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50 Shades of Podcast-PR

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Freizeit meets Business! Podcasts sind als Unterhaltungsmedium super beliebt, auch in der PR und im Marketing. Eine stark wachsende Podcast-Fanbase, eine hohe Glaubwürdigkeit durch Sympathieaufbau und Freizeit-Charakter sowie eine große Bandbreite an kreativen Nutzungsmöglichkeiten machen den Podcast zu einem vielversprechenden Medium, um Brands, Produkte und Botschaften erfolgreich in den Köpfen der jeweiligen Zielgruppe zu platzieren. Wie diese Nutzungsmöglichkeiten aussehen, erklären wir euch in diesem ZUCKER.-Blogpost.

Inszenierungs-Szenarien

Das offensichtlichste Ziel der PR hinsichtlich des Mediums Podcast ist wohl die Aufnahme eines Themas, eines Produkts/Brand als Gesprächsgegenstand oder ein redaktionell eingebundener Tipp. Im Marketing könnte zudem das Sponsoring einer Folge eine interessante Möglichkeit der Platzierung sein, wobei die Brand oder das Produkt zu Beginn genannt wird und/oder in der Textbeschreibung der Folge auftaucht. Auch eine als Werbung erkenntlich gemachte Aufnahme innerhalb des Gesprächs ist möglich – vergleichbar mit einem klassischen Native Advertorial. Sofern ein Kunde die Möglichkeit hat, selbst relevanten Content zu produzieren, lohnt sich auch für Marken die Überlegung, einen eigenen Podcast als Owned Media ins Leben zu rufen.

Soweit die Theorie: Bei ZUCKER. haben wir auch schon einige Erfahrungen zur Nutzung von Podcasts für unsere Kunden gesammelt. Anhand von zwei Beispielen, wollen wir euch zeigen, wie verschieden eine „redaktionelle“ Einbindung aussehen bzw. sich anhören kann.

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Oatly feat. Lovebrand

Der Lovebrand-Podcast von HORIZONT stellt in Interview-Form spannende Themen der Media- und Marketingbranche dar. Im Mittelpunkt stehen, wie der Name schon sagt, die HORIZONT Lovebrands – Marken, die die Redakteure besonders gern mögen oder interessant finden. Die Podcaster unterhalten sich mit Gründer*innen, Chef*innen, Manager*innen, Marketing-Expert*innen und anderen Persönlichkeiten, die hinter diesen Marken stecken. Zwei ihrer Gesprächspartner waren im Sommer 2020 die Manager unseres Kunden Oatly, Helge Weitz und Tobias Goj. In der ihnen „gewidmeten“ Folge ging es um den Auf- und Ausbau von Oatly in Deutschland, der Überzeugungskraft eines durchdachten Verpackungsdesigns und Kommunikationslösungen für den Haferdrink und seine Bruder- und Schwesterprodukte. Ein Interview ist besonders hoch angesehen im Medium Podcast. Brands haben die Möglichkeit, sich selbst zu erklären,  zu inszenieren und sich über eine Erwähnung hinaus in den Köpfen der Zuhörer zu verankern.

Stokke feat. Beste Vaterfreuden

Mit Stokke veranstalteten wir 2018 das Stokke Summer House – eine Art Community Hub für Schwangere, frisch gebackene Eltern und ihre Freunde, in dem sie sich in Talks, Kreativ-Workshops sowie Wellness- und Fitnesskursen  mit Experten und Gleichgesinnten austauschen konnten. In diesem Kreise fanden auch die Podcaster von Beste Vaterfreuden ihren Platz. In ihrem Podcast besprechen Jakob und Max alle wichtigen Themen rund um das Vatersein und die Familie – Freuden und Frustrationen. 2018 verlagerten sie ihr Studio ins Stokke Summer House und gingen das erste Mal live. Werden Männer emotionaler, wenn sie Kinder kriegen? Das war die Leitfrage, die sie hier beantworten wollten. Bei dieser Inszenierung handelte es sich weder um eine einfache Erwähnung noch um ein Interview, sondern quasi um ein Rahmenprogramm: Das Stokke Summer House stellte den Rahmen dieser Folge dar. Sehr authentisch!

Garnier feat. Brigitte BE GREEN

In der PR ist es eher unüblich, Anzeigen innerhalb von Podcasts zu schalten oder eine Folge zu sponsern – das überlassen wir meistens den lieben Kollegen aus der Werbung. Doch auch diese beiden Möglichkeiten der Inszenierung sind äußerst beliebt bei vielen Brands. Deshalb wollen wir euch hier kein Beispiel vorenthalten, selbst wenn ZUCKER. nicht daran beteiligt war. Im Nachhaltigkeits-Podcast der Brigitte BE GREEN thematisiert Redaktionsleiterin Alexandra Zuykonov den nachhaltigen Lifestyle in all seinen Facetten und alltäglichen Herausforderungen. Die Folgen zum Thema „Plastikfreies Bad“ wurden von der Beauty-Marke Garnier, genauer gesagt dem Nachhaltigkeitsprogramm „Green Beauty“ gesponsert. In der Textbeschreibung dieser Folgen wurden die Zuhörer über dieses Programm aufgeklärt und zur Website von Garnier weitergeleitet. Auch im Podcast selbst wurde „Green Beauty“ direkt in den ersten fünf Minuten vorgestellt – allerdings als Werbung gekennzeichnet. Außerdem werden konkrete Beispiele für eine nachhaltige Umsetzung des Programms von Garnier präsentiert. Was wir hier besonders cool finden? Die Abstimmung der Brand auf den Podcast – beide passen an dieser Stelle bestens zusammen, sodass das „Green Beauty“ Programm hier nicht wie Werbung erscheint, sondern quasi als natürliche Ergänzung zum Podcast-Inhalt. Die Inszenierung hat für den Zuhörer einen echten Mehrwert! #goals

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The perks of using Podcasts

Der Podcast wirkt als Medium extrem glaubwürdig und authentisch. Um diese Wirkung zu nutzen, ist es für Marken wichtig, sich den passenden Podcast zur Einbindung ihrer Botschaft auszusuchen – Message und Format sollten gut zueinander passen. Zur Glaubwürdigkeit trägt auch die Sympathie bei: Zuhörer bauen über die Podcasts oft eine Nähe zu den Sprechern auf, etwa weil sie gleiche Meinungen vertreten, den Humor teilen oder einfach die Stimme nett finden. Diese Nähe trägt einer aktuellen Studie zufolge zu einer neuen Öffnungs- und Bindungsqualität bei, die Unternehmen zur Markenstärkung und Kundenbindung nutzen können. Bei einer gekonnten Einbindung kann sich diese Sympathie direkt auf die Marke oder das Produkt übertragen. Immerhin wurde er/sie/es von „Freunden“ empfohlen. Die Zuhörer bringen den Podcastern eine hohe Aufmerksamkeit entgegen, hören ihn von Anfang bis Ende zu (vielleicht mit kleinen Unterbrechungen zum Öffnen der Chipstüte oder einer Pipi-Pause) und dank der zeitlich uneingeschränkten on demand Verfügbarkeit manchmal sogar mehrmals. Die Lebensdauer einer Podcast-Folge ist also entsprechend lang, da neue Zuhörer oft ganz unten bei den alten Folgen einsteigen.

