren gehen. Worst case? Ihr verliert nicht die Maus selbst, sondern den Mini-USB-Stick, der sie mit eurem Laptop verbindet und, wie könnte es anders sein, nicht einzeln erhältlich ist…

Kabel-Mäuse haben sich ihren Platz und Rang in der Peripherie-Gesellschaft über Jahrzehnte hinweg erobert und müssen sich heute kaum noch beweisen. Meistens sind sie bei ähnlicher Performance auch noch günstiger als ihre kabellose Konkurrenz. Ihr Defizit liegt lediglich im Kabel selbst. Zu kurz? Ungemütliche Arbeitshaltung! Zu lang? Kabelsalat und Stolpergefahr!

Fassen wir zusammen: Wenn ihr zum Business-Typ Vielflieger, Digital Nomad oder Coworking-Fan gehört, empfehlen wir euch der Mobilität halber eine kabellose Maus. Wenn ihr allerdings stets an einem festen Platz im Büro oder Homeoffice arbeitet, seid ihr mit einer Kabel-Maus gut beraten. Ausnahme: Bei euch im Office herrscht eine Flex-desk-policy wie bei ZUCKER. (jede*r kann sich an jeden Tisch setzen). Mäuse ziehen Bakterien förmlich an und keine*r von uns wünscht sich Besuch von Kollege E.Coli, Salmonelle, Shigelle oder Staphylokokke, richtig?

Safety first! #DSGVO

Bei den Techies unter uns gehen jetzt wahrscheinlich die Alarmglocken an oder es klingelt zumindest in den eingestaubten Schubladen eures Gehirns: War da nicht was von wegen Hackerangriff via Bluetooth? Sind kabellose Mäuse überhaupt sicher, wenn sie über Bluetooth mit dem Computer interagieren? Tatsache: Bluetooth, Infrarot und Co. können den Zugriff durch Unbefugte auf eure Daten ermöglichen.

Aaaaber…

Ein Profi-Hacker würde sich höchstwahrscheinlich einen einfacheren, schnelleren und unauffälligeren Weg zu euren Daten suchen. Denn der Umweg über Bluetooth und Co. würde bedeuten, dass er physisch bei euch am Arbeitsplatz anwesend sein müsste, um direkten Kontakt mit eurem Computer herzustellen. Selbst wenn das der Fall wäre, müsste er es schaffen, sich mit eurem Gerät zu verbinden, die Daten zu entschlüsseln und fix abzuspeichern. Ganz schön aufwendig für eine*n Kriminelle*n, oder? Das Ganze würde viel einfacher funktionieren, wenn er oder sie euch eine Ransomeware („Erpressersoftware“) versteckt als Mediakit zuschicken würde, das ihr nichtsahnend öffnet und somit den Weg zum Angriff freimacht…

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Um die Hack-Gefahr zu umgehen, benötigen die meisten kabellosen Mäuse heutzutage einen zugehörigen USB-Stick, ohne den jeder fremde Verbindungsversuch  fehlschlagen würde.

Nichtsdestotrotz wäre es verständlich, wenn eure IT bzw. euer*e Datenschutzbeauftragte*r Bedenken trägt. Doch, de facto, ist das Risiko eines Hackerangriffs wirklich sehr gering. Es besteht dennoch, insbesondere an öffentlichen Orten wie Cafés oder Flughäfen. Seid deshalb einfach vorsichtig, wo und wie ihr eure Maus nutzt. Unter uns: Wenn wir schon nach Schwachstellen unserer Datensicherheit suchen, sollten wir bei unseren Geschäftshandys anfangen… Das ist 1000-mal einfacher zu hacken als eure Maus. Denn wer schaltet sein Bluetooth nach AirPod-Nutzung schon immer direkt wieder aus?

Es kommt auf die Größe an…

Jede Hand sieht anders aus. Hände unterscheiden sich in Größe. Breite, Fingerlänge, Fingerbeweglichkeit etc. Sogar die Art und Weise wie ihr eure Maus haltet, unterscheidet sich. Team Handballen? Team Fingerspitze? Oder der Klauengriff? Sehr unwahrscheinlich, dass eine Maus in jede Hand passt.

