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Gendern in der PR

Credits: Unsplash / Dainis Graveris

»Sitzen zwei Ärzte abends in einer Kneipe und unterhalten sich. Der eine zum anderen: „Puh, was für eine harte Woche, ich habe drei Herzen transplantiert. Wie war’s bei dir?“ Der andere: „Ach, bei mir war’s ruhig. Ich darf ja nicht mehr operieren, weil ich schwanger bin.“«

Na, gestolpert? Das liegt wohl am generischen Maskulinum.
Dieses war lange weitgehend unangefochtener Standard, Frauen* und non-binäre Personen waren ja „mitgemeint“. Das Prinzip des „Mitmeinens“ scheint jedoch nur in eine Richtung zu gehen: Begriffe wie „Hebamme“ oder „Putzfrau“ stellten offenbar unzumutbare Berufsbezeichnungen für Männer* dar, so wurden natürlich flugs gendergerechte Alternativen gefunden.

Der Ruf nach einer gendersensiblen Sprache wird in den letzten Jahren immer lauter. Die Vorteile sind offenkundig: sie ist inklusiver, repräsentativer und dekonstruiert Machtverhältnisse und Genderstereotypen. Für ungeübte Ohren und Augen mag es befremdlich wirken, doch ist es wie so vieles schlicht Gewöhnungssache – und mit der Sprache öffnet sich auch das Denken. Alle, die noch nicht überzeugt von ihrer Notwendigkeit sind, sollten mal beim Volksverpetzer vorbeischauen, dort werden die gängigsten Gegenargumente kurz und knapp analysiert. Auch das Interview von Edition F mit Dr. Anatol Stefanowitsch („Eine Frage der Moral: Warum wir politisch korrekte Sprache brauchen (Duden-Streitschrift)“) ist für einen tieferen Einblick empfehlenswert.

Sprachlicher Wandel in der PR

Doch was bedeutet dieser sprachliche Wandel für uns in der PR? Der gekonnte Umgang mit Sprache ist eines unserer wichtigsten Werkzeuge. Unsere Texte sollen präzise und informativ sein, aber eben auch ansprechend.
In puncto sprachlicher Präzision und Informationsgehalt hat die gendersensible Sprache dem generischen Maskulinum einiges voraus. Ein Beauty-Mailing das verkündet „in dem kuratierten Sortiment findet sich etwas für jedermann“ oder eine Launch-Pressemitteilung die besagt „ab sofort können Kunden von diversen Vorteilen profitieren“ lässt kategorisch viele Menschen außen vor. Es ist unpräzise formuliert und lässt offen, ob tatsächlich nur Männer* angesprochen werden sollen oder ob alle anderen einfach „mitgemeint“ waren. Das zeigt sich auch bei Nachberichten von Events.

Es macht einen erheblichen Unterschied, ob wir schreiben „Beim Launch-Event der neuen Fashionlinie gab es einen Expertentalk mit fünf Rednern, dem 20 Medienvertreter beiwohnten“ oder „Beim Launch-Event der neuen Fashionlinie verfolgten 20 Medienschaffende den Fachtalk mit fünf Referierenden“.
Speziell im Lifestylebereich adressieren wir häufig auf Medien, deren Zielgruppe zum großen Teil weiblich ist, und auch die Redaktionen sind häufig weiblich besetzt. Mit präzisen Formulierungen würden sich vermutlich auch die Leser:innen der Texte angesprochener fühlen, das legen zumindest Studien aus anderen Bereichen nahe (vgl. hier).

Credits: Unsplash / Markus Winkler

Lesbarkeit und Prägnanz

Bleibt die Frage der Lesbarkeit und Prägnanz. Viele tun sich schwer mit Binnen-I (bspw. SpenderInnen), _:* (bspw. Sänger:innen), oder der Doppel-/Paarform (bspw. „Kundinnen und Kunden“). Sie alle haben ihre Vor- und Nachteile. Wichtig zu wissen ist folgendes: das Binnen-I sowie die Doppelform nennen lediglich die männliche und weibliche Sprachform, damit zahlen sie auf die Vorstellung eines binären Gendersystems ein und schließen Menschen aus, die sich nicht dem einen oder anderen zuordnen. Unterstrich, Doppelpunkt und Sternchen sind alles Varianten der sogenannten „Gender Gap“. Im Gegensatz zur „Gender Pay Gap“ wird diese als wünschenswert empfunden.