Wir sind nach wie vor total fasziniert und inspiriert – seid gespannt, welche unserer Kunden ihr demnächst vielleicht in euren Lieblings-Podcasts wiederfindet…

Marketing vs. PR: Ein und dasselbe oder von Grund auf verschieden?

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Die Aufgaben, Arten und Ziele der PR haben wir euch in unserem letzten Blogpost schon erklärt. Was jetzt allerdings noch für Verwirrung sorgen könnte, sind grundlegende Begrifflichkeiten: Die Ausdrücke Marketing und PR werden häufig in einem Satz verwendet, manchmal sogar synonym. Aber ist das überhaupt korrekt? Handelt es bei beidem um das gleiche? Fakten auf den Tisch: Wir erklären euch, was genau eigentlich Marketing und was PR bedeutet, damit ihr mitreden könnt.

Um das Ganze ein bisschen anschaulich zu gestalten, stellen wir uns vor, wir haben die coole neue Brand „ZUCKER.Schnute“ gegründet – eine Marke für super kreative, außerordentlich süße und absolut einzigartige ZUCKER.Würfel. Schade nur, dass niemand außer uns diese ZUCKER.Würfel kennt. Was nun? Zauberwort Marketing: Aktiv werden und die Bekanntheit sowie den Erfolg durch gezielte Maßnahmen steigern und steuern.

Die vier Säulen des Marketings

Mit diesem Begriff assoziieren wir direkt ein paar weitere Begriffe: Werbung, Public Relations, Kampagne, Anzeige, Artikel, Online, Social Media und und und… Good News: Das Wörter-Wirrwarr lässt sich unter der Teil-Disziplin Kommunikation beziehungsweise der Kommunikationspolitik festhalten. Bad News: Das Marketing umfasst noch drei weitere Teil-Disziplinen, nämlich Produkt-, Preis- und Distributionspolitik. Diese insgesamt vier Bereiche (auf English sind das die vier P’s: price, product, place, promotion) kennzeichnen den sogenannten Marketing-Mix – DAS Werkzeug, wenn es um die Vermarktung (Positionierung im Markt zum Erreichen der Brand-Ziele) von Produkten, Dienstleistungen etc. geht.

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Paid, Owned, Earned – wait, what?

Preis, Produkt und Distribution wollen wir an dieser Stelle ignorieren, um uns näher mit der Kommunikation auseinanderzusetzen. Denn auch dieser Begriff ist wieder breit gefächert – lässt sich jedoch auf drei Säulen vereinfacht herunterbrechen: Paid Media, Earned Media und Owned Media. Wie die englischen Namen schon sagen, verstehen wir unter Paid Media alle bezahlten Kommunikationsmaßnahmen wie zum Beispiel Werbeanzeigen in einem Magazin, unter Earned Media, alles, was wir uns durch Relevanz, Innovation oder Überzeugungskraft an Kommunikation mit z.B. Medienvertretern „verdient“ haben und unter Owned Media alle Maßnahmen, die wir selbst bedienen wie unsere Website oder Social-Media-Kanäle, aber auch Newsletter, die wir verschicken könnten.  Unser persönlicher Fokus in der Kommunikation liegt größtenteils auf den Earned Media, genauer gesagt auf der PR.

Tue Gutes und lass‘ andere darüber reden

Was genau bedeutet es, sich Kommunikation „verdient“ zu haben? Mal angenommen unsere ZUCKER.Würfel besitzen eine Art Super-Power und sind so gesund und reichhaltig, dass einer von ihnen am Tag ausreicht, um den kompletten Nahrungsbedarf abzudecken. Dann kann es sehr gut passieren, dass diese Nachricht so interessant ist, dass sie in der BILD, im Spiegel, in diversen Tageszeitungen und Zeitschriften sowie auf sämtlichen großen Instagram-Accounts verbreitet wird. Die Nachricht ist es „wert“ geteilt zu werden. Dieser Verdienst sollte aus unserer Sicht als Erfinder und Vertreiber des ZUCKER.Würfels möglichst positiv, auf jedem Fall in unserem Sinne sein. Deshalb versuchen wir, die Verbreitung der Message so gut es geht zu lenken. Wir kommunizieren sie den Medien. Das Ziel: Verdeutlichung der Relevanz und Überzeugung der Journalisten und Influencer. Diese Arbeit, also die Kommunikation mit Medienvertretern und der Öffentlichkeit, ist Gegenstand der PR. Es geht ums Netzwerken (Stichwort: Media Relations), es geht um die Entwicklung relevanter Botschaften und es geht um die Beobachtung der Verbreitung dieser Botschaften. Der Unterschied zur Werbung ist, dass wir die Präsenz beziehungsweise Darstellung unserer Message nicht einkaufen, sondern Interesse bei Multiplikatoren (Verbreitern der Nachricht) schaffen. Zusammengefasst: Tue Gutes und lass‘ andere darüber reden!

Bild Credits: Unsplash / Magnet.Me

Exkurs: Die komplizierte Dreiecks-Beziehung zwischen Journalismus, PR und Werbung

Es war einmal der Journalismus – allseits beliebt, begehrenswert, der große Schwarm, um dessen Aufmerksamkeit jeder rang. Er war laut, er war präsent, ihm wurde zugehört. Er war Trendsetter und er war Meinungsmacher. Jeder wollte mit ihm befreundet sein, um ebenso als „cool“ zu gelten oder zumindest bekannt zu werden. Der Journalismus hatte mit der PR aber schon eine beste Freundin – oder sollen wir lieber sagen, die beiden führten eine Liebesbeziehung? Sie verstanden sich ausgezeichnet, hatten ähnliche Interessen und konnten beide etwas voneinander lernen. Sie bereicherten und unterstützten sich gegenseitig. Soweit, so gut… Wäre da nicht die Werbung. Die Werbung hat es in sich: Sie ist taff, sie ist provokant, sie weiß genau, wie sie bekommt, was sie will. Nun fügte sich das Schicksal so, dass der Journalismus zwar glücklich vergeben, doch in einer ganz anderen Hinsicht unzufrieden war. Wie wir alle, war auch seine Existenz auf eine gewisse Weise abhängig von Gold, Diamanten und Reichtum. War es ein Zufall, dass gerade die Werbung mit finanziellen Mitteln geradezu um sich warf? Ununterbrochen flirtete sie mit dem Journalismus, lockte ihn mit Scheinen und Münzen und verführte ihn zu einem kontroversen Seitensprung. Doch blieb es nicht bei einer Ausnahme. Der Journalismus gab sich der Versuchung hin. Ihre Beziehung war aufregend, spannend und hatte etwas reizvoll Verbotenes – die Heimlichtuerei war von vornherein vergebens. PR weiß von Werbung, nur kann sie nichts gegen ihre Nebenbuhlerin tun. Journalismus liebt sie beide – jede auf ihre Art und Weise.

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Marketing und PR: Das Tortenstück mit dem Sahnehäubchen aka das leckerste Slice der Pizza

Um noch einmal auf die Eingangsfrage zurückzukommen, ob Marketing und PR das gleiche beschreiben, können wir festhalten, dass Marketing als Überbegriff für alle Kommunikationsmaßnahmen funktioniert und PR ein Bestandteil des Kommunikationsmixes darstellt – unseren persönlichen Lieblings-Bestandteil. PR ist eine Marketingmaßnahme, Marketing umfasst PR. Noch Fragen?

PR: Was ist das? Was macht das? Was kann das?