Mäuse müssen sitzen wie Handschuhe, um Anstrengung, Fingermüdigkeit und Handgelenks-Überbelastungen zu vermeiden. Es wäre utopisch anzunehmen, dass Hersteller jedem Nutzer bzw. jeder Nutzerin eine maßgeschneiderte Maus anfertigen können. Trotzdem gibt es große Unterscheide zwischen einzelnen Mäusen. Jetzt gilt es, die am besten passende Lösung zu finden. Dafür gibt es einige Merkmale, die uns auf der Suche begleiten. Die wichtigsten ergonomischen Kriterien sind folgende:

  • Größe und Gewicht: Minimaus passt wohl kaum in Hulks Hand und zarte Händchen können von großen Geschützen schnell überfordert werden.
  • Die Griffstärke: Im Idealfall könnt ihr die Maus ganz einfach bewegen, ohne Finger und Handgelenk groß anstrengen zu müssen, wenn ihr sie nur leicht festhaltet.
  • Kaum Kontakt: Euer Handgelenk schwebt in der Luft, wenn ihr die Maus benutzt.
  • Ellbogeneinsatz: Eigentlich soll die Maus nicht über unser Handgelenk, sondern über unseren Ellbogen gesteuert werden. Wusstet ihr das?

Mäuse gibt es heutzutage in allen Formen und Farben. Welche passt am besten zu euch?

Seid ihr verrückte Multitasker und sucht in erster Linie nach Effizienz? Tipp: Logitech MX Master 3

Die MX-Master-Reihe von Logitech hat sich in der IT-Welt längst einen Namen gemacht. Die neuste Version, MX Master 3, zählt zweifelsohne zu den besten Mäusen, die ihr für eure Arbeit nutzen könnt, egal, ob lange Scroll- und Klick-Sessions oder besonders präzise Feinarbeit wie Grafikdesign. Die Maus ist angenehm zu benutzen und lädt innerhalb weniger Minuten auf. (Denn ja, sie ist kabellos). Mit ihrem USB-C-Schlitz ist sie beim Laden sehr viel schneller als andere Geräte und der Akku hält auch verhältnismäßig lang. Weitere coole Features der MX Master 3 sind, dass ihr sie mit mehreren Geräten gleichzeitig verbinden könnt, um beispielsweise flexibel vom PC zum Tablet zu wechseln, oder ein kleines Rädchen, mit dem ihr horizontal scrollen könnt. Außerdem gibt es einen zusätzlichen Button für den Daumen, den ihr gedrückt halten könnt, um verschiedene Befehle wie das Öffnen von Apps auszuführen. Das Ganze läuft über die passende Logitech-Software, mit der ihr euch jedoch nicht unbedingt beliebt bei eurer IT macht, wenn ihr das Tech-Budget schon mit der Maus an sich ausgereizt habt und jetzt auch noch eine Extrawurst in Sachen Software wünscht…

Credit: Logitech

Die Logitech-Maus gehört mit 109 € nicht zu den günstigsten Modellen im Markt und ist zudem ausschließlich für Rechtshänder*innen designt. Wer die Möglichkeit hat, in den Genuss zu kommen, wird aber begeistert von ihr sein und die eigene Produktivität um einiges verbessern können.

Seid ihr kleine Nerds mit einem Faible für die schönen Dinge im Leben und sucht nach dem Wolf bzw. der Maus im Schafspelz? Tipp: Razer Pro Click

Noch vor ein paar Monaten wäre es absolut verrückt gewesen, eine Empfehlung für ein Razer-Produkt als  Büroausstattung auszusprechen, da die Brand einen starken Gaming-Bezug hat. Doch das neuste Produkt überschreitet jede Grenze.

Die Pro-Click-Maus ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Razer, einem der bekanntesten Gaming-Hardware-Hersteller, und Humanscale, einem Unternehmen, das sich der Produktion ergonomischer Arbeitsgeräte verschrieben hat.

