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Let’s talk about: Media-Podcasts für Lifestyle-Inspiration

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Podcasts boomen – laut einer Studie von Goldmedia hörten 2020 mehr als 10 Millionen Deutsche über 14 Jahren aktiv Podcasts, über 4 Millionen sogar täglich mindestens eine Show. Immer mehr Zuspruch finden vor allem Podcasts, die von bekannten deutschen Medienhäuser vertont werden  wie unter anderem Das Thema von der SZ, Mal angenommen von der Tagesschau, Einspruch von der FAZ oder Verbrechen von der ZEIT. Viele der sogenannten Media-Podcasts beschäftigen sich zudem immer mehr mit inspirierenden Lifestyle Themen – korrespondierend zu den Ressorts ihrer (Online)Magazine.

Von den reichweitenstärksten Podcasts haben die meisten bestimmt schon einmal gehört, aber wusstet ihr auch, dass es einen Podcast von der LandIDEE-Zeitschrift gibt? Wir haben ein paar Schätze in unserer Podcast-Bibliothek gefunden, die wir gerne mit euch teilen möchten:

Brigitte BE GREEN

…ist ein Nachhaltigkeits-Podcast der Brigitte, beziehungsweise des relativ neuen, gleichnamigen Magazins Brigitte BE GREEN. Redaktionsleiterin Alexandra Zykonov unterhält sich mit Kolleg*innen, Influencer*innen und anderen Bekannten über nachhaltige Lifestyle-Themen. Im Podcast geht es nicht um unrealistische Ansprüche und den perfekten Umweltretter, sondern um die Herausforderungen, die ein nachhaltiger Lifestyle mit sich bringen kann. Themen wie Fair Fashion, nachhaltige Menstruationsprodukte, Öko-Beauty-Produkte oder Diskussionen über Veganismus und Klimawandel mit den Großeltern werden humorvoll angerissen. Alexandra und ihre Gesprächspartner*innen bleiben dabei knallhart ehrlich und reden zum Beispiel auch über das schlechte Gewissen, das uns plagt, wenn wir uns einmal bewusst nicht-nachhaltig verhalten haben. Genau diese Ehrlichkeit ist es, die den Podcast ausmacht. Hört auch gerne in die anderen Brigitte-Podcasts wie zum Beispiel Brigitte Bücher, Paaradox oder What the finance, mit Themen rund um Literatur, Beziehungen und die Finanzwelt, rein.

Sofa so good

Den Interior-Podcast von Schöner Wohnen feiern wir nicht nur für das Wortspiel im Titel. Chefredakteurin Bettina Billerbeck und Kolumnistin Anne Zuber diskutieren in diesem Format über die großen und kleinen Themen der Living-Welt: Offene Küchen, Tipps für einen besseren Schlaf, Wandfarben, Raumdüfte, Zimmerpflanzen, Haustiere und und und… Witzige Insights, nützliche Tipps und coole DIYs verbessern unsere persönlichen Interior-Design-Skills. Die Life Hacks lassen sich sogar meistens direkt umsetzen. Das Ergebnis? Wohlfühl-Level 100 im geliebten Zuhause – gerade zur aktuellen Zeit (Stichwort: Homeoffice) wichtiger, denn je!

#twentysomething

…powered by GLAMOUR. Ganz im Sinne des Magazins erzählt Lina Mallon aus ihrem Alltag und schneidet alle wichtigen Themen an, die uns in den Zwanzigern interessier(t)en. Sie quatscht über das Singlesein, Tinderdates, Schnapsideen, Spontan-Aktionen und allem, was sie selbst in und aus ihren Zwanzigern gelernt hat. Lisas Erfahrungen bringen uns zum Lachen und Grübeln. Sie redet Klartext und wir können uns in der einen oder anderen Situation selbst wiederfinden, oder aber aus ihren Learnings eigene Schlüsse ziehen. Der Podcast hilft auf jeden Fall beim Reflektieren, Akzeptieren und Wachsen. Übrigens: Die Themen sind nicht ans Alter gebunden! Auch mit 30, 40 oder whatever ist der Podcast absolut empfehlenswert und inspirierend.

