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Morgenroutinen: So startest du produktiv in den Tag

Guten Morgen, Welt! Mit einem positiven Start setzt man den Ton für einen produktiven Arbeitstag / Foot: Pexels

„Mit dem falschen Fuß aufgestanden?“ Wer kennt ihn nicht, diesen – zugegebenermaßen etwas aus der Mode gekommenen – Spruch, den man erntet, wenn man morgens missmutig auf seine Kollegen trifft. Auch wenn der Fuß sicherlich nicht entscheidend ist, so herrscht doch Einigkeit darüber, dass der Start in den Tag ihm sofort eine bestimmte Richtung gibt. Damit diese stimmt, haben wir Tipps für produktive Morgenroutinen zusammengestellt. 

Dieser Artikel erschien zuerst (in Vor-Corona-Zeiten) auf Smartworkers.net und wurde leicht überarbeitet.

Finde die richtige Menge Schlaf

Basis für einen produktiven Tag ist – zumindest für den Durchschnittsmenschen – ausreichend Schlaf. Dabei kann man sowohl zu viel als auch zu wenig schlafen. Einer Studie von Oktober 2018 zufolge beträgt die optimale Dauer des Nachtschlafs sieben bis acht Stunden. Kritisch wird es spätestens bei unter vier Stunden: Auf die kognitive Leistungsfähigkeit bezogen lässt ein derartiger Schlafmangel einen um acht Jahre altern.

Stehe früh auf

Klingt zunächst wie ein Widerspruch zum ersten Punkt. Ist es aber nicht. Selbstverständlich sollte frühes Aufstehen nicht zulasten der Schlafmenge gehen. Die simple Lösung: früher ins Bett gehen. Es könnte sich lohnen, denn Frühaufsteher haben produktivere Vormittage, schaffen mehr und berichten im Schnitt über weniger Stress als Langschläfer. Wenn du versuchen willst, deinen Rhythmus nach vorne zu verlegen, solltest du als Erstes deinen Wecker außer Reichweite bringen. Wer hat den Quälgeist nicht schon mal schlaftrunken ausgestellt, anstatt auf Snooze zu drücken?  Und auch das Snoozen an sich solltest du dir schenken, es macht nicht wacher, sondern hält dich im Gegenteil in einem schläfrigen Zustand, der das Aufstehen erschwert. Schließlich kann es hilfreich sein, den Weckton öfter mal zu wechseln, um ihm gegenüber keine „Toleranz“ zu entwickeln und ihn schlichtweg zu überhören.

Frühes Aufstehen ist jedoch kein Allheilmittel. Entscheidend ist es, den eigenen Rhythmus zu finden. Wenn frühes Aufstehen für dich eine reine Qual ist und bleibt, solltest du es nicht erzwingen. Einen Versuch ist es aber allemal wert.

Vermeide Bildschirmzeit vor dem Frühstück

Morgens als Erstes (am besten noch im Bett) E-Mails und Social Media checken? Kannst du machen, ist aber kontraproduktiv. Denn damit kümmerst du dich in der Regel vor allem um die Bedürfnisse Anderer, etwa der Absender der Mails. So verlierst du den eigenen Fokus und bist sofort drin im Hamsterrad. In den ersten wachen Momenten des Tages solltest du, wenn möglich, entspannen, Kuscheln, aus dem Fenster schauen, meditieren oder ein kleines Workout machen – alles besser als sich direkt in die elektronischen Tools zu stürzen.

Trinke zuerst etwas Zitronenwasser

Das Trinken von Zitronenwasser nach dem Aufwachen erhöht sowohl das körperliche als auch das geistige Energielevel. Zitronenwasser schenkt eine natürliche Energie, die über den ganzen Tag wirkt, indem es die Nährstoffaufnahme im Magen verbessert. Du solltest das Zitronenwasser auf nüchternen Magen trinken, um eine vollständige Absorption zu gewährleisten, und anschließend 15-30 Minuten bis zum Frühstück warten. Der perfekte Zeitraum für den nächsten Tipp.

Zitronenwasser schenkt eine natürliche Energie, die über den ganzen Tag wirkt / Foto: Francesca Hotchin/Unsplash

Aktiviere mit einem Workout Energien

Forscher an der Universität von Bristol fanden heraus, dass Menschen, die während des Arbeitstages trainieren, mehr Energie und eine positivere Einstellung haben. Schon zehn Minuten reichen aus, um den Neurotransmitter GABA freizusetzen, der das Gehirn beruhigt und die Impulskontrolle verbessert. Ein kurzes Training am Morgen hat den Vorteil, dass man sich die Zeit dafür immer nehmen kann und das Workout nicht im Arbeitsalltag untergeht. Außerdem verbessert es das Energielevel für den anstehenden Arbeitstag.