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Ihr fragt euch, was wir bei ZUCKER. eigentlich so machen? Ihr interessiert euch für die PR- oder Marketingbranche, aber seid noch gar nicht 100 % sicher, ob die Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit zu euch passen? Ihr wollt wissen, was zur PR alles dazu gehört? Oder ihr wollt euch „einfach nur einmal umschauen“? Dann seid ihr hier genau richtig! Let’s talk about PR:

Unter den Begriff der Public Relations fällt eine sehr weitläufige Beschreibung verschiedener Aufgabenfelder. Eine kurze Definition vorab: PR beschreibt im weitesten Sinne jegliche an eine Öffentlichkeit gerichtete Arbeit – die Verbreitung einer Botschaft innerhalb dieser, die anders als bei der Werbung, nicht über Anzeigenschaltung und erkaufte Platzierungen an die Zielgruppe gelangt, sondern durch Networking mit Medienvertretern und daraus resultierenden Kooperationen. Im deutschen wird die Bezeichnung Public Relations auch mit Öffentlichkeitsarbeit übersetzt. Aber was für Arbeiten zählen denn nun alles dazu und macht jede PR-Agentur das gleiche?

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Focus On Focus

So viel sei schon einmal vorweggenommen: Natürlich macht nicht jede PR-Agentur das gleiche. Wie in jeder anderen Branche auch, sind die meisten Agenturen auf bestimmte Bereiche, Skills und Themen spezialisiert. Das kann sehr breit gefächert oder sehr eng fokussiert sein und bleibt letztendlich der Agentur und ihren internen Zielen überlassen. Zucker. beschreibt sich beispielsweise als eine Agentur für Lifestyle-PR, um einen Fokus in der Arbeit zu setzen.

Die Spezialgebiete und Richtungen der verschiedenen PR-Agenturen lassen sich nach ganz verschiedenen Merkmalen eingrenzen. Es gibt beispielsweise Agenturen, die Personen wie Prominente oder Politiker betreuen. Andere haben Brands und deren Produkte oder Dienstleistungen zum Kunden. Wieder andere arbeiten für gemeinnützige Organisationen. Zucker. gehört zu den Agenturen, die Unternehmen betreuen. Wir betreiben mit voller Leidenschaft Lifestyle-PR.

PR – Same, same but different?

Auch die Aufgaben, beziehungsweise der Zweck der Zusammenarbeit, können ein wesentliches Merkmal zur Eingrenzung der PR-Tätigkeit sein. Manche Agenturen sind komplett auf Krisen-PR spezialisiert, also dafür zuständig, das Gesicht des Kunden in einer Krisensituation einer Öffentlichkeit gegenüber zu bewahren und den Kunden möglichst geschickt aus dieser Krise rauszusteuern und im Umgang mit negativen Situationen zu beraten. Andere Agenturen beschäftigen sich ausschließlich mit Public Affairs. Hierunter versteht man die Kommunikation der Politik (Standpunkte, Pläne, Ziele, Einstellungen etc.) von Unternehmen, Verbänden, Parteien oder Politikern selbst nach außen hin. Es geht es vor allem darum, Vertrauen innerhalb der angesprochenen Öffentlichkeit sowie einen eigenen Ruf aufzubauen.

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Wir haben zu Beginn bewusst von „einer“ Öffentlichkeit gesprochen, denn auch diese wird von den Agenturen oder Kunden eingegrenzt. Eine Öffentlichkeit können sowohl die Mitarbeiter des eigenen Unternehmens darstellen als auch die Gesamtbevölkerung Deutschlands ab 14 Jahren. So gehören die Human Resources also in gewisser Hinsicht auch zur PR-Arbeit – nämlich der internen Eigen-PR.

Wie ihr sehen könnt, ist die Bandbreite an Aufgaben und Arten der PR echt groß. PR ist also nicht immer gleich PR. Sie unterscheidet sich nach Art der Zielgruppe, nach dem Gegenstand der Kommunikation, nach Kunden, nach Themenbereichen und und und…

Wer jetzt neugierig geworden ist und mehr über Zucker. als PR-Agentur erfahren möchte, bitte einmal hier entlang.

Attention, please: Zucker. setzt auf Visual Relations

 

Wir haben was Neues im Repertoire: Visual Relations. Darunter verstehen wir XXL-Werbeflächen auf Häusern, Wänden oder Gerüsten, die anders als Werbeformen in Online, Print, TV oder Radio buchstäblich unübersehbar sind.

Mehr Aufmerksamkeit dank Visual Relations

Bestätigt wird das von einer aktuellen Trendanalyse des Fachverbands Außenwerbung e.V., die sagt, dass die Werbewirksamkeit von Plakaten eine signifikante Steigerung gegenüber dem Ersterhebungszeitraum im Jahr 2013 erfuhr. Entscheidend für die Beachtung von Plakatwerbung sind gemäß dieser Analyse Größe und Gestaltung, sie erregen die meiste Aufmerksamkeit und sind maßgeblich für das Informations- und Kaufverhalten nach Plakatkontakt verantwortlich. So haben aktuell 62 Prozent der PlakatseherInnen schon mindestens einmal mit Erkundigungen nach dem beworbenen Produkt oder dessen Erwerb auf klassische Plakatwerbung reagiert (ggb. 49 Prozent in 2013). Grund für die deutlich höhere Wahrnehmung und Wirkung von Plakaten ist der Megatrend Mobilität sowie die hohe Verbreitung von Smartphones und Tablets, die sofort zu Anschlusshandlungen auf den digitalen Devices führt.

Was Zucker. unter Visual Relations versteht

Unter Visual Relations verstehen wir jedoch keine alltäglich-klassische Plakatkampagnen, sondern kreative XXL-Poster oder gemalte/gesprayte Murals mit Wow-Effekt. Zum Beispiel Motive, die sich durch Sonneneinstrahlung verändern und im Tageslicht anders aussehen als nachts oder sog. hydrographische Motive, die bei trockenem Wetter schwarz erscheinen und erst bei Regen überhaupt sichtbar werden. Auch entwickeln wir zudem interaktive Cross-Channel-Kampagnen, bei denen das Motiv erst durch Mitwirkung der Zielgruppe entsteht oder in Kombination mit Events, Promotions oder Pop-up-Shops an der Fläche eine ganzheitliche Kommunikation ermöglicht.

Eins können wir in jedem Fall versprechen: Jedes Bild wird richtig groß! So wie dieses hier: Für die LEGO® GmbH haben wir im Rahmen der “Rebuild the World”-Kampagne ein gebrochenes Herz mit über 60.000 LEGO® Steinen zusammen mit tausenden Fans in 12 Meter Höhe geflickt.

Neugierig? Dann sprecht uns an!

Konstruktiver Journalismus – Schlüssel zum Erfolg oder Idealismus?

Credits: Unsplash / Amanda Jones

Credits: Unsplash / Amanda Jones

Journalismus und Public Relations sind von gegenseitiger Beeinflussung geprägt. In unserem Agentur-Alltag sind wir in ständigem Austausch mit Journalisten und wissen idealerweise immer über die neuesten Branchen-Trends Bescheid. Ein großer Trend der letzten Jahre ist der sogenannte konstruktive Journalismus. Doch warum ist das auch für uns in der Öffentlichkeitsarbeit von Wichtigkeit? Dieser Frage und mehr widmen wir uns mit diesem Blogbeitrag.