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Verstehen, fühlen, glücklich sein

Meta-Themen wie Angst, Freundschaft, Liebe und Glück betreffen uns alle. Sinja Schütte, die Chefredakteurin der Flow betrachtet die großen Gefühle und Beziehungsfragen aus der Perspektive der Achtsamkeit. Ihr Gesprächspartner ist dabei Meditationsforscher Dr. Boris Bornemann – spannende Gedankenanreize sind das Ergebnis der Unterhaltungen. Statt bloßem „Psycho-Gelaber“ regt der Mix aus persönlichen Meinungen und wissenschaftlichen Tatsachen wirklich zum Nachdenken und Hinterfragen von Dingen an, über die wir uns vorher vielleicht noch gar keine Gedanken gemacht haben. Dieser Achtsamkeits-Podcast ist spannend und intensiv – hier lassen wir uns gerne bereichern.

Quatschen mit Sauce

Quatschen – das können die Podcaster! Und wie heißt es so schön? Die besten Gespräche finden in der Küche statt! Zum „Küchentalk“ laden Essen & Trinken Chefredakteur Jan Spielhagen und Online-Chefin Christina Hollstein prominente Gäste wie den Sternekoch Tim Raue ein und plauschen über’s Essen – was sonst?! Restauranterfahrungen, Rezeptideen und kleine Sünden: Der Podcast macht Geschmack auf mehr. #foodspiration garantiert!

Wir sind im Podcast-Rausch und hoffen, euch mit unseren Tipps inspirieren zu können. Jetzt heißt es: Ohren auf, Podcast an, Rest der Welt auf Pause!

Das Mysterium der Tastaturen – Alltagstechnik Part 1

Ein Blogbeitrag unseres Kollegen Pierre

Für Leute wie uns, die die meiste Arbeitszeit mit dem Tippen von Mails, Pressemitteilungen, Übersetzungen etc. auf der Computertastatur verbringen, ist es extrem wichtig, das passende Peripheriegerät für sich und die eigenen Hände zu finden. Wir meinen das ernst: immerhin kann die Gesundheit unserer Finger und Hände davon abhängen und auch unsere Produktivität könnte durch ungeeignete Tastaturen beeinträchtigt werden! In diesem Sinne können wir stolz behaupten, trotz Lifestyle-Agentur-Image auch ein bisschen geeky und nerdy zu sein: Wir spüren Techniktrends auf uns suchen nach den neusten Geräten auf dem Markt – nicht nur, um immer up to date zu bleiben, sondern auch, um unseren MitarbeiterInnen einen möglichst angenehmen Arbeitsalltag zu verschaffen.

Der neuste Markttrend dreht sich um mechanische Tastaturen. Ein Must-Have für alle Technik-Freaks könnte man meinen, doch zur Wahl der perfekten Ausstattung sollten noch andere Kriterien als allein der Typus berücksichtigt werden. Dazu zählen beispielsweise die Ergonomie und die Tragbarkeit. Zu Recht kommt dem / der einen oder anderen jetzt die Frage auf: „Wofür ist es denn bitte wichtig, dass ich meine 60 cm lange Tastatur mit mir herumtragen kann?!“ Lasst es uns euch erklären! Gemeinsam finden wir heraus, welche Tastatur am besten zu uns passt. Angefangen mit einer kurzen Vorstellung der mechanischen Tastatur…

Bei uns im Zucker. Office weiß jeder etwas mit diesem neumodischen Begriff anzufangen – hoffen wir zumindest, denn einer unserer Mitarbeiter hat diese Innovation bereits im Büro getestet. Wie das aussah? Besser Frage: Wie sich das angehört hat? Nicht zu überhören. Die relative Lautstärke hat einen Grund: Der Nutzer hört, dass seine Eingabe erfolgreich war und kann so zum Beispiel Rechtschreibfehler durch Buchstabenlücken umgehen. Genau dieses Feature macht die mechanischen Tastaturen so beliebt – insbesondere bei Gamern, die wie immer die Hauptzielgruppe im Bereich der PC-Peripheriegeräte darstellen.

Was sind das für mechanische Tastaturen, über die alle reden?