Frühstücke (richtig)

Ich gestehe: Ich bin selbst jemand, der erst im Büro vor dem Monitor frühstückt. Optimalerweise nimmst du dir aber auch dafür bereits zu Hause Zeit und Ruhe. Wichtig ist es jedoch, überhaupt zu frühstücken, denn Menschen, die frühstücken, sind weniger anfällig für Fettleibigkeit, haben einen stabileren Blutzuckerspiegel und sind im Laufe des Tages weniger hungrig. Ist das Frühstück auch noch gesund, ist das die beste Voraussetzung für einen produktiven Tag, denn ein gesundes Frühstück schenkt dir Energie, verbessert das Kurzzeitgedächtnis und hilft dir, dich intensiver und länger zu konzentrieren.

Nimm dir Zeit für dich

Zugegeben: Das ist ambitioniert, viele produktive Menschen schwören aber darauf, sich morgens eine halbe oder gar eine ganze Stunde Zeit für sich selbst zu nehmen. Sei es für ein Workout, Meditation, ein ganz anderes Hobby oder fürs Zeitungslesen. Nur eines solltest du in dieser Zeit nicht machen: deine E-Mails checken.

Nutze den Weg zur Arbeit

Wenn du nicht gerade im Homeoffice arbeitest, bietet sich bereits der Weg zur Arbeit zur produktiven Nutzung an. Lesen, E-Mails beantworten, To-Do-Listen erstellen – fährst du mit der Bahn ins Büro, können bereits konkret arbeitsbezogene Tätigkeiten angegangen werden. Du kannst den Weg aber natürlich auch für Sport oder zur Entspannung nutzen. Warum nicht mit dem Rad zur Arbeit fahren oder gar hinjoggen (sofern die Entfernung und das Vorhandensein von Duschen dies zulassen)? Oder zumindest einen Teil des Weges spazierend zurücklegen und die Gedanken schweifen lassen. Die besten Ideen kommen einem ja, wie wir wissen, nur selten am Arbeitsplatz. Auch das Hören von (fachspezifischen) Podcasts ist eine gute Möglichkeit, den Weg zur Arbeit produktiv zu nutzen.

Der Weg zur Arbeit kann vielfältig genutzt werden. Zum Beispiel mit Fach-Podcasts. / Foto: Plantronics

Plane den Morgen am Abend

Auch der Vorabend kann bereits für einen optimalen Start in den Tag genutzt werden. Die Kaffeemaschine programmieren, das Frühstück schon vorbereiten, Kleidung und alles Notwendige für den Arbeitstag bereitlegen oder eine To-Do-Liste schreiben: Das alles entschleunigt den Morgen und lässt dich entspannter in den Tag starten. Wer es auf die Spitze treiben möchte, schläft bereits in Turnhose und T-Shirt und spart sich die Umziehzeit für das morgendliche Workout. Muss aber auch nicht sein.

Vor allem: Entwickle eine eigene Routine

Produktivitätsexperten sind sich einig, dass eine morgendliche Routine eine wesentliche Voraussetzung für einen produktiven Tag ist. Dabei ist es zweitrangig, wie diese Routine genau aussieht. Bastel dir aus den vorangegangenen Tipps und deinen persönlichen Vorlieben eine Morgenroutine zusammen, die für dich funktioniert. Und halte sie ein.

Ihr habt weitere Tipps zur optimalen Morgenroutine? Dann teilt sie mit uns auf Facebook, Twitter oder im Kommentarfeld. 

Produktiv im Homeoffice: So funktioniert’s bei Zucker.

Nach rund sieben Wochen Homeoffice haben wir uns als Agentur mittlerweile gut an die Arbeit von zu Hause gewöhnt. Das Wichtigste dabei war und ist, das Berufliche trotz Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden vom Privaten zu trennen und unsere Produktivität und Motivation aus dem Büro auch hier beizubehalten. Wir haben unsere Top Ten Tipps zusammengestellt, wie das bei Zucker. funktioniert:

Tipp 1: To-Do-Liste pflegen

Eine persönliche To-Do-Liste mit Prioritäten und Deadlines hilft dabei, Struktur in die Arbeit zu Hause zu bringen und den Fokus auf die bevorstehenden Aufgaben nicht zu verlieren. Das Abhaken der To Dos steigert die Motivation, und auch die Produktivität wird angekurbelt, indem man genau weiß, was zu tun ist.