Ein Geben und Nehmen – ein historischer Anriss

Bevor wir zum eigentlichen Thema kommen, ein kleiner historischer Ausflug – versprochen, nur ganz kurz. In der wechselseitigen Beziehung ist Journalisten das gegenseitige Geben und Nehmen ebenso bewusst, wie auch die Public-Relations-Akteure über deren Möglichkeiten zur Platzierung ihrer Themen zum richtigen Zeitpunkt Bescheid wissen. Bereits 1927 erkennt der deutsche Kommunikationswissenschaftler Emil Dovifat nach einem längeren Forschungsaufenthalt in den USA (der Geburtsstätte der PR) den Einfluss der Public Relations auf die Medienberichterstattung. Auch die bekannteste deutsche Untersuchung von Barbara Baerns attestiert den Public Relations, dass sie die Themen und das Timing der journalistischen Berichterstattung „unter Kontrolle“ haben.

Ehe die Freude der PRler hier jedoch zu groß wird: Die Kommunikationswissenschaft weiß bereits einiges über die Struktur der Beziehung von Journalismus und Public Relations und auch über deren Wirkungen auf die Medien, doch es fehlt nach wie vor ein durchgängiges, empirisch erforschtes Prognose- oder Erklärungsmodell. Daher ist immer noch unklar wer wen, wie, wann und womit beeinflusst oder steuert. Erschwerend für eine klare Prognose sind zudem die schnellen Veränderungen der Medienwelt, welche die Medientechnik ebenso betreffen, wie Medienmärkte, Medienakteure, Medieninhalte, die Arbeitsabläufe und auch den Einfluss der Medien auf die Gesellschaft. Durch die ständigen Veränderungen ändert sich auch das Verhältnis zwischen Journalismus und Public Relations kontinuierlich, aber das macht das Ganze ja umso spannender!

Credits: Unsplash / Susan Yin

Positive Beeinflussung oder verweichlichter Schmusekurs?

Negative Nachrichten verkaufen sich gut, wenn man dem gängigen Journalisten-Credo „Only bad news are good news“, unter anderem der größten Boulevard-Zeitung Europas, glauben mag. Doch besonders in den letzten Jahren entwickelte sich ein Gegentrend und Redaktionen setzen vermehrt auf den konstruktiven Journalismus und lenken in ihrer Berichterstattung den Blick auf potenzielle Lösungen. Was ist eigentlich dran an dem Berichterstattungsmuster, das von einigen als „Zuckerwatten-Journalismus“ geschmäht und von anderen hoffnungsvoll befürwortet wird?

Schauen wir uns mal die genauere Definition an: Ähnlich wie konstruktive Kritik nicht nur aufzählt, was schlecht gelaufen ist, sondern auch Verbesserungsvorschläge macht und positive Aspekte hervorhebt, setzt auch Konstruktiver Journalismus bewusst auf eine Berichterstattung, die nicht nur Probleme thematisiert, sondern helfen soll, Lösungen für eben diese Probleme zu finden. Ein oft geäußerter Anspruch des konstruktiven Journalismus ist die Darstellung eines „realistischen Weltbilds“. Er soll einen „journalistischen Negativ-Bias“ vermeiden und positive Entwicklungen gleichberechtigt mit Problemen thematisieren. Ziel soll eine kritische Berichterstattung ohne gleichzeitige Verzerrung der Realität durch „Einseitigkeit oder Schwarz-Weiß-Malerei“ sein. Kernziele des Journalismus müssen jederzeit weiterhin erfüllt bleiben und die sogenannte Wächterfunktion, um gesellschaftliche Probleme aufzudecken und auf die Behebung mit hinzuwirken, ständig gegeben sein.

Ein interessanter Artikel rund um ein Interview mit Maren Urner, promovierte Kognitions- und Neurowissenschaftlerin in der Süddeutschen Zeitung, befasst sich mit der Kritik und Befürwortung der neuen journalistischen Bewegung. Sie ist klare Verfechterin der neuen Ausrichtung, denn „bei meinen Vorträgen und Workshops mache ich mit den Leuten den Ignoranztest von Rosling, mit dem man messen kann, wie realistisch das eigene Wissen über den Zustand der Welt ist. Und ich merke: Die Menschen haben ein zu negatives Weltbild. Die Mehrheit der Deutschen schätzt zum Beispiel die Alphabetisierungsrate [Anmerkung der Redaktion: den Entwicklungsstand eines Landes und den Bildungsstand dessen Bevölkerung] weltweit zwischen 40 und 60 Prozent ein, sie liegt tatsächlich aber bei 86 Prozent. Ähnlich sieht es bei Fragen nach Kindersterblichkeit oder Toten bei Naturkatastrophen aus.“ Negative Berichterstattung ohne Lösungsorientierung sorgt bei den Lesern dafür, vermehrt die Welt in einem anderen Licht zu sehen, als sie vielleicht tatsächlich ist.

Konstruktiver Journalismus in den deutschen Medien

Das Portal des Mitteldeutschen Rundfunks für Medien namens 360G, hat sich mal genauer angeschaut, ob und wie konstruktiver Journalismus in den deutschen Medien überhaupt umgesetzt wird. ZEIT ONLINE widmet seit Frühjahr 2019 diesem journalistischen Ansatz eine eigene Rubrik: „Die Antwort“. Sie fragen unter anderem, wie Plastikmüll vermieden, Hasskommentare im Netz eingedämmt und der Klimawandel bekämpft werden kann. Die Antwort, „widmet sich Menschen, Erfindungen und Projekten, die Lösungen für die drängenden Probleme unserer Zeit suchen. [Sie] recherchieren, wie die Welt besser werden kann und fragen, welche Ideen wirklich funktionieren.”
Auch bei öffentlich-rechtlichen Sendern blicken Redaktionen auf Erfolgsgeschichten. Die ZDF-Dokumentationsreihe Plan B thematisiert, wie aktuelle Probleme in den Griff bekommen werden können. Im Netz behandelt Perspective Daily hingegen in jedem Artikel Lösungsszenarien. Dass ein Online-Magazin sich so all umfänglich zu diesem journalistischen Ansatz bekennt, ist in Deutschland selten. Die Vorbehalte sind oft groß, aber warum ist das so?

Credits: Unsplash / Markus Winkler

Kritik an der neuen Methode

Wie bereits zu Beginn erwähnt, haben PR und Journalismus eine besondere Verbindung. Warum ist die journalistische Berichterstattung so interessant für die Public Relations? Kurz gesagt: Dem Journalismus geht es im Gegensatz zur Öffentlichkeitsarbeit um Fremddarstellung, weswegen Journalisten im Allgemeinen ein größeres Vertrauen entgegengebracht wird. Gerade dies macht Journalisten und Medien mit ihrer Gatekeeper-Funktion interessant für die PR-Agenturen, da sie Informationen und Standpunkte in den Medien positionieren und aufwerten können.

Der Widerspruch zwischen der geforderten Unabhängigkeit und dem engen Verhältnis zwischen Journalismus und Public Relations führt zu der Frage nach der Glaubwürdigkeit und der Qualität im Journalismus. Neben dem Drängen der Public Relations in die Medien wird diese Frage zusätzlich durch den wirtschaftlichen Druck verstärkt. Zudem sinkt die Zahl der hauptberuflich tätigen Journalisten, wodurch auch der Zeitdruck auf jeden einzelnen Journalisten steigt. Dieser Zeitdruck senkt vor allem die zeitlichen Ressourcen der Journalisten für die Recherche eigener Themen sowie die Nachrecherche von eingehendem Pressematerial.