Sie ist ein Star, wenn es um Performance geht. Denn die Pro Click ist nur mit dem Besten vom Besten ausgestattet: eine Führungsgenauigkeit von 16.000 DPI (weitaus mehr, als ihr für irgendeine Art der Büroarbeit jemals benötigen werdet), sodass ihr 16.000 Signale bei einer Bewegung von 2,5 cm senden könnt, und eine Präzision von über 99,4 % (sehr techy, wie wissen’s, aber habt es einfach einmal gehört und seid beeindruckt davon). Die Batterie hält insgesamt über 400 Ladestunden und die Buttons bzw. Tasten halten mehr als 50 Millionen Klicks aus, was auf eine sehr lange Lebensdauer der Maus hinweist. Fragt sich nur, wo hier der Haken ist?

Credit: Razer

Stichwort Batterie: Die Pro Click nutzt ein Micro-USB-Kabel anstelle eines sehr viel schnelleren USB-c-Anschlusses. Das Design der Maus lässt letzteren nämlich leider nicht zu und auch unter den Micro-USB-Kabeln ist nicht jedes geeignet. Ihr seid auf das zugehörige Kabel angewiesen. Tipp: Verliert es nicht!

Fakten auf den Tisch: Die Pro Click gehört mit 109,99 € ebenfalls zu den teureren Geräten und ist ebenfalls nur für Rechtshänder*innen geeignet. Die ergonomische Komponente, die Humanscale ins Design eingebracht hat, macht diese Maus trotzdem extrem attraktiv, insbesondere für Leute, die wirklich viel Maus-Arbeit im Alltag leisten. Immerhin gehört sie zu den ergonomischsten Mäuse, die es aktuell auf dem Markt gibt.

Seid ihr touchpad-süchtig und nur ab und zu auf eine Maus angewiesen? Oder verliert ihr eure Mäuse regelmäßig? Tipp: Logitech Pebble oder Microsoft Bluetooth Mobile Mouse 3600

Beide genannten Mäuse sind sowohl für Links- als auch Rechtshänder geeignet und mit einem Preis zwischen 24,99 € und 34,99 € vergleichsweise günstig. Sie sind eindeutig für eine mobile Nutzung unterwegs gedacht – und für eher kleine Hände. Der Preis macht sie leicht erhältlich und austauschbar, wenn nötig.

Die Pebble funktioniert über einen USB-Stick von Logitech und interagiert mit allen Software-Systemen – Stecker rein, los geht’s! Easy peasy lemon squeezy… Für so einen günstigen Preis bekommt ihr zwar kein super-duper High-Tech-Tool, das ergonomisch auf lange Scroll-Sessions ausgelegt ist (vergleicht hier einmal die etwas teurere Logitech MX Anywhere 2), doch dafür könnt ihr immerhin zwischen fünf verschiedenen Farbdesigns wählen. Wenn das mal kein Argument für alle Fashionistas unter uns ist…

Credit: Logitech

Die Mobile Mouse 3600 von Microsoft ist speziell für kleine Hände geeignet, bietet alle Basisfunktionen, die wir im Arbeitsalltag so benötigen, drei verschiedene Farbvarianten und eine solide Performance. Dank praktischer Größe könnt ihr sie überall in der Tasche mit euch rumtragen. Alles in allem ist die Microsoft-Maus eine gute Lösung für jede*n, der oder die nach einem günstigen, zuverlässig arbeitenden Gerät suchen. Die Batterie soll sogar bis zu sechs Monate lang halten. Solange ihr sie nicht verliert, beschert euch die Microsoft Maus ein unbeschwertes Arbeiten für wenig Geld.