Tipp 2: Mit den Kollegen kommunizieren

Communication is key. Trotz räumlicher Distanz kommunizieren wir täglich mehrmals per Videochat. Wir besprechen unsere Aufgaben, lösen eventuelle Unklarheiten auf, motivieren uns gegenseitig oder führen einfach mal ein kurzes „Hey, wie geht’s dir gerade?“-Gespräch. Auch das freitägliche Zucker.Frühstück wird im Videochat virtuell weitergeführt, sodass wir uns teamübergreifend mit den Kollegen austauschen können.

Tipp 3: Den richtigen Arbeitsplatz schaffen

Bürofeeling trotz Wohnzimmeratmosphäre? Das geht! Das Wichtigste: Auf dem Schreibtisch sollten nur Dinge liegen, die für die Arbeit im Homeoffice wirklich benötigt werden. Egal, ob es der Esstisch, ein richtiger Schreibtisch oder der Couchtisch ist: Private Unterlagen und ablenkende Gegenstände sollten weggeräumt werden. So schaffen wir wortwörtlich Platz für unsere Gedanken und fördern die Konzentration.

To-Do-Listen – im Homeoffice vielleicht sogar noch wichtiger als im Büro. Foto: Pixabay/edar

Tipp 4: Pausen einhalten

Pausen sind wichtig. Wir halten sie ein. Neben der Mittagspause tun auch kurze Fünf-Minuten-Pausen gut und sorgen dafür, dass anschließend wieder produktiv weitergearbeitet werden kann. Zu wissen, dass man in einer Viertelstunde kurz Pause macht, spornt unheimlich an, diese letzten Minuten noch einmal Vollgas zu geben. Wichtig: Vor allem die Mittagspause konsequent einhalten und möglichst weit weg vom Arbeitsplatz verbringen.

Tipp 5: Ausreichend bewegen

Bewegung regt das Gehirn an, Leistung zu erbringen. Wir empfehlen einen persönlichen „Workout“-Plan: ein zehnminütiger Spaziergang in der Mittagspause, eine kurze Stretching-Einheit vor Beginn jeder neuen Aufgabe oder ein Youtube-Workout zum Feierabend. Bei Zucker. findet zudem trotz Homeoffice regelmäßig ein interner Yoga-Kurs statt. Dieser sorgt für Spaß, Motivation und einen gesunden Start in den Tag. Try it out!

Tipp 6: Das richtige Outfit wählen

Wir geben zu, es besteht ein gewisser Reiz darin, zu Hause in Jogginghose zu arbeiten – „Sieht ja eh niemand“. Stimmt, hindert aber daran, Arbeit und Freizeit voneinander zu trennen und mindert die Produktivität. Besser ist es, sich morgens wie gewohnt fertig zu machen und ein bürotaugliches Outfit zu wählen. So bleibt auch das Highlight bestehen, zum Feierabend in die Jogginghose zu schlüpfen und die Arbeit auf der Couch hinter sich zu lassen.

Tipp 7: Einen Homeoffice-Soundtrack finden

Musik hilft, motiviert und konzentriert zu bleiben. Viele Musik-Streamingdienste bieten mittlerweile eigene Kategorien mit speziellen Home-Playlists: Von Klassik bis Techno ist alles dabei. Jetzt heißt es: Reinhören und rausfinden, bei welcher Musik die eigene Konzentration am höchsten ist. Wir bei Zucker. haben eine eigene Playlist mit unseren Lieblingsliedern erstellt. Zwar arbeitet gerade jeder woanders, doch hören wir dennoch die gleiche Musik – auch eine Art der Verbundenheit.

Der passende Homeoffice-Soundtrack sorgt für Motivation am Arbeitsplatz zu Hause. Foto: Pixabay/PhotoMIX-Company

Tipp 8:  Ablenkungen einschränken

blenkung mindert unserer Produktivität. Natürlich lässt sie sich im Homeoffice nicht komplett verhindern, was auch total normal und verständlich ist. Trotzdem kann man gewisse Maßnahmen ergreifen, vermeidbare Ablenkungen auszuschließen. So kann das private Handy während der Arbeit auch mal für eine gewisse Zeit ins Nebenzimmer verschwinden.