Doch mechanische Tastaturen haben noch viel mehr Vorteile für jeden, der sich das Tippen zur beruflichen Leidenschaft gemacht hat. Müssten wir uns auf drei Argumente beschränken, wären es die Genauigkeit, der Schreibkomfort und die flinke Tastenrückgabe, die die Tippgeschwindigkeit erhöht.

Worin genau liegt nun der Unterschied zu den good old Basistastaturen, die wir jahrelang genutzt haben und eventuell immer noch nutzen? Um es kurz zu fassen: Bei unserer Tastatur, die der Profi übrigens Folientatstatur nennt, ist jede einzelne Taste mit einer einzigen Folie verkuppelt – so sind letztendlich alle Tasten irgendwie miteinander verbunden und senden Signale über einen einzigen Kanal. Anders bei der mechanischen Tastatur: Jede Taste ist mit einem eigenen Schalter verbunden, der unabhängig von dem, was um sie herum geschieht, sein eigenes Signal sendet. Eben diese Schalter sind es, die den Knackpunkt des Marketingkampes zwischen den Hardware-Herstellern darstellen. Sie können nämlich an die Bedürfnisse der einzelnen Nutzer angepasst und entsprechend verändert werden – crazy, oder?

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Farbe zum Schalter bekennen

Bei dieser sogenannten Switch-Technologie stehen die Nutzer also im Mittelpunkt, wobei verschiedene Arten von Schaltern auch verschiedene Bedürfnisse erfüllen. Der Übersichtlichkeit halber sind sie deshalb in verschiedene Farbgruppen unterteilt: schwarz, braun, rot… Das sind unsere Favoriten, da sich sich im Büroalltag am besten anwenden lassen.

Schwarze Schalter: besonders beliebt auf Grund ihrer hohen Widerstandsfähigkeit (60g Druck zur Aktivierung des Schalters erforderlich). Dieser Widerstand verringert das Risiko, versehentlich falsche Buchstaben, Zahlen oder Zeichen einzugeben. Zudem sind Tastaturen mit schwarzen Schaltern verhältnismäßig leise. Einziger Kritikpunkt von unserer Seite: Nach acht Stunden Tipparbeit kommen die Fingerfitness an ihre Grenzen. Gibt es eigentlich Finger-Muskelkater?

Braune Schalter: besonders beliebt auf Grund ihrer Vielseitigkeit. Als „neutralste“ Schalter auf dem Markt eignen sie sich vor allem für Viel-Schreiber. Die Tasten müssen nicht bis zum Anschlag gedrückt werden, was wiederum die Tippgeschwindigkeit erhöht. In der Fachsprache fällt diese Eigenschaft unter die Kategorie „taktil“. Der einzige Nachteil dabei ist das Risiko, aus Versehen eine falsche Taste zu drücken – die Tippgenauigkeit büßt ein. Dafür werden die Finger nicht so schnell müde, denn der Tastenwiderstand ist verhältnismäßig gering (bei Produkten der Firma Cherry sogar weniger als 45g). Außerdem sind Tastaturen mit braunen Schaltern ziemlich leise, da sie nur leicht angetippt werden müssen. Deshalb eignen sie sich besonders in Großraumbüros.

Rote Schalter: besonders beliebt auf Grund ihrer leichten Bedienung. Die roten Schalter benötigen tatsächlich nur eine Kraft von 45 Gramm, um aktiviert zu werden, was das Schreiben im wahrsten Sinne des Wortes erleichtert. Zudem sind sie äußerst leise und somit sehr angenehm in der Anwendung. Am beliebtesten ist in dieser Hinsicht die Silent Red Variante vom Unternehmen Cherry – try it out!

Wie ihr jetzt vielleicht schon mitbekommen habt, dominieren der Hersteller Cherry sowie die Firma Kailh derzeit den Markt. Mit Blick auf die Farbwelten machen beide Unternehmen gemeinsame Sache: Der Farbcode bleibt kohärent, damit keine Verwirrung beim Nutzer entsteht, wenn die rot bei der einen Firma für weich und leise steht, bei der anderen jedoch für hart und laut.

