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Fünf Jahre Viral Video Award – heute geht’s los

Kinders, wie die Zeit vergeht. Schon zum fünften Mal veranstalten wir zusammen mit interfilm Berlin im Rahmen des Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin den Viral Video Award.

Ab heute sind wieder Filmschaffende aus aller Welt aufgerufen, ihre viralen Videos einzureichen. Wir suchen Filme mit einem Anliegen. Ob für oder gegen Marken, Ideen, Images – wichtig sind die Botschaft und die Absicht, diese viral im Netz zu verbreiten. Außerdem zu beachten: Die Videos dürfen nicht älter als zwei Jahre und nicht länger als zehn Minuten sein und müssen primär für das Internet konzipiert sein.

Videos können bis zum 16. September hier eingereicht werden. Vom 15. Oktober an könnt ihr dann auch ohne eigenes Viral mitmachen und im Online-Voting auf www.viralvideoaward.com helfen, aus den 21 Nominierten den Sieger des Publikumspreises zu ermitteln. Daneben vergibt auch in diesem Jahr eine Fachjury zwei weitere Preise für das beste politische Viral und das Viral des Jahres.

Falls ihr euch die Zeit bis dahin mit Web-Videos vertreiben wollt, seien euch nochmal die Nominierten des letzten Jahres ans Herz gelegt. Als Appetizer hier schon mal der Sieger des Publikumspreises 2011:

Ach ja: Spread the word!

Trendreport Facebook 2011: Mehr Fans, weniger Interaktion

Die durchschnittliche Facebook-Fanzahl deutscher Unternehmen hat sich im vergangenen Jahr versiebenfacht. Allerdings sank der Anteil derjenigen Fans, die sich aktiv mit einer Marke auseinandersetzen, deutlich. Das sind zwei der zentralen Ergebnisse der Analyse 75 ausgewählter deutschsprachiger Markenpages, die wir zusammen mit Pilot und buddybrand im „Trendreport Juli 2011: Facebook, Marken und TV in Deutschland“ veröffentlicht haben.

Gut 25.000 Facebook-User bekennen sich im Schnitt zu einer der untersuchten Marken, allerdings interagiert nur ein sehr kleiner Teil der Fans mit dieser: Nur 1,5 % der Fans setzen sich durch Likes, Kommentare oder Postings aktiv mit der Marke auseinander – gegenüber 4,3% im Vorjahr.

Erstaunlicherweise geschieht dies vor dem Hintergrund einer zunehmenden Dialogorientierung der Marken. Nutzte im Vorjahr noch jede zweite Marke ihre Fanpage vor allem zur Distribution von vornehmlich unternehmensrelevanten News und Infos – also als Push-Kanal und zur Einwegkommunikation ohne dialogische Elemente -, so setzen 2011 drei von vier Marken auf den Austausch mit ihren Fans. Der Lohn dafür: höhere Interaktionsraten im Vergleich zu nicht-dialogorientierten Pages (die jedoch dennoch weit unter dem Vorjahresschnitt bleiben). Den höchsten Anteil aktiver Fans (2,0%) konnten Marken erzielen, die ihre Facebookpage in erster Line als Service-Kanal nutzen (z.B. Telekom hilft).

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Neben den Kommunikationsinhalten haben auch die Fanzahl sowie die Branche des Unternehmens Einfluss auf das Engagement der Fans. Die besten Interaktionsraten konnten Pages mit bis zu 10.000 Fans erzielen. Danach gilt: Je mehr Fans, desto kleiner die Interaktionsrate.

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In der Betrachtung der Branchen konnten Automobilhersteller relativ die meisten Fans aktivieren, am wenigsten Enaggement zeigten Fans von Fast Moving Conusmer Goods (FMCG).