Nun größten Hürde: Kritiker bemängeln laut eines Artikels des Deutschlandfunks, dass bei konstruktivem Journalismus einfache Lösungen für komplexe Probleme vorgeschlagen würden. Vorschläge müssten aber gesellschaftlich ausgehandelt und dürften nicht auf dem Silbertablett serviert werden. Des Weiteren würden beim Konstruktiven Journalismus oft nur die Ideen großer westlicher Unternehmen und Organisationen weitergetragen, was der PR zuzurechnen sei und nicht dem Journalismus. Konstruktiver Journalismus steht deshalb in der Kritik, sich mehr als problemorientierter Journalismus von PR und Werbung vereinnahmen zu lassen. Der Blick auf mögliche Lösungen entbinde JournalistInnen jedoch nicht von der Pflicht, die Interessen der Porträtierten zu hinterfragen, die als Problemlöser auftreten, mahnt auch Uwe Krüger, Medienwissenschaftler der Universität Leipzig. Abstand und einen unverstellten Blick zu bewahren, sei generell eine Herausforderung, egal bei welcher Strömung des Journalismus: Über Titel wie „Wohlfühl-Journalismus“ ärgert er sich dennoch. „Guter konstruktiver Journalismus, der zeigt auch negative Effekte von Lösungsversuchen. Je größer das Problem, desto komplexer müssen die Antworten ausfallen“, sagt er.

Fazit

Konstruktiver Journalismus kann für die PR genutzt, sollte aber von seriösen Agenturen niemals als Instrument für ihre „Machenschaften“ missbraucht werden. Aber warum denn nicht, wenn es so simpel scheint und andere es schon, mit für sich positiven Beispielen, vorgemacht haben? Erstens, die Beziehung zwischen Journalist und PRler beruht auf Vertrauen – wird dieses durch manipulatives Verhalten zerstört, gibt es kein Zurück. Und niemals vergessen: „Networking is key“, unangebrachtes Verhalten verbreitet sich schneller als ein Buschfeuer. Zweitens, eine gute PR-Kampagne sollte immer mit Wahrheitsgehalt trumpfen und überzeugen, ohne zweifelhaftes Framing zu verwenden. Eine gute Kampagne und Strategie ist die, aus denen sich der Journalist bewusst Information für einen Artikel sucht oder sich inspirieren lässt. Drum: Wir sind für mehr qualitative Good News im Daily Business.

Ihr wollt mehr zu diesem sehr umfangreichen Thema wissen – Buchtipp der Zuckers.: Schluss mit dem täglichen Weltuntergang: Wie wir uns gegen die digitale Vermüllung unserer Gehirne wehren von Maren Urner oder das informative, kostenfrei bei Spotify verfügbare Hörbuch Factfulness von den Roslings.

Influencer und Künstliche Intelligenz – diese KI-Persönlichkeiten müsst ihr kennen!

Photo Credits: Pixabay / geralt

Influencer Relations sind aus Marketing und PR nicht mehr wegzudenken: Mit Fokus auf Instagram als Social Media Kanal bereichern Influencer unser tägliches Leben mit Posts von appetitanregenden Rezepten, den neusten Fashion-Must-Haves, kreativem Interior Design, Reise-Schnappschüssen oder Sport-Trends. Als Personen des öffentlichen Lebens sind sie zugleich Trendsetter, Meinungsbildner und Vorbilder für ihre Community.

Dabei müssen hinter den Influencern heutzutage nicht einmal mehr reale Personen stecken, denn auch in diesem Bereich des modernen Arbeitens und Lebens nimmt Künstliche Intelligenz vermehrt eine prägende Rolle ein. Virtuell am Computer erschaffene Influencer feiern große Erfolge und stechen mit ihren Follower-Zahlen und namhaften Kooperationen aus der Masse hervor.

Ihr hattet noch gar keine Berührung mit KI-Influencern? Kein Problem, wir stellen euch im Folgenden drei erfolgreiche KI-Content-Creators vor. Was hat es mit den virtuellen Persönlichkeiten auf sich und wer steckt dahinter? Was macht eine Kooperation mit ihnen aus?

  1. Lilmiquela

    Mit ihren 2,4 Millionen Followern ist Miquela Sousa aka Lil Miquela sozusagen die Queen der KI-Influencer. Hinter ihr steht das kalifornische IT-Unternehmen Brud. Seit 2016 ist die in Los Angeles lebende Halbbrasilianerin erfolgreich auf Instagram aktiv und seit 2017 veröffentlicht sie auch Musik. Angefangen als Kunstfigur, hat sie sich bis heute zu einer bedeutenden Influencerin im Fashion- und Lifestyle-Bereich entwickelt, die unter anderem mit High End Marken wie Prada, Balenciaga, Calvin Klein, Porsche und Diesel kooperierte. Sie zierte schon verschiedene Cover von namhaften Modemagazinen wie der ELLE und wurde 2018 vom TIME Magazine unter die 25 einflussreichsten Personen im Internet gewählt. Zudem engagiert sie sich aktuell stark in der Black Lives Matter Bewegung.

    Photo Credits: lilmiquela / Instagram

  2. Noonoouri

    Cute, curious, couture – so beschreibt sich Noonoouri. Diese Attitüde findet sich auch in ihrem Instagram Feed wieder. Die Posts sind ästhetisch, künstlerisch, stilvoll, kreativ und vielseitig. Zwischendrin finden sich immer wieder aktivistische Posts wie aktuell für Black Lives Matter oder den Tier- und Klimaschutz. Die Influencerin hat 360.000 Follower bei Instagram, posierte schon (virtuell) mit Stars wie Kim Kardashian und arbeitet ebenfalls regelmäßig mit High-End-Magazinen wie der ELLE, Vogue oder L’Officiel zusammen. Als Fashion-Influencerin wohnt sie – wie könnte es anders sein – in Paris und kooperiert von hier aus unter anderem mit Louis Vuitton, Fenty und Tom Ford. Ihr Schöpfer, der Grafikdesigner Jörg Zuber, kommt hingegen aus München. Die Kunstfigur ist für ihn ein wahrgewordener Traum. Schon als Kind faszinierte ihn die Kreativität, der Glamour und Glanz der Modebranche. Er verbindet Mode mit Freiheit – genau das ist es, was Noonoouri verkörpern soll.

    Photo Credits: noonoouri / Instagram

  3. Bermudaisbae

    Wer es nicht besser weiß, könnte auf den ersten Blick denken, Bermuda sei eine echte Person und womöglich Teil der Topmodel-Clique rund um Gigi Hadid, Kendall Jenner & Co., so authentisch ist ihr Auftritt bei Instagram. Tatsächlich ist die hübsche Blondine mit Lil Miquela befreundet und teilt regelmäßig gemeinsame Posts mit ihr oder dem gemeinsamen Kumpel Roland Blawk – auch er ist eine namhafte virtuelle Persönlichkeit mit 156.000 Followern auf Instagram. Sowohl Bermuda, als auch Blawk wurden ebenfalls vom Start-Up Brud erschaffen. Die rund 256.000 Follower von Bermuda freuen sich über knallige, teilweise kontroverse Lifestyle-, Beauty- und Fashion-Bilder. Bermuda’s Auftritt ist selbstbewusst, sexy und provokant. Zudem stieg die „Robot Queen“ auch ins Musik-Business ein. Neben gemeinsamen Musik-Projekten mit ihrer BFF hat sie erfolgreich ein Cover von „Under the Bridge“ (Red Hot Chili Peppers) veröffentlicht.