Credit: Microsoft

Seid ihr Linkshänder? Tipp: SteelSeries Sensei Ten

… dann gehört ihr zur Minderheit! Nur etwa 10 Prozent der Weltbevölkerung sind linkshändig, sodass die meisten Hersteller die wirtschaftlich nachvollziehbare Entscheidung treffen, sich nur der restlichen 90 Prozent anzunehmen. Das macht euch die Suche nach dem Perfect-mouse-match leider nicht einfacher… Zum Glück fangen immer mehr Unternehmen an, beidhändig nutzbare Mäuse zu produzieren, die zwar weder für Links- noch Rechtshänder optimal sind, aber immerhin von beiden genutzt werden können.

Zu diesem fortschrittlichen Unternehmen gehört auch SteelSeries. Der dänische Hersteller fokussiert sich auf die Gaming-Peripherie, hat aber auch Geräte auf den Markt gebracht, die wir bei der Arbeit nutzen können. Die Sensei Tenn hat ein linkshänder-freundliches Design mit einem der besten Sensoren, die es aktuell gibt. So könnt ihr extrem einfach und genau arbeiten. Am besten geht das, wenn ihr die zugehörige Software besitzt, doch einige Features lassen sich auch ohne genießen. Dazu gehört zum Beispiel das Tilt Tracking, das eure Bewegungen trackt, selbst wenn ihr die Maus anhebt – besondere praktisch für diejenigen, die ihre Maus nutzen, als wären sie Dirigent*innen im Symphonieorchester.

Credit: Steelseries

Preislich liegt die Sensei Ten mit 79,99 € in der Mitte und könnte als Start-Maus für alle Newbies fungieren, bis diese eigene Maus-Bedürfnisse und Wünsche äußern. Der einzige richtige Nachteil ist das Kabel, das leider sehr schnell reißen und kaputt gehen kann. Shit happens…

Seid ihr Boomer oder Hipster und erinnert euch noch an das Windows-95-Geräusch? Tipp: Microsoft Classic IntelliMouse

Auf den ersten Blick mag sie zwar nicht die ansprechendste Maus sein, was zum Beispiel das Design angeht, doch wird euch die Classic-Intelli-Maus sicherlich in alte Zeiten zurückversetzen  (zumindest die Boomer unter euch) und so einige Erinnerungen wecken. Sie ist nämlich die neuste Version der Maus, die einst so ziemlich in jedem Büro der Welt eingesetzt wurde – unscheinbar, aber zuverlässig.

Diese neuste Version hat ein Design-Upgrade bekommen und wurde mit verschiedenen Tech-Features erweitert, wie zum Beispiel dem modernen Sensor. Es handelt sich um eine Kabel-Maus, auf die ihr euch jederzeit verlassen könnt.

Für 42,99 € bekommt ihr ein Gerät, das nahezu unzerstörbar ist und eine lange Erfolgsgeschichte vorzuweisen hat.

Credit: Microsoft

Wollt ihr eure Handgelenke und Ellbogen schonen? Tipp: Logitech MX Vertical

Das vertikale Design dieser Logitech-Maus sieht erstmal interessant aus, da wir sie halten müssen, als würden wir ihr einen Handshake geben. Das ist tatsächlich die natürlichste Haltung für unsere Hände, da wir sie nicht verstellen müssen. Denn genau so halten wir unsere Hände, wenn wir nicht darüber nachdenken, z.B. beim Ablegen auf den Tisch oder einfach beim Baumeln lassen, wenn wir stehen. Ergonomisch betrachtet, ist diese Maus ideal, auch wenn die Handhabung erst einmal ungewohnt sein mag.

Außerdem besitzt die MX Vertical alle coolen Funktionen, die die anderen genannten Logitech-Mäuse auch aufweisen. Unser liebstes Feature ist das smart charging: Eine aufgeladene Batterie hält bis zu vier Monate und lässt sich – sollte die Batterie doch mal leer sein – im Notfall, zum Beispiel in einer Pitch-Präsentation, innerhalb weniger Minuten für drei Stunden weiteren Betrieb aufladen. Hinzu kommt, dass ihr die Maus mit drei verschiedenen Geräten verbinden könnt, zwischen denen ihr mit nur einem Klick switchen könnt.