Wir fassen zusammen: Tastaturen-Schalter werden mit Farben beschrieben und sind in drei Kategorien eingeteilt. Es gibt klickende (Taste zur Aktivierung leicht berühren, bis „Klick“ ertönt), taktile (Taste zur Aktivierung nur leicht berühren, bis ein Widerstand spürbar ist) und lineare (Taste zur Aktivierung ganz durchdrücken) Typen. Es liegt an euch, die richtigen Schalter für individuelle Bedürfnisse zu wählen.

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Der Experten-Tipp

Aber was ist jetzt unsere Empfehlung?! Das ist die Frage…Ihr werdet jetzt vielleicht überrascht sein, aber wir empfehlen nicht unbedingt mechanische Tastaturen. Trotz überzeugender Vorteile und Trend-Faszination erfüllen sie nämlich nicht immer jeden Bedarf, den wir im Büro oder Homeoffice verspüren. Trotz Neuheit und Tech-Revolution haben die Folientastaturen definitiv ihre Daseins-Berechtigung. Es kommt also ganz darauf an, was ihr braucht, wie ihr Tastaturen nutzt, wo ihr arbeitet etc. Dürfen wir präsentieren? Die verschiedenen Tastature-Typen:

Typ 1: Der / Die Produktive

Das Keyboard Model S Professional Soft Tactile MX – Diese Tastatur wird weithin als eine der besten Eingabetastaturen auf dem Markt anerkannt. In vielen Rezensionen wird sie als der wahr gewordene Traum eines Schreibers hervorgehoben. Sie verwendet braune Schalter, um sicherzustellen, dass eure Finger nicht so schnell müde werden und sich eure Kollegen nicht über Lärmbelästigung beschweren. Mit einem Preis um 150 € handelt es sich hierbei um eine High-End-Tastatur, die bei sorgfältiger Pflege jahrelang hält. Wir alle kennen den Moment, wenn eine Taste so stark verblasst, dass wir nicht mehr lesen können, was darauf steht. Bei diesem Keyboard sind die Tastenbeschriftungen mit einem Laser eingraviert, um einem solchen Ärgernis vorzubeugen.

Typ 2: Der / Die Tollpatschige

TOMOKO Mechanische Gaming-Tastatur – Das Interessanteste an dieser Tastatur ist wahrscheinlich ihr Preis; sie ist das perfekte Beispiel für „gut aussehend, effizient, billig“, was sie zum idealen Einsteiger-Modell für mechanische Tastaturen macht. Zudem ist diese Variante wasserfest, was den Kaffee-Verschüttern und Morgenmuffeln unter uns zu Gute kommt – sie hat sogar einen im Gehäuse integrierten Abfluss, um die in die Tastatur verschüttete Flüssigkeit leichter abfließen zu lassen. Allerdings fällt diese Tastatur unter die Kategorie „klickend“ – für tollpatschige Mitarbeiter jedoch das geringere Übel. Schließlich geht sie dafür nicht so schnell kaputt.

Typ 3: Der / Die OptimiererIn

Kinesis Freestyle Pro Leise – Lasst euch von eurer Tastatur vor Augen führen, wie schlecht eure Körperhaltung vor dem Bildschirm ist! Klingt provokant? Ist es auch! Muss aber sein und tut vor allem gut. Die neue „Aufteilung“ er Hände und Finger auf die verschiedenen Tasten mag zunächst gewöhnungsbedürftig sein, führt nach einigen Tagen aber zur Erkenntnis, dass Schulter- und Rückenschmerzen mit der verkrampften Handhabung einer winzigen Tastatur zusammenhängen. Die Freestyle Pro gibt es mit braunen und „Silent Red“ Schaltern für eine möglichst stille Eingabe. Der Preis ist dafür relativ hoch, da die Tastatur mit allem notwendigen Zubehör wie zum Beispiel Handgelenkstützen ausgestattet ist, die der / die OptimiererIn bedarf. Sie kostet über 200 €, doch ist diese Summe auf jeden Fall wert.