    Photo Credits: bermudaisbae / Instagram

Wer steckt dahinter?

Hinter den virtuellen Persönlichkeiten stehen meist  innovative Tech-Unternehmen, Visionäre und Kreative. Sie sahen die Schöpfung von 3D-Avataren als persönliche Herausforderung, Zeichen von Toleranz und Freiheit in unserer modernen Welt. Doch es gibt mittlerweile auch KI-Influencer, die eigens von Unternehmen kreiert wurden, um als Markenbotschafter beziehungsweise Kampagnengesicht zu wirken. Einer davon ist Colonel Sanders, erschaffen von und für KFC in Zusammenarbeit mit der Agentur Wieden + Kennedy für die #secretrecipeforsuccess Kampagne aus 2019. Dabei dient er nicht als plakatives Werbegesicht, sondern als authentischer Influencer für die eigenen Social Media Kanäle. Seine Person ist übrigens nur halbwegs erfunden – „Colonel“ Harland David Sanders ist der Gründer von Kentucky Fried Chicken, der allerdings schon 1980 im beachtlichen Alter von 100 Jahren starb.

Kooperation mit KI-Influencern

Wie auch die menschlichen Influencer, sind die virtuellen Avatare begehrte Kooperationspartner. Nicht nur das Phänomen der künstlichen Persönlichkeit macht die Zusammenarbeit so spannend und attraktiv, sondern auch die vielen Inszenierungsmöglichkeiten und Steuerbarkeit zur Vermarktung eines bestimmten Produkts sind reizvoll für Unternehmen. Szenen und Hintergründe ihrer Präsenzen lassen sich beliebig montieren und anpassen – ganz nach den Wünschen des Kooperationspartners. Natürlich beansprucht die Vorbereitung und Produktion der gewünschten Posts einige Zeit und Arbeit, doch das ist es vielen Firmen wert – die  Neugierde auf eine Zusammenarbeit mit computergesteuerten Influencern siegt. Auch deutsche Unternehmen setzen schon auf virtuelle Models: Die Automarke Smart arbeitete bereits mit dem Plus-Size-Model Brenn zusammen, geschaffen von der Agentur Diigitals, die auf virtuelle Models spezialisiert ist. So soll das technische Thema der Elektromobilität „lifestyliger“ und zugänglicher werden. Auch die französische Luxusmodemarke Balmain hat sich von Diigitals KI-Models für die #balmainarmy erschaffen lassen – eines davon ist Shudu. Diese Kooperationen sorgen definitiv für Aufsehen.

Die Avatare finden große Akzeptanz und Sympathie in der Community. Ihre Follower und Fans wissen natürlich, dass es sich um Kunstfiguren handelt. Trotzdem haben Miquela, Noonoouri und Co. es geschafft, einen Charakter zu entwickeln, der echt, authentisch, interessant und glaubwürdig wirkt – eine gute Basis für eine

Wir sind gespannt, wie sich das Influencer Marketing in der Zukunft weiterentwickelt. Eines sei gewiss: Von den künstlichen Influencern werden wir bestimmt noch mehr hören.

Staying up to data: Audiotainment für PRler

Podcasts – bestens geeignet für den Nachhauseweg. / Foto: Plantronics

Im schnelllebigen Kommunikationsgeschäft ist es wichtig, dem Business auf den Fersen zu bleiben – sei es um die neusten Trends in Sachen Online Marketing nicht zu verpassen oder einfach, um sich selbst noch etwas besser zu machen. Doch wie bleibt man im daily Hustle & Bustle up to date?

Eine super Möglichkeit sind Podcasts und andere Formen des Audiotainments, die man entspannt auf dem Heimweg oder beim Hausputz hören kann. Die folgende Auswahl an Hörtiteln zur Kommunikationsbranche bietet kleine und große Info-Bits für jeden Geschmack.

Empfehlenswerte Podcasts zum Thema Marketing, PR & Kommunikation:

Monatsrückblick des PR Journal
Wer hat schon Zeit, regelmäßig das PR Journal zu studieren? Die neusten Updates aus der Branche in Deutschland gibt es auch via Audio-Appetizer im Podcast des Mediums. Die monatlichen Zusammenfassungen der wichtigsten Themen sind in Form von 15-minütigen Monatsrückblicken perfekt für Zwischendurch – aktuell, kurz und knackig.
 
 
 

Talking Digital: Kommunikation, PR und Marketing in Zeiten der Digitalisierung
Talking Digital hat regelmäßig spannende Interviewpartner zu Gast, die über ihre eigene Expertise, neue Trends und auch Nischen sprechen. Ganz aktuell: Folge 33, in der Sara Weber (Senior News Editor bei LinkedIn) über effektive Kommunikation auf LinkedIn spricht. Ebenfalls sehr empfehlenswert ist Folge 30 mit OTTO-Pressesprecher Nick Marten zum Thema Corporate Influencer.
 
Fortschritt kennt heute keine Grenzen mehr, schon gar keine territorialen: Nicht selten schwappen PR- und Marketing-Trends aus den USA und anderen Teilen der Welt nach Europa. Die Anglophilen unter uns informieren sich womöglich grade deshalb gern auch außerhalb des deutschen Dunstkreises – denn wer weiß schon, wann die nächste große Idee in die DACH Region importiert wird? Hier zwei Podcast aus den USA, die den richtigen Input liefern:

The PR Week
Wenn es um den globalen Markt geht, darf der Podcast von PR Week nicht fehlen. Der US-Part des globalen Netzwerks veröffentlicht jeden Freitag eine neue Folge zu aktuellen Trends und Themen aus der Kommunikationsbranche. In der Folge vom 30. August geht es z.B. um den Trend, über „schrägen“ Humor mit Konsumenten in Kontakt zu treten. Wie Marken das am besten für ihre Kommunikation nutzen, erklärt Gast Brittany Hunly (EP+Co), die sich zuletzt u.a. für Deadpool 2 an dieser Taktik bedient hatte.
 

For immediate release
Comms-Senior Shel Holtz bereitet in diesem Podcast das aktuelle Geschehen der digitalen Kommunikationswelt auf. Zusammen mit einem Panel aus Branchenexperten werden Kampagnen auseinander genommen und jüngste Entwicklungen besprochen.
In der aktuellen Folge (#154 – Let’s watch burning Nikes together on Facebook) diskutiert er mit seinen Kollegen u.a. darüber, ob die kontroverse Nike Kampagne als unternehmerischen Aktivismus oder einfach nur als zynischer Trick zur Umsatzsteigerung zu werten ist.

Wem sporadischer Input nicht reicht, der kann sich dank Audible an einer ganzen Reihe von Fach(hör)büchern noch umfassender informieren. Eine Investition eurer Guthaben lohnt sich vor allem bei den folgenden Titeln aus 2017 und 2018:

Fake News vs. PR: Die Herausforderungen für den Journalismus

Ein Querschnitt der State-of-the-Media-Umfrage 2018

Wir leben im Zeitalter der gefälschten Nachrichten – die Menschen zweifeln heute vieles an, was sie früher per se geglaubt hätten. Gerade Zahlen, Daten und Fakten stehen auf dem Prüfstand. Das macht es den rational politisch Handelnden in der bereits hitzigen Debatte schwer. Und auch für Unternehmen sowie die Kommunikationsbranche kann das zunehmend zum Problem werden, weil das Thema Glaubwürdigkeit komplette Kommunikationsstrategien torpedieren kann. Fake News pointieren nicht nur die aktuellen politischen Debatten, sondern vergiften obendrein das gesellschaftliche Klima. Insbesondere in den sozialen Netzwerken verbreiten sie sich oft wie ein Lauffeuer, das nicht zu bändigen ist. Was bedeutet das für die Kommunikationsbranche?