Die „Gender Gap“ soll auch Menschen einschließen, die sich nicht als männlich oder weiblich definieren. Das Gendersternchen ist – spätestens seit seinem Einzug in den Duden – die verbreitetste Methode, ist jedoch nicht barrierefrei, da derart Geschriebenes vom Computer als „SängerSternchenInnen“ vorgelesen wird, wohingegen der Doppelpunkt als Pause gesprochen wird. Geschickt Gendern bietet einen guten Überblick über die Vor- und Nachteile gängiger Schreibweisen. Auch Einhorn hat sich kürzlich in einer Story mit der Form des Genderns beschäftigt und teilt auch Feedback aus der Community.

Die wohl eleganteste Lösung für die PR ist die genderneutrale Sprache: Mitarbeiter werden zu Beschäftigten, die Mannschaft verwandelt sich in das Team, aus dem Lehrer wird die Lehrkraft und Hobby-Bastler werden zu handwerklich Begabten.

Vorher-Nachher-Beispiel aus dem Journalismus

Original Genderneutral
Experten-Gruppe für ganz neuen Umgang mit Corona

Unter den Länderchefs herrscht Unsicherheit: Auf der einen Seite warnen Virologen und Ärzte die Ministerpräsidenten vor einer neuen Infektionswelle, auf der anderen Seite fordert eine interdisziplinäre Expertengruppe aus renommierten Wissenschaftlern, Psychologen, Universitäts-Professoren und Ärzten einen viel flexibleren Umgang mit dem Coronavirus.

 

Wie kann ein ganz neuer Umgang mit Corona aussehen?

Unter den Regierungsvorsitzenden der Bundesländer herrscht Unsicherheit: Auf der einen Seite warnen ausgewiesene Virologie- und Medizinkoryphäen vor einer neuen Infektionswelle, auf der anderen Seite fordert eine interdisziplinäre Gruppe renommierter Fachleute aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Wirtschaft und Recht einen viel flexibleren Umgang mit dem Coronavirus.

Mai 2020, Quelle: überregionale Wochenzeitschrift (Online-Teaser) Quelle: https://www.genderleicht.de/

Auch Relativsätze eignen sich, um genderneutral zu bleiben: „Das Brotbackset ist perfekt für alle, die den heimischen Ofen für gewagte Teigexperimente nutzen wollen“ oder „Wer in München wohnt, profitiert ab sofort von diversen Vorteilen“.
Eine kürzlich von news aktuell durchgeführte Studie unter PR-Leuten zeigt, dass knapp die Hälfte der Befragten keine einheitlichen Regelungen zur gendersensiblen Sprache befolgen. Die populärsten Schreibformen sind genderneutralen Formulierungen sowie die Paarform. Beinah ein Fünftel der Befragten gab jedoch an, dass ihnen gendergerechte Sprache völlig unwichtig ist.

Spannend ist hier, dass nur jede zehnte Frau* diese Antwort gab, während jeder dritte Mann* dieser Aussage zustimmte. Als sehr wichtig wird das gendersensible Sprechen/Schreiben von 22 Prozent der Frauen* und 6 Prozent der Männer* empfunden.
Das gendergerechte und, idealerweise inklusive, Schreiben braucht ein wenig Übung, bringt aber sogar sprachliche Varianz mit sich. Eine gute Stütze für Wortsuchen oder Formulierungsideen sind dabei Seiten wie genderleicht.de oder geschicktgendern.de. Erstere ist von Medienschaffende für Medienschaffende und hat speziell ästhetische Aspekte im Blick. Letztere verfügt über ein Wörterbuch mit gendergerechten Alternativen zu gängigen Formulierungen und ist dabei eine hilfreiche Stütze beim Texten.

Weiterführende Links für Interessierte

Was bringt gendersensible Sprache?

https://www.volksverpetzer.de/analyse/gendergerechte-sprache/

https://editionf.com/anatol-stefanowitsch-eine-frage-der-moral-politsch-korrekte-gendergerechte-sprache/

Wie lässt sich das konkret umsetzen?

https://www.genderleicht.de/

https://geschicktgendern.de/

Vor- und Nachteile gängiger Schreibweisen:

https://geschicktgendern.de/schreibweisen/

https://www.instagram.com/stories/highlights/17875731922754654/

Ideenfindung leicht gemacht: Hilfreiche Techniken für eure Kreativ-Sessions

Bild Credits: Pixabay / StartUpStockPhotos

Kreativität ist der Schlüssel zu Ideen, Innovationen und Fortschritt. Doch die Fantasie anzukurbeln, ist manchmal gar nicht so leicht. Wir stellen abwechslungsreicheTechniken vor, die die grauen Gehirnzellen anregen und euch unterstützen können, die Kreativität in Gang zu bringen. Viel Spaß dabei!