Credit: Logitech

Für kleine Hände bedeutet sie vielleicht erstmal eine Umstellung, ist die Erfahrung aber auf jeden Fall wert und schützt euch für 85,99 € vor dem Karpaltunnelsyndrom – eine smarte Investition, denn die Operation kostet definitiv mehr Zeit und Geld.

Seid ihr Aliens? Sucht ihr nach dem Kick? Wollt ihr etwas ganz Neues ausprobieren? Tipp: Logitech MX Ergo Wireless

Wir können uns ganz genau vorstellen, wie ihr jetzt leicht verwirrt vor dem Bildschirm sitzt und euch fragt, was das hier bitte sein soll?! Ladies and Gents, wir präsentieren euch den Trackball. Die Gamer unter euch können mit diesem Begriff bestimmt schon etwas mehr anfangen. Der Trackball ist sicherlich nicht everybody‘s darling, doch immerhin konnten sich einige e-Sportler mit ihm zum Sieg durchsetzen. Was die können, können wir schon lange, oder? Warum den Trackball also nicht auch bei der Arbeit nutzen? Bei einigen Kolleg*innen aus dem ZUCKER.Team gehört er längst zum Homeoffice-Equipment.

Aber nochmal zurück zur ersten Frage: Was genau ist ein Trackball? Eine äußerst ergonomische Alternative zur klassischen Maus. Der Trackball ersetzt jede Ellbogen- (oder Handgelenks-)Bewegung durch den Daumen. Sobald ihr den Dreh raus habt, macht das richtig Spaß!

Dennoch ist es schwierig, die herkömmliche Maus mit einem Trackball zu vergleichen, vor allem wenn es um technische Eigenschaften geht. Es handelt sich ganz offensichtlich um verschiedene Geräte, die für verschiedene Nutzer geeignet sind, doch der Trackball reagiert genauso schnell und erfüllt die gleichen Wünsche wie eine moderne Maus, wie zum Beispiel die Verbindung über Bluetooth. Der Griff lässt sich zudem durch eine Winkeländerung von bis zu 20° an die individuelle Handhaltung anpassen, sodass der Ball eine angenehme Alternative darstellt.

Credit: Logitech

Das einzige Manko, das wir finden können, ist tatsächlich die Umgewöhnung, die für die Hände mit der Nutzung einhergeht. Ihr müsst lernen, eure Finger in eine komplett neue Position zu bringen, um alle Buttons des Balls bedienen zu können. Zur Veranschaulichung: Bei einer ganz einfachen Maus klickt ihr üblicherweise mit Zeige- und Mittelfinger, während euer Daumen an der Seite ruht. Wenn eure Maus mehr als zwei Buttons hat, steuert der Daumen von der Seite aus hier die Vor- und Zurück-Tasten. Beim Trackball liegen diese Tasten aber unter eurem Zeigefinger. Eine ganz schöne Gymnastik, die eure Finger hier den Gelenken zuliebe durchmachen müssen!

Mit 109,00 € ist der Trackball nicht wirklich günstig, aber sobald ihr euch an ihn gewöhnt habt, wollt ihr in sicherlich nicht mehr missen. Challenge accepted?

Jetzt seid ihr dran

Das war sie also, unsere kleine Auswahl an verschiedensten Mäusen, die euch inspirieren und dabei helfen soll, das richtige Gerät für eure Bedürfnisse zu finden. Uns geht es nicht darum, euch zur einem bestimmten Modell zu überreden, sondern euren Blick auf die Relevanz der richtigen Maus zu schärfen und ein paar Möglichkeiten aufzuzeigen. Jetzt liegt es an euch! Nutzt diesen Blogpost gern, um eure*n Chef*in von eurer Traum-Maus zu überzeugen. Neben den genannten Modellen gibt es noch viele weitere, auch günstigere Varianten, doch unterschätzt auf keinen Fall, die Auswirkungen, die eine ungeeignete Maus auf eure Hände haben kann, bzw. die Auswirkungen, die die richtige Maus auf eure Arbeit hat. Probiert es einfach aus und überzeugt euch selbst!