Tipp 9: Viel trinken und gesund ernähren

Nicht nur im Homeoffice ist es wichtig, viel zu trinken und sich gesund zu ernähren. Wassertrinken regt das Gehirn an und eine gesunde Ernährung hilft dabei, produktiv zu bleiben. Dadurch, dass wir jetzt die Zeit und Möglichkeit haben, unser Mittag frisch zuzubereiten, nutzen wir diese Chance natürlich und werden bei unseren Mahlzeiten richtig kreativ.

Tipp 10: Das Homeoffice akzeptieren

Letzter und vielleicht wichtigster Tipp: Die Umstellung akzeptieren. Ja, das Homeoffice ist etwas anderes als das Büro. Ja, es besteht eine größere Ablenkungsgefahr als im normalen Büroalltag. Ja, vielleicht ist man mal einen Tag lang weniger produktiv als sonst. Das ist ok. Solange wir trotzdem unser Bestes geben, die Situation so normal wie möglich zu handhaben.

Start in die dunkle Jahreshälfte: Tipps gegen den herbstlichen Office-Blues

Regelmäßige Gänge zur Eisdiele um die Ecke, Tischventilatoren im Dauerbetrieb und ein Sommerfest auf der Insel der Jugend. So oder ähnlich lässt sich der lange Sommer bei Zucker. zusammenfassen. Doch mit immer kürzer werdenden Tagen rückt die dunkle Jahreszeit stetig näher und lässt die heißen Monate leider schnell in Vergessenheit geraten. Es geht euch genauso? Wie ihr trotz des Herbsteinbruchs dem Office-Blues entgehen könnt, haben wir für euch in unseren Top 5 zusammengetragen.

„I want to ride my bicycle, I want to ride my bike“

Fahrradfahren kann Symptome leichter bis mittlerer Depressionen lindern | Foto: Snapwire/Pexels


Freddy Mercury hat es damals schon gewusst: Fahrradfahren macht gute Laune! Statt morgens oder nach der Arbeit mit der überfüllten Bahn von A nach B zu kommen, schwingt euch aufs Rad und vergesst während der Fahrt die Alltagssorgen. Auch schnelles Gehen kann dabei helfen, auf andere Gedanken zu kommen. Laut einer Studie der Harvard University aus dem Jahr 2005 helfen bereits fünf Einheiten von 35 Minuten oder drei Einheiten von 60 Minuten pro Woche Symptome einer leichten bis mittleren Depression zu lindern.

Grüne Office-Oase

Pflanzen in Büroräumen haben positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit

Pflanzen in Büroräumen haben positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit | Foto: Pflanzenfreude.de


Forscher der University of Exeter fanden heraus, dass Pflanzen in Büroräumen nicht nur für eine frische Sauerstoffzufuhr sorgen, sondern auch positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Angestellten haben. In einer Studie aus dem Jahr 2014 wurden die Auswirkungen grüner Arbeitsplätze auf die Wahrnehmung der Konzentration und der allgemeinen Zufriedenheit untersucht. Über einen Zeitraum von zwei Monaten stieg die Produktivität bei denjenigen Angestellten, die die grünen Mitbewohner in ihr Interieur aufnahmen, um bis zu 15 Prozent.

Die international bekannte Lern-, Kommunikations- und Hirnforscherin Vera F. Birkenbihl geht sogar so weit und empfiehlt eine eher ungewöhnliche, aber leicht umzusetzende Methode, um unerwartete Freude in unseren Arbeitsalltag zu integrieren: das Verleihen eines Blumenstraußes. Ein Mitarbeiter bringt dabei einen Strauß mit ins Büro und stellt ihn einem Kollegen auf den Schreibtisch. Dieser wird darum gebeten, ihn nach einer halben Stunde an den nächsten weiterzureichen. Nach dieser Zeit hätte er ihn sowieso nicht mehr beachtet und so kann sich das gesamte Büro im Laufe des Tages an den Blumen erfreuen.

Wer nach einer dauerhaften Lösung sucht, kann sich auf Pflanzenfreude.de Inspirationen für die neue Jahreszeit und Sauerstoff spendende Pflanzen für den Arbeitsplatz holen. Für all diejenigen, die noch keinen grünen Daumen besitzen, gibt es hier neben vielen Ideen auch einfache Tipps zur Pflege.