Dieser Artikel erschien zuerst (in Vor-Corona-Zeiten) auf  Smartworkers.net  und wurde leicht überarbeitet.

1. „Die Sechs Hüte des Denkens“ oder „Walt-Disney-Methode“

Die Kreativitätstechnik „Sechs Hüte des Denkens“ ist auf den britischen Experten Edward de Bono zurückzuführen. Die sechs Hüte des Denkens beleuchten ein Problem, beziehungsweise einen Ideenansatz, aus unterschiedlichen Perspektiven. Auf spielerische Weise entsteht so ein Nährboden für die Weiterentwicklung der Idee.

So funktioniert‘s: Jeder Teilnehmer nimmt einen von sechs Standpunkten ein, die durch farbige Hüte unterschieden werden. Rot steht für Emotionen, Weiß für analytisches Denken, der schwarze Hut symbolisiert die Nachteile und Risiken einer Idee, Gelb nimmt hingegen die Chancen und Vorteile ins Visier, Grün symbolisiert Einfallsreichtum und der blaue Hut hat die Aufgabe, den Überblick zu bewahren, die Diskussion zu ordnen und zu moderieren. Ob die Teilnehmer dabei echte Hüte tragen oder anders mit ihrer Farbe gekennzeichnet werden, spielt dabei keine Rolle. Das Problem wird nun der Reihe nach aus den verschiedenen Perspektiven betrachtet und es entsteht eine lebhafte Gruppendiskussion.

2. Die 635-Methode

Methoden, die auf freier Assoziation basieren, sind meist altbekannte Verfahren wie Brainstorming, Mindmapping & Co. Hierbei werden zu einem bestimmten Thema Begriffe oder Schlagwörter gesammelt, die mit dem entsprechenden Themenfeld in Verbindung stehen. Eine weitere Technik dieses Ansatzes ist die „635-Methode“, die sich bestens für spontane Kreativ-Sessions im Team eignet. Der große Vorteil: Mit ihr ist ein großer Output in kurzer Zeit möglich.

Hierfür benötigt ihr sechs Teilnehmer mit je einem Stift und Papier. Darauf werden drei Spalten und sechs Zeilen gezeichnet. Dann beginnt der eigentliche Prozess: Jeder Teilnehmer hat die Aufgabe, innerhalb von fünf Minuten drei Ideen in die erste Zeile zu schreiben, die sich auf das Ausgangsproblem beziehen. Nach Ablauf der Zeit wird der ausgefüllte Zettel an den Nachbarn weitergereicht. Im zweiten Schritt sollen die drei bestehenden Ideen auf dem weitergereichten Papier in der nächsten Zeile fortgesetzt werden. Jede Runde ist auf fünf Minuten beschränkt. Das Blatt Papier wird so lange weitergegeben, bis alle Tabellenfelder ausgefüllt sind und jeder seinen Ausgangszettel wieder vor sich liegen hat. Die Resultate werden im Anschluss in der Gruppe ausgewertet.

3. Die Osborn-Checkliste

Kreativitätstechniken, bei denen eine Checkliste abgearbeitet wird, sind besonders sinnvoll, wenn die Ideenentwicklung nicht im Team, sondern allein erfolgt. Die „Osborn-Checkliste“ von Graham Horton setzt auf Recycling einer bestehenden Idee und Umdenken:

Ersetzen: Was kann an der bestehenden Idee ersetzt werden?
Kombinieren: Wie kann die Idee mit einem weiteren Ansatz kombiniert werden?
Anpassen: Wie kann die Idee für einen bestimmten Zweck oder Anlass angepasst werden?
Verändern: Wie kann die Idee verändert werden?
Vergrößern: Was kann hinzugefügt oder vergrößert werden?
Verkleinern: Was kann entfernt oder verkleinert werden?
Anders verwenden: Wie kann man die Idee für etwas Anderes gebrauchen?
Umstellen: Was kann neu angeordnet werden?
Umkehren: Was kann auf den Kopf gestellt oder vertauscht werden?