Typ 4: Der / Die Bildschirm-Multitasker

Logitech K780 Mehrgeräte – Hierbei handelt es sich um eine Folientastatur, für die wir bisher keine mechanische Alternative finden konnten. Dieses dünne und kleine Modell ermöglicht es, bis zu drei Geräte, darunter einen PC oder Mac, mit drahtlosen Empfängern oder Bluetooth-Geräten zu verbinden. Während ihr Meeting-Protokolle auf dem Tablett verfasst und parallel Mails per Smartphone beantwortet. Der Wechsel von einem Gerät zu einem anderen ist super einfach, da die dafür vorgesehenen Tasten direkt auf der Tastatur implementiert sind. Einziger Nachteil wäre unseres Erachtens die Tatsache, dass es mit Standard-AAA-Batterien betrieben wird, die regelmäßig gewechselt werden müssen, was etwas mehr Abfall erzeugt, als es sollte.

Typ 5: Der / Die Nomade / Nomadin

Microsoft Universal-FalttastaturUnsere persönliche Favoritin, die mit uns bereits um die Welt gereist ist und hoffentlich noch viele Jahre ein treuer Begleiter bleibt. Sie ist der Logitech sehr ähnlich, nur kann sie nicht an einen richtigen PC oder Mac angeschlossen werden. Die Verbindung erfolgt mit einem Bluetooth-Peripheriegerät wie Smartphone oder Tablet. Diese Tastatur ist dafür gedacht, überall hin mitgenommen zu werden. Sie passt problemlos in jeden Rucksack und wird schnell zu eurem neuen besten Freund. Mit ihr könnt ihr euch unterwegs zum Beispiel längere Notizen machen, egal, ob auf der Parkbank, im Flugzeug oder während der Zugfahrt. Dank ihr können wir unterwegs auf den Laptop verzichten und stattdessen auf das Smartphone ausweichen. Die Folientastatur hat es in sich und ist auch nach Jahren immer noch top fit – wir sprechen aus persönlicher Erfahrung!

Typ 6: Der / Die Nachhaltige

Cherry Stream Tastatur – Peripheriegeräte sind hinsichtlich der Nachhaltigkeit nicht ganz ohne. Zugegebenermaßen sind sie ressourcenfressend, aus Kunststoff, teilweise extrem zerbrechlich und ein Ersatz von Einzelteilen ist oft unmöglich. Einige Hersteller sind gerade dabei, einen anderen Ansatz zu entwickeln und die Art und Weise, wie sie ihre Produkte herstellen und handhaben, neu anzugehen. Wir hätten zum Beispiel ZSA erwähnen können, eine auf ergonomische Tastaturen spezialisierte amerikanische Firma, die die Produktion nicht an Subunternehmer vergibt, sondern ihre Tastaturen von eigenen Mitarbeitern mit Sitz in Taiwan zusammenbauen lässt. Doch wir haben auch etwas „Einheimischeres“ gefunden, der Name sollte euch mittlerweile schon bekannt vorkommen:

Cherry – ein deutsches Unternehmen, das mit mehreren auf Nachhaltigkeit spezialisierten Firmen zusammengearbeitet hat, um einen bewussteren Umgang mit dem Design und der Lebensdauer ihrer Produkte zu entwickeln. Einige der Peripheriegeräte haben sogar das Siegel des Blauen Engels erhalten, ein Beweis dafür, dass Cherry aktiv dabei ist, die Dinge zum Besseren zu verändern – von der umweltfreundlichen Beschaffung über eine umweltgerechte und energieeffiziente Produktion bis hin zum nahezu vollständigen Recycling der Produkte am Ende ihres Lebenszyklus. Eine dieser Tastaturen ist das sogenannte Stream: Zwar ohne mechanische Schalter, für die der Hersteller bekannt ist, erfüllt sie dennoch die Anforderungen des Büroalltags und verlockt mit einem attraktiven Preis von 20 bis 30 €.  

Abschlussworte

Wir hoffen, ihr konntet etwas lernen und wisst jetzt Bescheid über das Peripheriegerät-Universum mit seiner Tastatur-Galaxie. Zu welchem Tasten-Typ gehört ihr? Jede/r von uns hat Anspruch auf eine ideale Tastatur – denn wenn die Basis stimmt, kann umso mehr in die Tasten gehauen und produktiv gearbeitet werden. Vielleicht hilft euch dieser Beitrag, eben diesen Anspruch mit den beruflichen Bedürfnissen, körperlichen Notwendigkeiten und persönlichen Meinungen vor dem IT-Manager geltend zu machen. Dabei haben wir euch nur eine kleine Auswahl von Sternchen aus der Tastatur-Galaxie präsentiert. Unser Tipp: Begebt euch auf die Suche nach der Tastatur eurer Träume!