Lasst das Dopamin frei

Musikhören bei der Arbeit setzt Dopamin frei

Musikhören setzt Dopamin frei | Foto: Plantronics


Und zwar mit Musik! Der Neurotransmitter wird vom Gehirn bei positiven Erlebnissen, die in Verbindung mit Belohnungen wie Nahrung, Sex und Drogen stehen, freigesetzt. Und so auch beim Hören von Musik. Das stellte das Montreal Neurological Institute and Hospital in einer Studie fest, in der der biochemische Zusammenhang zwischen Musik und Emotionen untersucht wurde. Beim Vorspielen ausgewählter Musikstücke, verursachten besonders folgende Titel sogenannte „musical chills“ bei den Probanden:

  1. Claude Debussy – Claire de Lune
  2. Samuel Barber – Adagio for Strings
  3. Beethoven – Piano Sonata No. 17 in Minor D
  4. Explosion in the sky – First breach after coma
  5. Tiësto – Adagio for Strings

Es werde Licht

Raus aus dem dunklen Büro! Tageslichtmangel fördert den Office-Blues. | Foto: Bruce Mars/Pexels


Mit Beginn der dritten Jahreszeit ändern sich nicht nur die Temperaturen schlagartig. Der Herbstbeginn geht Hand in Hand mit immer kürzer werdenden Tagen. Geht die Sonne Ende September noch um 18:45 Uhr unter, so sind die Tage am 31. Oktober, dank Zeitumstellung, schon um 16:37 Uhr zu Ende. Welchen Einfluss eine verringerte Lichtaussetzung hat, stellten Forscher der University of Illinois fest. Sie fanden heraus, dass Angestellte mit Fenstern im Büro durch die erhöhte Aufnahme von weißem Licht durchschnittlich 46 Minuten länger schlafen. Dies wirkte sich auch auf die Produktivität und Vitalität der Probanden aus. Wie wäre es daher mit einem Mittagessen im Park? Falls es dafür zu kalt sein sollte, empfehlen sich auch Tageslichtlampen, die die Lichtfarbe zur Mittagszeit imitieren. Diese entspricht in Nordeuropa ca. 6.000 Kelvin, welches einer sehr klaren, weißen Farbe nahe kommt.

Ab in den Urlaub

Eine Reise nach Curacao vertreibt den Office-Blues mit Sicherheit

Eine Reise nach Curacao vertreibt den Office-Blues garantiert | Foto: Curaçao Tourist Board


Wenn alle Stricke reißen, hilft nur noch eins: Den nächsten Urlaub planen. Denn Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude!

Selbstorganisation: Fahrplan für eure To-do-Liste

Habt ihr im Angesicht des täglichen Workloads auch mal wieder den Überblick verloren? Was uns morgens noch gut strukturiert durch den Kopf geistert, kann nachmittags schon einen einzigen großen Ball ergeben, den wir mit jeder weiteren Aufgabe munter vor uns her jonglieren. Angesichts von zig Meetings und 60 oder mehr E-Mails täglich ist das keine Seltenheit. Und dennoch muss es ihn doch geben, den richtigen Weg, trotz allem die Oberhand zu behalten.

Gerade im Kommunikations- und Projektmanagement ist eine gute Selbstorganisation als Erfolgsvariable kaum zu überschätzen. Da erscheint sie uns wie der Phönix aus der Asche: Die gute alte (und vor allem sauber geführte) To-do-Liste. Sie gibt uns Halt und unterstützt uns dabei, Aufgaben gezielt und geordnet abzuarbeiten. Wikipedia verrät, worum es sich dabei eigentlich handelt: „Die To-do-Liste […] ist im Aufgabenmanagement oder in der Aufgabenplanung eine Liste, die festlegt, welche Aufgaben anstehen, wer dafür verantwortlich ist und bis wann sie erledigt sein müssen.“ Soweit so gut. Doch der Teufel steckt im Detail beziehungsweise in der Auswahl der Punkte und ihrer Priorisierung.

To-do-Liste: Diese zwei Fallen gilt es zu umgehen

Zwei wesentliche und weitverbreitete Fallen im Umgang mit To-do-Listen lassen sich auf das Belohnungssystem zurückführen, das tief in unserer Persönlichkeitsstruktur verankert ist. Sagen wir auf der einen Seite ist Ben, der seinen Schreibtisch nur mit einem guten Gefühl verlässt, wenn er möglichst viele Punkte seiner Liste abhaken kann. Dieses Belohnungssystem kann ihn dazu verleiten, kleine und weniger wichtige To-dos den Essentials vorzuziehen. Obwohl er jeden Tag viele Aufgaben erfüllt, bleiben wichtige Punkte offen.