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Immerhin vernetzen Marken in 2011 ihre Kommunikationskanäle besser als noch im Vorjahr: Drei Viertel verweisen in ihren TV-Spots auf die Website (+7%). Drei Marken verweisen bereits im TV-Spot direkt auf die Fanpage, eine solche Angabe war im Vorjahr in keinem Werbespot zu finden. Auf der Website wiederum verweisen ebenfalls drei Viertel der Marken – zumeist bereits auf der Startseite- auf die Facebook-Präsenz (+18%). Auf jeder zweiten Marken-Website finden sich zudem Funktionen zum Teilen der Inhalte auf Facebook (Like und Share Button.)

Den kompletten Trendreport könnt ihr euch hier ansehen:

Viral Video Award 2010: Politische Virals räumen ab

Gestern wurden zum dritten Mal die von interfilm Berlin und Zucker.Kommunikation präsentierten Viral Video Awards vergeben. Im rappelvollen Roten Salon der Volksbühne Berlin führte Moderator Jan Lerch durch den Abend. Alle drei Auszeichnungen gingen an politische Virals.

Jan Lerch Mario Sixtus
Roter Salon
Matthias Groll Ariane Hildebrandt Greenpeace Nestlé
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Den von Ritter Sport gesponserten Publikumspreis erhielt Tilman Egel aka Til Gold für seine Kurzanimation „Nice Game“. Die Kurzanimation behandelt das Thema Kindersoldaten und erhielt mit Abstand die meisten und höchsten Bewertungen beim Online-Voting.

NICE GAME / Til Gold 2009 from Til Gold on Vimeo.

Beim erstmals von der Heinrich-Böll-Stiftung vergebenen Preis für das beste politische Viral fiel die Wahl der Jury auf „Polar Bear“ von Daniel Kleinman. Das Video „vermittelt in kürzester Zeit ohne viele Worte und mit extrem starken Bildern eine klare Botschaft, die hängen bleibt“, so die Begründung der Jury.

Den von der Berliner Landesinitiative „Projekt Zukunft“ ausgelobten Jurypreis für das beste Viral 2010 erhielt Greenpeace für den Spot „Nestlé, kein Palmöl aus Urwaldzerstörung!“.
Die Begründung der Jury: „Der Palmöl-Spot von Greenpeace ist das Video mit dem größten Einfluss und der höchsten Viralität. Darüber hinaus hat der Film nicht nur viele Menschen für das Problem der Palmölproduktion sensibilisiert, sondern auch sein Ziel erreicht: Nestlé musste auf die Kritik reagieren. Die Macher haben mit diesem Film bewiesen, dass Virals etwas bewirken können. Dafür zeichnen wir diesen Film als bestes Viral 2010 aus.“

Eine lobende Erwähnung sprach die Jury zudem dem Film „Ode to a Post-it Note“ aus.

Das war’s. Schön war’s. Zum Schluss wollen wir uns hier noch einmal für die Unterstützung bedanken. Und zwar bei der Heinrich-Böll-Stiftung, der Landesinitiative „Projekt Zukunft“, Ritter Sport, unseren Medienpartnern Mister Wong und Netzpolitik.org sowie der Jury und Jan Lerch für die unterhaltsame Moderation.

Bis zum nächsten Jahr.

Update Focus Online fasst den diesjährigen Viral Video Award schön zusammen:

Viral Video Award: Online-Voting gestartet

viren_schwarmHeute startet die Voting-Phase für den Publikumspreis des Viral Video Awards 2010. Aus fast 500 Einreichungen aus 38 Ländern haben wir zusammen mit interfilm Berlin und der Heinrich-Böll-Stiftung 21 Filme für das finale Voting nominiert.

Herausgekommen ist dabei eine bunte Mischung aus witzigen Commercials, künstlerisch ambitionierten Kurzfilmen und aufrüttelnden Polit-Virals. Letztere bilden in diesem Jahr einen Schwerpunkt: Erstmals wird von der Heinrich-Böll-Stiftung der Preis für das beste politische Viral vergeben.