Alle Fragen der Osborn-Checkliste werden der Reihe nach abgearbeitet. Der Anwender entwickelt Schritt für Schritt eine neue Sicht auf die Dinge und wird so aus alten Denkmustern herausgeführt.

So funktioniert’s bei Zucker.

Ihr bereitet gerade einen Pitch vor, aber euch fällt partout keine gute Idee hierfür ein? Bei Zucker. heißt es in solchen Situationen Öffnen, Explorieren, Schließen. Die Ideenfindung wird in drei Phasen unterteilt, die ihr idealerweise im Team durcharbeitet. Es handelt sich um Mechaniken zum kreativen Warm werden und zur Strukturierung der kreativen Ergebnisse, die ihr bei in Kombination mit verschiedenen Kreativitätstechniken, wie zum Beispiel den oben aufgeführten, klassischen Brainstormings oder unserer sog. Zucker. Cool Wall (wer wissen möchte, was es damit auf sich hat, meldet sich gerne für eine gemeinsame Session bei uns), anwenden könnt.

Die Öffnungsphase: Lasst euch inspirieren und sammelt Ideenansätze. Hierfür eignet sich eine Runde „Ich-packe-meinen-Koffer“. Ein Teammitglied beginnt und wirft eine spontane Assoziation zum im Raum stehenden Thema ein. Es geht der Reihe nach weiter, wobei sich die Assoziation immer auf das zuletzt genannte Wort beziehungsweise den zuletzt genannten Gedanken bezieht. Alle Wörter werden auf einem Whiteboard gesammelt. Zusätzlich oder alternativ könnt ihr aktuelle News oder Headlines zur Inspiration im Internet durchforsten. Welche Schlagwörter stechen euch ins Auge? Welche aktuellen Themen könnten zum Thema passen? Nehmt diese ebenfalls in der verschriftlichten Sammlung auf. Erzählt euch außerdem persönliche Geschichten zum Thema der Aufgabenstellung und teilt eure Erfahrungen, das motiviert nicht nur die Kollegen zum Mitmachen, sondern liefert individuelle Sichtweisen aus dem Alltag, die den Lösungsfindungsprozess positiv beeinflussen können. Auch hier schreibt ihr die Keywords aus der Geschichte als Word Cloud auf. Das Ergebnis: Viele Wörter, die teilweise nicht mal im Zusammenhang zueinanderstehen. Doch was nicht passt, wird passend gemacht!

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Die Explorationsphase: In dieser Phase werden die gesammelten Keywords begutachtet. Fangt an, die gesammelten Begriffe zu kombinieren, zu drehen und zu verbinden. Hier könnt ihr zum Beispiel die Osborn-Checkliste mit einbeziehen. Welche Begriffe passen zusammen? Aus welchen Begrifflichkeiten lässt sich eine Idee weiterentwickeln? Können  Begriffe und daraus kombinierte Ideenansätze mit alten Ideen verbunden und bereits erprobte Aktivitäten recycelt werden? Versucht, möglichst viele Wörter zu berücksichtigen. Wichtig: Es wird noch nichts bewertet! Bleibt offen! Als Resultat erhaltet ihr verschiedene Ideenansätze, die ihr in der dritten Phase selektieren könnt.

Die Abschlussphase: Jetzt geht’s ans Bewerten! Seid kritisch, aber nur in Bezug auf die Ansätze, nicht miteinander, und verabschiedet euch von schwachen Ideen. Bezieht an dieser Stelle gegebenenfalls Außenstehende mit ein und fragt nach deren Meinung. Wenn ihr beispielsweise gute Kontakte aus der Branche nicht von eurer Idee überzeugen könnt, solltet ihr sie womöglich gar nicht erst weiterverfolgen. In der Abschlussphase könnt ihr auch die „Walt-Disney-Methode“ aufgreifen, um die Ideen abschließend zu würdigen. Am Ende bleiben die stärksten, überzeugendsten Ideen übrig, die ihr für euren Pitch nutzen könnt.

Best of Küchenmails: Wenn’s mal wieder keiner gewesen sein will

Büroküchenmails. Es ist mir ein Rätsel, warum es dazu noch keinen Tumblr, Instagram-Account oder trending Hashtag gibt. Bei uns jedenfalls sind Mails rund um Küche, Kühlschrank und Kaffeekochen sozusagen das Salz in der Suppe und Quell steter Freude – zumindest für alle Unbeteiligten. Zeit also, euch ebenfalls daran teilhaben zu lassen: Unser Best of Küchenmails der letzten Jahre.