Auf der anderen Seite haben wir Mia. Sie fühlt sich nach der Arbeit oft energielos und ineffizient, da sie ihre Aufgabenliste wieder einmal nicht abarbeiten konnte. Anstatt sich auf die für den Tag notwendigen Tasks zu konzentrieren, führt sie kilometerlange Listen, die das Meeting am Nachmittag ebenso beinhalten wie die Vorbereitung des Quartals-Reportings in acht Wochen. Auch hier liegt ein Prioritätsproblem vor, mit dem Ergebnis, dass Mia die stetige Erinnerung an das Nicht-Schaffen aller Punkte und das damit verbundene schlechte Gefühl Energie rauben, die eigentlich in den Arbeitsprozess fließen sollte.

So setzt ihr die To-do-Liste effizient ein

Damit ihr mit eurer To-do-Liste nicht baden geht, haben wir euch nachfolgend ein paar Tipps und Kniffe zusammengestellt:

  1. Der richtige Zeitpunkt: Idealerweise erstellt ihr eure To-do-Listen bereits am Vorabend. Das hat den Vorteil, dass ihr mit freiem Kopf in den Feierabend startet und am nächsten Morgen bereits alle Aufgaben vor Augen habt und keine wertvolle Zeit verschenkt.
  2. Nicht mehr als 10 Punkte: Achtung! Eure To-do-Liste sollte nur die wichtigsten und dringendsten Aufgaben für heute und morgen umfassen. Alles, was länger warten kann, findet in Monats- und Wochenlisten oder eurem Kalender Platz. Zudem nehmen die meisten Aufgaben mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich einkalkuliert. Ihr fahrt also gut damit, nur circa 70 Prozent eures Arbeitsalltags zu verplanen. Der restliche Puffer stellt sicher, dass ihr eure Aufgaben auch schafft.
  3. Die richtige Struktur: Die Abfolge der To-dos sollte bereits eine Priorisierung festlegen. An dieser Stelle bietet sich beispielsweise das Vorgehen nach der 1-3-5 Regel an: Ganz oben steht dabei eine einzige Aufgabe – die mit der höchsten Priorität. Darauf folgen bis zu drei wichtige Aufgaben und darunter bis zu 5 kleine Aufgaben. Der Vorteil: Die Liste ist kompakt, bietet eine sehr gute Übersicht und ist schaffbar.
  4. Aufgaben only: Damit der „Aufgabenzettel“ übersichtlich bleibt, solltet ihr von der Integration von Events und Meetings absehen und stattdessen wirklich nur To-dos aufnehmen.
  5. Große Aufgaben herunterbrechen: Um Fortschritte auch bei unübersichtlichen Projekten greifbar zu machen, ist es sinnvoll, diese in Teilschritte zu zerlegen. Die kleinen Erfolge sorgen für die nötige Motivation. Darüber hinaus ergibt sich aus den Teilaufgaben beinahe automatisch ein Ablaufplan zur Lösung der komplexen Aufgabe.

Next Level: Meistertask und kreatives Austoben

Natürlich sind für eine To-do-Liste nicht zwangsläufig Zettel und Stift notwendig. Neben umfangreichen Projektmanagement- und Kommunikationslösungen, die sich vor allem für Unternehmen und große Teams eignen, gibt es viele pfiffige und teils kostenlos nutzbare Tools, die eine handschriftlich geführte To-do-Liste ersetzen oder diese gar auf das nächste Level heben können. Eines dieser Tools ist Meistertask, das sowohl in Form einer Browser- als auch Smartphone-App (oder im Wechsel) genutzt werden kann. Der Service bietet Raum für verschiedene Projekte und deren Aufgaben, erlaubt das Verschieben der To-dos in die Kategorien Open, In Progress und Done sowie die individuelle Zuteilung von Aufgaben für Personen und verfügt über eine enorm hilfreiche Erinnerungsfunktion per E-Mail. Das Arbeiten mit Meistertask gestaltet sich intuitiv und effizient und sorgt nicht etwa für noch mehr Aufwand.

Wer dennoch auf die alte Schule setzt, dessen Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt, wie die einfache Suche auf Pinterest zeigt. Es kann etwas dauern, bis ihr die für euch passende Form der To-do-Liste gefunden habt. Der Aufwand zahlt sich jedoch aus – und das tagtäglich!

Was sind eure Tipps zur optimalen Aufgabenorganisation? Wir freuen uns über Anregungen im Kommentarfeld.