Für den Preis der Jury konnten wir neben dem Journalisten und Netzkultur-Experten Mario Sixtus noch die TV-Moderatorin und Autorin Petra Gute sowie den Schauspieler Daniel Zillmann gewinnen. Mario Sixtus zum Thema Virals: „In keinem anderen Genre sind Filmproduzenten derart von ihrem Publikum abhängig wie bei Web-Videos, denn die Nutzer übernehmen Marketing und Vertrieb der Filme – oder eben auch nicht, ganz wie es ihnen gefällt. Virals sind Videos plus Demokratie.“

Die nominierten Clips stehen bis zum 18. November unter www.viralvideoaward.com zur Wahl.

Und jetzt: Viel Spaß beim Viral-Gucken.

I’m CEO… Bitch!

Als die ersten Trailer zu „The Social Network“ durchs Web geisterten, fragten sich wohl nicht wenige, ob die Welt einen Film über Facebook braucht. Ein soziales Netzwerk ins Zentrum eines Kinofilms zu stellen – kann das funktionieren? Es kann. Denn „The Social Network“ ist mehr als die Erfolgsstory eines Web-Hypes. Der Film verhandelt Themen, die so alt sind wie das Geschichtenerzählen selbst: Freundschaft, Loyalität, Macht, Neid, Betrug, Verrat und Hass.

The Social Network Facebook Mark Zuckerberg

Regisseur David Fincher erzählt die Gründungsgeschichte von Facebook – von der Idee eines Campus-internen Netzwerks an der Eliteuniversität Harvard bis zum ersten Meilenstein des millionsten Mitglieds – in einer dramaturgisch gelungenen Verwebung aus Rückblenden und der Parallelmontage zweier juristischer Verhandlungen. Stilistisch hält sich Fincher, den man aus Filmen wie „Fight Club“ als visuellen Visionär kennt, auffallend zurück und konzentriert sich auf die Story und ihre Protagonisten. Der Film ist dabei eine Mischung aus Coming-of-Age-Movie und klassischem Gerichtsthriller, in dessen Zentrum die gleichsam schillernde wie kontrovers wahrgenommene Figur Mark Zuckerbergs steht.

Viel wurde im Vorfeld darüber spekuliert, ob Zuckerberg mit „The Social Network“ bereits im frühen Alter von 26 Jahren ein Denkmal gesetzt, oder ob er eher öffentlich an den Pranger gestellt werden würde. Beides ist nicht der Fall. Dennoch wird „The Social Network“ bestimmt nicht zu Zuckerbergs Lieblingsfilm.
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Viral Video Award 2010 gestartet

Viral AwardDer Viral Video Award geht in die dritte Runde. Auch in diesem Jahr suchen Zucker. und interfilm die besten viralen Videos. Der Award wird im Rahmen des 26. Internationalen Kurzfilmfestivals interfilm Berlin vom 16. bis 21. November 2010 verliehen.

Vom 7. Juni bis 11. September können Filme auf www.viralvideoaward.com für den Preis vorgeschlagen werden. Das können eigens für den Wettbewerb produzierte oder bereits existierende Videos sein.

Nach dem Einsendeschluss werden dem Publikum die 24 besten Filme auf viralvideoaward.com für einen Monat zum Voting präsentiert. Parallel und unabhängig davon wählt eine Fachjury die besten Spots aus. Neben dem Publikums- und dem Jurypreis wird in diesem Jahr erstmals der Award für das beste politische Viral verliehen. Preisgeberin ist die Heinrich-Böll-Stiftung.