Journalismus vor zahlreichen Herausforderungen  

Es ist kein Geheimnis, dass sich der Journalismus mit tiefgreifenden Veränderungen konfrontiert sieht und sich zahlreichen Herausforderungen stellen musste und muss: Fake News, Anti-Media-Sentiments sowohl von Bürgern als auch Politikern und ein überwältigendes Angebot an konkurrierenden Inhalten haben es professionellen Journalisten und Meinungsbildenden schwer gemacht, die notwendige Aufmerksamkeit und Bühne zu bekommen.

Vor diesem Hintergrund ist ein Blick in den Cision’s Globale State of the Media Report 2018 interessant, in dem 1.355 Journalisten aus sechs Ländern zu ihrer Wahrnehmung der Medien- und Kommunikationsbranche befragt wurden. Für eine erfolgreiche und vor allem glaubwürdige Berichterstattung ist den Befragten zufolge vor allem die Zusammenarbeit mit vertrauenswürdigen Fachleuten, die genaue und aktuelle Informationen liefern können, eine essenzielle Grundlage. Dabei ist einer großen Mehrheit von drei Vierteln eine hundertprozentige Genauigkeit in der Berichterstattung wichtiger als eine schnelle Story oder das Versprechen von Exklusivität.

Fake News sind ohne Zweifel schlecht für die gesamte Kommunikationsbranche, da sie das Vertrauen in alle Medien drastisch minimieren. Je geringer das Vertrauen in die Medien wird, desto mehr schwindet es auch bei aktiver Kommunikation von Marken und Unternehmen. In Zeiten, in denen Internetnutzer häufig nicht mehr zwischen wahren und falschen Nachrichten unterscheiden können, müssen Kommunikationsbranche, Medienhäuser und Internetkonzerne wie Google, Facebook und Twitter enger zusammenarbeiten, damit wieder ein Raum geschaffen werden kann, in dem Wahrheit einen Wert hat und in der das Vertrauen in Medien steigt. Denn mehr als die Hälfte der von Cision Befragten gab an, dass Fake News ein ernst zu nehmendes Problem seien und stimmten der Einschätzung zu, dass sie Menschen wesentlich misstrauischer gegenüber allen Inhalten machten, die sie konsumieren.

Grafik: Cision’s State of the Media Report 2018

Vertrauen wichtiges Thema

Fast drei Viertel der befragten Journalisten sind zudem der Meinung, dass die Öffentlichkeit das Vertrauen in die Medien im letzten Jahr verloren habe. Das ist zwar ein Rückgang von 20 Prozent gegenüber 2017, dennoch eine alarmierende Zahl. Das Thema der mangelnden Glaubwürdigkeit macht die Kommunikation insgesamt schwieriger, weil viele Dinge, die früher per se geglaubt wurden – beispielsweise Arbeitslosenstatistiken, Umfragezahlen oder Grafiken, die bestimmte Entwicklungen belegen – jetzt häufig angezweifelt werden und zusätzlich bewiesen oder hinterlegt werden müssen.

„PR-Profis müssen Material vorlegen, das kein Marketing-Fachjargon ist, das klar erklären kann, wie etwas funktioniert und warum es für Journalisten relevant ist.“ – Globaler State of the Media Report 2018

Das heißt insgesamt für die Kommunikation, dass es notwendiger denn je ist, noch gründlicher zu recherchieren und auf saubere, solide Fakten und Argumentationslinien zu setzen. Demzufolge ist anzunehmen, dass die etablierten (Qualitäts-)Medien – Radio, TV, Print und auch Online – immer wichtiger werden. In Phasen der Verunsicherung, wie wir sie momentan erleben, steigt das Verlangen nach einer Art Leitplanke, an der man sich orientieren kann. Deswegen gibt es einen großen Bedarf an Erklärung, Recherche und wirklich nachvollziehbaren Fakten.

„Weltweit sagen 75% der Medien, dass die Sicherstellung einer 100-prozentigen Genauigkeit der Inhalte für ihre Organisation am wichtigsten ist.“ – Globaler State of the Media Report 2018

Denn welche Bedeutung ein starker, der Aufklärung und Wahrheit verpflichteter Journalismus hat, zeigten jüngst Ereignisse wie die #MeToo- und #TimesUp-Bewegungen, die losgetreten wurden, nachdem Reporter Fälle sexueller Belästigung in Hollywood und in den eigenen Reihen aufgedeckt hatten.

Anhaltender Bedarf an der PR 

Trotz  aller (oder gerade wegen der) Veränderungen der Journalismusbranche ergab die State-of-the-Media-Umfrage, dass die Abhängigkeit der Berichterstattung von PR-Fachleuten nach wie vor groß ist. Die befragten Medienleute gaben mit einer Zustimmung von knapp 70 Prozent an, dass ihre Beziehung zu den PR-Profis weiterhin sehr wertvoll ist. 20 Prozent hielten diese sogar für wertvoller als in der Vergangenheit. Und auch wenn bereits manch ein Abgesang auf die Pressemitteilung erfolgt ist, so bleibt dieses klassische Tool der Pressearbeit in puncto Vertrauen und Informationswert auch heute unverzichtbar.

Journalisten aus aller Welt beschreiben die Pressemitteilung als ihre vertrauenswürdigste Markenquelle.

Der Prozentsatz der befragten Journalisten, die angaben, dass für sie Pressemitteilungen die beste Informationsquelle seien, ist in Deutschland mit 78 Prozent, gefolgt von Frankreich mit 64 Prozent und den USA mit 63 Prozent am höchsten. Journalisten erwarten von den PR-Profis in erster Linie Pressemitteilungen, originelle und vielschichtige Forschungsberichte sowie die Präsentation von neuen Social-Media-Trends.

Markenkommunikation über Messenger-Dienste: Ist das noch PR?

Messenger-Dienste wie WhatsApp und der Facebook Messenger sind aus der persönlichen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Zunächst verdrängten sie die klassische SMS, weil sie komfortabler und vor allem günstiger waren – funktionierten sie doch über das Internet und damit bei bestehender Verbindung kostenlos. Außerdem erlaubten sie im Gegensatz zur SMS eine kinderleichte Gruppen-Kommunikation und das Versenden von Internet-Links, Bildern und sogar Videos ohne Extrakosten. Der Siegeszug der Messenger-Dienste war denn auch gewaltig. 

Inzwischen haben die beliebten Smartphone-Messenger in ihrer Verbreitung und Nutzung die sozialen Netzwerke überholt. Während die Verwendung der sozialen Netzwerke in den letzten Jahren ein lineares Wachstum auf ca. 2,5 Milliarden Nutzer weltweit verzeichnete, haben die beliebten Smartphone Messenger von 2011 an ein nahezu exponentielles Wachstum verzeichnet und verfügen seit dem Jahreswechsel 2014/2015 über deutlich mehr Nutzer als Facebook und Co.