Dies war nur der erste Beitrag einer Reihe von technischen Artikeln, die den Status quo 2020 in Bezug auf Büro-Peripheriegeräte darstellen. Seid gespannt, als nächstes stehen Mäuse und Bildschirme auf dem Programm…

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Schluss mit der Mail-Flut – Tipps für den smarten Umgang mit E-Mails

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Könnt ihr auf Anhieb sagen, wie viel Zeit ihr täglich mit dem Checken, Organisieren und Bearbeiten von E-Mails verbringt? So praktisch die digitalen Nachrichten auch sind, sie bergen durchaus Ablenkungs- und Verzettelungspotenzial. Mit unseren Tipps zum effizienteren Umgang mit E-Mails, seid ihr zukünftig organisierter und sorgt dafür, dass keine wichtige Nachricht mehr durchrutscht. Die gesparte Zeit könnt ihr dann entspannt in andere To Dos investieren. Klingt gut? Dann legen wir los!

Dieser Artikel erschien zuerst (in Vor-Corona-Zeiten) auf  Smartworkers.net  und wurde leicht überarbeitet.

1. Feste Zeiten für Mails einplanen

Wir ertappen uns regelmäßig dabei, in Pausen oder während der Bearbeitung von (wichtigen) Aufgaben das Postfach zu checken. Das Problem dabei ist, dass Pausen-Zeiten nicht zur Erholung genutzt werden beziehungsweise das Einsehen der Mails vom eigentlichen Arbeitsprozess ablenkt. Doch wie kann aus dieser Routine ausgebrochen werden? Plant täglich feste Zeitslots für die Organisation eures Postfachs ein! Wie viele das sind, hängt ganz davon ab, wie oft ihr Mails erhaltet, die sofort bearbeitet werden müssen und keinen längeren Aufschub dulden. Sofern ihr nicht im Kundenservice tätig seid, sollten zwei bis vier Einheiten verteilt über den Arbeitstag genügen.

2. Das Postfach smart organisieren

Das klingt zunächst logisch und einfach. Natürlich seid ihr vertraut damit, wie man Ordner anlegt und smarte Filter einsetzt. Allerdings fällt es den Meisten oftmals schwer, eine logische Ordnerstruktur aufzubauen, bei der keine E-Mail verschwindet und die Inbox dennoch sauber bleibt. Prinzipiell lassen sich E-Mails in die folgenden Kategorien einordnen: Newsletter, heute erledigen, zur Wiedervorlage und wichtige Hintergrundinformationen für die Ablage beziehungsweise das Archiv.

Was die Organisation von Newslettern betrifft, bieten sich intelligente Filter an, um die Mail-Flut direkt in einem Ordner verschwinden zu lassen. Diese könnt ihr dann beispielsweise in Leerzeiten lesen. Alles mit dem Label „heute erledigen“, geht ihr innerhalb der dafür vorgesehenen Zeitslots an. Achtet dabei darauf, jede Mail möglichst nur einmal anzufassen und nach Erledigung ins Archiv zu verschieben. Den Wiedervorlage-Ordner kontrolliert ihr ein- bis zweimal pro Woche, um auch zukünftige Aufgaben und Projekte im Blick zu behalten. Die Ablage oder das Archiv lässt sich am besten nach Projekten und/oder Kunden ordnen. Pro-Tipp: Wer viele Unterordner bevorzugt, sollte auf ein E-Mail-Programm mit guter Suchfunktion, wie zum Beispiel Microsoft Outlook, setzten, um auch ältere Konversationen zuverlässig und in kurzer Zeit wiederzufinden.