Zur Einstimmung gibt’s hier noch mal das Gewinnervideo von 2009:

Der Viral Video Award auf Facebook: facebook.com/viralvideoaward

#iranelection – Nachrichtenlage zwischen Twittersturm und Zensur

Über das Potential des Web 2.0 wurde schon viel geredet, debattiert und spekuliert. Eines wird jetzt allerdings deutlich: Nach den Wahlen im Iran und den Folgeereignissen haben sich Twitter, YouTube und Twitpic als wichtige Informationsmedien endgültig etabliert.
Und nicht nur das, im persischen Ausnahmezustand haben diese Plattformen Schwergewichte wie CNN nachrichtentechnisch in den Schatten gestellt. Während die immer stärker werdenden Auseinandersetzungen und Proteste vergangenen Samstag noch an dem amerikanischen Nachrichtensender CNN „vorbeigingen“, wurde via Twitter bereits laufend unter dem Hashtag #iranelection über die Situation berichtet.
Natürlich, lange hat es nicht gedauert, bis dann die Medien ausgedehnt informierten – doch damit ist jetzt erstmal wieder Schluss. Der iranische Staat lässt die Muskeln spielen und hat Ausgangsverbote für Journalisten erteilt, Halim Hosny und Antonia Rados dürfen die Lage nur noch von ihren Zimmern aus beurteilen.
Auch in dieser Situation erweist sich das Web 2.0 als zensurresistentes Medium, denn während die Presse weitgehend mundtot gemacht wurde, twittern die Iraner fleißig weiter Texte, senden Twitpics und laden Videos auf Youtube – und geben der Öffentlichkeit damit Informationen zur Lage im Land. Zwar wurden Seiten wie twitter.com längst von der Regierung gesperrt, doch durch die Einrichtung neuer Proxyserver können die Iraner weiterhin das Netz und den Microblogging-Dienst entsprechend nutzen.
Bei aller Twitter-Euphorie darf man natürlich nicht vergessen, das die Verlässlichkeit dieser Nachrichten teilweise schwer nachzuprüfen sind, längst hat die iranische Regierung linientreue Tweeter aktiviert, die gezielt Fehlinformationen streuen. Und dennoch, vorbei sind die Zeiten, wo man Social Media als nette Kommunikationsspielerei bezeichnete. Nichts macht die Bedeutung des Web 2.0 in diesen Tagen so deutlich, wie dieses Bild:

Maus

Twitter-News in Echtzeit gibt es unter: iran.twazzup.com
Live-Blog zum Thema: huffingtonpost.com

Dokumentation „Us Now“: Die (Neu)-Ordnung der Gesellschaft im Netz

Das Web 2.0 bietet völlig neue Möglichkeiten für seine Nutzer. Die Menschen nehmen aktiv an der Gestaltung des Mediums teil, tauschen sich aus und arbeiten über das Internet zusammen. Dass diese Entwicklung natürlich auch für Konsumenten gilt, hat kürzlich die PARKO-Studie von Zucker. herausgestellt.
Banyak Films hat nun eine 60-minütige Dokumentation veröffentlicht, die anhand anschaulicher Beispiele deutlich macht, welches Potential das Web 2.0 bietet. Vom Fussball-Verein, der online von den Fans gesteuert wird, hin zu Müttern, die sich im Netz gegenseitig Tipps zur Erziehung geben: Mittlerweile kann sich jeder im Netz einbringen. Welchen Einfluss die User dabei auch auf die Politik haben können, wird in „Us Now“ verdeutlicht:

Us Now from Banyak Films on Vimeo.

(via)

Eine aktuelle Zucker.-Studie und die Macht des Web 2.0

In den letzten Jahren hat sich das Internet deutlich verändert. Von einem tendenziell rezeptiven Informationsmedium wandelte sich das Netz hin zu einem breiten interpersonalen Kommunikationsmedium, dass über zahlreiche Kommunikationskanäle verfügt. Die Zeiten der „Ich nutze nur die E-Mail, um im Internet zu kommunizieren“-User sind vorbei – im Zuge dieser Entwicklung des Web 2.0 werden immer mehr Rezipienten zu Kommunikatoren, das Internet gewinnt ungemein an Dynamik.