Kapitel 1: Vom Forscherdrang und Lebensmittelexperimenten

Immer wieder stellen die Zucker.s Forscherdrang und Experimentierfreude unter Beweis. Wie lange dauert es, bis Soya-Joghurt im Vergleich zur Vollmilch-Variante schimmelt? Welche Stadien durchlaufen Obst, Käse, Fleisch und zubereitete Speisen, bis sie nicht mehr als solche zu erkennen sind? Und welche Formen des Pilzes gedeihen unter Kühlschrank-Bedingungen besonders gut? Fragen, die beantwortet werden wollen, aber nicht immer auf Gegenliebe treffen. Meist bleibt es dann auch nicht bei nüchternen Hinweisen wie oben. Gerne wird auf drastischere Visualisierungen zurückgegriffen – und deutlich gemacht, was man von der Sache hält. Mit drei Ausrufezeichen.

Pfui Teufel!!!

Natürlich wird auch das Potenzial eines verbalen Drohszenarios genutzt:

Hi all,
ich habe gerade mal wieder einige Lebensmittel in unterschiedlichsten Verrottungszuständen aus dem Kühlschrank entsorgt. Da es scheinbar schwer fällt, seine eigenen Lebensmittel im Blick zu haben, wird jetzt wöchentlich alles entsorgt, was nicht mit einem Kürzel markiert ist oder fragwürdig aussieht. Gleiches gilt für die Tupperparty auf der Fensterbank, einmal die Woche wird jetzt hier weggeschmissen. Save your Tupper!

BAM! Heißt natürlich nicht, dass es funktioniert. Regelmäßige Reminder bleiben obligatorisch.

Und auch noch einmal der Entsorgungsreminder: Alles ohne Kürzel drauf, offene Lebensmittel ohne Tellerchen oder liegen gelassene Tupperware fliegt ohne Ankündigung in die Tonne.

To be continued…

Kapitel 2: Der Geschirrspüler

Seit der Einführung eines täglich wechselnden Küchendienstes sollte eigentlich Ordnung in der Küche herrschen. Sollte. Denn wie immer, scheint auch hier die Verantwortlichkeit Einzelner unmittelbar zum Sich-nicht-verantwortlich-fühlen Vieler zu führen.

Huhu, ich wieder
Es zeichnet sich seit geraumer Zeit ein Trend dahingehend ab, dass einige denken, wenn sie KEINEN Küchendienst haben, müssen sie ihr Geschirr auch nicht in den Geschirrspüler räumen. Doch weit gefehlt! …

Wehrhafte CvKs (Chefs vonner Küche) greifen natürlich auch mal selbst zur Tastatur. Zum Beispiel mit einem Vorher-Nachher-Vergleich, der zeigt, dass das dreckige Geschirr etwas vorschnell in die Spüle – und eben nicht in die vermeintlich volle Maschine – gestellt wurde. Ordentlich beladen, ergeben sich meist noch (für einige) überraschende Räume im Geschirrspüler:

Interessanterweise schadet es auch nicht, regelmäßig darauf hinzuweisen, dass man sauberes und dreckiges Geschirr nicht miteinander mischt. Eigentlich selbstverständlich. Eigentlich.

Liebe Zuckers., es wäre ganz toll, wenn wir immer nach folgendem Prinzip verfahren: Ist sauberes Geschirr in der Spülmaschine, wird diese ERST leer geräumt und dann mit dreckigem Geschirr bestückt. Dann ist das Fassungsvermögen auch direkt höher.

Klingt logisch. Aber Logik ist, wie wir wissen, nicht immer der Weg zum Erfolg.

Und manchmal ist eine E-Mail vielleicht einfach nicht plastisch genug. Ein guter alter Post-it kann da für bleibendere Eindrücke beim Kaffeeholen sorgen.

Kapitel 3: Kaffee. Oh mein Gott, ja, Kaffee!