Wem das Ordner-Prinzip aber gänzlich widerstrebt, kann auch beim Arbeiten im Posteingang glücklich werden. Arbeitet zum Beispiel mit Markierungen oder hakt bearbeitete Mails nach Vollendung des To-Dos direkt ab. Was die Markierungen anbelangt, empfehlen sich verschiedene Farben. Mit Bezug auf die vorher genannten Kategorien könnte das folgendermaßen aussehen: Rot für Newsletter, Blau für heute erledigen, Grün für zur Wiedervorlage und Gelb für wichtige Hintergrundinformationen für die Ablage beziehungsweise das Archiv.

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3. Richtiger Betreff führt zum Ziel

Passiert es euch häufig, dass eure E-Mails nicht beziehungsweise im gewünschten Zeitfenster nicht beantwortet werden? Dann solltet ihr eure Formulierungen überprüfen. Eine aussagekräftige Betreffzeile ist Trumpf. Verfasst diese am besten erst ganz zum Schluss, um darin möglichst knackig das Essentielle der E-Mail herauszustellen. Braucht ihr dringend Feedback, sollte das bereits im Betreff deutlich werden.

Hier ein Beispiel: [Projektname]: [Inhalt] mit der Bitte um Freigabe bis [Zeitpunkt].

Für Kunden, Dienstleister und Kollegen wird so schon auf den ersten Blick deutlich, um was es geht und dass die E-Mail schnell bearbeitet werden muss. Dringende Abstimmungen könnt ihr auch mit Hilfe einer entsprechenden Priorisierung hervorheben. Doch Vorsicht: So eine Priorisierung sollte sparsam eingesetzt werden, denn wenn ihr dauerhaft auch unwichtigere Mails „hoch“ einstellt, werdet ihr vielleicht nicht mehr ernst genommen und bewirkt genau das Gegenteil – eine verzögerte Antwort oder im Worst Case sogar gar keine.

4. In der Kürze liegt die Würze

Mails sollten immer nur so lang wie nötig sein – Umso kürzer und präziser, desto besser!  Versetzt euch in den Empfänger hinein: Wird deutlich, worum es geht oder bedarf es gegebenenfalls weiterer Informationen für ein besseres Verständnis? Ist der Inhalt gut strukturiert? Wenn ihr den Adressaten zwingt, gedanklich zu springen, macht ihr es nicht nur ihm schwer, sondern auch euch, da es die Zeit verlängert, bis ihr eine Antwort erhaltet. Eine gute Struktur endet nicht mit dem Inhalt, sondern sollte durch Absätze, Aufzählungen und sparsam eingesetzte Hervorhebungen optisch unterstützt werden. Ziel ist es, dass der relevante Inhalt schon beim Skimming [Überfliegen] des Textes deutlich wird.

Ein bedeutender Stellenwert der Mail kommt ganz zum Schluss: der Abschlussformel. Die Studie des Software-Anbieters Boomerang zeigt, dass E-Mails, die mit „Danke“, „Danke im Voraus“ und „Ich danke Ihnen“ enden, eine wesentlich höhere Antwort-Quote erzielen als solche, die nur „Liebe Grüßen“ senden.

5. E-Mails reduzieren

Ja, das geht wirklich! Beginnt mit dem Abbestellen (aller) nicht gebrauchten Newsletter. Das erfordert etwas Zeit, doch es gibt Dienste wie unroll.me, die euch dabei unterstützen und die Abmeldung weitgehend automatisieren. Hilfreich kann es auch sein, einfach alle Newsletter abzubestellen und erst nach ein paar Tagen zu entscheiden, was ihr wirklich lesen müsst und wollt.

Ein weiterer Tipp von uns ist, auch eure Antworten auf E-Mail noch einmal gründlich zu lesen, bevor ihr sie abschickt. Fragt euch, ob ihr wirklich auf alle Punkte des Absenders eingegangen seid und ob alle Fragen eurerseits deutlich werden, bevor ihr auf „Senden“ drückt. So provoziert ihr keine unnötigen Antwortschleifen.

Zudem kann das Ausweichen auf andere Medien helfen, den Mailverkehr zu reduzieren. Kann ein Sachverhalt eventuell telefonisch schneller geklärt werden? Für die unternehmensinterne Kommunikation bietet sich auch der Wechsel zu einen Team-Chat beispielsweise über Microsoft Teams oder Slacks an.