Auf Grundlage dieser Entwicklung konnte Zucker. einen neuen Konsumenten-Typus identifizieren, dessen Einfluss und Kommunikationsreichweite immer bedeutsamer wird.
Die Rede ist von den Partizipativen Konsumenten (PARKOs), die eine Schnittmenge aus intensiven aktiven Web 2.0-Usern und der LOHAS-Zielgruppe (Lifestyle of Health and Sustainability) bilden. Konkret sind PARKOs aktive Marktteilnehmer, die nicht nur bewusst konsumieren, sondern auf Basis ausgeprägter Nutzung des Internets aktiv und kritisch auf die Kommunikationsarbeit von Unternehmen und Marken reagieren.
Ergebnis der im Auftrag von Zucker. durchgeführten repräsentativen Studie ist, dass 21% der Bevölkerung den PARKOs zugeordnet werden kann. Ein Großteil (80%) dieser Gruppe fordert nicht nur Offenheit von Unternehmen für Verbrauchermeinungen und Kritik, sondern echte Dialogfähigkeit.
En detail sind die Ergebnisse der Studie hier einzusehen:

Deutlich wird, dass sich ein signifikanter Teil der Internet-Nutzer aktiv und kritisch and der Kommunikation im öffentlichen Cyber-Raum beteiligt. Welche Dynamik sich dabei im Web 2.0 entwickelt und welches regulative Potential diese Community hat, machen folgende Beispiele deutlich:

Auf der Webseite abgespeist.de werden Nahrungsmittel vorgestellt, die laut Hersteller und Werbebotschaft besonders gesund sein sollen. Foodwatch, der Betreiber von abgespeist.de präsentiert auf der Seite allerdings solche Produkte, bei denen Realität und Werbeversprechen weit auseinandergehen und der Konsument schlichtweg belogen wird. Besucher von abgespeist.de können dann ganz in Web 2.0-Manier vorgefertigte Beschwerde-Mails an die entsprechenden Hersteller senden, die Seite direkt Freunden weiterempfehlen oder Infoflyer, Videos und Banner herunterladen.
Erste Erfolge stellen sich bereits ein: Nach einer Protestwelle nahm Eckes-Granini die Bezeichnung „Gesunder Durstlöscher“ von der Verpackung des Getränks Fruchttiger. Der Fruchttiger ist nämlich alles andere als gesund – vielmehr zerstört der Saft bei täglichem Konsum den Zahnschmelz – dem Fruchttiger ist neben natürlicher Fruchtsäure Citronensäure (E330) beigemischt.

Ein anderes Beispiel: Markus Beckedahl veröffentlichte auf netzpolitik.org ein internes Memo zur Mitarbeiter-Rasterfahndung der Deutschen Bahn. In der Folge mahnte die Bahn Beckedahl ab, forderte eine Unterlassungserklärung von dem Blogger und berief sich dabei auf den §17 UWG und den Verrat von Geschäftsgeheimnissen. Die Abmahnung stellte Beckedahl ebenfalls auf seinen Blog. Der Effekt zeigt einmal mehr, welchen Einfluss die aktiven User im Netz haben: Nach einer gigantischen Solidarisierungswelle gelang das Thema auch in die Mainstream-Medien. Der Vorfall wurde heiß diskutiert, manche sahen im Verhalten der Bahn sogar einen Angriff auf die Pressefreiheit. Mit so einer Resonanz hatte die Bahn nicht gerechnet und durch ihr Handeln einen ungewollt gegenteiligen Effekt hervorgerufen: Durch die Abmahnung wollte man das Thema schnell vom Tisch haben, doch gelang es erst dadurch in die Öffentlichkeit. In der Folge verzichtete die Bahn auf juristische Schritte gegen Beckedahl.

Sowohl die Zucker.-Studie wie die Beispiele machen deutlich: der Internet-Nutzer wird immer aktiver und kritischer – und trägt damit zu einer offenen und transparenten Kommunikationsgesellschaft bei, die zunehmenden Einfluss auf Unternehmen und deren Kommunikationsgebahren hat.