Apropos Kaffeeholen. Kaum etwas ist schlimmer als sich nach einem Muntermacher sehnend auf den Weg in die Küche zu machen, nur um dann dort beim Druck auf die Pumpkanne dieses Geräusch aus der Hölle vernehmen zu müssen. Dieses Krchkrchkrch einer Kanne, die vergeblich versucht, noch ein paar Tropfen Kaffee aus sich herauszupressen. Was zum Geier ist so schwierig daran, neuen Kaffee zu brühen, wenn man den letzten Schluck verbraucht hat? Eine Frage, die wohl nie beantwortet werden wird. Allein zu diesem Thema finden sich unzählige Mails in unseren Posteingängen. Die schönste von allen sei euch nicht vorenthalten:

Betreff: Imagine there’s no coffee
An: Alle

Stellt euch eine Agentur vor, in der jede_r DANN neuen Kaffee macht, wenn er oder sie bemerkt, dass die Kaffeekanne BALD alle wird – und nicht erst, wenn sie schon leer ist.

Die leidige Wahrscheinlichkeit, neuen Kaffee machen müssen, ist in beiden Fällen gleich hoch. Und doch wäre es ein Beitrag von uns allen, die Welt ein kleines bisschen friedlicher zu machen.

IMAGINE!

Kapitel 4: Mundraub

Auch Abwandlungen von „Kein Kaffee“ gibt es natürlich zu Hauf. Kein Müsli, kein Joghurt, kein Salat – oder keine Zitrone. Denn immer wieder kommen Lebensmittel, die nicht der Allgemeinheit gehören, unter mysteriösen Umständen abhanden. Auch wenn die Aufklärungsquote erfreulich hoch ist (Verwechslungen; Rückgabe geliehener Lebensmittel verschwitzt; entsorgt, weil verschimmelt…), hilft eine fragende Mail nicht immer. Manchmal bleibt das Leckerli leider für immer verschollen.

Betreff: An den Zitronendieb…
An: Alle
Ich hoffe, sie hat geschmeckt!
Hatte sie in das 2. Kühlschrankfach gelegt. Ohne war mein Tee leider nur halb so geil…

Kapitel 5: There’s hope

Bei all den Küchenreibereien muss man eines festhalten: Nicht nur sorgen sie immer wieder für Erheiterung im Agenturalltag, mittlerweile haben wir durch sie auch eine wahre Fülle an nützlichen Tipps erhalten. Ob es das Vorbeugen von Schädlingen betrifft, den optimalen Umgang mit Spülmaschinen oder schlichtweg das Gespür für das Miteinander von Menschen. Ich persönlich kann mich nur der Reaktion einer Kollegin auf eine der Mails anschließen.

Denn eines ist doch auch klar: Am Ende haben wir uns hier bei Zucker. trotz allem ganz doll lieb – auch wenn der Ton in den Küchenmails zuweilen etwas ruppig ist. Und: In welcher WG läuft in der Küche immer alles rund?

In diesem Sinne: Keep on mailing!

Sixties Glamour zur IFA: Eine Zeitreise in vergangene Tage

© Pan Am Lounge
 
Die IFA hat gestern ihre Tore wieder geschlossen, das heißt für uns Zeit für einen kleinen Rückblick. Denn auch in diesem Jahr bildete die weltweit führende Messe für Consumer Electronics und Home Appliances ein Highlight in unserem Technik-Team.

Um den Launch von Plantronics‘ neuestem Audioprodukt gebührend in Szene zu setzen, sind wir auf der Suche nach der perfekten Location wieder auf Streifzug durch Berlin gegangen. Und wir sind fündig geworden: In Charlottenburg, genauer gesagt im Eden Apartmenthaus in der Budapester Straße, haben wir ein echtes Juwel entdeckt. Während die Pan Am Lounge dank einiger Partys dem ein oder anderen Berliner schon ein Begriff ist, ist die Pan Am Suite eine Etage darunter noch ein wenig unbekannter, versprüht aber mindestens genauso einen eindrucksvollen Charme wie ihre große Schwester. In dem 1966 erbauten Appartementhaus waren in der Zeit der deutschen Teilung zahlreiche Piloten und Stewardessen der Pan American Airways untergebracht. Während die Pan Am Lounge als gemeinsamer Treffpunkt genutzt wurde, boten die Suiten ruhige Rückzugsorte für die Zeit mit der Familie.
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Zucker. beweist seinen grünen PR-Daumen!

Grüner PR-Daumen

Blumen aus der Mikrowelle? Es gibt vieles, was Zucker. möglich macht, aber diese Erfindung gehört eher in die Schublade der modernen Legenden. In Zusammenarbeit mit unserem Kunden Blumenbüro Holland aber sorgten die sogenannten Pop Tulips für einige Verwunderung in den sozialen Netzwerken – bis es schließlich hieß: April, April!