Messaging apps have surpassed social networks
Diagramm via Business Insider / Hootsuite Blog

Aber nicht nur das, sie werden auch noch deutlich öfter genutzt als alle anderen Apps, nämlich im Durchschnitt 8,9 mal pro Tag und damit 4,7 mal häufiger als andere Apps.

Average daily session frequency
Diagramm via Yahoo Flurry / Hootsuite Blog

Im Jahr 2016 nutzten dem Branchenverband BITKOM zufolge 69 Prozent der Deutschen Messenger-Dienste. Seitdem dürften die Zahlen nochmal deutlich gestiegen sein.

Die gewaltigen Nutzerzahlen und damit Reichweiten haben natürlich auch die Anbieter der Apps selbst und die Marketingbranche erkannt. So stellt WhatsApp Unternehmen seit Januar einen speziellen Business Manager zur Verfügung, mit dem sie ihre Kunden direkt über den Messenger ansprechen und erreichen können. Die neue Lösung richtet sich zunächst an kleinere Unternehmen und Betriebe, die ihren WhatsApp-Kontakt nun direkt auf ihren Webseiten oder Social-Media-Kanälen veröffentlichen können und damit direkt in der App für ihre Kunden erreichbar werden. Nicht mehr über E-Mail und Telefon, sondern direkt im Messenger können Kunden dann Fragen an Geschäfte oder den Friseursalon ihres Vertrauens richten und ebenso schnelle Antworten erhalten. Unternehmen können im Business Manager ein Unternehmensprofil mit Öffnungszeiten anlegen, Antworten auf häufig gestellte Fragen abspeichern und Abwesenheitsnotizen einrichten. Sie können mit den Kunden Chat-Nachrichten austauschen, aber auch Sprach- und Videotelefonate führen.

Mit dem Business Manager erhalten Unternehmen und Organisationen Zugriff auf die Telefonnummer ihrer Kommunikationspartner und damit einen einmalig persönlichen Zugang direkt in die Messenger ihrer Kontakte – und damit direkt auf den Home-Screen ihrer Zielgruppe. Der Business Manager erlaubt auch die Sortierung und Klassifizierung der Kunden mit Labels. Allerdings ist die Einrichtung von Gruppen wie bei WhatsApp üblich derzeit noch auf maximal 256 Kontakte beschränkt. Damit ist zwar schon eine One-to-many-Kommunikation denkbar, aber noch keine Verbreitung von Botschaften an größere Zielgruppen.

Bislang gibt es den WhatsApp Business Manager erst für das Android-Betriebssystem. Ob eine Version für Apple iOS erscheint, wird sicherlich auch auf den Erfolg der neuen Lösung ankommen, was angesichts des starken Trends zur Messenger-Kommunikation allerdings sehr wahrscheinlich ist. Mit Tools wie dem WhatsApp Business Manager werden Messenger perspektisch zu ernstzunehmenden Tools in der Marketing-Kommunikation.

Knapp hinter Skype liegt der Facebook Messenger in Deutschland in der Nutzung der Messenger-Dienste an dritter Stelle.

Nutzung von Kurznachrichtendiensten und Messenger-Apps
Quelle: Bitkom / t3n

Die Bedeutung seines Messengers hat denn auch für Facebook deutlich zugenommen. So bietet der Social-Media-Riese inzwischen eine Handvoll Funktionen für die Betreiber von Fanpages an, um über den Facebook-Messenger zu kommunizieren. Ein Begrüßungstext kann Nutzer schon vor dem Versand einer Nachricht in Empfang nehmen und auf bestimmte Angebote und Möglichkeiten hinweisen. Administratoren können auch automatisierte Sofortnachrichten einrichten, die dem Nutzer personalisiert antworten, sobald er eine Direktnachricht an die Seite schickt. Die Antworten können auf Seiten mit Öffnungs- und Reaktionszeiten, bestimmte Angebote oder Antworten zu häufig gestellten Fragen verweisen.

Bemerkenswert ist, dass die Zielgruppen selbst eine hohe Bereitschaft zur Kommunikation mit Unternehmen über Messenger zeigen. Nach der Facebook Messaging Umfrage von Nielsen kommt diese Form der Kommunikation unter neun möglichen Wegen mit einem Unternehmen zu kommunizieren auf den zweiten Platz. Und sie fördert sogar das Vertrauen in das Unternehmen oder die Marke. 53 Prozent der Befragten würden eher bei einem Unternehmen kaufen, das sie per Direktnachricht erreichen können als bei einem, dass dies nicht anbietet.

Über einen Messenger-Link lässt sich auf Websites, in einem Newsletter, auf anderen Netzwerken oder sogar in Drucksachen darauf hinweisen, dass das Unternehmen über den Facebook-Messenger erreichbar ist. Schließlich können Kommunikationsverantwortliche mithilfe einer Vielzahl von Tools inzwischen Chatbots einrichten, die der Zielgruppe auch bei komplexeren Fragen automatisiert über den Messenger antworten, so z.B. bei einer Buchungsanfrage für ein Hotel.

Buchungsanfrage via ChatbotQuelle: PC Mag

In Zukunft werden Anbieter direkt im Messenger auch ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten und Zahlungen abwickeln können. Ein entsprechendes Programm befindet sich bei Facebook im Betatest und soll in Kürze im Vereinigten Königreich starten.

Kunden-Support und Marketing-Kommunikation, Einkaufen, Zahlungen und weitere Services wie Spiele direkt in den Messenger einzubinden, ist eindeutig die Zukunft. Die in Asien allgegenwärtigen Messenger-Dienste WeChat, KakaoTalk und LINE machen dies schon sehr erfolgreich vor. Demnach ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Messenger-Dienste auch im deutschsprachigen Raum und in Europe immer mächtiger werden und damit zum unverzichtbaren Kommunikationskanal – nicht mehr nur privat, sondern auch für die Markenkommunikation.

Wir können alles, nicht nur Kommunikation: die Zucker. Skills abseits der PR

Wer PR macht, hat vermutlich schon mal den Satz gehört: „PR kann jeder!“ Das mag stimmen, aber jede Agentur hat doch ihre eigenen, herausragenden Kompetenzen und unsere sind die Zuckers. – das Grundgerüst des Ganzen. Hier ein Skills-Check:

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Was ihr noch nicht wusstet, wir können auch:

  • mit den Ohren wackeln, schielen, Augenbraue hochziehen, Zunge rollen und hochkant stellen (der eine oder andere bekommt sogar einen kompletten Apfel in den Mund; Chips, Schokolade, Nüsse und Gummibären sind gar kein Problem)

  • Stimmen imitieren
  • Deko jeglicher Art
  • Gartenarbeit (eintopfen, umtopfen, Rasen mähen)
  • Bügeln
  • Kartons packen, schleppen und nochmal schleppen oder auch ohne Leiter aus dem obersten Regal holen
  • die Yoga-Übung „Krähe“, Rolle vor und Rolle zurück
  • Flachwitze

  • ohne Punkt und Komma sprechen
  • Kneipensport
  • Fernsehen, Spiele daddeln und streamen (omg GoT !!!)

  • Zigaretten rauchen ohne abzuaschen
  • Whiskey Sour mixen und „verkosten“

  • Musik machen und singen (okay, Krach machen und grölen)
  • Schmuck aus Muscheln basteln

Zucker. Merchandise ist in Arbeit. Stay tuned!