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Zucker. Bullshit-Bingo

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Nachdem wir am letzten Montag davon berichteten, welche Dinge wir im Agenturalltag niemals sagen würden, geht es heute mit Dingen weiter, die wir sehr wohl sagen – und zwar ganz schön oft…

„Ich brauch Kaffee!“

Ob gegen die Morgenmüdigkeit oder das Tief am Nachmittag, Kaffee ist das Lebenselixier. Der Satz „ich brauch Kaffee“ fällt also morgens, aber vor allem, wenn die Kanne leer ist und die nächste nicht schon vorbereitet wurde.

„Wer hat eigentlich Küchendienst?“

Küchendienst macht bei uns jeder – jedenfalls sieht es der Plan am Kühlschrank so vor. An der Umsetzung scheitert es allerdings ab und zu. Wenn sich Teller, Tassen und Gläser auf der Anrichte stapeln, weil die zuständige Person seit drei Stunden die fertige Spülmaschine nicht ausgeräumt hat, tönt es angenervt aus der Küche: „Wer hat eigentlich Küchendienst!?“

„Hat jemand den Abroller gesehen?“

Ob Samples, Clippings oder Zeitschrift – Pakete packen gehört zum Agenturalltag einfach dazu. Zum Glück haben wir unser schönes Zucker-Klebeband und den praktischen Abroller. Aber so ist der denn jetzt schon wieder?

„Du hast mir ja diese Rechnung ins Fach gelegt …“

Die Liste der Fehlerquellen bei der Rechnungsstellung ist lang – keine Rechnungsnummer, fehlende Steuernummer, Leistungszeitraum vergessen –  und die Frequenz von nicht korrekten Rechnungen dementsprechend hoch. Mit erhobenem Zeigefinger kommt die Buchhaltung dann zu uns und weist uns umgehend auf den Fehler hin.

„Safe is safe!“

Risiko eingehen ist eigentlich voll unser Ding, zumindest wenn es um spannende Kampagnen geht. In der Umsetzung setzen wir dann aber voll auf Sicherheit, getreu dem altbekannten Motto „Safe is safe“

„Have some trust!“

Es kann schon mal drunter und drüber gehen bei Zucker. Nahende Deadlines, das Event übernächste Woche, das unfertige Konzept können leicht zu Panikattacken führen. „Have some trust“ ist dann ein beliebtes Trostwort.

„Wo ist der Wein?“

„Have some trust“ hilft natürlich nur gegen aufkeimende Verzweiflung, die Workload bleibt leider dieselbe. Wenn alles nichts hilft, dann ist Wein das letzte Mittel, um unruhige Nerven zu beruhigen und gereizte Stimmung zu beheben.

„Ich brauch Urlaub.“

Aber irgendwann bringt selbst der Wein nichts mehr, dann hilft nur noch eins: Ab in den Urlaub!

Was ihr bis zu den Oscars tun solltet

Die Golden Globes sind rum, die Grammys auch. Das heißt in nur einem Monat werden in Los Angeles wieder die Academy Awards verliehen. Damit ihr euch richtig auf die Oscar-Nacht vorbereitet, gibt’s hier unsere Zucker. To Do List:

Passende Apps herunterladen und testen. Für die Werbepausen: MoviePop, das Ratespiel in SongPop Manier. Während der Show: die IMDB App für Fragen wie „Aus welcher nach drei Folgen abgesetzten Serie kenne ich diesen Mann, der aussieht wie der Schauspieler aus dieser einen Independent-Produktion, aber irgendwie auch nicht?“

Sich mit Junkfood die Winter- und Wartezeit verkürzen – für eine fundierte Red Carpet Bewertung muss man schließlich nicht selbst ins taillenbetonte Marc Jacobs Dress passen.

Zum Mitfiebern: Alle Nominierten auschecken! Für qualifiziertes Tippen gucken sich Filmbegeisterte die Preisanwärter im Vorfeld an (wer schummeln will: Trailer sind besser als nichts, z.B. via Trailer Addict). Die persönliche Gewinnprognose wird dann in der Oscarnacht auf Herz und Nieren getestet.
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