Der Aprilscherz steht exemplarisch dafür, was seit 2010 unsere PR-Arbeit für Blumen und Pflanzen ausmacht: Die grünen Geschöpfe sind ein fester Bestandteil im Leben von aller Menschen, und es macht einfach Spaß, mit unseren Projekten das Bewusstsein dafür zu stärken!
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Zucker. on tour: Reise in geheimnisvolle Gaming-Sphären UND Im Klassiker durch Berlin

Wenn sich der Sommer dem Ende neigt, beginnt für uns im Technik-Team bei Zucker. eine besondere Zeit. Wichtige Messen werfen ihre Schatten voraus und bilden die Plattform für neue Produkt-Launches. Nach Hubschrauberflügen und Bootsfahrt im vergangenen Jahr, sind wir für Plantronics auch dieses Mal wieder auf Tour gegangen:

Los geht’s auf der gamescom in Köln

Zucker. @ gamescom 2013 A

Zucker. @ gamescom 2013 B

Zucker. @ gamescom 2013 C

Zucker. @ gamescom 2013 D

Zucker. @ gamescom 2013 E

Zucker. @ gamescom 2013 F
 
Restlos ausverkauft an ein Hauptpublikum zwischen 16 und 18 Jahren, virtuelle Monster und Helden, die plötzlich als reale Figuren durch Messehallen laufen, sowie ohrenbetäubender Sound von Helikoptern und Maschinengewehren an einer Ecke, während nebenan Super Mario durch seine bunte Welt springt und auf der anderen Seite leicht bekleidete Damen fürs Foto posieren – das schafft wohl nur eine Messe: die gamescom in Köln. Weiterlesen

Zucker. dreifach für Digital Communication Awards 2013 nominiert

Logo der Digital Communication Awards 2013

 

Dass digitale Konzepte und Social Media für uns kein #Neuland sind, stellt die dreifache Nominierung bei den Digital Communication Awards 2013 unter Beweis. Gemeinsam mit den Kunden Plantronics und Blumenbüro Holland freuen wir uns über die Nominierung für den Smartworkers-Blog in der Kategorie „Corporate Weblog“ und zwei Nominierungen für die Pflanzen-Kampagne Vitamin P in den Kategorien „Associations“ und „Product Campaign“.

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Rock’n’Roller Derby

Auf die Plätze, fertig, let’s roll. Eine Halle, ein gekennzeichneter „Flat Track“, zwei Teams mit jeweils max. fünf Mädels in kompletter Skate-Montur sowie zahlreiche Officials und NSOs (non-skating Officials) auf dem Feld und die Partie kann starten. Roller Derby (ein Sport aus den USA, aber in deutscher Übersetzung „Vollkontaktsport auf Rollschuhen“ begrifflich wohl eher weniger sexy) startet in den letzten Jahren – und nicht erst seit Drew Barrymores Regiedebüt „Roller Girl“ – immer mehr als coole Sportart bei uns durch. Große mediale Aufmerksamkeit bekam dabei dieses Jahr die Roller Derby Europameisterschaft, die unter dem Titel „Track Queens – Battle Royal“ vom 16. bis 18. November in der Arena Berlin stattfand und von der u.a. Die Zeit, Tagesspiegel, taz und Berliner Zeitung berichteten.

Letzten Sonntag machte sich Zucker. auf den Weg zum Rookie Rumble der Berlin Bombshells. Weiterlesen

Ein Geschenk, ein Geschenk! – Der Zucker. Guide für Weihnachtsgeschenke

Anfang Dezember, Zeit für „Was schenke ich eigentlich …..?“ Wir haben unsere Lieblingsprodukte, -geschenke, -ideen und manche Sachen, die wir uns selber wünschen, zusammengetragen:


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Coole Busfahrer, verstörende Schminktipps und Nahrungsmittelspekulationen: Sieger des Viral Video Award 2012 stehen fest

Der fünfte Viral Video Award ist Geschichte: Am Freitagabend wurden im Rahmen des 28. Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin die Preise vergeben.

Als bestes Viral des Jahres zeichnete die Jury „Epic Bus Ad“ des dänischen Verkerhrsunternehmens Midttrafik aus. Die Begründung der Jury: „Noch nie hat es ein öffentliches Verkehrsunternehmen geschafft, so sympathisch rüberzukommen.“ Das Video appelliere „überraschend, visuell rasant, komisch und erfrischend an den Zuschauer, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.“

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